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Fabian

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  1. Klar, so ist das bei Diskussionen. Ich vertrete meine Position. Mir ist klar, das andere Sichtweisen bestehen und diese sind wichtig und legitim, sonst bräuchten wir auch keinen Austausch.
  2. Selbst M5 hat schon mit Reduzierung der Fertigkeiten gearbeitet (siehe z. B. Verstellen, darin enthalten Verkleiden, Stimmen nachahmen Lügen). Ich halte es außerdem nicht für ein valides Argument, weil es auf die Kampagne und die Art der Abenteuer ankommt, die gespielt werden. Schließlich sind nicht zwingend die Fertigkeiten besonders teuer, die besonders oft zum Einsatz kommen, sondern solche die einem in vermeintlich typischen Abenteuersituationen einen großen Vorteil gewähren. Zumindest habe ich die Midgard-Logik der Kostenverteilung bisher so verstanden. In M3 gab es beispielsweise noch die Kategorie "Abenteuerfertigkeiten", in der Annahme, diese Fertigkeiten werden in Abenteuern besonders relevant. Menschenkenntnis ist hier übrigens nicht dabei. Fazit: Der Regelautor hat nicht antizipiert, dass Detektivabenteuer sich einer solchen Beliebtheit erfreuen würden, in denen Fertigkeiten, wie Menschenkenntnis und Verstellen eine viel größere Bedeutung erhalten als Fallenmechanik oder Geheimmechanismen öffnen. Demnach ist es nicht sinnvoll, dass die Fertigkeiten unterschiedliche Lernkosten haben, weil der Regelautor nicht wissen kann, welche Art von Abenteuern mit den Regeln hauptsächlich von einer Spielrunde umgesetzt werden und welche Fertigkeiten daher "mehr wert" sind. Daher ist es m. E. nur konsequent die Lernkosten zu vereinheitlichen und die Anzahl der Fertigkeiten zu reduzieren, so wie es zahlreiche moderne Rollenspiele handhaben.
  3. Skifahren und Menschenkenntnis sind selbstverständlich Extrembeispiele und lassen sich so singulär in M6 nicht abbilden, denn da sind die dreiundzwanzig Fertigkeiten alle breiter aufgestellt, ob jemand dann Skifahren als Spezialisierung von Bewegung auswählt, ist wieder eine andere Frage. Da ist dann die SL gefragt, die Spielenden vorab zur Kampagne und nützlichen Spezialisierungen zu beraten. Aber du hast recht, dass ist eine andere Diskussion. Grundsätzlich sind wir wohl auf einer Linie, dass die SL durchaus angibt oder die Spielenden darin unterstützt auf was gewürfelt wird und die Spielenden eben keine Liste von Fertigkeiten herunterbeten, bis die SL der Meinung ist, "stopp, das passt".
  4. Gelobt sei M6 wo dieser Unsinn endlich ein Ende hat, da jede Fertigkeit die gleichen Kosten hat. Ich kann demnach auf verschiedene Kompetenzen einer Figur zugreifen, ohne das andere am Tisch verärgert sind und daher die SL die Möglichkeiten einschränkt. Moderation Dieser und die folgenden Beiträge wurden aus der Diskussion Wer sagt die passende Fertigkeit an? herausgelöst und hierher verschoben. vom Modfeuer Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen
  5. Thema von Abd al Rahman wurde von Fabian beantwortet in Spielleiterecke
    Das ist eigentlich immer das wesentliche Kriterium: Es muss für die Gruppe/die Figuren geeignet/passend sein, daher kann ich auch gar keines der publizierten Abenteuer so abstrakt allgemein empfehen. Zwei meiner Lieblingsmidgard-Abenteuer sind leider nicht für M5 erschienen (bzw. nicht in gedruckter Form): Der Weinende Brunnen (erstmals erschienen im Ringboten 1997, später als Downloadabenteuer auf der Webseite von MidgardPress für M5, ein Detektiv-Abenteuer in Corrinis von Gerd Hupperich) Mord am Schwarzdornsee (ein Richter Di-Abenteuer ebenfalls von Gerd Hupperich, erschien 1995 bei Klee-Spiele für M3) Ansonsten noch Vierzig Fässer Pfeifenkraut (noch als PDF für M5 erhältlich), aber nicht die nachfolgenden Abenteuer der so genannten Karmodin-Kampagne. Weitere spielerische Höhepunkte wurden nicht publiziert, sondern von Spielleiter:innen erdacht (passend zu den Figuren).
