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Hervorgehobene Antworten

2 Stunden her, Fabian schrieb:

Ich gehe vor allem davon aus, ...

Ich lese und verstehe Deine Erwartungen an eine (MIDGARD-) Con und ich stimme Dir gerne zu. Ich wünsche Dir auch, dass es bald zehn und mehr schnell voll besetzte M6 Veranstaltungen gibt, die alle Deinen Vorstellungen entsprechen. Solche Veranstaltungen erfüllen möglicherweise nicht mehr meine Erwartungen, müssen sie auch nicht, und daher wünsche ich mir das weitere, sehr lange Fortbestehen von "classic" Midgard- Veranstaltungen, so wie sie in den letzten Jahren stattgefunden haben.

Solche Veranstaltungen mögen eine Nische bedienen, mögen kleiner werden - aber ich mag dieses in Deinem Beitrag beschriebene "spezielle Phänomen der Midgard- Cons", ich mag die M4 Regeln, ich habe mich an M5 gewöhnt. Diese Regeln sind mir vertraut, sie reichen mir zum Ausüben meines Hobbies. Ich habe kein intrinsisches Interesse daran, mich auf ein M6 Regelwerk einzulassen. Oder einen anderen, mit M6 verbundenen Spielstil. Ich mag es auch nicht, durch wiederholtes Schönreden in diese Richtung getrieben werden: das neue M6 Regelwerk ist mir schlichtweg gleichgültig.

Ich mag keine durch die Verflechtung mehrere Regelwerke geschaffene Komplexität an einem Spieltisch, an dem ich gegebenenfalls leite. Es ist eine künstlich geschaffene exponentielle Steigerung der Komplexität von "Richtig oder Falsch" durch x verwobene Regelsysteme, y Spielfiguren mit einer enormen Bandbreite und z Interpretationen, abseits der eigentlichen Geschichte. Daher bleibe ich beharrlich, ohne die Erwartung, es allen Recht machen zu müssen: ich leite nur nach M4, wegen der Nähe zu M4 spiele ich auch M5. Ich habe die M5 Regeln nie so verinnerlicht, um Spielleiter zu sein. Als solcher will ich mich auf die Fortführung einer interaktiven Geschichte in einer vertrauten konsistenten Umgebung konzentrieren, nicht auf die just-in-time Anpassung von verschiedenen Regelwerken. M6 wirkt auf mich noch ferner von M4 als M5, für mich damit noch weniger wünscheswert, es zu lesen, zu verstehen und anzuwenden. Wie gesagt - kein intrinsisches Interesse. Viele andere - hoffentlich nicht zu viele, zu schnell ;) - werden das anders handhaben wollen und das ist ebenso richtig.

Daher wäre ich sehr froh, wenn sich mindestens eine Veranstaltung von vielen weiterhin den bisherigen Regelwerken verschreibt. An einer solchen werde ich gerne teilnehme, ich habe eine Vorstellung davon, was mich dort erwartet, ohne mich einem impliziten Zwang nach Runderneuerung zu unterwerfen. Ich finde es sehr gut, dass es gerade die Bacharach Veranstaltung ist, die sich dem Bewahren verschrieben hat - meiner recht kurzen Anfahrtszeit wegen.

Bitte versteht diese Erwartung und den Wunsch an vertrauter Regel-Konformität am Tisch als eine bewahrenswerte Nische im großen Raum von Neuem. Versteht die sie bedienende Veranstaltung als die Inklusion eines historischen Relikts, nicht als Ausgrenzung der Entwicklung. Und gönnt sie den daran interessierten Teilnehmern. Es besteht für alle anderen weder explizit noch implizit eine Verpflichtung zur Teilnahme.

Bearbeitet ( von Lukarnam)
Rächtschreipunk

Vor 17 Minuten, Lukarnam schrieb:

Ich lese und verstehe Deine Erwartungen an eine (MIDGARD-) Con und ich stimme Dir gerne zu. Ich wünsche Dir auch, dass es bald zehn und mehr schnell voll besetzte M6 Veranstaltungen gibt, die alle Deinen Vorstellungen entsprechen. Solche Veranstaltungen erfüllen möglicherweise nicht mehr meinen Erwartungen, müssen sie auch nicht, und daher wünsche ich mir das weitere, sehr lange Fortbestehen von "classic" Midgard- Veranstaltungen, so wie sie in den letzten Jahren stattgefunden haben.

