Alle Inhalte erstellt von Abd al Rahman
- Diskussionen zu Moderationen
-
[SüdCon 2005] Übersicht über das Abenteuer
Was macht sie auf der Wahl? Wer hat sie dahingeschickt? Er kann ja schließlich nicht jeder daherkommen und sagen "Juhuuu, ich will an der Wahl teilnehmen". Viele Grüße hj
-
Welches Abenteuer spielt ihr momentan?
Es hat gerade eine neue Kampagne angefangen. Meine Gruppe reiste nach Nahuatlan zu den Erdmeistern um dort einen der letzten Zeitspiegel zu zerstören. Das Problem mit den Zeitspiegeln wurde akut, nachdem die Gruppe herausgefunden hat, dass die sieben erwachten Seemeister versuchen die Zeit zu manipulieren und zumindest bei einem Gruppenmitglied versucht wurde die Mutter in der Vergangenheit zu töten. Leider hat sich das alles als Falle der Seemeister herausgestellt um die Gruppe zu einem der Zeitspiegel zu locken. Mittels der versammelten Fähigkeiten der sieben gelang es ihnen den Zeitspiegel so zu manipulieren, dass die Gruppe weit weit weit in die Vergangenheit geschleudert wurde, in eine Zeit in der noch nicht einmal die Götter existierten. Viele Grüße hj
-
[SüdCon 2005] Übersicht über das Abenteuer
Wie ich bereits erklärte: Erklären kann man alles irgendwie. Auch Thanaturgen, Kebechetgesandte oder Mütter von Kandidaten. Besser wird es deswegen nicht. Bei voller Besetzung wäre so eine Rolle bestimmt nett, aber bestimmt nicht in der Konstellation wie wir sie bisher haben. Viele Grüße hj
-
Ich will auch mal "Pollen"
Ich wär dafür die Hausregel auch auf die Spieler auszudehnen Viele Grüße hj
-
[SüdCon 2005] Übersicht über das Abenteuer
Doch, klar ist es ein Problem. Wir haben zu wenige normale Kandidaten. Jetzt noch einen Sonderkandidaten dazuzubasteln maht einfach keinen Sinn. Das soll eine Kalifenwahl und kein Panoptikum werden. Irgendwie erklären kann man alles ... Viele Grüße hj
-
Ich will auch mal "Pollen"
He! Unsere neue Kampagne fing dort bei den Erdmeistern an. Viele Grüße hj
-
[SüdCon 2005] Übersicht über das Abenteuer
Nee, passt meiner Meinung nach nicht. Wir brauchen keine Sonderrollen, sondern Haupthandlungsträger in Form von Kandidaten. Intrigante Bauchtänzerinnen sind auch nicht viel besser wie Assassinen. Viele Grüße hj
-
www.pandora.com
ICH WILL DSL DANN INVESTIERE ICH AUCH 36$! Viele Grüße hj
-
Ich will auch mal "Pollen"
Das liegt am extrem aufwändigen Lektorat von MIDGARD-Produkten. Bekanntlich tauchen die meisten Fehler erst auf, nachdem ein Produkt gedruckt wurde. Das hat man bei MIDGARD glasklar erkannt. Daher verzichtet man bei MIDGARD schon seit langem auf ein Lektorat vor Drucklegung. Das Lektorat erfolg erst, nachdem die Bände die Druckerei verlassen haben. Werden Fehler festgestellt, werden sie korrigiert, die gerade eben gedruckte Auflage vernichtet, bzw. der Wiederverwertung in Form von Klopapier zugeführt und neu gedruckt. Dieser Kreislauf wiederholt sich nun solange, bis kein Fehler mehr gefunden wird. Das erklärt auch den Wucherpreis den MIDGARD-Produkte haben und den vergleichweise geringen Preis von Klopapier. Viele Grüße hj
- Kurioses aus dem Netz
-
Forumswettbewerb 2005
Weil ich gerade gefragt wurde: Die Autoren dürfen selbstverständlich auch abstimmen. Viele Grüße hj
- Rundumschlag abbrechen
-
[SüdCon 2005] Übersicht über das Abenteuer
Ich würde sie zwar akzeptieren, aber nur, wenn wir auch ohne sie genügend passendere Teilnehmer für den Programmpunkt hätten. Liebe Grüße, , Fimolas! Ich bin auf alle Fälle für Ablehnung. Ich empfinde es als Frechheit die Teilnahmebedingungen so krass umgehen zu wollen. Frechheit darf nicht siegen! Viele Grüße hj
-
[SüdCon 2005] Übersicht über das Abenteuer
Ich bin für Ablehnung. Kann man bei Asad noch diskutieren (naja, es sei denn es werden zu viele), sind diese beiden vollkommen daneben. Viele Grüße hj
-
Rundumschlag abbrechen
Moderation : Ich möchte darauf hinweisen, dass es hier um die Frage geht, ob ein Rundumschlag abgebrochen werden kann und nicht darum, in welche Richtung man schlagen kann. Bitte bleibt beim Thema und macht gegebenenfalls ein eigenes Thema auf. Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen Viele Grüße hj
-
Forumswettbewerb 2005
Jepp, seit Freitag Abend komme ich wieder rein. Die Umfragen sind eröffnet, die Beiträge stehen bereit Viele Grüße hj
-
Abstimmung in der Kategorie: den Originellsten vierbeinigen Begleiter
In dieser Kategorie gingen acht Beiträge ein. Ich danke allen Autoren für die Mühe, die sie sich gemacht haben. Möge der Beste gewinnen! Hier die Beiträge (bzw. Links dazu) im Einzelnen: daimonion - Das befleckte Schlachtross Freund Jan - Die goldene Schildkröte des Dom Juando D'Essanto Hansel - Belgeons Drama Hornack Lingess - Amma, der Taschenfrosch Bart - Kerenvoltus, Der Mächtige lendenir - Paadaash-e Hadschari, ein aranischer Vollbluthengst Solwac - Eldryns Esel Wiszang - Der Bera H´ilhdeg´hard Viele Grüße hj
-
Abstimmung in der Kategorie: Die beste NSC Beschreibung: Kopfgeldjäger und sein Opfer
In dieser Kategorie gingen vier Beiträge ein. Ich danke allen Autoren für die Mühe, die sie sich gemacht haben. Möge der Beste gewinnen! Hier die Beiträge (bzw. Links dazu) im Einzelnen: Freund Jan - Burtha und Kirkland können's nicht lassen Hornack Lingess - Doach ap Awen und Mabon ap Gorllewin lendenir - Marcello und Marietta Wiszang - Die Geschwister Ferulin und ihr beliebtestes Opfer Viele Grüße hj
-
Abstimmung in der Kategorie: Das beste Zauberbuch: Seine Geschichte und sein Aufbewah
In dieser Kategorie gingen acht Beiträge ein. Ich danke allen Autoren für die Mühe, die sie sich gemacht haben. Möge der Beste gewinnen! Hier die Beiträge (bzw. Links dazu) im Einzelnen: Bart - Das Buch Gerestum Freund Jan - Die Originalhandschrift des Livre del'Istoria Aeternao Hansel - Tagebuch des Tarjan Sanders Hornack Lingess - Das Zauberbuch: Geschichte und Aufbewahrungsort lendenir - Ycaea, das Buch der benötigten Dinge Rana - Incantare pro bardis Solwac - Sheherazades Tagebuch Wiszang - Das Zauberbuch des Scho Liang Do Viele Grüße hj
-
Zauberbuch - Hansel - Tagebuch des Tarjan Sanders