  6. Ich erwarte auch bei M 3-5, dass die SL mir sagt, welche Fertigkeit für meine Idee passend ist. Lernen würde in deinem Fall ja auch die Spielfigur und nicht der Spielende - es sei denn es geht um Ratespiele (nach dem Motto, schau ich mal, ob ich richtig tippe, welchen Lösungsweg sich die SL so ausgedacht hat ...)
  7. Zwerge im Konvent der Magier ein spannendes Thema, da bin ich wohl falsch abgezweigt.
  8. Passt vielleicht besser zum Forumsbereich der Küstenstaaten (Landeskunde). Interessante Überlegungen und eine coole Hausregel. Besten Dank dafür. Allerdings auch bei dir nicht ganz konsequent: In deiner Logik hätte der Ramis Maldigis auch gestrichen werden müssen, da es kein prozessbezogener Zweig ist, ebenso Nekromantie. Letztlich funktionieren die von dir kritisierten Zweige des QB so, wie du den Ramis Maldigis beschreibst. Ich sehe da den Fehler eher im Spielsystem, als im Quellenbuch, aber ich verstehe, warum du den von dir beschriebenen Weg gegangen bist.
  9. Thema von Michael M wurde von Fabian beantwortet in M6 - Abenteuer
    Welche ist das?
  10. Ich bin da ganz bei dir: Das stellt Chatty ja auch entsprechend dar. Das LLM spricht davon, wie das Rollenspiel (am Tisch) gestaltet wird (also welcher Spielfokus der Runde wichtig ist). Ein Spielsystem kann m. E. nicht einer Dimension von GNS zugeordnet werden, da die Spielenden doch bestimmen, wie gespielt wird und wie du oben bereits schreibst, bedient Midgard 6 so wie die meisten TTRPG alle Ebenen und es hängt mehr davon ab, wer das Spiel wie nutzt.
  11. Thema von Fabian wurde von Fabian beantwortet in MIDGARD Abenteuer
    Liebe MIDGARD-Community, der Prozess des Layouts schreitet sukzessive weiter voran und wir sind zuversichtlich, dass wir das PDF Lanitianisches Komplott Ende August/Anfang September 2026 hier präsentieren können. Daher ist ein Hauch Geduld gefragt und der Vorfreude wird noch ein wenig Platz eingeräumt. Was lange währt ...
  12. Sicherlich war das viel Geld auf einmal, was gezahlt werden musste, wenn alle Bände der DDD-Spiegel-Kampagne erworben werden sollten. Aber das war eine andere Situation, ganz abgesehen von den anderen Argumenten zum Unterschied des Damatu-Releases, die @arnok schon vorgetragen hat. Ich kann außerdem nur für mich sprechen: Ich frage mich eben, ob das hinsichtlich der Community, ein gutes Signal zum Start des M6-Regelwerks ist, Inhalte zu Damatu, auf die alle sehnsüchtig warten, weil sie die Welt kennenlernen und losspielen wollen, dann an eine teure, extrem limitierte Box zu binden, mit der überwiegend Blingbling gekauft wird? Für mich war Michaels Ausführung sehr nachvollziehbar, dass das ein Testballon war, um zu sehen was gewünscht ist usw. Für mich ist die Diskussion damit erstmal durch.
  13. Ist das so? An welche Kickstarter denkst du da konkret?
  14. Ich freue mich auch auf das Erscheinen des Regelwerks. Es war durchaus ein langer Lauf mit vielen Anstrengungen und Debatten, Aufs und Abs und einigen Arbeitsstunden, die hineingeflossen sind. Und nun ist es endlich soweit, das GRW für M6 erscheint. Ich werde es sicherlich ebenso wie du auch nutzen, um Midgard zu bespielen. Und selbstverständlich Damatu. Dank Eva, Robert und den anderen Illustratoren & Layoutern sieht es wunderbar aus - zumindest trifft es meinen Geschmack, vor allem in der regulären Variante. Tolles Titelbild und ohne viel Schnickschnack (oder Blingbling).
