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Eleazar

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  1. Super! Guck dich um und frag dich schlau. Hast du schon Mitspieler oder suchst du noch? Interessant für dich als Anfänger könnten auch die folgenden Seiten sein: http://midgard-online.de/einsteiger.html http://www.midgard-wiki.de/index.php/Hauptseite http://www.moam.de/ Vor allem aber fragen, fragen, fragen...
  2. Thema von OliK wurde von Eleazar beantwortet in Spielsituationen
    Du verstehst das nicht. Natürlich stellen sich Zauberer genau so auf die gleiche Battlemap wie die Krieger. Damit habe ich schon gar keine Ahnung mehr, was du überhaupt willst. Der Spieler eines Zauberers kann sich dann genau so verschätzen wie der Spieler eines Kriegers. Sie tun dies unter exakt den gleichen Bedingungen. Aber wie willst du mir als SL sagen, dass die von mir bewegte Spielfigur mit der Erfahrung von Grad XYZ sich bei einer Entfernung verschätzt, die du nicht objektiv darstellen kannst, sondern die nur in deiner Beschreibung existiert? Wie willst du deine willkürliche Wahrscheinlichkeitsschätzung relativieren, wenn ich als Spieler einen Sicherheitsabstand von, sage ich mal 5 Metern ansetze? Wie willst du die Schätzfähigkeit angemessen beurteilen, wenn eine Figur schlechter guckt, dumm ist oder schlicht zum ersten mal auf eine Entfernung vonn 30 Metern schätzt.? Und daneben ist ein Scharfschütze der wohl ewig und drei Tage in den jeweiligen Reichweiten trainiert hat? Und würfelst du bei allen Spielfiguren auch jedes mal, ob sie 30 oder 31 Meter weit weg sind. Ein ziemlicher Aufwand dafür, dass sich hin und wieder mal ein Spieler ärgern darf, dass sein Zauber wirkungslos verpufft oder dass die Trefferwahrscheinlichkeit um 10% sinkt. Wie gesagt, es geht nur um Distanzen, die sich auf der Battlemap nicht abbilden lassen.
  3. Klar, deren Geld, deren Entscheidung. Doch wenn sich das Regelwerk so gut verkauft hat, wie wiederholt schon gesagt, dann müsste in der Kasse ja eigentlich was drin sein. Und gerade Quellenbücher würden ja schnell neue Einkünfte bringen. Ich kann nicht glauben, dass Material fertig ist, die Veröffentlichung zur Zeit oder seit einem Jahr aber am Geld scheitert.
  4. Ich bedaure das auch, kann es aber auch verstehen. In der Vergangenheit hat das zu mehr Ärger als Vorfreude geführt.
  5. Thema von OliK wurde von Eleazar beantwortet in Spielsituationen
    Ist ja alles auch eine Frage der Größe einer Battlemap. Bei mir sind 30 Felder ab vom Zentrum in der Regel schnell nicht mehr auf der Matte drauf und damit kann man da auch nichts mehr abzählen. Damit sind wir bei "erzählten" Reichweiten, in denen der Spieler selbst nichts abschätzen kann. Was soll das mit dem Glückswurf? Und wie viel Prozent gibst du darauf? 50:50? Das ist doch dann nur wieder 50% drauf auf einen Misserfolg zusätzlich zum EW, zusätzlich zur Abwehr/Resistenz. Für mich eine deutliche Einschränkung der Figurenkompetenz ohne Spaßgewinn und ein Bereich, in dem der SL mir die Zeit stiehlt, weil er gegen sich selber würfelt. Und soll wirklich für jeden NPC auch erst ein mal ein Glückswurf gemacht werden, ob er sich verschätzt hat? Und wie modifizierst du den Glückswurf, wenn der Schütze auf 25 Meter ran geht? Was für ein pseudorealistisches Affentheater, nur weil man einen unrealistischen Regelmechanismus pseudorealistisch unterfüttern möchte? Kein Bogenschütze trifft um 10% besser oder schlechter, nur weil er einen Meter näher oder weiter weg steht. Und bei Zaubern: Warum hat ein Zauber horizontal oder vertikal genau eine Reichweite von 30 Metern, diagonal aber eine von rund 42 Metern oder rechnet ihr diagonale Bewegungen mit 1,42 pro Kästchen?
