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Prados Karwan

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  1. Doppelaxt (1W6+3 / 1W6 / 2W6) St81, Gs61 Zweihandschlagwaffe Schwierigk.: schwer niemand - niemand - 1200: BAR, Kr, Sö Die Doppelaxt ist eine sehr seltene, sehr schwere (etwa 10 kg) Waffe, die normalerweise kaum gelehrt wird. Darüber hinaus ist sie ausgesprochen schwierig zu handhaben, sodass nur bestimmte Kämpfertypen sie als Ausnahmefertigkeit lernen können. Wird sie jedoch mit hoher Kunstfertigkeit beherrscht, ist sie eine furchtbare Waffe, die schrecklichen Schaden anrichten kann. Geformt ist die Doppelaxt wie ein Paddel, d.h. an den Enden eines Metallstabs von knapp 2m Länge befindet sich jeweils eine doppelköpfige Axt, wobei die an den entgegengesetzten Enden liegenden Axtköpfe zueinander um 90° gedreht sind. Diese Verdrehung ist notwendig, da sich der Kämpfer ansonsten zwangsläufig selbst verletzen würde. An der Waffe sind insgesamt sechs Griffmöglichkeiten vorgesehen, die dem Kämpfer insgesamt drei Angriffsarten ermöglichen. Zwischen diesen Angriffsmöglichkeiten kann ein geschulter Kämpfer, also jeder, der die Waffenfertigkeit gelernt hat, ohne Zeitverlust zwischen zwei Runden wechseln. Jeweils ein Griff liegt jenseits der Axtköpfe am Ende des Metallstabs. Eine weitere Griffmöglichkeit liegt jeweils direkt vor dem Axtkopf. Auf diese Weise kann der Kämpfer mit der Doppelaxt wie mit einem normalen Schlachtbeil angreifen. In diesem Fall besitzt er einen Angriff pro Runde und richtet einen Schaden von 1W6+3 an. Es gelten alle normalen Regeln für den Nahkampf mit einer zweihändigen Hiebwaffe (DFR, S. 230 f.) sowie alle üblichen Nahkampfregeln. Zwei weitere Griffmöglichkeiten befinden sich etwas weiter innen liegend zwischen den Axtköpfen. Der Kämpfer kann dadurch zwei Angriffe pro Runde ausschließlich gegen verschiedene Gegner durchführen, die allerdings mindestens ein Feld zwischen sich haben müssen! Betrachtet man zur Verdeutlichung Abbildung 4.16 auf S. 231 im DFR, so bedeutet das, dass nur entweder Gegner auf 1/2, 1/3, 1/4, 2/4 oder 3/4 angegriffen werden können, nicht aber 2/3. (Wenn das zu kompliziert erscheint, einfach weglassen.) Jede Angriffsmöglichkeit wird mit einem normalen EW:Angriff überprüft, der Schaden beträgt jeweils 1W6. Auch hier gelten die normalen Regeln für den Kampf mit einer zweihändigen Hiebwaffe. Schließlich sind noch Griffmulden an den nach innen gewandten Seiten der Axtklingen angebracht. Der Doppelaxtkämpfer beginnt sich schnell zu drehen und schleudert seine Axt auf diese Weise mit sich. Auf diese Weise können alle Gegner getroffen werden, die um den Kämpfer herumstehen. Wie ein üblicher Rundumschlag erhält der Angreifer -4 auf alle Angriffe und der Angriff wird zunächst am Ende der Runde durchgeführt. Zunächst deshalb, weil ein solcher Doppelaxtrundumschlag nicht mit Schluss der Runde beendet sein muss. Gelingt dem Kämpfer ein PW:St, der jeweils um 5 Punkte pro in der letzten Runde getroffenen Gegner erschwert wird, dann darf der Kämpfer in der Folgerunde seinen Rundumschlag fortsetzen und ist mit seinem EW:Angriff vor allen anderen an der Reihe. Ein Kämpfer kann seinen Rundumschlag so lange fortsetzen, bis der PW:St misslingt. Danach muss er den Angriff zunächst beenden, kann ihn aber sofort wieder normal beginnen, also mit einem EW am Ende der Runde. Der Schaden für diesen sehr wuchtigen Angriff beträgt 2W6, der Schadensbonus wird nicht berücksichtigt, da allein die Wucht der Waffe verantwortlich ist. Ein Kämpfer, der mit einer solchen Doppelaxt einen Rundumschlag ausführt, hat keinen