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Warum nicht mal nach Medjis, Buluga, ... ?


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Nach Erscheinen des Weltenbuches steht den SpielleiterInnen und den Abenteurern die große, weite Welt offen. Es gibt grundlegendes Material für jedes Land auf Midgard, nicht nur für die, die mit einem eigenen Quellenbuch bedacht wurden. Mir gefallen die Ideen gerade für die Gegenden, über die man bislang noch nicht so viel wusste. Da gibt es viel Neues zu entdecken und das Potential für sehr besondere und auch einzigartige Abenteuerideen.

Aber schaut man sich die Spielberichte oder die Abenteuerankündigungen an, so hat sich unterm Strich nicht viel geändert:

Die meisten Abenteuer spielen in Alba,, gefolgt von Alba und noch mal Alba. Dann kommen ohne Rangfolge die Küstenstaaten (obwohl es dazu ja kein Quellenbuch gibt), Moravod, Waeland, Eschar und noch ein paar altbekannte Lieblingsregionen. Und der Rest liegt nach wie vor brach.

Woran liegt das?

Sind die anderen rollenspieltechnisch Kulturen zu doof und unbespielbar?

Ist die Anreise zu umständlich?

Trauen sich unsere mitteleuropäisch geprägten AbenteurerInnen nicht in die richtigen Wildnisse hinein?

Kennen die SLs sich in exotischen Kulturen (midgardmäßig und in echt) zu schlecht aus, um dort die Abenteuer zu leiten?

Gibt es die Sorge, sich als SL oder SpielerIn daneben zu benehmen, wenn man eine Figur mit Vorbild aus dem globalen Süden spielt oder in diesem Kontext spielt (Stichwort: kulturelle Aneignung oder rassistische Klischees)?

 

Was sind eure Gründe? Oder stimmt meine Beobachtung nicht?

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vor 7 Minuten schrieb Eleazar:

Kennen die SLs sich in exotischen Kulturen (midgardmäßig und in echt) zu schlecht aus, um dort die Abenteuer zu leiten?

Gibt es die Sorge, sich als SL oder SpielerIn daneben zu benehmen, wenn man eine Figur mit Vorbild aus dem globalen Süden spielt oder in diesem Kontext spielt (Stichwort: kulturelle Aneignung oder rassistische Klischees)?

Ja. Da würde ich mich unwohl fühlen.

Auch wenn ich mir heute die Quellenbücher Eschar, Buluga oder KanThaiPan durchlese, wirkt das auf mich mitunter unangenehm.

Edited by dabba
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In unserer Kampagne umsegeln wir den Kontinent Eschar im Stil Magellans, Columbus', etc. Dabei werden wir südlich von Elhaddar sehr bald auch in Regionen vorstoßen, die exotisch sind. Allerdings brauchte es lange, bis unsere Figuren die entsprechende Reife und den Ruf erlangten, dass so eine Expedition auch denkbar werden konnte. 

Das ist genau mein Punkt: um mit den Abenteurern, mit denen man sich langfristig identifizieren konnte, auch in solche Regionen zu reisen, braucht es starke Inweltargumente. 

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vor 4 Minuten schrieb Eleazar:

Nach Erscheinen des Weltenbuches steht den SpielleiterInnen und den Abenteurern die große, weite Welt offen. Es gibt grundlegendes Material für jedes Land auf Midgard, nicht nur für die, die mit einem eigenen Quellenbuch bedacht wurden. Mir gefallen die Ideen gerade für die Gegenden, über die man bislang noch nicht so viel wusste. Da gibt es viel Neues zu entdecken und das Potential für sehr besondere und auch einzigartige Abenteuerideen.

Aber schaut man sich die Spielberichte oder die Abenteuerankündigungen an, so hat sich unterm Strich nicht viel geändert:

Die meisten Abenteuer spielen in Alba,, gefolgt von Alba und noch mal Alba. Dann kommen ohne Rangfolge die Küstenstaaten (obwohl es dazu ja kein Quellenbuch gibt), Moravod, Waeland, Eschar und noch ein paar altbekannte Lieblingsregionen. Und der Rest liegt nach wie vor brach.

