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Elfen und göttliche Gnade


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Hallo Leute!

 

Wie dem ein oder anderen bekannt sein dürfte, spiele ich vor allem einen Elfen, Wildläufer, genannt Eriolrandir.

Nun ist er schon ein bißchen herumgekommen und war auch ein paar Male in Abenteuer verwickelt, für die Abenteurer Göttliche Gnade bekommen können. So stehen jetzt auch auf meinem Abenteuerblatt 3 GG (Fuchsgeister), 1 GG (Tin), 1 GG (Rhadamantus oder wer auch immer - aus Schwarze Sphäre), 1 GG (von wem? - aus "Graues Konzil").

 

So, jetzt ist ja allgemein bekannt (S.199 ff (Arkanum Luxuedition)), dass Angehörige druidischen Glaubens (außer Erainner) keine GG erhalten/einsetzen können.

 

Wie handhabt ihr das? Als Spielleiter? Als Spieler?

 

Ich (Eriol) habe noch nie GG eingesetzt, weil es für mich irgendwie unlogisch ist, ein Stoßgebet zu einer bestimmten Gottheit zu schicken. Klar weiß ich, dass Götter mächtige Wesen sind, die das ein oder andere Mal auch mir zu Hilfe kommen könnten, aber sie anbeten? Nö. Vielleicht um Hilfe bitten. Das ginge eventuell noch. Aber eine Pilgerfahrt anbieten? Oder ein Opfer? Ich weiß nicht...

 

Also, wie handhabt ihr das?

 

Für ne edle Tat nicht belohnt zu werden, nur weil ich druidischen Glaubens bin, halte ich allerdings auch für doof...

 

Nick.

 

alias Eriol

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Hallo Leute!

 

Wie dem ein oder anderen bekannt sein dürfte, spiele ich vor allem einen Elfen, Wildläufer, genannt Eriolrandir.

Nun ist er schon ein bißchen herumgekommen und war auch ein paar Male in Abenteuer verwickelt, für die Abenteurer Göttliche Gnade bekommen können. So stehen jetzt auch auf meinem Abenteuerblatt 3 GG (Fuchsgeister), 1 GG (Tin), 1 GG (Rhadamantus oder wer auch immer - aus Schwarze Sphäre), 1 GG (von wem? - aus "Graues Konzil").

 

So, jetzt ist ja allgemein bekannt (S.199 ff (Arkanum Luxuedition)), dass Angehörige druidischen Glaubens (außer Erainner) keine GG erhalten/einsetzen können.

 

Wie handhabt ihr das? Als Spielleiter? Als Spieler?

 

Ich (Eriol) habe noch nie GG eingesetzt, weil es für mich irgendwie unlogisch ist, ein Stoßgebet zu einer bestimmten Gottheit zu schicken. Klar weiß ich, dass Götter mächtige Wesen sind, die das ein oder andere Mal auch mir zu Hilfe kommen könnten, aber sie anbeten? Nö. Vielleicht um Hilfe bitten. Das ginge eventuell noch. Aber eine Pilgerfahrt anbieten? Oder ein Opfer? Ich weiß nicht...

 

Also, wie handhabt ihr das?

 

Für ne edle Tat nicht belohnt zu werden, nur weil ich druidischen Glaubens bin, halte ich allerdings auch für doof...

 

Nick.

 

alias Eriol

Hallo Nick.

 

GG wird so selten vergeben, dass ich es für albern und kleinlich hielte, sie nicht einzusetzen. Auch würde ich GG nicht nach Göttern und Geistern sortieren. Das ist selbst einem Verwaltungsfanatiker wie mir zuviel Aufwand.

 

Elfen "glauben" nicht an Götter, aber sie erkennen ihre Existenz an und haben meist auch schon göttliches Wirken gesehen, z. B. durch eine priesterliche Wundertat. Auch erkennen sie ja Auren, auch göttliche. Warum sollte ein Elf nicht einen Gott um Hilfe angehen? Elfen sind - wie alle Bewohner Midgards - ja keine "Atheisten", die die Existenz der Götter anzweifeln.

 

Wenn ich Fluss am Ertrinken bin, rufe ich auch um Hilfe und frage den Typen, der da angeschwommen kommt, um mich zu retten, nicht nach seiner Gesinnung. nein, ich bin froh, dass er mir hilft. Wenn er mich dann hinterher ausrauben will, ist das ein Problem für hinterher.

