Alle Inhalte erstellt von Ma Kai
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NordlichtCon 2026 - Lob, Dank, Anerkennung
Oh wie schön! Mögt Ihr auch im Diskussionsbereich zu diesem Abenteuer - hier: https://www.midgard-forum.de/forum/topic/4324-w%C3%BCrfeln-oder-spielen/page/5/#findComment-3913779 - ein bisschen berichten? Flussschiff??
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Würfeln oder spielen?
Oder in dem Fall: nachschlagen? Musste ich auch, als Abd mir das zum ersten mal gebracht hat...
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Würfeln oder spielen?
Damit kann ich dann eher leben, wenn also der falsche Ansatz nicht scheitert im Sinn von, den Gegenüber verprellt, sondern bei einem geglückten EW die Rückmeldung kommt "Du merkst schnell genug, dass das nichts bringt, kannst es aber noch als allgemeines Geplänkel verpacken, versuch es nochmal mit was anderem." (das innere Zitat ist von dabba, nicht BF!) Ich verstehe nicht recht, warum man ausgerechnet bei Beredsamkeit unbedingt ansagen muss, welchen Ansatz man wählt. (*) Ich kann mich hier nur der mehrfach vorgebrachten Argumentation anschließen, dass die Abstraktionsebene bei Beredsamkeit nicht anders als bei allen anderen Fertigkeiten sein sollte. Man sagt an, was man erreichen möchte, und der Würfelwurf entscheidet, ob man es erreicht. Beim Klettern sagt man auch nicht, "ich nehme das Couloir rechts, quere dann über das Felsband, und folge dann dem Spalt, der schräg in die Mitte hoch läuft" (hoffentlich war das jetzt irgendwie tatsächlich kletter-isch) - meistens deshalb, weil man gar keine nähere Info darüber hat, wie die Felswand aussieht (so wie halt auch über den Laird nichts Näheres bekannt war). Wenn hingegen die Spielleitung ausführlich schildert, welche Optionen mit welchen Risiken gewählt werden können, dann gibt es eine sinnvolle Wahl für die Abenteurer. Aber wie beim Klettern musst Du dann auch den beredsamkeitenden Abenteurern eben diese Infos vorher geben. (*) ich habe vorher auch gesagt, dass ich das normalerweise einfordern würde. Ich muss anfügen, dass das für zwei (für mich Normalfälle) gilt: 1. dass die Abenteurer vorher etwas über ihr Gegenüber erfahren haben, so dass diese Wahl eine informierte Wahl ist, in die Pros und Cons einfließen, oder 2. dass im Grunde genommen jeder Ansatz Erfolg verspricht und ich schlicht Hilfe bzw. Beteiligung beim Erzählen einfordere, weil ich mir nicht alles allein einfallen lassen will. Was es m.E. nicht geben sollte, ist dass ich von Spieler:innen blind einen Ansatz einfordere, von dem ich weiß, dass er (für sie nicht transparent) nicht funktioniert. Die für mich "faire" Variante von dabbas Formulierung nach geglücktem EW wäre also: "... Deine Schmeicheleien auf taube Ohren stoßen, deshalb schwenkst Du geschmeidig um und versprichst ihm, dass... so dass [Dank Deines erfolgreichen WW] das gewünschte Ergebnis erreicht wird." Ich fände es falsch, wenn ein geglückter EW dadurch entwertet würde, dass er nicht zum Erfolg führt, weil die Spielenden nicht erfolgreich geraten (!) haben, womit sie eine ihnen unbekannte Nichtspielerfigur in der ihnen unbekannten Gedankenwelt der Spielleitung am besten beeindrucken. Bestenfalls könnte man einen verdeckten oder auch offenen EW:Menschenkenntnis würfeln (lassen), um den "richtigen Ansatz" dann doch noch zu identifizieren, aber eigentlich sollte (gemäß 1. oben) diese Info den Spielern vor der eingeforderten Ansage vorliegen oder (gemäß 2. oben) irrelevant sein. Ich kann doch meine Spielenden nicht "russisches Roulette" spielen lassen, dass sie ohne Info eine Handlung wählen müssen, die - wie gesagt, ohne dass sie das bestimmen können - von Erfolg bis Katastrophe alles bewirken kann.
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Würfeln oder spielen?