  6. Wenn Rosendorn über Midgard schreibt, dann habe ich meistens den Eindruck, da schreibt jemand nach einer dreckigen Scheidung über seine Ex-Frau. Da sind mit von Grund auf zu viele negative Emotionen im Spiel und was anderes als absolute Zustimmung wird nicht akzeptiert. Das macht es dann manchmal schwierig, bei der Analyse und den Argumenten zu bleiben, denn in vielem hat Rosendorn einfach recht, auch wenn ich das drohende Ende nicht sehe. Midgard ist, was die Dauer seiner Präsenz am Markt anbetrifft, ein Erfolg. Das älteste deutschsprachige Rollenspiel ist noch da. Das ist schon mal was und kann nicht weggeredet werden. Und die Qualität der meisten Produkte in der M5-Ära stimmt auch. Das geben die Verkaufszahlen (was man davon so hört) und das Feedback (was man so hört) zu verstehen. Das ist auch schon mal nicht schlecht. Auf der anderen Seite steht die mehr als stotterige Veröffentlichungspolitik. Das Ende von M4 war eine einzige Quälerei und Zumutung an die Kundschaft. Dass so lange keine Regelwerke zu erweben waren, war ein schlechter Witz und sah aus wie ein ernstgemeinter Versuch, Midgard vom Markt zu nehmen. Dann gelang ein furioser Start mit M5, der eine große Chance gewesen wäre oder sogar noch ist, wenn die alte Krankheit nicht wieder ausbricht: Wichtiges Material fehlt. Da ist das angekündigte Weltenbuch zu nennen, das auch viel anderes retten würde. Da steht das Alba-QB an der Spitze, wo 95% der Abenteuer spielen. Meinetwegen auch das Bestiarium, wobei ich denke, dass man sich für seine Hausrunde auch mit dem Anhang behelfen kann. Und es fehlen im Prinzip fast alle Regionen der B-nichtAlba-Kategorie. Alt-Midgardianer können sich mit früheren Auflagen behelfen. Und sie sind ja eh gegen die Ärgernisse der jahrzehntelang stotternden Veröffentlichungspolitik gefeit, weil sie sehr geduldig sind, weil sie ohne Material auskommen, weil sie es nicht besser wissen. Dass man diese Mangelwirtschaft gutheißt oder rechtfertigt, wie immer wieder unterstellt wird, ist gar nicht nötig. Stumm oder kritisch redend erleiden, reicht ja schon, damit so weiter gewurschtelt werden kann wie bisher. Und damit bleibt Midgard auch so klein wie bisher. Ein paar Fans springen ab oder sterben irgendwann weg, ein paar neue Hartgesottene kommen dazu. Warum sieht die Verlagspolitik so aus, wie sie aussieht? Da gibt es sicher ökonomische Grundentscheidungen, die die Frankes einfach so getroffen haben, wie sie sie eben getroffen haben. Das muss keinem gefallen, aber das ist deren Sache. Und wie gesagt, wer das älteste deutsche Rollenspielsystem immer noch am Markt hält, der hat bislang sicher nicht alles falsch gemacht. Was aber auch nicht heißt, dass es nicht auch ganz anderes hätte laufen können. Der zähe Output hat jedoch mit der Ökonomie sicher weniger zu tun. Auch nicht mit der Qualitätssicherung, denn da gäbe es andere Wege, die zu gewährleisten. Das Problem ist meiner Meinung nach die Kontrolle über jeden Satz und jede Idee, die zum offiziellen Midgard geschrieben wird. Du kannst keinem externen Autor eine Arbeit anvertrauen, wenn du willst, dass sie exakt so ausgeführt wird, wie du es haben willst. Das geht am allerwenigsten, wenn du dir noch nicht ganz klar darüber bist, was du für welche Region eigentlich konkret willst. Dann musst du nämlich fast schon ein Quellenbuch vorschreiben, nachdem der Autor dann sein Quellenbuch schreiben kann. Und da beißt sich die Katze in den Schwanz: Wenn das Buch eigentlich