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Priester aus Chryseia


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HI

 

Ich habe mir ein Priester der Weisheit aus Chryseia erstellt, da mein Spielleiter ihn wohl für ein nächstes Abenteuer braucht, und mich fragte ob ich einen solchen Spielen möchte.

 

Nur fehlen mir ein wenig die Informationen, was darf ich als Priester der Weisheit, was nicht. Was verärgert meine Gottheit, was versöhnt sie? Solche Sachen.

 

Muss er sich vor Hexenjägern in acht nehmen? Oder fällt er als Priester nicht in das Jagdschema eines solchen?

 

Da es ja leider kein Quellenbuch zu Chryseia gibt, dachte ich, ich frage einmal hier nach ;)

 

Gruß Hoggir

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Hallo Hoggir,

 

Priester in Chryseia sind eigentlich nicht meine Spezialität, aber ich werde trotzdem mal versuchen zu antworten.

 

HI

 

Ich habe mir ein Priester der Weisheit aus Chryseia erstellt, da mein Spielleiter ihn wohl für ein nächstes Abenteuer braucht, und mich fragte ob ich einen solchen Spielen möchte.

 

Nur fehlen mir ein wenig die Informationen, was darf ich als Priester der Weisheit, was nicht. Was verärgert meine Gottheit, was versöhnt sie? Solche Sachen.

 

Als PW steht Dir als Gott hauptsächlich Wredelin (Gott der Weisheit, Bescheidenheit und Barmherzigkeit) zur Verfügung. Seine Sphären sollten Dir auch schon etwas zeigen, was Du machen kannst, wie Du dich verhalten solltest. Es ist definitiv kein Krieger ;).

 

Muss er sich vor Hexenjägern in acht nehmen? Oder fällt er als Priester nicht in das Jagdschema eines solchen?

Ich Chryseia braucht er sich nicht vor Hexenjägern in Acht zu nehmen, da er Teil derr offiziellen, staatlichen Kirche ist. Die Nea Dea und ihr Sohn sind eine Art Staatsreligion mit wichtigen und auch groBen Kathedralen in den wichtigen Städten, die Priesterschaft ist integrierter Teil der Gesellschaft.

 

Da es ja leider kein Quellenbuch zu Chryseia gibt [...]

 

Dazu sage ich nichts

 

:grim:

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HI

 

warum fragst DU nicht Deinen SL, wie er sich den Weisheitskult vorstellt? Wenn er einen PW für ds Abenteuer benötigt hat er sich doch sicher einige Gedanken dazu gemacht.[/Quote]

 

Ja klar werde ich ihn fragen, und er wird sich sicherlich auch Gedanken darüber gemacht haben, aber dennoch wollte ich hier nach fragen weil hier einfach der größere Pool an Wissen ist ;).

 

 

 

Hallo Hoggir,

 

Priester in Chryseia sind eigentlich nicht meine Spezialität, aber ich werde trotzdem mal versuchen zu antworten.

 

 

Als PW steht Dir als Gott hauptsächlich Wredelin (Gott der Weisheit, Bescheidenheit und Barmherzigkeit) zur Verfügung. Seine Sphären sollten Dir auch schon etwas zeigen, was Du machen kannst, wie Du dich verhalten solltest. Es ist definitiv kein Krieger ;).[/Quote]

 

Das es kein Krieger ist, das ist mir schon klar ;) Da die einzige Waffe die ich Anfangs lernen kann bzw muss, ist der Waffenlose Kampf, also 1W6 - 4.

 

Wenn ich dann mal jemanden treffen sollte, muss ich eine 5 Würfeln um schaden zu machen :D

 

Also Kämpfer zu mindest am Anfang nicht, später kann der Priester der Weisheit ja schon ganz schön Harte Zaubsprüche wie zum Beispiel Feuerlanze oder ähnliches lernen wo es dann heißt 2W6 schaden...

 

Ich Chryseia braucht er sich nicht vor Hexenjägern in Acht zu nehmen, da er Teil derr offiziellen, staatlichen Kirche ist. Die Nea Dea und ihr Sohn sind eine Art Staatsreligion mit wichtigen und auch groBen Kathedralen in den wichtigen Städten, die Priesterschaft ist integrierter Teil der Gesellschaft.

