Alle Inhalte erstellt von Prados Karwan
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Kampf zu Pferd gegen Fußvolk
@Eike: Das entscheidende Wort im Zitat ist Abzug. Er kann ohne normalerweise geltende Abzüge kämpfen. Ist es nicht ein wenig sinnlos, einen Abzug anzurechnen, den man dann gleich wieder teilweise durch einen angeblichen Zuschlag aufrechnet? Hätte der Abzug dann nicht gleich niedriger ausfallen müssen? Hätten die Zuschläge bei der Beschreibung mit Kampf zu Pferd nicht erwähnt werden müssen? Hätte der Kampf zu Pferd als wirklich anschauliche Situation nicht auch als Beispiel dienen müssen bei der Beschreibung des erhöhten Angriffs? Alles das ist nicht geschehen. Ich ziehe daraus meine Schlüsse bezüglich der Regelauslegung. Grüße Prados
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Fachchinesisch bzw. Verwendung von Akronymen
@Kazzirah Ja, ich stimme dir in deinen Aussagen zu, möchte aber einige Einschränkungen machen. Zunächst kritisiere ich die heutzutage grassierende Angewohnheit, ohne Not Lehnwörter zu erschaffen. Die IT-Branche ( sic! ) und die Werbetreibenden lassen mir mit ihren Wortschöpfungen Schauer über den Rücken laufen; so weiß ich nicht, warum ich nicht mehr zu einem Konzert-Ereignis gehen darf, nein, es muss schon ein 'event' sein. Warum ich Sachen aus dem Internet 'downloaden' muss, hat sich mir bisher auch noch nicht erschlossen, da es sich um ein Kunstwort handelt, dessen Inhalt im Deutschen mit 'runterladen' genauso gut wiedergegeben werden kann. Weitere Beispiele erübrigen sich wohl, man muss nur die Zeitung aufschlagen, um von unnötigen (und darüber hinaus auch noch schlechten) Anglizismen erschlagen zu werden. (Doch noch ein grausames Beispiel aus der Werbung: "Axa: The Future. Together. Now." Mal abgesehen davon, dass es im Deutschen genauso knapp klingt (Die Zukunft. Gemeinsam. Jetzt.), haben sich die Werbetreibenden auch noch um den herrlich harten Auslaut des 't' im 'Jetzt' gebracht, obwohl gerade das im Deutschen die Aussagekraft doch erhöht. Noch eins: "o tel o: For a better understandig." Da kräuseln sich meine Fußnägel, wenn ich das höre.) Doch weiter im Text: Die Sprache im Internet mag zwar eine Fachsprache im linguistischen Sinne sein (also eine Varietät der Standardsprache), doch zeichnen sich die verwendeten Begriffe nur in Ausnahmefällen durch reale inhaltliche Erweiterungen (zusätzliche denotative Merkmale) bestehender Begriffe aus. Vielmehr scheinen konnotative (individuelle, stilistische oder regionale) Bedeutungselemente zur ursprünglichen Bedeutung addiert zu werden, aber diese führen eher zu Missverständnissen denn zu einer erleichterten Kommunikation. Das Internet sollte heutzutage nicht mehr die entrückte Kommunikationsumgebung einer technischen oder monetären Elite sein, sondern hoffentlich allen Schichten der Gesellschaft Zugang zu unterschiedlichsten Informationen bieten. Daher ist es meines Erachtens notwendig, die bisherigen Stilblüten der Kommunikation in diesem Medium kritisch zu betrachten und gegebenenfalls zu verwerfen. Ich schlage also den umgekehrten Weg vor, den du skizzierst hast: Die Anpassung der Sprache an die schweigende Minderheit im Netz. Ich will nicht, dass neue Benutzer erst einen Sprachkurs besuchen müssen, um sich in ihrer Muttersprache im Internet unterhalten zu können. Ein erster Schritt ist die konsequente Vermeidung solcher überflüssigen Floskeln und Abkürzungen. Daher ist das Beispiel mit dem Midgard-Forum ein gutes schlechtes Beispiel: Wenn ich einen Ort betrete, an dem über ein fachspezifisches Thema disutiert wird, muss ich mit dem Gebrauch der Fachsprache rechnen. In diesem Forum muss ich also nur mit dem Gebrauch von Midgard-Fachsprache rechnen, die restliche Sprache sollte ich eigentlich verstehen können. Grüße Prados