Autor: Hansel Kategorie: Zauberbuch Tagebuch des Tarjan Sanders Eine Geschichte: Der Staub fiel in kleinen Flocken langsam und geschmeidig zu Boden, als Tremor das kleine, schmale Buch langsam aus dem Regal zog. Es war ein altes Buch. Wie alt, dass konnte Tremor nicht sagen, aber den Verfallsspuren des Einbandes und der Verfassung der schon stark vergilbten Seiten zu urteilen, war es mindestens 100 Jahre alt. Der Einband aus schwarzem, weichem Leder war nicht beschriftet. Das war auch der Grund, wieso dem Bibliothekar das Buch in die Hände gefallen war. Es stand leicht eingerückt zwischen dicken Bänden und schien völlig wahllos dort abgestellt worden zu sein. Als Tremor das Buch aufschlug, sah er sofort die stark zerrissenen Seiten und ihm stellten sich die Nackenhaare auf, war dieses Büchlein doch stark verwahrlost und eine Zumutung für jede anständige Bibliothek wie diese eine war. Dieses Buch musste dringend restauriert, katalogisiert und ordentlich verwahrt werden. Tremor wollte es, nachdem er es gelesen hatte, den Restauratoren in den Katakomben der großen, alten Bibliothek übergeben. Sie würden es wieder hinbekommen. Die Zeit drängte. Viele der neueren Bücher mussten noch gelesen und eingeordnet werden und so begann der Bibliothekar mit seiner Arbeit. Tremor war ganz allein in der großen Halle, was kein Wunder war, denn die Sonne verschwand schon vor einigen Stunden hinter den geschwungenen Hügeln der Stadt. Tremor entzündete eine Laterne und setzte sich auf den harten, hölzernen Stuhl. Seine Laterne war die einzigste Lichtquelle in der 30 Meter langen Halle und Schatten senkten sich über die langen Buchreihen. Tremor war es gewöhnt... Tagebuch Band 21, las Tremor, als er das Buch öffnete. Das Buch gehörte einst anscheinend einem gewissen Tarjan Sanders. Nie gehört, dachte sich Tremor und las weiter. Wie schon die Überschrift vermuten ließ, handelte es sich tatsächlich um ein Tagebuch. Sein ehemaliger Besitzer war anscheinend sehr akribisch in der Führung seines Tagebuches und so war es unverkennbar, dass diese Zeilen vor über 100 Jahren geschrieben worden waren. Das Buch fasste etwa 100 Seiten, dabei war die Schrift aber so klein, dass Tremor wohl nicht vor dem Morgengrauen damit fertig sein würde. Nach dem Deckblatt, welches das Büchlein als Tagebuch auswies, ging es auch sofort los. Nichts besonderes. Nichts spektakuläres. Ein normales Tagebuch eben. Doch halt. Was war das? Offensichtlich war dieser Tarjan Sanders geschult in der magischen Kunst, denn ab und zu berichtete er von seinen Experimenten und wie sie verliefen. Dabei handelte es sich ganz offensichtlich nicht um normale Magie wie sie heute üblicherweise von den Magiern und Thaumaturgen verwendet wird. Nein, dieser Tarjan beschäftigte sich mit den Parallelwelten Ljosgards. Insbesondere mit den dort lebenden Wesen. Ein Schauer lief Tremor über den Rücken, denn das Buch beinhaltete allerhand kleiner Zeichnungen und detailreiche Beschreibungen dieser Wesen. Tremor war kein zartbesaiteter Bursche, doch während er diese Zeilen las, gefror ihm das Blut in den Adern. Sein Atem ging schneller, denn Tarjan beschrieb diese Wesen mit einer abartigen Bewunderung. Obgleich es Tremor anwiderte, so konnte er doch nicht aufhören weiter in dem Buch zu lesen. Ein paar Seiten weiter, Tremor musste wohl schon etwa ein Viertel des Buches gelesen haben, beschrieb Tarjan in allen Einzelheiten eines seiner Blutofper um ein dunkles Wesen aus einer anderen Welt zu beschwören. Die Beschreibungen waren so intensiv und in letzter Konsequenz ausformuliert, dass sich Tremor unvermittelt übergeben musste. Das war zuviel. Wie konnte jemand nur solch schreckliche Dinge tun? Tremor richtete sich auf. Der Raum kam ihm plötzlich viel dunkler vor. Viel größer als vorher. Tremor stand auf und holte ein feuchtes Tuch um den Boden zu wischen. Als er etwa 10 Minuten später wieder an seinen Platz zurückkam, lag das Buch noch immer geöffnet auf dem dunklen Tisch. Als er es sah, sagte eine Stimme in ihm, nein sie schrie es geradezu hinaus, nie wieder auch nur einen Blick in dieses teuflische Buch zu werfen. Es musste vernichtet werden. Als der junge Bibliothekar nach einiger Zeit aufschaute, bemerkte er, dass er wider seinen Willen, die nächsten 10 Seiten des Buches gelesen hatte. Verdutzt schaute er sich um. Der Lappen lag noch unbenutzt neben ihm auf dem Fußboden. Er wollte das Buch doch gar nicht lesen. Was um alles in der Welt hatte ihn dazu gebracht es trotzdem zu tun...und was hatte ihn aufschrecken lassen? War da ein Geräusch gewesen? Nein, er musste sich irren. Da, schon wieder. Ein tiefes Brummen. Woher kam es? Ein Knarren, als ob sich jahrtausendealtes Holz langsam ausdehnt. Tremor fröstelte es. Ängstlich schaute er sich um, doch konnte er durch die langen und dunklen Schatten nichts erkennen. War das etwa Blut? Es war Blut und es klebte an dem Buch und es klebte an seinen Händen. Wie von der Tarantel gestochen schoss Tremor hoch. Dabei kippte der Stuhl rückwärts und schlug hart auf dem Boden auf. Tremor rutschte einige Meter auf dem Hosenboden nach hinten. Dabei rieb er seine Hände hart an dem Holzboden. War er verrückt geworden? Was geschah hier? Ein klirren lag in der Luft. Er hörte es klar und deutlich. Wie Glasscherben die aneinander reiben. Er musste hier raus und zwar schnell. Er packte all seine Kraft zusammen und stand auf. Er sah den Tisch und das Buch welches noch immer dort lag. Er las die Seitenzahl. 