inhaltlich schon fertig ist, kannst du es auch ganz fertig machen und brauchst keinen Autor zu bezahlen. Wenn ein Autor seinen Entwurf laufend korrigieren muss, bis er zu 100% deinen Vorstellungen entspricht, dann kannst du ihn nicht bezahlen oder wahrscheinlicher - er arbeitet praktisch für lau. Es gibt einen kleinen Kreis von Autoren, die mit dieser Arbeitsweise klar kommen oder sie für sich übernommen haben. Ich finde, so kann da nicht viel wachsen und ich hätte auf so was selbst auch keine Lust. Hier sehe ich ein Problem, das einfach verhindert, dass für Midgard in professioneller Weise ein gewisses Maß an Material produziert wird. Und ich sehe überhaupt nicht, wie das gelöst werden kann. Denn der Wunsch der Kontrolle steht scheinbar über dem Wunsch, die Midgard-Welt mit vielen Publikationen zu entfalten oder es auch für Spieler zu öffnen, die gerne ab und zu etwas grundlegendes oder auch weiterführendes Material hätten. Ich vermute - mehr ist das nicht -, dass in der Pipeline der ein oder andere größere Brocken steckt. Und irgenwann werden ein oder zwei Kracher recht kurz hintereinander rauskommen. Und dann wird weiter gewurschtelt wie von Anfang an. So war Midgard und so wird Midgard auch bleiben und lang und stiefmütterlich gedeihen. Das ist lange nicht so schlimm, wie Rosendorns Wertung, aber ätzend genug. Mich frustriert, dass Midgard so so deutlich unter seinem Potential bleibt.
  7. Thema von OliK wurde von Eleazar beantwortet in Spielsituationen
    Es funktioniert ja auch andersrum: "Ich halte mich außerhalb des 30-Meter-Radius vom Typen mit dem spitzen Hut!" Auch da rennt vorher keiner mit dem Bandmaß herum und misst das exakt aus. Also schätze ich und es schätzt der NPC-Zauberer und der SL kürzt die Schätzerei aus der Gleichung. Das Einzige, wo ich es für lohnend halte, die Spieler und NPC wirklich schätzen zu lassen, ist bei der Bewegung im Kampf auf dem Bodenplan. Doch das hat einen praktischen Grund: Wenn jeder Akteur auf dem Bodenplan nachzählt und dann seine Entscheidung wieder revidiert, weil ihm doch ein Punkt Bewegungsweite fehlt, dann beginnt ein langweiliges Bewegungsgeschiebe auf dem Bodenplan bis man irgendwo optimiert für die ganze Gruppe ankommt. Und da machen Fehleinschätzungen im Spiel auch einen Sinn, weil es die Dynamik in der Kampfsituation erhöht, wenn auch mal eine Bewegung nicht optiimal ausgeführt wird. Und der Spieler hätte ja richtig schätzen oder zählen können. Ein "Ätschibätsch - ein Meter zu kurz" vom SL hingegen aufgrund einer rein mündlichen Beschreibung einer Situation halte ich entweder für willkürlich (wer entscheidet denn, wo wer genau steht?) oder für eine unsinnige Erschwernis (wenn man das Schätzen von einem EW oder PW abhängig machen wollte).
  8. Was das Ziel der Regeldesigner ist, ist doch relativ leicht vorstellbar: Wenn eine Gruppe von 5 Spielern sich Figuren ausbaut, dann sollen alle unterschiedliche Figuren wählen können und sich unabhängig von persönlichen Vorlieben gleich gut bedient fühlen. Wäre ein Typ wesentlich besser als die anderen, könnte es zu Streit darum kommen, wer den in der Gruppe wählen darf. Wenigstens unter Powergamern. Ob sich das rechnet oder so anfühlt, ist erst mal egal. Andersrum kann es auch Liebhaberklassen geben, die kaum einer wählt. Vielleicht auch, weil sie zu "schlecht" sind. Das fällt aber nicht so ins Gewicht, solange man genug gleich gute Figuren in der Spitzengruppe hat, dass sich jeder bedienen kann.
