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Artikel: Alternativer Regelentwurf zu Doppelklassen
Thema von Einskaldir wurde von Kazzirah beantwortet in M4 Kreativecke - Gesetze der Erschaffung und des LernensDarüber habe ich auch schon nachgedacht. Wäre das sinnvoll oder eine zu große Einschränkung? Ich würde grundsätzlich nur Grundzauber der angestrebten Klasse lernen lassen, und diese als Ausnahmezauber. Ich denke, ein Zauberlehrling kann zu Beginn seiner Karriere auch nur wenige Zauber seiner Klasse, daher wäre es angemessen, wenn bei einem Klassenwechsel auch nur wenige Zauber gekonnt werden. Man könnte vielleicht auch einen Kernbestand an Zaubern für die jeweilige Klasse festlegen (z.B. alle Grad 1 Grundzauber), die die Figur gelernt haben muss.
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Der Ton im Forum
Und wer behauptet, dass der grundsätzlich nicht in Ordnung wäre? Es ist doch eher umgekehrt, dass hier behauptet wird, weil es grundsätzlich in Ordnung ist, gäbe es keine Ausreißer. Legoa hat das m.E. besser zusammengefasst als ich. Bestimmte Verteidigungsäußerungen erinnern einfach sehr deutlich an das, was in z.B. Klassenräumen gebracht wird, wenn es um das Thema Mobbing geht. Aber das Thema hatten wir hier schon mehrfach. Insofern hat Adjana leider recht, dass diejenigen, an die das ginge, da schlicht unempfindlich sind und die anderen sich das oft zu sehr anziehen.
- [Diskussion] Wir machen das Forum neu
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Artikel: Opfern
Ich kann den Grund für diesen Zauber durchaus nachvollziehen. Das Opfer ist eines der elementaren sozialen Aufgaben eines Priesters. Und natürlich gelingt ein solches nicht automatisch. Historisch gibt es hier ja durchaus peinlichst genaue Ritualvorschriften und die kleinste Abweichung kann (muss nicht) zur Katastrophe führen. Natürlich hat ein Misserfolg Auswirkungen: Das Opfer wurde von den Göttern nicht angenommen. Bei einem kritischen Misserfolg zöge der Opfernde (nicht der Priester, der ja nur Medium ist) sich den Zorn der Gottheit zu, oder das Opfer fand den Weg zur grundfalschen Gottheit. Und klar, ein Priester, der regelmäßig die Opfer seiner Mitbürger versemmelt, hätte Akzeptanzprobleme bei diesen, vor allem würde er an Autorität verlieren. Wobei ich eher dazu tendiere, das nicht über eine Wundertat, sondern über eine Fertigkeit "Ritus: (Kult)" abhandeln würde, aber das ist eher Geschmackssache.
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Der Ton im Forum
@ Zrenik: Nein, es geht hier nicht um Spekulation. Wie schon mehrfach angemerkt, die Prämisse war nicht: XY hat wegen schlechtem Umgangston das Forum verlassen. Aber es ist zumindest in der Moderation durchaus mehrfach aufgefallen, dass viele Beiträge bestenfalls grenzwertig in ihrer Wortwahl waren. Hier geht es, noch einmal zur Verdeutlichung, nicht um ausdrückliche Beleidigungen, sondern darum, dass, ob bewußt oder unbewußt, verbale Ausschlussmechanismen verwendet wurden. Es ist dabei völlig unerheblich, ob sich der Betroffene solcher Auswirkungen bewußt ist. Es ist auch völlig unerheblich, ob der Betroffene sich direkt dazu äußert, dass ihn so was stört. Niemand hier hat bestritten, dass wir hier weitgehend ein sehr gutes soziales Niveau pflegen. Allerdings fällt dann eben der Abfall um so mehr auf, wenn jemand hinzustößt, der sich anders verhält, als es die hiesige Norm guttiert. Dass das immer wieder nötig ist, zeigt mir durchaus der Verlauf dieser Diskussion. Und es zeigt mir durchaus auch, warum es so schwer ist, klassische Mobbingsituationen zu vermeiden. Die Einstellung, das Opfer sei ja selbst schuld, wenn es sich nicht erwartungsgemäß verhält, ist mir in Variationen hier schon öfter untergekommen. Auch der Mechanismus, die Situation zu überziehen, um dann festzustellen, dass es doch gar nicht so ist. @ Merl: Habe ich diesbezüglich von wissenschaftlichen Untersuchungen geredet? Nein. Es ist in dem Sinne durchaus eine durch Erfahrung und Austausch gesammelte und gefestigte Aussage. Es steht dir frei, das anders zu sehen.