Solche Veranstaltungen mögen eine Nische bedienen, mögen kleiner werden - aber ich mag dieses in Deinem Beitrag beschriebene "spezielle Phänomen der Midgard- Cons", ich mag die M4 Regeln, ich habe mich an M5 gewöhnt. Diese Regeln sind mir vertraut, sie reichen mir zum Ausüben meines Hobbies. Ich habe kein intrinsisches Interesse daran, mich auf ein M6 Regelwerk einzulassen. Oder einen anderen, mit M6 verbundenen Spielstil. Ich mag es auch nicht, durch wiederholtes Schönreden in diese Richtung gertieben werden: das neue M6 Regelwerk ist mir schlichtweg gleichgültig.

Ich mag keine durch die Verflechtung mehrere Regelwerke geschaffene Komplexität an einem Spieltisch, an dem ich gegebenenfalls leite. Es ist eine künstlich geschaffene exponentielle Steigerung der Komplexität von "Richtig oder Falsch" durch x verwobene Regelsysteme, y Spielfiguren mit einer enormen Bandbreite und z Interpretationen, abseits der eigentlichen Geschichte. Daher bleibe ich beharrlich, ohne die Erwartung, es allen Recht machen zu müssen: ich leite nur nach M4, wegen der Nähe zu M4 spiele ich auch M5. Ich habe die M5 Regeln nie so verinnerlicht, um Spielleiter zu sein. Als solcher will ich mich auf die Fortführung einer interaktiven Geschichte in einer vertrauten konsistenten Umgebung konzentrieren, nicht auf die just-in-time Anpassung von verschiedenen Regelwerken. M6 wirkt auf mich noch ferner von M4 als M5, für mich damit noch weniger wünscheswert, es zu lesen, zu verstehen und anzuwenden. Wie gesagt - kein intrinsisches Interesse. Viele andere - hoffentlich nicht zu viele, zu schnell ;) - werden das anders handhaben wollen und das ist ebenso richtig.

Daher wäre ich sehr froh, wenn sich mindestens eine Veranstaltung von vielen weiterhin den bisherigen Regelwerken verschreibt. An einer solche werde ich gerne teilnehme, ich habe eine Vorstellung, was mich dort erwartet, ohne mich einem impliziten Zwang nach Runderneuerung zu unterwerfen. Ich finde es sehr gut, dass es gerade die Bacharach Veranstaltung ist, die sich dem Bewahren verschrieben hat - meiner recht kurzen Anfahrtszeit wegen.

Bitte versteht diese Erwartung und den Wunsch an vertrauter Regel-Konformität am Tisch als eine bewahrenswerte Nische im großen Raum von Neuem. Versteht die sie bedienende Veranstaltung als die Inklusion eines historischen Relikts, nicht als Ausgrenzung des Entwicklung. Und gönnt sie den daran interessierten Teilnehmern. Es besteht für alle anderen weder explizit noch implizit ein Zwang zur Teilnahme.

danke, dem ist nichts hinzuzufügen! Trifft es genau! 👍

@Lukarnam dann haben Dich also schon die Frankes abgehängt, die ja auch schon laufend neue Regelversionen heraus gebracht haben...

  • Ersteller
Vor 18 Minuten, Ma Kai schrieb:

@Lukarnam dann haben Dich also schon die Frankes abgehängt, die ja auch schon laufend neue Regelversionen heraus gebracht haben...

Wollen wir persönlich werden? Was willst Du kompensieren?

Ich bewundere Deine avangardistische Begeisterung für das Zukünftige und die übertriebene Dramaturgie, mit der Du Deine vermeintliche Entwicklung rechtfertigst. Jetzt kannst Du bisschen wachsen, ist gelobt.

Ich kann Dir versichern, es ist eine bewusste Entscheidung für meine Vorliebe, ich fühle mich keineswegs abgehängt von Neuem.

Das wäre vielleicht der Fall, wenn ich in meinem Job, in der experimentellen Medizin, auf einem Quantencomputer keine KI mehr anwenden könnte. Jetzt plustere ich mich etwas auf, um wieder gleich gross zu werden.

