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Prados Karwan

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Alle Inhalte erstellt von Prados Karwan

  1. Entschuldige, Raistlin, aber mich beschleicht das Gefühl, du willst mich auf eine bemerkenswert unangenehme Weise auf den Arm nehmen oder du hast eine Doppelidentität oder ein bemerkenswert schlechtes Gedächtnis. Wie ist ansonsten deine Antwort im Parallelstrang oder dein obiger Beitrag in diesem Strang zu erklären? Da ich auf diese Tour nun wirklich keine Lust habe, werde ich auf deine Beiträge in keiner Form mehr eingehen. Grüße Prados
  2. Es kommen keine großartig unterschiedlichen Ergebnisse heraus. Entscheidend ist nicht Seite 21 rechts unten, sondern links unten sowie das Kleingedruckte in der rechten Spalte. Im Übrigen habe ich hier aktuell auch noch nichts zum sekundengenauen Ablauf geschrieben. Meine Aussagen beziehen sich auf die normale zehnsekündige Kampfrunde. Ich weiß nicht, wieso du diese beiden Schemata ständig durcheinanderwürfelst.
  3. Über einen Abzug von -4 wird nichts gesagt. Es gibt bis auf Abzüge im Kampf auch sonst keine Abzüge bei Erschöpfung. Das möge jede Gruppe doch selbst entscheiden. Alle AP-Verluste werden von der Linienkreuzung bestritten. Das gilt auch für Priester und Schamanen an ihren heiligen Orten. Grüße Prados
  4. Im Übrigen sind deine konstruierten Beispiele durch ebenso schnell konstruierte Gegenmaßnahmen auszuhebeln. Ab mit dem Zauberer ins Handgemenge und aus ist's mit dem Zaubern.
  5. Du kannst es gerne so spielen, wenn du magst. Es ist aber unstrittig, dass das Regelwerk zwischen Zauberdauer, während der das Zauberritual stattfindet, und der regeltechnisch gewünschten Konzentration unterscheidet, ohne die der Zauberer sehr viel Vorteile hätte. Ich werde auch nicht weiter diskutieren, sondern werde mich selbstgefällig auf eine Regelantwort zurückziehen, die ich vor etwa einem Jahr per Mail verschickte und deren Aussage der hier von mir vertretenen Meinung entspricht. Grüße Prados
  6. Regelantwort von Midgard-Online: Ups, ich habe gerade gelesen, dass Randver etwas Offizielles will. Na dann ... Ein Druide oder Heiler zapft die Lebensenergie an. Durch sein Wissen kann er diese Energie direkt in arkane Kraft übersetzen und für sich nutzen. Daher zaubert ein Druide oder Heiler auf einer Linienkreuzung ohne AP-Verlust. Jeder Energieverlust wird direkt aus der Linienkreuzung beglichen, ohne dass der Druide/Heiler zunächst in Vorleistung treten muss. Das bedeutet, er kann auch dann noch zaubern, wenn seine natürliche AP-Zahl normalerweise nicht mehr ausreichen würde. Er kann auch dann noch zaubern, wenn er 0 AP hat, denn diese Erschöpfung bedeutet für einen Zauberer nicht, dass er nicht mehr zaubern kann! Beispielsweise kann ein erschöpfter Barde durchaus noch Das Lied der Tapferkeit spielen. Das bedeutet aber auch, dass er jeden seiner Zauber mit größtmöglicher Effektivität zaubern kann. Sein natürliches AP-Maximum stellt keine Grenze für die Anwendung seiner Zaubersprüche auf einer Linienkreuzung dar. Grüße Christoph Diese Antwort soll die laufende Diskussion nicht beenden, sondern lediglich die Regelgrundlage verdeutlichen, von der aus weiterdiskutiert werden kann. Nähere Informationen zum Regelservice findet ihr in diesem Strang.
