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Prados Karwan

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  1. Ich halte den Thanaturgen und den Fiann für keine guten Beispiele eines optimierten Abenteurertyps. Keinsfalls sollten sie als Vorlage verwendet werden, was denn laut Regelwerk alles an Vorteilen möglich ist. Es wird bei solchen Überlegungen nämlich sehr gerne vergessen, dass diese beiden Abenteurertypen in sehr strenge Gesellschaftsstrukturen gezwängt sind, die das Abenteurerleben deutlich erschweren, also einen beachtlichen Nachteil darstellen. Grüße Prados
  2. Ich möchte darauf hinweisen, dass diese Diskussion im Forum für neue Spieler und Spielleitungen stattfindet. Es besteht also kein Grund für die gegenwärtige Diskussion, die sehr deutlich in den Bereich der erfahrenen Spieler fällt. Es sollte allen neuen Spielleitungen mit auf den Weg gegeben werden, dass Spieler teilweise sehr unterschiedliche und manchmal recht erstaunliche Verhaltensauffälligkeiten zeigen, wenn sie glauben, die SL entziehe ihnen die Souveränität über ihre Figuren. Ich kenne das aus eigener Erfahrung und von beiden Seiten. Es erfordert hier vom SL entsprechendes Fingerspitzengefühl, um bei notwendigen Korrekturvorschlägen nicht unnötig Porzellan zu zerschlagen. Denn unabhängig von hier getätigten individuellen Aussagen: Manchmal kommt es zu drastischen Eingriffen der SL in die Figurenführung - und sei es nur, weil man ein Abenteuer von Peter Kathe spielt ... Gleiches gilt natürlich auch für das Verhalten der Spieler, die in bestimmten Situationen tatsächlich auf den Spielleiter eingehen müssen, und sei es nur, weil der sich in bestimmten Details geirrt hat und diese nun im Handstreich wieder korrigieren möchte. Es sei noch einmal daran erinnert, dass es hier um Spielanfänger geht, denen möglicherweise die Routine fehlt, diese Fehler möglichst unbemerkt im Hintergrund zu verändern oder die Handlung entsprechend anzupassen. Hier ist das Verständnis der Spieler gefragt. Grüße Prados
  3. Über die Auffassung, die das Regelwerk in dieser Hinsicht vertritt, braucht nicht spekuliert zu werden, da sie sich im Kompendium nachlesen lässt. Dortiges Fazit: Wer sie braucht, kann sich neue Typen erschaffen, sollte dabei aber auf die Ausgewogenheit achten. Und da dieser individuelle Ansatz bereits im Regelwerk berücksichtigt wird, ist eine derart absolute Abstimmung wie diejenige hier mit der dazu entstandenen Diskussion völlig überflüssig. Auch die hier behandelte Frage muss nicht auf eine kanonische Antwort hinauslaufen. Im Gegenteil: Dieser ständige Ruf nach grundlegender Übereinstimmung ist einfach nur lächerlich und widerspricht zutiefst dem Grundgedanken MIDGARDs, nämlich das Regelwerk so individuell anzupassen, dass man aus dem anschließenden Spiel größtmögliches Vergnügen zieht. Grüße Prados
  4. Kein Wunder, Charakterklassen sind ja auch mit keinem Begriff aus dem realen Leben vergleichbar. In meinen Augen stellen Charakterklassen bestenfalls musterhafte Vorgeschichten/Lebensentwürfe für die Abenteurer dar. Mit dem Eintritt ins Abenteurerleben können Charakterklassen eine besonders individuelle Charakterentwicklung nur noch erschweren und nicht mehr wesentlich zur Hintergrundgestaltung der Figur beitragen (immerhin bieten sie unerfahrenen Spielern eine Leitlinie, wie sie ihre Spielweise anlegen sollen). Das ist dann für viele alte Hasen ein Grund, nach neuen Charakterklassen zu rufen, die sämtliche Zwischentöne abdecken. Herzliche Grüße, Triton Übrigens verwendet das Regelwerk den Begriff 'Charakterklasse' auch gar nicht, sondern nennt es Abenteurertyp. Mit diesem Begriff lässt sich meines Erachtens auch viel besser arbeiten, da er keine Festlegung irgendwelcher charakterlicher Eigenschaften impliziert, sondern wesentlich mehr Freiraum lässt. Grüße Prados
