Alle Inhalte erstellt von Prados Karwan
- Alternative Fechtwaffen
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Zauberfunzel
Ich gestehe, ich mag keine Zaubersprüche, die lediglich ein Ersatz für Ausrüstungsgegenstände sein sollen. Grüße Prados
- Midgard Wiki - Pro und Contra
- Midgard Wiki - Pro und Contra
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Verstehen Sie Jugend-Deutsch
Niemand spricht so. Die alljährlich erscheinenden 'Sprachbücher' für Jugendsprache sind ziemlicher Nonsens. Es gibt keine einheitliche Jugendprache, sie ist von ihrer Verbreitung her einem Dialekt ähnlich, ihr Wortinventar ist also sehr stark regional differenziert. Dazu kommt noch eine soziale Komponente, einzelne kleine Gruppen von Jugendlichen entwickeln ihre eigene Sprache zur Abgrenzung gegenüber anderen Gruppen. Und natürlich ist ein solches 'Wörterbuch' auch immer ein kommerzielles Produkt, es benötigt also Aufmerksamkeit. Was eignete sich da besser, als möglichst hanebüchene Begriffe aufzunehmen, die dem ahnungslosen Erwachsenen verdeutlichen, wie merkwürdig unverständlich die gesamte deutsche Jugend doch redet. Was ein Blödsinn. Grüße Prados
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Soll die MIDGARD-Homepage regelmäßig(er) aktualisiert werden?
Ertappt, ertappt.
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AP-Verluste durch Fernkampftreffer
Mal unabhängig von allen anderen Punkten: Nur 1W6? Das entspricht bei Fernwaffen fast immer mehr als dem normalen Waffenschaden. Grüße Prados
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AP-Verluste durch Fernkampftreffer
Die Wucht des Aufpralls war ein Argument, was natürlich auch bei uns in der Gruppe diskutiert wurde. Da kann man aber trefflich drüber streiten. Schließlich verfügt ein Wurfspeer über eine deutlich größere Masse als ein Bolzen und da die Energie ja bekanntlich der Masse multipliziert mit der Beschleunigung entspricht, kann man auch nicht ohne weiteres sagen, dass ein Wurfspeer weniger Energie überträgt als ein Pfeil. Norgel Oh, wenn schon Physik, dann aber richtig: Die Geschwindigkeit geht zum Quadrat in die Gleichung ein, hat also deutlich mehr Auswirkung. Grüße Prados
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Midgard Wiki - Pro und Contra
Mannoman, jetzt bin ich doch erschüttert. Die Angaben zum Runenschneider im QB Waeland sind nun wirklich nicht allzu umfangreich, da sollte eine Informationsentnahme doch nicht allzu schwierig sein. Ja, es mag sein, dass es arrogant klingt, aber, nun ja, siehe meinen ersten Satz. Ein Runenschneider wird nur regeltechnisch als Ordenskrieger behandelt, und das auch nur, sofern im Einzelfall nichts anderes erwähnt wird. Von seinem eigenen Selbstverständnis her, das ja rollenspielentscheidend ist, zählt er als waelischer Krieger mit rudimentären Zauberfertigkeiten, die er als nützliche Ergänzung ansieht. Darüber hinaus ist die Göttin Wyrd nicht die einzige Quelle der 'Wundertaten', sondern alle waelischen Götter können diese Fertigkeiten gewähren. Grüße Prados
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Flammenkreis
Wenn der Zauberer den Arm ausstreckt, passiert gar nichts. Es wird hier übersehen, dass das Kampfsystem MIDGARDs schematisch aufgebaut ist und mit recht starren Raumaufteilungen, den Feldern, arbeitet. Solange der Zauberer auf seinem Feld bleibt, kann beliebige Handbewegungen ausführen, der Abstand zu dem in seinem Kontrollbereich befindlichen untoten Gegner bleibt stets gleich, nämlich ein Feld. Anders sieht das aus, wenn der Zauberer seinen Arm nicht nur ausstreckt, sondern damit angreift. Dann haben wir die Regel, dass der getroffene Untote zurückgedrängt wird (analog zu Seite 228 im DFR). Grüße Prados
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M4 Finstermagier
Bei der Beschreibung der Existenzebenen ist von der Ebene der Finsternis die Rede. In der Beschreibung vom "Sinn und Unsinn der Farben der Magie" ist von finsteren Dämonenfürsten die Rede, welche der Ursprung Schwarzer Magie seien. Es gibt im Arkanum genügend Hinweise, dass die Schwarze Magie von den Dämonenfürsten der Finsteren Ebenen unterstützt wird. Zu den Fragen nach Finsterer Magie und H&D schau mal ins Vorwort des Arkanums. Die Sprüche aus H&D können durchaus noch gelehrt und gelernt werden, sie gehören aber nicht mehr zum gebräuchlichen Kanon der Zaubersprüche Midgards. Grüße Prados
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Gezielter Hieb - 2. WW:Abwehr - welche Boni und Mali?