Die Erzählung des Erfolges ist für die Spielleitung eine Gelegenheit, Hinweise unterzubringen, insbesondere dahingehend, welche weitere Vorgehensweise erfolgversprechend sein könnte, bzw. die Geschichte weiter zu erzählen.
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Würfeln oder spielen?
Ich würde diese Szene nur auf (sehr) ausdrückliches Verlangen des anderen Beteiligten ausspielen - und vielleicht nicht einmal dann.
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Würfeln oder spielen?
Das dürfte er m.E. nur, wenn das vorher bekannt ist und wenn die Abenteurer gute Gelegenheiten hatten, Informationen zu erlangen, welcher Ansatz erfolgreich sein wird und welcher nicht.
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Würfeln oder spielen?
Also kurz zusammengefasst: wenn man gut würfelt, kann das eine "schlechte" Darstellung ausgleichen? Ich glaube, BFs u.a. Punkt war, dass es von der Güte der Darstellung unabhängig sein sollte, ob man gute oder schlechte Würfelwürfe braucht, um ein Vorhaben ins Ziel zu bringen... ?
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Würfeln oder spielen?
Sagen wir es anders: entweder trifft der Spieler:in diese Wahl, dann reagiert die Spielleitung entsprechend, oder man überlässt das ganz der Spielleitung, dann kann diese halt wählen, welche Vorgehensweise (wie konfrontativ, wie geschickt, ...) ihr am besten in den Kram und in die vielleicht gewünschte Richtung des Abenteuers reinpasst.
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Würfeln oder spielen?
Gibt es da denn einen Ansatz für Anführen? M.E. gibt es da keine klar dominante Strategie. Ich tendiere z.B. dazu, lieber zuerst "kleine" Gegner abzuräumen, damit ich möglichst bald möglichst weniger Angriffe pro Runde gegen mich gewürfelt bekomme. Das heißt aber, dass ich ggf. mehr Treffer von den "Großen" fange, die natürlich mehr weh tun. Je nach Schaden und Rüstungsschutz wäre es ggf. optimaler, die "kleinen" Angriffe zu fressen - die auch eher leicht als schwer sein werden - und stattdessen ein schnelles Ende der wirklich schädlichen "großen" Angriffe zu erreichen. Zumal die "Kleinen" dann wahrscheinlich eh' weglaufen. Wenn man noch was aus Ars Armorum wählen kann oder auch nicht, wird die Entscheidung noch komplexer. Gut, Du würdest eine Einschätzung geben - mehr kann man da wahrscheinlich tatsächlich nicht tun, oder?
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Würfeln oder spielen?
Bei sozialen Fähigkeiten würfelt der SL für den SC. Der SL würfelt, teilt das Ergebnis in Textform dem Spieler mit (voice zettel oder kurz vor der Tür), dieser sollte dieses Ergebnis dann durch Rollenspiel mit seiner Figur umsetzen. Ui, das steht tatsächlich so im Kodex S. 54. Ich lasse häufig - z.B. beim Feilschen - die Spieler selbst würfeln. Da steht übrigens auch, dass "die Art und Weise" des Vortrags die Erfolgsaussichten "beeinflusst" - die Spielleitung "kann" Zu- und Abschläge vergeben. Das ist somit die Anregung/Meinung der Frankes zu diesem Thema und - insoweit als es halt im Regelwerk steht - die Grundlinie der Diskussion... Auf die "Stille Post", nur der "auserwählten" Figur ihre Erkenntnisse zukommen zu lassen und dann zuzuschauen, wie (un)vollständig oder verfälscht diese weiter gegeben werden, verzichte ich meist. Ich sage so etwas direkt in die Gruppe. Das geht auch viel schneller.
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Würfeln oder spielen?
