Alle Inhalte erstellt von Alas Ven
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Midgard - ohne Magie und Mythologie
Waeland müsste ohne Magie ebenfalls sehr gut machbar sein. Göttliche Einflüsse könnte man ebenfalls wohl recht gut zurückdrängen. Schwierig wird es wohl in Eschar oder Aran werden. Und die Küstenstaaten sind für mich ohne Magie nur schwer vorstellbar, allerdings gut vorstellbar ohne Religion. Kan Thai Pan könnte vielleicht auch gehen (man hat ja fast nie mit den schwarzen Adepten oder dem Kurai Anat zu tun...). Ein Rawindra ohne Götter ist für mich fast gar nicht denkbar! Also mein Rat wäre: Probiere Dich, wenn Du gern noch ein weiteres Land dabei haben möchtest, doch mal in Waeland aus! L G Alas Ven
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Midgard - ohne Magie und Mythologie
Was machst Du dann mit den Spielern, die gern Ordenkrieger , Schamanen, Druiden oder Priester spielen wollen und mit denen, die gerne Magier oder Hexer spielen?
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Artikel: [Fun]Zwergenwerfen
Aufräumen (Grundfertigkeit +4) Der Charakter kann in kürzester Zeit in allen Bereichen eine übersichtliche Ordnung schaffen, die dafür sorgt, dass man alles schnell findet, was man gerade braucht. Reinigen (Grundfertigkeit +8) Der Charakter kann alles, vom Fußboden bis zum Geschirrteller, selbst in kürzester Zeit sauber bekommen. Er kennt alle pflanzlichen Mittel, die bei der Reinigung helfen und weiß sie auch zielsicher anzuwenden. Kochen (Grundfertigkeit +4) Der Charakter kann schmackhafte Mahlzeiten für seine Mitspieler aus einigermaßen zueinander passenden Lebensmitteln herstellen. Er kann in Wäldern Kräuter zum Würzen finden und diese mit anderen Lebensmitteln in schmackhafter Weise kombinieren.
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Frauen in Aran
Hallo, zur prinzipiellen Frage der Stellung der Frau habe ich hier ein pdf-Dokument zu einer Ausstellung über Persien in Mainz gefunden: http://dev.museum.speyer.de/dyndata/Handreichung_Die_Perser.pdf Natürlich muss man sagen, dass die Aussagen sich nicht auf die sassanidische, sondern auf die vor-sassanidische Zeit beziehen. Offenbar ist die sassanidische Zeit ganz besonders schwer mit Quellen belegbar. Aber wir spielen hier schließlich ein Fantasy-Spiel und schreiben keine wissenschaftlichen Abhandlungen, und die reale Geschichte dient nur der Orientierung, mehr nicht. Wer gerne eine wissenschaftliche Abhandlung schreiben möchte, hat sicherlich den besten Zugang, wenn er in eine Universitätsbibliothek geht und da nachforscht. Die Schulhandreichung mag wirklichen wissenschaftlichen Ansprüchen nicht genügen, verweist aber in dem Zusammenhang auf einige interessante Quellen, die man sich, wenn man starken Zugang zu Universitätsbibliotheken hat, sicherlich recht leicht besorgen kann und die Ansprüchen an wissenschaftliche Belegbarkeit sicherlich genügen werden. Eine exponierte Stellung der Frau als Kriegerin ist hier allerdings nicht zu erkennen. Wohl aber recht viele Freiheiten für Frauen. Die Begleitung zu Feldzügen und durch das Siegel der Frau des Dareios eine Beteiligung an Jagden scheinen sehr wahrscheinlich zu sein. Ebenso scheint dort klar zu sein, dass Frauen unabhängig reisen können und Besitz verwalten können. Hinweise auf die berühmten Persönlichkeiten finden sich hier allerdings nicht. Möglicherweise waren Kriegerinnen doch eher Ausnahmeerscheinungen in der persischen Gesellschaft. In der Verwaltung und in der Repräsentation des Königs scheinen allerdings persische Frauen nicht tätig geworden zu sein. Wir könnten also für Aran ebenfalls eine freiheitlichere Stellung der Frau festlegen als sie meist in Eschar ausgespielt wird. Inwieweit wir da die Sache mit den Kriegerinnen zulassen, müssten wir mit unserer eigenen Fantasie ausmachen. Bis wir offizielle Quellen haben, dienen alle Ideen, die wir hier verbreiten, ohnehin nur als Anregung. L G Alas Ven