Und wie kommst Du darauf? Im DFR steht es ja anders drin. Solwac Meine Interpretation beruht auf dieser Passage: Ich addiere also nur den Zuschlag für den Körperteil und nicht mehr. Nach dem ich der Diskussion in diesem Strang folgte, bin ich mir aber nicht mehr sicher, ob meine Interpretation überhaupt haltbar ist. Es ist auch nicht so, als dass ich mir in der Vergangenheit viel Gedanken darum gemacht habe. Für mich schien es einfach plausibel, dass man mit 0 AP seine körperlichen Fähigkeiten nicht mehr anwenden kann. Wer nicht mehr springen und rennen kann, kann auch nicht mehr Abwehren. Dies gilt für mich für den 1. genauso wie für den 2. Abwehrwurf. Ich sehe also in der zitierten Passage eine Ausnahme von der Regel. Ausnahmsweise wird eine zweite Abwehr gewürfelt, obwohl das Opfer keine AP mehr hat. Warum soll ich dann aber mehr als den Bonus für die Körperteile addieren? Wie gesagt, sicher bin ich mir bei dieser Interpretation nicht. Ein Widerstandswurf besteht aus dem Erfolgswert der Fertigkeit, situationsbedingten Modifikationen und dem Würfelwurf (vgl DFR, S.79-81). Da in der zitierten Passage von einem normalen Widerstandswurf die Rede ist, auf den ausschließlich ausgewählte Modifikationen angerechnet werden dürfen, wird deutlich, dass hier vom normalen Erfolgswert und nicht einem Wert 0 ausgegangen wird. Grüße Prados
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Wirkung von Metall auf mag. Gegenstände
Ich denke, ich sollte darauf hinweisen, dass ich mich noch auf M3 beziehe, da sich die im ursprünglichen Beitrag aufgeworfene Frage auf diese Regelauflage berief. Nach M4 sehen die Dinge möglicherweise ganz anders aus. Grüße Prados
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Wirkung von Metall auf mag. Gegenstände
Meines Erachtens besteht ein nicht unbeträchtlicher Unterschied zwischen einer Axt und einem Kampfstab. Während letzterer nämlich recht problemlos ein bisschen unbalanciert sein kann, ist das bei ersterer eine schwer wiegende Behinderung. Mach mal den Test und dreh mal bei einem handelsüblichen Zimmermannshammer den Kopf um 180°, sodass der Schwung des 'Nagelziehers' nach oben weist. Versuch anschließend mal, treffsicher einen Nagel zu treffen. Grüße Prados
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Wirkung von Metall auf mag. Gegenstände
Damit hättest du dann aber mit sehr großer Wahrscheinlichkeit eine unbalancierte Waffe. Grüße Prados
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Wirkung von Metall auf mag. Gegenstände
Ach, du wolltest eine Axt mit abnehmbarem Kopf konstruieren, die du je nach Notwendigkeit mal als Axt und mal als Zauberstab - um solche nach H&D ging es nämlich, nicht um Thaumagrale, für die nach M4 durchaus neue Regeln gelten können - benutzen kannst. Als Laie würde ich da einfach mal postulieren, dass es große Schwierigkeiten bereiten dürfte, den Mechanismus für den Kopf zu konstruieren und funktionsfähig zu halten. Es dürfte etwas peinlich sein, wenn einem beim Ausholen der Axtkopf vom Stiel rutscht ... Grüße Prados
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Stabzauber (H&D) auf Waffen (z.B. leichter Speer)
Du hast dann einen Knüppel, meinetwegen auch eine Keule. Durch das alchimistische Netz wird daraus dann ein Zauberstab (im regeltechnischen Sinn). Wenn Du jetzt wieder den Axtkopf montieren willst, dann geht meiner Meinung nach die aufgeprägte Magie verloren bzw. kann nicht genutzt werden. Solwac Und jetzt meine Frage: Warum denn? Weil der Axtkopf aus Metall besteht und so die Magiewirkung stört. Grüße Prados
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Ahnungsloser Gegner
