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Stilicho

Erscheinungstermine - Verfügbarkeit - Veröffentlichungspolitik etc.

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vor 5 Minuten schrieb Rosendorn:

Soooo irrsinnig komplex kann es jetzt auch nicht sein, das M4-Bestiarium auf M5 zu setzen und rauszugeben.

a) Verlag muss in sich gehen, welche Spezialattacken bestehen bleiben/wegfallen -Kehlbiss ohne gez.Hieb für Spieler?-

b) Du musst immerhin alle! Kreaturendaten leicht anpassen -eine viel stumpfsinnigere Arbeit kann ich mir für Rollenspiel nicht vorstellen (auch wenn das eine oder andere per "Makro" automatisiert machbar ist)

 

Ich stimme dir allerdings zu:

Die Deluxeversion (mit kleinem Kräuteranhang) als PDF wäre echt super.

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vor 28 Minuten schrieb Rosendorn:

Beispielsweise würde wohl ein M5-Bestiarium auch als PDF ganz sicher ein Renner sein. Meinetwegen auch mit gehobenerem Preis.

Nja, das sollte man nicht überbewerten. Die Zielgruppe der Bücher ist wohl eigentlich relativ klein.

Die Situation ist ein wenig wie beim Meister der Sphären: Letztlich sind BEST und MDS Bücher, die vor allem für Fans und für Spielleiter interessant sind. Man braucht man die Bücher vor allem, wenn man als Spielleiter Tiere & Dämonen mit kanonischen Werten und  Eigenschaften haben möchte.  Theoretisch braucht man den MdS noch, um einen Beschwörer spielen zu können aber der ist wohl nichts für Gelegenheitsspieler.

Wer hingegen nur ab und zu mal mitspielt, der braucht Kodex und Arkanum - aber kein Bestiarium. :whatsthat:

vor 11 Minuten schrieb seamus:

a) Verlag muss in sich gehen, welche Spezialattacken bestehen bleiben/wegfallen -Kehlbiss ohne gez.Hieb für Spieler?-

b) Du musst immerhin alle! Kreaturendaten leicht anpassen -eine viel stumpfsinnigere Arbeit kann ich mir für Rollenspiel nicht vorstellen (auch wenn das eine oder andere per "Makro" automatisiert machbar ist)

Na gut, die Spezialangriffe sind zu einem gewissen Teil jetzt schon weggefallen. Der Wolf steht ja schon im kleinen Bestiarium drin - ohne Kehlbiss.

Auch sonst wurden von den nackten Zahlen die nichtmenschlichen Wesen nicht groß angepasst. Wolf & Tiger haben (im Gegensatz zu Menschen) die gleichen Werte wie früher. Womit sich aber auch ein Problem auftut: Wenn im M5-Bestiarium nur die Umgebungsresistenz gestrichen ist, lohnt es sich für Besitzer es M4-Bestiariums nicht.

Edited by dabba

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vor 2 Stunden schrieb dabba:

Na gut, die Spezialangriffe sind zu einem gewissen Teil jetzt schon weggefallen. Der Wolf steht ja schon im kleinen Bestiarium drin - ohne Kehlbiss.

Das war im M4 Regelwerk (DFR?/LuxKodex)-mini-best. genausowenig drin :-)

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vor 4 Minuten schrieb seamus:

Das war im M4 Regelwerk (DFR?/LuxKodex)-mini-best. genausowenig drin :-)

Die Liste im M4-DFR war eher eine Auflistung von Zahlen als ein kleines Bestiarium.

Und jetzt die ultimative Widerlage:
Im Pfeil des Jägers nach M4 steht der Wolf mit Kehlbiss drin. Im Pfeil des Jägers nach M5 steht der Wolf ohne Kehlbiss drin. Jetzt sagste nix mehr! :cheesy:

Wir kommen vom Thema ab. :lookaround:

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Nur weil Du mich persönlich angesprochen hast: ich kann natürlich zur Veröffentlichungspolitik des Verlages nicht mehr tun, als gelegentlich meine Meinung zu sagen und anhand bekannter Argumente etwas Verständnis zu wecken suchen. 