 

Und warum nicht ein Artefakt opfern? Elfen sind ja angeblich nicht materialistisch. :sly:

 

Nimm GG an und setze sie ein, in Absprache mit dem SpL. Sie ist selten genug.

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Als Spielleiter vergebe ich an Angehörige des druidischen Glaubens keine GG. In besonderen Fällen würde ich aber einen zusätzlichen Punkt SG an solche Leute vergeben, wie es auch in dem ein oder anderen offiziellen Abenteuer vorgeschlagen wurde (frag mich nicht, welches).

 

Wenn meine Druidin von einem SL trotz der von die zitierten Regelung GG erhält, verzichte ich dankend und schriebe sie mir nicht auf. Wer die Götter nicht verehrt, wird sie meiner Meinung nach auch nie um Hilfe bitten.

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Nun ist er schon ein bißchen herumgekommen und war auch ein paar Male in Abenteuer verwickelt, für die Abenteurer Göttliche Gnade bekommen können. So stehen jetzt auch auf meinem Abenteuerblatt 3 GG (Fuchsgeister), 1 GG (Tin), 1 GG (Rhadamantus oder wer auch immer - aus Schwarze Sphäre), 1 GG (von wem? - aus "Graues Konzil").

 

GG von Rhadamantus? Ich bin beeindruckt. :D

 

So, jetzt ist ja allgemein bekannt (S.199 ff (Arkanum Luxuedition)), dass Angehörige druidischen Glaubens (außer Erainner) keine GG erhalten/einsetzen können.

 

Wie handhabt ihr das? Als Spielleiter? Als Spieler?

 

Ich würde in diesem Fall - da es ja nicht darum geht, ob man an die Gottheit glaubt, sondern ob man sie verehrt - es nach der klassischen Fantasy-Methode handhaben, die da heisst "What would Conan do?".:cool: Wie Conan's Stossgebet im Film "Crom, falls Du mich nicht erhörst, fahr zur Hölle!"(sinngemäß). Entweder klappt das oder nicht, man sollte nur nicht zu viel erwarten.

 

Ich (Eriol) habe noch nie GG eingesetzt, weil es für mich irgendwie unlogisch ist, ein Stoßgebet zu einer bestimmten Gottheit zu schicken. Klar weiß ich, dass Götter mächtige Wesen sind, die das ein oder andere Mal auch mir zu Hilfe kommen könnten, aber sie anbeten? Nö. Vielleicht um Hilfe bitten. Das ginge eventuell noch. Aber eine Pilgerfahrt anbieten? Oder ein Opfer? Ich weiß nicht...

 

"Wenn Du es schaffen solltest, mich aus diesem Mist zu befreien, dann errichte ich dir einen kleinen Schrein. Aber nur ganz klein..." *Pfeil schlägt direkt neben dem Kopf ein* "... na gut, ein bisschen grösser... mannshoch?"

 

Ich sehe hier viel Potential für schönes Rollenspiel. ;) Man kann Abenteurer auch mal pragmatisch handeln lassen, wenn es passt. Gerade auch mit dem druidischen Glauben... man verehrt diese Gottheit nicht, akzeptiert sie aber als mächtiges Wesen. Und wenn man diesem mal geholfen hat (GG!), nun, eine Hand wäscht die andere.

 

Gruß,

OBW

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Im Wilden König wird vorgeschlagen die Anhänger des druidischen Glaubens mit SG statt GG zu belohnen (wobei das auch im Wilden König nicht als allgemein gültige Regel angegeben ist, sondern in den Abenteuerkontext passt). Ich denke mal du hättest die GG gar nicht erhalten dürfen. Vielleicht wandelst du sie einfach in SG, dann erübrigen sich vielleicht weitere Diskussionen?

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SG ist definitiv viel stärker als GG. Aber das ist ja mal egal. GG ist ein Regelkonstrukt. Offiziell ist es dem druidischen Charakter verboten. Stört aber nicht, wenn er es trotzdem hat, denn der Einsatz ist sowieso nicht fix und einem Wurf überlassen.

 

Ingame-Erklärung für GG bei druidischen Charakteren: Götter sind ein Faktum. Götter existieren und "laufen rum", da kann man weder daran glauben, noch sie leugnen. Sie sind. Auch wenn ein Charakter diese Wesen nicht explizit verehrt, kann er doch etwas tun, das ihnen gefällt und sie ggf. zu Dank verpflichtet. Niemand würde es einem Charakter verbieten, einen Gefallen bei einem Dämonen gut zu haben - egal, ob er nun Dämonen verehrt oder nicht. Warum wird so ein Theater bei Göttern gemacht?