  9. @ Einskaldir: Erst mal möchte ich dir für deine ausführliche Antwort danken. Du hast dir damit viel Arbeit gemacht. Das finde ich gut und schätze es hoch ein. Inhaltlich möchte ich dazu nichts sagen. Es ist inzwischen zu viel gewesen. Mir hängt der Umgang mit dem Strang, meinen Beiträgen, mit den Moderationen dazu inzwischen so derart zum Hals raus, dass mit in dem Kontext einfach nur noch alles egal ist: Moderiert, verschiebt, löscht, verwarnt, ignoriert, lasst stehen, macht das Forum zu, schmeißt mich raus - das steht inzwischen bei mir alles auf einer Ebene. Es ist mir komplett egal. Ich hatte darüber nachgedacht, dem Forum den Rücken zu kehren, doch dafür ist mir der Anlass zu nichtig, zu grotesk und zu absurd und zu sehr in die falsche Richtung - zumindest aus meiner Perspektive. Aber mir ist gerade nicht danach, hier in der Diskussion mit irgendwem irgendwas zu vertreten. Das ist nicht der Rahmen, in dem ich mich austauschen möchte. Also macht für mich eine weitere Diskussion keinen Sinn. Alles weitere würde nur noch bitterer werden.
  10. Ich halte das eine so wenig für geboten wie das andere. Ich hätte Tuor nicht ermahnt und mich auch nicht. Es geht mir gut.
  11. Und was ist mit Tuor? Ach, es hat einfach keinen Zweck!
  12. Ich soll die Politik Kohls in einem anderen Strang diskutieren. Ich diskutiere die Politik von Kohl nicht, sondern spreche darüber, was in so einem Strang gesagt werden kann, nachdem Tuor diese Diskussion angestoßen hat. Gut, der Name Kohl fällt, aber nicht um dieses Thema voranzutreiben, sondern um das grundsätzliche Thema nicht völlig unverständlich abzuhandeln. Wenn keine Diskussion gewünscht ist, dann müsste Tuor auch angegangen werden. Und noch vor mir.
  13. Wie bitte? Freitag 20:36: Mein kritischer Beitrag zu Kohl. Freitag 20:48: Mein positiver Beitrag zu Kohl. Freitag 23:58: Deine Moderation zu den Beiträgen über Kohl. Samstag 10:23: Tuors Beitrag - De mortuis nil nisi bene Samstag 13:13: Meine Antwort auf Tuors Beitrag - darin nur um mein Argument zu verdeutlichen ganz hinten ganz kurz ein Bezug auf den Beitrag, weil man sonst nicht verstehen könnte, worum es geht. Keinesfalls eine Fortführung des Beitrags von Freitag 20:36. Um die Politik von Kohl ging es in dem Beitrag überhaupt nicht, sondern nur darum, welches Gedenken ich für noch angemessen halten - in einem Rollenspielforum. Man kann mir gerne Sachen vorwerfen, die ich gemacht habe, aber das ist mir jetzt echt zu blöd! Für mich ist der Erinnerungsstrang nach dem neuen ersten Beitrag jetzt absolut bedeutungslos. Lobhudeleien gehen, Kritik ist unerwünscht - nicht wert, anzuklicken, weil man nicht mehr ehrlich schreiben darf. Schlechte Entscheidung.