Persönlich bin ich mit dem PDF-Angebot des Verlages ganz zufrieden im Augenblick. Ich wünsche mir eher bessere Augen oder ein größeres Smartphone, wenn ich mobil etwas nachschlage...

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vor 12 Stunden schrieb dabba:

Nja, das sollte man nicht überbewerten. Die Zielgruppe der Bücher ist wohl eigentlich relativ klein.[...]

Ui, auf welchem Bauchgefühl beruht denn diese Aussage? Bestiarien sind nach Regelwerken der Renner bei Rollenspielen. Was meinst du, warum Pathfinder bereits 4 fette Bücher (Monsterhandbuch I bis IV) rausgebracht hat? In jeder D&D Edition gehört das Monster Manual zum Grundregelwerk und es gab auch immer mehrere Bücher.

Schaut man sich also diese Fakten an, so sieht man, dass Bestiarien durchaus sehr beliebt sein müssen, denn ansonsten würde da nicht beständig neue Werke zu den bekannten Linen auf den Markt gebracht... Bestiarien gehören bei den Fantasy-Rollenspielen traditionell zum Grundregelwerk. Das sieht man auch, wenn man sich die "Zoo-Botanica Aventurica" von DSA oder "Bestien und Ungeheuer" von Splittermond anschaut.

Also, in der "Welt da draußen" jedenfalls sind Bestiarien unverzichtbare und feste Bestandteile des Regelwerke, deren Erscheinen meist gleich mit oder zumindest kurz nach den Regelwerken stattfindet. Das würde nicht passieren, wenn die "Zielgruppe der Bücher [...] wohl eigentlich relativ klein" ist.

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vor 56 Minuten schrieb Rosendorn:

Ui, auf welchem Bauchgefühl beruht denn diese Aussage? Bestiarien sind nach Regelwerken der Renner bei Rollenspielen. Was meinst du, warum Pathfinder bereits 4 fette Bücher (Monsterhandbuch I bis IV) rausgebracht hat? In jeder D&D Edition gehört das Monster Manual zum Grundregelwerk und es gab auch immer mehrere Bücher.

Schaut man sich also diese Fakten an, so sieht man, dass Bestiarien durchaus sehr beliebt sein müssen, denn ansonsten würde da nicht beständig neue Werke zu den bekannten Linen auf den Markt gebracht...

Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass man als Monster-Buch einfach das Buch der letzten Edition in einen neuen Umschlag stecken und nochmal verkaufen kann? ;) Pathfinder, D&D und DSA sind als Maßstab eher gewagt und Splittermond ist neu, da gab es noch nichts (anders als bei Midgard und seinem M4-Bestiarium) :whatsthat:

Edited by dabba

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Ein neues Bestiarium fände ich auch toll. Gerade Material, welches vergriffen ist, sollte man wieder zugänglicher machen, damit man nicht irgendwelche dubiosen Quellen aufsucht. Das ist ja auch Material, welches für neue Spieler relevant sein kann. Das wenig neues Material kommt, liegt einfach daran, dass anscheinend niemand was schreibt, ist zwar traurig, aber solange es noch sooo viel gutes altes Material gibt, kann ich auf neues noch warten.

An neuem Material würde ich mir ein neues Kompendium, welches sich mit neuen Kampffertigkeiten und Zaubern befasst, wünschen. Da kann auch gern der Beschwörer rein. Wobei ich sagen muss, dass gerade der Beschwörer fehlt, finde ich sehr schade, da gerade der Typ irgendwie für mich ein zentraler Identitätspunkt für die Midgardwelt ist. Gerade wegen der dunklen Meister.

