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Im Midgard Regelwerk DFR, wird auf das Alter der verschieden spielbaren Rassen eingegangen, indem ein Multiplikator genannt wird, mit dem das menschliche Höchstalter multipliziert werden.

Allerdings konnte ich bisher noch keine Angaben darüber finden, welches Höchstalter für Menschen veranschlagt wird. Nimmt man hier das Alter, das ein Mensch im Mittelalter erreichen konnte oder wird hier ein Alter genommen, das ein Mensch, der gesund lebt und nicht durch unglückliche Umstände früher aus dem Leben scheidet.

 

Viele Grüsse und danke schön im Vorraus

Gindelmer

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Hallo Gindelmer!

 

Die Menschen im Mittelalter konnten fast genauso alt werden wie wir heute, nur sind sie es meistens nicht geworden.

 

Als Höchstalter würde ich aus Gründen der Einfachheit 100 Jahre veranschlagen. Natürlich wird es einzelne Individuen geben, welche älter werden, doch hat man damit eine gute und einigermaßen zuverlässige Berechnungsgrundlage für das Alter von Nichtmenschen; eine gewisse Varianz ist letztlich noch zu berücksichtigen.

 

Von welcher Seite des Regelwerkes entnimmst Du denn den Multiplikator?

 

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

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Hallo!

 

Von welcher Seite des Regelwerkes entnimmst Du denn den Multiplikator?
Ich habe die Regelpassage gefunden: Midgard - Das Fantasy-Rollenspiel, Seite 46/7.

 

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

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Im Midgard Regelwerk DFR, wird auf das Alter der verschieden spielbaren Rassen eingegangen, indem ein Multiplikator genannt wird, mit dem das menschliche Höchstalter multipliziert werden.

Allerdings konnte ich bisher noch keine Angaben darüber finden, welches Höchstalter für Menschen veranschlagt wird. Nimmt man hier das Alter, das ein Mensch im Mittelalter erreichen konnte oder wird hier ein Alter genommen, das ein Mensch, der gesund lebt und nicht durch unglückliche Umstände früher aus dem Leben scheidet.

 

Viele Grüsse und danke schön im Vorraus

Gindelmer

Die Angaben im DFR beschreiben das Alter bei Charaktererschaffung, über das Höchstalter sagt es nichts aus. Ich würde von 60 Jahren als alt und 80 Jahren als sehr alt für einen Menschen ausgehen. Aber einzelne können auch älter werden.

 

Solwac

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Im Midgard Regelwerk DFR, wird auf das Alter der verschieden spielbaren Rassen eingegangen, indem ein Multiplikator genannt wird, mit dem das menschliche Höchstalter multipliziert werden.

Allerdings konnte ich bisher noch keine Angaben darüber finden, welches Höchstalter für Menschen veranschlagt wird. Nimmt man hier das Alter, das ein Mensch im Mittelalter erreichen konnte oder wird hier ein Alter genommen, das ein Mensch, der gesund lebt und nicht durch unglückliche Umstände früher aus dem Leben scheidet.

 

Viele Grüsse und danke schön im Vorraus

Gindelmer

 

Es bleibt aber noch eine andere Frage offen: Brauchen Nichtmenschen so lange wie Menschen, um Erwachsen zu werden, oder brauchen sie länger ? Und ab welchem Alter wird ein Elf oder Zwerg als "erwachsen" angesehen (Unabhängig vom körperlichen Wachstum) ? Ich könnte mir vorstellen, daß es

bei den Elfen länger braucht, bis ein junger Elf von den Älteren

"wirklich ernstgenommen" wird, wenn es da welche gibt, die Jahrhunderte

alt sind... und dann kommt da so einer daher, der noch nicht mal 300 Jahre

alt ist, und meint, gross was vom Leben zu wissen :)

 

Steffen

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@Crion: Nimm doch als Anhaltspunkt dafür das "Startalter für Abenteurer". Findest du bei der Charaktererschaffung im DFR.

