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Neue Impulse für MIDGARD


Camlach

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Am ‎04‎.‎09‎.‎2018 um 13:16 schrieb Leachlain ay Almhuin:

Da wurde ja anscheinend der Anfang gemacht ;) Karlsruher Spieletage, Klingen-Con oder auch Nord-Con ist Midgard ja wohl vertreten

Abschotten würde ich nicht sagen, aber Midgard macht es einem nicht "leicht" einzusteigen. Es fehlt eigentlich so eine "Einsteigerbox" - wie in Splittermond - obwohl die schon etwas zu "gehaltvoll" war. Runenklingen hat durch seine "buchform" auch schon was abschreckendes... Und der Einstieg mit einer "voll" ausgebauten Orc (EX Zwerg) Festung ist auch nicht hilfreich. Ich würde mir "eigentlich" für "Einsteiger" einen "Hack-and Slash" approach wünschen (Schaut euch mal an was so digital erfolgreich ist). Die Tiefe käme dann in der Erweiterung...

Damals - Mitte der 80er - als ich das Rollenspiel entdeckt habe - sind uns die Abenteuer - egal welches System schnell ausgegangen - entweder weil es sie überhaupt nicht gab, manchmal aber auch weil sie in "unserer" niemand lagernd hatte. M2 hatte wieviel abenteuer 4? - Unter den Nebelbergen (check) Insel des Widderrgottes (das fehlt mir bis heute :( - das mit dem blauen (?) Einband - Krone der Drachen (check) Huracans Heimkehr (check). Wir kamen bald darauf andere Systeme (Ich hatte D&D - das echte ohne A davor ;) ) - ich glaub ich hatte B3 - Palace of the Silver Princess , C(?) 1 Die Kriegsherren von Norwold oder so ähnlich - das wars - und dann hab ich noch (solo) einige DSA Bände "ausgeschlachtet" ZUg durch das NEbelmoor (ich glaub das war sogar ein Fan-erstelltes Abenteuer) Insel der Zyklopen (?) Rahasia (oder war das D&D?), einer aus der Runde hat dann irgendetwas mit einem Turnier in Gareth geleitet. - in Caetharlach waren wir glaub ich öfters ;) :D 

Also Fazit : SO schwer den "Abenteuermarkt" durchzuspielen war es damals nicht... UND zusätzlich hatten wir natürlich unsere eigenen Szenarien gespielt (meist aus Büchern abgekupfert die wir gerade gelesen haben)...

 

Bei UNS kam niemand aus der DSA Ecke - entweder war Midgard das erste System - oder wir kamen von D&D - Kurzzeitig waren wir glaube ich auch in Mittelerde. Hillmen of the Trollshaws (oder so ähnlich) Bree and the Barrow Downs (IIRC aich mit Midgard characteren - dann kams irgendwann auf Deutsch raus - und wir probierten es - Gates of Mordor wasr super . ICE hat schon vieles "richtig" gemacht . "mirkwood" war spitze und Thranduils Halls hab ich geliebt...

 

Verdammt - damals war WIRKLICH alles besser ;)

Moderation:

Ich (Fimolas) habe diesen Themenstrang aus der folgenden Ursprungsdiskussion ausgelagert: Podcast: Interview mit Jürgen Franke


Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

 

Edited by Fimolas
Moderation
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vor 3 Minuten schrieb Camlach:

Abschotten würde ich nicht sagen, aber Midgard macht es einem nicht "leicht" einzusteigen. Es fehlt eigentlich so eine "Einsteigerbox" - wie in Splittermond - obwohl die schon etwas zu "gehaltvoll" war. Runenklingen hat durch seine "buchform" auch schon was abschreckendes... Und der Einstieg mit einer "voll" ausgebauten Orc (EX Zwerg) Festung ist auch nicht hilfreich. Ich würde mir "eigentlich" für "Einsteiger" einen "Hack-and Slash" approach wünschen (Schaut euch mal an was so digital erfolgreich ist). Die Tiefe käme dann in der Erweiterung...

das Einsteigerheft gibt es doch immer noch zum runterladen auf midgard-online, auch wenn es nicht gerade offensichtlich platziert ist, das gebe ich zu.

