Alle Inhalte erstellt von Prados Karwan
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KiDo steigern/Meistertechniken
Nun ja, Grad 4 oder 5 dürften schon aus praktischen Gründen ausscheiden: Erwerben von Te kostet mindestens 2000 FP, das addiert mit den Kosten für KiDo ergibt schon eine GFP-Summe, die sich zusammen mit den anderen notwendigen und sinnvollen Steigerungen im Grad 6 Bereich befindet. Alles andere wäre aber auch zu zielstrebig, da sollte der Spielleiter eingreifen, denn schließlich kann man das Erkennen des Te nicht erzwingen. Aber um deine Frage zu beantworten: Natürlich könnte er, nach dem Lernen der Fertigkeit besitzt man grundsätzlich den Erfolgswert +0. Lediglich der Maximalwert errechnet sich nach der von dir genannten Formel. Grüße Prados
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KiDo steigern/Meistertechniken
Ich habe weiterhin auch keine Gradbeschränkung mehr für den Höchstwert des Erfolgswertes für KiDo gefunden. Hieß es im alten QB noch, die Fertigkeit werde zu "denselben Bedingungen und zu denselben Kosten"(KTP alt, S. 95) wie Zaubern gelernt, wird aktuell nur noch auf dieselben Kosten verwiesen. Sofern es sich nicht um ein Erratum handelt oder ich eine entsprechende Einschränkung nicht übersehen habe - beides könnte ich mir durchaus vorstellen - , kann selbst ein ungewandter KiDoka für knapp 1000 GFP Kido+19 lernen und damit theoretisch bereits auf Grad 4 den Maximalwert erreichen. Grüße Prados
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Kritischer Fehler beim EW:Zaubern bei Wundertaten - Wie die Auswirkungen beheben
Als wenn man das Zaubern nicht sinnvoll begründen könnte. Wozu ist man paranoid und checkt überall nach finsteren Auren? Oder warum geht man als Buße zu den Arbeitern der Stadt und legt ihnen die Hand auf? Lies doch einfach mal das Vorwort zum Arkanum und die Angaben, wann eine Aktion sinnvoll ist, bei der EP-Vergabe. Dann dürfte deutlich werden, dass deine Vorschläge mit einem sinnvollen Einsatz der Zauber überhaupt nichts zu tun haben. Grüße Prados
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KiDo steigern/Meistertechniken
Die notwendige Eigenschaft für KiDo ist die Gewandtheit. Die Wahrscheinlichkeit ist recht hoch, dass ein Spielerfiguren-KiDoka darin hohe Werte besitzt, zumal er ja bei Figurenerschaffung den Wert gezielt setzen kann. Weiterhin beträgt der Maximalwert von KiDo +19, ein besonders gewandter KiDoka könnte also bereits ab +17 versuchen, Te zu erwerben. Grüße Prados
- Steigern von KiDo und Techniken ohne Meister
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Unter dem Schirm des Jadekaisers (Neu) - Meinungen zum Inhalt
Meine bestellten Bücher - KTP; ARK und DFR in zweiter Auflage, als Regelecke muss man ja aktuell bleiben ... - sind heute angekommen. Der erste Eindruck ist gut, die fehlende Kartentasche ist allerdings ein Manko. Ich frage mich allerdings, ob das AnLan-Fragment tatsächlich in der Schriftart gesetzt werden sollte, in der es abgedruckt ist. So wirkt es etwas nüchtern. Ach so, ein Nachtrag: Als Deutschlehrer bedaure ich selbstverständlich das Festhalten an der alten Rechtschreibung. Aber ich meine, so etwas für andere Publikationen bereits erwähnt zu haben. Grüße Prados
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KiDo steigern/Meistertechniken
Doch, auch die Wirkung der Meisterfertigkeiten wird verdoppelt. Das Dao ist die Voraussetzung für das Erlernen der Fertigkeiten, aber vor jeder Anwendung einer KiDo-Fertigkeit würfelt der Abenteurer einen EW:Te, nach dessen Erfolg die KiDo-Technik doppelte Wirkung zeigt. Allerdings beschränkt sich ja die Verdoppelung lediglich auf einen Aspekt der Technik. Grüße Prados
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Wofür vergebt ihr Göttliche Gnade?
Nein, dort steht, dass die Bindung nicht intensiv genug sei, als dass der Totemgeist für Wundertaten direkt eingreifen könne, weswegen der Naturhexer keine Wundertaten wirken könne. Nun sind Wundertaten, also ein sehr intensiver Kontakt zwischen Gott und Gläubigem, aber keine Voraussetzung für göttliche Gnade, da andernfalls ausschließlich Wundertuende göttliche Gnade bekommen könnten. Dies ist aber nicht der Fall, auch normale Gläubige, die keine Wundertaten vollbringen können, erhalten diese Gnade. Grüße Prados
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Wofür vergebt ihr Göttliche Gnade?
