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Blaues Feuer

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  1. das kann man schnell ausnutzen. Man lernt diese und nur diese Fertigkeit und steigert sie, keinesfalls irgendeine andere. Damit ist jede echte Waffe eine nichtvertraute, also improvisierte, die man genauso gut führen kann.
  2. Das ist so falsch. Es steht definitiv nicht dort: Der Zauberer und sonst gar nichts. Wäre dem so, dann würde es diese Diskussion ja gar nicht geben. Das war auch nicht als Zitat gedacht. Ich habe absichtlich nicht den exakten Wortlaut wiederholt, sondern das geschrieben, was dort nach meiner Lesart steht.
  3. Dieser Bitte schließe ich mich an. Mfg Yon ihr wisst, wie das geht. Nicht hier über den Strang.
  4. noch expliziter als das was da steht (nämlich der Zauberer und sonst nichts) geht es gar nicht mehr. Man hätte natürlich schreiben können: Weder die Ausrüstung, noch die Kleidung, noch die Haarnadeln, noch das Andenken, auch nicht das vergessene Kupferstück in der Hosentasche, nicht die Bettwanzen aus dem letzten Gasthaus. Und dann würden immer noch Leute auf die Idee kommen zu sagen: jaaaaaa, aber mein Schmuckthaumagral und die Schuhe sind nicht erwähnt, also wird das mitverwandelt.
  5. Der wäre sicherlich hilfreich, aber in der Kernaussage reicht mir dein Gedächtnis. Und hier ist der Beitrag Ein freundlicher Service Ihrer elementaren Suchfunktion. vielen dank, es war eine hübsche Herausforderung, das Ding auszugraben
  6. Ich sehe es genau wie Yon. Da es ausdrücklich als Ausnahme von der allgemeinen Regel dabei steht, wird selbstverständlich nichts mitverwandelt. Wenn der Zauberer Baum einsetzt, dann ist er nach der Rückverwandlung nackt.
  7. Mir zumindeste ist es nie darum gegangen, dass mit einer gewürfelten 20 jemand den Mond vom Himmel holt.
  8. einen Malus zu geben oder gar nicht erst würfeln zu lassen, weil man etwas als Mensch nicht so gut kann oder weiß, wie die Figur die man spielt ist nun mal in meinen Augen eine indirekte Benachteiligung
  9. Spielregeln sind doch keine Einstellungen bzw. Vorstellungen. Wir sind hier in der M4 Regelecke. Die Regel, dass keine Beschreibungen mehr vor dem Wurf nötig sind, gibt es nicht mal bei M5. Bislang ist es also nur eure Hausregel. Gegenfrage: Warum sollte ich also eine Hausregel übernehmen, wenn es dafür richtige offizielle Regeln gibt, mit denen ich und meine Spieler sogar wunderbar klarkommen?? Zum einen sind Rollenspielregeln nicht sakrosankt. Sonst würden wir nämlich immer noch mit M1 spielen. Zum anderen ist der von Dir immer wieder zitierte Absatz ein "kann" nicht ein "muss". Wie kommst Du darauf, dass Du irgendwas übernehmen musst? Das hat niemand hier von Dir verlangt. Es haben Dir lediglich einige Leute versucht, einen Denkanstoß zu geben, dass deine Spielweise bestimmt schön ist (dass sie für deine Gruppe gut funktioniert ist klar, sonst würdet ihr ja nicht zusammen spielen), aber eben Spieler, die nicht Deinen Ansprüchen genügen können, hinten runter fallen und von Dir bestraft werden, für etwas, dass in Deinen Augen ein Defizit oder mangelnde Wille scheint, obwohl es schlicht mangelnde persönliche Befähigung ist. Ausserdem scheinst Du dich, wenn Du in der Rolle des SL bist, als Erzieher zu sehen, der seine Mitspieler in die von ihm bevorzugte Richtung drängen kann/soll(?). Sicher kann man am Anfang einer Rollenspielkarriere Leute ermuntern aus sich heraus zu gehen, wenn sie sich noch unsicher sind, was und wie sie spielen wollen/können. Hier diskutieren aber viele Leute mit, die seit Jahren oder Jahrzehnten Rollenspiel machen und herausgefunden haben, was sie können, was ihnen gefällt und was sie als Ungerechtigkeit seitens des Spielleiters empfinden. Es sind in diesem Strang viele Beispiel gebracht worden, wo Leute an ihre Grenzen kommen und eben nicht beschreiben können, wie eine Aktion aussehen soll. Diese Beispiele scheinen von Dir ignoriert zu werden oder mit verbalen Volten ala "Ok, aber versuch es doch bitte trotzdem und wenn ihr das nicht könnt, dann könnt ihr halt nicht Rollenspielen, sucht Euch doch ein anderes Hobby." gekontert.
