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Prados Karwan

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Alle Inhalte erstellt von Prados Karwan

  1. Extreme Umweltbedingungen wie Kälte, Hitze oder Nahrungsmangel können langfristige Schäden bis hin zum Tod des Betroffenen nach sich ziehen. Das Kompendium verwendet zur Simulation dieser Umweltbedingungen recht komplexe Mechanismen, die sich aus Prüfwürfen gegen neue, kombinierte Eigenschaftswerte, Zähigkeit genannt, und gestaffelten Auswirkungen nach Misslingen der Prüfwürfe zusammensetzen. McFloyd, nimms mir nicht übel, aber wenn du wirklich mit den Entbehrungsregeln spielen möchtest, solltest du dir entweder das Kompendium zulegen oder einen freundlichen Händler finden, der dich mal stöbern lässt. Genauere Wiedergaben der Regeln sind hier aus rechtlichen Gründen einfach nicht möglich. Grüße Prados
  2. Natürliche Waffen setzen einen nicht menschlichen Gegner voraus, den KiDoka mal ausgenommen. Sollte ein solches Wesen in den Nahkampfbereich eines Ahnungslosen eindringen, zählt er für mich nicht mehr als ahnungslos. Ein KiDoka kann doch aber auch nicht 'mal eben im Vorbeigehen' eine KiDo-Fertigkeit, hier beispielsweise KanaUchi, durchführen, sondern er muss doch vorher in eine die Ahnungslosigkeit beendende Kampfhaltung gehen. Die Fertigkeit DokujaOschi lässt unter bestimmten Umständen einen Angriff gegen einen Ahnungslosen zu, doch kann der KiDoka damit nicht gezielt zuschlagen. Ich weiß nicht, ob es nicht doch noch bestimmte Umstände geben kann, unter denen ein Ahnungsloser gezielt im Nahkampf angegriffen werden kann. Bislang habe ich noch keine gefunden, allerdings hänge ich die Messlatte für Ahnungslosigkeit auch recht hoch. Aus dieser kann dann schnell Überraschung oder Wehrlosigkeit werden, aber eben nicht mehr Ahnungslosigkeit. Grüße Prados
  3. Ja, wenn du ihn in Kampfhaltung offen führst, wodurch ihn aber das Opfer erkennt und die Ahnungslosigkeit entfällt. In dem Moment, wo du ihn versteckt führst, musst du ihn erst ziehen - woraus auch immer - und dann angreifen. Der Ahnungslose ist dann eben nicht mehr ahnungslos. Grüße Prados
  4. Nein, das ist nicht mehr explizit notwendig. Es gibt mehrere Möglichkeiten, der Spielleiter muss entsprechend entscheiden. Grüße Prados
  5. Das verstehe ich nicht. Meucheln ist die Kunst jemanden mit einem Stich zu töten. Der gelernte Meuchler weiß genau wie und wo er zustechen muß, besser als jeder andere.Ein gezielter Hieb ist was ganz anderes. Hier zielt man auf eine Stelle und verursacht dort bei einem Treffer kritischen Schaden. Dieser kann evtl. zum Tod führen, muß es aber nicht. (Die Folgen werden aus Tabelle 4.5 ermittelt und da steht kaum was von Tod.) Ein wichtiger Vorteil von Meuchel ist zudem, daß es lautlos geschehen kann, da der Tod augenblicklich eintritt... Gruß, Tony Meine Auffassung ergibt sich aus einer Schlussfolgerung aller Aussagen zu dem Thema: Ein ahnungsloses Opfer darf nicht vorgewarnt werden. Man benötigt also eine leicht zu verbergende Waffe für einen Angriff gegen ein solche Opfer. Damit entspricht ein gezielter Hieb gegen ein ahnungsloses Opfer von der Beschreibung her dem Meucheln. Anders ausgedrückt, ein Meuchler muss sein Opfer nicht töten, sondern kann auch in ein anderes Körperteil gezielt angreifen, nur hätte das in wenigen Fällen Sinn. Ein normaler, nicht meuchlerisch ausgebildeter Nahkämpfer hat nur geringe Möglichkeiten, ebenso effizient zu sein. Natürlich könnte er sich vorsichtig an sein Opfer herantasten, dann seine normale Einhandwaffe ziehen und noch spontan gezielt angreifen. Nur wäre für mich nach dem Ziehen der Waffe der Gegner rein regeltechnisch nicht mehr ahnungslos, sondern nur noch wehrlos. Das hätte zwar letztlich die gleichen Konsequenzen, aber es wäre eben kein Angriff gegen einen Ahnungslosen mehr. Das mag haarspalterisch klingen, ist aber durchaus ernst gemeint, da sich daraus weitere Konsequenzen ergeben können. Grüße Prados