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Fachchinesisch bzw. Verwendung von Akronymen
</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Nixonian @ März. 05 2002,13:21)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Und wie man weiß, ist der Duden keine "Aufzeichnung korrekter Sprache" sondern eine Sammlung gebräuchlicher Wörter.<span id='postcolor'> Mir ging es ja auch gar nicht um die Richtigkeit der Abkürzung, sondern nur um die Möglichkeit, die genaue Bedeutung einmal nachzuschlagen (um dann nicht auf 'meiner Einschätzung' sitzen zu bleiben). Ich mag auch keine Abkürzungen und verwende hoffentlich nur die guten alten Bekannten z.B. und d.h. Noch ein Wort an Kazzirah. Es mag ja sein, dass die deutsche Sprache voller Lehnwörter ist. Dennoch gehört es meines Erachtens nicht zum guten Ton, grundlos Fremdwörter zu gebrauchen, für die es sinn- oder inhaltsgleiche deutsche Begriffe gibt. 'Meiner Auffassung nach' für 'IMHO', das unsägliche 'AFAIK' ist im Deutschen sogar kürzer: 'Soweit ich weiß'. Ein bisschen mehr Reflexion bei der Benutzung der Sprache, die ja schlussendlich unser Denken bestimmt, wäre sehr schön. Abschließend bleibt zu sagen, dass es darüber hinaus sowohl arrogant als auch wenig durchdacht ist, durch den Gebrauch von Fachsprache, wo er nicht nötig ist, ein mögliches Publikum von vornherein auszuschließen. Schließlich wollen wir hier ja keine Ein-Weg-Kommunikation betreiben. Grüße Prados
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Fachchinesisch bzw. Verwendung von Akronymen
Ach ja, die Abkürzungen. Aber, wie der Germanist weiß, der Duden hilft: m.E. heißt 'meines Erachtens' und ist tatsächlich offizielle Abkürzung. Wobei noch darauf hinzuweisen wäre, dass nicht nur m.E. Abkürzungen niemals am Satzanfang stehen dürfen. Dort schreibt man sie aus. Grüße Prados
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Kampf zu Pferd gegen Fußvolk
@Eike Einspruch abgewiesen. Im neuen Regelwerk gibt es im 'Buch des Schwertes' die Unterscheidung Nahkampf, Fernkampf und Reiterkampf. Im Abschnitt des Reiterkampfes werden die möglichen Handlungen eines Reiters erläutert. Dazu gehört auch der Angriff vom Pferderücken, der, so beschrieben, nur mit 'Kampf zu Pferd' möglich ist und auf den keine Zuschläge angerechnet werden. Grüße Prados
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Kampf zu Pferd gegen Fußvolk
</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Eike @ März. 05 2002,09:30)</td></tr><tr><td id="QUOTE">@Athor: Im Kampf eins gegen eins hat ein Fußsoldat höchstens mit der richtigen Waffe, also einer Spieß- oder Stangenwaffe eine reelle Chance gegen einen berittenen Kämpfer. Der Fußsoldat wird auch immer versuchen den Reiter aus den Sattel zu bekommen, um den Reiter ernsthaft zu verletzen. Eine weitere Chance besteht nur im verkrüppeln des Pferdes. Nichtsdesto trotz verbleibe ich bei der Meinung, dass eine Allgemeinregelung +2 bei erhöhter Position im RW nicht durch eine Spezialregelung bei der Beschreibung der erweiterten Regeln zum berittenen Kampf ausgeschlossen wird. Punkt! Und ich halte den Berittenen immer noch für weit im Vorteil gegenüber einem Fußsoldaten. Wie das gegen Schlachtreihen aussehen mag interessiert bei dieser Regelfrage kein Stück. Gruß Eike<span id='postcolor'> Hallo, Eike, hach, ich liebe Diskussionen, in denen der eine Gesprächspartner das schöne Wort 'Punkt' verwendet. Und dann noch mit einem Ausrufezeichen! Und wenn man dann als anderer Gesprächspartner mit einem süffisanten Lächeln auf den Lippen den "Punkt"-Sagenden darauf hinweisen darf, dass Regellesen in vielen Fällen sehr hilfreich sein kann. Doch genug der Ironie. Ein Reiter bekommt keinen Zuschlag auf seinen Angriff. Begründung: Die entsprechende Passage über den Zuschlag bei erhöhter Position findet sich bei den Kampfregeln im Abschnitt 'Nahkampf'. Der Angriff vom Pferderücken ist aber kein Nahkampf, sondern Reiterkampf, wozu es einen entsprechenden Abschnitt gibt. Dort findet sich kein Hinweis auf den Angriffsbonus. In dem entsprechenden Absatz der Nahkampfregeln wird explizit davon gesprochen, dass der Angreifer erhöht stehen muss ("Der Angreifer muss mindestens 70 cm höher als sein Gegner stehen." S. 224). Alle weiteren Argumente wurden bereits von mir genannt. Grüße Prados
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Erfahrungspunkte bei gezieltem Angriff
Nein, bloß keine Zurückhaltung, Herr Kollege Nixonian, das wäre wenig amüsant. Sie sind also der Meinung, dass die erstinstanzliche Entscheidung zu Gunsten des brachialen Angreifers zu freundlich ausfiel? Nun ja, rein gefühlsmäßig bin ich fast bereit, Ihnen da zu folgen, da auch ich ein friedliebender Mensch bin und Blutvergießen verabscheue. Diesem Gefühl muss nachgegangen werden. (Achtung, jetzt wird's dialektisch. Ich vertrete im Folgenden genau das Gegenteil meiner bisherigen Position.) Rollen wir doch den ganzen Fall noch einmal von vorne auf und betrachten die Ausgangsposition, welche hinlänglich bekannt ist. Zwei Kämpfer stehen sich gegenüber, der eine schlägt dem anderen aufs Haupt, sodass dieser kampfunfähig zu Boden fällt. Zwei Variablen sind bisher unberücksichtigt geblieben: Erstens der Spielleiter, der ohne Angabe von Gründen die Vergabe von EP verweigern kann. Dies ist ein unkalkulierbarer Faktor und wird nicht eingerechnet. Zweitens ist dies jedoch ein unscheinbarer Satz, der sich auf Seite 268, linke Spalte, im DFR findet: "Vor allem bringt es dem Abenteurer keine Erfahrungspunkte, wenn er einem Gegner Schaden zufügt, ohne dass dieser im Prinzip zur Gegenwehr fähig ist." Es bliebe jetzt zu klären, zu welchem Zeitpunkt genau der Angegriffene seine AP verliert, vor oder nach dem Kopftreffer. Verliert er sie nach dem Kopftreffer, also nach dem Eintritt seiner Ohnmacht, was mir fast unbestritten erscheint, so ist er zum Zeitpunkt des AP-Verlustes prinzipiell nicht mehr in der Lage, Gegenwehr zu leisten. Demnach stünden dem Angreifer auch keine Erfahrungspunkte aus diesem Verlust zu und ihm würden lediglich die durch den konkreten Schaden angerichteten AP-Verluste als EP gutgeschrieben. Verehrter Kollege Nixonian, ich überlasse nach diesen Betrachtungen in Erwartung Ihrer brillanten Erwiderung Ihnen das Wort. Grüße Prados (Händler; Advocatus (Fernstud.))