1 Stunde her, Lukarnam schrieb:

Ich lese und verstehe Deine Erwartungen an eine (MIDGARD-) Con und ich stimme Dir gerne zu. Ich wünsche Dir auch, dass es bald zehn und mehr schnell voll besetzte M6 Veranstaltungen gibt, die alle Deinen Vorstellungen entsprechen. Solche Veranstaltungen erfüllen möglicherweise nicht mehr meinen Erwartungen, müssen sie auch nicht, und daher wünsche ich mir das weitere, sehr lange Fortbestehen von "classic" Midgard- Veranstaltungen, so wie sie in den letzten Jahren stattgefunden haben.

In den letzten Jahrzehnten wurde aber niemand ausgeladen, der eine spezifische Variante von Midgard spielen/anbieten wollte. Ich gehe eher davon aus, dass die Midgard-Cons, so wie sie bisher gestaltet waren, länger leben und erhalten bleiben, wenn sie offen sind für neue Impulse und verschiedene Varianten (so wurde auch schon nachgefragt, ob Altgard angeboten werden darf) und neue Spielende daran teilnehmen.

Was ist mit diversen Hausregeln, die auch immer wieder auf Midgard-Conventions anzutreffen sind? Brauchen die dann zukünftig auch ein Zertifikat von der Orga: "Ja, darfst du machen oder nee, das geht jetzt aber nicht mehr." Wer wird das alles überprüfen ...?

Dich persönlich, @Lukarnam, verstehe ich mit deinen individuellen Wünschen sehr gut, aber ich halte es eben für die Con als ganze, und die Community, nicht für sinnvoll für ihr langfristiges Bestehen.

Ich kann sowohl die Perspektive von @Lukarnam als auch von @Fabian verstehen.

Es gab eine Zeit, das war noch Recht am Anfang von M6, in der sich aber dennoch schon abzeichnete, dass es sich sehr von M5 unterscheiden würde, da hatte ich ziemlich Sorge, dass auf den Cons bald M6 dominiert. Für mich wäre das das Ende meiner Con-Besuche.

Jetzt hat sich das alles etwas anders entwickelt und es steht nicht zu befürchten, dass M6 in nächster Zeit M5 auf Cons ablöst.

Aber wir wissen letztlich alle nicht, wie sich die Situation auf den Cons entwickeln wird und ob @Fabian mit seiner Vermutung, dass Offenheit zur Erhaltung der Cons führt, Recht hat. Oder es für manche, die M6 für sich ablehnen, eben bedeutet, dass sie irgendwann in der Minderheit sind und die Cons an Attraktivität verlieren. Allersings sind Cons auch schon heute für manche weniger attraktiv (geworden) aus sehr unterschiedlichen Gründen. Für die Frage nach der Erhaltung ist halt relevant, wie schnell so eine Entwicklung geht und wie viele Personen davon betroffen sind.

Ich kann mir verschiedebn Szenarien vorstellen. M5 bleibt noch lange, es gibt Nischen mit anderen Systemen, manche Besucher*innen kommen nicht mehr, neue kommen dazu, finden Interesse an den verschiedenen Angeboten usw. - die Cons bleiben erhalten. Oder M6 wächst schneller als erwartet, was für einige die Cons nicht mehr besuchbar macht, es kommen aber nicht mehr genug Neue nach. Entweder die Cons verschwinden oder entwickeln sich teilweise zu reinen MX-Cons.

Es sind sicherlich noch weitere Entwicklungen denkbar, die alle unterschiedlich wahrscheinlich sind.

Ich persönlich wünsche mir, dass die Midgard-Cons noch lange bei M5 bleiben und trotzdem eine gewisse Vielfalt vertreten ist, damit alle auf ihre Kosten kommen. Ob dafür eine Einschränkung der Regelsysteme ein sinnvolles Vorgehen ist, möchte ich nicht entscheiden (und bin froh, dass ich es auch nicht muss).

Ich persönlich kann mir vorstellen, dass ich in Zukunft sowohl M5 als auch M6 spiele - jeweils für etwas unterschiedliches Spielgefühl. Aber das wird sich erst noch herausstellen müssen.