  10. Gut, die Leute gehen gerne klettern, das ist die gemeinsame Basis. Davon gehen die einen nicht gerne an den Fels, weil sie die Unsicherheiten des Wetters und der Wand nicht mögen. Die anderen verabscheuen Hallenklettern und machen das nur notgedrungen im Winter, weil es sich mit abgefrorenen Händen so schlecht klettert. Für den einen ist es ein Vergnügen, die kniffligsten Routen zu steigen und versucht sich lieber fünf mal an den ersten Metern einer schweren Route als eine Stufe runterzuschalten und eine Route komplett durchzuklettern, während sein Partner es genau umgekehrt macht. Was davon ist jetzt richtiges Klettern? Warum muss man als Gruppenleiter einen der anderen dazu erziehen oder "fördern" dass er die eigenen Vorstellungen übernimmt?
  11. In einer Gruppe von Kletterern, würdest Du davon ausgehen, dass sie gerne klettern oder nicht?? in einer Gruppe von Leuten, die real klettern gehen oder in einer Gruppe, wo die Spielfiguren Klettern gelernt haben?
  12. Du verdrehst hier etwas ganz gewaltig. Und vermutlich rührt Dein Unverständnis für die Gegenposition aus genau diesem Verdrehen. Keiner hier hat ausspielen oder beschreiben VERBOTEN. Von den Diskutanten, mit denen ich schon gespielt habe, kann ich Dir versichern, dass die meisten ihre Rollen gut und gerne ausspielen. Du musst da als SL gar nichts verlangen. Was die Gegenposition möchte ist, dass nicht die Fähigkeiten der Spieler auf die Fähigkeiten der Figur übertragen werden und der generelle Regelmechanismus [über Erfolg und Nichterfolg entscheidet ein oder mehrere Würfelwürfe] einfach so ausgesetzt wird.
  13. Wenn mir ein SL sagt, "Dein Gegenüber verwickelt Dich in ein Gespräch und versucht mit Verhören die Passwörter für Euer Geheimversteck herauszukriegen. Mach deinen WW." käme ich nie auf die Idee zu verlangen, dass der SL MICH bequatschen soll, mir Argumente liefern muss oder auch nur beschreibt, WIE mich mein Gegenüber aushorcht. Es ist nett, wenn der SL das macht. Es erhöht den Spielspass ungemein. Aber die Reaktion darauf wäre sehr einfach: schweigen, oder 'nein' sagen, egal was er versucht. Ich hab genug Training mit irgendwelchen Trickbetrügern und Haustürverkäufern. Deswegen mache ich für die Ergebnisbestimmung am Spieltisch meinen WW und fertig. Wenn ich den nicht schaffe, erzählt mein Charakter alles was der NSC rauskriegen will, vielleicht ohne es zu merken, ganz sicher ohne es zu wollen, aber er erzählt es. Sonst sind wir nämlich beim Kindergarten Cowboy-&-Indianer-Spiel. *Peng, Du bist tot* *Nein, bin ich nicht!* *Bist Du doch!* *Bin ich nicht!!* etc.
  14. Thema von dabba wurde von Blaues Feuer beantwortet in Midgard-Smalltalk
    ja, ist mir auch schon aufgefallen. Liegt es vieleicht daran das man nur in Kampfzaubern denkt? Dann ist feuer sicher das Stärkste element -aber ausser Kämpfen - ist da noch mehr? Aber ja - das elemneteschema ist in Midgard nicht die grosse Nummer, eigentlich betrifft es hauptsächlich die Beschwörer in M4 Mir geht es gar nicht um die Kampfzauber, auch wenn Rakin Recht hat, die wirklich effektiven Kampfzauber aus dem Bereich Eis sind fast alle schwarzmagisch (da dafür dann aber richtige Hämmer) und nicht elementar. Aber auch für so Spaßzauber wie Flammende Hand oder Feuerfinger gibt es keinen "Ersatz"
  15. Bis auf die Idee mit den Spuren am Fluss (die ein EW:Spurenlesen als Wissensfertigkeit auch liefern könnte) kann ich die Einschränkungen nicht nachvollziehen. Kannst Du im Kodex oder Manual (da finden sich ja jetzt die Tipps für Spielleiter) Stellen benennen? Ich spiele noch nach M4 und kann dir keine Stellen aus dem M5-Regelwerk nennen. Da wir uns hier allerdings in der M4-Regelecke befinden, wäre das sowieso themenfremd. Im M4-Regelwerk habe ich eine Stelle, die besagt, dass soziale Fertigkeiten nicht auf Würfelwürfe reduziert werden sollen, schon mal in einem anderen Strang mit praktisch gleicher Thematik herausgesucht. Du erinnerst dich als treuer Forumsleser bestimmt. Spurenlesen ist keine soziale Fertigkeite, weder nach M4 noch nach M5.
