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Hallo Leute.

 

Auch hier im Forum lästern ja z.B. Elfen und Zwerge  übereinander ab.

 

Worauf bezieht sich das bei Midgard eigentlich? Z.B. in Alba sehe ich da nicht so die Gründe für. Die Zwerge sind recht integriert, die Elfen sehr zurückgezogen. Klar, nicht die große Liebe, die einen in den Bergen, die anderen im Wald.

 

Gut, "die Siolcin sind Elfen die in den Wäldern Albas und Moravods leben. Aus geschichtlichen Gründen haben sie eine prägende Abscheu gegen jegliche Technik und technischer Magie, die sich zum Herrn über die Schöpfung aufschwingen will.."

(aus dem Abenteuer “Die Haut des Bruders” von Alexander Huiskes)

 

Da unterscheiden sich Elfen bzw. die Siolcin-Elfen von den Zwergen.

 

Bei HdR ist die Liebe ja nicht groß, aber Gimli und Legolas sind ja auch Freunde.

 

Bei Midgard sehe ich bisher keine Feindschaft, nur Differenzen, andere Lebens- und Verhaltensweisen. Aber alles nichts schlimmes.

 

Bei mir geht es darum, das ich nun eine Elfe in der Gruppe habe und natürlich wissen muß, wie sie z.B. in Thame von den Zwergen behandelt würde. Sie lief dort bisher getarnt rum (als Mensch) und hat die Zwerge positiv kennengelernt.

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

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Das kommt, bei jedem RPG, wie ich vermute, von HdR. Elfen und Zwerge sind sich nunmal von Natur aus nicht wohlgesonnen. Das ganze führt meiner Erfahrung nach übrigens dazu das es selten einen Elfen in einer Gruppe gibt, der nicht mit einem Zwergen aus derselben Gruppe dick befreundet ist wink.gif

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Ich würde da ganz klassisch historische Gründe anführen. Irgendwann, gab es einfach mal diverse Mißinterpretationen des anderen. Die Gruppen sind ja in ihrem Grundverhalten hinreichend unterschiedlich. Da ist in der langen Geschichte und dem langen Gedächtnis auf beiden Seiten genügend Raum für ausführliche Animositäten.

 

Das schließt ja nicht aus, dass sich einzelne Individuen ganz gut verstehen (lernen) vermögen.

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Gab es da nicht irgendwann mal einen Krieg, aus dem sich die Elfen sauber heraus gehalten haben und deswegen die Zwerge tierisch einen auf den Deckel gekriegt haben, wovon nur noch die verlassenen Zwergenstädte in der Belogora zeugen?

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Zitat[/b] (Sirana @ Jan. 06 2003,15:07)]Gab es da nicht irgendwann mal einen Krieg, aus dem sich die Elfen sauber heraus gehalten haben und deswegen die Zwerge tierisch einen auf den Deckel gekriegt haben, wovon nur noch die verlassenen Zwergenstädte in der Belogora zeugen?

Ja, den Krieg gegen das EIS und die anstürmenden Wesen Thurisheims!

 

mfg

Detritus

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Das ist wahr, das ist ein guter Grund (für langlebige und erinnerungsstarke Geschöpfe .-)

 

Zu H.d.R. bzw. Legolas/Gimli: Gimli soll ja im Elbenwald als einziger seine Waffe ablegen. Es wird den Zwergen also mißtraut.

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

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Aber bei HdR ist das nur da so, wo Galadriel wohnt... bei Elrond; immerhin Halbelf/elb dürfen auch die ZWerge mit Waffen rumlaufen, denn immerhin sind ja Gimli und sein Vater dort,bei dem Rat, auf dem die Gefährten zusammengestellt werden.

Eigentlich widerspricht das auch der Vergangenheit, denn es mssten vielmehr die Zwerge sein, die den ELfen die Waffen abnehmen und nicht anders herum... wenn ich mich nicht irre, war es ja auch im HdR so, dass sie Elben die Zwerge im Stich ließen...

Aber wie man an Moria sieht können Elben und Zwerge auch gute Freunde sein, da das Tor dort mit dem elbischen Wort für Freund aufgeht, in der Vergangenheit war da also in der direkten Nachbarschaft alles in Ordnung...