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Neue Völker und ihre kulturellen Besonderheiten
Nun hattest Du ja dieses Volk auch meines Wissens nach als reine NSCs entworfen und nicht daran gedacht, dass es Leute geben könnte, die Lust haben, Unither auch wirklich zu spielen... Insofern zeigt vor allem dieses Beispiel, dass man darüber im vorhinein nachdenken muss: Soll das Volk auch für Spieler nutzbar sein oder nur dem Spielleiter als Bereicherung dienen? Das muss man natürlich vorab kommunizieren, wenn Letzteres so gedacht ist. Sonst nehmen potentielle Spieler immer an, dass diese Rassen auch als Spielerrassen eingesetzt werden sollen und können. Das ist ganz allgemein gesprochen und bezieht sich jetzt auf keinen bestimmten Vorfall. Generell sollten die Völker meines Erachtens zu einem Großteil so entworfen werden, dass sie auch als Spielerfiguren eingesetzt werden können, ohne, dass der Spieler so viele oder so schwerwiegende Nachteile hat, dass die Völker de facto unspielbar sind. Einige Nach -und Vorteile, die volksspezifisch sind, sollten dennoch eingebaut werden. Vor -und Nachteile, die eingebaut werden, sollten sich die Waage halten, so dass der Spieler oder die Spielerin einfach danach entscheiden kann, ob sie oder er Lust hat, mal das Volk auszuprobieren oder nicht. Völker, die als reine NSCS konzipiert werden, nehmen den Spielern einen besonderen Reiz aus dem Perryversum, nämlich die besondere Rassenvielfalt, die es in anderen Hintergründen nicht gibt. Man sollte sich das also genau überlegen, ob man so ein Volk konzipiert. Möglich wäre dies vielleicht für Haluter - und für Illts hätte ich mir eine ähnliche Regelung gewünscht, aber das ist ja nun anders entschieden worden. Mit anderen Worten: Die persönliche Enttäuschung ist verständlich. Und natürlich steckt immer viel Arbeit darin, ein neues Volk zu entwerfen. Und jeder freut sich, wenn jemand diese Arbeit übernimmt. Aber es ist wichtig, vorab zu kommunizieren, wozu diese Völker dienen sollen, weil gerade sonst im Perryversum jeder auf die Idee kommt ,die Völker auch einmal ausprobieren zu wollen und dann schnell enttäuscht ist, wenn das eigentlich gar nicht zum Ausprobieren gedacht war, sondern nur als Hilfe für Spielleiter, wenn sie das Volk mal einbringen möchten, und damit die Völker eigentlich in der vorgestellten Form nicht als Spielercharaktere nutzbar sind. L G Alas Ven
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Frauen in Aran
Inwieweit das jetzt weiterhilft oder nicht wirklich als dürftig gilt, weiß ich nicht, aber hier haben wir einige Beschreibungen von sehr berühmten Frauen in der persischen Geschichte: http://mani.tk/queens.htm Unter anderem wird da die sassanidische Kommandantin Apranik beschrieben - zwar ein Ausnahmefall, aber offenbar durchaus in der persischen Gesellschaft möglich. Problem ist natürlich, dass die persische Geschichtsschreibung vor allem vom Sassaniden-Reich ziemlich verloren gegangen ist und viele offizielle Quellen eben nur noch durch die Quellen der Feinde der Perser erreichbar sind. Aber zum Spielen ist das vielleicht ganz interessant, wenn man schöne Ausnahmecharaktere haben will. Durch eine Dokumentation aus dem "history channel" kann man entnehmen, dass in vorsassanidischer Zeit Frauen durchaus berufstätig waren http://www.youtube-nocookie.com/watch?v=3lVrISTx_fw Inwieweit das jetzt natürlich ganz klar Auskunft darüber gibt, wie die Stellung der Frau in Aran ist, weiß ich natürlich auch nicht. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass die Sache mit der Verschleierung beispielsweise da "lockerer" gesehen wird als in Eschar (wo sich möglicherweise dann andere Traditionen mit hereingemischt haben). Betrachtet man die zoroastrische Religion, an der ja die Ormut-und-Alaman-Geschichte orientiert sein soll, so werden dort Frauen ja eher benachteiligt:http://www.nzz.ch/hintergrund/dossiers/iran/machtpolitik_irans_gegenueber_dem_westen_und_israel/die_hueter_des_feuers_1.3887108.html. Insofern glaube ich auch, dass Priesterinnen bei den Aranern eher nicht zu finden sind. Möglicherweise gibt es eigene Frauenorden für die Ordenskriegerinnen oder Frauenorden im mildtätigen Bereich (Ordenskrieger haben ja andere Aufgaben als Priester). Bei den Sassaniden war aber auch die Polygamie üblich, die sich überigens auch schon im Vorfeld fand. Alte, gefundene Eheverträge weisen aber darauf hin, dass es einige Frauen sich nicht haben nehmen lassen, für den Fall der Polygamie Scheidungsanträge zu stellen. Aus diesen scheint auch ein ähnlicher Brauch wie die Morgengabe im Islam hervorzugehen, sprich, dass die Frau einerseits die Mitgift und andererseits die Hochzeitsgeschenke für sie wieder mitnehmen kann, um sich dann eine neue Existenz aufzubauen. Ähnliche Regelungen könnte ich mir in Aran durchaus auch vorstellen. Etwas wie eagrel wird es allerdings dort nicht geben, so dass die Frauen sicherlich allgemein eher unter der Vormundschaft ihrer Väter bzw. Brüder stehen, bis auf einige besondere Ausnahmecharaktere, die allerdings offenbar durchaus ihren gesicherten Platz in der Gesellschaft finden können (wenn man sich an dem Vorbild Persien orientiert.). Durch die interessanten Beschreibungen der Kriegsherrinnen wäre es für mich in der Tat vorstellbar, dass Kriegerin für eine aranische Adelige durchaus eine Option darstellt, sie also nicht auf das Zauberer- und Dichterhandwerk beschränkt bleiben. L G Alas Ven
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Wie oft und gerne spielt Ihr das andere Geschlecht?
Hallo Ihrs, mich interessiert jetzt einfach mal so: Spielt Ihr oft ein anderes Geschlecht als Eures, also als Mann oft Frauen und als Frau oft Männer? Wenn dem so ist, warum? Was reizt Euch daran, ein anderes Geschlecht zu spielen? Ist es die Lust an der Verwandlung? Oder woran liegt es? Ich spiele gelegentlich Männer. Das liegt aber hauptsächlich daran, dass die Männer dann besser zum Plot oder in das Land passen. In Eschar habe ich z. B. einen Mann gespielt, weil ich da mit meiner weiblichen Spielfigur zu sehr an ihre Grenzen gestoßen bin. Als Mann war ich da freier in meiner Spielweise. Wenn aber in den Gesellschaften Gleichberechtigung herrscht, wie bei den meisten Zukunftsszenarien, spiele ich lieber mein eigenes Geschlecht. Das ist für mich angenehmer und leichter. Ich habe auch gemerkt, dass die Spielleiter leicht durcheinander kommen, wenn man als Frau einen Mann spielt. Wie seht Ihr das? L G Alas Ven
- Keine Zwerginnen?
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Das neue Forum ist eröffnet!
Hallo! Eine genauere Bezeichnung des Regelwerks gibt aber Midgard 1880 doch eher einen eigenständigen Platz in der Spielefamilie. Und für soo dumm kann doch keiner die Leute halten, dass die was bestellen, das gar nicht dem entspricht, was sie gern haben möchten (wenn sie denn kein Midgard 1880 möchten). Lesen sollte man können, wenn man Regelwerke benutzt! Wer Käufer oder Interessenten anwerben will für das neue Regelwerk, sollte auf Nicht-Midgard-Cons Midgard-1880-Runden anbieten, um neue Käuferschichten anzusprechen. Sonst hat man eh nur die Chance, die bereits Midgard-Begeisterten anzusprechen. Wer das möchte, sollte die Runden auf den Midgard-Cons anbieten. Ich habe mir schon häufiger Sachen gekauft, weil mir die Proberunden gefielen, die ich auf Nicht-Midgard-Cons ausprobieren durfte. Also: Mir gefiele es wirklich auch besser mit Midgard 1880 da stehend. Dann wäre die Werbung wenigstens inhaltlich korrekt.;-) L G Alas Ven L G Alas Ven
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Rollenspiel - miteinander oder gegeneinander?