  5. Hätte ich hier im Forum bereits einen neuen Abenteurertyp vorgestellt, wäre ich aufgrund dieses Vergleichs möglicherweise ein wenig verstimmt. Grüße Prados
  6. Wenn man wissen will, wie in Gasthäusern die Zeit gemessen wird, lese man 'Asterix bei den Schweizern'. Grüße Prados
  7. Oh, war sie für mich auch. Mein obiger Beitrag war nicht ernst gemeint. Er ist nur ein Beispiel, wie Vertreter unterschiedlicher Schwerpunkte - Regelfetischist (bewusste Übertreibung) gegenüber Regel-hinten-vorbei-Geher (bewusste Übertreibung und sinngemäßer Klau aus deinem Beitrag nebenan) - aneinander vorbei reden können, ohne sich groß anstrengen zu müssen. Ein häufiges Problem in diesem Forum. Grüße Prados
  8. Hi Prados, tut mit leid, bin nur bis Midgard-DFR, S.5, rechte Spalte, erster Absatz, vorletzter Satz gekommen. [...] Ciao Birk Das ist sehr bedauerlich, denn schon der nächste Satz nach der von dir zitierten Textstelle nennt einen wichtigen Aspekt, auf den ich mit der von mir zitierten Textstelle hinweisen wollte. Grüße Prados
  9. Thema von Akeem al Harun wurde von Prados Karwan beantwortet in Das Netz
    Aus eigener, sehr leidvoller Erfahrung: Das gilt auch für die übermäßige Forumsnutzung. Glücklicherweise regeneriert sich der IQ wieder. Schließlich fällt er auch beispielsweise im Urlaub um bis zu 20 Punkte ab. Grüße Prados
  10. Gerade bei den Midgard Regeln gibt es sehr oft Ingame-Erklärungen für Regeln. Man braucht sich nur mal die Erklärungen anzusehen, warum verschiedene Zauberer verschiedene Zauber und mit welcher Auswirkung (dweomer) erlernen können (verbotene Zauber, kein Zugang zu Lehrern, etc.). Davon ab denke ich, macht es beim Rollenspiel nur Sinn, wenn Regeln daraus entstehen um (Ingame-) Sachverhalte zu formalisieren. Zuerst ist normalerweise der Sachverhalt da, der erklärt werden muss, dann entsteht daraus die Regel. Nicht umgekehrt. Ich schließe jetzt mal messerscharf, dass du dir noch nicht die Regeln zur Erschaffung eines Abenteurertyps im Kompendium durchgelesen hast, nicht wahr? Der Sachverhalt, der hier vorliegt, ist das wünschenswerte Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Charakterklassen durch angemessene Verteilung von Grund-, Standard- und Ausnahmefertigkeiten. Das ist ein Regelmechanismus, aber sicherlich nicht der Versuch, die Realität abzubilden. Das wäre ja auch ganz schön dämlich, denn dann würden also auf Midgard insgesamt nur 25 - oder wie viele Charakterklassen es auch immer geben mag - stereotype Bevölkerungsgruppen herumlaufen. Anders ausgedrückt: Ja, es mag Heiler geben, die sich mit Abrichten weniger schwer tun. Das sind aber keine Spielerfiguren. Wem das nicht gefällt und wer das ändern möchte, dem empfehle ich dringend die Lektüre des zweiten Absatzes auf Seite 6 des Kompendiums. Alternativ kann er sich natürlich auch eine ELWMS erschaffen. Grüße Prados
  11. Der eierlegenden Wollmilchsau fehlt jede Fähigkeit zur Selbsterkenntnis. Grüße Prados
  12. Regelantwort von Midgard-Online: Die Antwort geht eindeutig aus dem Regelwerk hervor: Der Krummsäbel richtet seinen Schaden ausschließlich beim Kampf vom Pferderücken aus an. Es reicht nicht aus, lediglich erhöht zu stehen. Das wäre eine normale Nahkampfsituation, bei der der erhöhte Schaden nicht angerichtet wird. Grüße Christoph Diese Antwort soll die laufende Diskussion nicht beenden, sondern lediglich die Regelgrundlage verdeutlichen, von der aus weiterdiskutiert werden kann. Nähere Informationen zum Regelservice findet ihr in diesem Strang.