 

Gruß

Rana

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Es bleibt aber noch eine andere Frage offen: Brauchen Nichtmenschen so lange wie Menschen, um Erwachsen zu werden, oder brauchen sie länger ? Und ab welchem Alter wird ein Elf oder Zwerg als "erwachsen" angesehen (Unabhängig vom körperlichen Wachstum) ? Ich könnte mir vorstellen, daß es

bei den Elfen länger braucht, bis ein junger Elf von den Älteren

"wirklich ernstgenommen" wird, wenn es da welche gibt, die Jahrhunderte

alt sind... und dann kommt da so einer daher, der noch nicht mal 300 Jahre

alt ist, und meint, gross was vom Leben zu wissen :)

 

Steffen

Eine sehr interessante Frage, die m. E. nicht ausreichend genug in den Büchern behandelt wird. Gab es denn nirgendwo Anmerkungen dazu? Oder aus welchen Quellen könnte man sonst Anregungen beziehen?

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Nach meiner Ansicht werden sowohl Elfen, Gnome als auch Zwerge rein Physisch genauso rasch erwachsen wie Menschen und Halblinge, da man sie ansonsten nur sehr schwer mit Menschen vergleichen könnte.

 

Kulturell "erwachsen" sind sie dagegen erst erheblich später, je nach "Startalter"

der Abenteurer.

Die tolkienschen Halblinge werden kaum älter als Menschen, gelten aber erst ab 33 als mündige Erwachsene, sind demnach also ziemliche Nesthocker, da gut 1/3 bis 1/4 ihres Lebens von den Erwachsenen bevormundet, was nicht heißen muß, das sie nicht vorher eigentlich schon ausgewachsen sind.

Die starke Bevormundung ist ja für viele Halblingsabenteurer ein Grund, in die Welt hinauszuziehen.

 

Bei den sehr konservativen Elfen und Zwergen mag das ähnlich sein, und Elfen sind individuell sehr eigensinnig, impulsiv und launenhaft, was auch dadurch zustande kommen könnte, daß sie endlich ihre Kräfte erproben wollen.

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Wobei mir nochmal was anderes in den Sinn kommt - es gibt doch irgendwo eine Alterungstabelle, wo es z.B. heißt (die Werte denke ich mir jetzt einfach aus), daß ein Char, wenn er dreißig Jahre alt wird, pA +w6 erhält, ab fünfzig Jahren St -w6. Oder so in der Art.

 

Die Tabelle gilt für menschliche Chars. Wie mag das wohl für langlebige Chars aussehen?

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Hallo Stefanie!

 

Wie mag das wohl für langlebige Chars aussehen?
Bei den sterblichen Rassen (Gnome, Halblinge und Zwerge) würde ich die gleichen Regeln anwenden, wobei ich das angegebene Alter um den angegebenen Wert multiplizieren würde. Bei den potentiell unsterblichen Elfen hingegen würde ich überhaupt keine Alterungserscheinungen in Form einer Eigenschaftsmodifikation anwenden.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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Nach meiner Ansicht werden sowohl Elfen, Gnome als auch Zwerge rein Physisch genauso rasch erwachsen wie Menschen und Halblinge, da man sie ansonsten nur sehr schwer mit Menschen vergleichen könnte.

 

Kulturell "erwachsen" sind sie dagegen erst erheblich später, je nach "Startalter"

der Abenteurer.

Die tolkienschen Halblinge werden kaum älter als Menschen, gelten aber erst ab 33 als mündige Erwachsene, sind demnach also ziemliche Nesthocker, da gut 1/3 bis 1/4 ihres Lebens von den Erwachsenen bevormundet, was nicht heißen muß, das sie nicht vorher eigentlich schon ausgewachsen sind.

Die starke Bevormundung ist ja für viele Halblingsabenteurer ein Grund, in die Welt hinauszuziehen.

 

Bei den sehr konservativen Elfen und Zwergen mag das ähnlich sein, und Elfen sind individuell sehr eigensinnig, impulsiv und launenhaft, was auch dadurch zustande kommen könnte, daß sie endlich ihre Kräfte erproben wollen.

 

So ähnlich würde ich es auch sehen. Des Weiteren finde ich Ranas Einwurf ganz gut. Ich würde das potentielle Startalter für SC`s als Anhaltspunkt für das Erwachsenenalter der jeweiligen Rasse sehen.

 

gruß Isaldorin

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Nach meiner Ansicht werden sowohl Elfen, Gnome als auch Zwerge rein Physisch genauso rasch erwachsen wie Menschen und Halblinge, da man sie ansonsten nur sehr schwer mit Menschen vergleichen könnte.

 

Kulturell "erwachsen" sind sie dagegen erst erheblich später, je nach "Startalter"

der Abenteurer.

