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metallian1

Mit dem Auto nach England

Empfohlene Beiträge

Moin Zusammen

 

hat jemand von euch Erfahrung damit, wie es ist, mit einem deutschen Auto nach England zu fahren? Ich bin zwar schon oft mit englischen Leihwagen in England gefahren, aber noch nie mit Steuer links. Ist das ein Problem? Oder gewöhnt man sich dran? Wir wollen nach Kent und Cornwall und überlegen derzeit, ob wir fliegen und Mietwagen nehmen oder lieber mit dem eigenen Auto rüberfahren.

 

Gruß

 

Jan

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Für ein, zwei Tage fand ich es sogar angenehmer als mich auf ein englisches Auto einzustellen,

da die Automatismen im Auto weiter greifen (Schalthand etc.).

Umso länger es dauert, umso eher würde ich aber zum engl. Auto raten. Dann gewöhnt man sich

an das Umgreifen und profitiert von der besseren Sicht. (Das war auf den engen Straßen in den

schottischen Highlands etwas blöd. Und zumindest in Cornwall könnte das ähnlich sein.)

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Bei meinem Auslandssemester hatte eine Mitbewohnerin ihr deutsches Auto mitgenommen. Wir sind mit dem Wagen ohne Probleme über die ganze Insel gefahren.

 

Innenstadt mit viel Verkehr habe ich schwieriger in Erinnerung als die Strecken über Land, bei denen es ziemlich egal ist.

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Meistens ist das problemlos möglich,

aber es gibt einige Stellen in Cornwall (oder Schottland) wo es keinen Spass macht -schmale (kurvige/"hügelige") Straßen mit Hecken/Mauern, wo du defintiv falsch für sitzt-, aber der Beifahrer muss dann halt die Augen sein.

 

Es kann auch noch notwendig gut sein, dass du die Scheinwerfer abkleben musst. Diese Aufkleber gab es an der Fähre, aber die letzte mit Auto-Reise ist schon mehr als ein Jahrzehnt her (& ging auch nach Schottland) -also ohne  Gewähr ;-)

bearbeitet von seamus

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Moin Zusammen

 

hat jemand von euch Erfahrung damit, wie es ist, mit einem deutschen Auto nach England zu fahren? Ich bin zwar schon oft mit englischen Leihwagen in England gefahren, aber noch nie mit Steuer links. Ist das ein Problem? Oder gewöhnt man sich dran? Wir wollen nach Kent und Cornwall und überlegen derzeit, ob wir fliegen und Mietwagen nehmen oder lieber mit dem eigenen Auto rüberfahren.

 

Gruß

 

Jan

 

Ja, ich war mal mit meinem eigenen Auto auf der Insel. Ist schon komisch, auf der falschen Seite zu sitzen. Geht aber. Am meisten hat mich die fehlende Übersicht beim Überholen gestört. Da ist es gut, wenn der Beifahrer mit denkt und schaut. 

 

Mit Leihwagen ist für den Linksverkehr praktischer. Aber mit dem eigenen Auto ist man halt günstiger und flexibler dran und kann mehr Gepäck mitnehmen.

 

Grüße

 

Bruder Buck 

bearbeitet von Bruder Buck

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In mehreren Jahren mit einem deutschen Auto in England haben mich höchstens Parkhauseinfahrten gestört - ich mußte halt aussteigen und ums Auto herum laufen (mangels Beifahrer), um die Tickets zu bekommen und einzuführen. Zum Überholen muß man halt gucken, aber auf der Autobahn sieht man trotzdem (ich hatte allerdings eine Original-A-Klasse mit etwas höherer Sitzposition, so dass ich allgemein reicht gute Sicht hatte).

 

Ich fand es in einem Rechtslenker ziemlich irritierend, auf der falschen Seite der Fahrspur zu sitzen. Durch Linkslenker bin ich anscheinend darauf konditioniert, mich am linken Rand meiner Spur zu orientieren. Damit fühlte ich mich in den englischen Autos ein bißchen wie im Führerstand des Millenium Falcon - als ob ich neben dem Fahrzeug sitzen würde. Das hat mich mehr irritiert, als bisweilen mit der Fensterkurbel schalten zu wollen.

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Moin

 

danke für die Infos. Das sind die Antworten, die ich etwa vermutet hatte. Das mit dem Gepäck ist halt durchaus eine Überlegung. Und Flug für vier Vollzahle plus einigermaßen großer Mietwagen kostet natürlich richtig Asche. Dagegen ist die Fähre plus Fahrt hin und zurück von den Kosten deutlich geringer. Allerdings brauchen wir von Hamburg nach Antwerpen auch über 7 Stunden mit Pausen. Das schreckt mich dann wieder ab, da mich lange Strecken im Auto tierisch nerven.