Kontrollbereich mehr. Gegner können also den Gefahrenbereich rund um den Doppelaxtkämpfer mit Beginn einer neuen Runde verlassen. Allerdings können sie ihn dann außer mit langen Spießwaffen auch nicht mehr im Nahkampf angreifen. Im Gegenzug kann der Doppelaxtkämpfer beim Rundumschlag gegnerische Kontrollbereiche durchqueren, ohne stehenbleiben zu müssen. Weiterhin darf ein rundumschlagener Doppelaxtkämpfer auch nicht mehr abwehren, jeder Schaden gegen ihn ist automatisch schwer, solange er seinen Angriff fortsetzt. Allerdings erhalten Angreifer einen Abzug von -2 auf ihren Angriff, da ihnen wegen der rotierenden Axt weniger Angriffsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Ein Doppelaxtkämpfer kann sich sogar rotierend bewegen, wenn ihm in der Bewegungsphase ein EW:_Doppelaxt gelingt, auf den also kein Angriffsbonus oder sonstige Zuschläge angerechnet werden. Gelingt der EW, so kann sich der Kämpfer gezielt um B/4 in eine selbst bestimmte Richtung bewegen. Dabei greift er alle Ziele an, die sich auf seinem Weg rund um ihn herum befinden. Würfelt er jedoch eine 1, so bewegt er sich mit allen Konsequenzen mit B/6 in eine willkürlich bestimmte Richtung. So, ich hoffe, ich habe nicht allzu viel vergessen. Falls euch was auffällt, schreibt es. Wie ihr die anfänglich genannten rollenspielerischen Beschränkungen umsetzt, bleibt natürlich euch überlassen. Das Gleichgewicht bleibt gewahrt durch die extrem hohen Lernkosten und die geringe Verfügbarkeit sowie durch nicht zu verachtenden Nachteile beim wohl stärksten Angriff, namentlich die nicht vorhandene Abwehr. Grüße Prados
  2. Thema von Sirana wurde von Prados Karwan beantwortet in Eschar
    Oh ja, wir sind schon ein böser Haufen hier ...
  3. ...irgendwie erinnert mich das an ein Kajakpaddel es grüsst Sayah el Atir al Azif ibn Mullah Jau, das ist aber auch notwendig, da man sich ansonsten beim Zuschlagen mit nur einem Axtkopf fast zwangsläufig entweder selbst verletzt oder nur mit wenig Kraft zuschlagen könnte. Aber ich werde keinesfalls die Idee umsetzen, dass man mit dieser Waffe mit einem EW:Rudern angreift ... Grüße Prados
  4. Hornack, kann die Waffe so verändert werden, dass die an den beiden Enden liegenden Axtköpfe um 90° zueinander verdreht sind und dass sich hinter jedem Axtkopf noch ein Griffstück für eine Hand befindet? Dann ließe sich was aus der Waffe machen. Grüße Prados
  5. Horni, ich schrieb, dass die Waffe völliger Unsinn sei. Ja, das ist sie meines Erachtens auch. Aber die Waffe ist nicht deiner Fantasie, also deiner Arbeit entsprungen, also solltest du bitte auch nicht so verletzt auf ihre Verurteilung reagieren. Grüße Prados
  6. Weil der Ton die Musik macht, siehe auch Marcs letzten Beitrag. Ich sprach auch vom "willfährigen Ideenlieferanten".
  7. Hornack Das ist schade, denn ich gehe weiterhin davon aus, dass es stimmt. Wäre eine solche Waffe in ihrer Art tatsächlich den normalen Äxten überlegen, dann wäre sie in der irdischen Geschichte sicherlich irgendwann mal aufgetaucht. Soweit ich weiß, ist das aber nicht geschehen. In diese Richtung zielte mein Beitrag. Ich konstatiere also, dass du uns, also das Forum, gerne als willfährige Ideenlieferanten in deinem Sinne hättest. Das ist mir bei deinen Beiträgen schon häufiger aufgefallen. Vielleicht findest du ja tatsächlich noch ein paar Freundliche, die dir auf diesem Wege folgen. Ich werde es nicht tun, denn ich erwarte in einer solchen Diskussion, dass man auch abweichende Meinungen zum Ziele einer Meinungsbildung berücksichtigt. Ich schlage vor, du besorgst dir die Werte bei NWW. Damit dürfte allen hier am meisten geholfen sein.
