Alle Inhalte erstellt von Prados Karwan
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Neues/Änderungen in M5 - Diskussion
Die Midgardbücher sind Vorschläge. Regeln sind das, was man davon in der Spielrunde tatsächlich benutzt. Sorry, aber diese Argumentation halte ich für blühenden Unsinn. Nun, so unsinnig ist das nicht. Knapp gesagt: Eine Gruppe von Individuen trifft sich zu einem gemeinsamen Spiel. Um ein gemeinsames und gedeihliches Erlebnis zu gewährleisten, benötigt man eine Übereinkunft, nach welchen Regeln man spielen möchte. Ein Rollenspielsystem wie Midgard liefert eine Sammlung vorgefertigter und angepasster Regeln, die man verwenden kann - aber eben nicht verwenden muss. Auf Grundlage dieser Sammlung ist es nun einer Spielgruppe möglich, einzelne Regeln zu verändern oder ganz neue Regeln zu ergänzen. Es gibt keinerlei übergeordnete Instanz, die einer Gruppe ein solches Vorgehen verwehren würde. Natürlich wird im Normalfall der ganz überwiegende Teil der Spielregeln übernommen und verwendet werden, schon aus Gründen der Einfachheit oder Bequemlichkeit. Aber genügend Stränge hier im Forum, seien es Regelfragen oder die unwissentlich ignorierten Regeln, zeigen doch, dass kaum eine Gruppe es schafft oder schaffen will, die Regeln in ihrer Gesamtheit umzusetzen. Insofern ist es nur naheliegend und normal, diese Änderungen bewusst herbeizuführen, was man angesichts der vielen Hausregelvorschläge ja auch gut erkennen kann. Erst wenn der Spielerkreis größer wird (Cons), dürfte es sinnvoll sein, immer stärker am Regelwortlaut entlang zu spielen, da auf diese Weise die langwierige Konsensfindung, die in Heimgruppen über Monate und Jahre passiert, vermieden wird. Grüße Prados
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Neues/Änderungen in M5 - Diskussion
Ja, das Regelwerk gibt eine eindeutige Richtung vor und lässt den Assassinen mehr zu einem Nahkämpfer werden - immerhin ist Meucheln gegenüber M4 etwas vereinfacht worden (Abzüge auf den EW:Meucheln erst ab Grad 3 des Opfers). Und selbstverständlich kann das eine andere Richtung sein, als man sie sich für seine eigene Assassinenfigur vorgenommen hatte, vor allem, wenn nach M4 andere Schwerpunkte gesetzt wurden, weil sie vom Regelwerk her möglich waren. Ich sehe allerdings darin keinen Makel für M5, weil ich diese Regelversion als in sich geschlossen verstehe. Ein wirklich neuer Spieler würde dieses Problem gar nicht kennenlernen, ein alter, erfahrener Spieler hätte, so verstehe ich die explizit genannten Hinweise auf die Spielerfreiheit, die Möglichkeit, seinen M4-Assassinen nach seinen Wünschen weiterzuspielen, indem einfach die Regeln an die Notwendigkeiten dieser speziellen Figur angepasst werden. Für mich ist eine Spielregel immer eine zutiefst individuelle Angelegenheit. Ich versuche immer, den Mechanismus einer Regel und ihre Einbettung ins Gesamtregelwerk zu verstehen, um sie anschließend, falls für mich erforderlich, umgestalten zu können. Ich verstehe mich als einen souveränen Spieler, der sich das selbstverständliche Recht nimmt, die Wünsche des Regelautors zu ignorieren. Insofern erkenne ich zwar die Veränderungen, sehe aber überhaupt keine Notwendigkeit, sie in allgemeiner Form zu kritisieren - nicht, weil ich alles gelungen finde, sondern weil es meiner Meinung nach einfach nicht nötig ist. Ich habe doch jede Möglichkeit, es per Federstrich (na gut, Tastaturanschlag) zu ändern. Grüße Prados
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Neues/Änderungen in M5 - Diskussion
Ich weiß nicht, wie sinnvoll es ist, auf einen solchen Beitrag noch eine nicht ironische Antwort zu verfassen. Ich versuche es dennoch: Das Regelwerk beschreibt unter anderem den Spielerfiguren zugängliche Waffenfertigkeiten wie Wurfpfeile und Blasrohre, die üblicherweise mit Gift bzw. vergifteten Geschossen benutzt werden. Es ist mir schleierhaft, wie man daraus eine "Moralkeule" begründen möchte - vielmehr möchte ich solchen Beiträgen mit einem deutliches "Lesen hilft!" begegnen.
