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midgardholic

moderiert Götter sind voll doof!

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Ob nun atheistisch oder nicht war bei uns (bisher zumindest) noch nicht die Frage.

 

Aber es gab ein paar (mehr oder wenger) "unverständliche" Blicke als der Herrschafts-Priester das Geld der Diebesgilde ablehnte, denn mit der Diebesgilde sollte sich ein Herrschaftspriester (meiner Meinung nach) nicht einlassen.

 

Deine Schwester Tarina hat ebenso entschieden.

Und: Du sollst nicht unterschlagen, dass es dafür auch eine Belohnung gab! :agadur:

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Nun, das kann man so oder so definieren.

Sind nicht Diebesgilden auch gottgewollt? Sonst hätte Xan in seiner unendlichen Macht sie doch längst zerschmettert!

Er nutzt sie in seiner großen Weisheit, die wir armen Menschlein doch nicht annähernd erschließen können, vermutlich nur, um auch den Gesetzlosen eine Struktur und ein Regelwerk zu geben - und genau das (Struktur und Regelwerk) ist doch Xans Werk.

 

Es sei ihm doch unbenommen, seinen Anteil zu spenden...

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Ob nun atheistisch oder nicht war bei uns (bisher zumindest) noch nicht die Frage.

 

Aber es gab ein paar (mehr oder wenger) "unverständliche" Blicke als der Herrschafts-Priester das Geld der Diebesgilde ablehnte, denn mit der Diebesgilde sollte sich ein Herrschaftspriester (meiner Meinung nach) nicht einlassen.

 

Deine Schwester Tarina hat ebenso entschieden.

Und: Du sollst nicht unterschlagen, dass es dafür auch eine Belohnung gab! :agadur:

 

Für das nicht annehmen des Geldes gab es keine Belohnung, die Belohnung gab es für das Gold das dem Tempel gespendet wurde.

Und die Spielerin der Meeres-Priesterin war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr anwesend demnach ist nicht gesagt das sie genauso gehandelt hätte wie ich es getan habe.

 

Nun, das kann man so oder so definieren.

Sind nicht Diebesgilden auch gottgewollt? Sonst hätte Xan in seiner unendlichen Macht sie doch längst zerschmettert!

Er nutzt sie in seiner großen Weisheit, die wir armen Menschlein doch nicht annähernd erschließen können, vermutlich nur, um auch den Gesetzlosen eine Struktur und ein Regelwerk zu geben - und genau das (Struktur und Regelwerk) ist doch Xans Werk.

 

Es sei ihm doch unbenommen, seinen Anteil zu spenden...

 

Der Xan-Priester an sich hat nichts gegen die Diebsgilde. Natürlich weiss er das es sie gibt und das Xan das so will (sonst würde er die Diebesgilde sicher zerschlagen) aber das heisst nicht das sich ein Xan-Priester mit der Diebesgilde einlassen muss/sollte.

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Für das nicht annehmen des Geldes gab es keine Belohnung, die Belohnung gab es für das Gold das dem Tempel gespendet wurde.

Und die Spielerin der Meeres-Priesterin war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr anwesend demnach ist nicht gesagt das sie genauso gehandelt hätte wie ich es getan habe.

 

Doch. Gestern beim Steigern.

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Für das nicht annehmen des Geldes gab es keine Belohnung, die Belohnung gab es für das Gold das dem Tempel gespendet wurde.

Und die Spielerin der Meeres-Priesterin war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr anwesend demnach ist nicht gesagt das sie genauso gehandelt hätte wie ich es getan habe.

 

Doch. Gestern beim Steigern.

 

Alles klar (wusste ich ja nicht) :rolleyes:

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Für das nicht annehmen des Geldes gab es keine Belohnung, die Belohnung gab es für das Gold das dem Tempel gespendet wurde.

Und die Spielerin der Meeres-Priesterin war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr anwesend demnach ist nicht gesagt das sie genauso gehandelt hätte wie ich es getan habe.

 

Doch. Gestern beim Steigern.

 

Alles klar (wusste ich ja nicht) :rolleyes:

 

Du Wurm kannst die göttlichen Wege auch nicht im Ansatz verstehen. :D

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Für das nicht annehmen des Geldes gab es keine Belohnung, die Belohnung gab es für das Gold das dem Tempel gespendet wurde.

Und die Spielerin der Meeres-Priesterin war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr anwesend demnach ist nicht gesagt das sie genauso gehandelt hätte wie ich es getan habe.

 

Doch. Gestern beim Steigern.