80. Er hatte tatsächlich weitergelesen. Die ganze Zeit. Erst jetzt registrierte Tremor, dass das Schriftbild so anders aussah als zu Begin. Er schaute genauer hin. Rot. Es war eindeutig rote Farbe...Nein, es war keine rote Farbe. Wie Blitze schoss es durch sein Gehirn. Der Text des Buches. Er war mit Blut geschrieben worden. Als Tremor aufblickte, sah er aus dem Fenster den tiefschwarzen Himmel, welcher über der Bergkette leicht rötlich schimmerte. Der Morgen würde bald anbrechen. Zeit nach Hause zu gehen. Heute würde er nicht arbeiten. Immerhin hatte er sich die ganze Nacht mit diesem verfluchten Buch ... Das Buch, schoss es ihm durch den Kopf. Stroboskopartig erschienen Bilder vor seinem Auge. Er erinnert sich, die ganze Nacht über dem Buch gesessen zu haben. Dabei wollte er schon längst zu Hause bei seiner Frau gewesen sein. Langsam senkte sich sein Blick. Das Buch lag noch immer geöffnet vor ihm, doch waren die Seiten vor ihm leer. Er blätterte eine Seite zurück. Dort stand in unleserlichen Lettern, und verschmiertem Blut nur ein Wort... STIRB... Als am nächsten Morgen der erste der Bibliothekare die große Lesehalle betrat, sah er zuerst den leblosen Körper Tremors neben dem großen dunklen Tisch liegen, sein Gesicht furchtbar entstellt. Ein Lappen lag auf dem Fußboden neben einer großen Pfütze von Erbrochenem. Der Arzt stellte später fest, dass Tremor wohl an einer Vergiftung gestorben sein musste. So genau könne man das aber nicht mehr feststellen, hieß es. Der Bibliothekar ordnete an, alles wieder zu säubern. Dabei entdeckten die Putzkräfte das kleine Büchlein, welches auf dem Tisch lag. Ordentlich stellte man es wieder zurück in das Regal im Keller. Hintergründe und sein Aufbewahrungsort: Bei dem Buch handelt es sich um eines der Tagebücher von Tarjan Sanders, einem Dämonenbeschwörer aus Valian. Es ist das letzte einer Reihe von Tagebüchern. Um genau zu sein, der 21. Band. Tarjan lebte vor über 100 Jahren. Sein Ehrgeiz war so unvorstellbar groß, dass er Grenzen überwand, von welchen kaum ein Mesch wusste, dass es sie überhaupt gibt. Im Laufe seiner Studien ließ er sich mit Mächten ein, die er nicht mehr beherrschen konnte. Kurz vor seinem grausamen Tod, wurde er Opfer eines dunklen Dämons, welcher seinen Körper in Besitz nahm und den diabolischen 21. Band zuende schrieb. Dabei ließ er all seine Bosheit und seinen Hass gegenüber den Menschen in sein Werk einfließen. Das Ende des Buches war zugleich auch das Ende Tarjans. Er starb einen gewaltsamen und grausamen Tod, der seinerzeit viele Rätsel aufgab. Das Buch wanderte in den Nachlass und vermoderte und verstaubte auf dem Dachboden eines Nachfahren von Tarjan. Als dieser ebenfalls verstarb, wurde es der städtischen Bibliothek von Candranor übergeben, wo es weitere 50 Jahre in den Regalen eines Kellers verstaubte bis Tremor es schlussendlich fand. Technische Daten: Das Buch misst 50x20cm und enthält exakt 100 Seiten. 96 Seiten des Buches sind beschrieben. Der Einband ist aus schwarzem, weichem Leder und besitzt keine Bezeichnung. Insgesamt ist das Buch in einem sehr schlechten Zustand. Der Einband ist teilweise ausgefranst, und viele Blätter sind vergilbt, angerissen oder geknickt. Die ersten 19 Seiten wurden noch von Tarjan selbst geschrieben, der Rest ausschließlich unter dem Einfluss des dunklen Dämonen. Ab der Hälfte wurde nicht mehr mit Tinte, sondern mit Blut geschrieben. Tarjans Blut. Der Band ist in der Vallinga verfasst. Auf jeden, dem das Buch in die Hände fällt, wirkt sofort ein übergroßer Drang das Buch zu lesen. Misslingt ein Resistenzwurf gegen Geistesmagie, wird das Opfer innerhalb eines Tages anfangen das Buch zu lesen. Gelingt dieser Wurf, so muss der Wurf immer dann wiederholt werden, wenn das Buch aufgeschlagen wird, auch wenn das Opfer die Sprache nicht beherrscht oder gar überhaupt nicht lesen kann. In diesen Fällen hat dies aber keine weiteren Auswirkungen. Schädlich ist das Buch nur gegenüber demjenigen, der auch die Sprache beherrscht und des Lesens mächtig ist. Alle anderen haben nur immer wiederkehrende Alpträume, welche auch erst dann wieder verschwinden, wenn das Buch nicht mehr in ihrem Besitz ist. Denjenigen die das Buch lesen, muss, sofern sie dies überhaupt wollen, ein Resistenzwurf gegen Geistesmagie gelingen, ansonsten können sie nicht aufhören zu lesen. Ein Versuch ist alle 10 Seiten, zulässig, ab der 20. Seite erschwert um +4, ab der 50. Seite erschwert um +6. Das Lesen der ersten 19 Seiten hat, außer den o.a. Umständen, keine weiteren Folgen. Das Lesen der Seiten 20 bis 29 wirkt wie der Zauber Angst. Dieser Wirkung kann, wie gewohnt, durch einen erfolgreichen Resistenzwurf gegen Geistesmagie entgangen werden. Wirkt der Zauber aber erst einmal, ist die Wirkung permanent. Dem Opfer kann dann nur durch ein erfolgreiches Bannen von Zauberwerk geholfen werden. Das Lesen der Seiten 30-39 wirkt wie der Zauber Beeinflussen, wobei dem Leser sugeriert wird, das Weiterlesen sei nicht tragisch. Hiergegen kann normal resistiert werden. Misslingt der Wurf, ließt das Opfer auf jeden Fall bis Seite 49, mit den unten beschriebenen Folgen. Das Lesen der Seiten 40-49 öffnet dem Leser geistig ein Tor in eine der Chaosebenen. Er kann diese aber weder sehen, noch greifen. Lediglich Geräusche dieser chaotischen Welt dringen nach außen und wirken wie der Zauber Angst (Wirkung, siehe oben). Als der Dämon die Seiten 50-69 schrieb, warf Tarjan seine ganze Kraft in den Widerstand, so dass diese Textpassage misslungen ist (aus Sicht des Dämonen). Hier erhält das Opfer die einzige Gelegenheit (2x, da 2x 10 Seiten) den Fluch des Buches vollständig abzuwerfen. Gelingt ein Resistenzwurf gegen Geistesmagie erschwert um +4, wirft das Opfer sofort alle negativen Wirkungen des Buches von sich ab und kann fortan ohne Risiko in dem Buch lesen. Es werden künftig keine Resistenzwürfe mehr fällig. Allerdings hat das Buch auf andere Personen nach wie vor die gleiche Wirkung. Das Lesen der Seiten 70-79 wirkt wie eine Illusion, wenn ein Resistenzwurf gegen Geistesmagie scheitert. Das Opfer sieht Blut aus dem Buch quillen und alles im Umkreis des Buches beschmutzen. Der Schock darüber ist so groß, dass das Opfer augenblicklich 2W6 AP verliert. Das Lesen der Seiten 80-89 wirkt wie der Zauber Böser Blick mit den bekannten Folgen. Das Lesen der Seiten 90-96 hat den augenblicklichen Tod zur Folge. Das Opfer sieht eine gähnende Schwärze auf sich zukommen. Stimmen des Chaos und der Qualen stürzen auf das Opfer ein. Schlussendlich stirbt das Opfer an Herzversagen. Alle o.a. Wirkungen kommen nur dann zum tragen, wenn der jeweilige Abschnitt vollständig gelesen wird bzw. die sonstigen Voraussetzungen (siehe oben) erfüllt sind. Dies ist dann der Fall, wenn das Opfer den Abschnitt freiwillig ließt, oder ihm ein Resistenzwurf gegen Geistesmagie misslingt. Während des Lesens merkt das Opfer nicht wie schnell die Zeit vergeht. Auch weiß das Opfer nicht, welche Macht es dazu getrieben hat weiter zu lesen. Erforschen kann das Buch nur jemand, der sich dem Bann des Buches beim lesen der Seiten 50-69 (also 50-59 sowie 60-69) erfolgreich entzogen hat.