Ich denke, dass es zwischen zwei menschlichen Völkern nicht anders wäre, wenn sie einander so im Stich gelassen hätten..

Klar gibbet auch Gegensätze, die nicht leicht kombinierbar sind, besonders die Abneigung gegen Technik der Siolcon, die die Zwerge ganz sicher nicht teilen, aber es gibt auch Völker die die Seefahrt verabscheuen...siehe Hobbits im HdR... dennoch sind sie befreundet mit den Menschen, die z.T. auch zur See fahren....

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Der Hinweis von Der Elfe und die Zwerg ist interessant.

Immerhin haben ja die Elfen die Zwerge im Stich gelassen.

Also müßten wirklich eher die Zwerge Probleme mit den Elfen haben. Gut, letztlich dürfte das dann auch zurückschlagen, so das beide miteinander Probleme haben.

 

Das mit "Freund" in Moria fand ich auch sehr erstaunlich.

 

Die Freundschaft in Alba zwischen Menschen und Elfen ist ja auch zerbrochen, da  die Menschen vom druidischen Glauben abgefallen sind. Aber nicht mit allen Menschen, also keine rassische Abneigung, mit dem Druiden Clanngadarns können sie ja gut.

 

Daher denke ich, Zwerge und Elfen stehen sich evtl. erstmal kritisch gegenüber, das steht persönlichen Freundschaften aber nicht wirklich entgegen.

Und letztlich ist nicht mehr Streit/Mißtrauen als zwischen vielen Menschen und Elfen.

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

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kommt wohl auch viel auf die Charaktere an, denn nicht jeder zwerg ist gleich ZWERG, sondern vor allen Dingen eine Persönlichkeit, und Elfen genauso.

Man kann seinen Charakter zwar auch so spielen, dass er das wohl als typische Verhalten angesehene an den Tag legt, aber es ist doch wohl eher sinnlos, als Zwerg jeden Elfen vorzuverurteilen und ihn auf der Straße zu beschimpfen, oder liege ich da falsch confused.gif

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Nun ja, Elfen und Zwerge bilden nun einmal absolute Gegenpole; ausgehend vom Menschen wurden/werden bestimmte, gegenteilige Attribute und Merkmale auf diese Völker verteilt: groß - klein, schlank - untersetzt, schön - häßlich, Weite (Wälder) - Enge (Minen), bartlos - bärtig, Geist (Weisheit) - Körper (Handwerk), leichtfüssig - schwerfällig, beherrscht/kühl - temperamentvoll, magisch begabt - Magie ablehnend usw. Es gibt eigentlich keinen grösseren Kontrast zwischen verschiedenen Völkern, als bei diesen beiden. Insofern sind Konflikte unvermeidbar, was natürlich nicht unbedingt zu einem Zerwürfnis zwischen den Rassen führen muß.

 

Selbst wenn es bei uns zu Freundschaften á la Legolas-Gimli kommen sollte, sind diese Charaktere meist immer noch von Mißtrauen und Vorurteilen gegenüber dem Rest des anderen Volkes beseelt. Ich denke nicht, daß eine noch so innige Freundschaft, alle Vorbehalte, die man Zeit seines Lebens vermittelt bekommen hat (Elfen wie Zwerge), plötzlich zerschlagen kann. Immerhin lässt sich nicht von einem Elf auf alle anderen Vertreter seines Volkes schliessen, oder wie ein Zwerg zu sagen pflegt: "Zwischen all den schwarzen Schafen muß sich doch auch mal ein weisses finden lassen !"  rolleyes.gif

 

Gruß

 

 

 

 

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@ Brynias

 

Nun gut, abgesehen vom Aussehen und Temperament, was sicherlich auch innerhalb Zwerg und Elf differiert ist es ja gar nicht soo viel. Ausserdem darf mensch dann nicht vergessen, das halt Menschen dann auch nicht so beliebt sind, vor allem bei Elfen. Aber gut, Thema ist ja Verhalten untereinander bei Nicht-Menschen.