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Neues/Änderungen in M5 - Diskussion
Es geht mir nicht darum, ob M5 "schlechtgemacht" oder in Grund und Boden kritisiert wird. Wer bestimmte Dinge oder sogar alles nicht mag, kann das doch gerne tun. Mich stören nur diese unbewiesenen Spekulationen, wie du sie auch in 828 wieder anbringst: ("ist wahrscheinlich auch übriggeblieben"). So etwas ist überflüssig und störend, weil es einen falschen Schwerpunkt setzt. Und was das Vergleichen angeht: Nur zu. Der Vergleich zwischen M4 und M5 zeigt, dass in M5 die sehr wenigen Hinweise und die Warnungen vor der Herstellung und aktiven Anwendung von Giften nicht mehr vorhanden sind. Nicht mehr und nicht weniger. Es ist schlicht unredlich, den Autoren daraus jetzt irgendwelche moralischen Absichten zu unterstellen. Wenn dieser Unsinn (das meine ich durchaus so) unterbleiben könnte, wäre einer sachbezogenen Diskussion schon sehr geholfen.
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Neues/Änderungen in M5 - Diskussion
Auf Seite 83 im Kodex stehen die Regeln für Fernangriffe aus dem Hinterhalt.
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Neues/Änderungen in M5 - Diskussion
Auf meiner Seite 67 steht nichts von Assassinen, auch nicht davor oder danach. Da wird nur ein Kopfjäger mit Blasrohr aufgeführt, aber das dürfte ein eher exotischer Gegner sein, also eher eine Ausnahme. Im Übrigen empfinde ich diese bewusst einseitige Interpretation von Regeltexten als wenig zielführend und lästig. Anstatt sich Gedanken über eine für sich genehme Ausgestaltung des Regeltextes zu machen, wird lieber über das im Vergleich zu M4 Nichtvorhandensein bestimmter Textpassagen lamentiert, aus denen man dann bewusst negativ eine zwangsläufige Negierung des Spielinhalts ableiten möchte. Das ist doch Unsinn! M5 ist ein eigenständiges Regelwerk. Es mit M4 zu vergleichen, ist nicht hilfreich. Stattdessen sollte man sich genau anschauen, was bei M5 (und nur da!) geschrieben wurde, und dann überlegen, wie man diese Regelungen für sich selbst umsetzen möchte.
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Neues/Änderungen in M5 - Diskussion
M5 gibt keine moralischen Vorgaben, M5 ist eine Spielregel. Und zwar eine, die sich bewusst auch an Anfänger wendet. Viele, die hier mehr oder weniger stark den Wegfall bestimmter Regeln kritisieren, übersehen, dass einige dieser Regeln Rollenspielanfängern vor allen Dingen Schwierigkeiten bereiten können. Das aktive Herstellen und Anwenden von Giften ist eine solche Regel, da mit Gift Konsequenzen erzeugt werden können, die unerfahrene Spieler oder Spielleiter so stark in die Bredouille bringen, dass der Spielspaß drunter leiden könnte. Daher wird im Kodex darauf verzichtet. Erfahrene Spieler und Spielleiter hingegen dürften so gut wie keine Probleme haben, sich ihnen genehme Regeln für die Herstellung und die Anwendung von Giften aus den angegebenen Regeln abzuleiten - womit, in letzter Konsequenz, beiden Parteien gut gedient sein dürfte. Grüße Prados
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Neues/Änderungen in M5 - Diskussion
Ja, wenn man sich den Absatz in M4 nicht nur in Erinnerung ruft, sondern ihn mal durchliest, fällt tatsächlich auf, dass das Absicht war. Denn in M4 gab es noch die Fertigkeit Giftmischen, die in dem Absatz "Behandlung von Vergiftungen" (damals Seite 110), der in M5 nun auf Seite 67(!) steht, explizit genannt wurde. Insofern wurde tatsächlich was gelöscht, nämlich das Wort Giftmischen vor dem Wort Heilkunde. Wenn man sich nun noch die Beschreibung der Fertigkeit Giftmischen unter M4 durchliest, dann fällt auf, dass auch schon damals das Regelwerk sehr stark davon abriet, Gifte im Kampf als üblich zu verwenden. Grüße Prados
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Konzentration beim Zaubern
Das Regelwerk weiß es - und seine Antwort ist nein.