-
Vierbeinige Begleiter - Freund Jan - Die goldene Schildkröte des Dom Juando D'Essanto
Autor: Freund Jan Kategorie: Vierbeinige Begleiter Die goldene Schildkröte des Dom Juando D'Essantos Da es dieses Jahr keine eigene Rubrik für den wertvollsten beweglichen Schatz gibt, erscheint mein Beitrag also bei den vierbeinigen Begleitern. Als Vorlage diente mir Joris-Karl Huysmans' Gegen den Strich, ein Roman, der mich mit Ausnahme der Idee zur edelsteinbesetzten, vergoldeten Schildkröte, von der ich augenblicklich wegen ihrer Absurdität begeistert war, eher kalt gelassen und gelangweilt hat. Seine Heimat auf Midgard fand das arme Tier in den Küstenstaaten, in Orsamanca, da nur dort die Verfeinerung des Geschmacks und des ästhetischen Empfindens weit genug fortgeschritten ist. Über mögliche Fehler hinsichtlich der orsamancischen Kultur, der Namen und Titel etc bitte ich Euch, freundlich hinwegzusehen, da ich mich bisher hauptsächlich mit Alba beschäftigt habe. Dom Juando D'Essantos... Der heute 78-jährige Dom Juando ist der letzte Spross des orsamancer Adelsgeschlechts D'Essantos. Einst ein erfolgreicher Händler und mit allen Wassern gewaschener Politiker, der geschickt die Fäden im Macht- und Ränkespiel in seinen Händen hielt, ja sogar eine Zeit lang als graue Eminenz im Großen Rat Orsamancas galt, zog er sich nach dem tragischen Tod seines einzigen Sohnes und Erbes Dom Juando d. Jüngeren, für den er sich insgeheim Hoffnungen auf noch höhere Ehren und Ämter gemacht hatte, vor 23 Jahren aus dem öffentlichen Leben zurück. Die Trauer und der Schmerz des Verlustes ließen ihn, der schon immer einen Hang zur Verachtung alles Gewöhnlichen hatte, endgültig zum Menschenfeind werden. Besucher empfängt Dom Juando in seiner prächtigen Stadtvilla nur noch ganz selten und die Dienerschar hat er darauf trainiert, sich lautlos nur an Hand von Gesten und Zeichen mit ihm zu verständigen. Alles Grobe und Gemeine lehnt er ebenso ab wie alles Natürliche und sucht es konsequent aus seinem Leben zu verbannen. Stattdessen schafft er sich mit den ihm zur Verfügung stehenden Reichtümern eine Scheinwelt aus geistigen und künstlerischen Reizen, aus Geruchs- und Farbphantasien, in der die Realität keinen Platz mehr hat. Die Ästhetizierung seines engeren Umfeldes ist ihm zum Lebensinhalt geworden, mit der er seine innere Leere und Gleichgültigkeit zu überdecken versucht. ... und die goldene Schildkröte Die Idee zu seiner goldenen Schildkröte kam Dom Juando, als er einmal einen in sattem Karmesinrot und Sonnengelb leuchtenden aranischen Teppich betrachtete. Instinktiv fühlte er, dass es zur Vervollkommnung des Sinnengenusses nötig wäre, etwas sich bewegendes, durch seinen dunklen Ton das Feuer der Farben noch hervorhebendes auf das Wollgewebe zu setzen. Lange Zeit grübelte er über dieses Problem, brachte darüber unzählige schlaflose Nächte zu, bis ihm endlich der erlösende Gedanke kam: Was er brauchte, war eine große Schildkröte! Für teures Geld ließ er sich ein riesiges Exemplar aus dem fernen Minangpahit kommen und setzte es auf den Teppich. Doch seine Enttäuschung war grenzenlos als er sah, dass die umbra- und olivtöne des Schildkrötenpanzers die Lebendigkeit der Farben nicht steigerten, sondern den Schimmer und Glanz des Teppichs im Gegenteil nur dämpften. Die Farben von Schildkröte und Teppich verflossen ineinander und ließen das Ganze zu einem abgeschmackten, die Augen und das ästhetische Empfinden beleidigenden Schandfleck werden. Ernüchtert kam er zur Einsicht, dass sein ursprüngliches Konzept falsch gewesen war - dieser Teppich war noch zu neu, zu grell und ungestüm, als dass er den Kontrast eines in dunklen Farben gehaltenen Gegenstandes vertragen hätte. Stattdessen benötigte er ein noch strahlenderes, alles um sich herum durch sein Leuchten in den Schatten stellendes Objekt, das goldenes Licht auf mattes Silber werfen würde. Begeistert von seinem Einfall ließ er daraufhin den Rückenschild der Schildkröte mit Blattgold bedecken und setzte sie erwartungsfroh auf den aranischen Teppich. Wie ein lebendiges Feuer bewegte sich das goldglänzende Tier über das Wollgewebe und Dom Juando betrachtete das Farbenspiel eine Zeit lang verzückt und glücklich. Doch dann überkam ihn ein Gefühl der Unzufriedenheit, das große Schmuckstück schien ihm unvollkommen, wie ein grober erster Entwurf, dem es an Rafinement noch mangelte. Es lag auf der Hand: zur Vollendung fehlten Edelsteine. Aus seiner Sammlung kanthaipanischer Lackmalereien suchte er das Bild eines an einem dünnen Stengel aufstrebenden Blütenschwarmes heraus, das in wertvollen Steinen gesetzt ins Schildpatt des Tieres eingearbeitet werden sollte. Die Auswahl der Gemmen und Juwelen zog sich mehrere Wochen hin, immer wieder unterbrochen durch Anfälle eines hysterischen Nervenfiebers, das ihn zeitweilig vollkommen seiner Entschlußkraft beraubte. Als endlich die Schildkröte vom Juwelier zurückkam, war Dom Juando ganz und gar beglückt von dem Eindruck, den das im Halbdunkel auf dem Teppich funkelnde Tier machte, doch die Freude hielt nicht lange an. Schon am übernächsten Tag war die Schildkröte tot, sei es, weil sie so rücksichtslos aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen worden war, sei es, weil sie den Stress und den Luxus ihres vergoldeten, mit edelsteinen besetzten Panzers nicht ertragen konnte. Doch Dom Juando ließ sich von diesem Rückschlag nicht entmutigen, er gab ein zweites Exemplar nach identischen Vorgaben in Auftrag und stellte eigens einen Zauberer aus dem Covendo Mageo ein, dessen einzige Aufgabe es ist, mit Hilfe von Formeln und Tränken die Schildkröte am Leben zu erhalten. Allerdings hat sie auf Grund der anhaltenden magischen Behandlung einen ausgesprochen schlechten Charakter entwickelt - sie beißt mit großem Vergnügen nach den Dienern, hat sogar schon einmal einen Finger eines sie fütternden Lakaien abgetrennt. Sehr zur Freude übrigens von Dom Juando, über dessen eingefallenes, ausgetrocknetes