 

Alles klar (wusste ich ja nicht) :rolleyes:

 

Du Wurm kannst die göttlichen Wege auch nicht im Ansatz verstehen. :D

 

Ich hoffe Xan verzeiht mir diese Unwissenheit. ^^

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Aber nicht zwingend aufgrund grundlegend unterschiedlicher Weltanschauung. Zumindest wenn der Spitzbube albischer Provinienz ist. Höchstens, wie das jeweils ausgelegt wird. Einen wirklichen Atheismus kann ich mir auf Midgard kulturell einfach nicht vorstellen, selbst ohne direkte göttliche Intervention leben Atheisten auf Midgard imho nicht wesentlich sicherer als Schwarze Hexer und andere Diener des Bösen. Wird die Nachbarskuh krank, fällt der Regen aus, gibt es eine Rattenplage, ist schnell klar, wer "schuld" ist: Derjenige, der die Götter lästert, indem er ihnen nicht inbrünstig huldigt, deren Gebote verletzt. Es gibt schlicht keinen vernünftigen Gurnd, nicht an irgendwelche Götter zu glauben und vor damit auch, deren Gebote zu befolgen, um den damit verbundenen Benefit, sei es ausbleiben von Strafe, sei es Ausgabe von Gütern, zu erhalten.

 

Eben! Da geht man mal ein, zwei Tage nicht in den Tempel und schon steht man auf dem Scheiterhaufen. Ganz toll, ihr Götter!

 

Man darf nicht außer Acht lassen, dass in der griechischen Mythologie der Held immer der ist, der gegen die Götter arbeitet. Gut. Er hat oft auch welche auf seiner Seite...

 

Odysseus gegen Neptun mit Unterstützung Athenes.

Heracles gegen Hera mit Unterstützung Zeus´.

Der Titan Prometheus hat das Feuer zu den Menschen gebracht und büßt heute noch dafür...

Sisyphos rollt auch heute noch seinen Stein den Berg hoch, auch wenn er immer wieder runterkullert, aber er gibt nicht auf...

Orpheus ging in den Hades und verlangte seine liebste Eurydike zurück.

...

Die Illias ist noch voll mit verschiedenen Beispielen: Paris, Hektor, Brad Pitt, ...

 

Gut, die Götter wurden immer anerkannt. Aber sie wurden auch verhöhnt. Bzw. der Mensch versuchte, seinen eigenen Kopf durchzusetzen.

 

Na ja,

 

das kann man auch so sehen, dass die Götter da die Menschen für ihre eigenen Ränkespiele missbraucht haben;-)... Zeus und Hera tragen ihre Ehestreitigkeiten aus. Und wer muss drunter leiden? Herakles!

 

Paris soll da auch mehr oder weniger eine Art Streit zwischen mehreren Göttinnen schlichten: Wer ist die Schönste? Und wenn er es dann tut, kriegt er eines auf den Deckel;-). Und zwar von den beiden, die er nicht genommen hat.

 

Cassandra hat keinen Bock auf Sex mit Appollo. Und - lässt er das auf sich beruhen? Nö! Er bestraft sie damit ,den Untergang Trojas vorherzusehen, und damit, dass ihr niemand glaubt.

 

Die griechischen Götter handeln in der Interaktion mit den Menschen allzu menschlich;-)....

 

Dennoch werden sie an keiner Stelle in den Sagen in Frage gestellt. Und das, obwohl die Griechen eigentlich ein recht "modernistisches" Weltbild hatten.

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Und doch kämpften sie alle gegen das Schicksal (den Willen der Götter) an.

 

:nono: Auch die Götter sind dem Schicksal unterworfen. Und der griechische Mythos ist vor allem voll mit Beispielen, wie schlecht es einem ergeht, wenn er die Götter erzürnt. Wer das, selbst unbewußt, tut, erleidet fürchterliche Strafen. Wer den Göttern dient, wird belohnt. Doof ist eben, wenn die Unterstützung einer Gottheit den Zorn der anderen nach sich zieht. (Siehe Paris' Bevorzugung der Aphrodite, Preis war Helena, Dank von Hera und Athene war der Untergang Troias, siehe das Schicksal des Polykrates...)

 

So spontan fällt mir eigentlich kein Beispiel ein, wo ein normaler Sterblicher sich auch nur im Ansatz erfolgreich gegen die Götter aufgelehnt hätte, ohne dann als Beispiel für ein verkorkstes Leben hingestellt zu werden. Okay, Ausnahme mag die Komödie sein, die aber anderen Regeln folgt. Die Götter in den Vögeln sind jedenfalls schon recht arme Würstchen, die voll vom Bratenduft abhängig sind.

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Und doch kämpften sie alle gegen das Schicksal (den Willen der Götter) an.

