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Hallo Leute.

 

Auch hier im Forum lästern ja z.B. Elfen und Zwerge  übereinander ab.

 

Worauf bezieht sich das bei Midgard eigentlich? Z.B. in Alba sehe ich da nicht so die Gründe für. Die Zwerge sind recht integriert, die Elfen sehr zurückgezogen. Klar, nicht die große Liebe, die einen in den Bergen, die anderen im Wald.

 

Gut, "die Siolcin sind Elfen die in den Wäldern Albas und Moravods leben. Aus geschichtlichen Gründen haben sie eine prägende Abscheu gegen jegliche Technik und technischer Magie, die sich zum Herrn über die Schöpfung aufschwingen will.."

(aus dem Abenteuer “Die Haut des Bruders” von Alexander Huiskes)

 

Da unterscheiden sich Elfen bzw. die Siolcin-Elfen von den Zwergen.

 

Bei HdR ist die Liebe ja nicht groß, aber Gimli und Legolas sind ja auch Freunde.

 

Bei Midgard sehe ich bisher keine Feindschaft, nur Differenzen, andere Lebens- und Verhaltensweisen. Aber alles nichts schlimmes.

 

Bei mir geht es darum, das ich nun eine Elfe in der Gruppe habe und natürlich wissen muß, wie sie z.B. in Thame von den Zwergen behandelt würde. Sie lief dort bisher getarnt rum (als Mensch) und hat die Zwerge positiv kennengelernt.

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

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Das kommt, bei jedem RPG, wie ich vermute, von HdR. Elfen und Zwerge sind sich nunmal von Natur aus nicht wohlgesonnen. Das ganze führt meiner Erfahrung nach übrigens dazu das es selten einen Elfen in einer Gruppe gibt, der nicht mit einem Zwergen aus derselben Gruppe dick befreundet ist wink.gif

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Ich würde da ganz klassisch historische Gründe anführen. Irgendwann, gab es einfach mal diverse Mißinterpretationen des anderen. Die Gruppen sind ja in ihrem Grundverhalten hinreichend unterschiedlich. Da ist in der langen Geschichte und dem langen Gedächtnis auf beiden Seiten genügend Raum für ausführliche Animositäten.

 

Das schließt ja nicht aus, dass sich einzelne Individuen ganz gut verstehen (lernen) vermögen.

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Gab es da nicht irgendwann mal einen Krieg, aus dem sich die Elfen sauber heraus gehalten haben und deswegen die Zwerge tierisch einen auf den Deckel gekriegt haben, wovon nur noch die verlassenen Zwergenstädte in der Belogora zeugen?

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Zitat[/b] (Sirana @ Jan. 06 2003,15:07)]Gab es da nicht irgendwann mal einen Krieg, aus dem sich die Elfen sauber heraus gehalten haben und deswegen die Zwerge tierisch einen auf den Deckel gekriegt haben, wovon nur noch die verlassenen Zwergenstädte in der Belogora zeugen?

Ja, den Krieg gegen das EIS und die anstürmenden Wesen Thurisheims!

 

mfg

Detritus

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Das ist wahr, das ist ein guter Grund (für langlebige und erinnerungsstarke Geschöpfe .-)

 

Zu H.d.R. bzw. Legolas/Gimli: Gimli soll ja im Elbenwald als einziger seine Waffe ablegen. Es wird den Zwergen also mißtraut.

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

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Aber bei HdR ist das nur da so, wo Galadriel wohnt... bei Elrond; immerhin Halbelf/elb dürfen auch die ZWerge mit Waffen rumlaufen, denn immerhin sind ja Gimli und sein Vater dort,bei dem Rat, auf dem die Gefährten zusammengestellt werden.

Eigentlich widerspricht das auch der Vergangenheit, denn es mssten vielmehr die Zwerge sein, die den ELfen die Waffen abnehmen und nicht anders herum... wenn ich mich nicht irre, war es ja auch im HdR so, dass sie Elben die Zwerge im Stich ließen...

Aber wie man an Moria sieht können Elben und Zwerge auch gute Freunde sein, da das Tor dort mit dem elbischen Wort für Freund aufgeht, in der Vergangenheit war da also in der direkten Nachbarschaft alles in Ordnung...

Ich denke, dass es zwischen zwei menschlichen Völkern nicht anders wäre, wenn sie einander so im Stich gelassen hätten..

Klar gibbet auch Gegensätze, die nicht leicht kombinierbar sind, besonders die Abneigung gegen Technik der Siolcon, die die Zwerge ganz sicher nicht teilen, aber es gibt auch Völker die die Seefahrt verabscheuen...siehe Hobbits im HdR... dennoch sind sie befreundet mit den Menschen, die z.T. auch zur See fahren....

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Der Hinweis von Der Elfe und die Zwerg ist interessant.

Immerhin haben ja die Elfen die Zwerge im Stich gelassen.

Also müßten wirklich eher die Zwerge Probleme mit den Elfen haben. Gut, letztlich dürfte das dann auch zurückschlagen, so das beide miteinander Probleme haben.

 

Das mit "Freund" in Moria fand ich auch sehr erstaunlich.

 

Die Freundschaft in Alba zwischen Menschen und Elfen ist ja auch zerbrochen, da  die Menschen vom druidischen Glauben abgefallen sind. Aber nicht mit allen Menschen, also keine rassische Abneigung, mit dem Druiden Clanngadarns können sie ja gut.

 

Daher denke ich, Zwerge und Elfen stehen sich evtl. erstmal kritisch gegenüber, das steht persönlichen Freundschaften aber nicht wirklich entgegen.

Und letztlich ist nicht mehr Streit/Mißtrauen als zwischen vielen Menschen und Elfen.