Naja, ich darf also Spieler eine Fertigkeit, die ich nicht kann, gar nicjt versuchen, zu spielen? Ich weiss dann aber doch als Spieler, das ist riskant, weil ich die Fertigkeit nicht kann, aber wenn ich es als Spieler, der die Figur führt, doch will? Wenn mir der SL den Einsatz der Fertigkeit verbieten will, weil es schlechtes Rollenspiel sei, würde ich das als übergrffig von der SL empfinden, als Rollenspielpolizei und Einmischung in mein Figurenspiel. Missverständnis! Abd meinte nicht, dass Du eine Fertigkeit nicht ausspielen dürftest, die auf dem Figurenbogen steht (völlig egal davon, ob die reale Person Spieler:in diese Fertigkeit beherrscht oder nicht). Abd meinte, dass Du nicht Deine Spielfigur spielen solltest, als hätte sie eine Fertigkeit (die Du als spielende Person tatsächlich darstellen kannst, etwa Beredsamkeit), die aber auf ihrem Bogen nicht steht. Klassisches Beispiel. Con-Saga. Wir mussten eine Nichtspielerfigur, die wir noch nie vorher gesehen hatten, dazu motivieren, mit uns mitzukommen, um an einem Ritual teilzunehmen, um einen Verwandten zweiten Grades dieser Figur von einem fiesen Fluch zu erlösen. Wortführer war ausgerechnet ich in der Rolle von Commandante Aelan, ein wortkarger Söldner, dem damals soziale Fertigkeiten gänzlich abgingen. Eine große Rede mit geschliffenen Argumenten verbot sich damit aus meiner Sicht von selbst, mal davon abgesehen, dass es ein Uhr Nachts war und ich nicht weiß, was ich da noch hinbekommen hätte. Ich sagte "Ihr müsst mit uns kommen und Euren Bruder retten. Jetzt. Beredsamkeit ungelernt - klacker - gewürfelte 20 (oder lass' es eine 19 bei (+3) gewesen sein, es ist eine Weile her)". Ich war eigentlich darauf vorbereitet, als nächstes die Person um die Hüfte zu fassen und mit Gewalt mitzunehmen. Der Würfel hat mich da ein bisschen erlöst (wie man den DDD entnehmen kann, hat Aelan seit - und infolge - diesem Abenteuer viele Punkte in soziale Fertigkeiten investiert. Aber auch wenn er das heute ganz gut gelernt hat, versuche ich immer noch, Aelans Beredsamkeit durch knappe Worte, präzise Argumente und einen stechenden Blick auszudrücken, halt in dem Fall dann mit weniger Bedarf an Würfelglück. Der Commandante hat halt offenbar eine sehr glaubwürdige Körpersprache).
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Würfeln oder spielen?
Bei mir als Spielleitung wären mögliche Antworten: Menschenkenntnis: Du sagst, was Du wissen willst (meist: "lügt der?"). In meiner Antwort nehme ich ggf. auf einzelne der genannten Punkte Bezug, z.B. "Dir fällt auf, dass [Name] stark zu schwitzen und sich auch sonst nicht wohl in seiner Haut zu fühlen scheint" oder "Du bist der Meinung, so wie Dir [Name] nicht ins Auge zu schauen können scheint, lügt der Dir gerade etwas vor". Beredsamkeit: meist möchte ich gerne noch einen Diskussionsansatz, z.B. "ich gebe mich als Boten aus der Hauptstadt aus, den er jetzt unbedingt sofort und unauffällig vorbei lassen müsse" oder "ich mach voll den Bully, plustere mich auf, schiebe ihn aus dem Weg und sage etwas wie 'aus dem Weg, niederer Knecht, ich muss zum Fürst'" (beim zweiten würde ich für das Schieben noch einen PW:St abfragen... und wahrscheinlich gegenüber einer legitimen Wache -2 auf die Beredsamkeit geben). Das gibt mir einen Anknüpfungspunkt für meine Antwort, vor allem, wenn es schiefgeht. Dann muss ich mir nicht alles allein ausdenken.
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Samstag – Abenteuer 1880: Der Mord zum Sonntag
Thema von Zeno wurde von Ma Kai beantwortet in Südcon - Abenteuervorankündigungens AbenteuervorankündigungenEr hat das im Schwampf geschrieben. Es soll wie die bisherigen "Mord zum Sonntag"s sein, aber er möchte mehr Zeit haben, deshalb Samstag.
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Würfeln oder spielen?
Ich bin nicht BB und habe daher den Luxus, mir dessen Worte nicht zu Eigen machen zu müssen. Ich möchte darauf hinweisen, dass "extrovertiert" kein binärer Schalter ist, der "an" oder "aus" ist. Zwischen ex- und introvertiert gibt es hingegen ein Kontinuum, bei dem die meisten von uns irgendwo auf der Glockenkurve sitzen. "Der extrovertierte Spieler" (ich vermute: tendenziell männlich) in dieser Diskussion dürfte also schon einmal von Anfang an nicht sehr repräsentativ sein, vielleicht sogar (in der absoluten Argumentation oben) Elemente eines Zerrbilds haben. Ich habe Spieler kennen gelernt, die temporär unfähig waren, anderen "auch" Raum für ihr Spiel zu geben. Ich habe keinen Spieler kennen gelernt, bei dem dies dauerhaft der Fall war. Alle haben irgendwann gemerkt, dass ihr Verhalten nicht gut war, oder wurden von den Mitspielern darauf aufmerksam gemacht (und haben darauf gehört und ihr Verhalten dann, zumindest temporär, angepasst).