Woran liegt das?

Sind die anderen rollenspieltechnisch Kulturen zu doof und unbespielbar?

Ist die Anreise zu umständlich?

Trauen sich unsere mitteleuropäisch geprägten AbenteurerInnen nicht in die richtigen Wildnisse hinein?

Kennen die SLs sich in exotischen Kulturen (midgardmäßig und in echt) zu schlecht aus, um dort die Abenteuer zu leiten?

Gibt es die Sorge, sich als SL oder SpielerIn daneben zu benehmen, wenn man eine Figur mit Vorbild aus dem globalen Süden spielt oder in diesem Kontext spielt (Stichwort: kulturelle Aneignung oder rassistische Klischees)?

 

Was sind eure Gründe? Oder stimmt meine Beobachtung nicht?

@KhunapTe hat die genannten Regionen betreffend sehr schöne Abenteuer geschrieben. Mir zum Beispiel ist noch keine passende Idee eingefallen. Mir fehlt einfach eine Idee bei der ich sagen kann: Ja die passt in eins der genannten Länder. Das mag daran liegen das ich mich weniger mit diesen Ländern auseinander gesetzt habe. Aus den von dir benannten Gründen. Es gab nicht so viel Material (wobei das ja mittlerweile auch nicht mehr stimmt) und ja auch teilweise du ihr Einschränkungen wie Infrastruktur vor Ort also in Buluga oder so. Ich würde allerdings sehr gerne mal ein Abenteuer für dort anbieten. Eins hä ich sogar glaube ich in Buluga, naja zumindest die Idee.

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Ich lege mal los.

Als Spieler tummele ich mich in einer Kampagne, die uns zwar auch schon mal auf eine Südseeinsel und in göttliche Gefilde geführt hat - außerdem haben wir uns einmal auf das Göttliche Spiel in Waeland eingelassen, die uns aber ansonsten zuverlässig in Alba dauerbeschäftigt. Nun sind wir auch auch fast alle Albai.

Als Spielleiter spiele ich auf einer eigenen Welt, dort aber praktisch in meiner Variante von Medjis: Nordamerikanische Waldlandstämme, wo sich eine Bande von Jungspunden zu großen HeldInnen hocharbeiten soll. Im Prinzip zehren wir von unserem kollektiven Lederstrumpfwissen minus der Weißen und plus Dämonen und Schwarzalben auf den Ruinen einer untergegangen Elfenkultur. Da wir nur zweimal im Jahr ein Wochenende gespielt haben, war es eine Herausforderung, jedesmal erst mal  irgendein "Alba" aus dem Kopf zu kriegen und Irokesen und Huronen rein. Also wirklich das innere Bild zu verändern, wenn wir ins Spiel einstiegen.

Dann aber lief es prächtig und hat viel Spaß gemacht.

Aufgefallen ist mir, dass man ein paar Regelmechanismen anpassen muss, bzw. etwas von der Kultur aus der Fluff- auf die Regelebene ziehen muss:

Wir spielen weitestgehen ohne Geld, statt dessen mit einem "Ruf".

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@dabba Aus meinen sporadischen Ausflügen in irgendwelche Let's  Plays: Du hast da sicher einen Punkt, aber was wir mit unseren Vorstellungen da aus dem kulturellen Erbe der Schotten oder Venezianerinnen machen, erscheint mir in der Beobachtung auch oft unangehm und zum Fremdschämen. Und ich bin sicher, würde man uns beim Spielen filmen, wäre es nicht besser, Weder in Alba, noch in "Medjis".

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In meiner Heimrunde führe ich meine Spieler auch in entlegene Regionen.