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Regeltechnisch ist es wohl so, dass (nicht-erainnische) Anhänger druidischen Glaubens keine GG erhalten (und damit auch nicht benutzen) können. Man kann ja nur von der "eigenen" Gottheit GG erhalten, wodurch die Anhänger druidischen Glaubens niemanden haben, bei dem sie GG erwerben können. Im ARK, S.71 steht auch das nur Anhänger von Göttern oder Totemgeistern GG erhalten können; alle anderen eben nicht. Ich finde es falsch, dass jemand mit druidischem Glauben GG erhält, da es faktisch kein "Wesen" gibt, das ihm dann helfen könnte.

Ich denke wenn man druidische Anhänger trotzdem mit GG spielen will, kann man das ähnlich regeln wie bei Erainnern auch.

 

SG als Ersatz zu geben finde ich angemessen (auch wenn es regeltechnisch nirgends steht); dabei kann man sich aber streiten, ob ein Punkt GG oder ein Punkt SG besser ist. Ich denke das SG besser ist.

Edited by Dracosophus
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Ingame-Erklärung für GG bei druidischen Charakteren: Götter sind ein Faktum. Götter existieren und "laufen rum", da kann man weder daran glauben, noch sie leugnen. Sie sind. Auch wenn ein Charakter diese Wesen nicht explizit verehrt, kann er doch etwas tun, das ihnen gefällt und sie ggf. zu Dank verpflichtet. Niemand würde es einem Charakter verbieten, einen Gefallen bei einem Dämonen gut zu haben - egal, ob er nun Dämonen verehrt oder nicht. Warum wird so ein Theater bei Göttern gemacht?

 

Genau meine Argumentation! Eine Hand wäscht die andere.:männlicherhändedruc

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[...]dabei kann man sich aber streiten, ob ein Punkt GG oder ein Punkt SG besser ist.
Nein, kann man nicht. Als alter Powergamer würde ich mit einem Handkuss jegliche GG in SG umtauschen, weil ich mir damit Erfolge oder Rerolls kaufen kann. GG bringt nur in Massen etwas.

 

Spontan würde ich sogar 5 GG gegen 1 SG tauschen ...

 

@obw: Ja. Das sehen wir wohl gleich, wobei ich die Ingame-Erklärungen immer zweitrangig finde.

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Ingame-Erklärung für GG bei druidischen Charakteren: Götter sind ein Faktum. Götter existieren und "laufen rum", da kann man weder daran glauben, noch sie leugnen. Sie sind. Auch wenn ein Charakter diese Wesen nicht explizit verehrt, kann er doch etwas tun, das ihnen gefällt und sie ggf. zu Dank verpflichtet. Niemand würde es einem Charakter verbieten, einen Gefallen bei einem Dämonen gut zu haben - egal, ob er nun Dämonen verehrt oder nicht. Warum wird so ein Theater bei Göttern gemacht?

 

Genau meine Argumentation! Eine Hand wäscht die andere.:männlicherhändedruc

 

Steht in den Regel nicht irgendwo, dass nur sehr gläubige Abenteurer GG bekommen und dies auch nur dann, wenn der Spieler dies gebührend ausspielt?

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[...]dabei kann man sich aber streiten, ob ein Punkt GG oder ein Punkt SG besser ist.
Nein, kann man nicht. Als alter Powergamer würde ich mit einem Handkuss jegliche GG in SG umtauschen, weil ich mir damit Erfolge oder Rerolls kaufen kann. GG bringt nur in Massen etwas.

 

Spontan würde ich sogar 5 GG gegen 1 SG tauschen ...

 

@obw: Ja. Das sehen wir wohl gleich, wobei ich die Ingame-Erklärungen immer zweitrangig finde.

 

Ich denke auch das SG besser ist. Aber wenn man als SL SG anstatt GG vergeben will, was nimmt man dann als "Umrechnungs-Kurs"? Wenn man zwei GG erhalten hätte, stattdessen ein SG; oder wenn man drei, vier, ... GG erhalten hätte?

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SG ist definitiv viel stärker als GG. Aber das ist ja mal egal. GG ist ein Regelkonstrukt. Offiziell ist es dem druidischen Charakter verboten. Stört aber nicht, wenn er es trotzdem hat, denn der Einsatz ist sowieso nicht fix und einem Wurf überlassen.