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vor 28 Minuten schrieb Leachlain ay Almhuin:

Da wurde ja anscheinend der Anfang gemacht ;) Karlsruher Spieletage, Klingen-Con oder auch Nord-Con ist Midgard ja wohl vertreten

Ausreisser gibt's immer wieder. ;) 

Wenn ich mal wieder zum Nordcon würde ich auch mal was anbieten. Nächstes Jahr ist der nur leider zeitgleich mit Bacharach :( 

 

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vor 15 Stunden schrieb Eskapodcast:

- Ja, wir kommen durchaus aus der DSA-Ecke. Der Carsten hat in seiner wilden Jugend ja sogar dermaßen viel DSA gespielt, dass die Verlage mit der Produktion nicht mehr hinterher kamen, das hatten wir ja ausführlich in der Folge besprochen. :)  Ich halte es ehrlich gesagt für produktiv, diesen Blickwinkel ernst zu nehmen, da vermutlich mehr als 50% aller Rollenspieler "aus der DSA-Ecke" kommen dürften.

Das ist etwas was wiederum ich nicht verstehe, sich mir also nicht erschliesst - wie kann man nur an den publizierten Dingen so festhängen?

Ich hab in der 6 Klasse mit Rollenbspielen angefangen, da war es dann so das wir etwa 7 Tage die Woche gespielt haben - ich meine da hätte ich sicher locker auch alles an Publikationen durchspielen können. Das was ich mir damals aber kaufte war sehr überschaubar. Aber im ersten Abenteuer in der Roten box bei D&D stand (frei zitiert) "den Keller haben wir nicht ausgearbeitet, der Sl kann hier selbst die Karte mit leben füllen und noch einen zweiten Keller einführen",.... also war für mich klar "Improvisation" gehört beim Rollenspielen dazu.

Macht DSA eigentlich noch aktiv werbung ausserhalb de Brance? Werbespots habe ich jedenfalls in diesem Jahrtausend keine mehr gesehen (im gegensatz zu Midgardpublikationen die habe ich in diesem Jahrtausend im fernsehen schon gesehen, zugegeben bei "Bernd das Brot" auf KiKa) - insofern denke ich das viele Rollenspieler eben durch Freunde, Bekannte, etc zum Spielen kommen. Das gilt natürlich auch für DSA, wenn man also eine größer Fanbasis hat vermehrt man sich auch schneller.

Abschliessend (sehr frei nach Platons Höhlengleichnis) aber auch mein Blick auf den Blick über den tellerrand - also das Schauen "was machen andere Systeme, was machen sie besser/schnelchter - und wie ist die Welt?" Da sah ich schon recht früh das es eben Menschen gibt welche,... ich möcht jezt fast sagen 'sklavisch' an ihrem 'Heiligen Gral' des Spieles festhalten. Das sehe ich eben öfter bei den 'Großen Systemen' als bei den Indie Systemen - oder vergleichbar auch im Fußball (in meinem Blick als Aussenstehender für den nur wichtig ist 'Ist heute Fußball, oder kann ich direkt am Stadion vorbei zum Rollenspielen fahren'.) Für mich war das immer wichtig.

 

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Ist übrigens ganz witzig, wie es immer schon so soziale Wahrnehmungs-Blasen gab. In meinem RPG-Umfeld der 90er Jahre hat bei vielen Dutzenden von Spielern fast niemand mit DSA angefangen und so gut wie niemand selbiges regelmäßig gespielt. 

Klar wussten wir, dass es irgendwo viele DSA-Spieler geben muss, aber Kontakt und Präsenz war hier im Südwesten praktisch null. Hier herrschte Midgard, Shadowrun, D&D und ein paar exotische Dinge. Später etwas Vampire-Gedöns. 