  13. Regelantwort von Midgard-Online: Scharfschießen lässt sich nicht mit der Waffenfertigkeit Werfen kombinieren, da sich improvisierte Wurfgeschosse derart in ihrer Form, ihrem Gewicht und damit auch ihren Flugeigenschaften unterscheiden, dass ein gezieltes Werfen nicht möglich ist. Diese Antwort muss letztlich so konsequent ausfallen, da eine differenzierende Betrachtung, wie sie oben unter Punkt 3 vorgeschlagen wird, im Rahmen der Regeln kaum möglich ist. Scharfschießen wird jeweils für eine Waffenfertigkeit erlernt, die normalerweise nur jeweils eine spezielle Waffe umfasst. Bei Werfen besteht diesbezüglich eine Ausnahme, hier werden viele verschiedene Wurfgeschosse zu einer Waffenfertigkeit zusammengefasst. Grüße Christoph Diese Antwort soll die laufende Diskussion nicht beenden, sondern lediglich die Regelgrundlage verdeutlichen, von der aus weiterdiskutiert werden kann. Nähere Informationen zum Regelservice findet ihr in diesem Strang.
  14. Egal, wie groß das Schiff auch sein mag: In deutschen Binnengewässern fehlt ihm auf jeden Fall der Platz für ein zweites 'k'. Grüße Prados
  15. Möglicherweise ist eine Feluke gemeint, auch wenn bei der durchgehenden Schreibweise nicht von einem Druckfehler gesprochen werden kann. Grüße Prados
  16. Scharfschießen wird ganz eindeutig zu einer Waffe gelernt, nicht zu einer Waffengattung (vgl. die Beschreibung der Fertigkeit hinsichtlich Scharfschießen mit Spezialwaffe/normaler Waffe). Insofern lässt sich die Waffenfertigkeit Werfen, die nicht auf eine spezielle Waffe festgelegt ist, normalerweise nicht mit Scharfschießen kombinieren. Ein Vorschlag zur Kategorisierung klingt aber praktikabel. Grüße Prados
  17. Hier wird auf zwei Ebenen diskutiert, die miteinander inkompatibel sind: Rollenspiel vs. maximale Effektivität. Das Rollenspiel MIDGARD vergibt KEP ausschließlich im Kampf geraubte AP (vgl. S. 267, DFR). Da werden keine KEP fürs Überwinden oder ähnliche Aktionen erwähnt! Im Gegenteil, ein Kämpfer erhält schon laut Regeltext weniger KEP für Kampfaktionen (Fernkampf), in denen er ein geringeres Risiko eingeht. KEP für das Überwinden von Gegnern sind im Sinne des Regelwerks also keineswegs praktikabel, man kann allenfalls über einen - im Verhältnis zu den KEP - deutlich geringeren AEP-Zuschlag nachdenken (vgl. S. 268, DFR). Soweit zumindest der Regeltext. Was ihr an zusätzlichen persönlichen Regelerweiterungen einführt, ist eure Sache. Die haben aber nichts mehr mit dem Regelwerk zu tun. Und im Übrigen möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich den Smiley, der dem Leser die Zunge rausstreckt, widerwärtig finde. Grüße Prados
  18. Ich würde gerne erklärt bekommen, wieso meine Regelung zum Abschlachten von Gegnern führen solle. Weiterhin wird der von dir angeführte Kämpfer, der einen gezielten Hieb führt, damit belohnt, dass der Kampf eher zu Ende und damit die Gefahr, selbst zu Schaden zu kommen, geringer ist. Der KEP-Abzug beim sinnlosen Töten steht erstens außer Frage und hier zweitens nicht zur Debatte. Es geht vielmehr darum, das Töten eines Gegners nicht auch noch zu belohnen. Grüße Prados
  19. Es ist ein Unterschied, ob man einem stark geschwächten Gegner - und das ist letztlich bereits ab der Hälfte der LP der Fall - die Kapitulation anbietet oder ihn wegen der Punkte lieber noch umhaut - "schließlich hat er ja noch 5 LP und ist mordsgefährlich" (erfundenes, aber sinngemäß mögliches Zitat). Sollte also ein Spieler auf die Idee kommen, einen solchen geschwächten, aber noch kampffähigen Gegner weiter zu attackieren und dabei zu töten, dann erhält er zwar die üblichen KEP, aber sicherlich keine darüber hinaus gehende Belohnung in Form von KEP für alle noch verblieben gewesenen AP. So eine Belohnung würde, wie ich oben geschrieben habe, den 'finalen KEP-Schlag' nämlich belohnen. Grüße Prados