Dass ich auf Cons (bis jetzt) nicht solche Abenteuer anbiete, hat vier Gründe:

1. habe ich zu wenig Ahnung von den Kulturen, um dort mMn überzeugend leiten zu können

2. sind die Kulturen zu wenig in meinem Kopf verankert als dass ich Abenteuerideen dafür kriege, ohne gezielt nach welchen zu suchen

3. befürchte ich, nicht genug Spieler mit passenden Figur zu finden. Oft sind Fremde in den Regionen schwer

4. haben diese Regionen häufig einige sehr ungewohnte Regelungen, Gesellschaften etc., die Abenteuer wie ich sie kenne schwer machen

Natürlich kann und sollte man da neu denken. Dafür müsste ich mich aber intensiv mit der Kultur auseinandersetzen - diese Zeit investiere ich liebe in die zahlreichen Projektideen anderer Natur die ich habe

Als Spieler würde ich mich über solche Abenteuer freuen - aber mir fehlten selbst die Figuren

PS: In Alba selbst leite ich selten, ich finde es etwas langweilig bzw. habe als SL Schwierigkeiten es spannend zu gestalten. Dafür habe ich abseits deiner Liste der Klassiker schon Abenteuer für Erainn, Clanngadarn, Valian, das Ikengabecken und Nahuatlan geschrieben. Meine Spieler sind gerade in Nahuatlan, ich habe sie auch schon nach KanThaiPan geführt und selbst als Spieler eine Kampagne auf den Feuerinseln gespielt

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Die QBs Buluga und KTP sind beide auf M4 stehen geblieben. 

Ich habe öfter ein Abenteuer geleitet, das Bulugi nach Lidralien bringt, allerdings geht das aus der Ankündigung, da verräterisch, nicht hervor. Du würdest dieses Abenteuer also als "Küstenstaaten" gezählt haben. Im letzten Gildenbrief hatte ich mit "Bombis Kellerloch" zumindest etwas Buluga-Inhalt. Reaktionen darauf hat es keine gegeben. Ein bisschen Medjis-Inhalt produziere ich zumindest, wann immer ich Ulvar spiele. 

Ich persönlich habe im Moment einfach so viel Spaß an den Küstenstaaten, dass ich nichts anderes mehr schreibe. Das kann sich aber ändern. 

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vor 3 Minuten schrieb Ma Kai:

Ich persönlich habe im Moment einfach so viel Spaß an den Küstenstaaten, dass ich nichts anderes mehr schreibe. Das kann sich aber ändern. 

:männlicherhändedruc

Es ist eben so, dass Alba und die Küstenstaaten so beliebt sind, weil sie die Ansprüche sowohl erfahrener Rollenspieler als auch Anfänger ganz gut abdecken, auch diverse. Klassische mittelalterliche Fantasy, Mantel und Degen, Intrige, lustiges Rollenspiel bei einem größtenteils sehr ähnlichen Verständnis der Gegend sind einfach super möglich. Und ich finde keine Region auf Midgard "ausgespielt" - mir werden immer weitere Ideen für die beliebten Spielorte kommen. Bei anderen Kulturen hab ich in meiner westlich geprägten Umgebung und unserer Kultur viel weniger Inspirationsquellen; außer vielleicht ein klischeeasiatisches Genre. Ich müsste mir bewusst solche Werke suchen, um Inspiration zu finden (was ich nicht aktiv mache und auch nicht machen will).

Nichtsdestotrotz, @Eleazar, auch ich fände es schön, wenn mehr unterschiedliche Regionen auch auf Cons bespielt werden.

Für Damatu, die Welt von M6, erhoffe ich mir übrigens eine Besserung in dieser Hinsicht. Ich denke, dass jede Region gut spielbar ist (Gegenbeispiel auf Midgard Nahuatlan oder KanThaiPan für Ausländer) und sich durch eine Schwerpunktsetzung unterscheiden wird. Ich hoffe, dass keine Regionen gewissermaßen "bevorzugt" sind, sondern alle Abenteuer beherbergen werden.

Und mach mich dann selbst mal ans Schreiben dieser Abenteuer... bald hoffentlich zumindest

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vor 2 Stunden schrieb Eleazar:

Nach Erscheinen des Weltenbuches steht den SpielleiterInnen und den Abenteurern die große, weite Welt offen. Es gibt grundlegendes Material für jedes Land auf Midgard, nicht nur für die, die mit einem eigenen Quellenbuch bedacht wurden. Mir gefallen die Ideen gerade für die Gegenden, über die man bislang noch nicht so viel wusste. Da gibt es viel Neues zu entdecken und das Potential für sehr besondere und auch einzigartige Abenteuerideen.