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vor 5 Stunden schrieb Camlach:

Abschotten würde ich nicht sagen, aber Midgard macht es einem nicht "leicht" einzusteigen. Es fehlt eigentlich so eine "Einsteigerbox" - wie in Splittermond - obwohl die schon etwas zu "gehaltvoll" war. Runenklingen hat durch seine "buchform" auch schon was abschreckendes... Und der Einstieg mit einer "voll" ausgebauten Orc (EX Zwerg) Festung ist auch nicht hilfreich. Ich würde mir "eigentlich" für "Einsteiger" einen "Hack-and Slash" approach wünschen (Schaut euch mal an was so digital erfolgreich ist). Die Tiefe käme dann in der Erweiterung...

Also wieder etwas wie seinerzeit die Boxen "Im Reich der Phantasie" und "Das Abenteuer beginnt"? Nun dann noch mit Folgepublikationen, die den Schwierigkeitsgrad langsam ansteigen lassen?

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vor 5 Stunden schrieb Blaues_Feuer:

das Einsteigerheft gibt es doch immer noch zum runterladen auf midgard-online, auch wenn es nicht gerade offensichtlich platziert ist, das gebe ich zu.

Das Einsteigerheft gibt es auf der Midgard-Seite über den Button "Kurzregeln" und im Shop bei den Printprodukten und bei den Downloads.

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vor 31 Minuten schrieb Branwen:

Also wieder etwas wie seinerzeit die Boxen "Im Reich der Phantasie" und "Das Abenteuer beginnt"? Nun dann noch mit Folgepublikationen, die den Schwierigkeitsgrad langsam ansteigen lassen?

Diese Heftchen habe ich damals komplett ausgelassen. Das war der Grund, warum wir so lange bei M2 geblieben sind. Ich habe mir die Boxen erst viel später der Vollständigkeit halber zugelegt.

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Am Tuesday, September 04, 2018 um 19:31 schrieb Eleazar:

Diese Heftchen habe ich damals komplett ausgelassen... Ich habe mir die Boxen erst viel später der Vollständigkeit halber zugelegt.

Ging mir beides genauso & beim späteren Überfliegen gefielen sie mir gut. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sie Midgard-"Startern/Einsteigern" einen sehr netten Einstieg bieten -genau dafür waren sie ja auch gedacht-.

 

Inzwischen gibt es bei M5 ja aber auch sehr viele kostenlose Abenteuer, daher könnte so eine Box jetzt eher überflüssig sein -vor allem mit den Schnellstarterregeln-, zumindest für die digitalen Fans.

Was vielleicht eher fehlt ist

-ein "Übergang" von dem Schnellstartabenteuer zu den vielen kostenlosen Abenteuern (Hinweis sofern sie "bei" Thame/wenigstens in Westalba spielen)

-eine kurze "Kategorisierung"/Verortlichung der kostenlosen Abenteuer vor dem Download -ähnlich der Kaufversionen (mind. der 1zeiler- also: gradsumme/angaben bzw. wo (genau) spielt es)

 

Das wird hier aber inzwischen wohl passender zu einem eigenen M5-Thema a la "Ideen/Vorschläge für M5-Einsteiger" in "Neu auf Midgard?"?

Edited by seamus
6.9 auf Grund PN: genauer ausgeführt -westalba/1zeiler...
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Zur Verdeutlichung!

 

Obwohl Midgard viele - teils gratis - Publikationen hat, sind viele wenn nicht die meisten davon durchaus komplex. Das ist natürlich für "alte Hasen" gut, weil es auch für uns eine Herausforderung darstellt, aber für einen "echten" Einsteiger sehe ich mehrere "Hürden".

1. UM ÜBERHAUPT zu den Downloadbereichen vorzudringen, muss man wissen wo man nachshauen muss. - und dann sind es eigentlich zwei (aber zusammengehörige) Seiten zu Midgard: "Branwen" und "online" - die gehören "eigentlich fusioniert"

2. die Downloadabenteuer auf M-O sind zwar gratis aber meist nicht gradlinig genug für Anfänger (oder sehr speziell z.B Albenstern) - Branwen hat zwar einige gut Einsteigermodule (meist Überarbeitung von alten Dingen) - aber auch wenn 5 Euronen nicht viel ist, so ist es doch ein Einsteigerhindernis (vor allem wenn das zielobjekt erst zu den Eltern muss und fragen, ob die das bestellen.