  20. Abschließend(?) ich: Beschleunigen ist selbstverständlich ein so genannter 'sonstiger Zauber', der Zauberer erhält entsprechend ZEP. Keinesfalls ist er ein 'Kampfzauber' (vgl. die Definition auf Seite 268/269, DFR), da er nicht in erster Linie eingesetzt wird, um dem Gegner AP zu rauben. Faktisch verursacht dieser Zauber überhaupt keinen Schaden und die Beschleunigung kann auch noch zu vielen weiteren Anlässen als nur zum Kampf genutzt werden. Und er ist natürlich auch keine 'Beschwörung' - wo wäre denn andernfalls eine Grenze zu den 'normalen' Nicht-Beschwörungen zu setzen? Die Einwürfe bezüglich Stärke etc. sprechen für sich. In die Berechnung einer Übermachtssituation sollten - wohlgemerkt: sollten - sämtliche Angriffsmöglichkeiten einer Gruppe eingerechnet werden, also beispielsweise auch der beidhändige Kampf und ein zusätzlicher Angriff durch Beschleunigen. Die Überlegung, ein Kämpfer habe ja nur einfache AP und sei daher gar nicht doppelt gefährlich, ist nicht stichhaltig: Das Regelwerk sieht bei der Berechnung des EP-Faktors für selbstentworfene Wesen (DFR, S. 274) KEP für jede Angriffsmöglichkeit vor. Analog gilt das natürlich auch für einen Abenteurer. Allerdings hat Raistlin mit dem letzten Absatz seines letzten Beitrags Recht, geht allerdings nicht weit genug: Die Übermacht muss nicht jede Runde exakt neu berechnet werden, sondern kann nach Abschluss des Kampfes ungefähr bestimmt werden (vgl. S. 273, DFR). Dann lässt sich für den Einzelfall auch sehr genau entscheiden, ob die Zusatzangriffe durch eine Beschleunigung den Kampf sehr vereinfacht haben (KEP-Reduzierung) oder ob sie keinen nennenswerten Nutzen brachten, weil beispielsweise der Kampf sehr lang und die beschleunigte Phase vernachlässigenswert kurz war (KEP bleiben unverändert). Grüße Prados
  21. Das ist aber auch gleichzeitig der Grund, warum Kämpfer KEP ausschließlich für diejenigen AP halten, die sie dem Gegner durch den Schlag rauben. Sie erhalten beim Tod des Gegners keine KEP für alle verbliebenen AP, sondern lediglich KEP entsprechend der Schadenhöhe. MIDGARD möchte verhindern, dass KEP durch sinnlose Tötungsaktionen erworben werden können (vgl. S. 267, DFR). Die oben vorgeschlagene Hausregel, die ZEP-Vergabe für überwundene Gegner auch auf die KEP-Vergabe zu übertragen, belohnt aber gerade dieses Verhalten. Grüße Prados
  22. Ich find's ja süß, dass bis Seite 15 diskutiert werden musste, bevor überhaupt nachgelesen wird. Grüße Prados
  23. Falls man die KEP-Vergabe an einen beschleunigten Kämpfer tatsächlich anpassen will, ist der Weg dahin nicht schwer: Man halbiere einfach die KEP, die er normalerweise erhalten würde. Grüße Prados
  24. Das QB Waeland ist noch völlig problemlos im Handel erhältlich und nicht vergriffen. Es sollte also nicht allzu schwierig sein, es zu erwerben. Beim QB Rawindra sieht das allerdings schon ganz anders aus. Grüße Prados
  25. @Fimolas Ah, ja. Du antwortest also auf einen Beitrag Uebervaters, gibst diesem speziellen Spieler Uebervaters die Schuld an seinem Verhalten und nennst das dann einen Beitrag, der einzig und allein auf deine Gruppe zugeschnitten ist? Darüber hinaus weiß deine Gruppe doch von deinem Verhalten, du handelst doch bereits so. Warum also Uebervator im Konjunktiv nahelegen, dass er sich auch in Zukunft nicht in seinem Verhalten anpassen sollte? Nein, Fimolas, diese Aussage ist ganz gewiss nicht auf deine Gruppe zugeschnitten, sondern gibt im Gegenteil völlig eindeutig einen extremen Ratschlag zum Spielverhalten in einer anderen Gruppe. Grüße Prados

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