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draco2111

Computernerds unter sich - Der Computerschwampf

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vor 4 Stunden schrieb LO Kwan-Tschung:

Sonst fand ich keinen Shop, der mir das zusammengebaut und lauffähig verkauft.

Hat mir da einer einen Tipp?

Alternate.de baut dir auch die Rechner zusammen.

Aber wie Prados schon fragt: warum kein Ryzen?

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Das könnte morgen noch lustig werden:

Let's Encrypt muss drei Millionen Zertifikate zurückziehen

 

Zitat

Die kostenlose Zertifizierungsstelle Let's Encrypt muss drei Millionen Zertifikate zurückziehen. Der Hintergrund ist ein Fehler bei der Prüfung von CAA-Records, die nicht nach den vorgegebenen Regeln stattfand. Die Zertifikate werden bereits am morgigen Mittwoch, den 4. März, ungültig, betroffene Nutzer sollten diese daher umgehend erneuern.

 

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Im Rahmen meiner Freizeitbeschäftigungen mit C# bin ich mal wieder über das Faktum gestolpert, dass man nur vorgegebene mathematische Operatoren überladen kann. Wenn es sich bei den Operanden aber gar nicht mehr um Skalare handelt dann wäre aus wissenschaftlicher Sicht eine Schreibweise mit einer größeren Bandbreite an Operatoren durchaus sinnvoll weil unter Umständen besser lesbar. ich denke da an so nützliche Teichen wie ∩, ∪ (Durchschnitt und Vereinigung von Mengen), ∈ (ist Element von) und noch einigen mehr.
Ich mag einfach die wissenschaftlichen Schreibweisen. Sie sind kompakt und jeder mit der entsprechenden Fachkenntnis versteht es sofort.

Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass es ein Problem wäre, dem Compiler zu sagen, dass jedes Unicode-Operator-Zeichen als Operator im Overload-Befehl zugelassen wird.

Was haltet ihr davon? Schnapsidee oder sinnvoll?

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Finde ich prinzipiell sehr gut. Allerdings wird es ggf. unhandlich zu schreiben, wenn die Operatoren nur über wilde Code Folgen eingetippt werden können.

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Unter Haskell habe ich das schon verwendet. Allerdings ist die von Toro angesprochene Eingabe ein Problem. Es gibt für verschiedene Editoren ein paar Vereinfachungen, wirklich gut lässt sich das allerdings noch nicht einsetzen.

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Zudem sind Unicode-Zeichen (bzw. allgemein Nicht-ASCII-7-Bit-Zeichen) im Quellcode sowieso immer so eine Sache.

Wir benutzen ja auch keine Umlaute in Variablen-Namen, oder? :lookaround:

Edited by dabba

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vor 2 Stunden schrieb dabba:

Zudem sind Unicode-Zeichen (bzw. allgemein Nicht-ASCII-7-Bit-Zeichen) im Quellcode sowieso immer so eine Sache.

Wir benutzen ja auch keine Umlaute in Variablen-Namen, oder? :lookaround:

Bei Swift gehen auch Emojis in Variablennamen. Ich mag ja Swift. Aber sie Entscheidung den kompletten Unicode-Umfang zuzulassen halte ich für übertrieben. 

Ich hab das noch nie verwendet - kann also sein dass das mittlerweile nicht mehr möglich ist. Ich glaube aber das ist noch drin. 
 

3400D89E-1CEF-48ED-BD92-FD25BC25EAA6.png

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Wobei der volle Unicode Umfang ja nicht weiter stört, sobald die Toolchain auf UTF8/UTF16 umgestellt wurde. Dann ist es dem Softwareentwickler überlassen, was davon er verwenden will.

Wie gesagt, die Möglichkeit mathematische Symbole native verwenden zu können hätte Charm. Vermutlich landet man dann bei einem extra Fenster, indem man die ganzen Zeichen vorrätig hat und per Copy-Paste einfügt oder man hat eine Wolke Tastatur-Shortcuts für seinen persönlichen Symbolsatz.

Edited by Toro
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Am 14.3.2020 um 10:25 schrieb dabba:

Wir benutzen ja auch keine Umlaute in Variablen-Namen, oder? :lookaround:

In C# kann man meines Wissens Unicode-Zeichen in Variablen- und Methodennamen verwenden. Sicher bin ich mir da aber nicht, ob wirklich alles geht was in Unicode als Buchstaben- oder Ziffernartig gekennzeichnet ist. Umlaute, die schon im erweiterten Ascii 8 Bit definiert waren, gehen aber mit ziemlicher Sicherheit.

Aber der Einwand, wie man die Zeichen eingeben soll, leuchtet mir ein.

Mir fällt auch noch ein anderes Argument auf, das Probleme bereitet. Programmierer sind ja Weltmeister im Abschreiben. Irgendwer hat irgendwo mein Problem sicher schon mal gelöst. Ich selbst kann  den Begleittext nicht entziffern, wenn ich mit meiner Suche mal wieder in russischen oder chinesischen Programmierforen lande - aber den Sourcecode kann ich lesen. Das fiele mit Unicode auch weg oder würde wesentlich schwieriger.

