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Kameril

nicht moderiert Wo verläuft die Grenze zwischen Gassenwissen und Verhören?

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Verhören setze ich immer dann ein, wenn der Gesprächspartner unwillig ist Informationen herauszurücken. Bei Gassenwissen geht es eher darum die richtigen Personen zum Befragen zu finden. Bei hartnäckigen Gesprächspartnern kann nach dem erfolgreichen Wurf auf Gassenwissen auch ein Wurf auf Verhören notwendig sein. 

Für mich ist die Grenze also die Bereitschaft Informationen ohne große Überzeugungskunst herauszugeben (mal von nem Bier oder ein Kupferstück abgesehen). 

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Verhören ist auch Aushören, das ein Gegenüber sich verplappert und Informationen preisgibt, was er eigentlich nicht wollte/sollte. Das geht dann in Richtung Gassenwissen....

  1. Gassenwissen
  2. Verhören - Aushören
  3. Entführen und dann Verhören - Verhören

 

bearbeitet von Panther

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vor 22 Minuten schrieb Kameril:

Im Verlauf der Diskussion hier kam mir die Frage auf wo die Grenze zwischen den beiden Fertigkeiten verläuft?

Bei Verhören habe ich eine Einzelperson vor mir sitzen.

Bei Gassenwissen eine ganze Gasse,...

bearbeitet von Unicum
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Ich sehe es ähnlich wie der Abd: Gassenwissen liefert allgemeinere Ergebnisse aus dem halb- oder illegalen Bereich, die zumeist auch noch funktional beschränkt sind und Auskünfte über Strukturen, Handelsmöglichkeiten etc. geben (vgl. den zweiten Absatz der Beschreibung). Verhören hingegen dient dazu, Personen gezielt Informationen zu entlocken, die sie normalerweise nicht offenbaren würden.

Beispiel: Mit Gassenwissen kann man erfahren, wie der einem unbekannte Schatzmeister der örtlichen Diebesgilde heißt, mit Verhören kann man diesem dann Informationen entlocken, ob er selbst oder der Chef Gelder veruntreut oder in bestimmte Geschäfte verwickelt ist.

bearbeitet von Prados Karwan
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vor 15 Minuten schrieb Unicum:

Bei Verhören habe ich eine Einzelperson vor mir sitzen.

Bei Gassenwissen eine ganze Gasse,...

Ich kann auch bei Verhören in der Kneipe sitzen und die WachleuteRunde zum Ausplappern ihres Wachplans bringen..  also nicht nur Einzelperson bei Verhören

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@Abd al Rahman & @Prados Karwan, wenn ich im Kodex bei Verhören Nachlese, steht da: 

Zitat

Die Fertigkeit nützt beim Verhör von Gefangenen, aber auch beim unauffälligen Ausfragen von Bürgern einer Stadt.

Könnte man also demnach sagen mit Gassenwissen schaue ich was ich so aufschnappen kann, und mit Verhör gehe ich, ggf. unauffällig, Informationen nach? Also, sobald ich gezielt nach Infos suche, z.B. um ein mit Gassenwissen erlangtes Gerücht zu Verifizieren, würde dann Verhören im Spiel kommen, während Gassenwissen mir dann nur noch liefert wo ich mich umhöre oder wen ich am Besten befrage?

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vor 35 Minuten schrieb Unicum:

Bei Verhören habe ich eine Einzelperson vor mir sitzen.

Bei Gassenwissen eine ganze Gasse,...

Ich glaube nicht dass dem so ist. Siehe auch die oben von mir zitierte Stelle der Beschreibung von Verhören. 

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vor 3 Minuten schrieb Kameril:

Abd al Rahman & @Prados Karwan, wenn ich im Kodex bei Verhören Nachlese, steht da: 

Zitat

Die Fertigkeit nützt beim Verhör von Gefangenen, aber auch beim unauffälligen Ausfragen von Bürgern einer Stadt.

Könnte man also demnach sagen mit Gassenwissen schaue ich was ich so aufschnappen kann, und mit Verhör gehe ich, ggf. unauffällig, Informationen nach? Also, sobald ich gezielt nach Infos suche, z.B. um ein mit Gassenwissen erlangtes Gerücht zu Verifizieren, würde dann Verhören im Spiel kommen, während Gassenwissen mir dann nur noch liefert wo ich mich umhöre oder wen ich am Besten befrage?

Ja, gut zusammengefasst. 

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Hm. Wird damit nicht Gassenwissen ziemlich entwertet, weil ich praktisch immer auch noch Verhören brauche, sobald es interessant wird?

Für mich greift Verhören in der Tat dann, wenn jemand eine Info nicht herausgeben will oder darf oder soll (egal ob das dann über subtile Fragen oder brachiale Gewalt passiert). Mit Gassenwissen finde ich vielleicht jemanden, der mir die Infos freiwillig gibt, wenn sie denn verfügbar sind.