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Kritische Fehler und Treffer
Nein, das hatte nichts mit dem 'fast' zu tun, ich hätte dich auch so falsch verstanden. Ich fasste deinen Beitrag nämlich so auf, dass deiner Meinung nach wirklich nur der Schadenswurf, also der W6-Wurf wiederholt werden dürfte. Mein Fehler. Grüße Prados
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Erfahrungspunkte bei gezieltem Angriff
</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Hendrik Nübel @ März. 04 2002,14:33)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Noch Lust auf ´ne Zusatzfrage? Wie ist es in meinem Beipspiel, wenn es sich um einen Dämonen mit 15 LP, 40 AP handelt? Der verschwindet, wenn die LP unter Hälfte sinken. KEP für 20 oder volle 40 AP?<span id='postcolor'> Ich mache es mir einfach: Der Fall ist so meines Wissens nach nicht möglich. Höhere Dämonen erscheinen lediglich in einer Projektion auf Midgard und besitzen nur AP; niedere Dämonen kommen körperlich, weswegen man ihnen alle LP abnehmen muss, wenn man sie vernichten will. Ich weiß, das ist nicht die Antwort auf deine Frage, aber mir ist ehrlich gesagt das Nachdenken über diesen hypothetischen Fall zu müßig. Grüße Prados
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Erfahrungspunkte bei gezieltem Angriff
</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Nixonian @ März. 04 2002,12:49)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Es stehen sich vorgenannte 2 gegenüber: Der eine macht einen gezielten Angriff auf das Bein des anderen: Der gelingt, der Gegner hat ab nun z.B. 4 LP/7AP weniger, B6, zählt als wehrlos. Er ergibt sich, da er die Aussichtslosigkeit seiner Lage erkennt. 120KEP? Der Gegner ist ja, entsprechend der vorherigen Definition der Gefährlichkeit laut Prados et al. genauso im Kampf überwunden.<span id='postcolor'> Hallo, Nix, ich denke, jetzt habe ich genug nachgedacht . Ich bin zu folgendem Schluss gekommen, nachdem ich mir die entsprechenden Passagen im Regelwerk mehrere Male durchgelesen habe: Der Angreifer erhält lediglich die KEP für die geraubten AP, hier also 21 an der Zahl. Begründung: Es muss unterschieden werden zwischen den beiden Begriffen 'kampfunfähig' und 'wehrlos'. Ein Gegner mit kritischem Beintreffer ist nur wehrlos, hätte also theoretisch noch die Möglichkeit, weiter zu kämpfen. Sein Entschluss aufzugeben ändert nichts an dieser Tatsache (und an seiner ptoenziellen Gefährlichkeit). Ein bewusstlos geschlagener Gegner hat in keinem Fall mehr die Wahlmöglichkeit, er ist kampfunfähig und stellt unter keinen Bedingungen noch eine weitere Gefahr dar. Grüße Prados
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Kritische Fehler und Treffer
Da muss ich dich leicht korrigieren, Odysseus. Und wieder zitiere ich die Regeln: "Opfert der Abenteurer einen Punkt an Schicksalsgunst, so wird ein eigener Erfolgs- oder Widestandswurf oder ein Schadenswurf, der ihn direkt betrifft, wiederholt. Damit sind ausdrücklich auch die W%-Würfe gemeint, mit denen die Folgen eines kritischen Treffers bestimmt werden." Also kann man zwar keinen kritischen Treffer vermeiden, man kann aber dessen Auswirkung noch einmal würfeln lassen. Grüße Prados
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Erfahrungspunkte bei gezieltem Angriff
Hm, da habe ich mich deutlich genug ausgedrückt, es fehlte ein 'nur' (Der Angreifer bekommt nur die Punkte für den Anführer). Es gibt EP nur für unmittelbar überwundene Gegner. Sollten dadurch auch noch mittelbar andere Gegner ausgeschaltet werden, ist das ein netter Nebeneffekt, den ich nicht mit Punkten belohnen würde. Grüße Prados Nixonian, danke für dein Mitgefühl. It's a Spielleiters world...