Dann kann man natürlich noch über Werbung diskutieren, wo sich Midgard ruhig eine Scheibe von Midgard 1880 abschneiden kann. Denn Werbung habe ich für Midgard noch nirgends gesehen. Vielleicht kann man ja diese Briefszenen aus den Quellenbüchern hin und wieder veröffentlichen? Die geben immer einen sehr schönen Einblick finde ich.

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Wenn ich mich richtig erinnere hat sich das M4 BEST nicht so zügig verkauft, wie von Elsa erhofft.

Das zählt dann wohl mehr als was andere Verlage machen.

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Ich habe das Best. M4 auch nicht für sehr gelungen gehalten. Es ist viel zu Umfangreich. Man muss nicht auch noch die letzte Bettwanze beschreiben. Zu enge Beschreibungen der Monster engen den SL zudem mehr ein, als sie helfen. 

Ich würde mir auch mehr A-Wahre als pdf Wünschen. Ich habe aber auch für den Verlag Verständnis, der sich mit den pdf nicht eine eigene Konkurrenz zu den Print-Versionen schaffen will. Da Abenteuer, anders als Regelwerke und Quellenbücher in der Regel nur einmal gespielt werden, besteht doch eine sehr große Gefahr, dass die A-Abenteuer dann einfach digital den Besitzer wechseln und die Verkaufszahlen in den Keller gehen. Davon hätten wir alle nichts. Dies ist auch ein Grund, weshalb ich jedes Abenteuer kaufe, egal, ob ich es irgend wann spiele, oder nicht. Ich habe jetzt noch massen von Abenteuern auf Halde liegen. Mit den DDD-Sachen dazu weiß ich gar nicht, ob ich lange genug lebe, um die ganzen Abenteuer zu spielen. ;)

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An dieser Diskussion über die Veröffentlichungspolitik möchte ich mich eigentlich nicht beteiligen, nur meinen Wunsch ausdrücken, in Form einer Ankündigung des Verlags auf kommende Veröffentlichungen hingewiesen zu werden.

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Wer in diesem Thread hier auch die älteren Postings liest, der ahnt bzw. weiß, wann es Ankündigungen von Elsa gibt und insbesondere, warum es oft keine oder erst sehr späte Ankündigungen gibt. :notify:

Mfg  Yon

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1 hour ago, Randver MacBeorn said:

An dieser Diskussion über die Veröffentlichungspolitik möchte ich mich eigentlich nicht beteiligen, nur meinen Wunsch ausdrücken, in Form einer Ankündigung des Verlags auf kommende Veröffentlichungen hingewiesen zu werden.

Dazu gibt es ja die "Pipeline" auf der Webseite.

Da steht allerdings nur das drin, was ganz sicher kommt - was realistischerweise heißt, wenn es da steht, dann hast Du es als Abonnent fast schon in der Hand.

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vor 1 Stunde schrieb Yon Attan:

Wer in diesem Thread hier auch die älteren Postings liest, der ahnt bzw. weiß, wann es Ankündigungen von Elsa gibt und insbesondere, warum es oft keine oder erst sehr späte Ankündigungen gibt. :notify:

Mfg  Yon

Diesen Beitrag empfinde ich als (für mich) nicht hilfreich. Insbesondere habe ich die von Ma Kai genannte Pipeline auf der aktuellen Homepage nicht gefunden - außer in älteren Beiträgen aus dem Archiv.

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vor 10 Minuten schrieb Randver MacBeorn:

Insbesondere habe ich die von Ma Kai genannte Pipeline auf der aktuellen Homepage nicht gefunden - außer in älteren Beiträgen aus dem Archiv.

Das ist mir bewusst. Und ich denke aus diesem Thread hier geht gut hervor, warum es die Pipeline als solche schlicht und ergreifend nicht mehr gibt und auf absehbare Zeit wohl auch nicht geben wird.