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Freitag - Auf ewig verdammt
Thema von Gindelmer wurde von Ma Kai beantwortet in Südcon - Abenteuervorankündigungens AbenteuervorankündigungenWie schön! Dann kann ich Donnerstag/Freitag-bis-Abendessen ein langes Abenteuer anbieten und den Tag stimmungsvoll mit Dir ausklingen lassen.
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Freitag - Auf ewig verdammt
Thema von Gindelmer wurde von Ma Kai beantwortet in Südcon - Abenteuervorankündigungens AbenteuervorankündigungenOh, nur vier Mitspieler? Ich wäre gerne einer davon, wenn ich darf? Ich hätte Lust, mir jemand Scharidisches dafür zu basteln.
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Würfeln oder spielen?
Von mir ist ja das Abenteuer "Schwarz ist die Nacht" veröffentlicht. Abenteuerablauf
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Würfeln oder spielen?
Na ja, man spielt ja nicht allein Rollenspiel. Es gibt eben nun mal Mitspieler am Tisch. Wenn alle so gestrickt sind, dass sie alles in epischer Breite in wörtlicher Rede ausspielen wollen, dann dann gibt das Hauen und Stechen, weil alle gleichzeitig reden wollen, oder wenn zwei von vier ihre Spotlight-Time voll ausgespielt haben, ist der Abend vorbei (und das am besten noch virtuell über Kopfhörer, wo man sich besonders toll dazwischenquatschen kann). Sofern man nicht der einzige ist, der in der Gruppe überhaupt 's Maul aufmacht, muss man sich zurücknehmen. Zwangsläufig. Es ist nur eine Frage, wie viel. Schön ist es halt, wenn die Mitspielenden, die eigentlich die Fähigkeit hätten, alles abzuwickeln, jede Frage zu beantworten, jede Nichtspielerfigur zu bequatschen, jede Interaktion zum Erfolg zu führen... wenn diese Leute sich von selbst zurücknehmen und nicht "eingehegt" werden müssen. Leute, die eingehegt werden müssen, damit andere auch zu "ihrem Recht" kommen, sind zwar möglicherweise sehr erfolgreich, aber damit für die anderen mehr und mehr Spaßbremsen. Bei "Yes Minister" nennen sie das ein "unregelmäßiges Verb": Ich maximiere den Gruppenerfolg durch Einsatz meiner rhetorischen Fähigkeiten. Du schwätzt halt viel, aber solange Du mir den Vortritt lässt, wo es echt zählt, ist das tolerabel. Er nimmt uns allen die Spielanteile weg, der Blödian!
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Würfeln oder spielen?
Natürlich beides! Vor allem, wenn Du mit "Würfelspiel" den gesamten Regelkomplex mit seinen Auswahlentscheidungen unter Knappheit einbeziehst. Midgard ist, wenn ich meine schönste Ulvar-Miene ziehe und sage "das darfst Du aber nicht. Das ist nicht höflich! Ich stelle mich dem Fürsten in den Weg und klopfe mir mit der Keule in die Handfläche". Midgard ist auch, wenn ich vor MOAM saß und feststellte, "OK, mit den letzten 200 EP kann ich entweder Dolch um eins hoch, oder sie sparen und nächste Runde Gassenwissen lernen - was bringt mir mehr?". Midgard ist, wenn ich sage, "ebendeshalb, geschätzter Herr Kaufmann, müsst Ihr uns mehr bezahlen, denn wenn Ihr nicht die absoluten Experten engagiert - und seht Euch mal den Magier neben mir an, habt Ihr so einen mächtigen Zauberer schon gesehen? - dann wird Euch das noch viel mehr kosten - nicht nur Euer Leben, sondern auch noch Euren guten Ruf...". Midgard ist auch, wenn ich sage: "OK, wenn ich hier durch den Kontrollbereich laufe - das gibt mein Geländelauf her - dann komme ich gerade mit halber B an den Nekromanten ran. Ich habe beide Äxte in der Hand und schlage beidhändig; da müsste einer ins Ziel kommen und goodbye Ritual. Ihr haut mich dann raus, gell?" Du verkürzt, wenn Du manche Teilaspekte gegenüber anderen übergewichtest. "Rollen"spiel heißt halt auch, die