Ich kann Deine Argumente sehr gut nachvollziehen und würde die Vergabe von Göttlicher Gnade ohne Regelkenntnis vermutlich auch so handhaben, doch impliziert die Ausnahmeregelung für druidisch glaubende Nathir-Anhänger (Midgard - Das Arkanum, Seite 73) eine andere Regelauslegung. Auch die Definition von Göttlicher Gnade auf Seite 296 lässt da nur wenig Spielraum. Liebe Grüße, , Fimolas! Nun bin ich etwas verwirrt, denn ich weiß nicht, worin du mir widersprechen willst. Die Regeln sagen zunächst einmal eindeutig, dass Anhänger eines druidischen Glaubens keine göttliche Gnade erlangen können. Gleichzeitig erklären die Regeln eine Ausnahme für Abenteurer aus Erainn, die neben dem druidischen Glauben auch noch den Schutz Nathirs genießen und aus dieser Quelle göttliche Gnade erlangen können. Damit ist nachgewiesen, dass Anhänger eines druidischen Glaubens unter bestimmten Voraussetzungen eben doch göttliche Gnade bekommen können. Nun betrachten wir den elfischen Naturhexer. Es dürfte recht klar sein, dass ein elfischer Naturhexer natürlich dem druidischen Glauben anhängt, aus dieser Quelle also keine göttliche Gnader erlangen kann. Nun pflegt aber ein Naturhexer "engen spirituellen Umgang mit den übernatürlichen Kräften der Natur" (BUL, S. 36), sprich er hat Mentoren, von denen einer ein Totemgeist sein muss. Wir haben hier also eine ähnliche Situation wie bei den Abenteurern aus Erainn: einen druidischen Glauben mit gleichzeitiger Hinwendung an ein höheres Wesen, das göttliche Gnade verteilen kann. Also kann auch ein elfischer Naturhexer göttliche Gnade erlangen. Grüße Prados
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Wofür vergebt ihr Göttliche Gnade?
Du scheinst zu übersehen, dass jede Person göttliche Gnade ansammeln kann, die an einen Gott oder ein vergleichbares Wesen glauben. Es müssen keine Priester oder Schamanen sein, sondern göttliche Gnade kann auch durch religiöse Spitzbuben oder Waldläufer erlangt werden. Und dass Naturhexer eben nicht wie Schamanen bei der Menge der erlangten Gnade zu behandeln sind, habe ich bereits oben geschrieben - übrigens mit dem gleichen, wie von dir hier verwendeten Argument. Grüße Prados
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Wofür vergebt ihr Göttliche Gnade?
Dann hat das ganze aber nix mehr mit der Klasse/Glaube des Chars zu tun, sondern hängt vom SL und dessen Bilder der Götter etc. ab...... Es hängt immer noch entscheidend vom Glauben der Spielerfigur ab, denn aus dem Glauben ergeben sich gewisse Handlungsvorgaben. Werden diese über Gebühr erfüllt, kann der SL dafür göttliche Gnade verteilen. Diese göttliche Gnade wird verteilt, ob der Spieler dies für seine Figur will oder nicht. Der Spieler kann sich aber aufgrund der Einstellung seiner Figur entscheiden, ob er die göttliche Gnade anwenden will oder nicht. Grüße Prados
- Test: Welcher Strategietyp bist du
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Wofür vergebt ihr Göttliche Gnade?
Ah, nun ist der Punkt klarer. Allerdings mag ich darauf derzeit noch keine Antwort geben, jedenfalls keine fundierte. Persönlich würde ich deine Frage allerdings mit ja beantworten: Letztlich entscheidet der Gott oder das höhere Wesen darüber, wem es seine Gnade gewähren möchte. Dabei dürfte es ihm egal sein, ob die Anhängerin kurze oder spitze Ohren besitzt, 60 Jahre alt werden kann oder unsterblich ist. Die Gnade wird unabhängig davon gewährt, aber es ist die jeweilige Einstellung der Spielerfigur, die entscheidet, ob diese Gnade auch akzeptiert, sprich verwendet wird. Grüße Prados
- Unter dem Schirm des Jadekaisers (Neu) - Meinungen zum Inhalt
- Wofür vergebt ihr Göttliche Gnade?
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Wofür vergebt ihr Göttliche Gnade?