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Konzentration beim Zaubern
Aktive schwierige Handlungen werden bei Midgard über einen Erfolgswurf bestimmt. Sofern du für das Aufnehmen einer Waffe keinen EW würfeln lassen möchtest, geht das also. Das steht übrigens alles im Arkanum ...
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Konvertierung M4 nach M5
Nur fürs Protokoll: Was du da "in game" wiedergibst, ist meine Auffassung, nicht Yons. Grüße Prados
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Thame
Ich hab leider beides nicht. Magst du uns erleuchten? Oh, das hätte ich fast übersehen. Ich fasse eine örtliche Legende mal sehr kurz zusammmen: Ein Einsiedler, der dem Lärm und Trubel der Menschen aus eigenem Interesse zu entfliehen versuchte, dabei Kontakt zur Tierwelt knüpfen und aus ihrem Verhalten Analogien zu menschlichen Verhaltensweisen ziehen konnte, wodurch er den Menschen Ratschläge geben konnte. Darüber hinaus war er kraft seiner Worte wundertätig auch über die normalen Zaubersprüche hinaus. Im Umgang mit anderen Menschen verhielt er sich streng, aber freundlich. Grüße Prados
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Konvertierung M4 nach M5
Offensichtlich haben wir tatsächlich ein anderes Verständnis in dieser Angelegenheit. Du wolltest ursprünglich wissen, wie andere deine Überlegung sehen, ich habe dir meine Meinung dazu mitgeteilt. Ob du sie nun zur Kenntnis nehmen oder berücksichtigen möchtest oder nicht, ist letztlich irrelevant. Mehr ist nicht nötig, belassen wir es dabei. Grüße Prados
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Konvertierung M4 nach M5
Offensichtlich ist es mir nicht gelungen, dir zu vermitteln, was ich mit der von dir zitierten Formulierung (nicht angewendet, keine Punkte) ausdrücken wollte. Ungefähr das, was der Abd in seinem Beitrag geschrieben hat: Eine Figur, die aus einem Kulturkreis stammt, in dem es keine Fechtwaffen gibt, und die nur deswegen zufällig das Rapier verwenden könnte, weil sie es über den Dolch 'mitgelernt' hat, würde bei mir keine Fechtwaffen bekommen. Und meine Meinung zu den drei Punkten lautet schlicht und einfach: Das ist mir unter den oben genannten Voraussetzungen ziemlich egal. Im Übrigen widerspreche ich deiner Aussage, dass bei der Konvertierung M4-Figuren bevorzugt werden sollen. Es gibt einige Konvertierungsregeln, die insgesamt einer M4-Figur zu einem Nachteil gereichen können, insbesondere wenn man aufgewendete EP betrachtet. Das betrifft vor allem zusammengelegte Fertigkeiten; wir hatten bei unseren Konvertierungen zahlreiche Fälle, in denen hoch gelernte Fertigkeiten (und ihre Punkte) komplett weggefallen sind, weil sie mit einer etwa ebenso hoch gelernten anderen Fertigkeit zusammengelegt worden sind. Nachtrag: Wenn du wirklich das Für und Wider abwägen möchtest, solltest du aber bitte auch das Wider überhaupt zur Kenntnis nehmen wollen. Es ist etwas unsinnig, einerseits Solwacs eindeutig subjektive Auslegung als "bereichernd" zu bezeichnen, aber ähnlich starke und subjektive Gegenargumente wie das von Abd (und damit auch von mir) als unerwünschte Hausregel abzulehnen. Grüße Prados
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Konvertierung M4 nach M5
Eine Figur, die bislang kein Rapier verwendet und keine Punkte dafür ausgegeben hat, verliert keine Fähigkeit und wird auch nicht beschränkt. Und bitte: "Radikaler Bruch"? Geht's nicht vielleicht doch noch eine Nummer kleiner? Nachtrag: In meinem Beitrag 201 habe ich bewusst angedeutet, dass es individuelle Lösungen geben kann und sollte. Aber du kannst das ja gerne regeln, wie du möchtest. Ich habe meine Auffassung dargestellt, ich sehe keine Notwendigkeit, mich jetzt hier in einer unnötig langen Diskussion zu verzetteln. Grüße Prados
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Konvertierung M4 nach M5
Ja, unter diesen Umständen bekommt der Abenteurer die Wurfklingen. Er hat ja Punkte dafür ausgegeben. Grundsätzlich sollte, so ist meine Meinung, die Konvertierung mit Augenmaß erfolgen. Ein Spieler, der die Fechtwaffen für seine Figur beansprucht, obwohl diese im Vorfeld so ein Ding allenfalls als Grillspieß verwendet hat, sollte diese Waffenfertigkeit nicht bekommen. In anderen Fällen kann das durchaus anders aussehen, doch im Sinne einer pauschalen Aussage würde ich dabei bleiben: Keine Punkte, keine Konvertierung. Nachtrag: Zur Präzisierung: Keine Punkte und nur EW:+4, keine Konvertierung. Grüße Prados
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Konvertierung M4 nach M5
Ja, und deswegen konnte man das Rapier dann auch mit dem entsprechenden Erfolgswert +4 und vollem Schaden verwenden, aber vom Wortlaut her hatte man eben nur die Grundkenntnisse in Stichwaffen, aber nicht das Rapier gelernt. Dafür hätte man gezielt Punkte ausgeben und den Erfolgswert steigern müssen. Keine Punkte, keine Konvertierung. Ganz einfach.