 

(Um bei dem Beispiel aus dem anderen Strang zu bleiben: Mit Verhören kann ich aus Luigis Haushofmeister herausquetschen, dass sein Chef pleite ist. Mit Gassenwissen höre ich vielleicht, wie Luigis Wechselscheine nicht angenommen wurden oder dass seine Lagerhäuser mit Ramsch gefüllt sind o.ä.)

bearbeitet von Adjana
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@Adjana Das eine schließt das andere nicht aus finde ich. Wenn ich eine Einzelperson mittels Gassenwissen finde und ihr ein Bier spendiere oder sonst wie bezahle, damit sie mir ein paar Informationen gibt, dann reicht Gassenwissen für's auffinden.

Ist die Person aber unwillig oder ich möchte nicht, dass die Person bemerkt, dass ich sie aushorche, brauch ich Verhören. 

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Gassenwissen wird angewandt um jemanden gezielt zu bestechen (und nicht einfach nur Gold auf den Tisch zu legen), Verhören um jemanden gegen seinen Willen etwas zu entlocken. Da sehe ich schon eine gute Grenze.

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@Adjana und @Kameril

Die beiden Fertigkeiten überschneiden sich in gewissen Bereichen ihrer Anwendung. Adjana hat daher nicht unrecht, wenn sie eine Entwertung von Gassenwissen befürchtet, wenn für konkrete Informationen immer auch Verhören notwendig wäre. Ich würde daher  die von der Spielerfigur gewünschten Informationen qualitativ und hierarchisch einordnen. Für grundlegende, einfache oder für die Kontaktperson weniger heikle Informationen reicht dann schon Gassenwissen (aber wir reden hier immer noch vom Halbweltbereich, in dem das Ganze stattfindet), für hochwertigere Informationen benötigt man dann Verhören. Darüber hinaus würde ich auch noch je nach Spielsituation berücksichtigen, wie gut die beiden Fertigkeiten beherrscht werden, um im Zweifel Zuschläge auf die Würfe zu gewähren. Schließlich wird jemand, der Verhören gelernt hat, dessen 'öffentlichkeitstauglichen' Merkmale mit Gassenwissen kombinieren.

bearbeitet von Prados Karwan
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vor 8 Minuten schrieb Abd al Rahman:

@Adjana Das eine schließt das andere nicht aus finde ich. Wenn ich eine Einzelperson mittels Gassenwissen finde und ihr ein Bier spendiere oder sonst wie bezahle, damit sie mir ein paar Informationen gibt, dann reicht Gassenwissen für's auffinden.

Ist die Person aber unwillig oder ich möchte nicht, dass die Person bemerkt, dass ich sie aushorche, brauch ich Verhören. 

 

vor 4 Minuten schrieb Solwac:

Gassenwissen wird angewandt um jemanden gezielt zu bestechen (und nicht einfach nur Gold auf den Tisch zu legen), Verhören um jemanden gegen seinen Willen etwas zu entlocken. Da sehe ich schon eine gute Grenze.

Bin dabei, sehe aber einen Widerspruch zu Kamerils Zusammenfassung.

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vor 2 Minuten schrieb Adjana:

Bin dabei, sehe aber einen Widerspruch zu Kamerils Zusammenfassung.

Mir gefällt Prados Zusammenfassung auch besser als die von Kameril.

Die meisten Situationen der allgemeinen Informationsbeschaffung lassen sich mit Gassenwissen erledigen. Verhören kann dies im Detail aber ergänzen bzw. bei bestimmten Situationen muss es das sogar. Eine mögliche Grenze wäre, wenn ein erfolgreicher EW:Gassenwissen anzeigt, dass mehr Bestechungsgeld nichts bringt.

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Die beiden Fertigkeiten unterscheiden sich mMn. im Einsatz doch deutlich:

"Gassenwissen" ist im Bezug auf die befragten Personen unspezifisch. Man gibt nur an, was man erreichen, finden oder wissen will.

"Verhören" setze ich ein, wenn ich einer konkreten Person gegenüber sitze und dieser Informationen entlocken will, die diese nicht mehr freiwillig preis gibt. Diese Person kann man natürlich vorher mit Gassenwissen ermittelt haben.

 

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vor 59 Minuten schrieb Kameril:

Ich glaube nicht dass dem so ist. Siehe auch die oben von mir zitierte Stelle der Beschreibung von Verhören. 

 

vor einer Stunde schrieb Panther:

Ich kann auch bei Verhören in der Kneipe sitzen und die WachleuteRunde zum Ausplappern ihres Wachplans bringen..  also nicht nur Einzelperson bei Verhören

Bei Verhören hat das Gegenüber einen Widerstandswurf,... wer macht diesen wenn ihr eine Gruppe als Gruppe verhört?

Insbesondere wenn in der Fertigkeitsbeschreibung steht "Jede Person hat die Möglichkeit einem Verhör zu Widerstehen."