Aber schaut man sich die Spielberichte oder die Abenteuerankündigungen an, so hat sich unterm Strich nicht viel geändert:

Die meisten Abenteuer spielen in Alba,, gefolgt von Alba und noch mal Alba. Dann kommen ohne Rangfolge die Küstenstaaten (obwohl es dazu ja kein Quellenbuch gibt), Moravod, Waeland, Eschar und noch ein paar altbekannte Lieblingsregionen. Und der Rest liegt nach wie vor brach.

Woran liegt das?

Sind die anderen rollenspieltechnisch Kulturen zu doof und unbespielbar?

Ist die Anreise zu umständlich?

Trauen sich unsere mitteleuropäisch geprägten AbenteurerInnen nicht in die richtigen Wildnisse hinein?

Kennen die SLs sich in exotischen Kulturen (midgardmäßig und in echt) zu schlecht aus, um dort die Abenteuer zu leiten?

Gibt es die Sorge, sich als SL oder SpielerIn daneben zu benehmen, wenn man eine Figur mit Vorbild aus dem globalen Süden spielt oder in diesem Kontext spielt (Stichwort: kulturelle Aneignung oder rassistische Klischees)?

 

Was sind eure Gründe? Oder stimmt meine Beobachtung nicht?

Danke für deine Anfrage. Für mich ist der Hauptgrund in bestimmten Gegenden nicht zu spielen, die Einarbeitung als SL in einen neuen Kontext. Leider fehlt mir oft die Zeit, um mich vertieft mit einer neuen Gegend zu befassen. Darum leite ich hauptsächlich in den Küstenstaaten, meinem Land der ersten (Midgard-)Stunde. In anderen Regionen sollten die Abenteuer m. E. auch von anderer Art sein, Anderes thematisieren usw. Ansonsten könnte ich einfach alle Themen irgendwie herunterbrechen und in einem Land spielen. Sprich, anderes Land bedeutet für mich auch die Abenteuer sind anders, befassen sich mit anderen Motiven und Hintergründen. Dieses entsprechend aufzubereiten und sich auf die jeweilige Kultur / den Hintergrund einzulassen, empfinde ich als sehr (zeit)aufwändig. 

Ansonsten stimme ich dir zu, es gibt zahlreiche Gegenden, in denen ich gerne einmal spielleiten würde: Minagpahit steht da ganz vorne an oder auch Medjis oder die tegarische Steppe. In Rawindra habe ich vor ewigen Zeiten mehr gespielt, aber heute wäre mein Anspruch vermutlich ein ganz anderer und auch der der Spielenden hat sich für mich gefühlt erhöht. Gerade Sirao hat für mich zahlreiche reizvolle Gegenden. Mit Aran kann ich tatsächlich weniger anfangen. Bis ich mich dafür erwärmen kann, müsste ich vermutlich meine nur spärlichen Hintergrundkenntnisse zum irdischen Vorbild drastisch erweitern.

Edited by Fabian
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vor 1 Minute schrieb Patrick:

:männlicherhändedruc

Es ist eben so, dass Alba und die Küstenstaaten so beliebt sind, weil sie die Ansprüche sowohl erfahrener Rollenspieler als auch Anfänger ganz gut abdecken, auch diverse. Klassische mittelalterliche Fantasy, Mantel und Degen, Intrige, lustiges Rollenspiel bei einem größtenteils sehr ähnlichen Verständnis der Gegend sind einfach super möglich. Und ich finde keine Region auf Midgard "ausgespielt" - mir werden immer weitere Ideen für die beliebten Spielorte kommen. Bei anderen Kulturen hab ich in meiner westlich geprägten Umgebung und unserer Kultur viel weniger Inspirationsquellen; außer vielleicht ein klischeeasiatisches Genre. Ich müsste mir bewusst solche Werke suchen, um Inspiration zu finden (was ich nicht aktiv mache und auch nicht machen will).