Mfg    Yon

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@Randver:
Es gab auf den alten (Verlags?)Seiten ja mal den Punkt "in der Pipeline", dieser ist entfallen & unter Neuigkeiten gibt es derzeit halt nur noch Informationen wenn etwas erschienen ist (ausser man geht in Archivinfos <2016 & selbst da waren die letzten Bücher ja wohl schon auf dem Drucker ;-)).

Das dürfte so eins der letzten Pipelines im alten Gewand gewesen sein

Edited by seamus
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Am 27.1.2017 um 20:55 schrieb Orlando Gardiner:

Aber kommen wir nun zu etwas völlig anderem in Sachen Verfügbarkeit und Verlagspolitik.

Kennt jemand LULU oder vergleichbare Anbieter? Ich habe mir dort mal Barbarians of Lemuria (englische Version, legendary Edition) geholt, das gibt es so nicht mehr als Hardcover, aber LULU fertigt es eben auf Bedarf an.

Ich hab mir schon Midgard-PDFs drucken und binden lassen, z. B. das kleine Kompendium. Allerdings nicht von lulu.com, sondern vom netten Copy-Shop in Rheine - der mehr Kohle genommen und das PDF per USB-Stick vorbeigebracht haben wollte. ;)

Insofern: Im Prinzip würde es ja reichen, einen Deal mit einem Druck-Dienstleister (nein, ich schreib jetzt nicht "Internet-Ausdrucker") zu machen. :whatsthat: 

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22 hours ago, Randver MacBeorn said:

Diesen Beitrag empfinde ich als (für mich) nicht hilfreich. Insbesondere habe ich die von Ma Kai genannte Pipeline auf der aktuellen Homepage nicht gefunden - außer in älteren Beiträgen aus dem Archiv.

In dem Fall hat Elsa sie ganz gelassen, wahrscheinlich, weil es sie genervt hat, wenn etwas nicht so geklappt hat, wie sie es beim Ankündigen abgeschätzt hat.

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vor 15 Stunden schrieb Ma Kai:

In dem Fall hat Elsa sie ganz gelassen, wahrscheinlich, weil es sie genervt hat, wenn etwas nicht so geklappt hat, wie sie es beim Ankündigen abgeschätzt hat.

Und das ist bei den Reaktionen die es teilweise hier im Thread gab, wenn etwas nicht wie angekündigt erschienen ist, durchaus nachvollziehbar.

Mfg    Yon

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Ich finde es irgendwie schon amüsant, wie die Fans die Mängel verteidigen. Aber ich denke, das liegt in der Natur des Fandoms - unkritische Anbetung und so.

Wie auch immer: Ein gesunder Rollenspiel-Verlag, der eine Rollenspielreihe auf den Markt bringen und/oder halten will, muss Werbung machen und Produkte rausbringen. In der Rollenspielwelt gehen die Produkte in folgender Reihenfolge immer am besten:

  1. Regelwerke
  2. Regelergänzungen (darunter fallen übrigens auch Bestiarien)
  3. Hintergrundbände
  4. Abenteuer

Regelwerke und Regelergänzungen sind in etwa gleich auf, wenn das jeweilige Einzelprodukt nicht besonders schlecht gelungen ist. Das M4-Bestiarium hatte Mängel (Umfang, zuviel Unnötiges).

Werbung sollte auch in Form von Ankündigungen da sein. Wenn denn was käme. Da ist (wie schon lange) bei Midgard alles im Argen. Aber so ist das halt, wenn der Verlag ausschließlich auf extrem geduldige Bestandskunden aufbaut und wohl auch kein finanzielles Schicksal daran hängt. Im Prinzip ist Midgard und Midgard Press für den Rollenspielmarkt zu recht tot.