 

 

Das heißt dann aber sobald ich Chryseia verlasse bin ich im Vesier der Hexenjäger? Das Probelm ist nämlich das wir einen Hexenjäger in der Gruppe haben :worried:

 

Aber wie kann ich mich meiner Gottheit gnödig Zeigen um im Ansehen der Gottheit, bzw meiner Ladsleute zu steigen?

 

oder was sollte ich an Aktionen lieber lassen?

 

Wie zum Beispiel eine Elfe keine Menschen hinterrücks töten sollte?

Sollte eine Priester keine Bücherrei in Flammen stellen? :worried:

 

Was gibt es da für Regeln?

 

Gruß Hoggir

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Nach meiner Vorstellung müssen Priester im allgemeinen kaum eine Nachstellung durch Hexenjäger befürchten. Priester per Definition Diener der Götter und somit nicht im Visier der Hj. Ausnahmen in ganz speziellen Fällen vernachlässige ich der EInfahcheit halber.

 

Das Ansehen Deiner Landsleute dürftest Du als PW am ehesten gewinnen indem Du weise bist. Soll heißen - ein Ohr für Ihre Fragen hast und gute (!!!) Lösungsvorschläge machen kannst. Dazu benötigst Du eine Vielzahl von Fahigkeiten (diverse Kunden, Menschenkenntnis, ggf. verhören für zu schlichtende Streitfälle ...)

 

Ganz allgemein dürfet Dir der Erwerb und erhalt von Wissen sowie der Schutz des Wissens (in Büchereien oder Personen) am Herzen liegen. Inwiefern Du dabei zwischen "gutem" (allgemein zugänglichen) und "schlechtem" (zu vernichtendem ode rzumindest unterdrückendem) Wissen unterscheiden willst solltest Du Dir gut überlegen.

 

:hiram:

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Hi Hoggir,

Falls du kannst/ darfst, dann lies doch im Abenteuerband 'Ein Hauch von Heiligkeit' nach. Ich glaube am Ende des Buches (nach dem Abenteuer) sind ein paar interessante Eigenheiten des chryseischen Glaubens beschrieben. Ich hoffe meine Erinnerung trügt mich nicht.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

p.s. das heilige Tier ist die Eule, glaube ich

p.p.s. muss :read:

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Ich habe glaube ich eine andere Vorstellung über die Aufgaben eines Hexenjägers... Jedenfalls sehe ich nicht, dass ein Hexenjäger prinzipiell jede Form der Magie bekämpft. Er ist eher ein (oft fanatisierter) magischer Ermittler. Je nach Herkunft wird dabei das Spektrum definiert. Chryseiische Hexenjäger sind zum Beispiel im Auftrag der Kirche unterwegs und klären magische Verbrechen und Frevel auf.

Wenn der Hj also nicht gerade aus einer extremistischen Gruppe stammt, die jede Magieanwendung prinzipiell ablehnt (und der sich daher bei deren Anwendung eigentlich jedes Mal selbst geißeln müßte), sollte es keinerlei Probleme geben. Priester sind eigentlich in allen Kulturen legitimierte Magiewirker.

 

Ansonsten solltest du wirklich mal versuchen an den Quellenteil vom "Hauch der Heiligkeit" zu gelangen. Da wird viel über den Aufbau der Kirche in Chryseia geschrieben. Generell sollte dein P(W) viele Ikonen mit sich herumtragen. Du solltest dir viele Chrysen(Heiligen)namen zurecht legen, die du bei Bedarf anrufst. Und eigentlich generell für jede denkbare Situation ein Beispiel aus dem Leben eines Chrysen anführen können.

Vermutlich dürfte auch der Gebrauch von Weihrauch einen nicht unerheblichen Einfluss auf das Leben deines Priesters haben.

Edited by Kazzirah
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Für mich ist ein Wredelin-Priester die Gewalt am stärksten ablehnende Figur auf Midgard (wahrscheinlich mit Ausnahme des Heilers), da sein Kult am ehesten von allen Midgard-Weisheitskulten an das frühe Christentum erinnert. Die chryseische Kirche stellt Nea Dea und ihren Sohn Wredelin in den Mittelpunkt des Lebens und bekämpft mittelbar, bisweilen unmittelbar, althergebrachte und in ihren Augen dekadente Kulte wie den des Jakchos. Als ungewöhnlich starke und Poleis-überschreitende Kirchenorganisation fungiert sie als nationales Bindeglied des Landes. Magier, Hexer und ähnliches Geschmeiß sind nicht gut gelitten in Chryseia, was natürlich mit der Zeit nach den Seemeistern und der folgenden Propaganda der Kirche zu tun hat, die ihre Position auf Kosten der Magier u. ä. weiter auszubauen trachtet.