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

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kommt wohl auch viel auf die Charaktere an, denn nicht jeder zwerg ist gleich ZWERG, sondern vor allen Dingen eine Persönlichkeit, und Elfen genauso.

Man kann seinen Charakter zwar auch so spielen, dass er das wohl als typische Verhalten angesehene an den Tag legt, aber es ist doch wohl eher sinnlos, als Zwerg jeden Elfen vorzuverurteilen und ihn auf der Straße zu beschimpfen, oder liege ich da falsch confused.gif

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Nun ja, Elfen und Zwerge bilden nun einmal absolute Gegenpole; ausgehend vom Menschen wurden/werden bestimmte, gegenteilige Attribute und Merkmale auf diese Völker verteilt: groß - klein, schlank - untersetzt, schön - häßlich, Weite (Wälder) - Enge (Minen), bartlos - bärtig, Geist (Weisheit) - Körper (Handwerk), leichtfüssig - schwerfällig, beherrscht/kühl - temperamentvoll, magisch begabt - Magie ablehnend usw. Es gibt eigentlich keinen grösseren Kontrast zwischen verschiedenen Völkern, als bei diesen beiden. Insofern sind Konflikte unvermeidbar, was natürlich nicht unbedingt zu einem Zerwürfnis zwischen den Rassen führen muß.

 

Selbst wenn es bei uns zu Freundschaften á la Legolas-Gimli kommen sollte, sind diese Charaktere meist immer noch von Mißtrauen und Vorurteilen gegenüber dem Rest des anderen Volkes beseelt. Ich denke nicht, daß eine noch so innige Freundschaft, alle Vorbehalte, die man Zeit seines Lebens vermittelt bekommen hat (Elfen wie Zwerge), plötzlich zerschlagen kann. Immerhin lässt sich nicht von einem Elf auf alle anderen Vertreter seines Volkes schliessen, oder wie ein Zwerg zu sagen pflegt: "Zwischen all den schwarzen Schafen muß sich doch auch mal ein weisses finden lassen !"  rolleyes.gif

 

Gruß

 

 

 

 

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@ Brynias

 

Nun gut, abgesehen vom Aussehen und Temperament, was sicherlich auch innerhalb Zwerg und Elf differiert ist es ja gar nicht soo viel. Ausserdem darf mensch dann nicht vergessen, das halt Menschen dann auch nicht so beliebt sind, vor allem bei Elfen. Aber gut, Thema ist ja Verhalten untereinander bei Nicht-Menschen.

 

Aber

"beherrscht/kühl - temperamentvoll, magisch begabt - Magie ablehnend "

finde ich nicht schlüssig. Auch Elfen können temperamentvoll soll. Und seit wann lehnen Zwerge Magie ab? Das mit den in den Wäldern leben stimmt auch nicht bei allen Elfen (aber gut, bei denen, die auf Migard heute am meisten vorkommen)

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

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Zwerge leben ja nicht nur auf Vesternesse, sondern so wie ich es verstanden habe, eigentlich in allen Gebirgen... Elfen leben ja nicht überall... Wie ist es mit Zwergen in Gegenden wo es keine Elfen gibt? Die dürften doch eigentlich keine Vorurteile haben, im Bezug auf Elfen, oder? Es ist ja keine alte Zwergentradition Elfenwitze zu machen, sondern so wie ich es verstanden habe, eine eher regionale Sache, da regional, geschichtlich bedingt... Zwerge aus em Gebiet Süd-Sirao dürften wenig mit Elfen zu tun haben (glaube ich), warum sollten sie dann kein gutes Verhältnis zu Elfen aufbauen können? Zwar sind Zwerge stur und lieben ihre alten Wege, aber intolerant sind sie ja nicht unbedingt... Sie akzeptieren ja auch die oberirdisch lebenden Menschen :-)

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Zitat[/b] (Nanoc der Wanderer @ Jan. 08 2003,07:36)]@ Brynias

 

Nun gut, abgesehen vom Aussehen und Temperament, was sicherlich auch innerhalb Zwerg und Elf differiert ist es ja gar nicht soo viel. Ausserdem darf mensch dann nicht vergessen, das halt Menschen dann auch nicht so beliebt sind, vor allem bei Elfen. Aber gut, Thema ist ja Verhalten untereinander bei Nicht-Menschen.

 

Aber

"beherrscht/kühl - temperamentvoll, magisch begabt - Magie ablehnend "

finde ich nicht schlüssig. Auch Elfen können temperamentvoll soll. Und seit wann lehnen Zwerge Magie ab? Das mit den in den Wäldern leben stimmt auch nicht bei allen Elfen (aber gut, bei denen, die auf Migard heute am meisten vorkommen)

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

Hallo Nanoc,

 

tja, so hat jeder sein eigenes Fantasy-Bild !

Ich berufe mich vornehmlich aufs klassische, tolkien´sche Bild von Elben und Zwergen. Natürlich gibt es Abweichungen in anderen Systemen wie Midgard oder in der Literatur (bei T. Brooks leben die Zwerge z.B. in Wäldern).

 

Von dem Standpunkt eines Menschen (und daraus leiten sich Elben und Zwerge ab) aus, sind Elfen/Elben generell schön und erhaben (praktisch das Idealbild eines Menschen). Und ein von Natur aus hässlicher Elf ist mir noch nicht begegnet. Beispiele ?