Sehr schade fände ich es, wenn ich dazu auf mehrere Cons fahren müsste. Das würde in meinem Fall vermutlich nicht passieren, also müsste ich mich entscheiden. Warum? Weil irgendjemand „ein Zeichen setzen“ will oder sich besonders modern oder als Gallisches Dorf fühlt. Zumindest kommt es mir so vor. Im Zweifel würde ich mich wohl für eins der inklusiven Angebote entscheiden, um der Spaltung in der Welt nicht weiter Vorschub zu leisten.

Bearbeitet ( von Godrik)

Ich verstehe die ganze Diskussion nicht wirklich.

Gründe:

  1. die derzeitigen Midgard-Conventions werden von Vereinen veranstaltet.

  2. Die derzeitigen Midgard-Conventions sind Einladungs-conventions.

Aus 1. ist klar, dass der Verein die Regeln für seine Con aufstellt. Wenn der Verein "nur" ein bestimmtes Spielsystem in einer bestimmten Regeledition auf seiner Con gespielt haben möchte, dann ist das so.

Aus 2. ist klar, dass niemand einen Anspruch auf Teilnahme an einer Convention hat. Jeder der teilnehmen möchte, benötigt zunächst einmal eine Einladung. Wer die erhält, ist Sache des Vereins. Es besteht zu dem für niemanden ein Anspruch darauf, eine Einladung zu erhalten.

Wer eine Einladung erhält hat auch keinerlei Anspruch darauf, dass in irgendeiner Form auf seine Wünsche nach Spielsystemen, Regeleditionen, Luxusbetten oder Tabledanceeinlagen eingegangen wird.

Und ja, der Einladende kann und darf natürlich von Jahr zu Jahr die Rahmenbedingungen ändern. Er kann in dem einen Jahr nur die Regeledition 1 eines Rollenspielsystems zulassen und im nächsten Jahr genau dieses ausschließen und dafür 50.000 andere Spielsysteme und/oder Welten zulassen.

Das einzige Recht im Rahmen einer Einladung zu einer Convention, das der Eingeladene hat, ist zu entscheiden, ob die Einladung zu diesen Rahmenbedingungen angenommen wird.

Natürlich kann es dem Verein passieren, dass seine Mitglieder alleine auf der Convention sind, weil die Rahmenbedingungen alle Eingeladenen abgeschreckt haben. Das ist sein Problem.

Mal angenommen, ein Verein wolle nur Fleisch essende und Bier trinkende Rollenspieler im knappen Dschungeloutfit auf seiner Convention sehen, dann werden vermutlich viele gar nicht erst nach einer Einladung fragen, selbst wenn es die einzige Convention in ganz Europa wäre. Da ändert auch nichts, daran wenn die Einladung über eine Mailingliste oder hier im Forum für viele zugänglich ist oder die Convention im Vorjahr mit anderen Rahmenbedingungen für die meisten noch eine tolle Sache war.

Es hat btw auch niemand einen Anspruch darauf, dass Midgard-Conventions stattfinden. Aktuell benötigt man da Personen, die das in ihrer Freizeit organisieren. Wenn es die nicht gibt, weil sie das Anspruchsdenken potentieller Teilnehmer nicht bereit sind zu erfüllen, dann gibt es keine Midgard-Cons mehr.

Vielleicht sollten darüber mal viele nachdenken, die immer nur Ansprüche anmelden.

Bearbeitet ( von Leachlain ay Almhuin)

Vor 35 Minuten, Leachlain ay Almhuin schrieb:

Die derzeitigen Midgard-Conventions sind Einladungs-conventions.

Das stimmt schon lange nicht mehr.

Vor 37 Minuten, Leachlain ay Almhuin schrieb:

Es hat btw auch niemand einen Anspruch darauf, dass Midgard-Conventions stattfinden. Aktuell benötigt man da Personen, die das in ihrer Freizeit organisieren. Wenn es die nicht gibt, weil sie das Anspruchsdenken potentieller Teilnehmer nicht bereit sind zu erfüllen, dann gibt es keine Midgard-Cons mehr.

Als Veranstalter kann ich Dir sagen, dass das nicht mein Anspruch ist. Die Aussage hat mich tatsächlich sogar erschrocken.