Midgard für "Einsteiger" ist ein Schritt in die "richtige" richtung, aber es hat keine Breite - Es wäre vielleicht zu überlegen das im Rahmen des Gratis Rollenspiel zugänglich zu machen bzw. es vielleicht sogar in Spieleläden "aufzulegen"... DSA finde ich oft - Midgard nur dort, wo ein eher erwachsenes Publikum verkehrt.

 

Lieber wäre mir allerdings eine "Box" - wenn man ein "Spiel" kauft will man kein Buch, sondern etwas zum "auspacken".

 

Wenn ich mich an meine alte rote D&D Box erinnere da bekam ich ein "Büchlein" wo "Dieses BUCH zuerst lesen" draufstand und bereits auf den ersten Seiten befand ich mich mitten im Abenteuer OHNE mich vorher durch Kapitel von regeln zu lesen - die "regeln" kamen später ;) Und bevor ich das zweite Büchlein (Regeln für Spelleiter) ferti hatte hab ich schon das erste Büchlein an meinen besten Freund weitergegeben ;)

 

Was würde ich mir für die "Box" wünschen:

 

2-3 "büchlein" Einsteiger (mit geführtem Soloabenteuer wo im Prinzip alles was an Situationen vorkommt "erzählerisch" verpackt ist. Ein bis zwei Kämpfe, einige Anwendungen von Fähigkeiten, eine oder zwei NSC "Begegnungen",...

Ein zweites Büchlein, dass "Vereinfachte" Regeln (im Prinzip den Regelteil von "Midgard für Einsteiger") enthält mit 3-4 Basic Kämpferklassen (Krieger, Spitzbube, +1-2 andere) und 2 Zaubererklassen (MAgier - Hexer wäre mir zwar lieber, aber wir wollen doch keine Eltern abschrecken - und Priester)

Ein Drittes Büchlein, das sich mehr an den Spielleiter richtet - denn nur er muss eigentlich die Regeln kennen. Inklusive ein kleines Bestiarium (nur Basics, Wolf, Bär, Orc, Kobold, Skelett, Zombie + einige sonstige) ein Einsteiger(gruppen)abenteuer Abenteuer - hier würde ich einen "klassischen" Dungeon nehmen - ohne viel Überland. Im Prinzip vielleicht eine vermisste Tochter, die in den nahegelegenen Höhlen verschwunden ist.. 5-10 "Räume" die an einem Nachmittag/Abend durchgespielt werdne können.

Was muss noch drinnen sein:

Würfel - das soll ja ein "vollständiges" Spiel sein. - wnn man nett ist 2W20 2W10 (einen mit 10,20,30 etc...) 4W6 - z.B.

Datenblätter für die "vereinfachten Regeln" 

 

Was könnte noch drinnen sein: ein Faltplan zum Abenteuer - mit einigen Token für dasbenteuer (Luxus wären kleine kartonfiguren die man aufstellen kann) - Also für jede Charkterart eine weibliche bzw männliche Spielfigur. 1-3 NSCs, die auftauchenden Gegner, zumindest 1 für alle in den Regeln beschriebenen Monstern. Vielleicht einige vorkommende "einrichtungsgegenstände" bzw Zaubereffekte.

 

Pappmarker (bedruckte ;)) sollten reichen - Plastikfiguren - z.b. für die Abenteurer und den "Endgegner" wären super - aber ich weiss Preisfrage.

 

Apropos Figuren - Wie wäre es wieder Figuren aufzulegen - was hält die Community davon -ich würde kaufen ;)

 

Wie wäre es die Figuren nicht alleine aufzulenem - wenn man sich z.B mit Splittermond und DSA zusammentut und eine Linie von "Figuren für deutsche Rollenspiele" erstellt. Es müssten sich doch Gemeinsamkeiten finden lassen...

 

Bemalt oder unbemalt ist hier die Frage ;)

 

....

 

Nur so unzusammenhängende Gedanken

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Hallo Camlach!

vor 15 Minuten schrieb Camlach:

Midgard für "Einsteiger" ist ein Schritt in die "richtige" richtung, aber es hat keine Breite - Es wäre vielleicht zu überlegen das im Rahmen des Gratis Rollenspiel zugänglich zu machen bzw. es vielleicht sogar in Spieleläden "aufzulegen"...