  14. Man wird da auf keinen grünen Zweig kommen. Was ist nach dem Tod von Fidel Castro? Soll eine positive Würdigung - Toller Revolutionär, coole Type, 1A-Gesundheitssystem etabliert - dann allein stehen bleiben? Müsste nicht auch noch was Kritisches zum Thema Freiheitsrechte kommen? Und wer legt das Maß fest? Wenn Kim Jon Dings irgendwann mal das Zeitliche segnet, dürfen wir dann alle auf ihm rumhacken, weil wir in der politischen Bewertung einig sind. Aber ist das nun fair? Und kommen wir jetzt mal zu Kohl: Für unwürdig hätte ich ein Lobhudeleidekret gefunden. Ich hoffe inständig, dass jetzt nicht so was kommt, weil das aus genannten Gründen den ganzen Strang ruiniert. Für unwürdig hätte ich eine Pro-Contra-Diskussion gehalten, in der sich die Diskutanten gegenseitig ihre Argumente zerpflückt haben. Aber das lag ja gar nicht vor. Für unwürdig halte ich in dem Strang allgemein, wenn Gleichgültigkeit zur Schhau gestellt wird ("Ist der wichtig?"...). Dass umstrittene Persönlichkeiten auch ein Andenken hinterlassen, über das man sich streiten kann, ist wohl nicht zu verhindern. Ich hoffe insofern, dass ihr den Eingangsbeitrag nicht zu eng fasst.
  15. Okay, ich habe sie nicht ignoriert oder kritisiert, sondern bin ihr gefolgt, sobald BB sie geschrieben hatte. Bevor er sie geschrieben hatte, habe ich sie nicht zur Kenntnis genommen. Besser?
  16. Da kann man dann nichts machen. Ich habe extra noch mal auf den Anfang dieses Stranges geschaut. Da steht kein Verhaltenskodex, gegen den ich verstoßen hätte. Und kritisch über Verstorbene wurde sich immer wieder geäußert. So fand MaKai zum Beispiel jüngst die James Bond-Darstellung von Roger Moore schlecht. Soll er das nicht dürfen? Wenn es so eine eherne Grundregel geben sollte, dann gehörte sie zumindest vor den ersten Beitrag und nicht irgendwo mitten rein. Ich halte Kohls politische Leistung für absolut überschätzt, dazu hat er das Land gespalten und den politischen Diskurs 16 Jahre lang maßgeblich mit vergiftet. Schade, wenn diese Meinung in der allgemeinen Jubelstimmung unter den Tisch fallen würde. Aber meinetwegen, wenn die ganze Wahrheit nicht gesagt werden darf, wird der Rest auch zur Lüge. Und das schreibe ich dir als jemand, der sich beruflich mit so einer Art von Nachrufen beschäftigt. Und über Schröder und Merkel würde ich auch anders schreiben, weil sie nicht so einen destruktiven Politikstil hatten/haben wie Kohl. Und dann habe ich nach Jürgens Beitrag auch noch den Aspekt der Politik von Kohl positiv gewürdigt, den ich für wirklich konstruktiv halte. Gegen Bruder Bucks Moderation habe ich in keinster Weise verstoßen, ich habe sie weder ignoriert, noch kritisiert, sondern im Gegenteil beachtet. Mein dritter Beitrag, der auf die Moderation folgt, hat die Politik Kohls überhaupt nicht zum Thema, sondern setzte sich mit der These auseinander, dass man über Tote nichts als Gutes zu sagen hätte. Erst in meinem letzten Punkt beziehe ich mich inhaltlich auf meinen Beitrag, auf den ich Widerspruch erhalten habe und mit dem das Problem losging. Ich diskutiere dennoch nicht die Politik von Kohl, sondern die Möglichkeiten und eventuell auch die Grenzen eines Nachrufs. Was soll daran dann verboten sein? Schlussbemerkung: Ich kann verstehen, wenn man meinen Nachruf inhaltlich anders sieht. Auch dass man sich darüber ärgert. Kohl hat in seinem Leben polarisiert, er tut es auch im Tod und auch in seinem Andenken. Ich kann verstehen, wenn jemand anderes Helmut Kohl für den besten Kanzler aller Zeiten hält und seine Verdienste in epischer Breite preist. Ich würde mich tierisch über diese Sichtweise ärgern, aber das ist dann eben so. Unpassend fände ich in einem Nachrufstrang eine Diskussion über die Vorzüge und Nachteile einer Person, in der einer den anderen zerpflückt. Aber These und Gegenthese - was ist schlimm daran? Wenigstens erfährt man so noch was über die verstorbene Person und ich halte das für aussagekräftiger als eine Kerze und pietätvoller als ein kommentarloser Wikipedia-Link. Wie gesagt, ich fühle mich keiner Schuld bewusst, sondern missverstanden was das Ignorieren einer Moderation anbetrifft. Wenn ich dafür verwarnt werde, dann muss ich wohl verwarnt werden.