Nichtsdestotrotz, @Eleazar, auch ich fände es schön, wenn mehr unterschiedliche Regionen auch auf Cons bespielt werden.

Für Damatu, die Welt von M6, erhoffe ich mir übrigens eine Besserung in dieser Hinsicht. Ich denke, dass jede Region gut spielbar ist (Gegenbeispiel auf Midgard Nahuatlan oder KanThaiPan für Ausländer) und sich durch eine Schwerpunktsetzung unterscheiden wird. Ich hoffe, dass keine Regionen gewissermaßen "bevorzugt" sind, sondern alle Abenteuer beherbergen werden.

Und mach mich dann selbst mal ans Schreiben dieser Abenteuer... bald hoffentlich zumindest

Traditionell kommen viele Rollenspieler von Fantasy-Büchern her. Da ist das, was am meisten abgedeckt wird, natürlich das europäische Mittelalter mit zusätzlichen Phantasie-Beschreibungen. Am nächsten dran sind da irgendwie Alba oder die Küstenstaaten.  Alles andere ist ein wenig "exotisch", da muss man sich dann auch rantrauen. Ich mach das ja ganz gerne, aber tue mich auch ein wenig schwer, vor allem mit Kan Thai Pan, weil ich zwar supergerne beispielsweise japanische Sagen umsetzen würde, hier aber mehr eine Art "China" vorgestellt bekomme. Viele wirklich coole Gestalten sind da gar nicht soo gut umsetzbar, auch viele Geschichten nicht. 

Medjis soll ja etwas an der Mongolei orientiert sein, aber die Region liegt mir gar nicht. Für die habe ich nur wenig Ideen. Eschar ist auch kein solcher Orient, dass sich da gut 1001 Nacht umsetzen lässt, und Aran hat kein Quellenbuch und über die Sassaniden weiß ich auch nichts, wenn sich damit aber 1001 Abenteuer spielen lassen.. Vielleicht.. Aber wie schon gesagt, dazu gibt es gar kein Quellenbuch...

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@Alas Medjis ist an Sibirien oder Kanada angelehnt. Mongolei wäre eher die Tegarische Steppe

 

@alle: Ich haben gute Erfahrungen mit Geo Epoche gemacht, um mir ein Feeling und Ideen für eine bestimmte Region zu verschaffen. Das plus dem Weltenbuch bringt Stoff für viele Abenteuer in exotischen Regionen Midgards.

Und natürlich verstehe ich das Argument "Ich kenne mich da aus", aber ist die Gefahr in Alba und Co nicht viel größer, dass man da ausgewiesene Cracks am Tisch hat, die alles genauer wissen als man selbst?

 

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vor 10 Minuten schrieb Eleazar:

Und natürlich verstehe ich das Argument "Ich kenne mich da aus", aber ist die Gefahr in Alba und Co nicht viel größer, dass man da ausgewiesene Cracks am Tisch hat, die alles genauer wissen als man selbst?

Ich habe nicht das Gefühl, auch wenn ich das Gerücht schon oft gehört habe, dass man so oft kritisiert wird, wenn man ein bisschen Hintergrund nicht weiß. Klar, man wird vielleicht darauf hingewiesen, um es dann ggf. fürs nächste Mal zu wissen. Das ist aber für mich keine Gefahr. Blöder ist es, wenn ein völlig anderes Verständnis oder überhaupt kein Wissen über eine Kultur vorliegt.

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Als Spieler, die Exotik verbraucht sich nach ein paar Abenden und dann nerven nur noch die cEinschränkungen

Als SL, ich mag die Gegend auf der Erde nicht, da tue ich mir das nicht auf Midgard an

  • Confused 3
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vor 46 Minuten schrieb Eleazar:

Und natürlich verstehe ich das Argument "Ich kenne mich da aus", aber ist die Gefahr in Alba und Co nicht viel größer, dass man da ausgewiesene Cracks am Tisch hat, die alles genauer wissen als man selbst?