 

Ingame-Erklärung für GG bei druidischen Charakteren: Götter sind ein Faktum. Götter existieren und "laufen rum", da kann man weder daran glauben, noch sie leugnen. Sie sind. Auch wenn ein Charakter diese Wesen nicht explizit verehrt, kann er doch etwas tun, das ihnen gefällt und sie ggf. zu Dank verpflichtet. Niemand würde es einem Charakter verbieten, einen Gefallen bei einem Dämonen gut zu haben - egal, ob er nun Dämonen verehrt oder nicht. Warum wird so ein Theater bei Göttern gemacht?

 

Kleine Ergänzung: Im Wilden König gibt es für die Anhänger des druidischen Glaubens ein SG. Für Anhänger einer albischen Gottheit bis zu 5 GG.

 

Den Einsatz von GG müsste man schon aufweichen, damit es nicht völlig obskur wird. Die Beschreibungen des Regelwerks passen einfach nicht zu einem Nichtgläubigen, der plötzlich um Wunder bittet und Questen gelobt.

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@Odin: Ich habe bereits einen Vorschlag gemacht.

 

Jetzt erklär mir aber mal, warum es nicht 4 GG oder 6 GG gegen 1 SG sind?

Woran will man messen, wann es angemessen ist? Warum sollte ein Spieler (wenn man es so handhabt) für eine besondere Tat nicht mal 1 SG bekommen, wenn ein anderer den Regeln entsprechend nur 2 GG erhält? Weil wenn man z.B. 5 GG bräuchte, bekommt der Spieler, der SG erhalten würde, erstmal gar nichts und es kann ewig dauern bis wieder so eine Tat geschieht. Hat er bis dahin dann SG-Bruchteile oder so etwas?

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SG ist definitiv viel stärker als GG. Aber das ist ja mal egal. GG ist ein Regelkonstrukt. Offiziell ist es dem druidischen Charakter verboten. Stört aber nicht, wenn er es trotzdem hat, denn der Einsatz ist sowieso nicht fix und einem Wurf überlassen.

 

Ingame-Erklärung für GG bei druidischen Charakteren: Götter sind ein Faktum. Götter existieren und "laufen rum", da kann man weder daran glauben, noch sie leugnen. Sie sind. Auch wenn ein Charakter diese Wesen nicht explizit verehrt, kann er doch etwas tun, das ihnen gefällt und sie ggf. zu Dank verpflichtet. Niemand würde es einem Charakter verbieten, einen Gefallen bei einem Dämonen gut zu haben - egal, ob er nun Dämonen verehrt oder nicht. Warum wird so ein Theater bei Göttern gemacht?

 

Kleine Ergänzung: Im Wilden König gibt es für die Anhänger des druidischen Glaubens ein SG. Für Anhänger einer albischen Gottheit bis zu 5 GG.

 

Den Einsatz von GG müsste man schon aufweichen, damit es nicht völlig obskur wird. Die Beschreibungen des Regelwerks passen einfach nicht zu einem Nichtgläubigen, der plötzlich um Wunder bittet und Questen gelobt.

 

Ich finde das sogar einen super Ansatz fürs Rollenspiel.

Der gleichgültige Mensch, der aber des öfteren im Sinne einer Gottheit gehandelt hat, sieht sich plötzlich in höchster Not aus der er mit eigener Kraft nicht mehr herauskommt. Er besinnt sich auf die Göttergeschichten die er als Kind immer gehört hat. Er weiß, dass es Götter gibt und dass sie ihm jetzt helfen könnten.

Er bittet den Gott, dem er sich am nächsten fühlt in seiner Not um Hilfe.

(und erhält sie, oder auch nicht ;) )

Fortan führt er ein demütiges Leben im Dienste seines Retters. Er ändert seine Gesinnung von gleichgültig in gläubig.

Oder eben nicht. Dafür wird ihm der Gott immer wieder Steine in den Weg legen.

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Kleine Ergänzung: Im Wilden König gibt es für die Anhänger des druidischen Glaubens ein SG.
Finde ich aus regeltechnischer Sicht sehr unglücklich. Natürlich kann man das als Spielleiter so handhaben, allerdings wird damit für alle anderen Figuren ihre fixe Schicksalsgunst entwertet.

 

Den Einsatz von GG müsste man schon aufweichen, damit es nicht völlig obskur wird. Die Beschreibungen des Regelwerks passen einfach nicht zu einem Nichtgläubigen, der plötzlich um Wunder bittet und Questen gelobt.
Warum das denn? Ein Spieler kann Göttliche Gnade in so einem Fall für seinen Druiden als Regelkonstrukt einsetzen. Nicht das Gebet der Figur ist hier also der Anlass für ein göttliches eingreifen, es ist eine Gottheit selbst. Natürlich können in so einem Fall keine Questen gelobt werden, und?