Fazit: Ein Priester des Wredelin ist mit hohem Selbstvertrauen ausgestattet, welches er aus seiner starken Hingabe zu seiner Gottheit bezieht. Er neigt generell weniger zu Hochmut als sein albischer Kollege. Er nimmt seine Aufgabe sehr ernst und könnte auch missionarische Ambitionen hegen.

Definitiv schwer zu verkörpern aber eine interessante rollenspielerische Herausforderung!

 

Grüße,

Orlando

 

P.S.: Zustimmung zu Kazzirahs Position.

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Magier, Hexer und ähnliches Geschmeiß sind nicht gut gelitten in Chryseia, was natürlich mit der Zeit nach den Seemeistern und der folgenden Propaganda der Kirche zu tun hat, die ihre Position auf Kosten der Magier u. ä. weiter auszubauen trachtet.

 

Diese Einstellung ist nicht mehr ganz aktuell. In der heutigen Zeit hat jeder Stadtstaat eine eigene Magiergilde und auch gildenlose Magier werden akzeptiert, solange sie die Finger von Schwarzer Magie und Dämonenbeschwörung lassen...

 

 

Best,

 

der Listen-Reiche

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Orlando hat das sehr schön zusammengefasst. Dem habe ich nicht viel hinzuzufügen. Vielleicht nur dies: Um einen Wredelin-Priester zu spielen, kann man sich auch Anleihen beim Vraidos-Priester holen. Die Einstellung dürfte sehr ähnlich sein - und es gibt über die Namensähnlichkeit hinausgehende Parallelen zwischen Vraidos und Wredelin.

 

Diese Einstellung ist nicht mehr ganz aktuell. In der heutigen Zeit hat jeder Stadtstaat eine eigene Magiergilde und auch gildenlose Magier werden akzeptiert, solange sie die Finger von Schwarzer Magie und Dämonenbeschwörung lassen...
Kleine Korrektur: Nicht jeder Stadtstaat hat eine eigene Magiergilde. Das Ansehen der Zauberwirker war nach dem KdM im Keller, mittlerweile hat sich das gebessert, SOFERN sie einer etablierten Gilde angehören (die sich selbstverständlich alle der guten Magie verschrieben haben). Gildenlose Zauberer müssen in Chryseia sehr auf der Hut sein - viel mehr als in Alba - auch wenn sie nichts Böses im Schilde führen. Deshalb tarnen sich gildenlose Zauberer häufig als "Philosophen" oder ähnliches und leben meist im Verborgenen auf dem Land, wo der Arm der Kirche sie nicht so leicht erreicht.

 

Herzliche Grüße,

Triton

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Für mich ist ein Wredelin-Priester die Gewalt am stärksten ablehnende Figur auf Midgard (wahrscheinlich mit Ausnahme des Heilers),

 

Na ja später kann er ja schon ganz schöne Kampfzauber wie zum Beispiel Feuerlanze oder Blitze schleudern erlernen.

 

Sprüch wie Schrumpfen und Feuerkugel sind auch in seinem Lernschemata.

 

Also ganz so Gewalt ablehnend sind sie dann doch nicht.

 

klar am Anfang ist es sicherlich schwer.

 

Gerade gestern, wie spielten ein kleines Reise Abenteuer in den Küstenstaaten war ich eigendlich nur am Heilen denn mit Waffenlosem Kampf (1W6-4) macht man halt nicht sonderlich viel schaden :D

 

 

Gruß Hoggir

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Ich würde eher sagen, dass Magie und Religion in Chryseia eine untrennbare Einheit bilden. Jeder etablierte Magier wird (zumindest nach außen) tiefgläubig sein. Religion ist einfach elementarer Bestandteil des Selbstverständnisses eines Chryseiers.

Für Gildenmagier würde ich daher durchaus davon ausgehen, dass sie hochrespektierte Mitglieder der sozialen Oberschicht sind.