 

Das Zwerge "magie-freundlich" sind, halte ich aber für ein Gerücht. Sie sind gemeinhin exzellente Handwerker, Krieger und sehr körperbetont, weshalb ihnen das Studium der arkanen Künste NICHTS bedeutet und als verrucht und falsch gilt. Wenn sie magische Waffen schmieden, so liegt das nicht darin gegründet, daß ein Zauberkundiger einen Zauber einwebt, sondern an der (Schmiede-) Kunstfertigkeit des kleinen Volkes. Natürlich gibt es den Einfluss von Zwergenpriestern, aber Magie und Glaube sind ja zwei grundlegend verschiedene Dinge.

Zwergenmagier lehne ich kategorisch ab und das Mißtrauen gegenüber der Magie ist v.a. darin begründet, daß Zwerge nie grossartig mit selbiger in Berührung gekommen sind.

 

Temperamentvolle Elfen finde ich ebenfalls sehr seltsam. Durch ihr hohes Alter, ihre unermeßliche Erfahrung (siehe Galadriel = 7000 Jahre), ihre Geduld, ihre geistige Stärke, ihrem askestischen Leben (Budd. Mönchen gleichkommend) und mitunter auch ihrer Ablehnung gegenüber menschlicher Schwächen halte ich es für sehr unwahrscheinlich, daß ein solcher, besonnener Elf "die Nerven verliert".

 

Natürlich können Abenteurer davon abweichen, z.B. durch ihre Erfahrung aus diversen Reisen oder durch ihr Alter, verbunden mit jugendlicher Aufgeschlossenheit. Aber ein Zwerg, der über hunderte von Jahren nur unter seinesgleichen gelebt hat, wird es schon schwerer fallen, sich mit der Magie anzufreunden.

 

Aber wie gesagt, jeder hat sein eigenes Bild. Im pupertären DSA werden Elfen generell als leidenschaftlich und temperamentvoll beschrieben. Wer´s mag...

 

Gruß

Brynias  

 

P.S.: da fällt mir noch eine Zuordnung ein: Wasser, Luft - Feuer, Erde

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Wir haben neulich noch eine kleine Rollenspielgruppe eröffnet,

die momentan aus einem Halbling, einem Zwerg und einem, Elf besteht.

Der Zwerg ist Ermittler(das bin ICH),

der kiffende Halblingshändler ist von timalthoff

und der Elfenhexer (der manchmal der Überzeugung ist er sei Söldner) ist der von Xmax!!!

Jeder Mensch schaut uns dumm an (was nicht verwunderlich ist).

Noch haben der Zwerg und der Elf keinen Krach, außer das der Zwerg über die kämpferischen Fähigkeiten des Elfen lästert. turn.gif

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Hallo,

 

das was ich jetzt sage ist wahrscheinlich falsch, aber im Unterbewusstsein der Elben und Zwerge scheint doch eine gewisse rivalität zu sein. (Vielleicht um die "bessere" nichtmenschliche Rasse)

 

 

Xmax,der bestimmt falsch liegt blush.gif

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Das eigentlich "Problem" zwischen den unterschiedlichen Nichtmenschlichen Rassen dürfte überwiegend von der Lebensweise abhängen.

 

Wenn dann noch gewisse geschichtliche Ereignisse hinzukommen, kann es schnell mit dem Verständnis für- und untereinander vorbei sein.

 

Ob die, "Ich bin besser als du"-Mentalität wirklich eine Rolle spielt ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

 

mfg

Detritus

 

 

 

 

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Ich würde sagen,dass sie in unserem Fall nicht zutrifft, da es kein Gebiet gibt, welches unsere Figuren beide ausreichend können....... turn.gif

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@Brynias

Wenn du schon grad bei Tolkien bist: Da gibt es auch Feanor, der wohl mindestens so temperamentvoll wie die Zwerge sind.

 

@alle

Meiner meinung nach beruht der Hass von Elben und Zwergen auf irgendwelche Vorurteile, die vergangene Generationen auf Grund irgendwelcher Streitigkeiten in die Welt gestzt haben und die dann verallgemeinert wurden. Lernen sich Elben und Zwerge dann näher kennen merken sie dass diese Vorurteile nicht umbedingt stimmen und man sich doch verstehen kann.

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Eine schöne Erklärung dafür, warum EElfen und Zwerge sich nicht mögen, bietet übrigens Warhammer:Das Rollenspiel.

 

Beide Rassen gehen sehr unterschiedlich mit ihrer langlebigkeit um, so daß beide rassen fast entgegengesetzte Werte entwickelt haben. Was Elfen wichtig ist, geht Zwergen am Hintern vorbei; war für Zwerge wichtig ist, geht Elfen am Hintern vorbei.

 

Beide rassen mögen sich also nicht - es gibt aber keinen Grund für die eine rasse die andere zu hassen. So besteht ausreichend Möglichkeit für eine Freundschaft zwischen einem Elfen und einem Zwergen.

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@ Gil-nim:

Auf Midgard sind es Elfen, nicht Elben. Ein feiner, aber wichtiger Unterschied... (Nein, nicht wegen eines Übersetzungsfehlers, sondern, weil tatsächlich Elfen gemeint sind. wink.gif )

 

@ Detritus:

Die Begründung des Dauerstreits gefällt mir aber dennoch sehr gut, und ich denke, dass es durchaus übertragbar ist. (Abgesehen von den "historischen Herleitungen".)

Danach beruht alles schlicht auf kulturelle Verständigunsschwierigkeiten. Beide sozialen Gruppen benutzen einfach teilweise unterschiedlich bewertete Symbole und Verhaltensweisen. In etwa so, wie Katzen und Hunde sehr ähnlichem Verhalten (Schwanz wedeln) extrem unterschiedliche Bedeutung zumessen. (Einmal Warnung, einmal Freude...) So in etwa würde es für Elfen und Zwerge m.E. eben schon gut passen. Auch wenn ich aus verschiedenen Gründen in Midgard gar nicht mal die großen Streitigkeiten zwischen beiden Gruppen annehme, wie auf Warhammer.