Hallo Kurna, meine Freunde, die kein Rollenspiel machen, möchten auch keines machen. Sie möchten es nicht einmal ausprobieren! Und der übrige Teil spielt schon. Allerdings teilweise in anderen Gruppen, die aber auch schon voll sind. Danke aber trotzdem für den Tipp. Ich habe hier mal versucht, eine Gruppe aufzuziehen, aber das Problem war, dass die es nicht schafften, dass wir uns mindestens einmal im Monat regelmäßig sahen. Da habe ich die Gruppe dann wieder aufgelöst. Momentan fehlt mir der Mut für einen zweiten Versuch, was vielleicht auch der persönlichen Krise zuzuschreiben ist. L G Alas Ven
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Rollenspiel - miteinander oder gegeneinander?
Ich kann mich Wulfhere nur anschließen. In meinen Augen sollte Rollenspiel in jedem Fall Spaß machen. Sollte eine Gruppe den größten Spaß haben, wenn sie gegeneinander arbeiten, dann ist das mit dem bestehenden Regelwerk durchaus möglich. Ich denke aber, dass dies nicht der Kerngedanke war, denn dann würde vermutlich niemand mehr einen Magier spielen wollen Wir hatten in der Gruppe mal die Situation, dass ein Charakter als schwarze Hexe gebranntmarkt (regeltechnisch eine graue) war... die Gruppe war ihr gegenüber stets mißtrauisch... das war für die betreffene Spielerin glaube ich echt Mist und nicht schön zu spielen... glücklicherweise ist sie durch eine bestimmte Abenteuersituation dann zur Pristerin geworden Dann hat das Spiel gleich viel mehr Spaß gemacht - und die Gruppe war auch wieder eine Gruppe... ansonsten könnte ja auch einfach jeder ein Soloabenteuer spielen Ich für mich halte es so, dass ich, sofern ich weiß dass sich mein "Spielgeschmack" nicht mit dem einer Gruppe, Spielern, Spielleiter deckt, lieber nicht spiele, als dabei keinen Spaß zu haben. Viele Grüße Shayleigh Hallo Shayleigh, Das klingt zwar nach einer guten Idee, aber es ist halt ein Problem, wenn die Gruppenauswahl sehr beschränkt ist. Denn dann heißt es eben nicht "in dieser oder jener Gruppe spielen" sondern "spielen oder nicht spielen" - und das ist dann schon ganz schön hart, und ein bisschen ja ein Grund für meine persönliche Krise, was Rollenspiel anbelangt. L G Alas Ven
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Rollenspiel - miteinander oder gegeneinander?
Hallo, ich bin zwar kein absoluter Neuling mehr im Rollenspiel, aber momentan da in einer persönlichen Krise. Der Grund: In immer mehr Gruppen, mit denen ich spiele, wird eher gegeneinander gespielt. Es werden Intrigen gegeneinander gesponnen, einzelne Gruppenmitglieder werden isoliert und die gesamte Gruppe wendet sich zugunsten irgendeines NSCs gegen sie, es entstehen extreme Alleingänge und Kooperationen kommen oft nur noch sehr widerwillig zustande. Eigentlich habe ich einmal gedacht, dass das Intrigenspiel eher eine Sache wäre für Vampire, nicht aber bei Fantasy-Rollenspielen oder bei Spielen im Weltraum wie etwa Perry Rhodan. Ich hatte ursprünglich gedacht, dass Rollenspiel vor allem in diesen beiden Genres ein Spiel für ein Team wäre. Jetzt sehe ich mich mehr und mehr mit diesem anderen Rollenspiel-Verständnis konfrontiert und bin ein wenig enttäuscht. Vielleicht gibt es ja kein "richtig" oder "falsch" für Midgard als Rollenspiel. Aber ich würde gerne wissen, ob meine urspüngliche Idee, nämlich Rollenspiel als "Wir machen die Gegner im Team fertig" (außer bei wirklich extremen Intrigenspielen wie Vampire) wohl doch eher die "falsche" ist, vor allem, wenn es um Midgard geht, oder ob ich da doch eher "richtig" liege. Die Frage lautet also ganz präzise: " Ist Midgard ein Rollenspiel für das Team oder ein Intrigenspiel?" In dieses "Midgard" beziehe ich jetzt einmal Perry Rhodan mit ein, da es auf demselben Regelwerk basiert. (Vielleicht ist das wieder zur Freude Bros.;-), der ja in letzter Zeit häufiger traurig war, dann kann ich ihn ein bisschen glücklich machen,-).) L G Alas Ven
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Gerüchte und Legenden aus der Raumhafenkneipe
NordCon? Wo liegt das denn in der Galaxie? Na ja, ich habe schon merkwürdigere Namen für Planeten gehört... Überigens wird bald im Bereich Faugenns Hann eine sehr wichtige Hochzeit stattfinden. Man will, da ja auch fremde Staatsgäste erwartet werden, auf Güldeon Harff feiern. Da wird dann sicherlich wieder allerhand los sein, gerade bei einem so wichtigen Ereignis...