Teilnehmer an Cons zahlen eine Menge Geld für die Teilnahme. Sie nehmen sich sogar Urlaub. Wir Con-Veranstalter veranstalten Cons doch nicht um anderen ein Gefallen zu erweisen, für den andere dankbar sein müssen.

Das ist ein Geschäft auf Augenhöhe.

Bearbeitet ( von Abd al Rahman)

Zeit: 17.1.2026 um 11:59, Abd al Rahman schrieb:

Also Midgard-Cons wo alle Editionen und Ableger willkommen sind. Daumen hoch dafür. thumbs

Zeit: 17.1.2026 um 12:40, Ma Kai schrieb:

@Lukarnam dann haben Dich also schon die Frankes abgehängt, die ja auch schon laufend neue Regelversionen heraus gebracht haben...

Zwei Beiträge, die ein Lehrstück sind für "Aktives Missverstehen+18".

Vor 12 Minuten, Abd al Rahman schrieb:

Das stimmt schon lange nicht mehr.

Doch, lies mal in den verschiedenen Einladungen nach. Ich würde mich regelmäßig auf dieses juristisches Konstrukt zurückziehen, falls es Ärger gibt. Ene legere Praxis schafft hier kein Gewohnheitsrecht.

Vor 15 Minuten, Abd al Rahman schrieb:

Als Veranstalter kann ich Dir sagen, dass das nicht mein Anspruch ist. Die Aussage hat mich tatsächlich sogar erschrocken.

Teilnehmer an Cons zahlen eine Menge Geld für die Teilnahme. Sie nehmen sich sogar Urlaub. Wir Con-Veranstalter veranstalten Cons doch nicht um anderen ein Gefallen zu erweisen, für den andere dankbar sein müssen.

Das ist ein Geschäft auf Augenhöhe.

Du siehst offenbar nicht die juristische Seite. Es gibt hier viele Kulanzregeln, was verhinderte Teilnahme und Zeitpunkt von Einladungen angeht. Klar es wird letztlich ein Vertrag zwischen Orga und Gast zustande kommen müssen, aber das ist nun einmal so. Gegenseitige Freundschaft sollte dazu führen, dass kein böses Blut entsteht, aber wir werden uns auf eine gemeinsame Sicht nicht durch Idealismus einigen können. Ich bin hier für eine kulante, aber nicht willkürliche Sicht. Ich möchte letztlich allen in die Augen schauen können und sagen, Angebot und die dann realisierte Durchführung eine Cons ist ehrlich und mit gutem Willen umgesetzt worden.

Soeben, Solwac schrieb:

Doch, lies mal in den verschiedenen Einladungen nach. Ich würde mich regelmäßig auf dieses juristisches Konstrukt zurückziehen, falls es Ärger gibt. Ene legere Praxis schafft hier kein Gewohnheitsrecht.

Definitiv nicht. Erzähl mir nicht wie ich meinen Con veranstalte sly Auch der Klostercon funktioniert anders.

Du siehst offenbar nicht die juristische Seite. Es gibt hier viele Kulanzregeln, was verhinderte Teilnahme und Zeitpunkt von Einladungen angeht. Klar es wird letztlich ein Vertrag zwischen Orga und Gast zustande kommen müssen, aber das ist nun einmal so. Gegenseitige Freundschaft sollte dazu führen, dass kein böses Blut entsteht, aber wir werden uns auf eine gemeinsame Sicht nicht durch Idealismus einigen können. Ich bin hier für eine kulante, aber nicht willkürliche Sicht. Ich möchte letztlich allen in die Augen schauen können und sagen, Angebot und die dann realisierte Durchführung eine Cons ist ehrlich und mit gutem Willen umgesetzt worden.

Ich sehe gerade die juristische Seite. Es gibt ne AGB an die sich beide zu halten haben. Freundschaft kommt ins Spiel wenn etwas nicht so klappt wie in den AGB bestimmt wird. Wie geht man damit um?

Bearbeitet ( von Abd al Rahman)

Vor einer Stunde, Abd al Rahman schrieb:

Teilnehmer an Cons zahlen eine Menge Geld für die Teilnahme. Sie nehmen sich sogar Urlaub. Wir Con-Veranstalter veranstalten Cons doch nicht um anderen ein Gefallen zu erweisen, für den andere dankbar sein müssen.