 

Aber

"beherrscht/kühl - temperamentvoll, magisch begabt - Magie ablehnend "

finde ich nicht schlüssig. Auch Elfen können temperamentvoll soll. Und seit wann lehnen Zwerge Magie ab? Das mit den in den Wäldern leben stimmt auch nicht bei allen Elfen (aber gut, bei denen, die auf Migard heute am meisten vorkommen)

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

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Zwerge leben ja nicht nur auf Vesternesse, sondern so wie ich es verstanden habe, eigentlich in allen Gebirgen... Elfen leben ja nicht überall... Wie ist es mit Zwergen in Gegenden wo es keine Elfen gibt? Die dürften doch eigentlich keine Vorurteile haben, im Bezug auf Elfen, oder? Es ist ja keine alte Zwergentradition Elfenwitze zu machen, sondern so wie ich es verstanden habe, eine eher regionale Sache, da regional, geschichtlich bedingt... Zwerge aus em Gebiet Süd-Sirao dürften wenig mit Elfen zu tun haben (glaube ich), warum sollten sie dann kein gutes Verhältnis zu Elfen aufbauen können? Zwar sind Zwerge stur und lieben ihre alten Wege, aber intolerant sind sie ja nicht unbedingt... Sie akzeptieren ja auch die oberirdisch lebenden Menschen :-)

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Zitat[/b] (Nanoc der Wanderer @ Jan. 08 2003,07:36)]@ Brynias

 

Nun gut, abgesehen vom Aussehen und Temperament, was sicherlich auch innerhalb Zwerg und Elf differiert ist es ja gar nicht soo viel. Ausserdem darf mensch dann nicht vergessen, das halt Menschen dann auch nicht so beliebt sind, vor allem bei Elfen. Aber gut, Thema ist ja Verhalten untereinander bei Nicht-Menschen.

 

Aber

"beherrscht/kühl - temperamentvoll, magisch begabt - Magie ablehnend "

finde ich nicht schlüssig. Auch Elfen können temperamentvoll soll. Und seit wann lehnen Zwerge Magie ab? Das mit den in den Wäldern leben stimmt auch nicht bei allen Elfen (aber gut, bei denen, die auf Migard heute am meisten vorkommen)

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

Hallo Nanoc,

 

tja, so hat jeder sein eigenes Fantasy-Bild !

Ich berufe mich vornehmlich aufs klassische, tolkien´sche Bild von Elben und Zwergen. Natürlich gibt es Abweichungen in anderen Systemen wie Midgard oder in der Literatur (bei T. Brooks leben die Zwerge z.B. in Wäldern).

 

Von dem Standpunkt eines Menschen (und daraus leiten sich Elben und Zwerge ab) aus, sind Elfen/Elben generell schön und erhaben (praktisch das Idealbild eines Menschen). Und ein von Natur aus hässlicher Elf ist mir noch nicht begegnet. Beispiele ?

 

Das Zwerge "magie-freundlich" sind, halte ich aber für ein Gerücht. Sie sind gemeinhin exzellente Handwerker, Krieger und sehr körperbetont, weshalb ihnen das Studium der arkanen Künste NICHTS bedeutet und als verrucht und falsch gilt. Wenn sie magische Waffen schmieden, so liegt das nicht darin gegründet, daß ein Zauberkundiger einen Zauber einwebt, sondern an der (Schmiede-) Kunstfertigkeit des kleinen Volkes. Natürlich gibt es den Einfluss von Zwergenpriestern, aber Magie und Glaube sind ja zwei grundlegend verschiedene Dinge.

Zwergenmagier lehne ich kategorisch ab und das Mißtrauen gegenüber der Magie ist v.a. darin begründet, daß Zwerge nie grossartig mit selbiger in Berührung gekommen sind.

 

Temperamentvolle Elfen finde ich ebenfalls sehr seltsam. Durch ihr hohes Alter, ihre unermeßliche Erfahrung (siehe Galadriel = 7000 Jahre), ihre Geduld, ihre geistige Stärke, ihrem askestischen Leben (Budd. Mönchen gleichkommend) und mitunter auch ihrer Ablehnung gegenüber menschlicher Schwächen halte ich es für sehr unwahrscheinlich, daß ein solcher, besonnener Elf "die Nerven verliert".

 

Natürlich können Abenteurer davon abweichen, z.B. durch ihre Erfahrung aus diversen Reisen oder durch ihr Alter, verbunden mit jugendlicher Aufgeschlossenheit. Aber ein Zwerg, der über hunderte von Jahren nur unter seinesgleichen gelebt hat, wird es schon schwerer fallen, sich mit der Magie anzufreunden.