  7. Dieses "sobald" impliziert doch, daß der Zauberer nicht eine halbe Runde mit der Berührung warten kann, sondern das ganze als eine Handlung zu sehen ist, die in dem Moment geschieht, wenn der Zauberer mit seiner Handlung an der Reihe ist, oder? Bitte zitiere die ganze Passage. Du verkürzt sinnentstellend. Darüber hinaus habe ich aber bereits darauf hingewiesen, dass das Regelwerk eine Verzögerung der Handlung nicht kennt und deshalb selbstverständlich von einem sofort anschließenden Angriff ausgeht. Grüße Prados
  8. Bitte unterscheide Konzentration und Zauberdauer (das Zauberritual). Grüße Prados
  9. Ich werfe noch das Kompendium als Möglichkeit in die Diskussion. Grüße Prados
  10. Ich möchte nur mal darauf hinweisen, dass die letzten Fragen überhaupt nichts mehr mit dem Thema zu tun haben. Grüße Prados
  11. Wenn Naturhexer ähnlich wie Druiden oder Heiler auf einer Linienkreuzung zaubern könnten, wäre es im Quellenbuch erwähnt worden. Der Vorteil der Naturhexer ist, dass sie unter bestimmten Bedingungen nicht bannbares Dweomer zaubern können. Grüße Prados
  12. Zum sekundengenauen Ablauf kann man keine allgemeine Antwort geben. Der sekundengenaue Ablauf ist laut Regelwerk für solche Spielsituationen vorgesehen, in denen es auf die detaillierte Abbildung komplexer Abläufe ankommt. Dabei wird postuliert, dass alle an der Handlung Beteiligten in dem Moment handeln, wann sie es laut Regelwerk können. Anders ausgedrückt: Das Regelwerk sieht eine Verzögerung nicht vor und hat dafür auch keine Vorgaben gemacht. Insbesondere sieht das Regelwerk die Rückkehr in die zehnsekündige Kampfrunde vor, wenn die Beteiligten im Nahkampf oder in ähnlichen schematischen Situationen sind. Dazu gehört auch den Zauberbeispiel. Wenn ihr eine solche Aktion also sekundengenau spielen wollt, dann tut ihr das auf 'eigene Verantwortung'. Soll heißen, ihr müsstet euch auch eure eigenen Regeln dafür zurechtschustern. Insbesondere die Verzögerung ist eine knifflige Angelegenheit, weil hier Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen werden müssen. Grüße Prados
  13. Nö, offensichtlich nicht.
  14. Tatsächlich, wird sie. Na, dann hatte ich ja glücklicherweise Recht mit meiner Stärkeschätzung. Grüße Prados
  15. @Yiska Weil ein Naturhexer oder eine Naturhexe Linienwanderung lernen kann. Und er/sie muss doch wissen, wo die Haltestellen sind. Grüße Prados
  16. Wirkt ähnlich wie ein Kraftgürtel. SchB+9, wahrscheinlich Stärke 150 (nach M4 übersetzt). Am Ende der zweiminütigen Wirkungsdauer muss ein PW:Gift ausgeführt werden. Gelingt der Prüfwurf, verliert das Opfer 1W6 AP und erleidet für zwei Stunden einen Abzug von -2 auf alle EW und WW wegen Schwindelgefühl. Misslingt der Prüfwurf, erleidet das Opfer 2W6 Punkte schweren Schaden und ist für 1W6 Stunden bewusstlos. Grüße Prados
  17. @Raistlin Hier wurde nicht über den sekundengenauen Handlungsablauf gesprochen und dementsprechend beschäftigt sich meine Antwort auch nicht damit. Grüße Prados
  18. Nein, das kann er nicht. Der Handlungsrang legt die Handlungsreihenfolge fest. Das Regelwerk ist eindeutig: "Alle an einer Aktionsphase Beteiligten handeln in der Reihenfolge ihrer Handlungsränge." (DFR, S.88.) Grüße Prados
  19. Ja, das kann er, falls er einen Einsekundenzauber zaubert. Der Zaubervorgang wird nur unterbrochen, wenn der der LP-Verlust innerhalb der Zauberdauer stattfindet. Regeltechnisch beginnt der Zaubervorgang erst bei Zaubern, die fünf Sekunden oder länger dauern, zu Beginn der Runde. Die einsekündigen Zauber werden exakt in dem Moment gezaubert, in dem der Zauberer durch seinen Handlungsrang an der Reihe ist. Grüße Prados
  20. Oh, oh, hier ist aber einiges durcheinandergeworfen worden. Erstens die Bewegungs- und Handlungsphase: Falcon darf nicht zaubern und sich erst dann bewegen, jedenfalls nicht in der zehnsekündigen Kampfrunde. Er muss also in der Bewegungsphase an den Gegner herangehen. Zweitens der Handlungsrang: Wenn der Dämon den höheren Handlungsrang hat, dann schlägt er zuerst zu. Ein Zauberer, der nur einen Einsekundenzauber wirken will, hat zu diesem Zeitpunkt noch gar nichts gemacht, denn sein Handlungsrang ist niedriger, also handelt er erst später. Drittens der Ablauf bei Berührungszaubern: Der Angriff ist kein integraler Bestandteil des Berührungszaubers. Erst findet der Zaubervorgang statt, anschließend der Angriff. Wird der Angriff nicht durchgeführt, verpufft die