  6. Gilt dies für alle gezielten Hiebe oder nur für die tödlichen (2. Abwehr mit +8)? Solwac Für alle. Du lernst mit Meucheln dich an einen ahnungslosen Gegner bis auf Nahkampfdistanz anzunähern und dann gezielt anzugreifen. Grüße Prados
  7. Ach, der gezielte Hieb, den habe ich vergessen. Ein gezielter Hieb gegen einen Ahnungslosen ist nichts anderes als Meucheln und daher ohne diese Fertigkeit nur mit dem ungelernten Erfolgswert möglich. Grüße Prados
  8. Ein ahnungsloser Gegner ist letztlich nichts anderes als ein wehrloser Gegner mit AP. Im Nahkampf ist es bis auf Meucheln nicht möglich, überhaupt ahnungslose Gegner zu haben, denn sie dürften die Angreifer ja sehen oder hören. Daher dürfte auf eine entsprechende Angabe verzichtet worden sein. Ahnungslosigkeit spielt vor allem bei Fernangriffen eine Rolle, deswegen auch der Hinweis, dass man gegen solche Gegner in aller Ruhe zielen könne und daher auch +4 auf den EW:Fernangriff erhalte. Im Nahkampf hingegen darf ein - sicherlich sehr seltener - Ahnungsloser wie ein Wehrloser behandelt werden, der Angreifer erhält also einen Zuschlag von +4 auf seinen EW:Angriff. Grüße Prados
  9. Da steht, dass die Magie Metallrüstungen nicht beeinflusst. Weiterhin werden vorne im Arkanum die Beeinträchtigungen für Zaubern in Metallrüstung genannt. Es ist also nahe liegend, dass ausschließlich Metallrüstungen nicht von Beschleunigen verzaubert werden können. Ein Hinweis auf die 'Immunität' auch anderer Rüstungen wird im Beschreibungstext noch nicht einmal angedeutet. Darüber hinaus gibt das Arkanum auf Seite 23 Auskunft darüber, welche Gegenstände bei einem Zauber mit Wb:Individuum mit verzaubert werden. Kleidung und nahe am Körper getragene Gegenstände wie Rucksäcke gehören dazu. Dass Rüstungen auch dazu gehören, erfährt man beispielsweise beim Vergleich mit dem Zauber Goldener Panzer. Grüße Prados
  10. Die Hautzauber behindern tatsächlich anders als eine normale Rüstung der gleichen Stufe, da sie andernfalls bei leichten Treffern nicht auch vor AP-Verlusten schützen würden. Entscheidend für eine Antwort, ob Beschleunigen auf Verzauberte mit Marmorhaut oder Rindenhaut gewirkt werden kann, ist meines Erachtens aber eine Formulierung in der Beschreibung zu Beschleunigen. Danach könnten Träger einer Metallrüstung deshalb nicht verzaubert werden, da das Metall von der Magie nicht beeinflusst werde. Da Rindenhaut und Marmorhaut den Magiefluss aber nicht beeinträchtigen, haben sie erstens keine metallische Wirkung wie Eisenhaut und können daher zweitens verzaubert werden. Rein vom Wortlaut her dürfte also Beschleunigen auf die beiden schwächeren Hautzauber wirken. Grüße Prados
  11. Lieber Jakob, schau doch mal auf Seite 1, dort findest du vom angeblichen "Regelfanatiker" eine Auslegung, die von Antalus übernommen worden ist und die, oh Wunder, vom Offiziellen abweicht. Ich empfinde sie als recht spielbar. Ob der Verzicht auf solche auf Hinweise auf die Meta-Ebene tatsächlich nutzlos ist, mag man persönlich unterschiedlich beurteilen. Ich sehe sie in dem Moment als sinnvoll an, in dem eine Regeldiskussion aufgrund einer falsch verstandenen Dogmatik zu erstarren oder zu eskalieren droht. Ah, noch ein Nachtrag: Nichts läge mir ferner, als den Ton zu verschärfen. Meine Antworten sind allenfalls kurz, da sie in diesem Fall eine Tatsache wiedergeben: Die Antwort kommt von Jürgen und ist damit offiziell. Ich kann mich ja nun kaum hinstellen und mich über diese Vorgabe 'offiziell' hinwegsetzen. Das könnt nur ihr in euren Gruppen, indem ihr veränderte Regeln spielt. Grüße Christoph