Selbstverständlich können die statischen Regeln nicht die Dynamik einer speziellen Situation wiedergeben, wie du sie teilweise beschreibst. Gerade bei der Theaterszene hätte ich wenig Probleme, Ahnungslosigkeit anzunehmen, bei der schwächlich wirkenden Frau hingegen schon. Im DFR zumindest findet sich bei der Beschreibung der Ahnungslosigkeit auf Seite 95 der Hinweis, dass eine bereitgehaltene Waffe ein Opfer warnt und dass ein Gegner mit Waffe dementsprechend keinesfalls in das Blickfeld des Opfers gelangen dürfe. Grüße Prados
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Ahnungsloser Gegner
Meucheln klappt in der Situation gar nicht mehr, weil er von der Anwesenheit des Metzgers weiß.Das stimmt nicht. Das Opfer kann wissen, daß da jemand ist. Entscheidend ist nur, daß es Ahnungslos ist und im Augeblick des Angriffes noch immer überrascht ist. Gruß, Tony Nein, das ist nicht zutreffend. Ein Opfer, das seinen Gegner mit einer Waffe sehen kann, aber aus verschiedenen Gründen nicht mit einem Angriff rechnet, ist lediglich überrascht, darf also abwehren, wenn auch nur mit einem Abzug von -4. Die oben beschriebene Metzgersituation entspricht den Voraussetzungen für Überraschung: Der Metzger ist zu sehen und vorbereitet (er trägt sein Messer), das Opfer ahnt nichts Böses. Das Opfer kann schon allein deshalb nicht mehr ahnungslos sein, weil es die Waffe sehen kann oder von ihrer Anwesenheit weiß. Sobald das der Fall ist, fällt die Ahnungslosigkeit per definitionem weg. Um als ahnungslos zu gelten, darf das Opfer weder mit einem Angriff rechnen noch den Angreifer mit seiner Waffe sehen bzw. wissen, dass der Angreifer eine Waffe trägt. Grüße Prados
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Zauberlieder der Barden - Wann beginnt die Wirkung?
@Jakob und natürlich alle anderen Nun habe ich deinen Einwand verstanden. Tatsächlich argumentiere ich hin und wieder dogmatisch, da ich es als sehr wichtig betrachte, zunächst einmal die 'festgelegten' Grundlagen zu klären, um überhaupt zu wissen, von welchen Grundlagen ich mich entfernen möchte. Soll heißen, ich muss den Mechanismus kennen, um ihn manipulieren zu können. Im Falle der Bardengesänge stimme ich insofern zu, dass sie sehr mächtige Zauberei sein können. Ich möchte aber auch zu Bedenken geben, dass die Regeln für MIDGARD zunächst individualisierte Regeln sind, also nicht für Massenschlachten oder -szenen gedacht sind. Daraus ergeben sich, so meine ich, einige rollenspielerische Konsequenzen. Du sprichst beispielsweise davon, dass die konsequente Umsetzung der 'offiziellen' Regelung bestimmte Kampfweisen hätte unterdrücken müssen. Hm, möglich, aber ich kann einige regelkonforme - so meine ich zumindest - Gründe nennen, warum ein Phalanxangriff (als Beispiel) dennoch funktionieren kann. Zunächst einmal kann Bardenmagie nicht wirken, wenn man sie nicht hört. Als Schlussfolgerung ergibt sich, dass andere Geräuschquellen Bardenmagie ebenfalls stören können. Warum also der Phalanx nicht einfach einen eigenen Barden mitgeben? Weiterhin muss eine Phalanx nicht aufgelöst werden, wenn einzelne Mitglieder vom Lied des Grauens überwältigt werden. Denn gibt es überhaupt 'einzelne Mitglieder' innerhalb einer unbeeinträchtigten Phalanx? Immerhin ist das ein festgefügter Kampfverbund von einiger Disziplin. Meiner Meinung nach kann man hier problemlos die Moralwerte berücksichtigen und gegen den EW:Zaubern des Barden einen WW:Moralwert der Phalanx würfeln lassen. Gelingt er, bleibt die Phalanx trotz der Angst einiger Mitglieder weiterhin komplett auf ihrer Position. Ich möchte damit ausdrücken, dass es neben der Änderung einer Regel an sich noch weitere Möglichkeiten in den Tiefen des Regelwerks und in den Tiefen der SL-Kreativität gibt, mit solchen Problemen fertig zu werden. Erst wenn ein wirklich unüberwindliches Dilemma entsteht, sei es in der Spielumsetzung oder in den persönlichen Wünschen an eine Regel, sollte man eine Regel ändern. Grüße Prados An die Mods: Ich habe die Moderation erst nach Abschicken meines Beitrags gelesen.
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Hauch des Winters + Wasserstrahl - Folgen?
