Alle Inhalte erstellt von Ma Kai
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Railroading in Kampagnen?
Es ist halt so ein wiederkehrendes Thema, daß Spieler gerne die Vorteile einer hierarchiegebundenen Figur (Priester/Wundertaten) nehmen, sich aber nicht immer den entsprechenden Nachteilen stellen. Dieses Thema wurde hier in manchen Beiträgen aufgenommen. Wenn der Spieler das in der Figur entsprechend berücksichtigt hat, ist alles in Ordnung. Sonst darf ihn, so finde ich, der SL schon auch mal ein bißchen "schubsen".
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Entscheidung zu oft durch kritische Treffer
Hmmm, i.a. wird durch den Krit eine Gliedmaße ausgeschaltet. Das heißt entweder keine Angriffswaffe mehr, oder keine Verteidigungswaffe, oder gestürzt, Angriff von oben usw usf. Da müßte man wohl schon einiges abschwächen, damit das nicht kampfentscheidend ist, oder?
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Kampfstrategien und -taktiken
... aber nur dann, wenn Ihr recht sicher seid, daß Euch keiner in den Rücken fällt.
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Wieviel gebt Ihr für Midgard aus?
Wie gesagt, ich komme auch auf eine recht hohe Zahl. 200 km x 7l/100 km x 3 Wochen x 1 €/l Diesel sind schon mal 42 Euro im Monat für Sprit. Und es gab eine Reihe von Monaten, wo wir es durchgehend an allen Donnerstagen geschafft haben. Wenn ich das mit 30ct/km einschließlich Verschleiß bewerten würde, wäre es noch mehr. Sonst gebe ich auch nicht viel aus, wofür auch...
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Nachholrunden auf dem KlosterCon
Na ja, ich bin jetzt ein klein wenig beunruhigt, ob ich in Bacharach überhaupt "Hitze" spielen können werde...
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Wieviel gebt Ihr für Midgard aus?
Interpretieren wir mal, daß jul ungefähr dieses meint: Durchschnitt über einen gegebenen z.B. Dreimonatszeitraum (womit für Congänger ein Midgard-Con anteilig zu berücksichtigen wäre), einschließlich Fahrt- und Verpflegungskosten, aber nicht Opportunitätskosten der Zeit (z.B. für Forumsdiskussionen oder Spielabende). Bevor jemand bei meiner Wahl einen Herzinfarkt kriegt, das meiste ist das Pendeln (2 x 100km Autobahn einmal die Woche). Ach Du Scherzbold, Du hast plötzlich von Monat auf Jahr umgestellt in den Auswahlen! Wenn ich mit Benzingeld mehr als 100 € im Monat ausgebe, dann werden das auch mehr als 1,000 im Jahr...
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Entscheidung zu oft durch kritische Treffer
Diese Diskussion wollte Abd hier nicht haben, d.h. er hat darum gebeten, als Grundlage davon auszugehen, daß es ein Problem ist, wenn Kämpfe nur noch dadurch entschieden werden, wer den ersten krit würfelt (nicht, wie man mit dessen Auswirkungen umgeht). Es gibt hier auch schon Diskussionen darüber, wie man die 2W6+7 Tage spielverträglich reduzieren kann.
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Nachholrunden auf dem KlosterCon
Warum eigentlich "Nachhol"runden? Ich dachte, nach dem neuen Verfahren wäre die Hitze das reguläre Conkampagnen-Abenteuer für den Zeitraum Bilstein/Klostercon/Bacharach... ?
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Kampfstrategien und -taktiken
Taktik? WIR??? Man gibt sich wohl Mühe, gegnerische Zauberer am Zaubern zu hindern. Man bemüht sich weiterhin, die Anzahl der Gegner, die einen einzelnen Abenteurer angreifen können, zu minimieren. Nicht so hypernahkampfkompetente Figuren (Hexer, Thaumaturg) sollten vor Nahkampfangriffen geschützt werden. Daraus wird dann im allgemeinen eine Breitkeil- oder Igelformation mit gerne auch durch natürliche Hindernisse (Gangwände) begrenzter Front.