  17. Ich liebe das A3-Format, weil man gleich seine Notizzettel in die Mitte legen kann. Chic! Die Unmengen von Sprach- und Überlebensoptionen kann man vielleicht auf ein Sonderblatt packen, gleich mit allen Möglichkeiten, die es gibt.
  18. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Eleazar in Die menschenähnlichen Völker Midgards
    Ganz allgemein dienen die Rassen Zwerg, Elf und Orc doch dazu, allgemeine menschliche Eigenschaften zu differenzieren und den einzelnen Rassen zuzuordnen. Deshalb sind die Elfen, Zwerge, Orcs doch auch mehr oder minder Klischees. Würde ich diese Klischees wieder durch realistische Schwankungen aufweichen, käme wieder das ganze Spektrum raus, das wir bei Menschen finden. Deshalb möchte ich keine kleinen dicken Elfen mit Vollbart, die mit großen schlanken Zwergen verwechselt werden könnten. Dass "Elf" ein mythologisch ein Fabelwesensammelbegriff ist, interessiert mich nicht weiter. Midgard ist ein Rollenspiel, das sich ziemlich deutlich auf Tolkien bezieht. Die Darstellung der Elben, wie Tolkien sie definiert kann also interessant sein, wenn die Midgardquellen nichts hergeben. Alles davor fällt sehr ab.
  19. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Eleazar in Die menschenähnlichen Völker Midgards
    Es gab eine Confrontation-Zinnfigur mit einem alten Elfen mit Rauschebart. Ich fand den unpassend.
  20. Thema von Merwyn wurde von Eleazar beantwortet in Bibliothek
    Ich fand das meiste ziemlich enttäuschend: Zwei Sterne. Ich habe mir die Reihe übrigens auch als Inspiration für Druiden bei Midgard besorgt. Dafür hat es so gut wie nichts gebracht.
  21. Ich sehe es so: Ein SL muss sich viel stärker mit einem nervigen Spieler abgeben als die anderen Spieler. Als genervter Spieler kann ich bei dämlichen Situationen abschalten, ich kann Sonderaktionen mit anderen Spielern machen, ich kann bei Regeldiskussionen mit meinem Nachbarn klönen oder mich sogar mit ihm über den Deppen lustig machen ... Das alles entlastet gewaltig und hebt meine Toleranzschwelle. Der Spielleiter muss wesentlich mehr im Blick haben, muss sich mit einem problematischen Spieler eventuell mehrfach auseinandersetzen, kann ganz anders unter Stress geraten, klebt am Spieltisch und Spielgeschehen fest. Das senkt die Toleranzschwelle wahrscheinlich. Und dann ist noch jeder Mensch anders. Ich persönlich versuche normalerweise eher zu lange, Konflikte nicht hochkommen zu lassen und irgendwie zu managen. Als SL weiß ich auch oft nicht, ob mich eine Personn gerade nervt oder ob ich einfach nur angespannt bin. Insofern wäre ich froh, wenn in der Gruppe ein Spieler die Initiative ergreift und Missstände und Fehlverhalten anspricht. Da haben manche eine größere Begabung als ich. Genau so wie ich dann vielleicht besser ausgleichen kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass der SL unter einem problematischen Spieler am meisten leidet. Deshalb muss er noch lange nicht der am besten geeignete sein, der solche Konflikte anspricht. Eventuell aber auch nicht derjenige, der zu schnell mit der Regel 0 wedelt und dann mit seiner Hypersensibilität eine Sitzung crasht, mit der die anderen noch ganz zufrieden waren. Wie so oft im Leben gilt Omas alte Weißheit: Manchmal ist es so und manchmal anders. Und in der Regel weiß man es vorher nicht.