  15. Mit schlichten Willenserklärungen bin ich durchaus vertraut. Darum geht es hier m. E. nicht.
  16. Tausend Dank für die Erläuterung und den Umgang mit der Kritik! Dann ist es ja gut, dass einige ihre Unzufriedenheit mit dieser Praxis kundgetan haben. Ich empfinde es auch als sehr souverän, wie reflektiert mit der Kritik umgegangen wurde. Die Logik erschließt sich mir nicht, aber das kannst du mir gerne zu einem anderen Zeitpunkt erklären. Vermutlich bin ich einfach ein lausiger Konsument und Fan ... bei dem diese Exklusivität nicht verfängt? Jetzt hast du ja etwas anderes vor, davon will ich dich auf keinen Fall abhalten:
  17. Insbesondere bei der Box halte ich den Gebrauchswert - für mich - für zu gering. Ich will nicht angeben, wie Hajo (Zitat, siehe oben). Der Platz im Regal ist begrenzt. Würfel habe ich in ausreichender Anzahl, die Box als SL-Schirm erscheint mir nicht wirklich funktional, Holzsteine finde ich zwar cool und funktional, besser als Minis, sind jedoch ebenso in einem langjährigen Spielendenhaushalt hinreichend vorhanden. Das Gleiche gilt für Bennies, Schicksalsmünzen oder wie auch immer die Dinger genannt werden und Metallmünzen kommen an meinem Spieltisch sowieso nicht zum Einsatz. Die schöne Stoffkarte würde mir durchaus gefallen und auch die mit Folienstiften beschreibbare Battlemap ist liebevoll gestaltet, doch auch dafür habe ich andere, eigene Lösungen gefunden, die besser zu meiner Art zu leiten/zu spielen passen. Ähnliches gilt für die Spielrundendokumentation, ein Buch mit vorbedruckten Seiten, unwahrscheinlich, dass das so für mich und meine Notiz-Bedürfnisse passt. Bleiben noch die Schicksalskarten und die Zusatzpublikation, dafür im Vergleich zum Grundregelwerk in der Normalausgabe 210 Euro (abzüglich des Kartensets für 15 Euro) zusätzlich hinzulegen, erscheint mir persönlich als Tauschwert nicht angemessen. Aber ich kann nachvollziehen, wenn andere genau auf diesen fanischen Kram abfahren. Für sie persönlich passt der Tauschwert dann ja auch zum Gebrauchswert. Eine andere Diskussion, die auf dem Pegasus-Server bei Discord schon angeklungen ist, wäre, ob es für den Erfolg von M6 sinnvoll ist, gleich zum Start des Releases exklusive Inhalte zu schaffen, die nur Spielenden zugänglich sind, die es sich aufgrund ihrer sozioökononischen Situation leisten können für ein 40-seitiges Zusatzheft (Tausend Taler), in die ultra limitierte Box zu investieren, nur weil sie gerne auf alle Quellen und Hintergründe zum neuen Spiel Zugriff haben möchten, um mitreden zu können und somit teilzuhaben. Ich halte M6 für ein tolles Produkt und gerade der inklusive Gedanke, der an vielen Stellen in Bezug auf die Spielwelt mitschwingt, gefällt mir, warum dann an dieser Stelle, durch eine beträchtliche finanzielle Hürde Spielende vom Zugang zu Wissen über die neue Spielwelt bewusst ausgeschlossen werden, erschließt sich mir nicht. Vielmehr stellt das für mich einen Widerspruch dar. Klar, für mich persönlich könnte ich mir Zugang zu dem Material verschaffen, indem ich mir zwei ultralimitierte Boxen kaufe, eine eingeschweißt lasse und hoffe, dass die - spekulativ - in der Zukunft meine andere Box finanziert. Aber damit fühle ich mich unwohl und es hilft auch denjenigen nicht, die eben nicht über die finanziellen Ressourcen und Spielräume verfügen. Und es geht mir nicht