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Was ist Euch 2009 beim Rollenspiel am Wichtigsten?
Ja wie gesagt, so viel zur Trennschärfe... gibt es eigentlich die Möglichkeit, maximal zwei Kreuze zuzulassen? Immerhin interessant: die zwei "ARS"-Auswahlen fügen sich eher ins Mittelfeld ein - sie schlagen zwar die Rätselfraktion immer noch deutlich, aber nicht die Rolle-Spieler...
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Abenteuerideen entworfen nach der "Rollenspieltheorie"
Aha - und wo ist der Unterschied zu den meisten Abenteuereinstiegen, die ich so mache? Die können nämlich durchaus so aussehen. Bin ich jetzt also ein NRR (Non-Rail-Roader)? Nein, denn ich wäre als SL schon ziemlich verdutzt und würde mich wohl auch ärgern, wenn die Spieler auf diesen geplanten ( !!! ) Abenteuereinstieg nicht anspringen würden, sondern ihre Charaktere nur die Stadtwache holen lassen würden und dann zur Tagesordnung übergehen. Oder gar nichts machen und den Typ einfach liegen lassen.... Ja, daaaa scheiden sich dann die Modelleisenbahner vom Rest der Welt! Der Rollenspieltheoretiker würde Dich mit asiatischer Gelassenheit anblicken, egal ob Du jetzt sagst "dreckiger Assassine! Donnerkeil!" oder "wieviel würdest Du mir für die Kiste bezahlen?" oder "rette sich wer kann!", und in jedem Fall entsprechend Deiner Handlung weiterspielen. Wir haben ja beide schon festgestellt, daß in den Theorien keine Revolution drinsteckt.
- Schummeln beim Würfeln
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Abenteuerideen entworfen nach der "Rollenspieltheorie"
Soweit ich das übersehen kann wäre ein typisches "theoriekonformes" Abenteuer "Ihr seid mitten in Großstadt xyz - z.B. Corrinis, das ist ja auch gut ausgearbeitet, da kann der SL auf alles reagieren - Ihr steht mitten auf dem Marktplatz, plötzlich fängt der Mann neben Euch zu taumeln an, er fällt auf [Name], röchelt 'schützt dies mit Eurem Leben, das Schicksal der Welt hängt davon ab', gibt Dir ein kleines Kistchen aus seiner Tasche und fällt um mit einem Dolch im Rücken. Zehn Meter weiter seht Ihr jemand in fremdländischem Gewand, der gerade einen weiteren Dolch zieht." So, die Spieler haben jetzt alle Freiheit der Welt. Wenn der Typ Recht hatte, hängt von ihren Handlungen das Schicksal der Welt ab, das wollen wir als Relevanz ihrer Handlungen mal gelten lassen. Und ab geht die Post.
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Abenteuerideen entworfen nach der "Rollenspieltheorie"
Ich habe mich ja auch oft genug über das Theoriegedöns beschwert, aber es braucht auch keine Theorie, um festzustellen, daß ein Abenteuer ohne Konflikt kein g'scheites Abenteuer ist. Und das ist der Witz an dem Vorschlag hier, der deshalb leider mit der Theorie gornischt zu tun hat. Sorry...
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Abenteuerideen entworfen nach der "Rollenspieltheorie"
Prima! Ich biete einen Schamanen mit Wetterzauber, Brot und Wasser, Vision, Geisterlauf und reichlich Wüstenerfahrung. Und dann darf der Spielleiter reichlich improvisieren! Wieso improvisieren? Du siehst Sand. Ganz viel Sand. Noch mehr Sand. Er besteht aus Körnern und ist ungefähr gelb. Sand eben. Viel Sand. Also, im Augenblick ist der Antagonist im Abenteuer schlicht die Natur. Der SL sollte sich also darauf vorbereiten, die Entbehrungsregeln aus dem Effeff zu beherrschen und auch auszuspielen und zu beschreiben. Tja... Oder gäbe es da vielleicht einen Wüstengeist, dessen Kreise die Abenteurer gestört hätten? Oder der ein Artefakt hätte, das sie gerne haben wollen?