Die tolkienschen Halblinge werden kaum älter als Menschen, gelten aber erst ab 33 als mündige Erwachsene, sind demnach also ziemliche Nesthocker, da gut 1/3 bis 1/4 ihres Lebens von den Erwachsenen bevormundet, was nicht heißen muß, das sie nicht vorher eigentlich schon ausgewachsen sind.

Die starke Bevormundung ist ja für viele Halblingsabenteurer ein Grund, in die Welt hinauszuziehen.

 

Bei den sehr konservativen Elfen und Zwergen mag das ähnlich sein, und Elfen sind individuell sehr eigensinnig, impulsiv und launenhaft, was auch dadurch zustande kommen könnte, daß sie endlich ihre Kräfte erproben wollen.

 

So ähnlich würde ich es auch sehen. Des Weiteren finde ich Ranas Einwurf ganz gut. Ich würde das potentielle Startalter für SC`s als Anhaltspunkt für das Erwachsenenalter der jeweiligen Rasse sehen.

 

gruß Isaldorin

Wenn Du das körperliche Erwachsenenalter meinst geht das, im Alba-QB steht z.B., dass Halblinge mit 15 erwachsen sind. Dies kann (muss aber nicht) eine rein gesellschaftliche Angabe sein.

 

Solwac

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Wobei mir nochmal was anderes in den Sinn kommt - es gibt doch irgendwo eine Alterungstabelle, wo es z.B. heißt (die Werte denke ich mir jetzt einfach aus), daß ein Char, wenn er dreißig Jahre alt wird, pA +w6 erhält, ab fünfzig Jahren St -w6. Oder so in der Art.

 

Die Tabelle gilt für menschliche Chars. Wie mag das wohl für langlebige Chars aussehen?

Bei der Tabelle steht auch: Menschen und Halblinge: x1, Zwerge: x5, Gnome: x10 und Elfen: x20 & keine Abzüge! Die Tabelle ist im Abenteuer, äääh, wie heißt die Fortsetzung von "Hauch von Heiligkeit" noch? Außerdem ist die Tabelle in M1880, aber etwas anders, da noch mit RW, HGW etc.

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[...] Bei den potentiell unsterblichen Elfen hingegen würde ich überhaupt keine Alterungserscheinungen in Form einer Eigenschaftsmodifikation anwenden.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

Doch. Elfen werden besser, was sich aber bei SpFen aber nicht auswirken wird, da ein Elf mit etwa 100 bis 150 Jahren anfängt und seine erste Steigerung bei 30x20 = 600 Jahren hat, wenn der Rest der Gruppe längst vermodert ist.

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Hallo Bro!

 

Die Tabelle ist im Abenteuer, äääh, wie heißt die Fortsetzung von "Hauch von Heiligkeit" noch?
Die Tabelle befindet sich in dem Abenteuer "Legion der Verdammten", Seite 52.

 

Vielen Dank für den Hinweis. Ich ging davon aus, dass die Tabelle keine Angaben bezüglich Nichtmenschen enthielte, da Stefanie keinerlei Hinweis darauf geliefert hatte.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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Nach meiner Ansicht werden sowohl Elfen, Gnome als auch Zwerge rein Physisch genauso rasch erwachsen wie Menschen und Halblinge, da man sie ansonsten nur sehr schwer mit Menschen vergleichen könnte.

 

Kulturell "erwachsen" sind sie dagegen erst erheblich später, je nach "Startalter"

der Abenteurer.

Die tolkienschen Halblinge werden kaum älter als Menschen, gelten aber erst ab 33 als mündige Erwachsene, sind demnach also ziemliche Nesthocker, da gut 1/3 bis 1/4 ihres Lebens von den Erwachsenen bevormundet, was nicht heißen muß, das sie nicht vorher eigentlich schon ausgewachsen sind.

Die starke Bevormundung ist ja für viele Halblingsabenteurer ein Grund, in die Welt hinauszuziehen.

 

Bei den sehr konservativen Elfen und Zwergen mag das ähnlich sein, und Elfen sind individuell sehr eigensinnig, impulsiv und launenhaft, was auch dadurch zustande kommen könnte, daß sie endlich ihre Kräfte erproben wollen.

 

So ähnlich würde ich es auch sehen. Des Weiteren finde ich Ranas Einwurf ganz gut. Ich würde das potentielle Startalter für SC`s als Anhaltspunkt für das Erwachsenenalter der jeweiligen Rasse sehen.