Wie kommst Du darauf, dass dies nicht so sei? Die Kurzregeln MIDGARD für Einsteiger (übrigens sehr einfach direkt auf der Startseite dominant verlinkt!) sind in gedruckter Form seit Jahren Bestandteil des Gratisrollenspieltages und werden auch regelmäßig in Spieleläden (wenn auch nicht flächendeckend, da von aktiven Spielern) ausgelegt.

Bei welchen Veranstaltungen des Gratisrollenspieltages warst Du zugegen? Gegebenenfalls müsste man dort einmal nachhorchen, warum das Material dort nicht zur Verfügung stand.

Liebe Grüße, Fimolas!

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vor 44 Minuten schrieb Camlach:

Was würde ich mir für die "Box" wünschen:

Wie ich an anderer Stelle schon schrieb - ich denke die meisten Spieler kommen (heute) über Mund zu Mund Propaganda zum Spielen.

So wie etwa beim Freiburger Midgard treffen mit @Yon Attan(in einer Gaststätte) wo danach man vom Nachbartisch angesprochen wurde "Was habt ihr da gerade gemacht?"
Oder eben Freunde ansprechen "magst es mal ausprobieren?"
Ich hatte leztens auch einen ganz neuen Neuling in einer Congruppe (Karlsruher Spieletage) - war auch schick.

Thema Zinnfiguren - es gab mal MIdgard Zinnfiguren.

 

Thema bemalte Zinnfiguren - äh -Nein. Zumindest was mich betrifft, eine blanke Figur ist hübscher als eine schlecht angemalte und gut angemalte Figuren sind einfach zu teuer.

Alles in allem - ich finde das heftchen nicht so schlecht, die Würfel kosten im gegensatz zu dem Heftchen eben Geld.

Viel mehr will ich jezt an dieser Stelle nicht wirklich schreiben.

Ich denke mit dem Podcast hat man ggf auch Leute erreicht welche sich nun denken auch mal Midgard auszuprobieren. Aber das sind eben keine neuen Rollenspieler sondern welche aus anderen Systemen.

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vor 58 Minuten schrieb Camlach:

Apropos Figuren - Wie wäre es wieder Figuren aufzulegen - was hält die Community davon -ich würde kaufen ;)

Ich nicht. Ich denke, das wäre ein finanzielles Fiasko.

Es gibt da draußen jede Menge Figurenanbieter mit ganz hevorragenden Figuren.  Und ich will eine möglichst seltene Figur, die mir auf einem Con dann nicht zigmal über den Weg läuft. Angemalt oder nicht. Es mag ein paar Sammler geben, die alles kaufen, aber mit denen kann man kein Geld verdienen.

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@Einskaldir  und @Unicum 

 

Ich habe extra NICHT Zinnfiguren geschrieben - ich ginge eher von Plastikfiguren aus - da gibt es doch schon ganz Schöne bemalte

Sicher gibt es viele - vor allem aus dem Englischen Raum. Die sind aber leider meist collectible und dann bekommt man nur zu oft ganz seltsame Dinge - ich sage mal unter 50 figuren sind meist nur 10 oder so die man verwenden kann. Vor allem wenn es zu Monstern kommt- Die US Rollenspiel haben oft die seltsamsten

 

Was ich mir wünschen würde wären z.b. "battlepacks"

5 Orks, 5 Skelette, 5 Barbarenkrieger, 5 Valianer (OK Midgard speziell), 5 Stadtwache, immer4 normale und 1 Anführer ;) (andere zahl pro Pack wäre auch OK.

prepainted würde ich vorziehen, weil zumindest ich die Erfahrung gemacht habe, dass ich unbemalte Figuren nicht mag und sie deshalb "ignoriere".

 

bemalte haben den Vorteil, dass sie playable out of pack sind - aber Geschmäcker sind zufrieden.

 

Klar ist - für Midgard alleine rechnet es sich nicht - deshalb die Idee sich mit Splittermond und DSA zusammenzuschließen - überschneidung gibt es sicher genug.