  16. Hab ich doch geschrieben.Kostet 2 LE. Die nimmt man doch gerne mit. Würde ich zumindest so machen und was lernst Du dafür nicht?
  17. Selbst auf +8 sind es 120 EP. Das nenne ich nicht hinterhergeschmissen. Und ich kenne kaum Charaktere, die es gelernt haben (Barden und Glücksritter aussen vor), NSC schon gleich gar nicht. Von meinen Figuren hat das glaube ich nur eine. Und nun? Es bleibt doch dabei, dass ein Zauberer für viel weniger EP viel mehr geboten bekommt und seine Erfolgsaussichten nach M5 auch noch automatisch mit dem Zaubernwert steigen, während der Nicht-Zauberer EP dafür ausgeben muss.
  18. Dann hätte der Hexer, wenn er es wollte, aber relativ früh schon Beides. und damit noch mal +6 auf seinen EW:Verführen. Ja, Hexen/Hexen sind bei Midgard prädestiniert als VerführerIn. Die können den Spruch sogar für 30 Punkte lernen. Das erklärt aber nicht, warum Zauber immer besser sein sollen, als der Einsatz einer mühsam hochgelernten Fertigkeit.
  19. 400 EP für +12 muss man erstmal übrig haben, gegenüber 60 (oder 90) für den Zauber Anziehen der eine garantierte Wirksamkeit von 6 Stunden hat. Und dann soll der mundane Einsatz zusätzlich auf jeden Fall weniger bringen als Magie?
  20. dass ich Sachdiskussionen führen kann weiß ich. Oder um es in Midgardbegriffen auszudrücken: die Fertigkeiten, die auf Int gehen, sind nicht mein Problem. Das hat aber nichts mit Beredsamkeit, Verhören, Verführen etc. zu tun.
  21. Nun, für mich ist Rollenspiel eine Möglichkeit in eine Welt einzutauchen in der ich nicht lebe (Pseudomittelalter vs. Moderne) und etwas zu sein, was ich im richtigen Leben nicht bin. Weder kann ich zaubern, noch beidhändig mit zwei Langschwertern umgehen. In zwielichtigen Gassen würde ich mich als realer Mensch niemals begeben und einbrechen gehört auch nicht zu meinen Hobbys. Ich denke mal, soweit sind wir noch überein. Ich gehe mal davon aus, dass ich bei Dir problemlos eine schweigsame Kriegerin und eine zurückhaltende Hexe sein kann. Denn alles, was die beiden machen (kämpfen bzw. zaubern) erlaubst Du mir ohne weitere Forderungen. Weder muss ich dir demonstrieren, dass ich sportlich bin, noch einen Zauber ausführen. Möchte ich aber eine charismatische Glücksritterin sein erschwerst Du das. Um es platt auszudrücken: eine andere Person böse anzufunkeln, ihr dann das Schwert in den Körper zu rammen und dann an ihr vorbeizugehen ist auch eine Form der Interaktion. Die gelingt mir per Würfelwurf (oder auch nicht). Die Interaktion "Die Figur bequatschen, damit sie mich durchläßt" wird dagegen erschwert, in dem ich mir Argumente einfallen lassen soll.