Das Buluga-QB sagt ganz ausdrücklich, dass einer der Mentoren des Naturhexers ein Tiertotem sein muss (BUL, S. 38). Naturhexer sind also gläubige Anhänger eines Tiertotems und können dementsprechend göttliche Gnade sammeln. Allerdings werden sie dabei wie ein normaler Abenteurer und nicht wie ein Schamane behandelt. Nach gottgefälligen Taten erhalten sie lediglich einen Zuwachs von +1. Begründet ist dies in der schwächeren Bindung zwischen Naturhexer und Mentor, die sich beispielsweise in der Unfähigkeit des Naturhexers zeigt, Wundertaten zu zaubern. Grüße Prados
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Kritischer Fehler beim EW:Zaubern bei Wundertaten - Wie die Auswirkungen beheben
Dem möchte ich widersprechen, auch wenn ich als Spielleiter noch nicht in die Verlegenheit gekommen bin, einem Wunderäter zwei oder noch mehr kritische Fehler beim Zaubern anrechnen zu müssen. Ich halte den Vorschlag, den geplagten Geistlichen auf eine Queste zu schicken, für nur sehr bedingt geeignet. Ein Zauberer, der über eine lange Zeit nur noch sehr eingeschränkt zaubern kann, dürfte seinem Spieler nur noch recht wenig Spielspaß bescheren. Es mag wenige Spielabende amüsant und herausfordernd sein, die Unterstützung seiner Kameraden zu fordern und zu koordinieren, doch irgendwann sollte sich die Situation auch mal wieder normalisieren. Daher ist meine Empfehlung, die Buße zeitlich eng zu beschränken, zumindest dann, wenn sich der Abenteurer in einer zusammenhängenden Abenteuersituation befindet. Grüße Prados
- Kurioses aus dem Netz
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Munchkin - alle gegen jeden
Zwischenruf aus dem Publikum: "Bäh, seemeisternde KiDokalinen!" Nach zehn Sekunden beginnt das Publikum zu skandieren: "Powergamer, Powergamer, Powergamer!"
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Steigern - Kann man Fertigkeiten gleich mehrfach steigern?
Nichts anderes wurde hier geschrieben. Grüße Prados
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Steigern - Kann man Fertigkeiten gleich mehrfach steigern?
Zauberbonus ist gradabhängig? Das höre ich zum ersten mal. Aber Ausdauerpunkteberechnung errechnet sich noch nach dem Grad. Das kann man aber öfter lernen, wenn man totalen Murks an AP gewürfelt hat. Dann muss man halt nochmal eine Monatskarte in der Muckibude oder im Meditationszentrum lösen... Der maximale Erfolgswert für Zaubern beträgt Grad +10+Zauberbonus. Grüße Prados
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Kritischer Fehler beim EW:Zaubern bei Wundertaten - Wie die Auswirkungen beheben
Bitte missversteht mich jetzt nicht als regeldogmatistisch, aber im Arkanum werden doch allgemeine Beispiele für mögliche Bußen genannt. Diese Beispiele decken bis zu drei kumulative kritische Fehler ab. Kann man denn daraus nicht dem Glauben entsprechende individuelle Lösungen ableiten? Grüße Prados
- LaTex
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Beschleunigte Heilung - braucht es einen solchen Zauber und wie sieht er aus?
Ist ein solcher Zauber sinnvoll? Diese Frage kann hier wohl kaum diskutiert werden, das muss jede Spielgruppe für sich selbst entscheiden. Schließlich hängt die Antwort auf diese Frage von vielen Faktoren ab. Und da es keine allein selig machende Spielweise gibt, wird es auch keinen allgemeinen Konsens in diesem Punkt geben. Wie kann ein solcher Zauber aussehen? Eine sibyllinische Antwort: vielfältig! Soll tatsächlich die Heilung beschleunigt werden, dann orientiert er sich an den bekannten Heilsprüchen. Sollen allerdings nur die Symptome bekämpft werden, dann ergeben sich andere Möglichkeiten: Gebrochene Knochen werden ähnlich Befestigen miteinander verleimt, wodurch sie zwar wieder tragfähig werden, aber nicht weiter heilen können. Ein Koma-Patient kann zu einem "Lebend-Zombie" werden, der Zauberer übernimmt einfach die Kontrolle über den geistlosen Körper. Weitere Beispiele ließen sich wohl problemlos finden. Grüße Prados
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Finsterheiler?
Lieber Yon Attan, weder verwechsle ich den Pakt zwischen Hexer und Lehrmeister noch habe ich den Strang nur teilweise gelesen. Ich habe aber eben auch die Ausführungen zum Pakt des Finstermagiers in H&D gelesen, aus denen ganz eindeutig hervorgeht, dass ein Lossagen von den Finsteren Mächten während der niederen Paktstufe - und wenn überhaupt, dann handelt es sich hier maximal um diese Stufe - , "jederzeit möglich" ist (H&D, S. 17). Die niedere Paktstufe hat also ganz sicherlich nichts mit einem Geas gemein, zumal durch den hier beschriebenen und mit Blut unterschriebenen Vertrag noch nicht einmal diese niedere Paktstufe in Kraft getreten sein dürfte: ein Körperteil wurde nicht geopfert. Grüße Prados