- Midgard - Abenteuerwettbewerb - Die Exposés
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Spielrundenfindung - Alternativen?
Das ist bekannt. Es haben sich nun aus dem Vergleich mit dieser alternativen Form von Conorganisation ein paar möglicherweise bedenkenswerte Ansätze ergeben, die mit den Parametern von Midgard-Cons vereinbar sind (nicht zuletzt auch in Deinem kritisierenden Beitrag), insofern ist der erhoffte Nutzen des Blicks über den Tellerrand eingetreten. Wie werden eigentlich beim Nordcon (der doch ein nicht-Midgard-Con ist, zu dem Du gehst, oder?) die Spielrunden verteilt? Hallo Ma Kai, ja, der NordCon wird regelmäßig mit meinem Besuch beehrt. Als Spielleiter kann man, wenn man möchte, sich auf der Internetseite vorab anmelden. Dabei reicht man eine Beschreibung, eine Angabe zum Spielsystem, zu den gewünschten Graden, zu der Art, ob man die Charaktere selbst mitbringen soll oder ob sie gestellt werden und ob auch Anfänger erlaubt sind oder nicht, ein. Vorteil ist: Als Spielleiter kommt man eher rein, man wird an allen Stellen schneller durchgewunken (und kommt sich vor wie ein VIP!) und man hat bereits einen Tisch, der für einen organisiert ist. Wer spontan leitet, muss erst noch zur Orga gehen, dort einen Zettel ausfüllen und bekommt die Tische zugewiesen, die übrig bleiben. Die besten Plätze sind also für die vorangemeldeten Spielleiter gesichert.;-) Nach der Runde geht man mit dem Rundenzettel als Spielleiter zur Leitung und bekommt, wenn die Runde stattgefunden hat, das Geld für den Tag vom Eintritt zurück, an dem man geleitet hat. Spieler können sich höchstens vorab privat bei den Spielleitern anmelden, beispielsweise hier über das Forum oder zu Hause, wenn man sich beispielsweise telefonisch abspricht, dass man zusammen spielen will. Dann wird der Spieler dafür dann direkt vom Spielleiter eingetragen, wenn der bei der Orga sagt, ich bin jetzt da, wo werde ich leiten. Einen Einblick in die Runden kann man aber vorab in Kurzform auf der jeweiligen Internetseite gewinnen. Man weiß aber nicht , wer dann in der Runde mitspielt, es sei denn, man hat da privat schon eine Absprache getroffen. Es ist also im Grunde genommen nicht viel anders als bei den Midgard-Cons. Auch bei den anderen Cons, die ich so besucht habe, scheint sich das mit den Rundenzetteln auf jeden Fall durchgesetzt zu haben. Es ist offenbar das beste System. L G Alas Ven
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Spielrundenfindung - Alternativen?