Darum geht es nicht. Mit nervigen Spielern, die immer alles in Frage stellen und Klugscheißer vor dem Herrn sind, würde ich auf Dauer nicht spielen wollen.* Es geht dabei eher um eine gemeinsam geteilte Vorstellung und einen Spielstil, den man mag. Bezüglich der neuen Länder hast du sicherlich Recht, dass der Weltenband schon eine gute Grundlage bietet. Aber so lange gibt es diesen nun auch noch nicht.

*Außerhalb des Spiels (wie hier im Forum) ist es selbsverständlich wichtig seine Vorstellungen zu vergleichen und sich auszutauschen oder auch zu streiten, aber nicht während des Spiels. Vor allem auch, um zu schauen, ob ein gemeinsamer Nenner perspektivisch erreichbar ist. Denn letzten Endes geht es doch darum gemeinsam Spaß zu haben.

Edited by Fabian
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vor 4 Minuten schrieb jul:

Als Spieler, die Exotik verbraucht sich nach ein paar Abenden und dann nerven nur noch die cEinschränkungen

Als SL, ich mag die Gegend auf der Erde nicht, da tue ich mir das nicht auf Midgard an

Worauf beziehst du dich? Leider völlig unklar ...

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vor 27 Minuten schrieb Eleazar:

Und natürlich verstehe ich das Argument "Ich kenne mich da aus", aber ist die Gefahr in Alba und Co nicht viel größer, dass man da ausgewiesene Cracks am Tisch hat, die alles genauer wissen als man selbst?

Das ist doch Unsinn, wer soll so ein Crack sein? Bei einem gelungenen Abenteuer ist viel wichtiger, dass eine passende Stimmung erzeugt wird, dass das Gefühl erzeugt wird, das Abenteuer würde wirklich da und nicht woanders spielen. Natürlich muss dazu nicht ständig ein Detail nach dem anderen beschrieben werden, aber es gibt für jedes Land ein paar typische Dinge, die das Ambiente erzeugen. Und so wird aus einem generischen Orc-Überfall tatsächlich ein Angriff auf ein albisches Dorf oder ein twyneddisches, je nach dem Schauplatz. Wenn Beschreibungen den Spieler abholen sollen, dann reichen meist einige Punkte aus, die gerne stereotyp sein dürfen. Dies erlaubt z.B. die Verwendung von Kaufabenteuern von Spielleitern auch ohne jedem Spieler jeden Punkt und jedes Komma zu erklären. Es fällt nur negativ auf, wenn es grundsätzliche Unterschiede im Verständnis gibt. Deswegen ist der Bezug auf eine gemeinsame Basis (beispielsweise auf Cons) so wichtig. Das Forum hilft hier ungemein.

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vor 11 Minuten schrieb Eleazar:

Also weil so oft in Alba  gespielt wird, hat man eine gemeinsame Vorstellung davon und deshalb spielt man nirgendwo anders mehr?

Klingt für mich nach eine sich selbst düngenden Monokultur.

Ich spiele auch oft in Lidralien und leite gern in Moravod, Eschar und Valian. Aran und Rawindra sind auch gerne dran, sowie Waeland, Urruti, Minangpahit und Clanngadarn...

Midgard bietet soviel... :sigh:

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vor 3 Stunden schrieb Slüram:

Midgard bietet halt immer soviel, wie von Deinem jeweiligen Spielleiter angeboten wird...... :agadur:

Deshalb immer auch selber was anbieten... :lookaround:

Edited by Solwac
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vor 10 Stunden schrieb Alas Ven:

1001 Nacht umsetzen

Elhaddar? Kairawan oder Mokattam müssten eigentlich auch noch gehen, wenn Du städtischen Orient willst. 

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vor 10 Stunden schrieb Alas Ven:

Kan Thai Pan, weil ich zwar supergerne beispielsweise japanische Sagen umsetzen würde, hier aber mehr eine Art "China" vorgestellt bekomme. Viele wirklich coole Gestalten sind da gar nicht soo gut umsetzbar, auch viele Geschichten nicht. 

TsaiChen-Tal? 

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