  12. Du bist wohl ein bisschen übellounyg, was?
  13. Wärst du so nett und erklärtest mir bitte, wie und auf welche Weise die Lernzeit für Große Magie abweichend vom Üblichen berechnet wird? Ich habe nichts dergleichen gefunden. Grüße Prados
  14. Die offizielle Antwort, die in diesem Strang vorgestellt wird, ist keine Interpretation oder Auslegung, es ist eine Vorgabe von JEF. Wie ich oben schon schrieb, habt ihr selbstverständlich wie bei allen anderen und gedruckten Regeln die Möglichkeit, die Regel zu ignorieren oder zu verändern. Grüße Prados
  15. Ja, da habe ich mich geirrt, da ich auf die Schnelle nur die Zauberbeschreibung, aber nicht den 'technischen' Angaben durchgelesen hatte. Da dort eine Wirkungsdauer von einer Minute vermerkt ist, wirkt das Zauberlied auch dementsprechend lange, nachdem der Barde sein Lied beendet hat. Darüber hinaus erübrigt sich doch aber eine weitere Diskussion über die Regelantwort. Da sie dir nicht gefällt, rate ich dir, sie gemäß deinen Vorstellungen zu ändern und irgendeine Mindestspieldauer einzuführen. Im Übrigen gibt der hiesige braune Kasten eine Antwort für alle Zauberlieder, er wird also nicht wegen einer speziellen Frage erweitert. Grüße Prados
  16. Du hast ein sehr theoretisches Problem konstruiert und übersiehst dabei gewisse Dynamiken und wichtige Details: Das Lied des Grauens hat einen kegelförmigen Wirkungsbereich. Es ist daher nicht möglich, eine auf breiter Front anstürmende Menge komplett aufzuhalten. Am Ende des Kegels beträgt die Breite des Wirkungsbereiches maximal etwa 285 Meter und verjüngt sich entsprechend, je näher man dem Barden kommt. 15 Meter vom Barden entfernt wird nur noch eine Breite von etwa 22 Metern abgedeckt. Das Lied des Grauens zieht für den Verzauberten keinerlei Nachwirkungen nach sich. Sobald der Barde sein Lied beendet oder der Verzauberte aus dem Wirkungsbereich herauskommt, endet die Wirkung sofort und ohne jede Einschränkung. Der ehemals Verzauberte kann sofort wieder aktiv in den Kampf eingreifen. Ein einsekündiges Spiel des Liedes des Grauens lässt das Opfer auch nur eine Sekunde lang fliehen. Da kommt man nicht besonders weit - so etwa zwei bis drei Meter ... Grüße Prados
  17. Ich empfehle das wahrlich kösliche Louny-Schwarzbier. Das habe ich an einem kleinen Stand auf der Kieler Woche getrunken: Alleine deshalb hat sich der Besuch gelohnt. Grüße Prados
  18. Wie gesagt, das gilt nur für M3. Nach M4 sind auch unfreiwillig zu Boden Gestürzte nicht wehrlos. Grüße Prados
  19. Offen würfeln. Ich meine, ich würfle nicht offen. Ich schreibe das nur um Missverständnissen vorzubeugen. Denn ich bin bekennender ImEinzelfallErgebniskorrigierer. Grüße Prados
  20. Da ich offen würfle, kann ich Ergebnisse auch nicht nach unten korrigieren. Viele Grüße Harry Wie man vermuten kann, mache ich das nicht. Grüße Prados
  21. Ich würde gezielte Hiebe erstens selten und zweitens kontrolliert anwenden, soll heißen, dass ich in solchen Fällen den Würfelwurf großzügig nach unten korrigieren würde, sollte das Ergebnis zu hoch sein. Es reicht in den überwiegenden Fällen aus, einen Warnschuss zu setzen, um den nötigen Respekt vor Kämpfen zu erreichen. Ich bin als SL kein Schlächter meiner Spielerfiguren und will das auch keinesfalls sein. Ich möchte, dass wir alle gemeinsam eine Menge Spaß haben. Ich piesacke sie und mache ihnen das Leben schwer - und nicht etwa den Tod leicht - und sie dürfen im Gegenzug nach manchem harten Gefecht und manchem angenagten Nerv meine NSpF abservieren. Grüße Prados