@dabba:

Am 29.6.2017 um 08:26 schrieb dabba:

Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass man als Monster-Buch einfach das Buch der letzten Edition in einen neuen Umschlag stecken und nochmal verkaufen kann? ;) Pathfinder, D&D und DSA sind als Maßstab eher gewagt und Splittermond ist neu, da gab es noch nichts (anders als bei Midgard und seinem M4-Bestiarium) :whatsthat:

Uh, und wieder so eine tolle Aussage. Nun, Pathfinder ist immer noch praktisch in der ersten Edition unterwegs - kein Altmaterial. Die Editionen 3, 3.5, 4 und jetzt 5 von D&D sind größtenteils sehr unterschiedlich. Gerade zwischen D&D4 und D&D5  sind die Unterschiede weit größer als zwischen M4 und M5.

Du kannst doch nicht ernsthaft das nicht mehr erhältliche M4-Bestiarium als Grund anführen, dass es kein M5-Bestiarium braucht?

Splittermond und M5 hatten fast den gleichen Start (M5 Oktober 2013, Splittermond März/April 2014). Splittermond allerdings ohne alte Fanbase, dafür mit namhaften Autoren. Und nem Verlag, der das ganze wohl etwas professioneller angeht.

Splittermond hat seitdem 7 offizielle Print-Publikationen rausgebracht, die in die Kategorie "Spielsystem" fallen, darunter ein Bestiarium und eine Regelerweiterung für Kreaturen. Es gibt 11 Quellenbücher zum Hintergrund - wobei die allgemeine Weltbeschreibung natürlich das erste war. Ach ja, das PDF zum Regelsystem wird übrigens gratis angeboten. Jeder kann sich das Regelwerk völlig ohne Kosten runterladen. Ungekürzt. Trotzdem verkauft sich das inhaltsgleiche, gedruckte Regelwerk verdammt gut (hat inzwischen die zweite Auflage als normales Hardcover. Die Taschenbuchausgabe und die limitierte Edition mit Kunstledereinband gibt es auch noch ...). Es gibt 44 offizielle Abenteuer - Print & PDF.

Soll ich jetzt mal mit den Ankündigungen anfangen?

Der Uhrwerk-Verlag, der hinter Splittermond steckt, wurde 2009 von Patric Götz gegründet. Er war eine Weile ein Ein-Mann-Unternehmen und besteht nun aus 6 festen Mitarbeitern (inkl. Patric). Jepp, das sind dreimal so viele wie aktuell Midgard-Press wohl hat. Dafür bedienen die aber auch 12 weitere Rollenspiele ...

Was ist das Fazit? Nun, Midgard wird nicht professionell betrieben. Die althergebrachte Fanbase wird mit einer Mangelversorgung so halbwegs gehalten und ist sowieso unkritisch genug. Es gab eine kurze Chance auf deutlich mehr Nachwuchs, als M5 sehr positiv außerhalb der Fanbase aufgenommen wurde. Das hat sich aber wieder erledigt.

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vor 53 Minuten schrieb Rosendorn:

Nun, Pathfinder ist immer noch praktisch in der ersten Edition unterwegs - kein Altmaterial. Die Editionen 3, 3.5, 4 und jetzt 5 von D&D sind größtenteils sehr unterschiedlich. Gerade zwischen D&D4 und D&D5  sind die Unterschiede weit größer als zwischen M4 und M5.

Pathfinder und D&D 5 haben als große Amerikaner eine deutlich größere Basis. Mit denen kann man sich als deutsches Klein-System nicht messen.

vor 53 Minuten schrieb Rosendorn:

Du kannst doch nicht ernsthaft das nicht mehr erhältliche M4-Bestiarium als Grund anführen, dass es kein M5-Bestiarium braucht?