 

preislich - ??? - So ein booster pack mit 3-4 zufälligen Figuren kostet wieviel - 10 Euro ??? (sorry ich bin zu faul zu recherchieren ;))

 

Würde ich ein PAck kaufen, das 5 nichtzufällige Figuren enthält, dann würde ich durchaus einen höheren Preis (10-15) zahlen... Eben weil ich weiss was ich kaufe (und zudem müssen da nicht "große" rares drinnen sein ;)

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Um neue Spieler zu erschließen, halte ich eine weitere Digitalisierung von Midgard für viel wichtiger als Figuren. Damit könnte man Midgard für die jüngere Generation viel leichter zugänglich machen. Ideen:

Mehr digitales Marketing, z.B. auf YouTube semi-professionelle Videos von Midgard-Runden veröffentlichen. D&D hat D&Diesel with Vin Diesel, Critical Role und vieles mehr.

Besseren Support für virtuelle Runden die mit Roll20 und MOAM spielen, also z.B.

  • Midgard-spezifische digitale Tokens wie z.B. albische Figuren mit Plaid (hab ich noch nicht gefunden und wäre bereit dafür zu zahlen)
  • Stärkere Integration von Teilen des Regelwerks in Roll20 / MOAM. In MOAM wäre z.B. die Beschreibung der Zauber und Fertigkeiten extrem nützlich, ich wäre auch dafür bereit zu zahlen.
  • Mehr Farbe in die PDF-Abenteuer bringen. Derzeit sind alle Handouts in Graustufen, was bei Print ok, aber digital total eintönig ist.
Edited by Malte
"Tokens" -> "digitale Tokens" zur Abgrenzung von den pysikalischen Miniaturen
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vor einer Stunde schrieb Camlach:

Ich habe extra NICHT Zinnfiguren geschrieben - ich ginge eher von Plastikfiguren aus - da gibt es doch schon ganz Schöne bemalte

Ich nenne auch meine Plastikgfiguren Zinnfiguren. Mit eine meiner teuersten Figuren (größe/Preis) ist aus "Plastik" von Hero Forge.

Wenn ich mich auf Cons (Aller Art) so umschaue fällt sehe ich extrem selten das Figuren exzessiv benuzt werden. Beim regulären Rollenspielen scheint mir auch meistens der Platz dafür schlicht zu fehlen auf den Tischen. Der Figuren Markt ist imho eigentlich recht gesättigt, ich finde fast alles was ich für Midgard brauche, eine Gruppe "Albai" mit Schottenröcken und dudelsäcken ebenso wie eine Kohorte römische Legionäre als Valianische Garde.

Insofern denke ich nicht das sich der Verlag da wirklich involvieren sollte - so sehr ist Midgard eben doch kein taktisches Spiel, was auch an den Bewegungsregen hapert - B24 im dauerlauf B48 sprintend .Bx5... wie groß willst die balttelmap denn machen in 2 Runden ist jede figur da rausgelaufen.

Zugestanden Bemalte Zinnfiguren im Schaukasten eines Spieleladens bringen gegebenenfalls mal Leute dazu zu fragen "Ei was ist denn das schönes?" Alleine die Anzahl der Spielleläden in D ist in den lezten Jahren rapide gesunken - was ich auch für einb Problem sehe, früher habe ich von neuen Regelnwerken erfahren weil ich sie durch zufall im Laden gesehen habe. Heute? Ich gehe kaum noch in den verbleibenden Laden vor ort - der hat zwar auch eine homeophatische Dosis an Midgard aber wirkliche neue Rollenspiele? Fehlanzeige. Bleibt nur das Netz - gut da könnte man sich rumtreiben und sicher was finden,... aber auch nur wenn man Sucht.

Neukunden wird man so nicht finden.

Ich hatte etwas hoffnung bezüglich Midgard als es mal das Gespräch über ein Computerrollenspiel dazu gegeben hat. Vom Computerspieler zum Rollenspieler ist es ein kleinerer Schritt. Aber ist nicht.

Auch beachten sollte man: Es (Figuren & CompRPG) sind beides Felder in welchem der Verlag wohl wenig Expertise hat.