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    • By Beor Bacchus
      Halli, Hallo liebe Community,
       
      vielleicht hat ja in der nächsten Zeit jemand vor, seine Midgard Sammlung aufzulösen oder gar einfach so jemand ein Quellenbuch der Zwerge zu viel. Bisher habe ich leider vergeblich danach gesucht oder bei Ebay geboten. 😞
      Über eine PN würde ich mich freuen, gerne auch noch im Verlauf des nächsten Jahres, erwarte keine schnelle Lösung des Problems.. 🐲
       
      Lieben Gruß
      Beor
       
    • By Yon Attan
      Hallo alle miteinander
      Laut Mysterium (S. 23) hängt die Erscheinungsform von Wahrsagen von der Kultur des jeweiligen Landes ab. Für Halblinge gibt es hierzu (soweit mir bekannt) noch keine Regeln, daher der nachfolgende Vorschlag meinerseits:
      Der Kekswurf
      Als Vorbereitung muss der Halbling nach einem jahrhundertealten Halblingsrezept Haferkekse in verschiedenen Formen (z.B. Tiere, Männlein und geometrische Formen) backen (Aufwand etwa 1 Stunde, benötigt Zugang zu einem Backofen, Kosten der Zutaten etwa 1 GS). Die Person deren Zukunft bestimmt werden soll, erhält anschließend die noch warmen Kekse in die Hand und muss sich mit dem Rücken zu einem Tisch stellen. Anschließend werden die Kekse (blind) über die Schulter auf den Tisch nach hinten geworfen. Aus dem sich daraus ergebenden Muster kann der Halbling die Zukunft dieser Person lesen. Dabei wird insbesondere auch berücksichtigt, welche Kekse wie zerbrochen sind. Es gilt als Vorzeichen großen Unheils, wenn bei diesem Ritual Kekse auf den Boden fallen. Am Ende des Rituals werden die Kekse (abgesehen von denen die auf den Boden gefallen sind) gemeinsam gegessen. Aus diesem Ritual soll sich das Sprichwort "Deine Zukunft ist, was du isst." entwickelt haben, was heutzutage nur noch verkürzt als "Du bist, was du isst." benutzt wird. Das Ritual ist Leomie geweiht.
      Der Rauchkopf
      Wenn ein Halbling eine allgemeine Zukunftsvision haben möchte, setzt er sich in einem geschlossenen Raum auf ein gemütliches Kissen und raucht so lange Halblingspfeifenkraut in einer Pfeife, bis sich unter der Decke sichtbare Rauchschwaden gebildet haben. Je nach Größe des Raums dauert das länger/kürzer und verbraucht mehr/weniger Pfeifenkraut (etwa 1 GS pro 10m² Raumgröße). Anschließend öffnet der Halbling bedächtig das Fenster oder die Türe des Raumes und lässt sich auf dem Rücken liegend wieder auf dem Kissen nieder. Der Halbling deutet die in dem Rauch durch den Luftzug entstehenden Formen, Muster und Bewegungen und erhält auf diese Weise Informationen über die Zukunft. Pfeifenkraut das nicht aus dem Halfdal stammt oder zumindest dort verarbeitet wurde, resultiert in einem Malus von -4 auf den EW. Aus diesem Ritual soll die Redewendung "endlich wieder klar sehen" entstanden sein, wenn nach dem Lüften etwaiger Rauch (vom Pfeiferauchen, Kochen, Herdfeuern, usw.) aus einem Raum verschwunden ist. Ob auch die Redewendung "einen rauchenden zu Kopf haben" von dieser Wahrsagekunst stammt, ist nicht sicher geklärt. Das Ritual ist Peleandrin geweiht.
      Wie gefällt euch die Umsetzung?
      Mfg   Yon
       
    • By Chillur
      ACHTUNG! WICHTIG wg. Mitspielen usw.:
      NUR ANKÜNDIGUNG!
      Da einige der Con-Orga mich gebeten haben dies zu leiten sind die Mehrzahl der Plätze bereits vergeben.
      Die letzten freien Plätze werden auf dem Con per AUSHANG gefüllt. Daher -> Keine Voranmeldung!
      -> Ich hänge das Abenteuer am Freitag nach der Begrüssung aus. <-
      ---
      Spielleiter: Mathias aka Chillur

      Anzahl der Spieler: bis zu 6
      Grade der Figuren: NUR M5 mindestens Grad 14 -> ggf. Anpassung/Änderung nach Absprache.

      Voraussichtlicher Beginn: Samstag ab ca. 09:30 / 10:00 Uhr (nach dem Frühstück!)
      Voraussichtliche Dauer: Samstag bis 00:00 / max. So. 01:00 Uhr (ein Ganztagesabenteuer)

      Art des Abenteuers: Zwerge / ein klein wenig Detektiv / Erforschung / Reise / Kampf / und natürlich Spaß

      Voraussetzung / Bedingung:
      Mindestens ein oder zwei Spieler/-innen sollten einen Zwerg spielen, da sonst gewisse Nachforschungen nicht möglich sind.
      Generelle Reisebereitschaft der Charaktere und Teamspieler. Ebenso Chars die sich eher zur guten Seite bekennen würden.
      Landessprache, also mindestens sollte man albisch können (der Auftraggeber spricht albisch)
      Ich leite nach M5. Seht bitte zu, das eure Figuren M5 Figuren sind.
      Ich werde keine Figuren nach M4 oder ältere Regelgenerationen akzeptieren.

      Beschreibung:
      Der Ort der Handlung: Alba, bei Thame.

