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Blaues Feuer

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  1. Ich lese die Regelpassage gar nicht so streng, schließlich kann (und soll) der Spielleiter auch bei anderen Fertigkeiten festlegen, dass ein Erfolgswurf nicht notwendig ist. Wenn ich etwa beschreibe, dass meine Figur mit Kletterhaken und Seil eine relativ einfache Wand angeht, dann muss dafür kein Wurf erfolgen, wenn die Figur Klettern gelernt hat. Richtig. Aber das bezieht sich auf Situationen, die so einfach sind, dass kein EW notwendig ist. Zudem sind Kletterhaken und Seilsicherung eine Standardvorgehensweise, die keine besonderen Möglichkeiten des Spielers erfordern. Im sozialen Bereich entspricht das dem freundlichen Grüßen einer Stadtwache, um das Stadttor zu passieren, wobei die Wache keine Anweisung hat, irgendjemanden zu durchzusuchen. Die Diskussion hier bezieht sich aber auf Situationen in denen ein EW erforderlich ist, um etwas zu erreichen, wobei die Leistung des Spielers entscheidet, ob er gar nicht würfeln muss bzw. im schlimmsten Fall gar nicht würfeln darf, weil er gerade keine clevere Idee hat und/oder diese nicht wie gewünscht rüber bringen kann.
  2. Issi, ich halte diesen Absatz für den bescheuersten im ganzen Regelwerk. Er entwertet jegliche gelernten sozialen Fertigkeiten und macht den Spielleiter zum Wertungsrichter, so dass eloquente Menschen immer Erfolg haben werden, während zurückhaltende praktisch immer scheitern, weil sie gar nicht erst würfeln dürfen wenn der Spielleiter entscheidet, dass sie sich ungeschickt angestellt haben. Ausserdem zwingt er mich als Spielleiter zu etwas, dass ich weder leisten kann noch will. Denn wenn das von Spielern verlangt wird, muss ich es als Spielleiter schliesslich auch leisten. Und bei aller Liebe, aber ich kann das Spielleiter nicht. Und bevor jetzt Leute mit so tollen Vorschlägen kommen wie: aber du hast doch Zeit, alles vorzubereiten. Du kannst ja jedem NSC eine andere Stimme, eine andere Sprechweise, eine andere Eigenheit geben, dann geht das schon - nein, dass kann ich nicht. Ich habe letztens ein Abenteuer in Nikostria geleitet. Eine wunderhübsch ausgearbeitete Kleinstadt und die Abenteurer hätten jeden dort ansprechen können. Wie soll ich eine ganze Stadt darstellen?
  3. 2 Jahre zur Standesfrage: ein Adliger der - gezwungen oder freiwillig - sein Heim, seine gesellschaftliche Aufgabe, seine Verpflichtungen in der Familie verläßt, um auf (normale Rollenspiel-) Abenteuer zu ziehen hat in meinen Augen so viel von seinem gesellschaftlichen Stand eingebüßt, dass er die Füße still halten sollte, wenn es darum geht auf andere Herumziehende und ähnlich zwielichtige Gestalten herunter zu sehen. Sicher, er weiß deutlich besser, wie man sich in bestimmten Kreisen zu benehmen hat und wenn sich an einem fremden Hof sein Herumtreibertun noch nicht herumgesprochen hat, ist sein Ansehen definitiv höher, als von einem unbekannten Straßenkind. Ich habe es bisher immer so erlebt, dass entweder die ganze Gruppe einen ähnlichen Stand hatte (meist Mittelschicht/Volk) oder die "Randgruppen" also Adel und Unfreiheit verborgen wurden. Da hatte der Adlige zwar irgendwo gut versteckt den Siegelring, der ihn als Königscousin ausweist, aber nicht, um damit vor anderen rumzuwedeln und auf Befehlsgewalt oder Gefolgschaft zu pochen. Umgekehrt wird ein entlaufener Leibeigener oder gesuchter Verbrecher nicht jedem von seiner Vergangenheit erzählen.
  4. nicht zu vermeiden, sondern zu lösen. Ist das nicht das Ziel was man immer hat, wenn man ein Dilemma vorgesetzt bekommt?
  5. Nur bei Augenblickszaubern ist man nicht wehrlos. Bei den 10 sec ist die Runde vorbei, sobald der Zaubervorgang durch ist, da gibt es keine Handlungsoption mehr. Um meinen Standpunkt zu verdeutlichen, nehme ich mal einen Kämpfer mit Fechten dazu. Gegen den zweiten Fechtenangriff, der auch am Ende der Runde kommt (also zur gleichen Zeit wie die Zauber) könnte der entsprechende Zauberer ja auch nicht abwehren.
  6. aber das ist doch ein Widerspruch zu deiner Aussage, dass die wörtliche Rede in der Art wie es vorgetragen wird als Bonus und Malus für das Erreichen des gewünschten Ziels im Spiel eingeht.