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Für mich ist ein Wredelin-Priester die Gewalt am stärksten ablehnende Figur auf Midgard (wahrscheinlich mit Ausnahme des Heilers),

 

Na ja später kann er ja schon ganz schöne Kampfzauber wie zum Beispiel Feuerlanze oder Blitze schleudern erlernen.

 

Sprüch wie Schrumpfen und Feuerkugel sind auch in seinem Lernschemata.

 

Also ganz so Gewalt ablehnend sind sie dann doch nicht.

 

klar am Anfang ist es sicherlich schwer.

 

Gerade gestern, wie spielten ein kleines Reise Abenteuer in den Küstenstaaten war ich eigendlich nur am Heilen denn mit Waffenlosem Kampf (1W6-4) macht man halt nicht sonderlich viel schaden :D

Das ist ein Lernschema, das sich auf jeden denkbaren Weisheitspriester auf Midgard dreht. Das schließt auch weniger friedliebende Kirchen ein... Zudem würde ich die reine Möglichkeit des Lernens nicht mit der generellen Bereitschaft der Anwendung gleichsetzen. Ein Wredelin-Priester, selbst wenn er mächtige Kampfzauber anwendet, dürfte immer als erstes eine gewaltfreie Lösung anstreben und nur im alleräußersten Notfall eine gerade so eben angemessen erscheinende Gewaltform akzeptieren. (Außer er gehört zu dem kleinen Sekte der Archiegemonoi, die es als weiser ansehen, im Zweifel mit maximaler Gewalt zuzuschlagen, um die Anwendungskosten zu reduzieren...)

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Odysseus @ 18.08.2005, 01:11 schrieb:
Orlando Gardiner @ 18.08.2005, 00:43 schrieb:
Magier, Hexer und ähnliches Geschmeiß sind nicht gut gelitten in Chryseia, was natürlich mit der Zeit nach den Seemeistern und der folgenden Propaganda der Kirche zu tun hat, die ihre Position auf Kosten der Magier u. ä. weiter auszubauen trachtet.

Diese Einstellung ist nicht mehr ganz aktuell. In der heutigen Zeit hat jeder Stadtstaat eine eigene Magiergilde und auch gildenlose Magier werden akzeptiert, solange sie die Finger von Schwarzer Magie und Dämonenbeschwörung lassen...

Best,

der Listen-Reiche

Ich habe nichts Gegenteiliges behauptet, nur, dass sie nicht "gut gelitten", d. h. verpönt sind. Die Propaganda geht ja im Normallfall an der Oberschicht vorbei. Sicher gibt es Kontakte der Gilde der Arkanen Vernunft mit der Heiligen Katharogene von Palabrion, allein schon verwandtschaftsbedingt. Auf der anderen Seite sind beide Seiten als Institutionen auch erbitterte Gegenspieler im Kampf um die Macht (hinter dem Archonten) in der Stadt. Meines Erachtens würde die Kirche von Palabrion den starken Einfluß der Magiergilde gerne zurückdrängen, nur steht dem die Realität im Weg.

Edited by Orlando Gardiner
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Diese Einstellung ist nicht mehr ganz aktuell. In der heutigen Zeit hat jeder Stadtstaat eine eigene Magiergilde und auch gildenlose Magier werden akzeptiert, solange sie die Finger von Schwarzer Magie und Dämonenbeschwörung lassen...
Kleine Korrektur: Nicht jeder Stadtstaat hat eine eigene Magiergilde. Das Ansehen der Zauberwirker war nach dem KdM im Keller, mittlerweile hat sich das gebessert, SOFERN sie einer etablierten Gilde angehören (die sich selbstverständlich alle der guten Magie verschrieben haben). Gildenlose Zauberer müssen in Chryseia sehr auf der Hut sein - viel mehr als in Alba - auch wenn sie nichts Böses im Schilde führen. Deshalb tarnen sich gildenlose Zauberer häufig als "Philosophen" oder ähnliches und leben meist im Verborgenen auf dem Land, wo der Arm der Kirche sie nicht so leicht erreicht.

 

Dann lügt das Arkanum (S.43) also? Dort wird etwas anderes behauptet...

 

 

Best,

 

der Listen-Reiche

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Ich würde eher sagen, dass Magie und Religion in Chryseia eine untrennbare Einheit bilden. Jeder etablierte Magier wird (zumindest nach außen) tiefgläubig sein. Religion ist einfach elementarer Bestandteil des Selbstverständnisses eines Chryseiers.