      Kroghon "Hammerfaust" sucht Abenteurer, die für ihn einen Auftrag erledigen. Kroghon hegt einen Traum zu verwirklichen, den schon sein Vater vor ihm hegte. Genaueres wird er euch im Zwergengasthaus "Der ehrliche Humpen" in Thame erzählen. Interessierte Abenteurer finden ihn dort. Der Gasthof ist leer, bis auf Kroghon und den Wirt.
      Kroghon zeigt euch seinen kostbarsten Schatz, bevor er mit seiner Geschichte und dem Auftrag beginnt.

      Er stellt eine kleine Statue vor sich hin. Die Statue ist ein schön modellierter und bemalter Drache, die Schwingen weit geöffnet, so als wäre er mitten im Flug und auf dem Rücken jenes Drachen ist ein Zwerg, der mit einer Art Sattel, zu reiten scheint. Ein ungewöhnliches Stück. Es sieht alt aus und die Machart ist recht fremd, so als käme Sie von sehr weit her.
      Dann setzt Kroghon an um zu erklären, was es damit auf sich hat und was ihr für Ihn tun könnt.
      ---
      PS
      Warnung und Hinweise:
      Ich behalte mir vor ggf. Figuren oder Artefakte nach Ansicht abzulehnen.
      Bei FRAGEN, Anmerkungen usw. usf. meldet euch bitte einfach bei mir PER PN.
    • By Chillur
      Das beste Gasthaus in ganz Waeland - Zum Steinernen Krug in Boras
       
      Nachdem man mich nun mehrfach darauf angesprochen hat, gebe ich diesen Schauplatz mal für die Öffentlichkeit "frei", so dass auch andere Spielleiter und Gruppen sich darin gemütlich einfinden können.
       
      Gleich vorneweg vielen lieben Dank an Thufir Hawatt, der einige der Beschreibungen bereits in einer Abenteuermitschrift verewigt hat und diese mich freundlicherweise hier mit benutzen lässt.

      Zum Gasthaus und Waeland allgemein, sowie "mein Boras"...
      Das Gasthaus "Zum Steinernen Krug" ist im Hafenviertel von Boras. Da der Hafen mehr oder minder aus dem Fels herausgehauen ist, war dies ein natürlicher Wahlort für das Gasthaus, aber ich greife vor.

      Normalerweise gibt es in Waeland ja keinerlei Gasthäuser, was den "Zum Steinernen Krug" ja eben so besonders macht. In Waeland wird man normalerweise über das Gastrecht und bei besonderen Ehren sogar beim Jarl als Gast aufgenommen. Daher kann sich das Gasthaus  "Zum Steinernen Krug" mit Fug und Recht als bestes Gasthaus in ganz Waeland rühmen.
       
       
      Mein "Boras" in Waeland besteht aus zwei "Ebenen"
      Boras ist eine ungewöhnliche und dadurch bemerkenswerte Hafenstadt. Ein weit gemauerter und aus Fels gehauener Schutzwall umgibt den Hafen und lässt nur einen relativ schmalen Durchlass frei. Auf diesem Schutzwall sind links und rechts beeindruckende und schwerbewaffnete Türme, die die Einfahrt flankieren. Auf diesem Schutzwall stehen rechts und links jeweils drei Dutzend Masten, an denen Käfige mit mehr oder minder verwesten Leichen im Wind schaukeln um Piraten, Unruhestiftern und anderen Geschmeiss zu zeigen, dass hier das Gesetz und Recht des Jarls herrscht.

      Auch Boras selbst ist für eine waelische Stadt ziemlich ungewöhnlich errichtet worden. Die Hafenstadt besteht im Wesentlichen aus zwei Ebenen. Die erste Ebene liegt knapp über Meereshöhe, nur wenige Fuß über der Wasserlinie befinden sich robuste und wehrhafte, aber eigentlich eher untypische Steinhäuser. Genauere Beobachter können hier valianische Einflüsse entdecken. Geschichtsschreiber werden sich nun sicherlich darüber streiten, ob dies eine alte Valianische Festung ist, wie es einige der Anlagen suggerieren und Andere werden dagegen wettern, dass die Seemeister nie in Waeland so richtig Fuß fassen konnten. Dennoch einige der Häuser und alte teilweise zerstörte Statuen, die stark verwittert sind, zeugen von einem Teil eines valianischen Erbes. Auf dieser Ebene befindet sich natürlich auch der eigentliche Hafen, mit diversen Handelskontoren, großen Lagerhallen und Läden, die meist nicht nur aus Stein sondern nach oben hin mit Holz erweitert wurden.

      Von dieser unteren Ebene befindet sich ein breiter Pfad auf der linken Seite der Stadt. (Von, wenn man in den Hafen einfährt und so von "vorne" auf die Stadt schaut, aus gesehen.) Dieser breite Pfad führt auf die höher gelegene zweite Ebene der Hafenstadt hinauf, wo sich das Auge des Waelingers nun an den typischen waelischen Langhäusern und weitere, typisch waelischen Lagerhallen, erfreut. Einige wenige beeindruckend große Langhäuser wirken wie größere Anwesen, befinden sich aber alle im Schatten eines gewaltigen und strahlenden Langhausanwesens, dass über diese zweite Ebene eindrucksvoll zu herrschen scheint. Dies ist der Stammsitz des Jarls von Boras. Arne "Einauge" Mennigson herrscht über Boras, Herr des Handelshauses Mennigson und enger Freund des Großjarls. Weiterhin erblickt das Auge am hinteren Rand der zweiten Ebene einen groberen aber robust wirkenden (für Menschen) Steinwall, der die Hafenstadt offensichtlich gegen Angriffe aus dem Landesinneren schützen soll. Natürlich wirkt jener Steinwall bei weitem nicht so massiv und gewaltig, wie der Schutzwall zur Seeseite.