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Konvertierung M4 nach M5
Weil du nach M4 Rapier gelernt hattest, wenn du Dolch gelernt hattest. Mfg Yon Diese Aussage ist falsch. Ein Abenteurer hatte lediglich die Grundkenntnisse der Waffengattung Stichwaffen gelernt, aber nicht das Rapier. Grüße Prados
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Thame
In "Die Brut der Kröte", das in "Der Grüne Jäger" zu finden ist, steht auch noch ein bisschen was zum heiligen Yorric. Grüße Prados
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Errata (Inhalt): Der Kodex (M5)
Leute, schreibt die Fehler oder das, was euch auffällt, einfach hier rein. Ihr braucht euch doch für eure Überlegungen nicht zu rechtfertigen. Ich sammel die Meldungen hier alle ein und schick sie an Elsa und Jürgen. Die beiden können dann entscheiden, ob und was ein Fehler ist. Und ich bedanke mich bei jedem von euch sehr herzlich, dem was auffällt und der hier was Sinnvolles schreibt. Grüße Prados
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Können Nichtmenschen mittels Zauber über St90 kommen?
Oh, toll, eine Regelanfrage zu diesem Thema. Und dann auch noch eine ernst gemeinte. Was Besseres konnte mir ja gar nicht passieren ... Regelantwort von Midgard-Online: Die Fragen lauteten, ob es mittels solcher Zauber wie Stärke auch für übermenschlich starke Wesen möglich wäre, noch Werte jenseits der 100 anzuheben. Weiterhin wurde gefragt, ob Elfen mit solchen Zaubersprüchen einen Eigenschaftswert von 100 erreichen können. Antwort: Für eine Antwort muss ich ein wenig weiter ausholen, verweise dabei aber wiederum verkürzend auf den Regeltext. Zunächst einmal stellt die Skala der Eigenschaften bei MIDGARD keine Proportionalität dar. Der gleiche Unterschied zwischen zwei verschiedenen Wertepaaren einer Eigenschaft soll unterschiedlich interpretiert werden (KOD5, S. 181). Dies zieht dann folgerichtig die besondere Behandlung von Werten jenseits der 100 nach sich. Und daraus folgt schließlich, dass ein Wesen mit einer Grundstärke von über 100 durch Stärke und ähnliche Zauber keinesfalls so profitieren kann, wie es normal starke Wesen tun. Selbst wenn also der beispielhafte Oger mit Stärke verzaubert wird (Nachtrag: Das ist vom Regelwerk her nicht vorgesehen.), bekommt er also keinesfalls 20 Punkte Stärke dazu, sondern deutlich weniger - nämlich so viel, dass er 1 Punkt mehr Schaden anrichtet. Zum nachfolgenden Absatz gibt es nun eine Klarstellung durch Jürgen. Und nun zur Elfen- oder allgemeiner Nichtmenschenfrage. Ich habe oben bereits geschrieben, dass ich in dieser Frage nur ungern etwas festlegen würde. Dabei bleibe ich. Auch wenn mehrere Hinweise dafür sprechen, dass das rassenspezifische Maximum nicht überschritten werden sollte, wird andererseits bei den Spruchbeschreibungen selbst so offen formuliert, dass es durchaus zugelassen werden könnte. Hier können sich die Spielgruppen also auf eine ihnen genehme Lösung einigen. Nachtrag vom 31.12.2013: Inzwischen hat sich Jürgen zu der Frage geäußert: Der Wert 100 gilt als grundsätzliche Obergrenze für Eigenschaftswerte (mit Ausnahme von Stärke, deren Auswirkungen sehr einfach darstellbar sind) menschenähnlicher bzw. 'normaler' Wesen. Dies ist eine Folge der Skalierung, die jenseits der 100 nicht mehr linear verläuft. Die Ausnahme für Stärke gilt nur für die wenigen im Regelwerk genannten Fälle, nicht aber für die anderen aufgeführten Zaubersprüche. Die bei der Erschaffung von Nichtmenschen geltenden Obergrenzen können durch alle entsprechenden Zaubersprüche überschritten werden, der so erreichbare Maximalwert für Eigenschaften beträgt 100. Grüße Christoph Diese Antwort soll die laufende Diskussion nicht beenden, sondern lediglich die Regelgrundlage verdeutlichen, von der aus weiterdiskutiert werden kann. Nähere Informationen zum Regelservice findet ihr in diesem Strang.