 

Aber wie gesagt, jeder hat sein eigenes Bild. Im pupertären DSA werden Elfen generell als leidenschaftlich und temperamentvoll beschrieben. Wer´s mag...

 

Gruß

Brynias  

 

P.S.: da fällt mir noch eine Zuordnung ein: Wasser, Luft - Feuer, Erde

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Wir haben neulich noch eine kleine Rollenspielgruppe eröffnet,

die momentan aus einem Halbling, einem Zwerg und einem, Elf besteht.

Der Zwerg ist Ermittler(das bin ICH),

der kiffende Halblingshändler ist von timalthoff

und der Elfenhexer (der manchmal der Überzeugung ist er sei Söldner) ist der von Xmax!!!

Jeder Mensch schaut uns dumm an (was nicht verwunderlich ist).

Noch haben der Zwerg und der Elf keinen Krach, außer das der Zwerg über die kämpferischen Fähigkeiten des Elfen lästert. turn.gif

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Hallo,

 

das was ich jetzt sage ist wahrscheinlich falsch, aber im Unterbewusstsein der Elben und Zwerge scheint doch eine gewisse rivalität zu sein. (Vielleicht um die "bessere" nichtmenschliche Rasse)

 

 

Xmax,der bestimmt falsch liegt blush.gif

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Das eigentlich "Problem" zwischen den unterschiedlichen Nichtmenschlichen Rassen dürfte überwiegend von der Lebensweise abhängen.

 

Wenn dann noch gewisse geschichtliche Ereignisse hinzukommen, kann es schnell mit dem Verständnis für- und untereinander vorbei sein.

 

Ob die, "Ich bin besser als du"-Mentalität wirklich eine Rolle spielt ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

 

mfg

Detritus

 

 

 

 

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Ich würde sagen,dass sie in unserem Fall nicht zutrifft, da es kein Gebiet gibt, welches unsere Figuren beide ausreichend können....... turn.gif

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@Brynias

Wenn du schon grad bei Tolkien bist: Da gibt es auch Feanor, der wohl mindestens so temperamentvoll wie die Zwerge sind.

 

@alle

Meiner meinung nach beruht der Hass von Elben und Zwergen auf irgendwelche Vorurteile, die vergangene Generationen auf Grund irgendwelcher Streitigkeiten in die Welt gestzt haben und die dann verallgemeinert wurden. Lernen sich Elben und Zwerge dann näher kennen merken sie dass diese Vorurteile nicht umbedingt stimmen und man sich doch verstehen kann.

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Eine schöne Erklärung dafür, warum EElfen und Zwerge sich nicht mögen, bietet übrigens Warhammer:Das Rollenspiel.

 

Beide Rassen gehen sehr unterschiedlich mit ihrer langlebigkeit um, so daß beide rassen fast entgegengesetzte Werte entwickelt haben. Was Elfen wichtig ist, geht Zwergen am Hintern vorbei; war für Zwerge wichtig ist, geht Elfen am Hintern vorbei.

 

Beide rassen mögen sich also nicht - es gibt aber keinen Grund für die eine rasse die andere zu hassen. So besteht ausreichend Möglichkeit für eine Freundschaft zwischen einem Elfen und einem Zwergen.

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@ Gil-nim:

Auf Midgard sind es Elfen, nicht Elben. Ein feiner, aber wichtiger Unterschied... (Nein, nicht wegen eines Übersetzungsfehlers, sondern, weil tatsächlich Elfen gemeint sind. wink.gif )

 

@ Detritus:

Die Begründung des Dauerstreits gefällt mir aber dennoch sehr gut, und ich denke, dass es durchaus übertragbar ist. (Abgesehen von den "historischen Herleitungen".)

Danach beruht alles schlicht auf kulturelle Verständigunsschwierigkeiten. Beide sozialen Gruppen benutzen einfach teilweise unterschiedlich bewertete Symbole und Verhaltensweisen. In etwa so, wie Katzen und Hunde sehr ähnlichem Verhalten (Schwanz wedeln) extrem unterschiedliche Bedeutung zumessen. (Einmal Warnung, einmal Freude...) So in etwa würde es für Elfen und Zwerge m.E. eben schon gut passen. Auch wenn ich aus verschiedenen Gründen in Midgard gar nicht mal die großen Streitigkeiten zwischen beiden Gruppen annehme, wie auf Warhammer.