  22. Thema von stefanie wurde von Eleazar beantwortet in Midgard-Con Metadiskussionen
    Also mir fallen schon ein paar Faktoren ein, nach denen ich eine Null-Promille-Grenze am Tisch für alle verständlich und akzeptabel fände, selbst wenn ich selber gerne ein Bier trinken würde. Und es soll auch so sein, dass man auf Anliegen anderer Rücksicht nimmt, die man selbst nicht teilt. Und diese Anliegen sollten transparent gemacht werden und sich auf die Fälle begrenzen, bei denen "leben und leben lassen" nicht funktioniert. Ich möchte nämlich auch nicht Getriebener von "Die Welt wäre ein viel besserer Ort, wenn alle so ticken würden wie ich"-Typen sein würden. Ich würde als Spieler zum Beispiel würde darum bitten, dass keiner am Tisch mit seinem Smartphone rumspielt und sich mit anderen Dingen beschäftigt (nichts gegen online Spieldatenverwaltung aber gegen Chats nebenbei). Ich empfinde das als eine Frechheit und darf als SL als einziger nicht rausgehen, wenn mir das Spiel der Spieler gerade langweilig erscheint. Außerdem bin ich mit meiner Vorbereitung in Vorleistung gegangen und erwarte als Gegenleistung zumindest Aufmerksamkeit. Ich würde das in einer Runde ansprechen, aber zumindest mal versuchen, einen "Ich passe schon auf und kann mich besser konzentrieren, wenn ich mich nichts voll aufs Spiel konzentriere"-Typen leben und leben zu lassen. Es hilft viel, wenn man sich der möglichen Probleme aus einem bestimmten Verhalten zumindest bewusst ist, und diese Probleme rechtzeitig anspricht: "Freunde, ich sehe hier zwölf Sechser-Träger am Tisch und frage mich gerade, was ihr hier in den nächsten zwei Stunden vorhabt."
  23. Thema von stefanie wurde von Eleazar beantwortet in Midgard-Con Metadiskussionen
    @Yon Attan: Danke für die Links. Die Grafik stammt aus 2016, eventuell sogar Anfang 2017, ist also neuer als der verlinkte Artikel. Die Alkoholmenge 0,2 Liter Bier ist zwar aus der Erinnerung geschätzt, dürfte aber hinkommen. Damit liegt sie klar unter der Grenze im risikoarmen Gebrauch. Wahrscheinlich würde es schwer werden, Schädigungen und Erkrankungen statistisch zuzurechnen. Hier argumentieren die Artikel auch mit hätte, wäre, könnte. 0,2 Liter Bier sind aber auch eine Menge, die jemanden mit Lust auf ein Bier kaum zufrieden stellen dürfte. Es ist also ein derart geringes Maß, wie es in der Praxis dann wohl sicher nicht konsumiert werden würde. Dann doch wohl wahrscheinlich mehr und damit so viel, wie sicher nicht gesund ist. Dass trockene Alkoholiker die Statistik verfälschen, leuchtet ein. Dass andere Faktoren hinzukommen, leuchtet auch ein. Wobei ich doch denken würde, dass Alkoholkonsumenten doch wahrscheinlich eher mehr wiegen und eher rauchen als Abstnenzler. Aber man kann sich ja täuschen. Trotzdem: Der Grafik lagen Statistiken zugrunde, die eben die geringere Mortalität von Minimalkonsumenten aussagten. Da täuscht meine Erinnerung nicht. Ein möglicher Grund wurde ja gesagt. Der Gegenbeweis ist aber leider ja auch nicht angetreten worden: Man könnte ja die Abstinenzler rausrechnen, die wegen einer akoholbedingten Erkrankung auf Alkohol verzichten.