 

:nono: Auch die Götter sind dem Schicksal unterworfen.

Ja. Mein Fehler.

Und der griechische Mythos ist vor allem voll mit Beispielen, wie schlecht es einem ergeht, wenn er die Götter erzürnt. Wer das, selbst unbewußt, tut, erleidet fürchterliche Strafen. Wer den Göttern dient, wird belohnt. Doof ist eben, wenn die Unterstützung einer Gottheit den Zorn der anderen nach sich zieht. (Siehe Paris' Bevorzugung der Aphrodite, Preis war Helena, Dank von Hera und Athene war der Untergang Troias, siehe das Schicksal des Polykrates...)

 

So spontan fällt mir eigentlich kein Beispiel ein, wo ein normaler Sterblicher sich auch nur im Ansatz erfolgreich gegen die Götter aufgelehnt hätte, ohne dann als Beispiel für ein verkorkstes Leben hingestellt zu werden. Okay, Ausnahme mag die Komödie sein, die aber anderen Regeln folgt. Die Götter in den Vögeln sind jedenfalls schon recht arme Würstchen, die voll vom Bratenduft abhängig sind.

Und dennoch, obwohl es eigentlich nicht wirklich erfolgreich sein kann, kämpfen einige wenige Helden gegen den Willen der Götter an...

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Wenn ich selbst Gläubige spiele (Ordenskrieger z.B.), dann spiele ich das auch aus (Ordie ist ja nicht ganz so bekehrungsverrückt wie Priester, aber ein paar Abenteuereinstiege hat es dem SL schon erleichtert.

 

 

Wer sagt denn, dass Priester bekehrungsverrückt sein müssen? Wenn die Spieler vorrangig das Ziel haben, gemeinsam Abenteuer zu erleben und Spaß am Spiel zu haben, sollte das auch hinzubekommen sein, wenn unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen. Denn meist weiß man bereits im Voraus, dass die anderen Charaktere nicht bekehrt werden sollen, da z. B. deren Hintergundgeschichte dann dahin wäre. Und sind wir mal ehrlich: wenn die Spieler am Tisch sich quer stellen, dann kann man auch mit anderern Charakteren aneinander geraten - aber wo Wille ist, ist ein Weg ;)

 

Es soll unter anderem mal einen nahuatlantischen Ordenskrieger gegebenen haben, der eigentlich gerne Priester geworden wäre und deshalb diesen barbarischen Sitten des nicht Vaschens und des Zunge Verstümmelns anhing. Befreundet war er mit einer Klingenmagierin :rotfl: (zugegeben zum Nachteil einer grauen Hexe :blush:, die beide für eine hielten, die den dunklen Künsten zugetan war... aber nachdem diese durch besondere Umstände das Amt einer Priesterin annahm war sie rehabilitiert und alles wurde gut :cheesy:) Und sie kämpften Seite an Seite mit ihren anderen Freunden, bis sie eines Tages im Kampf unterlagen :(

 

Diese wahre Geschichte zeigt, dass auch sehr unterschiedliche Charaktere (mit etwas Toleranz) miteinander auskommen können.

 

Aber grundsätzlich scheint das ja in angesprochener Gruppe auch zu funktionieren - oder habe ich das falsch verstanden?

 

Viele Grüße

Shayleigh

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Wenn ich selbst Gläubige spiele (Ordenskrieger z.B.), dann spiele ich das auch aus (Ordie ist ja nicht ganz so bekehrungsverrückt wie Priester, aber ein paar Abenteuereinstiege hat es dem SL schon erleichtert.

 

Wer sagt denn, dass Priester bekehrungsverrückt sein müssen?

 

Die Erfahrung... wenn der Priester es nicht ist, ist es auch kein Problem...

 

 

Aber grundsätzlich scheint das ja in angesprochener Gruppe auch zu funktionieren - oder habe ich das falsch verstanden?

 

Bei uns klappt's.

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Und wer hier über Götter jammert, der hat einfach noch nie eine Oberste Göttin gehabt!

 

Aha. Die zweite oberste Göttin ist Schweizerin?:notify:

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Aber grundsätzlich scheint das ja in angesprochener Gruppe auch zu funktionieren - oder habe ich das falsch verstanden?

 

Viele Grüße

Shayleigh

 

Ja, tut es. Immerhin schlagen sie sich nicht mehr gegenseitig tot, sondern sticheln nur noch.

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      Moderation: Ich (Fimolas) habe diese Beiträge aus dem Themenstrang "Errata (Inhalt): Das Arkanum (M5)" ausgegliedert.

      Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen
       
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