Die meisten Alt-Fans haben das Bestiarium halt schon. Ob die sich ein M5-Bestiarium kaufen würden, das faktisch inhaltsgleich wäre? Vielleicht.

vor 53 Minuten schrieb Rosendorn:

Splittermond hat seitdem 7 offizielle Print-Publikationen rausgebracht, die in die Kategorie "Spielsystem" fallen, darunter ein Bestiarium und eine Regelerweiterung für Kreaturen. Es gibt 11 Quellenbücher zum Hintergrund - wobei die allgemeine Weltbeschreibung natürlich das erste war. Ach ja, das PDF zum Regelsystem wird übrigens gratis angeboten. Jeder kann sich das Regelwerk völlig ohne Kosten runterladen. Ungekürzt. Trotzdem verkauft sich das inhaltsgleiche, gedruckte Regelwerk verdammt gut (hat inzwischen die zweite Auflage als normales Hardcover. Die Taschenbuchausgabe und die limitierte Edition mit Kunstledereinband gibt es auch noch ...). Es gibt 44 offizielle Abenteuer - Print & PDF.

Es ist letztlich keine große Aufgabe, viele Bücher auf den Markt zu werfen und viel Reklame für selbige zu machen. Dafür braucht man keine besondere Genialität - sondern nur viel Kohle. Die ist offensichtlich vorhanden: Wer ein Grundregelwerk produzieren und dann kostenlos ins Netz stellen kann, der hat(te) wohl ordentlich Reserven über.

 

Ich möchte hier nichts schön reden. Natürlich würde ich mich gerade als Fan auch freuen, wenn es drölfzig Midgard-Bücher und jeden Monat einen Gildenbrief gäbe. Ich sehe allerdings nicht, dass die von Dir genannten Systeme ein Vorbild für Midgard sein können. Dafür sind ihre Bedingungen mMn zu unterschiedlich.

/e: Was man stattdessen machen sollte? Ich weiß es nicht. :) Um das beurteilen zu können, weiß ich zu wenig. Ich weiß nicht, was machbar ist und wofür Kapazitäten (finanziell und personell) vorhanden wären. Von außen ohne Einsicht kann ich keine Tipps geben. Da würde ich mir so ähnlich vorkommen, wie der Opa am Fußballplatz, der ständig pseudohilfreiche Anweisungen reinbrüllt: "Schieß doch!" - "Helfen!" ;)

Edited by dabba

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vor 55 Minuten schrieb Rosendorn:

Ich finde es irgendwie schon amüsant, wie die Fans die Mängel verteidigen. Aber ich denke, das liegt in der Natur des Fandoms - unkritische Anbetung und so.

Wie auch immer: Ein gesunder Rollenspiel-Verlag, der eine Rollenspielreihe auf den Markt bringen und/oder halten will, muss Werbung machen und Produkte rausbringen. In der Rollenspielwelt gehen die Produkte in folgender Reihenfolge immer am besten:

  1. Regelwerke
  2. Regelergänzungen (darunter fallen übrigens auch Bestiarien)
  3. Hintergrundbände
  4. Abenteuer

Regelwerke und Regelergänzungen sind in etwa gleich auf, wenn das jeweilige Einzelprodukt nicht besonders schlecht gelungen ist. Das M4-Bestiarium hatte Mängel (Umfang, zuviel Unnötiges).

Werbung sollte auch in Form von Ankündigungen da sein. Wenn denn was käme. Da ist (wie schon lange) bei Midgard alles im Argen. Aber so ist das halt, wenn der Verlag ausschließlich auf extrem geduldige Bestandskunden aufbaut und wohl auch kein finanzielles Schicksal daran hängt. Im Prinzip ist Midgard und Midgard Press für den Rollenspielmarkt zu recht tot.

@dabba:

Uh, und wieder so eine tolle Aussage. Nun, Pathfinder ist immer noch praktisch in der ersten Edition unterwegs - kein Altmaterial. Die Editionen 3, 3.5, 4 und jetzt 5 von D&D sind größtenteils sehr unterschiedlich. Gerade zwischen D&D4 und D&D5  sind die Unterschiede weit größer als zwischen M4 und M5.

Du kannst doch nicht ernsthaft das nicht mehr erhältliche M4-Bestiarium als Grund anführen, dass es kein M5-Bestiarium braucht?