 

gruß Isaldorin

Wenn Du das körperliche Erwachsenenalter meinst geht das, im Alba-QB steht z.B., dass Halblinge mit 15 erwachsen sind. Dies kann (muss aber nicht) eine rein gesellschaftliche Angabe sein.

 

Solwac

 

Das ist doch mal eine Angabe, mit der man arbeiten kann....

ich stehe auch auf dem Standpunkt, das Elfen und Zwerge auch nicht wirklich viel älter als Menschen sind wenn sie körperlich erwachsen sind...

 

gruß Isaldorin

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Fimolas, Bro, dankeschön.

 

Ich muß gestehen, daß ich nicht mal auf die Idee gekommen wäre, auch nur zu vermuten, daß so eine Tabelle in einem Abenteuer steht.

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Das ist doch mal eine Angabe, mit der man arbeiten kann....

ich stehe auch auf dem Standpunkt, das Elfen und Zwerge auch nicht wirklich viel älter als Menschen sind wenn sie körperlich erwachsen sind...

 

gruß Isaldorin

 

Würden Elfen, Gnome und Zwerge 50 bzw. 100 Jahre brauchen, um körperlich ausgewachsen zu sein, wären sie in einer Welt wie Midgard auch nur schwer überlebensfähig. Ich kann mir schwer vorstellen, daß zum Beispiel ein Elfenkind und ein Menschenkind, die gemeinsam aufwachsen, sich derart unterschiedlich entwickeln, daß das Elfenkind zunächst in windeseile vom Menschenkind überholt wird, mit 20 noch gestillt werden muß, wärend der Mensch schon selber Kinder haben kann, und kaum kommt das Elfenkind in die Pubertät, stirbt der Mensch schon an altersschwäche.

Auch würde das die Frauen der Nichtmenschen derart durch die Nachwuchspflege binden, das kaum eine Elfin oder Gnomin auf Abenteuer ausziehen könnte.

Bei Zwergen hingegen erscheint mir die sehr langwierige Brutplege(absichtlicher Verschreiber: Mischung aus "Pflege" und "Plage") nicht ganz so unwahrscheinlich...

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Grad noch einmal nachgeschaut, daß beim Alter der Gnome eindeutig erwähnt ist, daß sie nicht nur zehnmal so alt wie Menschen werden, sondern sich auch entsprechend langsam entwickeln. Also die Nesthocker unter den Nichtmenschen.

Das kommt mir beinahe so vor wie eine Art elfenähnliche Oskar Mazeraths, die sich weigern, groß zu werden, und anstatt groß zu werden, werden sie nur runzlig.

Bei Gnomen und Zwergen kann ich mir die langsame Entwicklung einigermaßen vorstellen, daß also das physische Erwachsenwerden mit dem gesellschaftlichen Erwachsenwerden zusammenfällt. Da ihre Siedlinugen meist gut versteckt sind, dürfte die langsame Entwicklung auch nicht allzu bedrohlich für das Überleben sein, zumal sie mit ihren Nachbarn nicht unbedingt in Feindschaft leben müssen, sofern es keine Orcs sind.

 

Zwergische Abenteurer sind im Schnitt etwa 44, wenn sie ihre Laufbahn beginnen, Gnome hingegen schon 85 oder 90.

Bei Elfen ist ausdrücklich nur die Unsterblichkeit erwähnt, und die Neigung, sich zum Lernen viel Zeit zu lassen und schwer in der Lage zu sein, sich kontinuierlich mit einem Thema zu befassen.

Von einer langsamen physischen Entwicklung ist bei ihnen nicht die Rede.

Wegen ihrer Mentalität brauchen diese ewigen Jugendlichen aber ca. 100 Jahre, um sich in einen Abenteurer von Grad 1 zu entwickeln.

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    • By Kar'gos
      Hallo,
      wie kann man sich die Lebensweise von Zwergen in Fuardain vorstellen? Gibt es dort auch größere Zwergenbingen, kleinere Gehöfte oder leben die Zwerge auch nomadisch? Schließen sie sich vielleicht sogar einem Menschenstamm als Schmiede und Handwerker an?
      Gruß Kar'gos
    • By Bro
      Ich werde demnächst eine neue SpF spielen, einen Chimaq-Zwergen aus Nahuatlan, von Klasse Barde/Thaumaturge (sein Ziel ist es, später mal selbst magische Instrumente herzustellen).
       