Gesicht bei diesem Zwischenfall erstmals seit Jahren ein Lächeln gehuscht ist. Sehr zum Ärger Dom Juandos hat er mit seiner Schildkröte in letzter Zeit einige Nachahmer unter den wohlhabenden und aufstrebenden Händlern und Handwerkern Orsamancas gefunden. Zwar mussten diese sich wegen der enormen Kosten mit deutlich kleineren, höchstens handgroßen Exemplaren aus Chryseia begnügen, und auch beim Schmuck des Panzers blieben sie bisher sowohl was den künstlerischen, als auch was den materiellen Wert der Ausführung betrifft, hinter Dom Juandos Meisterwerk zurück, doch als vollkommener Snob, der alles Bürgerlich-Durchschnittliche zutiefst verachtet, nimmt ihm diese primitive Nachahmung einen Großteil der Freude an seiner Schöpfung. Es steht zu befürchten, dass er sich, wenn sich diese Entwicklung zur Mode auswachsen sollte, früher oder später von seiner Schildkröte trennen wird. Abenteuervorschlag Marcos Arcanes, ebenso angesehenes wie skrupelloses Mitglied des Convendo Mageo in Orsamanca, hat ein Auge auf die goldene Schildkröte geworfen. Sie scheint ihm genau richtig für einige magische Experimente und auch die Aussicht, sie möglicherweise zu seinem Vertrauten machen zu können, reizt ihn. Deshalb lässt er das arme Tier kurzer Hand entführen. Dom Juando D'Essantos ist am Boden zerstört und heuert eine Gruppe Abenteurer an, die das Tier aus den Fängen des Magiers befreien sollen. Eile ist geboten, denn ohne die speziell auf die Schildkröte zugeschnittenen Stärkungszauber und -tränke, über die Marcos Arcanes nicht verfügt, wird sie nur wenige Tage überleben können.
-
Artikel: Amma Der Taschenfrosch
Artikel lesen
-
Zauberbuch - Rana - Incantare pro bardis
Artikel in das CMS übernommen. Teilnehmer am 2005er Forumswettbewerb. Autor: Rana Kategorie: Zauberbuch Incantare pro bardis Zaubern für Dummies – verschiedene Sprachen Aura: dämonisch Vor vielen hundert Jahren vereinbarten Alderonn und Tiathlannea, das uralte Elfen-Königspaar der Alfar aus der Welt Realtaileann mit anderen Unsterblichen der nahen Chaosebenen ein Turnier. Die Turnierregeln besagten, dass jeder Herrscher einen Sterblichen stellen müsse, der nicht im Kriegswesen ausgebildet ist und nur mithilfe geschriebener Worte das Zaubern lernt und auf dem Turnier antritt. Also machten sich zwölf Herrscher daran, ein Lehrbuch für bardis zu schreiben, wie sie die sterblichen Nichtzauberer und Nichtkrieger tauften. Sie schrieben sie in der Sprache des Sterblichen, den sie sich ausgesucht hatten und so entstanden zwölf Bücher in verschiedenen Sprachen: je ein Buch in Altoqua, Hochcoraniaid, Meketisch, Tuskisch, Minangpahitisch, Moravisch, Rawindi, Tegarisch, Ffomorisch und Gnomenon, zwei in Maralinga. Das Turnier ist schon lange vorbei und wer gewonnen hat, wurde nicht bekannt. Die Bücher befinden sich entweder im Besitz des jeweiligen Dämonenfürsten oder eines Lehrlings, oder ein Herrscher hat es irgendwo auf Midgard platziert, damit es jemanden finden möge. Auch heute noch ist es eine unkomplizierte Möglichkeit für einen Mentor, mithilfe des Buches einen Schüler zu finden. Alle Bücher sind vom Grundprinzip her gleich, sie variieren aber im Aussehen, die Kapitel sind anders aufgebaut und welche Zauber darin gelehrt werden. Als Beispiel wird hier das Buch des Elfenkönigs Alderonn vorgestellt, welches in Moravisch geschrieben ist: Das 25x35 cm große Buch ist gerade mal 3 cm dick, der Umschlag ist aus Ahornholz gefertigt und besitzt Verzierungen und einen kleinen Riegel aus Eschenholz. Dieser Riegel verschließt das Werk vor unbefugten Augen. Doch er lässt sich ganz einfach entriegeln, wenn man ein Zaubertalent von mindestens 61 hat, ein Sterblicher und weder Krieger, Söldner noch Zauberer ist. Das Buch erlaubt nur der Person es zu lesen, die es entriegelt hat. Andere Personen, die mitlesen möchten, können die Worte nicht verstehen (das Buch zaubert jede Runde „Verwirren“ mit EW:Zaubern+25 auf sie). Der Leser liest in dem 50 Seiten dünnen Buch eine Erklärung, dass das Buch dem Leser in 50 Kapiteln das Zaubern beibringen möchte, ihm erklärt, wie vorteilhaft die arkanen Künste seien und welche Macht und Freuden man damit erreichen kann. Es teilt ihm mit, dass es vom Leser erwartet, fertig gelesen zu werden und es nicht dulden wird, dass der Leser aufgibt. Es wird ihm deutlich gemacht, dass er freiwillig ein Geas eingeht und was das für ihn bedeutet. Am Ende stehe der Lohn, ein vollwertiger, mächtiger Zauberer zu sein! Auf der letzten Seite des Vorwortes muss er sich entscheiden, ob er Zaubern lernen möchte. Wenn er die Entscheidung trifft, ein Zauberer werden zu wollen, schwimmen die Tintenstriche wie kleine Fische über das Papier und suchen sich eine neue Position: Nun steht das erste Kapitel auf den 50 Seiten. Ab sofort lässt sich das Buch nur noch von seinem Lehrling öffnen. Geas: Der Lehrling muss alle 3x7 Tage eine Prüfung bestehen, die das Ende des Kapitels bedeutet. Ansonsten verliert er sofort und nach jeweils 7 Tagen 1 Punkt von seinem LP-Maximum, bis der Wert 0 erreicht ist. Anschließend siecht er noch 3W6 Tage dahin, bevor er stirbt. Er gewinnt aber für jede bestandene Prüfung einen Punkt seines LP-Maximums zurück, falls er einen verloren hatte. Wenn der Lehrling dem Autor – seinem Mentor – einen wichtigen Grund nennen kann, kann dieser die Zeit für eine Prüfung verlängern. Dies wird er aber nur tun, wenn ein wirklich wichtiger Grund vorliegt. Schließlich hat sein Schüler nicht alle Zeit der Welt, denn er ist sterblich ... Das Buch ist praktisch unzerstörbar. Normale Feuer können ihm nicht Schaden, magische Feuer richten nur halben Schaden an. Wird dem Buch mehr als 10 Strukturpunkte Schaden beigebracht, versetzt es sich automatisch in den Palast seines Erschaffers. Sollte es einem Wesen auf irgendeine Art dennoch gelingen, das Buch schwer zu schädigen oder es gar zu zerstören, handelt es sich die persönliche Feindschaft Alderonns ein. Das Buch hat 50 Kapitel, für