Der Unterschied war, daß die gesamte Spielrundenorganisation dort im Vorfeld stattfand. Der Zeitplan stand zu Beginn des Cons komplett fest (plus/minus ein relativ geringer Anteil spontaner Runden). Das ist zur weitgehend auf dem Con selbst stattfindenden Organisation bei Midgard ein signifikanter Unterschied. Das mag zwar sein, bedeutet aber ein erhebliches Maß an Mehrarbeit für die Orga der Cons. Diese hat aber genug zu tun, und alles, was da zu Mehraufwand führt, ist nicht erwünscht. Deswegen bleibt eigentlich als Vorschlag für Leute, die gerne mehr Überblick über passende Charaktere haben bzw. lieber passende Runden für ihre Charaktere haben möchten, die Vorankündigungen im Forum für das böse Wort mit "V", nämlich "Vorabsprachen" zu nutzen. Dabei liegt der Aufwand für die Organisation nämlich beim Spieler und beim Spielleiter, und die Orga hat keine Mehrarbeit. Zusätzlich ist die Möglichkeit der Vorankündigung (und des bösen Worts mit "V") freiwillig, das bedeutet, es schränkt nicht die Spontaneität vor Ort ein, die vielen Con-Gängern wohl äußerst wichtig ist, so dass sie spontan anbieten können, zu leiten, spontan spielen können und spontan machen können, was sie wollen, ohne sich irgendwie festlegen zu müssen. Wer sich trotzdem festlegen will, kann diese Möglichkeit ja nutzen. Das Problem der Neulinge und Nicht-Forums-Aktiven bleibt natürlich so bestehen; wer nicht aktiv im Forum ist, bekommt die Vorankündigungen nicht wirklich mit. Allerdings haben die Neulinge auch bei der "Spontan-Variante", sprich, wir finden uns alle irgendwie, einen Nachteil: Sie kennen meistens kaum Leute, was das Runden-Finden schon schwieriger macht, als wenn man schon viele Leute kennt. Vermutlich ist das Problem nicht vollkommen lösbar, dass Neulinge und Nicht-Forums-Aktive gewisse Nachteile haben. Hilfreich könnte da vielleicht auch eine aktive Ansprache der Alteingesessenen sein, die aber viele auch nicht so gern möchten, weil sie ja lieber da mit ihren alten Freunden zusammenkommen wollen, was auch wieder völlig legitim ist. Inwieweit der "Betreuungsdienst" da gute Dienste leisten konnte, weiß ich nicht. Eine Möglichkeit, das Vorabsprachen-im Forum-Problem zu lösen, wäre, dass in den Bestätigungen zur Anmeldung durch die Orga vielleicht der Satz stehen könnte: "Schaut doch mal auch ins Forum (http://www.midgard-forum.de)! Da werden viele Abenteuer vorab vorgestellt, und Ihr könnt Euch schon mit den Spielleitern, die das gemacht haben, austauschen und vielleicht sogar schon einen Platz reservieren. Denkt auch darüber nach, Eure Runden im Forum anzukündigen! Euer Vorteil: Ihr könnt mit Euren Spielern vielleicht sogar schon vorab in Kontakt treten und ihnen bei der Charakterauswahl helfen." (Das ist wirklich nicht viel Mehraufwand und vielleicht sogar durch die überarbeitete Orga zu bewältigen. Auf Wunsch würde ich den Text sogar noch einmal seperat an die jeweiligen Orgas schicken, dann macht es wirklich nicht mehr viel Arbeit.) Damit hat wirklich jeder die Möglichkeit, die Vorankündigungen zu nutzen, und wer es dann nicht tut, tut es aus freiem Willen nicht. Es bedeutet nur sehr wenig Mehraufwand für die Orgas, und die Spielleiter können, wenn sie wollen, um Voreinsendung der Charaktere bitten, so dass sie diese genau vorher studieren können. Wer das nicht möchte, muss das aber nicht tun. Alles ist freiwillig, alles kann spontan stattfinden und jeder kann sich auch noch auf dem Con spontan entscheiden, wie bisher. Und wer jetzt sagt, Vorabsprachen finde ich doof, ich will aber trotzdem die Chars vorher genau auswählen, die Szenarien genau kennen und möglichst genauen Kontakt mit dem Spielleiter haben, dem kann ich nur sagen: Man kann keine Kuchen gleichzeitig behalten und aufessen. Irgendwie muss man sich auch mal entscheiden. Vor Ort bleibt eben so eine Absprache mit den Defiziten des kurzen Zeitraums und dem Gedränge behaftet, so dass ein genaues Studium eben nicht wirklich möglich ist, außerhalb des Ortes gibt es leider nur das böse Wort mit "V". L G Alas Ven
