Alle Inhalte erstellt von Prados Karwan
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Kampftaktik - alternative Regelung
Das ist eine völlig falsche Überlegung! Es handelt sich keineswegs um eine Vermischung von Spieler- und Figurenwissen. Eine Figur kann doch selbstverständlich Kenntnisse über die Fertigkeiten einer anderen Figur haben, schließlich läuft die Gruppe überwiegend eine sehr lange Zeit miteinander herum und dürfte sich derweil wohl auch darüber unterhalten, was man jeweils so kann und wie man es innerhalb eines Kampfes, der für die Figuren ja eine existenzielle Bedrohung darstellt, möglichst effektiv einsetzen kann. Einen solchen Austausch zu unterbinden - wann auch immer! - , nenne ich falsche Kombination von SL- und Weltwissen. Ich als SL kann meine Figuren 'wie aus einem Guss' spielen, denn ich kenne als Entscheider und Festleger nicht nur sämtliche Details der Welt und der speziellen Situation, sondern auch noch alle Möglichkeiten der Figuren und bin - möglicherweise - sogar noch regelkundiger, kann also mehr 'Überraschungen' einfügen. Die Spieler sind also mehr oder weniger deutlich im Nachteil, der aber im Sinne des Spielspaßes kompensiert werden sollte. Grüße Prados
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Heiler: Erlernen von Giftmischen und Meucheln
Giftmischen ist deswegen eine Ausnahme, weil Heiler den Zauber Bannen von Gift als Grundzauber lernen können. Sie benötigen die Fertigkeit schlicht nicht. Grüße Prados
- Kampftaktik - alternative Regelung
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Kampftaktik - alternative Regelung
Entschuldige bitte. Das ist so erstens nicht von den Regeln gedeckt und zweitens auch nicht sinnvoll. Der erste Zweck der Kampftaktik ist es, die Initiative für die ganze Gruppe zu gewinnen und ggf. die Bewegungen zu koordinieren. Diese Idee ist sogar sehr gut, ganz egal, ob sie von den Regeln gedeckt ist. (Im Übrigen ist die Grundidee hinter dem Vorschlag durchaus von den Regeln gedeckt: Kampftaktik ermöglicht es, das Kampfgetümmel zu durchschauen und anschließend Vorteile für sich und die Gefährten daraus zu ziehen. Die zu geringe pA lässt nun lediglich den durchgestrichenen Teil wegfallen.) Grüße Prados
- Kampftaktik - alternative Regelung
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Magier mögen's heiß
Mein Vorschlag zu den Sporen: Es handelt sich um ein thaumaturgisches Mittel, also ist es keine Vergiftung, sondern eine Verzauberung. Den Spielerfiguren steht dementsprechend ein WW:Resistenz Umgebungsmagie (Abzüge?) zu, bei dessen Gelingen sie lediglich unter den abgeschwächten Folgen der Allergie leiden. Grüße Prados
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Anwendung von Kräuterkunde
Diese Aufzählung ist in dieser Absolutheit nicht richtig. Mit Giftmischen identifiziert man ein Gift und weiß um die Zutaten des Gegengiftes - andernfalls könnte er es ja nicht herstellen. Kräuterkunde, also Punkt 2, ist nicht notwendig. Dieser Punkt 2 kann dann zur Anwendung kommen, wenn beispielsweise ein Experte der Kräuterkunde nach einem Gegengift gefragt wird, der aber nicht giftmischen kann oder wenn der EW von Kräuterkunde höher ist als der von Giftmischen. Auch Punkt 4 ist in dieser Absolutheit nicht korrekt. Wie in den Beschreibungen zu Vergiftungen zu lesen ist, erfordert eine Behandlung ein individuelles Vorgehen. Anders gesagt: Nicht jedes Gegengift muss zubereitet werden, in einigen Fällen kann auch etwas Unbehandeltes oder mit sich Rumgetragenes (es wird z.B. Alkohol genannt) helfen. Das Fazit lautet: Der SL sollte sich, falls er mit Vergiftungen arbeiten will, im Vorfeld Gedanken machen, wie eine Vergiftung zu behandeln ist, und entsprechende Anforderungen festlegen. Die Behandlungen unterschiedlicher Vergiftungen können hinsichtlich der benötigten Fertigkeiten sehr stark variieren. Grüße Prados
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- giftmischen
- heilkunde
- kräuterkunde
- pflanzenkunde
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Bannen von Dunkelheit - hilft es gegen eine durch Illusion erzeugte Dunkelheit?