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Können Nichtmenschen mittels Zauber über St90 kommen?
Ja, BR, das sind mögliche Argumente - nicht unbedingt meine persönlichen Argumente, aber mögliche. Jeder Spieler hat seine eigenen Vorstellungen von seiner Figur und der Spielwelt um sie herum. Ist es so schwer, diese anderen Vorstellungen zu antizipieren und sie im Vorfeld zu akzeptieren? Für dich persönlich kannst du diese Argumente gerne als irrelevant zurückweisen und eine Regelung wählen, die deiner Vorstellung von Magie und Spielwelt (und Regelauslegung) entspricht. Aber versuch doch bitte nicht, diese deine Auslegung als alleinseligmachende Interpretation durchzusetzen, sondern akzeptiere, dass es andere Spieler geben kann, die gerne und bewusst eine andere Entscheidung treffen. Grüße Prados
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Errata (Tipp-/Satzfehler): Das Arkanum (M5)
Das sind Ligaturen, also typografische Sonderzeichen, die bei Buchstaben eingesetzt werden, die hintereinandergeschrieben ineinander übergehen, also beispielsweise fl, fi usw., weil sie als Einzelzeichen andernfalls einen zu großen Zwischenraum zwischen sich hätten. Das Textsatzprogramm erkennt dies und ersetzt dann die beiden Buchstaben durch ein Sonderzeichen. Beim Erstellen der PDF-Datei aus InDesign heraus ist dabei wohl ein Fehler aufgetreten, da nach dem Sonderzeichen noch ein Leerzeichen eingesetzt wurde, wo vorher der zweite Buchstabe stand. Grüße Prados
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Können Nichtmenschen mittels Zauber über St90 kommen?
Nun, zunächst einmal sind die Regelautoren nicht verpflichtet, auf bestimmte Fragen zu antworten. In einigen Fällen wollen sie dies noch nicht einmal, denn es kann durchaus sein, dass bestimmte Fragen bewusst offen gelassen werden, um beispielsweise die Abenteuer- oder QB-Autoren nicht in einer unnötigen Weise einzuschränken. Eine Regel ist zumindest eindeutig: Ohne ganz expliziten Hinweis wird die Grenze 100 nicht überschritten. Alles andere und weniger Problematische ist möglicherweise schlicht nicht wichtig genug, als dass es wirklich entschieden zu werden bräuchte. Ich nenne zwei mögliche Konsequenzen: Falls eine offizielle Regelung entscheiden würde, dass die Grenze nicht überschritten werden darf, würden alle beispielhaften Spieler, die gerne ihren Gnomen hin und wieder mal ordentlich berserkern lassen, enttäuscht sein - und um eine Hausregel bitten. Falls eine offizielle Regelung entscheiden würde, dass die Grenze doch überschritten werden darf, würden alle beispielhaften Spieler, die sich ihre grazile Elfe auch nach einem Stärke-Zauber noch weiterhin grazil und ohne entstellende Muskelpakete vorstellen wollen, enttäuscht sein - und um eine Hausregel bitten. Kurz: Ich bezweifle, dass nach einer offiziellen Regelung, wie auch immer sie ausfallen würde, in den Gruppen anders gespielt würde als bislang. Grüße Christoph
- Können Nichtmenschen mittels Zauber über St90 kommen?