Edited by Airlag
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Unicode teilt bereits in Klassen/Kategorien ein. C# hält sich bzgl. Bezeichner z.B. ziemlich exakt an den Unicode Identifier and Pattern Syntax

Operator- bzw. mathematische Symbole sind ebenfalls eigens kategorisiert. Bis auf Haskell gibt es m.W.n. wenig Sprachen, die ein Überladen von Haus aus unterstützen. Die Wolfram Language fällt mir da natürlich ein, die ist allerdings arg domänenspezifisch.

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Ich bin oldschool, Bezeichner haben maximal Ziffern,Buchstaben und Unterstriche, wenn ich C# etwas entwickle. Ist auch bei uns der Firma die Vorgabe und wird von allen Codecheckern überprüft.

also:

private static void GetString()

oder

listview1_FocusedNodeChanged()

Was anderes gibt es nicht. Aber über Namenskonzepte wurden ja bekanntlich schon diverse Flamewars ausgefochten

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Es ging ja ursprünglich um Operatorüberladung. Da fände ich es durchaus sinnvoll, wenn die Menge der unterstützten Zeichen erweitert wird.

Wenn SourceCode jetzt komplett in chinesischen oder japanischen Schriftzeichen verfasst wird, wäre das in der Tat suboptimal.

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vor 11 Minuten schrieb draco2111:

Es ging ja ursprünglich um Operatorüberladung. Da fände ich es durchaus sinnvoll, wenn die Menge der unterstützten Zeichen erweitert wird.

Wenn SourceCode jetzt komplett in chinesischen oder japanischen Schriftzeichen verfasst wird, wäre das in der Tat suboptimal.

Wir haben das bereits, und man kann damit sogar in validierten Umgebungen umgehen. :dunno: Halt von chinesischen oder japanischen Experten.

Warum auch nicht, die haben den gleichen Anspruch auf ihren Zeichenvorrat, wie wir ASCII- Lateiner.

Edited by Lukarnam
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vor einer Stunde schrieb Lukarnam:

Warum auch nicht, die haben den gleichen Anspruch auf ihren Zeichenvorrat, wie wir ASCII- Lateiner.

Da stimme ich dir grundsätzlich zu, aber die internationale Austauschbarkeit - und Lesbarkeit - nimmt mit landessprachlichen Bezeichnern in landessprachlichen Zeichensätzen natürlich im Quadrat ab ;) 

Die Idee, zumindest mal mathematische Formeln in international verbreiteter Notation auch in den Sourcecode zu bringen sollte - so meine Vorstellung - eigentlich genau dem entgegen wirken.

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vor 36 Minuten schrieb Airlag:

Da stimme ich dir grundsätzlich zu, aber ...

...lokale Behörden haben in wenigen speziellen Bereichen besonders lokale Anforderungen. Nichts internationales.

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8 hours ago, Airlag said:

Die Idee, zumindest mal mathematische Formeln in international verbreiteter Notation auch in den Sourcecode zu bringen sollte - so meine Vorstellung - eigentlich genau dem entgegen wirken.

Es gibt auch da Unterschiede. Noch nicht einmal die Grundrechenarten werden überall gleich geschrieben, Für Produkte gibt es ⋅, ., ×, *; für Divisionen :, ÷, /.

Edited by Meeresdruide
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10 hours ago, Curilias said:

Unicode teilt bereits in Klassen/Kategorien ein. C# hält sich bzgl. Bezeichner z.B. ziemlich exakt an den Unicode Identifier and Pattern Syntax

Was aber auch nicht unproblematisch ist. Da kann es schon sein, dass ein Programm auf dem einen System kompiliert, auf dem anderen nicht. Warum? Das eine System hat eine neuere Unicode-Version und kennt ein Zeichen als gleich zu einem anderen – das andere System mit der älteren Unicode-Version kennt das Zeichen gar nicht und sieht zwei unterschiedliche Variablennamen.

Und dann kann man noch so lustige Dinge machen, wie eine Variable A, die andere А, und eine dritte Α zu nennen.

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vor 7 Stunden schrieb Meeresdruide:

Was aber auch nicht unproblematisch ist. Da kann es schon sein, dass ein Programm auf dem einen System kompiliert, auf dem anderen nicht. Warum? Das eine System hat eine neuere Unicode-Version und kennt ein Zeichen als gleich zu einem anderen – das andere System mit der älteren Unicode-Version kennt das Zeichen gar nicht und sieht zwei unterschiedliche Variablennamen.

Und dann kann man noch so lustige Dinge machen, wie eine Variable A, die andere А, und eine dritte Α zu nennen.

Ohne Vorgaben hat Unicode definitiv das Potential für Verwirrung. Aber in einer Programmiersprache ist typischerweise definiert, welche Operatoren es gibt und wie sie zu schreiben sind. An der Stelle erwarte ich keine Reibungsverluste.

Bei eigenen Operatoren ist es wiederum egal, da der Compiler schlicht die Zeichenfolge anwendet. Wenn ein "Hacker (TM)" der Meinung ist, er muss im Sourcecode Mindfuck betreiben, kann er das auch ohne Unicode.