Ein Illusionszauber beeinflusst die Sinne des Opfers, ohne dass real tatsächlich etwas geschieht. Für die hier diskutierte Dunkelheit bedeutet dies, dass die Opfer lediglich glauben, dass es dunkel ist, obwohl weiterhin genügend Helligkeit zum Sehen vorhanden ist. Dementsprechend ist ein Zauber wie Bannen von Dunkelheit selbstverständlich in der Lage, die illusionäre Dunkelheit aufzuheben: Mindestens der Zauberer ist nach gelungenem Erfolgswurf davon überzeugt, dass es hell werden müsste, also nimmt er wenigstens das magisch erzeugte Licht wieder wahr. Das gilt auch für seine Gefährten, wenn er es ihnen ausreichend erklärt. Etwas anderes ist es, wenn die Spielerfiguren Anlass haben, eine magische Dunkelheit zu vermuten. In diesem Fall könnte der Zauberer durchaus denken, dass er ein Zauberduell durchführen müsse. Da aber in Wirklichkeit gar kein Zauberduell stattfindet, steht hier dem Zauberer ein weiterer WW:Resistenz gegen die Illusion zu. Klappt dieser, glaubt er an das gewonnene Duell, scheitert er, glaubt er an das verlorene Duell. Grüße Prados
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Aktionsphasen für Zauberei im Kampf (10 Sekunden) - schematische Übersicht
Oh, ich bin gerade erst über die neuen Beiträge in diesem Strang gestolpert. Hierzu habe ich die ernst gemeinte Frage, ob das wirklich als nötig angesehen wird. Alles 'Technische' aus dem Beitrag Merls steht so im Regelwerk. Zusätzlich aber werden Regelungen vorgeschlagen, wer wann was ankündigen soll. Ich halte das nicht für regelnswert, das sind 'weiche' Abmachungen, die meines Erachtens jede Gruppe selbst festlegen soll. Darüber hinaus kann eine solche feste Regelung auch spaßmindernd, weil zu schematisch sein. So ist es beispielsweise sehr gut möglich, während des Fechtens für den zweiten Angriff noch den Gegner zu wechseln, wenn der ursprüngliche Gegner während der Kampfrunde bereits ausgeschaltet wurde. Soll das jetzt wirklich verhindert werden mit dem Hinweis auf die 'Regel', dass diese Aktion nicht zu Beginn angesagt wurde? Und wenn wir dafür eine Ausnahme zulassen, wofür dann noch? Ich halte es für wesentlich besser, dass sich eine Gruppe derart darauf einigt, wann Aktionen angekündigt werden, dass sich niemand der Spieler übervorteilt fühlt. Grüße Prados
- Bärenwut, Heiliger Zorn und Stärke
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Sekundenzauber
Das wäre dann eine Handlungsankündigungsphase zwischen Bewegungs- und Handlungsphase. Diese finde ich nicht in den Regeln. Es findet sich auch nicht explizit in den Regeln, dass die Abenteurer atmen müssen, um zu überleben. Anders gesagt, gewisse Dinge ergeben sich implizit, so auch diese Frage. Natürlich kann ein Spieler auch erst später, wenn er gemäß seiner Gw an der Reihe wäre, den Zaubervorgang ankündigen. Die Konsequenz wäre lediglich, dass bestimmte Aktionen, bspw. Angriffe, die in dieser Runde gegen ihn gerichtet waren, neu bewertet werden müssten. Es liegt wohl am Spielstil, was einem besser gefällt. Womit ich beim Spielstil wäre: Aus einem Teil der Beiträge erschließt sich mir ein Eindruck, dass einige Spielleiter bewusst darauf aus sind, ihre Spieler zu infantilisieren oder zu gängeln. Ist es wirklich ein Problem, wenn Spieler eigenständige Entscheidungen treffen oder auch revidieren, wenn sich herausstellt, dass die Umstände am Spieltisch doch anders dargestellt wurden, als sie eigentlich sein sollten? Muss man wirklich regeln wollen, wo ein kurzes Gespräch die individuelle Situation viel besser klären könnte? Grüße Prados
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Sekundenzauber
Ja, und? Ich meine, ihr könnt gerne High End Real Life-Simulation versuchen, aber dieses Argument des taktischen Vorteils ist schon ein klein wenig lächerlich. Man könnte nämlich auch sehr gut argumentieren, ein Zauberer mit hoher Gw schafft es auf jeden Fall, seine Zauberwirkung zu erzielen, sofern sein EW:Zaubern gelingt. Da hat der Niedriggewandte aber ganz schön das Nachsehen ... Grüße Prados
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Sekundenzauber
Deinen Worten zufolge ist es also eine Störung des Spielflusses, wenn der Spieler eines Zauberers ankündigt zu zaubern und die AP abstreicht. Meinst du das wirklich so? Ich kann das nicht so ganz glauben. Im Übrigen kann auch der Einsekundenzauberer schon zu Beginn der Runde ankündigen zu zaubern, es ist sogar sinnvoll, schließlich ist die Spielfigur ab Rundenanfang mit der Vorbereitung auf ihren Zauber beschäftigt und damit wehrlos. Grüße Prados