- Feudalsystem und feudale Titel
- [Diskussion] Wir machen das Forum neu
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Der Ton im Forum
Nein, Tuor. Es geht hier vor allem darum, dass es bestimmte Grundregeln menschlichen Umgangs gibt, die auch nicht erst dann einsetzen, wenn der Straftatbestand der Beleidigung erfüllt ist, sondern bereits deutlich früher. Solange von allen Diskussionsbeteiligten nicht klar ist, wie sie individuell auf härtere Tonfälle reagieren, gilt eben nicht, wer sich nicht beschwert, ist zufrieden. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn man das Gegenüber nicht näher kennt und einzuschätzen weiß, ist es eigentlich selbstverständlich, besonders höflich vorzugehen. Ich weiß durchaus, dass in Spielerkreisen die Quote der Soziopathen hoch ist, dass viele eine erschreckende Empathieunfähigkeit an den Tag legen. Das ist aber kein Grund, warum das hier als Maßstab gesetzt werden soll.
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Feudalsystem und feudale Titel
Der Flottenwart ist ein Reichsamt und als solches nicht erblich. Es kann höchstens traditionell mit einem bestimmten Adelstitel verbunden sein, so wie der Erzkämmerer des deutschen Reiches traditionell immer der Markgraf von Brandenburg war. Diese Verknüpfung sehe ich aber nicht in Alba. Auch Vögte sind kein Titel, sondern Funktionen. Faktisch bedeutet "Vogt" "Statthalter", denn er vertritt den eigentlichen Funktionsträger und Rechteinhaber. Generell sind Feudaltitel ansonsten nur abgeleitet erblich. Formal vergibt der König natürlich frei. Er ist aber eben dabei nicht wirklich frei. Daher ist s üblich, dass die Titel in der genannten Form erblich sind. (Die der Erbfolge innerhalb der Familie entspricht).
- Der Ton im Forum
- Der Ton im Forum
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Stimmige Forumsnamen oder Fantasybezug
"In Stein genmeißelt" ist auch ein sprechender, thematisch stimmiger Name, der m.E. gut passt. Schwierig sind die Namen, wo man über mehrere Ecken denken muss, um einen thematischen Bezug herstellen zu können. Das führt eben dazu, wie Adjana gesagt hat, dass man dann unsicher wird, und halt gar nicht mehr unterscheidet.
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Stimmige Forumsnamen oder Fantasybezug
Ich bevorzuge allgemein "sprechende Namen". Wobei darunter auch die "Allwissende Müllhalde" drunter fällt. Schwierig sind Ordner, wo nicht direkt aus dem Namen hervorgeht, was drin ist. Die meisten Fantasy-Namen hier erfüllen dieses "sprechende" leider nur Eingeweihten (wenn überhaupt).
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Der Ton im Forum
@ Zrenkik: Würde ich fast alles so unterschreiben. Insbesondere merke ich zunehmend, dass hier mal wieder aneinander vorbeidiskutiert wird. Denn mir zumindest geht es gar nicht darum, warum ein Wwjd das Forum verlassen hat, ich halte da durchaus andere Gründe als das Forum selbst für wahrscheinlicher. Mir ging es um grundsätzlicheres, denn das Thema wird immer wieder herangetragen. Es geht auch gar nicht um Alarmismus oder gar Skandalieren. Im Gegenteil. Was ich aktuell eher sehe, ist die Chance, den eigenen (Forums-)Umgang mit "Andersgepolten" zu überdenken. Das Problem ist jenes "fast immer", wenn ich die Beiträge um Wwjd rekapituliere, dann sind die meisten durchaus in einem Rahmen, der völlig in Ordnung war, manches hätte man aber vielleicht frühzeitiger eingreifen sollen. Und das sollte man immer wieder mal ansprechen. Nur so ist nämlich auch sicherzustellen, dass wir ein weitgehend freundliches, Neuem offenes Forum bleiben.
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Der Ton im Forum
Ja, der Strang ist durchaus ein gutes Beispiel für die verschiedenen Arten des Umgangs dort. Ich fand die Frage von ihm nicht komplett unangemessen, nur schwer zu beantworten, weil er sich offensichtlich selbst nicht klar war, was genau er wissen wollte. Was mir auf der sprachlichen Seite aufgefallen ist, war durchaus, dass kaum eine Antwort ohne einen latent genervten Tonfall ausgekommen ist. Teilweise auch durchaus herabwertende Formulierungen, wie "sogenannte Bibliotheken" oder gar ein Bibelzitat ("den seinen gibt's der Herr schlafen"). Ich bestreite ja gar nicht, dass der Umgang mit Menschen wie Wwjd anstrengend wäre. Ich weiß durchaus auch aus eigener Erfahrung, wie anstrengend, frustrierend es ist, wenn man sich Mühe gibt, aber der Empfänger irgendwie wie eine Wand wirkt. Ja, es ist anstrengend. Und trotzdem müssen wir auch einmal akzeptieren, dass es Menschen gibt, die "anders" sind. Die z.B., weniger stark zu abstrahieren vermögen, etwas, was mir persönlich z.B. immer sehr schwer fällt zu realisieren. Es gibt eine Vielzahl an möglichen Erklärungen, warum z.B. die mehr oder minder direkten "Zaunpfähle" nicht zum Erfolg führen. Aber glaubt ihr wirklich, dass stete Wiederholung da mehr Erfolg verspricht? Garantiert nicht. Die Reaktionen, Kommentare sind doch mehr Zeichen der eigenen Ohnmacht, weniger wirklich dem Adressaten helfend. Im Gegenteil!