  8. Ich dachte, dass wir uns hier in einem Diskussionsforum befinden, in dem Fragen beantwortet und Hilfen gegeben werden. Hab ich mich wohl geirrt. Hornack Nein. Aber der Hilfesuchende sollte sein Hilfegesuch so deutlich wie möglich formulieren und konstruktiv mitdiskutieren. Ich jedenfalls habe keine Lust, meine Zeit und meine Gedanken für einen Menschen zu verschwenden, der wie ein Pascha müde und arrogant die einzelnen Vorschläge durchwinkt. Grüße Prados
  9. Ich halte Kazzirahs Vorschlag für sehr ernsthaft. Aus physikalischen Gründen dürfte eine solche Waffe kaum anders 'ernsthaft' funktionieren. Und wenn du uns nicht zwingst, eine solche Waffe in unser Repertoire zu übernehmen, so ist das äußerst großzügig von dir. Aber warum möchtest du uns im Gegenzug zwingen, dir eine dir genehme Lösung vorzuschlagen? Ich empfinde dieses Verhalten als etwas anmaßend. Wie wäre es, wenn du selbst einmal einen Regelvorschlag beisteuerst? Immerhin zeigen deine bisherigen Beiträge, dass dir zum Teil ja ganz konkrete Details vorschweben. Du kannst wohl sicher sein, dass anschließend genügend 'Verbesserungsvorschläge' kommen dürften. Grüße Prados
  10. Du willst eine ausgearbeitete Rollenspielfigur mithilfe des gleichen Rollenspielsystems nachbilden? Mhm ... Ich möchte darauf hinaus, dass - eure Bemühungen hier in allen Ehren - die Nachbildung von fiktiven Helden eine müßiges Unterfangen ist. Sollten einmal solche Helden in einem Abenteuer auftauchen, dann können sie selbstverständlich alles das, was man von ihnen erwartet. Da benötigt man keine Fertigkeitenlisten und keinen GFP-Vergleich. Grüße Prados
  11. Darf ich mal ganz vorsichtig anfragen, was ihr von Robin MacRochall haltet, beschrieben auf Seite 143 des Alba QB? Gut, er ist erst Grad 7 und bestimmt kein 'Uih, Held', aber Name, Beschäftigung und Wohnort sind eigentlich recht eindeutig. Grüße Prados
  12. Thema von Clagor wurde von Prados Karwan beantwortet in Spielleiterecke
    Ich verfälsche keine Beiträge, ich gehe auf die von dir zitierte Empfehlung - ich nenne es Vorschlag - ein, sich nicht zu Details, sondern nur zu Anfang und Ende des Abenteuers abzustimmen. Das halte ich für Blödsinn, denn gerade der dazwischen liegende Inhalt macht für mich, in all seinen wohl abgestimmten Details, den Reiz eines Abenteuers aus. Für mich. Daher lehne ich diese Empfehlung ab, die aber, auch darauf weise ich gerne noch einmal hin, nicht von dir persönlich kommt, sondern aus einem Artikel von drosi.de sinngemäß von dir zitiert wurde. Damit diese Details wohl abgestimmt sein können, müssen sich meines Erachtens die Spielleiter vorher möglichst genau absprechen. Das ist die Meinung, die ich hier vertrete. Und OT ist OT und bleibt OT. Deswegen schreibe ich nichts mehr dazu. Grüße Prados
  13. Thema von Clagor wurde von Prados Karwan beantwortet in Spielleiterecke
    Ein aktueller Grund für meine Abneigung findet sich in diesem Beitrag. Das reicht aber auch als OT, ist zumindest meine Meinung. Um wieder zum Thema zurückzukehren und diesem Beitrag wenigstens einen Hauch von Berechtigung zu verleihen, möchte ich aber den Vorschlag, sich als Spielleiter nicht vorher abzusprechen, vehement zurückweisen. Ich habe sowohl koordinierte als auch improvisierte Spielleiterdoppelpacks erlebt. Die Improvisation, bei der sich jeder in die Belange des anderen eingemischt hat, war eine einzige Katastrophe, weil der rote Faden völlig zerfaserte. Grüße Prados
  14. Thema von Clagor wurde von Prados Karwan beantwortet in Spielleiterecke
    Oh, bitte, keine Werbebotschaften für Drosi, Dogio und Konsorten, bitte. Grüße Prados
  15. Das ist ein wirklich guter Vorschlag, die Handhabung und die Schwierigkeit dieser Waffe umzusetzen. Anders als ständig rotierend lässt sich diese Waffe wohl tatsächlich nicht handhaben. Sehr schön! Grüße Prados