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    • By Mitel
      Hallo zusammen,
       
      mir ist erst vor kurzem aufgefallen, dass es in M5 ja ein paar Rassen-/Klassenkombinationen gibt, die es so vorher noch nicht gab.
      Unter Anderem kann ein Zwerg nun auch Magier werden.
       
      Als Artefakte schmiedender Thaumaturg oder in Steine ritzenden Runenmeister, als weiser Priester oder harter Streiter für die zwergischen Götter oder sogar mit Erd- und Feuerelementaren herumhantierenden Beschwörer hat man einen zaubernden Zwergen ja schon mal kennengelernt.
       
      Nun gibt es auch noch die Möglichkeit des elitären, belesenen, Vollmagiers.
      Von einem Zwergenmagier hab ich bisher noch nichts gehört. Weder in der klassischen Fantasy-Literatur, noch in anderen Rollenspielsystemen oder Computerrollenspielen. (Ausser World of Warcraft. Da gibts wohl Zwergenmagier, die aber kaum gespielt werden, da sie so untypisch scheinen.)
       
      Wie seht ihr das? Passt ein Zwergenmagier in euer Fantasybild, in euer Midgard?
      Wenn ja, wo würdet ihr ihn kulturell verorten? Warum geht ein Zwerg 'diesen' Weg der Magie? Hat ein Zwerg die Kontrolle des magischen Flusses vielleicht von den Berggnomen gelernt? (Steht vielleicht sogar irgendwas im QB?)
      Wenn nein, warum nicht? Warum scheinen Runenmagie, aber auch Beschwörungen und Wunder, zu einem Zwerg passend, aus eigener Kraft zu Zaubern aber nicht?
    • By Nanoc der Wanderer
      Hi.
       
      Nachdem ich im meiner Samstagsgruppe "Tumunzahar, die Zwergenbinge" außen vor gelassen habe, werde ich das wohl im meiner Donnerstagsgruppe evtl. nicht tun.
       
      Hat das Abenteuer schon jemand gespielt/geleitet?
       
      Wie sind die Erfahrungen?
       
      Es grüßt
      Nanoc der Wanderer
    • By Brandon Thorne
      Gumols Sammlung (Der Bart der Familie)
       
      1568 n.L.
      Die Stadt würde nicht zu halten sein. Schon jetzt war die Mehrzahl der Bewohner geflohen, suchte Unterschlupf bei Verwandten und Bekannten in den anderen Städten des Atross'. Wären nicht hin und wieder die schweren Schritte von patrouillierenden Soldaten zu hören, könnte man glauben, Nifilgar sei bereits ausgestorben.
      „Aber noch sind Zwerge in dieser Stadt“, dachte Garm und ein grimmiger Zug vertrieb für kurze Zeit seine wehmütigen Gesichtszüge. „Noch sind unsere Äxte scharf.“
      Garm stand in der Eingangshalle seines Hauses, ein prächtiges Anwesen, das er von seinem Vater geerbt hatte. Alles Leben, das dessen Räume einst gefüllt hatte war gegangen. War ihm genommen worden.
      „Elende Orks!“
      Die steinernen Augen seines Urahns schienen ihn mahnend anzublicken: Die Büste Gumols war der einzige Gegenstand der die Empfangshalle noch schmückte. Außer Gumols Sammlung natürlich. Der prächtige Schmuck hing über den Schultern der Steinreliquie.
      „Ich hätte sie doch Uldrim mitgeben sollen“, überlegte Garm. Der Sohn seines Bruders hatte nichts dergleichen verlautbart, doch Garm war sich über dessen Gedanken im Klaren: Nifilgar war nicht mehr sicher genug für den Schatz seiner Familie. Und Uldrim hatte selbstverständlich recht. Doch Garm schien es seltsam falsch die Kette aus dieser Stadt, aus diesem Haus, von dieser Büste zu entfernen. Er seufzte. Er würde selbst dafür Sorge tragen, dass das wertvolle Erbstück ein sicheres Zuhause finden würde.
      Nachdenklich strich Garm über die einzelnen Kettenglieder des ungewöhnlichen Schmuckes. Über die Generationen seit Gumol war die Kette beständig gewachsen. Jedes Mitglied der Familie war mit der Volljährigkeit berechtigt ein Kettenglied hinzuzufügen und somit war im Laufe der Jahrhunderte Glied um Glied dazugekommen und der Bart der Familie, wie das Schmuckstück oft scherzhaft und doch ehrfürchtig genannt wurde, immer weiter gewachsen. Seine Finger verharrten an einzelnen Goldplättchen: Dem seiner Frau, gestorben im Kindbett. Dem seines Bruders, erschlagen von Orks. Dem seines Sohnes, der den Leichnam des Onkels vor den verwünschten Klauen der vermaledeiten Orks zu bewahren versuchte. Ach...
      Und hier sein eigenes kleines Werk in Mitten der zahlreichen anderen. Und alle ihre Urheber waren tot. Sein Neffe und er waren die einzigen, die von der einst großen und mächtigen Sippe übrig geblieben waren. Das Schicksal hatte es in den letzten Jahrzehnten nicht gut gemeint mit seiner Familie.
      Uldrim hatte dem Bart noch nichts hinzugefügt. Zwar hatte er er sein Goldplättchen bereits fertiggestellt, doch war sein Geburtstag in diesem Jahr noch nicht gekommen, der traditionelle Zeitpunkt für den alten Brauch. Nun war sein Brudersohn unterwegs nach Gimil-dum, seinen Beitrag für den Bart mit sich führend.
      Garm blickte in die steinernen Augen seines Ahn. Auch sie schienen keinen Rat zu wissen.
      „Verzeih Gumol“, sage Garm, „ ich habe versagt.“ Dann nahm er Gumols Sammlung von der Büste. Es raschelte leise als die Kettenglieder sanft aneinanderrieben.
      Garm verneigte sich vor der Büste, dann verließ er mit dem Familienerbstück den Raum.
       