Für Gildenmagier würde ich daher durchaus davon ausgehen, dass sie hochrespektierte Mitglieder der sozialen Oberschicht sind.

Eine untrennbare Einheit nur dann, wenn von sogenannter guter Magie die Rede ist. Diese wird als Theurgie (gottgefällige Magie) bezeichnet und wird krass unterschieden von der bösen Goetie. Die Beschäftigung mit letzterer ist Hexerei, also Gotteslästerung! Was noch Theurgie und was schon Goetie ist, bestimmt selbstverständlich die Kirche.

 

Die Mitgliedschaft in einer chryseischen Magiergilde schützt nicht per se vor dem Vorwurf der Hexerei, sie gibt nur eine gewisse Sicherheit. Sollte es zum Prozeß vor der Hl. Katharogene kommen, können die Kollegen aus der Gilde als Fürsprecher auftreten.

 

Herzliche Grüße,

Triton

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Ich würde eher sagen, dass Magie und Religion in Chryseia eine untrennbare Einheit bilden. Jeder etablierte Magier wird (zumindest nach außen) tiefgläubig sein. Religion ist einfach elementarer Bestandteil des Selbstverständnisses eines Chryseiers.

Für Gildenmagier würde ich daher durchaus davon ausgehen, dass sie hochrespektierte Mitglieder der sozialen Oberschicht sind.

Eine untrennbare Einheit nur dann, wenn von sogenannter guter Magie die Rede ist. Diese wird als Theurgie (gottgefällige Magie) bezeichnet und wird krass unterschieden von der bösen Goetie. Die Beschäftigung mit letzterer ist Hexerei, also Gotteslästerung! Was noch Theurgie und was schon Goetie ist, bestimmt selbstverständlich die Kirche.

 

Die Mitgliedschaft in einer chryseischen Magiergilde schützt nicht per se vor dem Vorwurf der Hexerei, sie gibt nur eine gewisse Sicherheit. Sollte es zum Prozeß vor der Hl. Katharogene kommen, können die Kollegen aus der Gilde als Fürsprecher auftreten.

So in etwa habe ich das gemeint. :D

Mit Einheit meinte ich nicht, dass jede Magie gottgewollt wäre, sondern dass Magie nur in enger Verbindung mit der Religion überhaupt denkbar ist. So wie gesellschaftlices Leben in Chryseia ohne Religion nicht denkbar ist. Alles, was diese Verbindung stört, ist nicht akzeptiert. Insofern sehe ich Magiergilden als elementaren Bestandteil der chryseiischen Gesellschaft. Im übrigen schützt auch die Mitgliedschaft im Klerus nicht vor dem Vorwurf der Ketzerei. Das sind Punkte, die grundsätzlich außer Diskussion stehen.

 

Wogegen ich mich wehre, ist: Chryseiische Magiergilden als gesellschaftliche Qutcasts zu sehen. Das sind sie nicht! Sie sind definitiv Teil der Oberschicht! Und die Kontakte mit der Lirche liegen nicht allein (aber auch) in den familiären Bindungen, sondern in der prinzipiellen Verwobenheit von Religion, Magie, Handel und Gesellschaft.

 

Fazit: Es gibt keinen prinzipiellen Dissenz zwischen Magiergilden und Kirche in Chryseia. Magie ist nur mit religiöser Begründung erlaubt, ja sogar denkbar. Der religiöse Magier ist nicht Ausnahme, sondern Regelfall. Religion ist das Lebenselexir Chryseias. Es ist aber auch ein relativ weiter Rahmen und durchaus pragmatisch.

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Dann lügt das Arkanum (S.43) also? Dort wird etwas anderes behauptet...
Selbstverständlich lügt das Arkanum nicht! Wir haben beide Recht. :D

 

Triton

 

Was leider nicht geht, da eure Aussagen sich stark widersprechen. Aber ich bewundere dein Selbstbewußtsein... ;)

 

 

Best,

 

der Listen-Reiche

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Moderation :

Zum Thema Magiergilden in Chryseia haben wir bereits einen eigenen Strang: Magiergilden. Dort bitte die Frage nach deren Verbreitung und Status weiter diskutieren. Hier soll es eigentlich vorrangig um die Rolle eines Wredelin Priesters gehen.

 

Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

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    • By MortenM
      und das leidige Problem mit den Informationen.
       