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Wenn man Orcs oder Barbaren oder ... haben will, muss man bei Ebay einfach die entsprechende Warhammerarmee schießen und dann den Rest auf dem nächsten Con weiter verticken. Billiger kommt man an bemalte Figuren nicht dran. Und die Bemalqualität kann man sich dann ja auswählen.

Gute Zinnfiguren für alle möglichen Abenteurer kriegt man bei Reaper. Selbst so eine Produktlinie rauszubringen, lohnt sich überhaupt nicht. Dafür ist der Markt zu klein. Aber dafür gibt es ja die genannten Pöppel.

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Ich bin damals mit "Im Reich der Phantasie" überhaupt und alleine ins Rollenspiel eingestiegen. Das war für mich und meine damalige Gruppe ein voller Erfolg und Einstiegsdroge. 

Sehe ich die Splittermond- und andere Einstiegsboxen, so denke ich, dass diese Art der Darreichungsform nach wie vor ihren Zweck erfüllen. Digital ist nett, haptisch ist verbindlicher. 

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Ein großes Problem dürfte sein, dass es nur wenig Informationen darüber gibt wie Neulinge erfolgreich zu einem System kommen, d.h. wie Werbung und erste Produkte aussehen müssten. Viel läuft ja durch Mund zu Mund Propaganda, d.h. ein Neuling kommt in eine bestehende Runde und kauft sich dann nach und nach das was andere in der Runde schon haben bzw. das was nach seinem Eintritt in die Runde neu aufgelegt wird.

Von Neulingen, die alleine den Weg zu Midgard gefunden haben, kommt aber deutlich weniger Feedback als von denen, die eben keine Neulinge mehr sind. Auch ist oft nicht genau zu unterscheiden welchen Hintergrund und welches Vorwissen jemand hat. Die lautesten Wortmeldungen kommen von Leuten mit einiger Erfahrung im Rollenspiel allgemein und eher geringen Kenntnissen des jeweils diskutierten Systems. Auch werden oft grundlegende Voraussetzungen für eine professionelle Geschäftstätigkeit (jemand kann davon seinen Lebensunterhalt bestreiten) nicht genügend bedacht.

Es ist halt leicht Kritik zu äußern und schwer wirklich konstruktiv Dinge anzugehen. Dies sollte keinen daran hindern etwas vorzuschlagen, aber die Enttäuschung sollte nicht zu groß sein, wenn Ideen nicht berücksichtigt oder zumindest nicht umgesetzt werden.

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vor 3 Minuten schrieb Solwac:

Ein großes Problem dürfte sein, dass es nur wenig Informationen darüber gibt wie Neulinge erfolgreich zu einem System kommen, d.h. wie Werbung und erste Produkte aussehen müssten.

Ich würde sogar sagen - es ist (vermutlicherweise) wenig Geld für werbung da. (in der sache das ja auch DSA keine Fernsehwerbung mehr schaltet - ich hab jedenfalls keine mehr gesehen sein Jahrzehnten.)

Eigentlich ist Rollenspiel doch ein irre günstiges Hobby. Selbst wenn sich in einer Gruppe von 5+1 Spielern alle einen Kodex und das Arkanum kaufen ist das kaum "ein Geld" als wie wenn die gleichen 6 Leute ihre Zeit mit Kino gehen, in die Disko gehen, oder ins Fussballstadion - also verglichen mit dem Geld das man ausgibt und wieviel Zeit man damit "todschlagen" kann. (wenn ich an 55 Spielsitzungen etwa denke welche eine Kampange gerade läuft, wären das auch 55 Kinokarten gewesen, es ist billiger)

Hauptberufliche Entwickler für Spiele (aller art) gibt es meines Erachtens in Deutschland so gut wie keine, "Reich werden" wird man jedenfalls nicht mit Rollenspielen (oder Spielen allgemein).