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Berichte von PR-Connection Treffen <Spoilergefahr>
Slüram hatte eine Ladung abgeliefert und wollte dann auf Lepso ein bisschen entspannen, um danach mit einer anderen Ladung wieder abzufliegen. Der Terraner hieß Jean Marc (ich hoffe, das habe ich richtig geschrieben!). Im Abenteuer von Jul waren 3 Quader gefunden worden, die vor den Auswirkungen der Hyperimpendanz mit Aufbau eines Schutzschirms schützten, der durch Vitalenergie gespeist werden musste. Weiterhin fanden wir heraus, dass die Galaxie Andromeda bedroht war von der totalen Vernichtung, und diese, wenn sie nicht gestoppt würde, auch die Milchstraße bedrohen könnte. Obwohl Alas Ven eigentlich nicht dazu neigt, Retterin des Universums zu werden, sprang sie über ihren Schatten, weil sie gehofft hatte, endlich etwas darüber herauszufinden, was diese "Diener" auf Eden 12 erschaffen hat und warum sie erschaffen wurden, und arbeitete mit Celador da Eshmale zusammen. Leider lohnte sich das Über-Den-Schatten-springen nur finanziell (und wegen des Rettens der Galaxien Milchstraße und Andromeda, aber Alas Ven ist nun mal keine typische Heldin, die darauf besteht, Milchstraßen zu retten, wenn es nichts einbringt..), denn obwohl Alas Ven anfing, ein Gewissen zu entwickeln, versuchten alle, ihr das Gewissen "abzukaufen". Obwohl sie astronomische Preise nannte, wurde darauf eingangen; vielleicht eine Erklärung dafür, weswegen Aras als gewissenlos, geschäftstüchtig und käuflich gelten - die anderen versuchen immer wieder, Aras zu kaufen, und sind dann erstaunt, dass es - gegen astronomisch hohe Preise - auch gelingt? Egal, das Universum wurde gerettet, die Milchstraße lebt, und einige Neu-Tefroderinnen mit Psi-Gaben in ihr, Celador wurde verheiratet und mit Orden bedacht, Alas Ven wurde reicher, Kumateff Tamm gefeierter und Marlen de Tyron für die arkonische Regierung wichtiger, was sich in einem neuen Titel zeigte, und die Spannungen zwischen Alas Ven, Kumateff Tamm und Celador wurden nicht beseitigt, sondern schwelen immer noch fröhlich vor sich hin.. So bekam jeder das, was er wollte - oder auch nicht wollte;-).
- Unsterbliche in der Kampagne
- Hauptregion euerer Kampagnen
- Welcher Kampagnenhintergrund gefällt euch und warum.
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Ein Überblick über eure Kampagnen
Immer mehr entwickelt sich Ritos Faugenns Hann zu einer Kampagne. Nach Rettung der Kaiserin vor einem Anschlag traf man diesmal auf den zukünftigen Ehemann der Kaiserin, der das eigentlich nicht bleiben wollte - dessen Abwanderung aber durch die Gruppe erfolgreich verhindert wurde. Weitere Abenteuer sind in Planung. Anteilig werden sie möglicherweise auf Lepso verlagert.
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PR-Connection
Eben! Wir wollen auch mal in den Süden zum PR-Spielen fahren! Also, Nomo und Rito, wie steht`s? Schon Ideen über die bloße Absichtserklärung hinaus? Ich würde mich sehr darüber freuen... Ich würde nämlich auch gerne mal wieder bei Dir, Rito und zum ersten mal bei Dir, Nomo, spielen! L G Alas Ven
- PR-Connection Pfingsten 22.05. bis 24.05.2010 in Kiel
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Midgard-Nachwuchs
Na ja, was Rollenspiel angeht, finde ich, sagt der Name "midgardholic" eigentlich alles... Wichtig ist natürlich dabei auch der ersten Spielleiter. Der muss einem neuen Char auch seine 5 Minuten Ruhm (äh, Spielzeit, meine ich) gönnen und versuchen, jeden Char, also auch den neuen, gut mit einzubinden. Wichtig ist natürlich, dass Anfänger auch eine Chance kriegen. Ich freue mich über alle Runden, die explizit auch Anfänger zulassen! Und natürlich gehe ich immer mit gutem Beispiel voran und lasse Anfänger in meinen Runden immer gerne zu. Mit Erklärungsvideos habe ich bis jetzt noch keine Erfahrung gesammelt. Wo könnte man die denn wohl am besten laufen lassen? In Jugendzentren? L G Alas Ven
- Spielrundenfindung - Alternativen?