      Hallo,
      ich habe mich jetzt ziemlich angefixt einen Valianischen Nothun Priester zu spielen, leider sind die Informationen im Arkanum etwas mau, er wird mit einem ganzen Satz erwähnt, der einen Einblick auf seine Vielschichtigkeit preisgibt aber einem letzten endes nicht genug Informationen gibt um einen entsprechenden Priester zu spielen. Der Gildenbrief 28 liegt mir leider nicht vor... und die Erläuterung aus dem Midgard-Wiki von Birk sind zwar super spannend, leider aber nicht offiziell und von meinem Meister nicht anerkannt.
       
      Kann mir hier vielleicht jemand mit Informationen oder sogar den Auszügen aus dem GB behilflich sein?
       
      Vielen lieben Dank
      Morten
    • By Ronin
      Hallo!
       
      Nothuns Probe ist entstanden weil ein Spieler es mit seinem Priester übertrieben hat. Er wollte das sein Charakter eine eierlegende Wollmilchsau ist und alles machen.
       
      Dazu gibt es ein Folgeabenteuer: Schmuggel am Bardenfest
       
      Beide Abenteuer hängen als PDF an diesem Beitrag.
       
      MFG
      Nothuns Probe.pdf
      Schmuggel am Bardenfest.pdf
    • By Läufer
      Hallo!
       
      Einerseits gefällt es mir sehr gut, dass Priester jetzt einfach Priester sind, ohne künstliche Schubladen.
       
      Andererseits ist es doch etwas schade, dass nun für jeden Priester die gleichen Zauber optimal sind. Dass also z.B. eine Flammenhand für den Thurionpriester genauso gut oder schlecht ist wie für einen Ylatorpriester. (Und ein 'lern doch den praktischen, sinnvollen Zauber xy einfach nicht' finde ich auch unbefriedigend.)
       
      Meine Idee: Es wird ja vorgeschlagen, Priester auszuarbeiten, so mit Ritualen, Feiertagen etc. Ich würde einem Priester gestatten, sich im Rahmen dieser Ausarbeitung auf einige für seine Gottheit besonders typische/kennzeichnende Zauber zu spezialisieren. Er erhält dann also bei diesen Zaubern +2 auf seinen Zauberwurf, außerdem zählen diese Zauber für ihn regeltechnisch als "Wunder". Als Grenzen würde ich einziehen:
      * Maximal fünf Zauber
      * Summe der Zauberstufen <= Grad des Priesters
       
      Ist das im Rahmen? Oder hat jemand aus einem ähnlichen Gedanken heraus schon eine (vermutlich bessere) Hausregel entwickelt?
       
      Zu den Sternen
      Läufer
    • By Nullaqua
      Hallo Allerseits,
       
      ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, ob dieses Thema hier schon mal behandelt wurde, gefunden habe ich diesbezüglich jedoch nichts.
       
      Gibt es im Regelmaterial (auch alte Gildenbriefe, Spielwelten etc.) irgendwo Marterial über Fortuna- bzw. Glücksgötter und deren Priester?
      Ich meine mich irgendwie an sowas erinnern zu können, bin mir jedoch nicht sicher und habe in meinem Material auch nichts gefunden.
       
      Falls ja, wäre ich über die Mitteilung der Fundstelle sehr dankbar (hoffe ich habe sie dann auch), falls nein,
      was könnte man analog dazu heranziehen. Würde mich über alle Infos sehr freuen. Der kulturelle Hintergrund sollte Alba oder die angrenzenden Länder betreffen, möglich wäre vom Charakterhintergrund auch noch Küstenstaaten.
    • Guest
      By Guest
      Fragen zur Rolle und Möglichkeiten von Frauen in der albischen Gesellschaft.
       
       
      1. Gibt es Priesterinnen von Dwyllan, Irindar, Thurion, Xan, Ylathor? Oder gibt es nur Priesterinnen von Vana?
      Bem.: Denn zumindest umgekehrt gibt es ja Priester von Vana (s. "Der Weiße Wurm".
       
      2. Gibt es Ordenskriegerinnen im Sonnenorden bzw. im Orden vom heiligen Speer? Grenzen die Orden Frauen aus?
      Bem.: Es sind mir zumindest noch keine weiblichen-albischen Or über den Weg gelaufen. Falls es ein Verbot gibt, worin könnte dies begründet sein?
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