Tja, mein Anspruch ist es eine Con zu veranstalten, an der diejenigen, die die Einladung angenommen haben, Spaß haben, und ich natürlich auch. Dankbarkeit fordere ich nicht ein. Wenn ich allerdings aufgrund derjenigen, die die Einladung erhalten, keinen Spaß mehr daran habe, eine Con zu veranstalten, dann lasse ich das bleiben. Ich verlange von niemandem, dass er/sie sich dafür Urlaub nimmt, das ist alleine die Entscheidung der Eingeladenen. Der finanzielle Beitrag der Eingeladenen dient nicht meinem Gewinn, sondern der Deckung der entstehenden Kosten. Das ist letztlich wie bei einer Mitbringparty. Einer (der Verein) organisiert die Party, alle gemeinsam sorgen dafür, dass die Kosten gedeckt sind.

Vor 1 Minute, Leachlain ay Almhuin schrieb:

Wenn ich allerdings aufgrund derjenigen, die die Einladung erhalten, keinen Spaß mehr daran habe, eine Con zu veranstalten, dann lasse ich das bleiben.

Umgekehrt genauso. Wie gesagt: Das ist ein Geschäft auf Augenhöhe.

Das geht mir hier mit dem Forum doch genauso. Ich freu mich wenn jemand "Danke" sagt. Aber ohne Leute die hier schreiben und bei der Moderation helfen, gäbe es das Forum nicht. Das Forum ist ein Hobby und ich habe Glück, dass es Menschen gibt, die das Angebot annehmen und ich so meinem Hobby nachgehen kann.

Bearbeitet ( von Abd al Rahman)

Vor 4 Minuten, Abd al Rahman schrieb:

Umgekehrt genauso. Wie gesagt: Das ist ein Geschäft auf Augenhöhe.

Das geht mir hier mit dem Forum doch genauso. Ich freu mich wenn jemand "Danke" sagt. Aber ohne Leute die hier schreiben und bei der Moderation helfen, gäbe es das Forum nicht. Das Forum ist ein Hobby und ich habe Glück, dass es Menschen gibt, die das Angebot annehmen und ich so meinem Hobby nachgehen kann.

Ich habe ein Problem damit, mein freiwilliges Engagement in der Con-Organisation, oder auch dein Engagement bzw. das der Mods hinsichtlich des Forums, als Geschäft zu bezeichnen. Liegt wahrscheinlich an meinem BWL-Hintergrund, denn bei "Geschäft" unterstelle ich immer eine finanzielle Gewinnabsicht oder zumindest eine nachhaltige wirtschaftliche Verbesserung meiner (des Vereins) Situation, die nicht auf eine andere legale Art und Weise erreicht werden kann. Ich unterstelle Dir bei dem Betrieb des Forums keine (finanzielle) Gewinnabsicht oder nachhaltige Verbesserung deiner Situation, genauso wie ich keinem der Vereine, die Cons veranstalten, eine solche Absicht unterstelle.

Klar ist natürlich, wenn ich eine Party veranstalten will und keiner will dran teilnehmen, dann findet sie nicht statt. Ob ich dann mein Konzept ändere oder es ganz bleiben lasse, ist aber meine Entscheidung.

Vor 2 Minuten, Leachlain ay Almhuin schrieb:

Ich habe ein Problem damit, mein freiwilliges Engagement in der Con-Organisation, oder auch dein Engagement bzw. das der Mods hinsichtlich des Forums, als Geschäft zu bezeichnen. Liegt wahrscheinlich an meinem BWL-Hintergrund, denn bei "Geschäft" unterstelle ich immer eine finanzielle Gewinnabsicht oder zumindest eine nachhaltige wirtschaftliche Verbesserung meiner (des Vereins) Situation, die nicht auf eine andere legale Art und Weise erreicht werden kann. Ich unterstelle Dir bei dem Betrieb des Forums keine (finanzielle) Gewinnabsicht oder nachhaltige Verbesserung deiner Situation, genauso wie ich keinem der Vereine, die Cons veranstalten, eine solche Absicht unterstelle.