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      Schau hier, allein die Halskette ist wenigstens fünfzehnhundert wert..."
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      Mit einfachen Worten und leuchtenden Augen rollte er vor mir ein Kriegerepos aus, mit dem er mich in seinen Bann schlug, bis er schließlich fragte:
      "Hast du mitgerechnet? Ich habe in diesem einen Kampf mehr als siebentausend erbeutet, und jetzt kommst du!"
      Am Fuße der Treppe gelangten wir in einen niedrigen Gang, von dem aus Nischen abgingen und beleuchtet von goldenen Laternen, auf die mein Gastgeber deutete und dabei missmutig schnaufte:
      "Finstermagier, kein starker Gegner, wie ich heute weiß. Hat mich trotzdem eine Allheilung gekostet, am bittersten waren die Kosten für die Reise in den Berg dafür.
      Und dann stellte sich heraus: Die Laternen sind nur vergoldet..."
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      "Die Lampe habe ich aus Eschar, etwa elfhundert. Schlachtbeil und Krone sind aus Waeland, sieh doch mal die Bernsteine, wie schön!
      Allein die bringen sieben-, achthundert!
      Die Rüstung gehörte einem scharidischen Fürsten, auch ohne Schild und Schwert ist sie fast zweitausend wert!
      Der Knochenhaufen aber ist mir das Liebste im Ensemble, der hätte mich fast geschafft..."
      Wie lange wir so flanierten, vermag ich bis heute nicht zu sagen.
      Tatsächlich glaube ich, die Zeit verging an diesem seltsamen, unwirklichen Ort anders als in der Außenwelt.
      In der letzten Nische stand im roh behauenen Stein eine einzelne kleine Stele aus schwarzem Marmor, dorniges Blattwerk aus Goldblech rankte an ihr empor.
      Eine einzelne goldene Rosenblüte streckte sich mir entgegen, noch nie hatte ich eine so schöne Arbeit gesehen. Neugierig trat ich näher.
      Auf der Stele lag ein verkrustetes Stück Irgendwas, halb so lang wie mein kleiner Finger.
      Als ich zu meinem Gastgeber blickte, wirkte der fast verlegen.
      "Eines Tages hob ich eine Trollhöhle aus, in einer Grube fand ich ein kleines Orkmädchen. Sie hielt mir ein Stück altes Brot hin und fragte: 'Bist du auch so hungrig? Ich teile mit dir!"
      Mein Gastgeber betrat die Nische nicht, fast schien es, als scheue er davor zurück.
      "Die Stele übrigens kommt aus dem Haushalt eines berüchtigten Finsterzauberers in Moravod, ebenso das goldene Blattwerk; Gesamtwert etwa tausend..."
      Nach dem weiteren Schicksal des Orkmädchens wagte ich nicht zu fragen...
      Als wir anschließend dort unten beisammen saßen, nach Zwergensitte tranken und mein Gastgeber die Geschichten zu ausgewählten Lieblingsstücken vertiefte,
      beugte er sich unvermittelt zu mir und meinte:
      "Zur Sitte gehört übrigens, niemals darüber zu sprechen, was einer im Hort eines Zwerges gesehen hat."
      Mir war klar, wie todernst er das meinte, obwohl er lächelte.
      Ich war sehr ergriffen, schlagartig wusste ich um die Größe des Geschenks, das mein Gastgeber mir erbracht hatte.
      Was er mir zeigte, war weitaus mehr als nur ein wirres Sammelsurium von angehäuften Schätzen und Erinnerungen;
      mir war, als habe er mich direkt in sein Herz geführt und mir dort sein Innerstes offenbart.
      Sehr viel später saßen wir wieder am Feuer bei den anderen.
      Neugierig blickten sie mich an, und einer fragte nach einer Weile gemeinsamen Schweigens:
      "Weißt du nun, was ein Zwergenhort ist, Kamerad?"
      Ich zögerte und sah in die Runde.
      In der Gesellschaft dieser bärtigen Gesellen fühlte ich mich geborgen, doch zugleich so weit entfernt von ihnen, als würden Meere uns trennen.
      "Ja und nein. Ich habe einen Hort erblickt, aber seine Bedeutung werde ich wohl niemals verstehen."
      Da grinste der junge Zwerg mich breit an:
      "Da gibt es nichts zu verstehen: Du hast den Hort eines Zwerges besucht, der völlig irre ist und volltrunken durch sein Leben schwankt!"
      "Pah, und das sagt einer, dessen Hort kleiner ist als die Besenkammer meiner Oma," konterte mein Gastgeber, "und jetzt gehen wir schlafen!"
      So endete dieser Abend, an dem ich erfuhr, was ein Zwergenhort ist, und so endet meine Geschichte für heute.
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      Funktionsweise des Hortschlüssels:
      göttliches, personengebundenes, unkaputtbares und rein narratives Artefakt ohne Spielrelevanz > Fluff > ABW=0
      - Zugang zum eigenen Hort > Räumlichkeiten in den göttlichen Gefilden der Zwerge
      - Bei Diebstahl wirkt sofort eine "Verpflichtung" auf den Dieb, den Hortschlüssel unverzüglich zurückzugeben (keine Resi)
      - Bei Verlust automatische Wirkung auf den Eigentümer wie "Dinge wiederfinden"
      - Eine Unterbrechung der Verbindung zwischen Zwerg und Schlüssel ist auf Midgard unmöglich, auch nicht durch Heimstein oder Deckmantel
      Funktion und Funktionsweise des Horts:
      Ein Hort wesentlich mehr als eine begehbare Schatzkiste!
      Er ist in seiner Gesamtheit Ausdruck und Manifestation der Persönlichkeit seines Eigentümers; kein Hort gleicht dem anderen.
      Die Größe der Räumlichkeiten eines Horts wächst nicht nur automatisch mit der Menge der deponierten Gegenstände,
      sondern auch ihre Gestaltung und Ausstattung ist abhängig von der inneren Haltung und den persönlichen Vorlieben des Zwerges.
      Um seinen Hort zu betreten, benötigt der Zwerg eine unbearbeitete naturbelassene Felsoberfläche, die er als geeignet für eine Tür empfindet.
      Auch hier unterscheiden sich die Geschmäcker:
      Der eine Zwerg lehnt Kalkstein ab, der andere bevorzugt flechtenbewachsene Felsen, der dritte nahezu waagerechte Gesteinsflächen.
      Nun spuckt der Zwerg dort auf den Stein, an der er seinen Schlüssel befestigen möchte, dann auf den Schlüssel selbst.
      Anschließend drückt er den Schlüssel auf die befeuchtete Stelle, er haftet von selbst und die Tür zum Hort öffnet sich.
      Es ist zwar nicht nötig, nach dem Betreten die Tür zu schließen, doch viele Zwerge tun dies aus Routine, um sich das Gefühl von Privatsphäre zu wahren. 
      Ein Fremder kann einen Hort nur dann betreten, wenn der Eigentümer ihm die Tür aufhält und ihn ehrlich willkommen heißt.
      Die Einladung zum Besuch in den Hort gilt als größter Ausdruck von freundschaftlicher Vertrautheit, da ein Zwerg an diesem Ort seine Persönlichkeit, sein Innerstes schonungslos offen legt.
      In seinem (und jedem anderen) Hort befindet der Zwerg sich dann in einer Zeitblase:
      Betritt er ihn, werden sämtliche momentanen Effekte ausgesetzt, die auf ihm lasten (z.B. Zauber, Vergiftungen, Blutungen usw.).
      Verlässt er den Hort, befindet er sich wieder in einer unveränderten körperlichen, geistig-seelischen und Umweltsituation;
      auch die Beeinträchtigung durch eventuelle Effekte setzt sofort wieder ein.
      Es ist daher nicht möglich, im Hort LP und AP zu regenieren.
      Nahrung, die im Hort zu sich genommen wird, sättigt lediglich für die Zeit des Aufenthaltes, die Wirkung von Alkohol, der im Hort konsumiert wird, ist beim Verlassen augenblicklich verflogen.
      Auch ist es nicht möglich, von außen in den Hort hinein Zauber zu wirken oder aus ihm heraus in die Außenwelt.
      Einmal deponierte Wertgegenstände können aus dem Hort nicht wieder entfernt werden, sie müssen dort verbleiben.
      Gebrauchsgegenstände wie Fässchen oder Geschirr z.B. zur Bewirtung von Gästen sind davon ausgenommen, ebenso provisorische Präsentationsmöbel, die später ersetzt werden.
      Aus demselben Grund ist es einem Zwerg nicht möglich, sein Leben im Hort zu beenden: Er kann dort nicht sterben.
      Fluff-Idee: Spürt ein Zwerg sein Ende nahen, versammelt er ein letztes Mal seine Liebsten in seinem Hort um sich.
      Hier erzählt er aus seinem Leben und nimmt zugleich Abschied von ihnen, aber auch von all den Kostbarkeiten, die ihm so viel bedeuten und ihn durch sein Leben begleitet haben.
      Danach schließt er den Hort ein letztes Mal und begibt sich zur letzten Ruhe; er hat seinen Frieden gemacht.
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      Ende der Vorstellung.
      Jetzt bin ich gespannt auf eure Reaktionen...
      Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
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      Vorläufige Ergänzungen zum Artikel (for discussion):
      Arbeitshypothese und ihre Erweiterung zu Fragen, die sich aus der Thematik Tod und Loslassen ergeben haben...
      Optionale Funktionsweisen des Artefaktes, um den Hort an die verschiedenen Spielweisen anzupassen...
    • Von Chillur
      ACHTUNG: Nur Ankündigung -> Plätze werden ausschließlich am Brett vor Ort gefüllt!