- Der Ton im Forum
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Der Ton im Forum
Ich weiß nicht, wie es bei den anderen aussieht. Aber im Fall WWJD habe ich diese Möglichkeit genutzt. Soweit ich erinnere, haben das mehrere getan. Nur, wenn das nicht "hilft", gibt das immer noch keinen Freifahrtschein zu öffentlichem Vorführen. Selbst wenn es gut gemeint sein sollte.
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Der Ton im Forum
Es ist immer eine Frage, wie und auf welchem Wege man jemandem etwas erklärt. Stelle dir das mal bei dir auf der Arbeit vor: Variante 1: Auf der Firmenversammlung ruft dich dein Chef zu sich und erklärt dir vor versammelter Mannschaft, dass es auch so Dinge wie Duschen und Deos gibt und du dich mit diesem Konzept vertraut machen solltest. Variante 2: Ein Kollege nimmt dich zur Seite und sagt: "Du, ohne dir zu Nahe treten zu wollen, aber darf ich mal etwas persönliches sagen? Mir ist aufgefallen, dass du oft etwas stark schwitzt, und das ist nicht immer sehr angenehm. Könntest du vielleicht..." Auf das Forum bezogen wäre das erste: Ich erkläre einen Teilnehmer öffentlich mehr oder minder für dumm. Das zweite: Ich schreibe ihm eine PN, in der ich ihm mein regelmäßiges Befremden mitteile, das seine Beiträge hervorrufen und dass das wohl von anderen geteilt würde. Und vielleicht noch eine interessierte Nachfrage, wieso er denn nicht die Suchfunktionen etc. verwenden mag. Wir hatten hier auch schon mal ähnliche Fälle mit Legasthenikern, denen dann öffentlich vorgehalten wurde, keine korrekte Rechtschreibung zu verwenden. Andere hatten nachgefragt und die entsprechende Antwort bekommen.
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Der Ton im Forum
Ganz ehrlich, es ist völlig unerheblich, welche Gründe Wwjd konkret hatte, das Forum nicht nur zu verlassen, sondern sogar um seine Löschung zu bitten. Natürlich wünsche ich mir von einem Teilnehmer hier, dass er ein Mindestmaß an Eigeninitiative und Eigennachforschung aufbringt. Aber das gibt mir doch nicht das Recht, andere vorzuführen, die dies, aus welchen Gründen auch immer, nicht aufzubringen vermögen. Ich empfinde es als Unding und als durchaus ein Verhalten, dass ein schlechtes Licht auf diese Forumsgemeinschaft wirft, dass immer wieder Diskussionsteilnehmer, die sich in irgendeiner Form nicht konform verhalten, einer mehr oder minder ausgeprägten Form sprachlichen Mobbings ausgesetzt werden. Es ist eben nicht Aufgabe der mehr oder minder alteingesessenen Forumianer, Forumspolizei zu spielen und selbst aktiv gegen vermeidliche oder wirkliche Trolle vorzugehen. Faktisch wird man in solchen Fällen meist allzuleicht selbst zu einem solchen. Ich frage mich immer wieder, was so schwer daran zu sein scheint, sich einfach mal eines Kommentars zu enthalten, wenn man eine Frage für nicht nachvollziehbar findet. Vielleicht sehen es andere nicht als gar so schlimm an, oder zumindest empfinden sie es nicht als Zeitverschwendung, zum Thema zu antworten. Es ist erschreckend, dass die Virtualität eines Forums anscheinend manche immer wieder vergessen läßt, dass am anderen Ende der Leitung auch wieder ein Mensch sitzt, und nicht nur eine sprachbegabte emotionsfreie Maschine. Vielleicht waren wir hier als Moderation auch zu wenig sensibel.
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Wie hoch sind Eure Chancen, die Zombie-Akopalypse zu überleben?
Genau, wer Held sein will, liegt bei ca. 0 %, bestenfalls! Helden schalten nämlich den Selbsterhaltungstrieb aus.
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Wie hoch sind Eure Chancen, die Zombie-Akopalypse zu überleben?