jedes benötigt der Leser 50 Stunden intensives und ungestörtes Lernen, bevor er die Prüfung ablegen kann. Doch das Lernen ist anstrengend: Der Schüler verliert pro Stunde 1/10 seines AP-Maximum AP, mindestens aber 1 AP. Er muss zum Lernen mindestens 1/3 seiner AP besitzen, da ein müder Geist die schwere Lektüre nicht erfassen kann. Für die Prüfung benötigt er einen vollen Tag, Materialien im Wert von 500 GS und 50 AEP*. Bei Erfolg bilden die Tintenstriche das nächste Kapitel und der Lehrling schreibt sich 100 GFP gut. Die Prüfung, für die der Prüfling völlig ausgeruht sein muss, kann solange wiederholt werden, bis sie klappt (dauert jeweils einen Tag und er verliert alle bis auf einen AP), die Materialien können für die Wiederholungsprüfung(en) wieder verwendet werden, da sie erst bei Erfolg verschwinden, die AEP brauchen auch nur einmal je Prüfung ausgegeben werden. Bei einem kritischen Fehler muss das Kapitel erneut gelernt werden, denn offensichtlich hat er etwas falsch verstanden! Auch in diesem Fall müssen keine neuen Materialien und Punkte ausgegeben werden. Bei einem kritischen Erfolg erhält der Lehrling einen „kleinen Praxispunkt“ (20 AEP), die er ausschließlich für das Lernen des nächsten Kapitels einsetzen kann. * Der Schüler hat die Möglichkeit, bessere oder schlechtere Materialien zu kaufen. Mit besseren Materialien braucht er weniger Erfahrung investieren, mit schlechteren Materialien mehr. Pro 10 GS mehr (10 GS weniger) muss er 1 AEP weniger investieren (1 AEP mehr). Er kann maximal 150 GS mehr bzw. 150 GS weniger ausgeben. In jedem Kapitel gibt es auch die Möglichkeit, vollkommen auf teure Materialien zu verzichten und stattdessen leicht beschaffbare Naturalien zu verwenden (wie Blätter und Zweige), die nichts kosten. In diesem Fall muss der Lehrling 100 AEP an Erfahrung investieren. Sehr selten „spendiert“ der Mentor seinem Schüler die Materialien. Dies ist allerdings als Vorschuss für spätere Gefälligkeiten zu verstehen! Am Ende jedes Kapitels macht der Zauberlehrling Fortschritte, er wird in kleinen Schritten ein echter Zauberer. Welche Fortschritte das im Einzelnen sind und auch welche Erfolgswürfe für einen Erfolg nötig sind, steht am Ende dieser Beschreibung. Wenn er die Abschlussprüfung besteht, ist er regeltechnisch gesehen ein Grauer Hexer 1. Grades und sein Geas ist erfüllt. Dieses Buch kann ein junger Sterblicher vom Grad 0 finden, dann wird er ein normaler Grauer Hexer (die Punkte-Regelung entfällt dann), oder es ist ein gestandener Abenteurer, der zum Doppelcharakter werden möchte. Dieses Buch soll ihm und seinem Spielleiter ermöglichen, den Charakter nicht 2 Jahre lang einmotten zu müssen und am Ende hat er einen Doppelcharakter. Mithilfe dieses Buches erlebt der Spieler und seine Mitstreiter die Zaubererwerdung seiner Spielfigur, denn er kann es mit auf Reisen nehmen und in jeder freien Stunde lernen. Der Spielleiter kann die gelehrten Zaubersprüche gegen Sprüche austauschen, die maximal 100 GFP kosten oder im Lehrplan des Grauen Hexers stehen. Dann handelt es sich eben nicht um das Buch Alderonns, sondern um das eines anderen Mentoren. Ein kleiner Vorteil gegenüber dem Lernen nach DFR-Regeln ist, dass der Zauberlehrling Lesen von Zauberschrift sowie drei niedrigstufige Zauber geschenkt bekommt. Und natürlich die Chance auf eine paar wenige Punkte bei den Prüfungen. Gönnen wir es dem Lehrling, schließlich hat er durch das Geas auch einen nicht zu unterschätzenden Nachteil. Die Kapitel: (EW+4:Zt/10) Zaubern aus eigener Kraft I: Die Grundlagen des Zauberns mit eigener Energie werden beschrieben. Der Lehrling könnte ab jetzt Zauber vollbringen, er muss allerdings noch das 16-fache an AP dafür aufwenden. (EW+2:Zt/10) Aussprache und Betonung: Der Lehrling kann nun Zaubern+3. (EW+4:In/10) Arkane Prozesse – Verändern: Der Lehrling lernt die Grundlagen des Prozesses „Verändern“ . (EW:In/5) Magische Symbole und deren Bedeutung: Der Lehrling kann danach Lesen von Zauberschrift+1. (EW+4:Zaubern) Arkane Prinzipien – Leben: Der Lehrling lernt die Grundlagen des Prinzips „Leben“ anhand des kleinen Spruchrollenzaubers „Baum pflanzen“. Der Samen eines Baumes keimt innerhalb von Sekunden und wird danach eingepflanzt. (EW+4:In/10) Arkane Prozesse – Erkennen: Der Lehrling lernt die Grundlagen des Prozesses „Erkennen“ . (EW:In/5) Magische Symbole und deren Bedeutung: Der Lehrling kann danach Lesen von Zauberschrift+2. (EW+4:Lesen von Zauberschrift) Liniensicht: Der Lehrling lernt seinen ersten Zauber: Liniensicht. (EW+4:In/10) Arkane Prozesse – Erschaffen: Der Lehrling lernt die Grundlagen des Prozesses „Erschaffen“ . (EW+4:Zaubern) Arkane Prinzipien – Chaos: Der Lehrling lernt die Grundlagen des Prinzips „Chaos“ anhand des kleinen Spruchrollenzaubers „Sandbild“. Er malt hierbei mithilfe verschieden gefärbter Sandkörner ein kleines Bild. (EW:In/5) Magische Symbole und deren Bedeutung: Der Lehrling kann danach Lesen von Zauberschrift+3. (EW+4:Zaubern) Elemente – Luft: Der Lehrling lernt den Umgang mit dem Element „Luft“ in der Magie anhand des kleinen Spruchrollenzaubers „Blatt pusten“. Er legt dazu das Laubblatt eines Baumes auf die Spitze seines Zeigefingers und pustet dies mit arkaner Energie etwas in die Höhe. (EW+4:Lesen von Zauberschrift) Mentor befragen: Der Lehrling lernt einen Zauber: Mentor befragen. Mentor befragen Gestenzauber der Stufe 1 Ein Pergament, einen ¼ Liter Rizinusöl (5 SS) Erkennen – Magan – Luft AP-Verbrauch: 2 Zauberdauer: 30 min. Reichweite: - Wirkungsziel: 1 Objekt Wirkungsbereich: 0 m Wirkungsdauer: - Ursprung: dämonisch Der Lehrling schreibt eine Frage auf ein Pergament und legt es mit der Schriftseite nach unten auf natürlichen Boden. Während des Zauberrituals trinkt er das Rizinusöl. Am Ende der Zauberdauer steht anstatt der Frage die Antwort auf dem Pergament. Die Frage darf aus maximal 3x7 Worten bestehen. Der Mentor antwortet in beliebiger Länge. Nach dem Zauber leidet der Lehrling