  7. nicht nach M5, da es da keine Umgebungsresistenz gibt, sondern der "Widerstand" gegen Umgebungszauber mit einem EW: Abwehr gemacht wird, der durch die Wehrlosigkeit aber entfällt.
  8. ich würde da auch gern meinen Senf beitragen. Mißtrauen, wenn eine neue Figur eingeführt wird ist ok. In Heimrunden hat man ja im Gegensatz zu einem Con die Möglichkeit, sich das Vertrauen und die gegenseitige Wertschätzung entwickeln zu lassen. Das man einem Fremden, der noch dazu etwas zwielichtig erscheint, nicht sofort mit offenen Armen aufnimmt ist auf jeden Fall nachvollziehbar. Beispiel: ich hab am WE in einer bestehenden Runde als Gast mitgespielt. Natürlich waren die Figuren misstrauisch als eine durchschnittliche Schankmaid an den Tisch trat und meinte "ihr seid doch Abenteurer. Und ich wollt nach Norden. Würdet ihr mich mitnehmen, ich hab da einen superguten Tip für Euch?" Da gab es ziemlich direkte Fragen der Art "Warum sollten wir? Und wer bist Du überhaupt." Das Mißtrauen ist auch für den Spieltag erstmal nicht wesentlich kleiner geworden, vor allem da sich nach und nach rausstellte, dass meine Figur mehr wußte und mehr konnte, als sie anfangs zugegeben hat (wenn auch bisher nichts wirklich nützliches für die Gruppe) Allerdings war man sich auch sicher "Ey, wir sind im Zweifel vier gut bewaffnete gegen eine. Solange sie keine Dummheiten macht, nehmen wir sie mit." Soweit ist erstmal alles im grünen Bereich. Da es erstmal ein Gastspiel war, hätte ich kein Problem damit, wenn man ingame sagt "ja, war nett und jetzt Tschüss". Wäre das aber eine Runde, in der meine Figur fest einsteigt, dann fände ich es ärgerlich, wenn sich dieses Haltung über mehrere Spielsitzungen und Abenteuer hinzieht und man ständig gegen das Gruppenmißtrauen ankämpfen muss. Ich würde mich fragen, sind denn alle Charaktere bei der konstituierenden Sitzung immer nur mit Argusaugen umeinander geschlichen und wieviele lebensgefährliche Situationen mussten denn aufgebaut werden, damit aus ihnen die besten Freunde wurden?
  9. Ja. ARK5, S. 12: Alle Sprüche (die länger als nur Augenblickszauber sind) kommen am Ende der Runde gleichzeitig. Da keiner von beiden seinen Zauber abgebrochen hat sind beide wehrlos.
  10. Eine kurze Frage: woraus lest ihr, dass Einskaldir und seine Freunde unbedingt zusammen spielen wollten. Ich lese nur, das sie gemeinsam vor dem Brett standen und nichts gefunden haben. Ich gehe auch nach dem Frühstück gemeinsam mit den Leuten, mit denen ich gegessen habe zum Brett ohne dass ich erwarte, dass wir uns alle die gleiche Runde eintragen.
  11. der Versteinerte ist nicht tot, seine Seele somit noch auf Midgard. Seelenkompass wird ja nicht von Stein aufgehalten, wie manche Erkennenzauber. Daher würde ich sagen, der Seelenkompass spricht an.
  12. ich mache mal ein Extrembeispiel. Keine Figur kann klettern (die Figuren sind aber keine reinen Stadtfiguren, sondern z.B. Schwimmen, Geländelauf, Überleben ist vorhanden). Jetzt reist die Gruppe aus welchen Gründen auch immer durch bergiges Gelände und kommt an eine Wand, die nur noch mit Klettern zu bewältigen ist. Ist dann diese Wand bei Euch so einfach, dass sie auch mit dem ungelernten +6 überwunden werden kann? und gerade der Todlose ist ein gutes Beispiel: ich kann nur schwer einschätzen, wann eine Gruppe groß genug oder zu groß ist, um so einen Gegner zu besiegen. Daher würde ich es lieber der Gruppe ingame überlassen, selbst zu entscheiden, ob sie einen solchen Gegner angehen möchte oder den Rückzug antreten und drohen "wir kommen wieder"
  13. ich erkenne nicht, wo du hier einen Fehler im Arkanum beschreibst.
  14. ok, das ist dann eine ganz andere Spielweise als ich sie kennengelernt habe. In meinem aktuellen Abenteuer ist es z.B. so, dass man es auch mit Charakteren an der Untergrenze der mittleren Grade spielen kann, allerdings sollten die Figuren dann rechtzeitig genug erkennen, dass sie jetzt besser jemanden holen, der mehr drauf hat. Man kann es auch mit sehr hochgradigen Figuren spielen, dann hat man eine Chance, den größten Teil aus eigener Kraft zu machen und sich nur noch für Spezialmomente Unterstüzung einzukaufen. Eine Kletterwand, vor der Spielfiguren stehen, ist so schwer, wie sie mir in der entsprechenden Umwelt als realistisch erscheint, nicht so schwer, wie die Kletterfähigkeiten der Gruppe es gerade hergeben.