  22. Das heißt bei Dir darf man immer nur sich selbst spielen. Die Charakterklasse ist völlig egal, da die Figur darf immer nur das lernen darf, was der Spieler gut kann. Wer sich nicht mit realen Medizinpflanzen auskennt, darf kein Heilkunde würfeln, weil er nicht sagen kann "Gegen Krämpfe hilft Salbei." Er darf kein Landeskunde Moravod würfeln, um ein passendes Geschenk für den Großgrundbesitzer auszusuchen, da der Spieler nicht wissen kann, was in Moravod ein Tabu ist und was gut ankommt. Er darf keinen EW:Brettspiel machen, um eine Partie Eschbah zu gewinnen, da er nicht weiß, wie die Regeln dieses Spiels sind. Nein. Aber langsam wird es mir auch zu blöd. Ich habe verschiedene Beispiele gebracht, wie Eigenschaften des Spielers und der Spielerfigur in der Spielpraxis zusammen spielen. Das ist weit von dem mir unterstellten 'Man kann sich nur selbst spielen' entfernt.Dabei werde ich es jetzt belassen. ich habe deine Beispiele alle gelesen und versuche herauszufinden, wo Du die Grenze ziehst. Denn ich finde es reichlich anmaßend, dass Du einem Spieler vorschreibst, was er als Figur zu lernen bzw. nicht zu lernen hat. Deine Reaktion zeigt, dass Du bei meinen Beispielen sagst "Das ist doch absurd, natürlich erwarte ich nicht, dass der Spieler das weiß/kann." Bei anderen Sachen erwartest Du es aber ganz selbstverständlich. Das widerum finde ich absurd.
  23. Thema von dabba wurde von Blaues Feuer beantwortet in Midgard-Smalltalk
    ja, ist mir auch schon aufgefallen.
  24. Das heißt bei Dir darf man immer nur sich selbst spielen. Die Charakterklasse ist völlig egal, da die Figur darf immer nur das lernen darf, was der Spieler gut kann. Wer sich nicht mit realen Medizinpflanzen auskennt, darf kein Heilkunde würfeln, weil er nicht sagen kann "Gegen Krämpfe hilft Salbei." Er darf kein Landeskunde Moravod würfeln, um ein passendes Geschenk für den Großgrundbesitzer auszusuchen, da der Spieler nicht wissen kann, was in Moravod ein Tabu ist und was gut ankommt. Er darf keinen EW:Brettspiel machen, um eine Partie Eschbah zu gewinnen, da er nicht weiß, wie die Regeln dieses Spiels sind.
  25. Warum fühlt sich dann in den Gruppen die ich kenne Keiner benachteiligt?Warum hat jeder Spaß daran seine Figuren zu spielen, bzw. Argumente für das Vorgehen zu liefern, auch die sonst ganz stillen Spieler? Warum ist das scheinbar nur in diesem Strang so? Ich persönlich fühle mich in keinster Weise benachteiligt, echt nicht. Ich kenne auch Keinen sonst, dem es so geht. Im Gegenteil. Midgard ist doch echt ein System, das auch die Angstspieler butterweich abfedert. Jetzt heißt sogar schon beschreiben statt reden in den Regeln. Was will man denn noch mehr? Ich verstehe das einfach nicht. Wieviel spielst Du auf Cons oder mit wechselnden Gruppen? In Heimrunden finden sich für gewöhnlich die Spieler eines Typus' zusammen. In Runden, die sehr viel Wert auf soziale Interaktion legen wird kaum eine neues Spieler lange bleiben, der sich damit nicht wohl fühle. Genauso wie in einer Runde von Taktikspielern der Sozialspieler, die jeden Einkauf und jede Essensbestellung in der Kneipe versucht auszuspielen irgendwann geht. In so einer homogenen Gruppe wissen alle - egal ob ausgesprochen oder nicht - wenn soziale Fertigkeiten ausgespielt werden müssen und es nicht lohnt, die EP zu investieren. Also tut es keiner und damit fühlt sich auch keiner benachteiligt. In Con-Runden, wo viele Leute und viele unterschiedliche Spielergewohnheiten aufeinandertreffen, sollte sowas aber berücksichtigt oder zumindest mal darüber nachgedacht werden. Allerdings wird da auch keiner hinterher dem SL ins Gesicht sagen "Du ich fand das total scheisse, hab mich bei dir echt unwohl und benachteiligt gefühlt." für gewöhnlich lächelt man höflich, sagt nichts und trägt sich bei diesem Spielleiter nicht wieder ein. Es gehört viel Vertrauen und Freundschaft dazu, einem anderen zu sagen, dass man seinen Spiel- bzw. Leitstil nicht mag oder einzelne SL-Entscheidungen nicht gut fand. Bitte bezieh diesen Absatz nicht auf Dich persönlich. Ich hab bei Dir noch nicht gespielt, kann also nicht beurteilen, wie stark deine Aussagen hier mit deiner tatsächlichen Art zu leiten übereinstimmen. Ich habe im Gegenteil nach Bacharach viel Lob über dein Abenteuer und deinen Leitstil gehört.

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