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Wir waren vor 2 Jahren mit dem VW-Bus in Schottland. Auf der Autobahn überholt man halt nich (oder kaum), was im T3 nich so schlimm war. Größere Städte haben wir eh gemieden. Durch Inverness mussten wir aber ein paar mal durch, das war schon etwas stressiger, ging aber. Im VW-Bus sitzt man zum Glück ja auch etwas höher...

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Es kann auch teuer werden, mit erhöhter Geschwindigkeit erwischt zu werden (und es gibt ein recht restriktives allgemeines Tempolimit).

Die haben nicht feste Sätze, sondern orientieren sich am Einkommen.

 

Sichtprobleme erinnere ich aber tatsächlich keinerlei, also auch hinsichtlich Übersichtlichkeit innerstädtisch, wobei das auch nicht mein primäres Revier war. Da habe ich eher geparkt und das Fahrrad ausgepackt bzw. in London wäre ich dann U-Bahn gefahren.

 

Aber, WICHTIG, eins fällt mir noch ein. Bei entsprechender Umgebung (ich wohnte in einer) sind Autoeinbrüche erheblich häufiger als in D, zumindest bei älteren Autos (meinen 17 Jahre alten Passat hätte ich vielleicht besser nicht abgeschlossen, dann hätten sie mir wenigstens die Scheiben heil gelassen; meine neue A-Klasse wurde vor dem gleichen Haus nicht ein einziges mal angefasst. Beide mit deutschem Kennzeichen). Deshalb sind in England z.B. Lenkradkrallen wesentlich häufiger als in D. Man sollte auch nichts (NICHTS - keine Taschen, die jemand zum Tragen von Diebesgut verwenden könnte, kein Parkhausgeld, NICHTS) sichtbar im Auto lassen. Wenn das innen sauber und aufgeräumt wie geleckt ist, dann ist es keine Versuchung. Bewachte Parkplätze haben da wirklich ihre Berechtigung.  

Ach so, und Videoüberwachung kannst Du in der Hinsicht auch vergessen. Mir haben die direkt ins Wohnzimmer gucken können, aber die Autoeinbrecher kriegen - keine Chance.

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Ich fand zwei Wochen mit dem Passat nicht so schlimm, auch in Newcastle (wohin wir mit der Fähre gefahren sind), Edinburgh und Inverness nicht. Etwas gewöhnungsbedürftig und man denkt häufiger mal nach, aber sonst ging es gut.

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Die Fähren kann ich aber nicht buchen, Wenn ich auf Ferries gehen, wird mir die Strecke Cuxhaven Immingham nicht angeboten, nur bei Frachtransport

 

Ja, ist ja auch eine Frachtstrecke, keine reguläre Autofähre. Die nehmen aber auch immer ein paar PKW mit. Am besten vorher telefonisch erkundigen.

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Der Mensch ist ein Gewohnheitstier - der eine mehr, der andere weniger.

 

Ich hatte mir einen Leihwagen in England geholt, als ich ca. 2 Wochen dort unterwegs war, Vorher in Deutschland bin ich viel Motorrad gefahren, denn ich weiß von mir, dass ich als Beifahrer in Deutschland immer nervös bin, weil der Puffer nach rechts fehlt. Ich habe nur einmal versucht mit der Fensterkurbel zu schalten und bin auch nur an der ersten Kreuzung falsch abgebogen. Hab aber auch ein wenig gebraucht, um danach mich in Deutschland wieder zu gewöhnen.

 

Wenn ich dieses Jahr rüberfahre, werden es nur ein paar Tage sein, da überlege ich mir, ob ich nicht mit meinem Auto fahre - dann muss ich mich nicht in kurzer Zeit zweimal umgewöhnen (oder ich überrede meine Schwester mitzukommen und wir fliegen und nehmen einen Mietwagen, den sie als besserer Fahrer von uns zweien fahren darf.

 

Ansonsten wünsche ich viel Spaß auf der Insel.

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Ich habe auf der Landstraße zum Überholen einen Beifahrer gebraucht. Auf der Autobahn und in der Stadt völlig problemlos.

Ich hatte auch bedenken vorher, fand es aber erstaunlich einfach dort zu fahren. Nur beim Losfahren in einsamer Gegend kurz denken!

 

Aber ein Hinweis: Die Scheinwerfer müssen für Linksverkehr umgestellt werden!

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Der Fahrer hat definitiv seinen Schaff, aber so richtig leidet der Beifahrer!

Wenn dein Beifahrer schwache Nerven hat, setz ihn nach hinten und lass den Hund vorne sitzen,

sonst drehst du als Fahrer durch!

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Spitzwinklige Autobahnauffahrten sind (ohne Beifahrer) die einzig wirklichen Gefahrenstellen mit einem linksgesteuerten Fahrzeug. Da ist mit einem Schulterblick nach rechts manchmal schwer zu sehen, ob was kommt.

 

Am meisten hilft es, sich an jemanden dran zu hängen, wenn man Bedenken hat, den Verkehr zu meistern.

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