magische Wirkung bis auf bestimmte Ausnahmen wirkungslos am Ende der Kampfrunde. Viertens die Berührung mit Hand oder Thaumagral: Selbstverständlich muss der Zauberer einen aktiven Angriff gegen sein Opfer durchführen. Greift hingegen das Opfer den Zauberer an, so besteht für das Opfer keine Gefahr, vom Thaumagral berührt zu werden (mit Ausnahme natürlich von 1/61-70). Also: Falcon muss in der Bewegungsphase den Kontrollbereich des Dämons zunächst betreten. Dann beginnt die Handlungsphase und Falcon entschließt sich, einen Einsekundenzauber zu zaubern. Das bedeutet, er ist die gesamte Kampfrunde lang wehrlos. Der Dämon greift wegen seines höheren Handlungsrangs zuerst an und erhält einen Zuschlag von +4 auf den Angriff gegen den wehrlosen Falcon. Doch selbst falls Falcon getroffen wird, beeinträchtigt das nicht seine Zauberei, denn der Angriff findet außerhalb der Zauberdauer statt. Anschließend ist Falcon an der Reihe, kann zaubern und anschließend noch angreifen. Grüße Prados
  21. Regelantwort von Midgard-Online: Wie gewünscht, kommt hier die offizielle Antwort: Die Bardenlieder wirken ab dem ersten Moment, d.h. alle Zuhörer würfeln sofort nach Beginn des Liedes einen WW:Resistenz und erleiden dann, falls sie den Wurf nicht geschafft haben, die jeweiligen Auswirkungen. Der Barde verliert seine AP für jede angefangene Minute des Spielens. Die Wirkungsdauer gibt an, wie lange nach Ende des Spielens die Wirkung des Zauberlieds noch anhält. In einige Fällen, wie beispielsweise beim 'einschläfernden Gesang', werden in der Spruchbeschreibung bestimmte Mindestspielzeiten genannt, um eine bestimmte Wirkung hervorzurufen. Grüße Christoph Diese Antwort soll die laufende Diskussion nicht beenden, sondern lediglich die Regelgrundlage verdeutlichen, von der aus weiterdiskutiert werden kann. Nähere Informationen zum Regelservice findet ihr in diesem Strang.
  22. @Kreol Klar kann ich dir da zustimmen. Ich hoffe, du verstehst es nicht missverständlich als negativ, wenn ich nun schreibe, dass Kochen als Fertigkeit keine so entscheidende Bedeutung hat, als dass man über das Lernschema intensiv diskutieren müsste. Aber zumindest erklärt deine Äußerung möglicherweise, warum im GB der Thaumaturg nicht in der Positivliste auftaucht: Wahrscheinlich hat der Redakteur dem Thaumaturgen eine größere Kochaffinität zubilligen wollen, ihn daher in die Ausnahmeklammer hinter ZAU aufgenommen, aber vergessen, ihn in eine andere Stufe einzuteilen. Grüße Prados
  23. Vieles im Rollenspiel ist Pragmatismus. Deswegen ist es ja auch nur ein Spiel und nicht Realität - weil man bestimmte spielhemmende Faktoren unterdrücken kann. Ich bezweifle, dass ein Spieler seinen liebgewordenen Zauberer für mehrere Abenteuer bewusst nicht spielt, weil sein Vertrauter zu alt geworden ist, um noch auf gefährliche Reisen zu ziehen. Es gibt viele Möglichkeiten, dem Altern des Vertrauten zu begegnen. Das oben Nachgefragte ist eine davon. Eine weitere Möglichkeit bestünde auch darin, es vollkommen zu ignorieren und auf die im Regelwerk intendierte gewalttätige Lösung zu warten. Grüße Prados
  24. Ich denke, ihr solltet euch erst einmal zusammensetzen und überlegen, welchen Spielstil ihr als Gruppe verfolgen wollt. Wollt ihr ein möglichst detailreiches und spielweltlogisches Rollenspiel oder wollt ihr euren Spaß daraus beziehen, innerhalb der Spielsitzung 'mal so richtig die Sau rauszulassen' und moralische Grenzen spielerisch zu überschreiten? Mit meiner Frage ist keinerlei Wertung verbunden, beide Ziel sind völlig legitim, aber leider kaum kompatibel. Nachdem dieser Punkt ernsthaft geklärt ist, kann man sich dann darüber Gedanken, inwieweit ein zukünftiges gemeinsames Spiel noch auf einen gemeinsamen Konsens zu bringen und damit sinnvoll ist. Grüße Prados
  25. Klar doch: Ich als Mitglied der GB-Redaktion äußere mich dergestalt, dass ich einer Gruppe, die einen Thaumaturgen in ihrer Mitte beherbergt, der kochen lernen will, raten möchte, doch innerhalb der Gruppe zu überlegen, ob sie ihn diese Fertigkeit nun zu Standard- (sehr wahrscheinlich) oder zu Grundkosten (eher unwahrscheinlich) lernen lassen möchte. Liebe Leute! Habt doch den Mut, eure eigenen Regeln und Regelergänzungen zu spielen! Wo ist die Initiative der Prä-Internet-Zeit hingegangen? Nein, ich habe mit der Arbeit an diesem Artikel nichts zu tun gehabt. Grüße Prados

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