  16. So eine Waffe dürfte aufgrund des zentralen Schwerpunkts kaum vernünftig zu handhaben sein. Ein völliger Unsinn, den man regeltechnisch allerhöchstens dadurch umsetzen sollte, enorme Abzüge auf den EW:Angriff anzurechnen. Grüße Prados
  17. Unter der Voraussetzung, dass wir einfach mal albisches Neujahr gleich irdisches Neujahr sein lassen, lautet das irdische heutige Datum nach Midgard übersetzt etwa Ljosdag des Schlangenmondes. Es ist Xanstid, sicherlich kein schlechtes Datum. Ganz umrechnen kann man es nicht, da das Midgardjahr nur 364 Tage hat. Grüße Prados
  18. Höllenglocke müsste die Formel Verändern Metall Luft haben, da die Glocke im Anschluss an das Geläute wieder verschwindet, die Veränderung des Elements Luft also wieder rückgängig gemacht wird. Würde als Prozess Erschaffen gewählt, bliebe die Glocke anschließend bestehen - eine sehr schmerzhafte Erfahrung für den Finstermagier. Agens Metall deshalb, da die Luft gehärtet wird, sodass sie undurchsichtig wird und als Resonanzkörper dienen kann. Das Reagens sollte selbsterklärend sein. Grüße Prados
  19. Moment! Sinbringer interpretiert durchaus richtig, schließlich ist sein Zitat aus der allgemeinen Beschreibung über Schwarze Hexer und deren Mentoren entnommen (ARK, S. 48). Man verwechsle bitte nicht Mentoren mit ihren Schützlingen. Auch Mestoffelyzh ist den Bewohnern der Mittelwelten gegenüber feindlich eingestellt, er lässt seine Diener lediglich anders handeln, nämlich mit List anstatt roher Gewalt. An seinen Zielen ändert dies indes nichts, was sich inbesondere in der Formulierung wiederspiegelt, seine Diener suchten "unnachgiebig den eigenen Vorteil" (ARK, S. 51). Der 'eigene Vorteil' ist vor dem Hintergrund der sonstigen Angaben sehr konsequent zu interpretieren. Grüße Prados
  20. Thema von Solwac wurde von Prados Karwan beantwortet in Spielsituationen
    Ich würde eine Geisterwelt improvisieren. Die Spruchbeschreibung gibt schließlich Hinweise, wie diese normalerweise aussehen könnte. Grüße Prados
  21. Der vierte Band ist von einem anderen Übersetzer übertragen worden, der eine wirklich dramatisch schlechtere Arbeit abgeliefert hat als der ursprüngliche. In deutscher Sprache sollte man sich Tehanu auf keinen Fall antun. Der Erdsee-Zyklus wird auch weiterhin fortgesetzt, es gibt noch mindestenes einen Band mit Kurzgeschichten und, so meine ich, ohne mich noch einmal vergewissert zu haben, auch noch einen fünften Roman. Grüße Prados
  22. Thema von Mr. Fluffy wurde von Prados Karwan beantwortet in M4 - Gesetze der Magie
    Ich bedanke mich für die völlig zutreffenden Antworten. Grüße Prados
  23. Thema von Mr. Fluffy wurde von Prados Karwan beantwortet in M4 - Gesetze der Magie
    Klare Antwort: Nein, das kann er nicht. Hornacks Hinweis ist richtig, ein Zauberer kann nur das verzaubern, was er auch sehen kann. Da er den Ort, an dem die Wand enstehen soll, während der Zauberdauer ständig im Blick haben muss und im Hinterkopf normalerweise keine Augen besitzt, kann er auch keinen Kreis um sich herum zaubern. Kann ein Zauberer mit den Wandzaubern einen Kreis zaubern, sofern er sich nicht selbst im Kreis befindet? Diese Frage ist eindeutig mit Ja zu beantworten. Über die Form wird keine Aussage gemacht, sie kann beliebig sein. Der AP-Verbrauch richtet sich selbstverständlich nach den angefangenen Metern. Grüße Prados
  24. Ist sie nicht, da der Bezugspunkt für die Feuerkugel der Zauberer ist, die Feuerkugel also mit dem Zauberer mitbewegt wird. Grüße Prados Moderation : Die Frage nach dem räumlichen Bezugspunkt von Magie hat hier: Räumlicher Bezugspunkt für Magie eine offizielle Antwort gefunden. Falls Diskussionbedarf besteht: bitte im dort verlinkten Strang diskutieren. Hornack Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

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