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Erfahrungspunkte bei gezieltem Angriff
</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Nixonian @ März. 04 2002,12:49)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Der eine macht einen gezielten Angriff auf das Bein des anderen: Der gelingt, der Gegner hat ab nun z.B. 4 LP/7AP weniger, B6, zählt als wehrlos. Er ergibt sich, da er die Aussichtslosigkeit seiner Lage erkennt. 120KEP? Der Gegner ist ja, entsprechend der vorherigen Definition der Gefährlichkeit laut Prados et al. genauso im Kampf überwunden. <span id='postcolor'> Ich denke noch darüber nach . </span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat </td></tr><tr><td id="QUOTE"> Noch extremeres Beispiel: 1Krieger kämpft zu Pferd gegen 6 Orks: Als erfahrener Krieger bekämpft er den Anführer mit einem gezielten Hieb, verletzt diesen so schwer, daß er kampfunfähig ist (von mir aus auch tot). Der Rest schaft den WW:MW nicht, flieht, ist also "im Kampf überwunden". Kriegt der Krieger jetzt nur die KEP für den Anführer.... oder für alle (was sich wegen der Übermacht hübsch auszahlt) oder wie würdet ihr das dann regeln?<span id='postcolor'> Der Angreifer bekommt die Punkte für den Anführer. Jetzt kommt es auf die Kampfreihenfolge an: Waren alle Orks vor dem Reiter dran, erhält er die Anführerpunkte gemäß den Übermachtsregeln. Schlägt der Reiter jedoch als erster zu, besteht keine Übermacht mehr, da von den Orks kein Risiko mehr ausgeht, also einfache Punkte. Grüße Prados
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Erfahrungspunkte bei gezieltem Angriff
Hallo, Hiram, so ketzerisch ist die Frage gar nicht. Der Charakter erhält KEP für alle AP, die der Gegner zum Zeitpunkt seines unerwarteten Ablebens noch besessen hat. Wobei ich Hendrik Nübel allerdings widersprechen muss, ein gezielter Angriff hat nicht vorrangig das Ziel, den Gegner zu töten, sondern lediglich kampfunfähig zu schlagen. Eine gezielte '20/100' ist nicht möglich, sondern stellt lediglich eine Möglichkeit unter mehreren dar. @Hendrik Nübel Erleidet der unverletzte Gegner durch einen Schlag den notwendigen Schaden, um die LP unter die Hälfte des Maximums fallen zu lassen, bekommt der angreifende Charakter die vollen KEP. Wird der Gegner jedoch schrittweise durch verschiedene Angreifer geschwächt, bis die LP unter der Hälfte sind, würde ich die anfallenden KEP unter allen beteiligten Kämpfern verteilen. Grüße Prados
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Heranholen
Mein lieber Hendrik Nübel, so langsam wird es albern, das stimmt. Es fragt sich nur, wer oder was hier albern wird. Wenn du missionarisch tätig werden willst, bist du hier falsch. Hier wird der Versuch unternommen, eine fruchtbare Diskussion über Regeln oder Regelerweiterungen zu führen. Du engst die Fragestellung ein, indem du auf die alleinige Verwendung des Spruchs zum Entwaffnen hinweist. Das ist zwar legitim, nicht aber hilfreich, da es daneben noch eine Anzahl weiterer Möglichkeiten gibt. Weiterhin wirst du polemisch, was ebenfalls legitim, aber noch weniger hilfreich ist. Deine bisherigen Beiträge zeigen deutlich, dass du in diesem Punkt nicht diskutieren, sondern anderen deine Meinung diktieren möchtest. Solltest du Interesse an einem weiteren Meinungsaustausch besitzen, rate ich dir, zunächst einmal aufmerksam alle bisherigen Beiträge dieses Strangs zu lesen. Du wirst dabei feststellen, dass viele der von dir genannten Kritikpunkte dort bereits behandelt wurden. Darüber hinaus ist es manchmal nicht möglich, auf theoretischer Grundlage die Lösung eines Problems zu finden. Daher rate ich dir, den Spruch zu lernen und einmal auszuprobieren. Mit freundlichen Grüßen Christoph
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Erfahrungspunkte bei gezieltem Angriff