      Die Bauweise auf den beiden Ebenen zeugt davon, dass sie zu unterschiedlichen Zeiten errichtet worden sein mussten, wobei der untere Teil der deutlich, um Jahrhunderte, ältere der beiden Ebenen ist.
       
       
      Nun das Gasthaus "Zum Steinernen Krug"
       
      Wenn man sich dem Gasthaus nähert, fällt einem das Steingebäude direkt ins Auge. Das Gasthaus befindet sich direkt auf der unteren Ebene und ist ein Steingebäude. Beim Näherkommen, so fällt einem geneigten Beobachter auf, dass es offensichtlich tief in den massiven Felsen getrieben und zum Hafen hin mit gewaltigen Felssteinen, die sich fugenlos wie natürlicher Fels zusammenfügen und damit ein gut vier Schritte aus dem Fels herausragendes steinernes Bollwerk bilden, dass nicht nur Wind und Wetter, Regen und Schnee, Hitze und Eis, sondern auch Überfällen, sowohl den gewaltigsten Übermächten seit Äonen, bis zum Ende aller Tage, erfolgreich die Stirn bieten würde.

       


      Zu der steinernen Schenke führen zwei gut einen halben Fuß hohe Felsstufen zu einer gut achteinhalb Fuß hohen und sechs Fuß breiten Felsplatte, die als Tür dient und deren Existenz nur durch ein ornamentales Relief am äußeren Rand, sowie eine schwere Klinke an der rechten Seite, zu erkennen ist. Beim Griff an die Klinke lässt sich die Tür fast spielerisch leicht öffnen. Offenbar hat der Erbauer die massive und gut eine Handbreite dicke Felstür so gekonnt gelagert, dass sie sich fast federleicht öffnen lässt. Hier war offenbar ein begnadeter Meister der Baukunst am Werke gewesen.

      Betritt man das Gasthaus, so erblickt man den gut fünfundzwanzig Schritte großen Schankraum, dessen Felsendecke sich in einer Höhe von gut zwanzig Fuß spannt.
       
      [spoiler=Zwerge]Dieser Schankraum ist der Wirklichkeit gewordene Traum eines jeden Sohns und jeder Tochter des Volkes der Meister aus Feuer und Stein. Man fühlt sich fast wie zu Hause in einer Binge.
       
       
      Alles in diesem Raum scheint irgendwie aus Fels oder Stein zu bestehen. Der gewaltige, gut fünf Fuß hohe, fünfzehn Schritte lange und vier Fuß breite Tresen wirkt, wie direkt aus dem Fels gehauen. Auch die Tische scheinen direkt aus dem Felsboden gewachsen zu sein. Um die Tische gibt es steinerne Bänke, Stühle und Hocker, alles aus massivem, ehrlichen Stein oder Fels. Die Felsbänke und Hocker usw. sind reichlich mit Fellen und anderen Bequemlichkeiten bedeckt, so dass man angenehmen Sitzkomfort erwarten kann. Hinter dem gewaltigen steinernen Tresen, auf dem drei gewaltige Holzfässer stehen, erwartet der Wirt seine Gäste. Hinter ihm befinden sich eine erkleckliche Anzahl an großen und noch größeren Humpen, Krügen und Trinkhörner, sowie viele Flaschen und Amphoren unterschiedlichster Köstlichkeiten. Von der Türe aus befindet sich zur linken hinteren Ecke die Bar an deren äußeren, zum Wandende hin, sich der Durchgang für den Wirt befindet. Hinter der Bar und daher von der Türe blicktechnisch von den Fässern verdeckt, befindet sich der Eingang zur Küche und der Vorratsräumlichkeiten. Im hinteren rechten Drittel befindet sich ein Steinkamin und nicht so weit rechts davon entfernt, ein Durchgang zu den Gasträumlichkeiten. 
       
      Beim Wirt handelt sich sich nach der Gesichtsphysiognomie, den an Schaufeln erinnernden Pranken, der vollen, gepflegten und zu drei dicken Zöpfen geflochtenen feuerroten Haarpracht, sowie dem akkurat in einem halben Dutzend feiner Zöpfe mit Edelsteinen und silbernen Bartringen verzierten feuerroten Vollbart, um einen Vollblutzwerg. Das Gasthaus führt Gloinar "Riesenkrug". In der Küche wirkt die Hand seiner Frau Birli "Würzhand" und ihre gemeinsame Tochter Catti, wobei Gäste im Höchstfall Frau Birli "Würzhand" zu Gesicht bekommen würden. Als Bedienhilfe ist im Gasthaus noch der Berggnom Magnus "Zweiaxt" unterwegs, der mit seinen zwei Äxten durchaus auch mal den Eingang zum Badezimmer verteidigt, sollte es die weibliche Kundschaft wünschen oder er selbst meinen, dass dies im Sinne der Schicklichkeit angemessen ist.

      Auf die Frage nach einem Zimmer, bietet der Wirt dem freundlichen Gast die Gastlichkeiten seines Hauses an. Das Gasthaus an sich bietet einen Schlafsaal für zehn Personen, zwei Vierbettzimmer, drei Doppelbettzimmer und zwei Einzelzimmer. Da der Gastraum das ganze Steingebäude einnimmt erlebt der Gast eine kleine Überraschung als er hinten rechts den Durchgang betritt. Eine kleiner Raum indem sich eine runde Steintreppe befindet. Die Steintreppe führt nach unten. Die Gasträume befinden sich unterirdisch und die Treppe geht sogar in ein zweites Untergeschoss. Wer sich am Kamin in der Gaststube umsieht findet bei genauerer Betrachtung am Hauptstein des Kamines einen eingemeisselten Segensspruch, der den Segen und Schutze Zornals über dieses Haus legt. Wenn man den Wirt darauf anspricht, so wird er bestätigen dass ein Ehrengast, ein Zornalpriester, nach seinem Aufenthalt das Haus gesegnet hat und man merkt, dass Gloinar an diesen Besuch wohlwollend zurückdenkt.
       