 

Solwac

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@Odin: Ich habe bereits einen Vorschlag gemacht.

 

Jetzt erklär mir aber mal, warum es nicht 4 GG oder 6 GG gegen 1 SG sind?

Woran will man messen, wann es angemessen ist? Warum sollte ein Spieler (wenn man es so handhabt) für eine besondere Tat nicht mal 1 SG bekommen, wenn ein anderer den Regeln entsprechend nur 2 GG erhält? Weil wenn man z.B. 5 GG bräuchte, bekommt der Spieler, der SG erhalten würde, erstmal gar nichts und es kann ewig dauern bis wieder so eine Tat geschieht. Hat er bis dahin dann SG-Bruchteile oder so etwas?

Puh, wenn du Probleme hast, dann gib in der entsprechenden Situation einfach den Gläubigen 5 GG und dem Ungläubigen 1 SG und schwupps passt alles. Dann brauchst du nicht rumwurschteln.
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Ich finde das sogar einen super Ansatz fürs Rollenspiel.

Der gleichgültige Mensch, der aber des öfteren im Sinne einer Gottheit gehandelt hat, sieht sich plötzlich in höchster Not aus der er mit eigener Kraft nicht mehr herauskommt. Er besinnt sich auf die Göttergeschichten die er als Kind immer gehört hat. Er weiß, dass es Götter gibt und dass sie ihm jetzt helfen könnten.

Er bittet den Gott, dem er sich am nächsten fühlt in seiner Not um Hilfe.

(und erhält sie, oder auch nicht ;) )

Fortan führt er ein demütiges Leben im Dienste seines Retters. Er ändert seine Gesinnung von gleichgültig in gläubig.

Oder eben nicht. Dafür wird ihm der Gott immer wieder Steine in den Weg legen.

 

Mein Fehler. Bei einem Nichtgläubigen passt es sogar, da hast du Recht. Bei einem Anhänger des druidischen Glaubens hätte ich ein Problem damit ~ es sei denn, er will konvertieren.

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Den Einsatz von GG müsste man schon aufweichen, damit es nicht völlig obskur wird. Die Beschreibungen des Regelwerks passen einfach nicht zu einem Nichtgläubigen, der plötzlich um Wunder bittet und Questen gelobt.
Warum das denn? Ein Spieler kann Göttliche Gnade in so einem Fall für seinen Druiden als Regelkonstrukt einsetzen. Nicht das Gebet der Figur ist hier also der Anlass für ein göttliches eingreifen, es ist eine Gottheit selbst. Natürlich können in so einem Fall keine Questen gelobt werden, und?

 

Solwac

 

Eben.

Ob einen Götter mögen hat man nicht in der Hand.

Man kann sie verachten, aber vielleicht empfindet gerade das der Gott als erheiternd und lustig und bequemt sich auch durchaus mal, seine schützende Hand über das spassige kleine Kerlchen zu halten.

Vielleicht auch nur um später noch mehr Spass am knapperen Scheitern eines mächtigeren Gegners zu haben.

Das könnte den kleinen Menschen dann auch wunderbar in Rage bringen :sigh:

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Ich finde das sogar einen super Ansatz fürs Rollenspiel.

Der gleichgültige Mensch, der aber des öfteren im Sinne einer Gottheit gehandelt hat, sieht sich plötzlich in höchster Not aus der er mit eigener Kraft nicht mehr herauskommt. Er besinnt sich auf die Göttergeschichten die er als Kind immer gehört hat. Er weiß, dass es Götter gibt und dass sie ihm jetzt helfen könnten.

Er bittet den Gott, dem er sich am nächsten fühlt in seiner Not um Hilfe.

(und erhält sie, oder auch nicht ;) )

Fortan führt er ein demütiges Leben im Dienste seines Retters. Er ändert seine Gesinnung von gleichgültig in gläubig.

Oder eben nicht. Dafür wird ihm der Gott immer wieder Steine in den Weg legen.

 

Mein Fehler. Bei einem Nichtgläubigen passt es sogar, da hast du Recht. Bei einem Anhänger des druidischen Glaubens hätte ich ein Problem damit ~ es sei denn, er will konvertieren.

 

Wenn er konvertiert => kein Problem

Ansonsten gilt mein letzter Beitrag ;)

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