  24. Thema von stefanie wurde von Eleazar beantwortet in Midgard-Con Metadiskussionen
    Bei dem Weg: Im SPIEGEL war vor einiger Zeit ein Kurvendiagramm abgebildet, wie viele Jahre Lebenszeit man beim täglichen Genuss welcher Alkoholmenge verliert. Das Eigenartige an dieser Kurve war, dass sie zunächst einmal durch die Nulllinie ging: Sehr geringer, aber durchaus regelmäßiger Alkoholkonsum wirkte im Vergleich zu völliger Abstinenz laut Statistik also lebensverlängernd. Insofern gäbe es ein Maß, was sehr vernünftig wäre, wenn man das Leben als posiv ansieht. Wobei die Menge aber auch wirklich sehr gering war und, glaube ich, weiß es aber nicht mehr wirklich genau, bei 0,2 Litern Bier lag. Und darüber fiel man gegenüber den Abstinenzlern schon wieder zurück. Und für den Con ansparen, kann man auch nicht. Schon klar also, dass Alkoholtrinker ihrem Körper also keinen Gefallen tun. Aber wer sollte den ersten Stein werfen? Solange Alkoholtrinker niemanden schädigen oder belästigen oder ihre Pflichten vernachlässigen, ist das sprichwörtlich ihr Bier. Die Suchtgefahr ist zu beachten, aber das ist in vielen Bereichen so und die allermeisten Konsumenten haben das im Griff. Und das Argument "Gesundheitsgefahr" sticht in vielen Bereichen und für viele in anderen Bereichen eben auch mehr als beim Alkohol. Ich halte meinen Alkoholkonsum und mein Verhalten darunter in den letzten Jahren durchaus für hinnehmbar und ungefährlich. Schokolade und Pommes hingegen werden mein Leben wahrscheinlich signifikant verkürzen und meine Lebensqualität einschränken. Man kann vor mir Alkohol in rauen Mengen aufbauen und ich lasse die Finger davon, wenn es nicht passt oder ich will. Liegt vor mir eine Tafel Schokolade auf dem Tisch, kreisen meine Gedanken so lange darum, bis ich meiner Sucht nachgeben. Autofahren schadet der Umwelt, der Gesundheit von anderen Menschen und von mir. Würde ich so lange Fahrrad fahren, wie ich im Auto sitze, wäre ich gesünder, als wenn ich auf Süßigkeiten und Alkohol komplett verzichten würde. Ein Wochenende aktiv auf dem Sportplatz ist gesünder als jeder Con. Also ist unser Hobby ungesund. Insofern ist ein gemäßigter, sporadischer Alkoholkonsum weder schlimmer noch besser als viele andere Neigungen und Aktivitäten. Wenn es zu viel wird oder wenn man sich unter Alkohol arschig verhält, muss man was ändern. Aber dass ein Abstinenzler einem Konsumenten grundsätzlich moralisch überlegen sei, das sehe ich nicht. Wer in einem anderen Bereich dafür ungesund lebt, der darf sich erst recht nichts einbilden, denn gerechnet wird unter dem Strich. Dazu kommt nocht, dass sich moralisch zu überhöhen eben auch wieder unmoralisch, da hochmütg und intolerant ist. Daher sehe ich mich bei dem anstehenden wendländischen Pfingstbierfest schon wieder auf einige unvernünftige Entscheidungen zulaufen. Aber wenn es so geht, wie es in den letzten Jahren lief und wie ich es mir vorgenommen habe, dann halte ich mich nicht für liderlicher oder verantwortungsloser als alle anderen auch. Warum darf nicht einafch jeder machen, was er will - im Vertrauen darauf, dass es keiner zu doll treibt?
  25. Und selbst wenn... Die +2 aus erhöhter Position sollen den Vorteil des Angreifers durch eine besondere Position beschreiben: Er steht gut und oben und trifft leichter empfindliche Stellen. Wenn jemand einfach in die Luft hopst, greift er deswegen nicht besser an, sondern wenn überhaupt dann schlechter. Oder alle hopsen, bis es allen Spielern auch zu lächerlich wird. Auch wenn man sich auf einen 80 cm hohen Bücherstapel stellt gibt es keinen Vorteil. Oder auf ein vorbeilaufendes Wildschwein. Übrigens kriegt ein 2,05 Meter Hüne gegen einen 1,24 m Gnom auch keine +2 wegen Höhenunterschied. Wenn man Mantel-und-Degen-mäßig etwas machen wollte, dann könnte man Akrobatik-Proben bemühen, um cineastisch auf der Einrichtung herumzuturnen und Boni für Angriiff oder Abwehr rauszuholen. Aber das ist natürlich Hausregelkram.

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