60%
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Städte und Stammeszuordnung in Waeland
Ja, das kann sein, denn es ist afaik eine Handelssiedlung an der Küste. Will heißen, die Siedlung wurde angelegt, um Handelswege zu sichern, nicht um das Umland zu besiedeln. Bei einem Volk wie den Waelingern ist durchaus davon auszugehen, dass die eigentliche Besiedlung oft über See stattfindet. Das führt auch erauch dazu, dass die Ausbreitung nicht immer zwingend an eine benachbarte Ausbreitung gebunden ist.
- Kurioses aus dem Netz
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Lebensmittelpreise
Wo hast du diese Zahlen her? Der Ertrag von bis zu 1:3 ist historisch jedenfalls für das Mittelalter belegt. In besten europäischen Böden wurden im Spätmittelalter (also deutlich nach der Agrarrevolution und nach midgard'scher Referenzzeit) auch mal Verhältnisse bis zu 1:10 erreicht. Im Hochmittelalter lag der Durchschnitt in Europa bei ca. 1:4. 3-Felder-Wirtschaft reduziert übrigens der Ertrag pro Hektar. Getreide machte ca. 70% der Grundnahrung des mittelalterlichen Menschen aus, wie du auf die Idee kommst, dass Gemüse wichtiger wäre, ist mir komplett schleierhaft! Landwirtschaft im Mittelalter ist nicht auf Überschuss ausgerichtet, die Erträge waren auch weit davon entfernt. Geldwirtschaft war komplett unüblich. Die Versorgung der Städte geschah vor allem durch Ackerbürger und noch mehr durch abhängige Bauern, die der Stadt untertänig waren. Umrechnungen in Geld machen nur Sinn für ein besseres Verständnis. Und woher, zum Höllengeier, nimmst du die Kartoffel?
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Lebensmittelpreise
Zunächst mal: Unsere heutigen Lebensmittelpreise sind nicht einmal im Ansatz für einen Vergleich tauglich. In jedem Fall ist Gemüse historisch deutlich teurer als Getreide. Getreide (Hafer, Weizen) ist Grundnahrung, Gemüse ist eher Luxus, da anspruchsvoller. Häufigstes Gemüse dürfte die Rübe gewesen sein. Man sollte berücksichtigen, dass die Ertragslage aus heutiger Sicht ziemlich mieserabel war. Normal wäre ein Ertrag zwischen 1:2 und 1:2,5, maximal 1:3 das gälte dann als sehr gutes Jahr). Vom Ertrag muss natürlich ein Teil für die Aussaat des nächsten Jahres aufgespart werden. Ein Hektar dürfte mit etwas 25 hl Getreide bebaut werden, macht einen Ertrag von ca. 50 - 60 (75) hl. Davon aber wieder muss ca. die Hälfte für das nächste Jahr aufbewahrt werden. Bleiben 25 - 35 hl Ertrag. Davon muss der Eigenbedarf derer, die das Land bearbeiten abgerechnet werden. Landwirtschaft ist personalintensiv. Ich gehe mal davon aus, dass das Land von abhängigen Bauern bearbeitet wird, die auf dem Land ansässig sind, also davon leben, es mag auch sein, dass die Bauern anderes Land bearbeiten und nur zu Diensten auf dem Herrenland herangezogen werden, dann müssen die natürlich nicht von diesem Ertrag leben, sondern nur der Herr und seine Familia. Der Hektar bring so ca. 500 kg Getreide im Jahr. (Was ca. 350 kg Mehl ergeben dürfte) Ein (armer) Mann verbraucht ca. 0,5 kg Mehl am Tag. Im Jahr also 182,5 kg Mehl. Reichte also nicht ganz für zwei. Mittelalterliche Landwirtschaft ist eher wenig auf Überproduktion und Verkauf ausgerichtet. Für Getreide kannst du als Maßstab den Brotpreis nehmen. Für ein Brot wurde ca. die Hälfte an Mehl gebraucht. Also, wenn wir mal die 1SS für ein kg Brot als Untergrenze nehmen, wären wir bei knapp unter 2 SS für ein Kilogramm Mehl. Ein Kilogramm Getreide ergäbe ca. 0,7 kg Mehl. Außerdem verdient da ja auch der Müller und der Bäcker was dran. Sagen wir also mal, für eine einfache Rechnung, dass das Kilogramm Getreide für 1 SS gehandelt werden kann. (Weizen ist teurer als Hafer, aber das können wir hier glaube ich vernachlässigen.) Die 500 kg Kornertrag haben dann etwa einen Gegenwert von 500 Silber bzw. 50 GS. Wie viel davon verkauft werden kann, hängt wie gesagt davon ab, wie viele Menschen von dem Ertrag leben müssen.