Extreme Umweltbedingungen wie Kälte, Hitze oder Nahrungsmangel können langfristige Schäden bis hin zum Tod des Betroffenen nach sich ziehen. Das Kompendium verwendet zur Simulation dieser Umweltbedingungen recht komplexe Mechanismen, die sich aus Prüfwürfen gegen neue, kombinierte Eigenschaftswerte, Zähigkeit genannt, und gestaffelten Auswirkungen nach Misslingen der Prüfwürfe zusammensetzen. McFloyd, nimms mir nicht übel, aber wenn du wirklich mit den Entbehrungsregeln spielen möchtest, solltest du dir entweder das Kompendium zulegen oder einen freundlichen Händler finden, der dich mal stöbern lässt. Genauere Wiedergaben der Regeln sind hier aus rechtlichen Gründen einfach nicht möglich. Grüße Prados
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Ahnungsloser Gegner
Natürliche Waffen setzen einen nicht menschlichen Gegner voraus, den KiDoka mal ausgenommen. Sollte ein solches Wesen in den Nahkampfbereich eines Ahnungslosen eindringen, zählt er für mich nicht mehr als ahnungslos. Ein KiDoka kann doch aber auch nicht 'mal eben im Vorbeigehen' eine KiDo-Fertigkeit, hier beispielsweise KanaUchi, durchführen, sondern er muss doch vorher in eine die Ahnungslosigkeit beendende Kampfhaltung gehen. Die Fertigkeit DokujaOschi lässt unter bestimmten Umständen einen Angriff gegen einen Ahnungslosen zu, doch kann der KiDoka damit nicht gezielt zuschlagen. Ich weiß nicht, ob es nicht doch noch bestimmte Umstände geben kann, unter denen ein Ahnungsloser gezielt im Nahkampf angegriffen werden kann. Bislang habe ich noch keine gefunden, allerdings hänge ich die Messlatte für Ahnungslosigkeit auch recht hoch. Aus dieser kann dann schnell Überraschung oder Wehrlosigkeit werden, aber eben nicht mehr Ahnungslosigkeit. Grüße Prados
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Ahnungsloser Gegner
Ja, wenn du ihn in Kampfhaltung offen führst, wodurch ihn aber das Opfer erkennt und die Ahnungslosigkeit entfällt. In dem Moment, wo du ihn versteckt führst, musst du ihn erst ziehen - woraus auch immer - und dann angreifen. Der Ahnungslose ist dann eben nicht mehr ahnungslos. Grüße Prados
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Ahnungsloser Gegner
Nein, das ist nicht mehr explizit notwendig. Es gibt mehrere Möglichkeiten, der Spielleiter muss entsprechend entscheiden. Grüße Prados
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Ahnungsloser Gegner
Das verstehe ich nicht. Meucheln ist die Kunst jemanden mit einem Stich zu töten. Der gelernte Meuchler weiß genau wie und wo er zustechen muß, besser als jeder andere.Ein gezielter Hieb ist was ganz anderes. Hier zielt man auf eine Stelle und verursacht dort bei einem Treffer kritischen Schaden. Dieser kann evtl. zum Tod führen, muß es aber nicht. (Die Folgen werden aus Tabelle 4.5 ermittelt und da steht kaum was von Tod.) Ein wichtiger Vorteil von Meuchel ist zudem, daß es lautlos geschehen kann, da der Tod augenblicklich eintritt... Gruß, Tony Meine Auffassung ergibt sich aus einer Schlussfolgerung aller Aussagen zu dem Thema: Ein ahnungsloses Opfer darf nicht vorgewarnt werden. Man benötigt also eine leicht zu verbergende Waffe für einen Angriff gegen ein solche Opfer. Damit entspricht ein gezielter Hieb gegen ein ahnungsloses Opfer von der Beschreibung her dem Meucheln. Anders ausgedrückt, ein Meuchler muss sein Opfer nicht töten, sondern kann auch in ein anderes Körperteil gezielt angreifen, nur hätte das in wenigen Fällen Sinn. Ein normaler, nicht meuchlerisch ausgebildeter Nahkämpfer hat nur geringe Möglichkeiten, ebenso effizient zu sein. Natürlich könnte er sich vorsichtig an sein Opfer herantasten, dann seine normale Einhandwaffe ziehen und noch spontan gezielt angreifen. Nur wäre für mich nach dem Ziehen der Waffe der Gegner rein regeltechnisch nicht mehr ahnungslos, sondern nur noch wehrlos. Das hätte zwar letztlich die gleichen Konsequenzen, aber es wäre eben kein Angriff gegen einen Ahnungslosen mehr. Das mag haarspalterisch klingen, ist aber durchaus ernst gemeint, da sich daraus weitere Konsequenzen ergeben können. Grüße Prados