  22. Richtig, es gibt keinen Unterschied. Das wollte ich mit meinem Vorschlag allerdings auch nicht erreichen. Es muss nicht sein, dass ein gekoppelter Zauber stärker als ein einfacher ist, aber es besteht zumindest die Möglichkeit. Ein gekoppelter Zauber, der mit einem Gesamterfolgswert von unter 50 gelingt, zählt in jeder Hinsicht wie ein einfacher erfolgreicher Zauber, der nur von einem Zauberer gewirkt wird. In einem solchen Fall hätten die beteiligten Zauberer einfach Pech gehabt. Grüße Prados
  23. Nein, ich würde die folgenden Beispiele anders betrachten: Ein EW:Zaubern misslingt, der WW:Resistenz geht also gegen einen Erfolgswert von 24, dafür ist es aber auch nur ein einfacher Zauber. Ein EW:Zaubern gelingt, das Opfer muss gegen 21 resistieren, allerdings ist es auch hier wieder nur ein einfacher Zauber. Richtig. Eine 1 betrifft den jeweiligen Zauberer und hat die üblichen Auswirkungen. Eine 20 setzt den Zähler für kritischen Erfolg unabhängig von der tatsächlichen Gesamthöhe um eins nach oben, also können bereits unter 50 ein Aspekt verdoppelt und ab 50 sogar zwei Aspekte verdoppelt oder einer verdreifacht werden. Dennoch muss die Abwehr gegen solche teilkritischen Erfolge selbst nicht kritisch sein. Das ist erst der Fall, wenn mehr als die Hälfte der Zauberer einen kritischen Erfolg gewürfelt haben. Analog gilt der Zauber für alle beteiligten Zauberer als kritischer Misserfolg, wenn für über die Hälfte der Zauberer eine 1 gewürfelt wird. Grüße Prados
  24. Nein, da sich mit steigender Zaubererzahl ja sehr wahrscheinlich auch die Wirkung des Zaubers erhöht. Da eine Resistenz nur in wenigen Fällen gegen den kompletten Schaden schützt, sondern auch bei gelungener Resistenz immer noch eine Restwirkung zum tragen kommt, wäre die bei gekoppelten Zauberern natürlich höher als beim Einzelspruch. Ich möchte noch hinzusetzen, dass natürlich nur die erfolgreichen EW:Zaubern addiert werden. Falls in einer Fünfergruppe zwei Leute erfolgslos zaubern, können auch nur drei Zauberer ihre Kräfte bündeln. Grüße Prados
  25. Ein abgestuftes System unter Beibehaltung des Spielgleichgewichts ist letzten Endes ein sehr geringes Problem. Wichtig ist doch nur, dass Zauberer erstens keine zu hohen Kosten für ihre Zauberfertigkeiten zahlen und zweitens nicht zu sehr bevorteilt sind. Also lässt man am besten die Kosten so, wie sie sind ... ... was heißen soll, ein Zauberer wird auch in Zukunft genauso viele FP für Zauber ausgeben wie bisher. Allerdings wird er zunächst eine schwächere Version des Zaubers lernen, die ihn nur einen Bruchteil der bisherigen Lernkosten kostet. Vorteil ist eine höhere Bandbreite der Zauber bereits zu einem früheren Zeitpunkt der Abenteurerlaufbahn, die allerdings deutlich schlechter und mit geringerem Erfolg gezaubert werden. Der Erfolgswert für Zaubern wird wie bisher gesteigert. Ein Zauber kostet aber in der schwächsten Stufe allerdings nur - das ist ein schneller Vorschlag - 25 % der üblichen Kosten. Dafür ist er auch nur halb so effektiv - halber Schaden, halbe Heilwirkung, halber Wirkungsbereich; je nach Zauber - und wird mit einem Abzug von beispielsweise -6 auf den erlernten EW:Zaubern gezaubert. Später kann man dann weitere Stufen des Zaubers lernen, bis man schließlich für 100 % der üblichen Kosten den Zauber so anwenden kann wie bislang. Nun könnte man darüber nachdenken, für weitere Lernkosten den Zauber sogar stärker und mit einem Zuschlag auf den EW:Zaubern zu lernen. Der Zauberer würde also für den bisherigen Zustand, wie ihn die Regeln aktuell vorsehen, so viele Punkte wie ein normaler Zauberer zahlen. Möchte er höheren Erfolg und höheren Durchschlag, muss er mehr zahlen. Diese Ausführungen sind nur ein ganz schneller, wenig durchdachter Vorschlag. Vielleicht können Interessierte ja etwas daraus machen. Grüße Prados

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