für 1W6+2 Stunden unter Bauchschmerzen und Durchfall und erleidet dabei -1 auf alle Erfolgs- und Widerstandswürfe sowie +5 auf Prüfwürfe. Das Rizinusöl ist zwar nicht nötig (was der Lehrling aber nicht weiß), doch sorgt es dafür, dass sich der Lehrling spätestens nach der ersten Frage sehr gut überlegen wird, ob er seinen Mentor mit einer Frage belästigen möchte ... (EW+4:Zt/10) Zaubern aus eigener Kraft II: Aufgrund der Erfahrungen werden die Vorgänge beim Zaubern optimiert. Ab sofort muss der Lehrling nur noch die 8-fachen AP-Kosten aufwenden. (EW:Resistenz Geist) Die Stärkung des Geistes: Der Lehrling lernt mehr über die Abwehr gegen Geistesmagie. Die Resistenz:Geist steigt um +1. (EW:Resistenz Umgebung) Feindliche Energien rechtzeitig erkennen: Der Lehrling lernt mehr über Abwehrmechanismen gegen Umgebungszauber. Die Resistenz:Umgebung steigt um +1. (EW+4:Zaubern) Arkane Prinzipien – Ordnung: Der Lehrling lernt die Grundlagen des Prinzips „Ordnung“ anhand des kleinen Spruchrollenzaubers „Aufräumen“. Er sortiert hierbei 7x7 verschiedenfarbige Kügelchen. (EW+4:In/10) Arkane Prozesse – Bewegen: Der Lehrling lernt die Grundlagen des Prozesses „Bewegen“ . (EW+2:Zt/10) Konzentrieren für Fortgeschrittene: Der Lehrling kann nun Zaubern+4. (EW:In/5) Magische Symbole und deren Bedeutung: Der Lehrling kann danach Lesen von Zauberschrift+4. (EW+4:Zt/10) Zaubern aus eigener Kraft III: Aufgrund der Erfahrungen werden die Vorgänge beim Zaubern weiter optimiert. Ab sofort muss der Lehrling nur noch die 4-fachen AP-Kosten aufwenden. (EW+4:In/10) Arkane Prozesse – Beherrschen: Der Lehrling lernt die Grundlagen des Prozesses „Beherrschen“ . (EW+4:Zaubern) Elemente – Feuer: Der Lehrling lernt den Umgang mit dem Element „Feuer“ in der Magie anhand des kleinen Spruchrollenzaubers „Funken“. Er lässt hierbei einen winzigen Funken aus seiner Fingerspitze springen, dessen Stärke ausreicht, um einer Fliege ernsthaften Schaden zuzufügen. (EW+2:Zt/10) Koordinierte Bewegungen: Der Lehrling kann nun Zaubern+5. (EW+6:Zaubern) Gegenzauber: In diesem Kapitel lernt der Schüler das Prinzip der Gegenzauber (ARK, S. 32). (EW:Resistenz Geist) Die Stärkung des Geistes: Der Lehrling lernt mehr über die Abwehr gegen Geistesmagie. Die Resistenz:Geist steigt um weitere +1. (EW:In/5) Der Kräuteralmanach: Der Lehrling lernt einiges über die Grundlagen der Kräuterkunde. Nach dem Kapitel hat er ein besseres Verständnis zu diesem Wissensgebiet. Es gehört nun zu seinen Grundkenntnissen. (EW+4:Lesen von Zauberschrift) Scharfblick: Der Lehrling lernt einen weiteren Zauber: Scharfblick. (EW+4:In/10) Arkane Prozesse – Verwandeln: Der Lehrling lernt die Grundlagen des Prozesses „Verwandeln“ . (EW+4:Zaubern) Elemente – Erde: Der Lehrling lernt den Umgang mit dem Element „Erde“ in der Magie anhand des kleinen Spruchrollenzaubers „Stein beißen“. Er luscht dabei einen erbsengroßen Stein wie ein Bonbon. Schmeckt scheußlich. (EW:In/5) Magische Symbole und deren Bedeutung: Der Lehrling kann danach Lesen von Zauberschrift+5. (EW+2:Zt/10) Der entschiedene Fingerzeig: Der Lehrling kann nun Zaubern+6. (EW:Resistenz Umgebung) Feindliche Energien rechtzeitig erkennen: Der Lehrling verbessert seine Abwehrmechanismen gegen Umgebungszauber. Die Resistenz:Umgebung steigt um weitere +1. (EW+4:Zaubern) Elemente – Wasser: Der Lehrling lernt den Umgang mit dem Element „Wasser“ in der Magie anhand des kleinen Spruchrollenzaubers „Wassertropfen“. Er verdoppelt hierbei die Menge eines einzelnen Wassertropfens. (EW+4:Zt/10) Zaubern aus eigener Kraft IV: Der Kraftaufwand zum Zaubern wird weiter reduziert. Ab sofort muss der Lehrling nur noch die doppelten AP-Kosten aufwenden. (EW+4:In/10) Arkane Prozesse – Zerstören: Der Lehrling lernt die Grundlagen des Prozesses „Zerstören“ . (EW+4:Zaubern) Elemente – Eis: Der Lehrling lernt den Umgang mit dem Element „Eis“ in der Magie anhand des kleinen Spruchrollenzaubers „Kalte Füße“. Er verpasst hierbei einem menschenähnlichem Wesen mit dessen Einverständnis für eine Nacht kalte Füße. (EW:Resistenz Körper) Die Kraft des Körpers: Der Lehrling verbessert seine magische Abwehr gegen Körperzauber. Die Resistenz:Körper steigt um +1. (EW:In/5) Kehlkopfübungen: Durch gezielte Übungen mit dem Sprechapparat gehört „Stimmen nachahmen“ nun zu den Grundkenntnissen des Schülers. (EW:In/5) Magische Symbole und deren Bedeutung: Der Lehrling kann danach Lesen von Zauberschrift+6. (EW+2:Zt/10) Kombination von Sprache und Bewegungen: Der Lehrling kann nun Zaubern+7. (EW:Resistenz Geist) Die Stärkung des Geistes: Der Lehrling lernt weiteres über die Abwehr gegen Geistesmagie. Die Resistenz:Geist steigt um weitere +1. (EW+4:Lesen von Zauberschrift) Verwirren: Der Lehrling lernt einen weiteren Zauber: Verwirren. (EW:In/5) Das Prinzip der Zauberschrift: Lernte der Schüler in den vorherigen Kapiteln nur Symbole der Zauberschrift, die er für die jeweils folgenden Zauber benötigte, so bekommt er hier die Grundstruktur der Zauberschrift vermittelt. Ab sofort gehört „Lesen von Zauberschrift“ zu seinen Grundkenntnissen. (EW+2:Zt/10) Die perfekte Drehung: Der Lehrling kann nun Zaubern+8. (EW:Resistenz Umgebung) Feindliche Energien rechtzeitig erkennen: Der Lehrling verbessert seine Abwehrmechanismen gegen Umgebungszauber. Die Resistenz:Umgebung steigt um weitere +1. (EW+2:Zt/10) Das Zusammenspiel von Wille und Stimme: Der Lehrling kann nun Zaubern+9. (EW+4:Zt/10) Zaubern aus eigener Kraft V: Ab sofort kann der Schüler seine Kraft bestens einteilen. Er muss nur noch normale AP-Kosten für einen Zauber aufwenden. (EW+2:Zt/10) Der Geist, der Körper, die Bewegung – die perfekte Kombination: Der Lehrling kann nun Zaubern+10. (EW:Zaubern) Abschlussprüfung: Der Schüler versetzt sich mithilfe eines Spruchrollenzaubers in den Palast seines Mentors. Dort gibt er das Buch zurück und wird über die weitere Zusammenarbeit informiert. Dies kann durchaus mehrere Tage Aufenthalt im Palast Alderonns bedeuten.