  15. da haben wir unterschiedliche Vorstellung von der Verzahnung Spielwelt<=>Regelwerk. Für mich ist eine Charakterklasse, die Wundertaten wirken kann, automatisch mit höheren Mächten im Bunde, seien es Götter oder die schamanistischen Totems.
  16. Nein. Wie Du richtig sagst, er zielt mit dem Agens Luft auf die Seele eines Wesens. Wenn die Seele sich nicht mehr im Wirkungsbereich befindet (und bei einem ordentlichen Toten ist sie ja im jeweiligen Totenreich) kann der Zauber nicht ansprechen. Es würde also bestenfalls noch wirken, wenn die Seele des Verstorbenen noch auf Midgard weilt; sei es als Gebundene Seele, Wanderseele oder ähnliches Geisterwesen.
  17. das gleicht für mich die höheren Kosten in Freiland, Kampf/Körper und teilweise Sozialem nicht aus. Und die 60er Erkennenzauber hat der PB auch und noch so einiges anderes an Zaubern billiger. Wie gesagt, dass ein wirklich guter Ermittler jetzt automatisch ein "göttlicher" ist, stört mich halt.
  18. da hast Du mich falsch vertanden. Gerade die Zauber fand ich für einen magischen Ermittler obsolet, im Gegensatz zu Leuchtspur und Rauchbild, die ich gerne als arkane Version gehabt hätte (mir erschliesst sich da auch die Wundertätigkeit nicht wirklich).
  19. das hatte vor 3 (?) Jahren die Breuberg-Orga probiert. Hatte nur einen Haken: die Abenteuer waren so beliebt, dass sich Leute von vorneherein für die McKonzils eingetragen haben, statt eigene Runden aufzumachen.
  20. eh, Leute, die "auf 0-3 LP bringen" waren nur EIN Beispiel, seinen Schaden zu dosieren. Auf dem Con hatten wir auch die Situation, dass ich ein Kind auf der Flucht (besessen, finster, unzurechnungsfähig, ...) ausschalten musste. Nein, die Option stehen zu bleiben und zu sagen, "Du warte mal kurz, ich muss erst eine andere Waffe nehmen, die Waffe umwickeln, einen WaLoKa machen, ..." war nicht gegeben. Gleichzeitig war auch klar, wenn der Schaden jetzt voll rein zimmert, ist das Kind einfach nur tot. Zum Glück konnte es dem ersten Schlag, der mit maximalschaden kam, ausweichen und hat nur AP verloren. Der zweite Treffer war dann schwer genug, dass es sich nicht mehr wehren wollte, aber noch zu retten war. Und in genau der Situation hätte ich mir gewünscht, zuhauen zu können, ohne mit der riesigen Streuung des Waffenschadens vom Zufall abhängig zu sein.
  21. für mich eine grauenhafte Vorstellung. Das hat dann was von Bahnhofsatmosphäre bzw. vom Arbeitstag, wo das erste was ich in der Eingangshalle sehe, die große elektronische Tafel mit den Verschiebungen und Sonderaufgaben ist.
  22. Moderation : wie schnell oder stilvol ein SL seine NSC umfallen läßt ist nicht Thema dieses Strangs. Auch nicht, was man damit für Zauberkombis aufziehen kann. Ensprechende Beiträge gelöscht. Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen
  23. mit anderen Worten, Du willst alle Conteilnehmer zwingen, sich vor dem Con vollständig zu verplanen. nein, die SL und Spieler Terminals auf dem Con sind natürlich nicht gesperrt ah, verstehe. siehste Luki, es geht auch sachlich ohne Schwampf.
  24. mit anderen Worten, Du willst alle Conteilnehmer zwingen, sich vor dem Con vollständig zu verplanen. Nein, da oben steht, dass es eine Option gibt / geben soll, die es - so gewünscht, von wem auch immer - erlaubt, eine vollständige Planung vor dem Ereignis durchzuführen. Es muss nicht so sein. Entweder es gibt Runden, in die man sich auf dem Con eingetragen kann, dann besteht Mogadils Befürchtung, dass während des Spiels am Tisch nach neuen Runden geschaut wird. Oder es gibt keine Runden, die auf dem Con eingetragen werden können, dann müssen sich alle vorher absprechen. Welche Zwischenlösung habe ich denn übersehen?
  25. mit anderen Worten, Du willst alle Conteilnehmer zwingen, sich vor dem Con vollständig zu verplanen.

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