Splittermond und M5 hatten fast den gleichen Start (M5 Oktober 2013, Splittermond März/April 2014). Splittermond allerdings ohne alte Fanbase, dafür mit namhaften Autoren. Und nem Verlag, der das ganze wohl etwas professioneller angeht.

Splittermond hat seitdem 7 offizielle Print-Publikationen rausgebracht, die in die Kategorie "Spielsystem" fallen, darunter ein Bestiarium und eine Regelerweiterung für Kreaturen. Es gibt 11 Quellenbücher zum Hintergrund - wobei die allgemeine Weltbeschreibung natürlich das erste war. Ach ja, das PDF zum Regelsystem wird übrigens gratis angeboten. Jeder kann sich das Regelwerk völlig ohne Kosten runterladen. Ungekürzt. Trotzdem verkauft sich das inhaltsgleiche, gedruckte Regelwerk verdammt gut (hat inzwischen die zweite Auflage als normales Hardcover. Die Taschenbuchausgabe und die limitierte Edition mit Kunstledereinband gibt es auch noch ...). Es gibt 44 offizielle Abenteuer - Print & PDF.

Soll ich jetzt mal mit den Ankündigungen anfangen?

Der Uhrwerk-Verlag, der hinter Splittermond steckt, wurde 2009 von Patric Götz gegründet. Er war eine Weile ein Ein-Mann-Unternehmen und besteht nun aus 6 festen Mitarbeitern (inkl. Patric). Jepp, das sind dreimal so viele wie aktuell Midgard-Press wohl hat. Dafür bedienen die aber auch 12 weitere Rollenspiele ...

Was ist das Fazit? Nun, Midgard wird nicht professionell betrieben. Die althergebrachte Fanbase wird mit einer Mangelversorgung so halbwegs gehalten und ist sowieso unkritisch genug. Es gab eine kurze Chance auf deutlich mehr Nachwuchs, als M5 sehr positiv außerhalb der Fanbase aufgenommen wurde. Das hat sich aber wieder erledigt.

Tjs da muss - nein - kann ich Dir einfach nur beipflichten :thumbs:

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Ich sehe es eher wie Rosendorn und frage mich schon sehr lange was wohl aus Midgard wird. M5 war in Art und Form für mich eine positive Überraschung, denn da scheinen sich mal andere Leute durchgesetzt zu haben. Aber war wohl leider nur eine Momentaufnahme.

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Am 1.7.2017 um 10:22 schrieb dabba:

[...]Ich sehe allerdings nicht, dass die von Dir genannten Systeme ein Vorbild für Midgard sein können. Dafür sind ihre Bedingungen mMn zu unterschiedlich.[...]

Das ist sehr schade, dass du das nicht siehst. Wie ich schrieb, hat Patric den Uhrwerk-Verlag 2009 aus dem Nichts geschaffen. Ein paar kluge und mutige Schachzüge später, kann er innerhalb drei Jahren ein System (Splittermond) auf dem Markt positionieren, das (ok, auch aufgrund von Fehlern bei Ulisses) DSA auf Augenhöhe gegenüber treten kann.

Ja, die unterschiedlichen Bedingungen sind wohl, dass hinter VF&SF, bzw. Midgard Press niemand steckt, der so richtig will. Die Lösung liegt natürlich auf der Hand: Verkauf der Marke an einen ambitionierteren Verlag. Leute, die nicht jammern, dass es kein gescheites Material vom Himmel regnet, sondern einfach welches anfertigen lassen. Mit geübten und professionellen Freelancern - da geht durchaus was (siehe Splittermond).

Mir will es nicht in den Kopf hinein, dass eine nach wie vor einigermaßen bekannte RSP-Marke mit halbwegs solider und treuer Fanbase so gegen die Wand gefahren wird. Klar, die Treuesten der Treuen bleiben bis zum Untergang - aber weit kann es ja nicht mehr sein. Vor allem bei der Chance, die sich 2013/2014 mit dem wie ein Bombe einschlagenden M5 geöffnet hatte. Unfassbar ... :dunno:

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