Rolle auszuspielen - und die Rolle ist auch die, die zahlenmäßig auf dem Bogen steht. Wenn da nicht Geschäftstüchtigkeit+15 steht, dann ist das nicht Teil Deiner Rolle. Und dann ist das auch nicht auszuspielen. Sonst kannst Du das mit dem Bogen auch lassen und rein erzählen, was Dir gerade passt. Umgekehrt, wenn da Beredsamkeit+15 steht und die Persönlichkeit der Spielenden (im Unterschied zu der der Spielfigur) gibt das nicht her, dann bleibt als einzige Möglichkeit zu sagen, "ich bequatsche den Typen, dass er uns durchlassen soll, sonst werden seine Chefs nachher hart bös' mit ihm sein, [klacker] 28". Und das ist auch nicht schlechter - manchmal einfach nur effizienter - als alles auszuspielen. "Rollen"spiel ist nicht Schauspiel, es ist das Ausspielen der Rolle, wie sie auf dem Bogen steht. Ob man dann für besonders tolles "Schau"spiel Würfelboni vergibt, ist Geschmackssache. Francesco wird das toll finden, BF bescheuert. Mein Weg ist (in meiner Erinnerung...), in der Beschreibung auf allfälliges Schauspiel einzugehen. D.h. wenn toll geschauspielert wurde und die Summe aus Würfelwurf und Fertigkeitswert das hergibt, dann gibt es eine besonders enthusiastische Schilderung des Erfolgs (die vielleicht auch in der Sache weiter geht, als wenn nur gewürfelt wurde - auch unter dem Gesichtspunkt, dass es uns als Gruppe offenbar wichtig war, hier Spielzeit zu investieren). Oder wenn dann die Würfel nicht mitmachen, dann ziehe ich die "fail forward"-Karte und bleibe z.B. als Gesprächspartner in der Sache hart, lasse aber einen Hinweis fallen, wie man das Gegenüber doch umstimmen könnte (vor allem, wenn der Fertigkeitswert den Erfolg eigentlich hergeben sollte, es war bloß der Würfel fies). Das ist aber sehr stark Geschmackssache. Den einen gefällt es besser so, den anderen anders. Ich bin daher sehr bei EK: bloß nicht werten. Sehr, sehr unterschiedliche Persönlichkeiten spielen mit sehr, sehr unterschiedlichen Vorlieben Midgard, daraus werden sich auch sehr, sehr unterschiedliche Spielstile ergeben - die alle jemandem Spaß machen.
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Update, heute um 23:00 Uhr
War da was? Mal wieder völlig geräuschlos... sauber, sauber...
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5. ForumsCon 2027 Schwampf
Ihr seid fix - es ist kaum der Südcon eingeladen.
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Scheitern - Wie hart darf es sein? Soll der SL abfedern? Welche Mechanismen gibt es?
Sehr gut! Anders ausgedrückt - wenn das Abenteuer total linear ist (also A - B - C - D - ...), dann hast Du halt erhebliche Mühe, für jeden dieser Übergänge Deine drei Hinweise unterzubringen. Das zwingt Dich fast schon in die geschilderte Netzstruktur. Was das Abenteuer anspruchsvoller zu leiten macht, weil man halt nicht so einfach den Überblick behalten kann, wo die Abenteurer gerade sind und wo es als nächstes hingeht, aber reizvoller.
- Diskussionen zu Moderationen
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Scheitern - Wie hart darf es sein? Soll der SL abfedern? Welche Mechanismen gibt es?
Wenn das aus heiterem Himmel kommt - 100% d'accord. Wenn die Abenteurer hätten wissen können (aber sich nicht drum geschert haben), dass ein Assassine unterwegs ist und sie sich schützen sollten (aber die Mühe gescheut haben), dann haben sie es wieder selber verbockt.
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Wer sagt die passende Fertigkeit an: Spielende oder SL
Sollte ja. Aber ich halte das für unmöglich. Wir sind alle nicht perfekt. Aber meistens kommen wir nahe genug aneinander heran, um auf einer hinreichend gemeinsamen Grundlage miteinander spielen zu können.