- Abenteuerideen entworfen nach der "Rollenspieltheorie"
- Order of the Stick - Rich Burlew
- Der Begriff Rollenspieltheorie
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Der Begriff Rollenspieltheorie
Ich zweifle halt eben an dass es "die Theorie" für Rollenspiel überhaupt gibt. Alles was ich zu "ARS", "Railroading" usw. gelesen habe hat nichts von einer Theorie sondern eher von Erfahrungen die dazu nur selten wirklich neu sind. Mal abgesehen davon, dass es auch wissenschaftliche Arbeiten zu dem Thema gibt, kann eine alltagstheoretische Aufbereitung von Nutzen sein. Die Einordnung in Spielertypen von Laws ist z.B. eine vereinfachte, theoretische, idealtypisierte Darstellung. Ach Leutle, müssen wir jetzt echt so deutsch sein, daß wir sogar über die Theorie der Theorie eine eigene Theoriediskussion anfangen?
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Rollenspieltheorie vs. Con
Nun, die Diskussion des Theoriegehalts der Theorie (oder jedenfalls ihres Abstraktionsgrades und ihrer Weltfernheit) scheint z.B. zu diesem Auszug aus dem ersten Beitrag schon zu passen, oder? Da hat einer ein Problem und die Beiträge arbeiten heraus, warum es eigentlich keines ist (bzw. warum es eigentlich nur eines mit Benennungen, nicht mit Substanz, ist). Warum sollte das nicht passen?
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Rollenspieltheorie vs. Con
"Theorie" in den Geisteswissenschaften (und eine Naturwissenschaft ist Rollenspiel nun wirklich nicht) ist eben nun einmal das Systematisieren der Empirie. Empirie ist aber nur ein anderer Ausdruck für Erfahrung. "Good judgement comes from experience. Experience comes from bad judgement"
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KlosterCon 2009 - Schwampf
Müssen mußt Du gar nichts. Wenn Du nicht könntest, wäre das zwar für die Kloster-Conner schade, aber eigentlich ja schon eine gute Nachricht. Und es gibt ja noch mehr Cons.
- Schummeln beim Würfeln
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Railroading in Kampagnen?
M.E. kann RR sehr wohl in der Abenteuervorbereitung stattfinden. Wenn ich das Abenteuer so aufschreibe, daß sie da und da hin müssen, ob sie wollen oder nicht, dann ist das RR, und zwar mit Vorsatz. Ich habe gerade (nach diesen ganzen Diskussionen) eine halbe Woche an einem Abenteueraufschrieb herumgewurstelt, um an ein paar Stellen Alternativen einzufügen, deshalb schreibe ich das so deutlich. Handlungsmöglichkeiteneinschränkungen werden dann unangenehm, wenn sich die Spieler eingeengt fühlen. Werden ihnen die nicht kriegsentscheidenden Möglichkeiten 37, 44a und 993 von mehreren Tausend genommen, dann tut das nicht weh. Wenn ihnen von vier Möglichkeiten drei versperrt werden (so daß sie dann noch Möglichkeit A oder Alternative A oder Backup-Plan A verfolgen können - "any colour as long as it is black"), dann werden sie (mit Recht) anfangen, sich zu beschweren.
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Railroading in Kampagnen?
Als Gandalf würde ich mir sehr "geschient" vorkommen. Ich weiß doch ganz genau, daß ich da unten nicht durch will, und der blöde SL macht alles andere unmöglich. Und mag das jetzt noch so sehr die objektive Repräsentation der Spielwelt-Realität sein: als Spieler würde ich mir blöd vorkommen (ist mir auch schon mal in einem Abenteuer passiert. Spieler sind auf eine Illusion reingefallen, nachher hieß es dann, "da hast Du uns mit dem Gott aber schon ganz schön geschubst" - ja mann, Ihr hättet bloß weitergehen müssen, gehindert hätte Euch daran rein gar nichts... aber es war dann halt "gefühltes Railroading").