"Representative" umfragen wie Leute zum Spielen gekommen sind sehe ich auch schon etwas kritisch (etwa wenn man hier im Forum unter all den 'alten Säcken' eine Umfrage macht) weil es damals andere Kanäle gegeben hat wie heute. Sicher sind so moderne Kanäle wie ein Podcast oder ein Youtoube kanal eine coole sache mehr Leute zu erreichen, alleine sicher bin ich mir auch nicht - an anderer Stelle wurde ja schon diskutiert das Googel, Youtoube & co mit ihren Algorytmen immer dinge vorschlagen die man ja auch gut finden könnte (Er hat x,y & z gut gefunden, andere user die das gut finden finden aber auch w gut. u lassen wir aber weg - warum? weil es nicht ins schema passt).

Um etwas wie eine Schachtel zu kaufen muss die Person erst mal in den Laden gehen und am richtigen Regal vorbeilaufen (bei dem Laden in meiner Stadt ist der Rollenspielteil in der am weitesten vom Ausgang entfernten Ecke, dass sagt ja auch etwas aus, oder?) oder bei Amazon auf die richtige seite gelozt werden.

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Hallo Solwac!

vor 26 Minuten schrieb Solwac:

Ein großes Problem dürfte sein, dass es nur wenig Informationen darüber gibt wie Neulinge erfolgreich zu einem System kommen, d.h. wie Werbung und erste Produkte aussehen müssten.

Der einschlagende Erfolg der Runenklingen-Reihe belegt zumindest, dass man auch ohne große Marktforschung (zumindest MIDGARD-)Neulinge ansprechen kann.

Liebe Grüße, Fimolas!

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vor 7 Minuten schrieb Fimolas:

Hallo Solwac!

Der einschlagende Erfolg der Runenklingen-Reihe belegt zumindest, dass man auch ohne große Marktforschung (zumindest MIDGARD-)Neulinge ansprechen kann.

Liebe Grüße, Fimolas!

Warum denkst du haben Neulinge das werk gekauft? Gibt es dazu eine belastbare Studie? Ich für meinen Teil hab von einigen alten hasen gehört welche dieses Einsteigerwerk auch gekauft haben,...

 

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vor 4 Minuten schrieb Fimolas:

Hallo Solwac!

Der einschlagende Erfolg der Runenklingen-Reihe belegt zumindest, dass man auch ohne große Marktforschung (zumindest MIDGARD-)Neulinge ansprechen kann.

Liebe Grüße, Fimolas!

Wie groß ist denn der Anteil der Käufer bei Neulingen insgesamt, Midgard-Neulingen, alten Hasen, sonstigen?

Ansonsten könnte man sagen, dass insgesamt die Käufer angesprochen wurden, nicht aber die Neulinge hervor heben. ;)

Ich halte die Runenklingen für ein sehr gelungenes Produkt, aber im Rahmen dieses Stranges fällt auf, dass es offenbar keine Nachahmer gefunden hat. Für Midgard braucht es das auch nicht, aber gibt es so etwas für DSA? Wenn nein, warum nicht?

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Hallo Unicum und Solwac!

vor 6 Minuten schrieb Unicum:

Warum denkst du haben Neulinge das werk gekauft? Gibt es dazu eine belastbare Studie? Ich für meinen Teil hab von einigen alten hasen gehört welche dieses Einsteigerwerk auch gekauft haben,...

Die Resonanz, welche die Runenklingen-Reihe damals vor allem außerhalb der MIDGARD-Szene hervorgerufen hat, war beachtlich. Gepaart mit dem Hinweis, dass die Verkaufszahlen mehr als zufriedenstellend für den Verlag waren, legt für mich ein Indiz nahe, das zu meinem genannten Schluss führt.

Liebe Grüße, Fimolas!

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      wie heute angekündigt wurde, wird im Rahmen von M6 das Regelsystem neu gestaltet werden (insbesondere wird es keinen W100 mehr geben). Verschiedentlich wurden diesbezüglich Bedenken geäußert, ob dadurch das "Besondere" des Regelwerks im Vergleich zu anderen Regelsystemen verloren geht. Ich fände es daher spannend, in diesem Thread gemeinsam zu sammeln (nicht zu diskutieren), was für euch das Regelsystem von Midgard auszeichnet. Vielleicht ist so eine konstruktive Sammlung ja für die Gestaltung des neuen M6-Regelwerks hilfreich.
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