Klar ist natürlich, wenn ich eine Party veranstalten will und keiner will dran teilnehmen, dann findet sie nicht statt. Ob ich dann mein Konzept ändere oder es ganz bleiben lasse, ist aber meine Entscheidung.

Wir müssen jetzt nicht in die BWL abtauchen. Ein Geschäft muss nicht zwingend mit einer Gewinnabsicht erfolgen.

Vor 11 Minuten, Abd al Rahman schrieb:

Wir müssen jetzt nicht in die BWL abtauchen. Ein Geschäft muss nicht zwingend mit einer Gewinnabsicht erfolgen.

Tja, wenn Du richtig lesen würdest, wäre Dir aufgefallen, dass ich die Ursache meines Problems mit dem Begriff Geschäft im Rahmen einer Con-Veranstaltung auf meinen BWL-Hintergrund zurückgeführt habe.

Natürlich kann "Geschäft" auch eine Handlung zur Bedürfnisbefriedigung oder eine Willenserklärung zur Erzielung einer rechtlichen Wirkung bedeuten. Wenn man allerdings in dem Kontext auch typische wirtschaftliche Begriffe wie "Angebot" (ja, auch das kann eine nicht-wirtschaftliche Bedeutung haben) oder den Faktor "Geld" (und auch "nehmen Urlaub" -> steht auch eher im Zusammenhang mit der Wirtschaft) mit anführt, dann ist der wirtschaftliche Bezug eher naheliegend.

Darfst Du natürlich anders sehen.

Vor 5 Minuten, Leachlain ay Almhuin schrieb:

dem Kontext auch typische wirtschaftliche Begriffe wie "Angebot" (ja, auch das kann eine nicht-wirtschaftliche Bedeutung haben) oder den Faktor "Geld" (und auch "nehmen Urlaub" -> steht auch eher im Zusammenhang mit der Wirtschaft) mit anführt, dann ist der wirtschaftliche Bezug eher naheliegend.

Darfst Du natürlich anders sehen.

Ja, sehe ich. Und ich argumentiere auch rein wirtschaftlich. Das in der Wirtschaft Geschäfte nur mit Gewinnabsicht abgeschlossen werden halte ich für ein Gerücht.

Und ja, Du darfst das auch anders sehen.

1 Stunde her, Solwac schrieb:

Doch, lies mal in den versc0hiedenen Einladungen nach. Ich würde mich regelmäßig auf dieses juristisches Konstrukt zurückziehen, falls es Ärger gibt.

Welches "juristische Konstrukt"?

Dieses Getue mit "Einladungscons" ist mehr Cargo Cult als dass es juristisch eine Bedeutung hätte.

Kleiner Schwank aus dem Nahbereich:

Der Fin de Siècle-Con dreht in diesem Jahr das Konstrukt "Einladungs-Con" um. Die Anmeldung ist komplett offen, d. h. jeder kann sich demnächst auf der Website komplett mit allen Daten anmelden. Wer das tut (und nicht unerwünscht und/oder ein Bot ist), bekommt die Einladung inkl. Zahlungsdaten geschickt.

Bearbeitet ( von dabba)

Vor 1 Minute, dabba schrieb:

Kleiner Schwank aus dem Nahbereich:

Der Fin de Siècle-Con dreht in diesem Jahr das Konstrukt "Einladungs-Con" um. Die Anmeldung ist komplett offen, d. h. jeder kann sich demnächst auf der Website komplett mit allen Daten anmelden. Wer das tut (und nicht unerwünscht und/oder ein Bot ist), bekommt die Einladung inkl. Zahlungsdaten geschickt.

Der Forumscon macht das genauso.

  • Ersteller

Als ehemalige Con Orga habe ich wie Leachlin gedacht, der Gewinn einer angebotenen und durchgeführten Veranstaltung war Freude, Einheit "Glückshormone", und davon eine ausreichende Anzahl auf meiner Seite.

Gäbe es davon nicht mehr genügend, egal aus welchem Grund, würde ich das Angebot der Veranstaltung gar nicht vorlegen, unabhängig von der Nachfrage oder den Gewinnaussichten auf der Teilnehmerseite.

Oder Nachfolger suchen.

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