-
Zauberbuch - Freund Jan - Die Originalhandschrift des Livre del'Istoria Aeternao
Autor: Freund Jan Kategorie: Zauberbuch Die Originalhandschrift des Livre del'Istoria Aeternao Am Ende des 21. Jahrhunderts lebte in Tura in den Küstenstaaten der berühmte Schriftsteller Michello Fini, dessen Geschichten über die kleine Karavelle Tori, ihren Freund Gimo Bulla und Steffaneo den Steuermann Jung und Alt gemeinsam in Verzücken versetzten. Daneben schuf Fini noch ein weiteres Meisterwerk, das Livre del'Istoria Aeternao, das Buch der Geschichte ohne Ende. Es handelt von einem zwölfjährigen turanischen Jungen, dick, tollpatschig und unbeliebt, der aus der Öde seines Alltags in die Welt seines Lieblingsbuches flieht. Dort gibt es keine Menschen, dafür aber so seltsame Wesen wie Steinbeisser, Irrlichter, Wichte und Schwarzalben. Doch dieser Welt droht die Vernichtung, und so muss der Junge das Leben des Wolkenkönigs, des Herrschers des Landes Magien, retten und so verhindern, dass die Zauberei und damit die Essenz dieses eigenartigen Landes zerstört wird. Finis Einfallsreichtum und Kunst im Umgang mit Worten war derart groß, dass der Leser sich selbst in die Geschichte hineinversetzt fühlte und alles um sich herum vergaß. Dieser Umstand und die Tatsache, dass im Livre die Zauberrei als Kraft der Kreativität verherrlicht wurde, rief aber bald schon die tevarrische Inquisition auf den Plan und kaum ein Exemplar überstand die Zeit der Scheiterhaufen (2103-2121 nL). Heute gelten sie unter Bibliophilen aller Herren Länder als Kostbarkeiten von unschätzbarem Wert. Während die überlebenden Abschriften des Livre zwar ihre Leser verzaubern und in ihren Bann ziehen können, besitzt das Original, das Michello Fini eigenhändig geschrieben hat, wirkliche magische Eigenschaften. So ändert sich die Geschichte bei jedem Aufschlagen und bei jedem Lesen, manchmal sogar so gründlich, dass es gar nicht mehr um die Rettung Magiens geht, ja die Handlung nicht einmal mehr dort spielt. Immer aber ist der Leser selbst die Hauptperson, der Held, der das Geschehen durch seine Taten und Entscheidungen voran treibt. Bei besonders phantasievollen oder leicht zu beeindruckenden Menschen kann dieses Phänomen sogar so weit gehen, dass sie tatsächlich in die Welt des Buches versetzt werden. Erklärbar sind diese besonderen Eigenschaften des Livre eigentlich nicht, doch anscheinend leben das Genie und vielleicht sogar die Seele seines Autors in ihm fort und sorgen dafür, den Titel des Buches Wirklichkeit werden zu lassen. Das Livre del'Istoria Aeternao im Spiel Unsere Freunde können die Originalhandschrift des Buches irgendwo auf Midgard zufällig in ihren Besitz bekommen. Vielleicht finden sie sie in einer jener antiquarischen Buchhandlungen, deren Besitzer ihre Hauptaufgabe darin sehen, Interessenten vom Kauf eines Buches abzuhalten, oder aber in einer Bibliothek, wo die Bücher derart klebrige Einbände haben, dass man schon nach wenigen Seiten des Lesens das Bedürfnis hat sich die Hände gründlich zu waschen. Möglicherweise lag sie auch jahrzehntelang verschollen im Hort eines schrecklichen Monsters (z.B. eines bibliophilen Lindwurmes, eines sog. Bücherwurmes?), das zuerst noch von den Helden erschlagen werden muss. SCs, die regelmäßig im Buch lesen (mind. eine Stunde pro Tag), erleben das Geschehen derart plastisch, dass sie pro Woche 1 bis 5 AEP erhalten können. Darüber hinaus besteht immer die Möglichkeit wirklich in die Welt des Buches und damit in die gerade aktuelle Geschichte hineingezogen zu werden. Alles was dort mit den Helden geschieht ist absolut real, so dass Erfahrungen, die man gesammelt hat, erlittene Verletzungen und erbeutete Schätze auch nach der Rückkehr in die Realität erhalten bleiben. Insofern ist es natürlich auch denkbar, dass jemand im Buch stirbt. Dem SL bietet das Livre die Gelegenheit, einmal Abenteuer zu leiten, die nicht auf Midgard spielen ohne dafür extra eine neue Gruppe bzw. neue Charaktere zu erschaffen. Insbesondere kann er es sich auf diese Art auch sparen, Nicht-Midgard-Abenteuer mühsam an den Hintergrund und die Geographie seiner eigentlichen Spielwelt anzupassen. Das Livre del'Istoria Aeternao ist also im wahrsten Sinne des Wortes Fluchtliteratur, die den Spielern und dem Meister einen kurzen Urlaub von Midgard ermöglicht.