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    • By seamus
      Es läuft seit einigen Tagen auf Kickstarter (in Englisch & bei KS ist Kreditkarte notwendig -Es gibt allerdings noch die Möglichkeit per Paypal "über" HumbleBundle zu unterstützen):
      Fighting Fantasy: The Warlock Of Firetop Mountain
      ("uraltes"-1982-;-) Spielebuch von Steve Jackson & Ian Livingston als Computerspielversion)
       
      Ist vlt. was für die Nostalgiker unter uns.
      Es sind schon einige Stretchgoals erreicht u.a. gibt es 3 weitere Charakter, mit denen man spielen kann (ab 50 AUS$ sind die inklusive, ansonsten kann man die sich auch später dazu kaufen).
       
      edit:
      Paypal ergänzt
    • By seamus
      Hallo zusammen,
      auf Kickstarter läuft seit einigen Stunden das Crowdfunding zu "The Bard's Tale IV":
      https://www.kickstarter.com/projects/inxile/the-bards-tale-iv/description
      (inXile Entertainment -die haben auch schon KS für "Torment: Tides of Numenera" & "Wasteland 2" gemacht)
      Ein Schmankerl ist:
      Wer innerhalb der ersten 24h (verlängert auf 48h) mind. den 20$ Pledge-Level wählt erhält einen weiteren 1 Spielcode (Wastelands 2 oder The Witcher oder The Witcher 2: Assassins of Kings -alle per GOG/W.l2. auch per Steam möglich).
    • By Tellur
      Ich weiß ja nicht wie viele hier so nachtaktiv sind wie ich. Für all diejenigen:
      Ein Freund von mir hat mich auf dieses kleine Programm aufmerksam gemacht:
      http://stereopsis.com/flux/
       
      Es soll verhindern, dass ein zu grelles Bild (was tagsüber passend ist) nach Sonnenuntergang schlechte Auswirkungen auf den Schlafrythmus oder allgemein die Augen hat. Dazu passt das Programm selbstständig die Farbtemperatur langsam an die Bedingungen an. Natürlich kann man die genauen Hoch- und Tiefwerte selbst bestimmen, die Standardeinstellungen sind aber ein guter Ausgangspunkt.
      Im ersten kurzen Test muss ich sagen es fühlt sich sehr angenehm an. Die Farben sind generell wärmer und weniger anstrengend.
      Das Programm gibt es für die 3 großen Betriebssysteme, ist sehr leicht einzurichten und selbsterklärend in der Bedienung.
    • By Bro
      Hallo.
       
      Ich brauche einen Laptop - in erster Linie zum Schreiben und vielleicht für Email/Internet. Muss kein neustes Modell sein, halt billig und zuverlässig.
       
      Hättet Ihr da Tips für einen, der von Rechnern keine Ahnung hat (also, was die diversen Hardwarebezeichnungen im einzelnen bedeuten mögen...)? Danke schön.
    • By wolfheart
      Hallo,
      ich versuche gerade einen Überblick und Entscheidungsfindung bzgl. Digital Pens zu kriegen... und da fehlt mir irgendwie die Erfahrungsberichte!
       
      Hat jemand von euch so ein Teil? Wenn ja, wie funktioniert es bei euch? Wie setzt ihr es ein?
       
      Soweit ich es sehe, gibt es folgende Unterschiede (mal abgesehen vom Preis)
      - direkte - verkabelt oder kabellos - an einen PC (muss also immer an und dabei sein)
      - speichert und spätere Übertragung (kann geschriebenes "merken" und später übertragen, PC muss also nicht dabei sein)
      - speichert nur "als Bild"
      - speichert nur Geschriebenes (Versuch von OCR)
      - speichert Geschriebenes ALS AUCH Ton
       
      Ich bräuchte das Teil für Vorlesungen, damit ich meine Notizen direkt im PC habe. Wenn es kein OCR hat, kann ich die Bilder ja immer noch mit Stichworten versehen.
      Immer den Notebook dabei zu haben, wollte ich eigentlich nicht, dann kann ich auch gleich versuchen, schnell genug in die Tasten zu hauen.
      Der Mitschnitt vom Ton (habe ich nur beim Smartpen entdeckt) wäre natürlich super... aber auch teurer!
      Und gerade beim Smartpen braucht man spezielles Papier (mit "Orientierungspunkten" für den Stift). Ein paar Leute sagen zwar, dass sie die Dinger auch "ohne Probleme selber drucken" können, aber woher soll ich mit Gewissheit wissen, ob mein Drucker das auch kann? Vielleicht rennt hier einer mit so einem Gerät im Forum rum, und kann dazu was sagen???
       
      Und damit die Notwendigkeit des Grätes auch noch mit weiteren Anwendungen untermauert wird... könnte man auch Spielsitzungen "mitprotokollieren"... was wurde g`schwätzt, die eigenen Notizen (außer natürlich die Sachen wie "Waelinger sind dooooof!" ) und die mitgezeichneten Pläne!
       
      gruß
      Wolfheart
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