       
      Erstes Untergeschoss
      Hier kommt man von der Treppe in einen von links nach rechts verlaufenden Gang. Auf der linken Seite befindet sich direkt eine Tür die zum grösseren 10 Personen Schlafsaal führt. Der Gang nach rechts führt zu den kleineren Gästezimmern. Direkt nahe an der Treppe liegen die Vierbettzimmer jeweils gegenüberliegend am Gang. Danach zwei Doppelbettzimmer ebenfalls gegenüberliegend am Gang und ganz am Ende des Ganges ist auf der linken Gangseite (der Treppe also gegenüberliegend) eine Tür die zum letzten dritten Doppelbettzimmer führt. Auf der Treppenseite des Ganges, also gegenüber dem letzten Doppelbettzimmer, befinden sich hier dann nochmal zwei Türen für die zwei Einbettzimmer.

      Alle Zimmer haben, außer der entsprechenden Anzahl an Betten, eine aus dem Fels gehauene Aufbewahrungstruhe und sind mit geschickten Luft- und Lichtschächten (Spiegel usw.) ausgestattet, so dass die Zimmer tagsüber normal hell "beleuchtet" und nur in der Nacht auf Kerzenschein angewiesen sind. Jedes der Zimmer besitzt einen kleinen Kamin als Feuerstelle. Ebenso ist, der Raumgröße angemessen jeweils ein kleiner Tisch und ein Hocker vorhanden (nur in den kleineren Zimmern! Der 10 Personenschlafsaal ist ein reiner Schlafsaal mit Aufbewahrungstruhe und Bett usw.).
       
      Zweites Untergeschoss
      Hier führt die Treppe erneut in einen Gang der von links nach rechts verläuft. Auf der linken Seite befindet sich nach einiger Entfernung eine große Steinerne Doppeltür die zur Badeeinrichtung des Hauses führt. Wer dieses Portal öffnet erblickt eine Zierde zwergischer Baukunst. Ein ziemlich großes Becken fängt den Blick in der Raummitte ein. Der Boden scheint aus mit feinsten glatten und farbigen Mineralien durchzogenen Marmor zu bestehen. An der Wand befindet sich ein beeindruckendes Mosaik das wohl vier Personen abbilden soll und eine einladende Gemütlichkeit in den Raum stellt. In diesem kreisrunden Raum befindet sich, wie Gloinar dem geneigten Gast mit sichtlichem Stolz verkünden wird, seine privates Thermalbad; Das größte und Beste was es außerhalb Dvarheims gibt. Es gibt vier kleinere Nischen zwei links und zwei rechts in denen sich von Flauschigen Handtüchern bis zu Salben, Tinkturen und Duftwässerchen alles befindet, was das Herz begehrt. Das Wasser im Becken kann ablaufen und binnen kurzer Zeit wieder gefüllt werden, dazu hat Gloinar keine Kosten und Mühen gescheut. Die Nutzung des Bads ist den Gästen natürlich ausdrücklich erlaubt, wobei beim Gastwirt vor der Nutzung zu erfragen ist, ob das Bad denn auch frei ist. Schließlich will nicht jeder Gast beim Baden ggf. gestört werden. Im Bad selbst ist das Wasser von Kalt bis sehr Heiss stufenlos regelbar, so dass Eiskaltbadende und auch Kanthai "Ofuro" Heissbadliebhaber auf Ihre Kosten kommen können.
       
      [spoiler=Zwerge -> EW Baukunde]Dieser ganze Mosaikgebündelte Baderaum ist ein Meisterwerk.

      Wenn man genauer auf das Mosaik hinblickt, erkennt man, dass hier die vier Zwergengötter den Reisenden einladen zu rasten und nach einigem starren und suchen erkennt ihr die fast schon spielerisch versteckte Inschrift, die da besagt: "Söhne und Töchter der Meister aus Feuer und Stein. Hier wachen Eure Götter über Euch. Hier könnt Ihr Eure Seelen baumeln und Euch von den Härten des Kampfes und der Arbeit sorgenfrei erholen und es Euch gut gehen lassen!“
       
      Wenn ihr euch Recht erinnert, so ist das die Steinschleifhandschrift von Olgrimm von Dvarheim, einem der bekanntesten Steinschleifer der Geschichte Dvarheims und ihr vermutet dass es wohl keinen zweiten Raum wie diesen außerhalb von Hamur Gathol, der glorreichen Königsstadt der Zwerge Dvarheims, gibt. Sprecht ihr Gloinar darauf an, so wird er zugeben, dass Olgrimm sein Vetter ist und für eine unverschämt hohe Summe mit seinen Steinmetzen hier in Boras für ihn diese "Binge" außerhalb der Heimatbinge geschaffen hat.
       
       
      Auf der rechten Seite des Ganges ist eine verschlossene Tür die euch vom Gastgeber als die Privaträume der Gasthausfamilie genannt wird und hier ist verständlicherweise der Zutritt für Gasthausgäste nicht möglich.
       
       
      Und was ist mit Stallungen?
      Das Gasthaus hat keine Stallungen, da man von aus dem Inland anreisenden ausgeht, dass deren Tiere bei einer der Stallungen am Stadtrand untergebracht wurden. Bei Schiffsreisenden sind seltenst Reittiere dabei und hier wird man dem Reisenden anbieten, das Tier in einer der Stallungen unterzubringen.
       