Noch einmal einige Gedanken zu dem immer wieder genannten, meiner Meinung nach aber nur scheinbaren geringeren Risiko. Hier wird immer wieder angeführt, der gezielte Hieb würde das Risiko eines Kampfes vermindern. Das ist allerdings überhaupt nicht der Fall. Zunächst einmal stehen dem Angegriffenen zwei Abwehrwerte zu, von denen der zweite mit hohen Zuschlägen versehen wird. Gelingt nur einer der Abwehrwürfe, erleidet der Angeriffene lediglich leichten Schaden, der Kampf dauert also länger. Gleichzeitig hat natürlich auch der Gegner die Möglichkeit eines gezielten Angriffs, der im Falle des Erfolgs den Kampf leider zu Ungunsten des Charakters beendet. Es ist also geradezu leichtsinnig, nicht zu versuchen, einen Kampf so schnell wie möglich zu Ende zu bringen, egal mit welchen Mitteln. Grüße Prados
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Erfahrungspunkte bei gezieltem Angriff
</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Mike @ März. 04 2002,09:35)</td></tr><tr><td id="QUOTE">So ganz wird mir Deine Position noch nicht klar. Immerhin gibt es ja auch die Möglichkeit, den Gegner ohne Kampf und ohne Zauberei einfach Gegner sein zu lassen. Vielleicht haben die Abenteurer ja auch eine Idee, mittels einer Fertigkeit die Situation zu meistern. Bei Kampf 120 EP, bei Zauberei 120 EP, bei Fertigkeit 40 EP? Irgendwas werde ich wohl mißverstanden haben. Mike<span id='postcolor'> Hallo, Mike, meine Position entspricht normalerweise immer der der offiziellen Regeln. Bei dieser Frage ging es konkret um die KEP-Vergabe für eine Kampfsituation. Natürlich könnte es auch noch andere Möglichkeiten geben, den Gegner zu umgehen, doch das wurde ja nicht gefragt. Allerdings ist da anscheinend ein Missverständnis aufgekommen: Im System der fortgeschrittenen Punktevergabe ist dieser Gegner 120 KEP im Nahkampf 'wert'. Also gibt es 120 KEP im Nahkampf, 60 KEP im Fernkampf und 60 ZEP für überwindende Zauberei. Das Anwenden einer Fertigkeit gibt zunächst einmal 5 AEP; sorgt die Fertigkeit für das Überwinden des Gegners, können weitere EP verteilt werden: Nach dem einfachen Punktevergabesystem würden 40 AEP fällig, das fortgeschrittene System schweigt sich dazu leider aus. Meiner Meinung nach sollten dann aber analog Fernkampf und Zauberei insgesamt 60 AEP unter denjenigen Charakteren verteilt werden, die an der kampflosen Überwindung des Gegners beteiligt waren. Grüße Prados
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Erfahrungspunkte bei gezieltem Angriff
Die Parallele liegt darin, dass man für das Überwinden eines Gegners die Erfahrungspunkte bekommt, die aus den noch verbliebenen AP errechnet werden. Ob es sich bei der Art der Überwindung um Kampf oder Zauberei handelt, ist egal und wirkt sich lediglich auf die Höhe der EP aus. Im Übrigen ist ein gezielter Angriff doch eine ganz normale Kampfhandlung, die dementsprechend auch normal belohnt werden sollte. Normal bedeutet in diesem Fall, dass dem Angreifer für das Überwinden des Gegners die volle KEP-Anzahl zusteht. Grüße Prados
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Kampf zu Pferd gegen Fußvolk
Hallo, hier kommt der Spielverderber! Nein!! Es wird in den Regeln tatsächlich nichts explizit dazu geschrieben, aber manchmal zählt auch das Nichtgeschriebene. Es findet sich in den Erläuterungen zu 'Kampf zu Pferd' keinerlei Hinweis auf die erhöhte Position und den damit verbundenen Angriffszuschlag. Im Gegenteil, ohne diese Fertigkeit und ohne Reiten kann man gar nicht angreifen, beherrscht man nur 'Reiten', erhält man einen Abzug von -4 auf seinen Angriff, und erst mit 'Kampf zu Pferd' ist ein Angriff ohne Abzüge möglich. Zusätzlich wird erwähnt, dass nach einem kritischen Erfolg 'Kampf zu Pferd' der Schaden um +2 erhöht wird; vom Angriff liest sich dort nichts. Es gibt also keinen Zuschlag auf den Angriff vom Pferderücken aus; der wird nur angerechnet, wenn sich zwei Fusskämpfer gegenüberstehen. Das macht meiner Meinung nach auch Sinn, da die Vorteile, die man durch die erhöhte Position auf dem Pferdrücken erhält, dadurch wieder negiert werden, dass man sich auf dem Pferd nicht so frei bewegen kann wie zu Fuß. Grüße Prados