       
       
      Heute
      Über den derzeitigen Verbleib von Gumols Sammlung ist nichts bekannt. Sie gilt gemeinsam mit dem letzten Besitzer als verschollen. Die Umstände des Verschwindens blieben bisher im Dunkeln.
       
       
       
      Aussehen
      Gumols Sammlung ist eine schwere Goldkette, die vorne und später aus Gleichgewichtsgründen auch hinten mit kleinen quadratischen Goldplättchen von etwa zwei cm² Fläche verlängert wurde. Die Plättchen sind miteinander und mit der eigentlichen Kette durch Silberdraht miteinander verbunden. Zusammengefügt erhält der vordere Teil der Kette die Gestalt eines prächtigen Bartes, der hintere entspricht langem Haar. Die große Anzahl der einzelnen Glieder und wohl auch der künstlerische Anspruch machte es notwendig bereits mehrere Schickten an Plättchen übereinander zu legen. Etwas, das dem „Bart“ einen „fülligeren Ausdruck“ verleiht.
      Wenn der Schmuck getragen wird, ist es durchaus üblich, dass das natürlich Haupt- und Gesichtshaar mit jenem überdeckt wird.
      Die einzelnen Goldplättchen zeigen auf der einen Seite das Zeichen der Familie, die andere Seite steht dem jeweiligen Mitglied der Familie zur Gestaltung frei. So wie die Launen und die Talente der einzelnen Künstler, so sind auch die Plättchen in ihrer Gestaltung sehr vielfältig. Ein Abbild dieser Seite wird in der Familienchronik mitsamt des Namens des Urhebers vermerkt.
       
       
       
      (Vermutlich unnötige) Hinweise für den Spielleiter
      Warum sollte sich jemand auf die Suche nach Gumols Sammlung begeben?
      Es gab einen Überlebenden, der die Geschichte des Erbstückes weitererzählen konnte. Dieser hat einen physischen Hinweis auf das Äußere des Bartes mit sich genommen. Dieses Goldplättchen könnte die Zeiten überdauert haben, ebenso die Familienchronik. Somit ist es sowohl möglich, dass eventuelle Nachfahren Gumols Interesse an einer Auffindung der Kette entwickeln können, als auch diverse Gelehrte oder Schatzjäger. Vielleicht wurden auch Teile des Bartes bei einer Horde Orks entdeckt?
      Möglicherweise waren unter den Herstellern der Goldplättchen auch einige Runenmeister oder sonstwie magisch begabte Zwerge dabei: Einzelne Goldplättchen könnten somit auch die eine oder andere Zaubermöglichkeit in sich verbergen.
      Das genaue Äußere der Kette bleibt der Fantasie des Spielleiters überlassen, die Anhänge sollen nur ein Anhalt sein.

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