       
      Und das Essen und so?
      Die Zwergendame Birli "Würzhand" trägt ihren Beinamen zurecht und serviert den Gästen gut gewürztes und reichliches Essen. Egal ob Fisch, Fleisch oder anderes, was am Ende auf dem Tisch steht ist lecker. Gloinar kann den Gaumen der Reisenden mit Met, Bier, zwergischen Doppelbock (Starkbier) und natürlich diversen Schnäpsen und Uisge verwöhnen. Für besondere Anlässe hat er doppelt geeisten Doppelbock namens "Winterlicht" auf Lager (Zwergenstarkbier mit mehr Alkoholgehalt als normal). Für Waelische Gäste, die darauf bestehen, kann man hier sogar Götterfunken bekommen. Des weiteren hat er noch ein oder zwei Fässer des berühmten Tvarsker 2209, einem besonders leckeren Zwergenbieres auf Lager (Normales Zwergenbier, sehr sehr sehr lecker). Magnus der das Essen serviert trägt größere Tablets mit beiden Händen über seinem Kopf und die Steintische haben an der Aussenseite, was vorher von den Gästen nur als Ziersteine wahrgenommen wurde, Trittsteine, damit er Problemlos die Speisen und Getränke auf die Tischoberfläche bringen kann.
       
       
      Zum Abschluss noch...
      Gloinar "Riesenkrug" war früher selbst mal Abenteurer, der sich hier in Boras zur Ruhe gesetzt hat. Je nachdem wie freundlich ihn die Gäste fragen erzählt er auch mal, wie er eine alte verschollene Binge fand und sich dort durch Horden von Orks wieder nach draussen kämpfen musste. Gloinar ist ein herzlicher freundlicher Gastwirt, der jedoch ziemlich ungehalten wird, wenn jemand grundlos Alkohol verschüttet oder schlimmer noch, seiner Aufforderung zu gehen und das Gasthaus zu verlassen nicht folgt. Er unterhält dieses Gasthaus nicht weil er Geld verdienen muss, sondern weil es ihm Spaß macht.
       
      Birli "Würzhand" ist die unangefochtene Herrscherin der Küche und wird unter keinen Umständen "Fremde" in Ihrer Küche dulden. Glaubt mir, wenn ihr mal mit einem Nudelfels gehauen worden seit, vergeht euch die Lust es zu versuchen! (Ja, Zwerge benutzen kein Nudelholz, viel zu Zerbrechlich! ... ach ja Gehauen ist untertrieben, Birli verdrischt und verprügelt euch nach Strich und Faden, wenn nötig...)

      Die Tochter Catti ist ein nettes aber auch ziemlich schüchternes Zwergenmädchen, dass noch keine einhundert Jahre auf der Welt ist. Sie ist die ganze Lebensfreude und der Stolz der Familie. Sollte Sie jemand mal treffen, so spricht sie nicht und versucht sich selbst zurück zu ziehen, meist lächelt Sie dabei und wird recht Rot im Gesicht.
       
      Magnus ist ein Berggnom der früher Gloinar auf seinen Reisen als Abenteuer begleitet hat. Er versteht durchaus mit seinen zwei Handäxten umzugehen und ist der Gasthausfamilie ein treuer Freund. Wenngleich er bei manchen Reisenden und Gästen sich einen harmlosen Schabernack erlaubt, so kann dem gewinnend lächelnden Gnom nie einer lange ernstlich böse sein. Er ist meist guter Laune und steckt damit die Gäste an.
       
      Als regelmäßige namenhafte Gäste gibt es manchmal den Skalden Sven "Goldkehlson", der die Menge mit seiner zauberhaften Stimme mit fröhlichen Gesang unterhält. Gegen entsprechendes Entgelt ist er natürlich stets bereit Musikwünschen zu folgen und man munkelt, dass er ab und an für einige Gönner deren Liebsten, natürlich im Auftrage der Gönner, ein Ständchen hält um jener Liebsten von der wahren und unerschütterlichen Liebe ihres um Sie Werbenden zu überzeugen.
       
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      So, das ist das Gasthaus "Zum Steinernen Krug" in Boras. Ich hoffe der Schauplatz gefällt dem einen oder anderen und er taucht tatsächlich in einigen meiner Abenteuer auf. Ich versuche stets ein recht konsistentes Universum beizubehalten, so dass in meinem Boras auch das Gasthaus vorhanden ist, wenn die Spieler es besuchen/bereisen wollen. Natürlich ist alles mehr oder minder frei erfunden und jegliche Übereinstimmung mit lebenden Zwergen oder Häfenstädten ist rein zufällig und nicht beabsichtigt.

      Beste Grüße
      Mathias
      aka
      Chillur
    • By Einherjar
      Spielleiter: daaavid
      Anzahl der Spieler: 5
      Grade der Figuren: ca. 8 (M5)
      Beginn: Mittwoch ca. 15 Uhr
      Dauer: bis zum Ende
      Art des Abenteuers: mutig sein
      Voraussetzung/Bedingungen: Zwerg
      Beschreibung: siegen
      Mitspieler:
      1. Einherjar / Durin Schildkrähe (Mahalpriester, Gr 8)
      2. Herothinas / Wharik Stahlkrähe (Krieger, Gr 8)
      3. Bro / Khorin Barangir (Mahalpriester, M4-Gr 5)
      4. Solwac / Arwil Grenzgänger (Kundschafter (Wa), Gr 7 oder 8)
      5. Mogadil / Rungor Tiefgang (Magister und Wasserbauer)
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