      Spielleiter: Mathias aka Chillur

      Anzahl der Spieler: bis zu 6
      Grade der Figuren: NUR M5 mindestens Grad 14 -> ggf. Anpassung/Änderung nach Absprache.

      Voraussichtlicher Beginn: Samstag ab ca. 09:30 / 10:00 Uhr (nach dem Frühstück!)
      Voraussichtliche Dauer: Samstag bis 00:00 / max. Sa. 01:00 Uhr (ein Ganztagesabenteuer)

      Art des Abenteuers: Zwerge / ein klein wenig Detektiv / Erforschung / Reise / Kampf / und natürlich Spaß

      Voraussetzung / Bedingung:
      Mindestens ein oder zwei Spieler/-innen sollten einen Zwerg spielen, da sonst gewisse Nachforschungen nicht möglich sind.
      Generelle Reisebereitschaft der Charaktere und Teamspieler. Ebenso Chars die sich eher zur guten Seite bekennen würden.
      Landessprache, also mindestens sollte man albisch können (der Auftraggeber spricht albisch)

      KEINE M4 oder M3 Chars usw. -> keine Mischbesetzung.

      Beschreibung:
      Der Ort der Handlung: Alba, bei Thame.

      Kroghon "Hammerfaust" sucht Abenteurer, die für ihn einen Auftrag erledigen. Kroghon hegt einen Traum zu verwirklichen, den schon sein Vater vor ihm hegte. Genaueres wird er euch im Zwergengasthaus "Der ehrliche Humpen" in Thame erzählen. Eintreffende Abenteurer finden ihn dort. Der Gasthof ist leer, bis auf Kroghon und den Wirt. Kroghon zeigt euch seinen kostbarsten Schatz, bevor er mit seiner Geschichte und dem Auftrag beginnt. Er stellt eine kleine Statue vor sich hin.
      Die Statue ist ein schön modellierter und bemalter Drache, die Schwingen weit geöffnet, so als wäre er mitten im Flug und auf dem Rücken jenes Drachen ist ein Zwerg, der mit einer Art Sattel, zu reiten scheint. Ein ungewöhnliches Stück. Es sieht alt aus und die Machart ist recht fremd, so als käme Sie von sehr weit her. Dann setzt Kroghon an um zu erklären, was es damit auf sich hat und was ihr für Ihn tun könnt.
       
      Mitspieler:
      1. -frei-
      2. -frei-
      3. -frei-
      4. -frei-
      5. -frei-
      6. -frei-


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    • Von Wight
      Die Bücher sind im neuwertigem Zustand und suchen einen neuen Eigentümer. Weitere Bilder mache ich gerne.




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