- Sekundenzauber
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Sekundenzauber
Die Frage bezüglich LP-Verlust und unfreiwilligem Abbruch des Zaubers wurde im Forum bereits diskutiert. Meine Auffassung dazu lautet, dass gemäß Beitrag 405 alle Zauber, deren Zauberdauer länger als eine Sekunde beträgt, bereits ab Rundenbeginn gezaubert werden. Insofern unterbricht der LP-Verlust den Zaubervorgang. Ein Einsekünder kann nur unterbrochen werden, wenn der LP-Verlust exakt in der Sekunde des Zauberns eintritt, was wohl nur recht selten eintreten dürfte. Grüße Prados
- Sekundenzauber
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Sekundenzauber
Zur Verdeutlichung: Wir sprechen von der schematisierten Kampfrunde. In dieser beginnt die Zauberdauer aller Sprüche, die länger als eine Sekunde gezaubert werden müssen, bereits mit Beginn der Runde. Insofern kann der Zauberer nicht mehr vor Beginn der Rituals unterbrechen. Lediglich der Einsekünder wird exakt in dem Moment gezaubert, wenn der Zauberer in Runde dran ist. Also kann er vorher unterbrechen, ohne AP zu verlieren. Grüße Prados
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Sekundenzauber
Nein, Akeem irrt sich mit seinem pragmatischen Ansatz. Die AP werden abgezogen, sobald der Zauberer mit seinem Zaubervorgang beginnt. Das kann, muss aber nicht der Beginn der Kamfprunde sein. Bei Einsekündern hat der Zauberer auch die Möglichkeit, noch vor Beginn des Zauberrituals den Konzentrationsvorgang abzubrechen, um seine Wehrlosigkeit aufzuheben. In einem solchen Fall kann er keine AP durch den Zaubervorgang verlieren. Grüße Prados
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QB: Thalassa und der Bettlerkönig
Ich weiß definitiv, dass ich diesen "Geisterthron" nicht als Vorlage für das Artefakt verwendet habe. Ich lese so gut wie keine Fantasy. Der ursprüngliche Entwurf für dieses Artefakt entsprang den Sachzwängen, eine quasi unsterbliche Persönlichkeit zu erschaffen, deren verkörperndes Subjekt dennoch vergänglich ist. Grüße Prados
- Todeshauch u.a. - Resistenz, GiT oder beides?
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Todeshauch u.a. - Resistenz, GiT oder beides?
Die Frage nach einem Resistenzwurf ist so pauschal nicht zu beantworten, es hängt jeweils von den Umständen ab. Einige Beispiele für solche Umstände lauten: Richtet die Zauberwirkung konkreten Schaden an? Wenn ja, dann Resi, ansonsten wahrscheinlich nicht. Besteht die schadenbringende Wirkung nur sehr kurzzeitig (Feuerkugel) oder lang anhaltend (Todeshauch))? Ersteres spricht für den WW:Resistenz (Ausweichbewegung, ducken, Gegenmagie), Letzteres dann (und zunächst nur dann) dagegen, wenn das Opfer nicht versucht, der Zauberwirkung zu entkommen. Handelt es sich um einen lang anhaltenen Schadzauber in einem geschlossenen Raum (Todeshauch)? Hier bleibt das Opfer der Schadwirkung ausgesetzt, ein WW:Resistenz wird sehr unwahrscheinlich und ist vom Verhalten des Opfers abhängig. Versucht es, seine Haut möglichst vollständig zu bedecken (Verlust aller anderen Handlungsoptionen, die Bewegung erfordern), ist der Wurf gerechtfertigt, andernfalls wohl nicht. Diese Aufzählung der Kriterien ließe sich fortsetzen, diese müssen im Zweifel für viele Umgebungszauber situationsabhängig bewertet werden - wenn man es etwas komplexer handhaben möchte. Andernfalls reicht natürlich auch die einfache Variante: Es gibt einen WW:Umgebungsresistenz, dieser Wurf ist gedacht, dass Spielfiguren der Schadwirkung von Umgebungszaubern entgehen. Es ist dabei irrelevant, wie dies genau geschieht, der Würfelwurf entscheidet lediglich, ob es geschieht. Es ist ein Regelmechanismus, der Spielfiguren schützen soll. Grüße Prados
- Rauchwolke vs. Schwarze Zone
- Erfolgreiches "Entdecken" von Nichts (hier: Fallen)
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Erfolgreiches "Entdecken" von Nichts (hier: Fallen)
Natürlich steht so etwas nicht in den Beispielen, sondern im Regeltext, zumindest zu den Entdeckungsfertigkeiten: S. 113/114, DFR. Zum Tagesabschluss muss ich jetzt doch noch mal mit einem lachenden und einem gequält zusammengekniffenen Auge eine Randbemerkung loswerden: Was ich heute hier in den so genannten Regeldiskussionen an konsequentem Nichtlesen/Nichtbeachten an Regeltext miterleben durfte, ist schon abenteuerlich. Nun ja, Regelexegese ohne Textgrundlage - das letzte große Abenteuer unserer Zeit ... Grüße Prados