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Erfahrungspunkte bei gezieltem Angriff
So, ich habe eben noch einmal die Regeln gewälzt und denke, die Antwort gefunden zu haben. Tatsächlich wird zu dem geschilderten Problem im Abschnitt der KEP keine Aussage getroffen, doch findet sich des Rätsels Lösung im Abschnitt der ZEP. Kurz vorausgeschickt: Angriffszauber werden wie Fernangriffe gehandhabt, d.h. der Charakter erhält nur die Hälfte der EP, die ein Kämpfer im Nahkampf normalerweise erhalten würde. Auf Seite 268, rechte Spalte, findet sich folgende Passage: "Macht der Zauberer den Gegner auf einen Schlag kampfunfähig, z.B. durch die Sprüche Schlaf oder Lähmung, so erhält er 1 ZEP pro AP, den der Gegner noch besessen hat." Auf unser Problem übertragen (fortgeschrittenes Vergabesystem, Nahkampf) heißt das, der Angreifer erhält die vollen 120 KEP, da er den Gegner kampfunfähig schlägt, als der noch 40 AP besitzt. Grüße Prados
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Erfahrungspunkte bei gezieltem Angriff
</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Mike @ März. 01 2002,22:30)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Wenn man, so wie Du, den Kämpfer für das von ihm eingegangene Risiko belohnen will, ist dann dann nicht die logische Folge? Du argumentierst doch selber auch mit dem Risiko. Daher habe ich Probleme, zu erahnen, was an dem von mir geschriebenen "skuril" sein soll Mike<span id='postcolor'> Hallo, Mike, wir gehen von unterschiedlichen Seiten an die Sache heran: Du bist der Meinung, nach dem Kampf wird das Risiko abgeschätzt und danach die Punkte verteilt. Ich bin der Meinung, das Risiko wird vor dem Kampf festgelegt (u.a. durch den Grad des Gegners), sodass die zu verteilenden KEP feststehen. Schafft es dann ein Charakter, den Gegner mit einem Glücksschlag auszuschalten, stehen ihm natürlich auch die vollen KEP zu. Grüße Prados
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Erfahrungspunkte bei gezieltem Angriff
Ich stimme Markus zu: 120 KEP. Der Nahkämpfer ist ein nicht unbeträchtliches Risiko eingegangen, der Schlag hätte fehlgehen können, er selbst hätte das Opfer eines gezielten Angriffs werden können. Das Risiko ist im Vorfeld nicht kalkulierbar, demnach ist es schlicht unfair, im Nachhinein, wenn alles gut gelaufen ist, die EP zu kürzen. @Mike: Deine Argumentation ist...nun, zumindest skurril. Du bestrafst einen Charakter für einen guten Einfall und seine kämpferischen Fertigkeiten, die er durch erworbene KEP erlernt hat. Um es überspritzt zu formulieren, sollte man also im Kampf immer mit der am schlechtesten beherrschten Waffe frontal den Gegner angreifen, um das Risiko möglichst zu erhöhen und die vollen KEP zu erhalten? Grüße Prados
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Waffe und ein Artefakt
Um mal von diesem ziemlich unpassenden Diskussionsstil wieder wegzukommen: Ich sehe keine großen Probleme darin, einen schwarzen Hexer als Spielercharakter zu ermöglichen. Eine solche Person ist nichts anderes als der Gegenpol zu den 'guten' Charakteren, wie sie sich in Priestern oder weißen Hexern finden. Auch diese Charaktere sind an bestimmte Verhaltensregeln gebunden, die sie von ihren Göttern/Mentoren vorgesetzt bekommen. Und selbstverständlich können auch diese Charaktere in einen ähnlichen Gewissenskonflikt kommen, wie der von dir, Woolf, konstruierte Vampirjagdauftrag. In diesem Fall muss man sich als polarisierter Charakter genau überlegen, was zu tun