Gassenwissen hat auch Aspekte in denen es keinen Widerstandswurf gibt. Verhören indes nicht.

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Ist Gassenwissen jetzt (m5) nicht sogar breiter aufgestellt als früher (Fällt nicht z.B. Beschatten jetzt unter GW)?

 

Aber zurück zur Frage:

 

ich sehen Gassenwissen, Verhören ev auch Menschenkenntnis nicht als vollständig abgrenzbar, sondern als - zumindest in Teilbereichen - überschneidend. hat die Gruppe eine dieser Fähigkeiten nicht, dann kann sie eine oder beide der anderen Anwenden:

 

Beispiel:

 

Eine Gruppe untersucht den "Fall Luigi"

 

1. Gassenwissen/(oder einfach Gerüchte) würde mir grudsätzliche Infromationen liefern.  -  Z.B. WO kann ich nachfragen?, Wer könnte was wissen;

2. Verhören (inkl. Aushorchen) - GW hat mir verraten, dass Luigi OFT mit KTP Dingen handelt, im KTP-Viertel gibt es eienen KTP Händler, der oft mit ihm geschäfte macht - jetzt besuche ich ihn und will ihn aushorchen/verhören - Sic

3. Menschenkenntnis könnte mir verraten inwieweit ich den jeweiligen Infos vertrauen kann. Gleichzitig könnte ich Menshenkenntnis dazu einsetzen - anstatt zu Verhören - welchen Trigger ich brauche um jemanden zu motivieren mir die gewünschten Information zu geben (Also - reichen Drohungen, will er Geld, ein Krug Bier,...)

 

Also Fazit - wie genau einen Fähigkeit abgegrenzt wird ist nicht so wichtig - Das (kluge) anwenden ähnlicher/verwandter Fähigkeiten kann das Anwenden EINER speziellen Fähigkeit ersetzten.

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vor 14 Minuten schrieb Unicum:

 

Bei Verhören hat das Gegenüber einen Widerstandswurf,... wer macht diesen wenn ihr eine Gruppe als Gruppe verhört?

[...]

Ich richte mich nach den Angaben auf Seite 52 f. im Kodex: Nur derjenige mit dem höchsten Wert würfelt.

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On 10.4.2018 at 2:57 PM, Kio said:

Die beiden Fertigkeiten unterscheiden sich mMn. im Einsatz doch deutlich:

"Gassenwissen" ist im Bezug auf die befragten Personen unspezifisch. Man gibt nur an, was man erreichen, finden oder wissen will.

"Verhören" setze ich ein, wenn ich einer konkreten Person gegenüber sitze und dieser Informationen entlocken will, die diese nicht mehr freiwillig preis gibt. Diese Person kann man natürlich vorher mit Gassenwissen ermittelt haben.

Im Großen und Ganzen sehe ich das genauso. Gassenwissen hat auch Einsatzmöglichkeiten in Bezug auf einzelne Personen (Bestechlichkeit), aber das ist es im wesentlichen. 

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Mit Gassenwissen finde ich durch vorsichtiges Umhören in einschlägigen Kreisen heraus, wer Infos verkauft und erhalte sie für den Preis.

Mit Verhören erlange ich sie ohne Entgelt, in dem ich jemanden verbal oder körperlich in die Mangel nehme.

Durch Beredsamkeit überzeuge ich jemanden rhetorisch Infos preiszugeben.

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Zum Gruße!

Bei den ersten beiden Punkten bin icheinverstanden, aber Beredsamkeit ist doch weniger Rethorik zum Befragen als vielmehr die Befähigung in einem Verhöhr nichts (wichtiges) preiszugeben oder sich aus einer mieslichen Situation herauszureden oder sich mittels Bluffen irgendwo Zutritt zu verschaffen - oder sehe ich das falsch?

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Beredsamkeit kann die Argumente für eine Auskunft des Gegenübers verstärken. Gibt es keine Argumente, dann hilft auch kein erfolgreicher EW. Allerdings würde ich in so einem Fall Hinweise für eine Verbesserung der Chancen des nun fälligen EW:Verhörens geben.

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Beredsamkeit: ...jemanden überzeugen, für sich einnehmen, zu einer Handlung bewegen.

Das bedeutet für mich, ich bringe jemanden eventuell rhetorisch dazu etwas auszuplaudern. Es sei denn, "etwas ausplaudern" fällt nicht unter Handlung. Aber bei Handlungen gegen eigene Überzeugungen kann man einen WW machen.

Anstacheln, Beruhigen geht damit auch.

Im Verhör nichts preisgeben geht anders: WW/Wk/10 oder WW: Menschenkenntnis, Gassenwissen, erstaunlich, dass im Kodex kein WW: Verhören drinsteht. oder übersehe ich ihn gerade? Verstellen fände ich auch ok.

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