darum, dass Rollenspiel nichts kosten darf oder ähnliche Forderungen aufzustellen, die in der Community ebenfalls kursieren. M6 bleibt ein Produkt, das auch finanziert werden muss. Es ist für mich lediglich die Frage nach der finanziellen Verhältnismäßigkeit, der Glaubwürdigkeit des wahrgenommenen Anspruchs und auch eines gemeinsamen Aufbruchs in eine neue Spielwelt, über die sich die interessierten Spielenden auf einer informierten Ebene austauschen wollen und können (klingt sozialromantisch und darf auch gerne so wahrgenommen werden), was der PTG und die kostenlosen Abenteuer zu Lun hervorragend geleistet haben (auch der kostenlose Schnellstarter knüpft dort an). Insbesondere eine jüngere Zielgruppe, die ebenfalls durch M6 angesprochen werden soll (so zumindest mein Eindruck), könnte sich durch diese Veröffentlichungspraxis (und Preisgestaltung) in ihrer Teilhabe am Diskurs über Damatu ausgeschlosen fühlen.
  18. Nee, ich konnte die auch lesen, aber du kannst nur Kommentare veröffentlichen, wenn du dich registriert hast. Ähnlich wie bei Twitch im Chat, wo die Kommentarfunktion auch nur gegen persönliche Daten freigeschaltet wird.
  19. Magst du die eventuell inhaltlich hier kurz zusammenfassen? Also was fandest du spannend? In welche Richtung gehen die Kommentare?
  20. Schön gesagt, manchmal entdeckt man auch, dass es (neue) Spielsysteme gibt, die besser zu den eigenen Vorstellungen vom Spiel passen, als das was man bisher gespielt hat oder kannte. @Michael M hat es im Interview mit dem Drachentöter-Podcast sehr schön auf den Punkt gebracht: MIDGARD hat sehr elegante und am Spieltisch gut funktionierende Grundmechanismen, diese wurden bei M6 beibehalten, aber das (schon immer) nervige "Backend" der Regeln gründlich überarbeitet und modernisiert. Dieses Backend hatte dem Spiel in einer meiner Runden den Beinamen "das Beamtenspiel" eingebracht. Ich für meinen Teil freue mich schon sehr auf Runden mit der neuen Edition von MIDGARD. Daher ist Offenheit gegenüber neuen Spielen sicherlich hilfreich, um das eigene Spiel am Tisch zu bereichern. Da bin ich ganz bei dir, Hajo.
  21. Das sehe ich ähnlich. Die Box sieht sehr gut aus und es wurde viel Leidenschaft und Kreativität hineingesteckt, aber zu meinen Bedürfnissen am Spieltisch passt die Box nicht, auch aus den von dir benannten Gründen. Wenn ich überhaupt einen Schirm nutze, dann einen niedrigen im Querformat mit vier Flächen (hier hat die aktuelle Ausgabe von RuneQuest Maßstäbe gesetzt).
  22. Ich meine du kannst die Veranstaltung noch für ein paar Tage auf Twitch nachschauen. Gehe einfach auf den Link twitch/pegasusspiele Viel Vergnügen. Die Sendung dauert jedoch deutlich über 2 Stunden, demnach Zeit mitbringen.
  23. Irgendwas ist halt immer ... wer ein System exakt nach seinen Vorstellungen und passend zu seinen Bedürfnissen haben möchte, muss es wohl selber schreiben oder es abwandeln.
  24. Genau! Hier ein paar Beispiele: Den Würfel mit den bunten Zahlen habe ich vor vielen Jahren schon auf der Spiel gesehen. Das andere Modell (schwarz mit silbernen Zahlen) erinnert hingegen eher an den W3 ... Möglich ist es demnach. Ob die Dinger gut rollen sei dahingestellt.
  25. Und laut Selina etwa 1,5 Stunden Zeit mitbringen. Also ein abendfüllendes Programm in Spielfilmlänge.

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