ist. Um dieses Vampirjagdskonstrukt aufzulösen: Natürlich gibt es eine Lösung in diesem Fall, nur ist sie wohl im Normalfall nicht ohne persönliche Opfer erreichbar. Ein schwarzer Hexer hat seinen dämonischen Ruf ja nicht aus Jux und Dollerei angenommen, sondern nach langwierigem Nachdenken. Schließlich stellt er sich seinem Mentor als Werkzeug zur Verfügung, wofür der Hexer selbstverständlich eine angemessene Belohnung versprochen bekommt, die zum Teil im Diesseits (Sprüche, Macht, Geld etc.), zum anderen Teil im Jenseits zu erwarten ist. Solange der Hexer auf Midgard wandelt, versucht er mit seinen Taten so viel wie möglich zu Gunsten seines Mentors zu verändern. Das heißt nun aber nicht, dass er hirn- und gedankenlos nur böse Taten vollbringen muss. Ein durchdachtes Vorgehen mit List, Tücke und effizient eingesetzter Gewalt ist auf lange Sicht viel erfolgversprechender. Und dafür kann es sehr nützlich sein, sich längerfristig auch mal einer Gruppe von Abenteurern anzuschließen. Für das Vampirbeispiel lautet das: Wenn der schwarze Hexer der Meinung ist, die Gruppe könnte für ihn noch nützlich sein, da sie eine gute Tarnung und sonstige Vorteile bietet, wird er wohl die Vampire töten und das hinterher seinem Mentor erklären. Wenn er hingegen der Meinung ist, dass sich ihm durch die Gruppe keine langfristigen Perspektiven mehr bieten, wird die Gruppe wohl die unangenehme Erfahrung machen, dass auch 'freundliches Feuer' tödlich sein kann. Zum Abschluss auch von mir noch ein Zitat aus dem von dir, Woolf, so geballt zitierten zweiten Absatz von Seite 48. Es ist der letzte Satz: "Meist geben sie [die schwarzen Hexer] sich daher als Graue Hexer oder Magier aus." Grüße Prados
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Vorschlag: Zweiter Angriff
Hallo, Sternenwächter, ich denke, man kann diesen Vorschlag realisieren. Er sprengt nicht das Zehn-Sekunden-Korsett der Kampfrunde, da der zweite Angriff explizit erlernt werden muss und es hierfür ein Analogon mit dem Fechten gibt. Sehr gut gefällt mir die Idee, den Zweitangriff waffenspezifisch zu handhaben und unterschiedliche Schwierigkeiten in Form verschiedener Lernpunkte einzuführen. Soweit zu den positiven Begutachtungen. Jetzt kommen die negativen Anmerkungen: Mit dem zweiten Angriff schaffst du nicht wirklich etwas Neues. Im Endeffekt beschleunigst du nur das Kampfgeschehen (was allerdings in einigen Situationen durchaus über Leben und Tod eines anderen Charakters entscheiden kann, wenn dieser z.B. tödlich verwundet ist und der sofortigen Hilfe bedarf). Weiterhin geht man bei der Vereinfachung mit der Kampfrunde ja schon davon aus, dass der Kämpfer mehrfach in einer Runde zuschlägt, und fasst alle diese Angriffe in einem Würfelwurf zusammen. Insgesamt also ein überlegenswerter Vorschlag, der das Kampfgeschehen etwas dynamischer gestalten kann, da ein Kämpfer, der diese Fertigkeit beherrscht, variabler kämpfen kann. Folgendes müsste m.E. aber berücksichtigt werden: - Der Kämpfer muss sich zu Beginn der Kamfrunde für die Art seines Angriffs entscheiden. Wählt er den Zweitangriff, würfelt er zweimal einen EW:Zweitangriff für seine beiden Angriffsversuche. Die ungewohnte Kampfstellung verhindert einen ersten Angriff mit dem höheren normalen Angriffswert. Der Kämpfer muss sich also die gesamte Runde auf seinen zweiten Schlag vorbereiten. - Nach dem Erwerb der Grundkenntnisse im Zweitangriff würde ich die Fertigkeit eindeutig waffenspezifisch anlegen, also z.B. Zweitangriff mit Langschwert. Maximaler Erfolgswert ist dann der Erfolgswert in der entsprechenden Waffe. - Bestimmte Waffen, z.B. Kettenwaffen, eignen sich aufgrund ihrer Bewegungsabläufe nicht für den Zweitangriff. Soweit erst einmal dazu. Zum Abschluss noch eine Bitte: Bitte keine 'Argumentation' mit dem ollen Spielgleichgewicht! Grüße Prados