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Prados Karwan

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  1. Antwort c) ist die richtige. Die Spruchbeschreibung sagt aus, dass der Zauberer und seine Ausrüstung für Licht durchlässig werden. Das gilt selbstverständlich auch für die Laterne und die Flammen. Nun erzeugen die Flammen allerdings durch den Verbrennungsprozess ihre eigenen Lichtstrahlen, die sie natürlich auch noch abstrahlen. Alle Gegenstände, die wie unser Mond durch die Reflexion von Fremdlicht sichtbar werden, können durch Unsichtbarkeit unsichtbar werden. Alle Objekte, die wie unsere Sonne ihr eigenes Licht abstrahlen, können hingegen nicht unsichtbar gemacht werden. Grüße Prados
  2. Diese Einschränkung ist völlig belanglos, da sie willkürlich ist. Wo sollen die Grenzen gesetzt werden? Wenn eine Abenteurergruppe aus Grad 1-Figuren nicht weiß, dass im zwei Tagesritte entfernten Nachbardorf ein Lehrmeister für Langschwert sitzt, dieser in der derzeitigen Bleibe jedoch nicht vorhanden ist, dann haben die Abenteurer Schwierigkeiten, einen Lehrmeister zu finden und können dementsprechend auf das Selbststudium zurückgreifen. Grüße Prados
  3. Ja, die Erklärung findet sich auch in der Beschreibung der Fertigkeit. Kampf in Dunkelheit erfordert andere Bewegungsabläufe als ein normaler Kampf, der Kämpfer verlässt sich nur bedingt auf seine kämpferischen Fertigkeiten, sondern viel mehr auf die Schulung seines Gehörs und seines Gespürs. Die Waffenfertigkeit gibt ihm lediglich die Möglichkeit, auf die so gewonnenen Empfindungen zu reagieren. Dargestellt wird dies unter anderem durch die Einschränkung, dass der Erfolgswert von Kampf in Dunkelheit immer niedriger sein muss als der Erfolgswert der Waffe, die geführt wird. Grüße Prados
  4. Das Selbststudium ist eine von drei gleichwertig nebeneinander bestehenden Lernmöglichkeiten, nämlich dem Lernen durch Lehrmeister, dem Lernen durch Praxis und eben dem Lernen durch Selbststudium. Die einzige Voraussetzung, die für das Lernen im Selbststudium genannt wird, besteht darin, dass der Abenteurer die zu verbessernde Fertigkeit bereits vorher erlernt haben muss. Es ist also nicht möglich, eine neue Fertigkeit auf diese Weise zu lernen. Grüße Prados
  5. Ja. Genaueres erfährt man bei der oben genannten Textstelle. Grüße Prados
  6. Kraftlinien und Linienkreuzungen haben keine mit Erkennen der Aura erkennbare Aura. Erkennen der Aura spricht auf magische Wesen und starke Magiewirkung an, nicht aber auf die zugrunde liegende Kraft. Druiden zaubern mit der Technik des Dweomer, ihre Kraftquelle ist die Lebensenergie, die in den Kraftlinien fließt. Erst die Umwandlung der Lebenskraft durch die Technik des Dweomer lässt ein Ergebnis der Lebensmagie entstehen, das eine erkennbare Dweomer-Aura besitzt. Grüße Prados
  7. Kampf in Dunkelheit ist definitiv keine Kampffertigkeit, sondern ganz ausdrücklich eine Bewegungsfertigkeit, für ein Erratum besteht keine Notwendigkeit. Das Regelwerk gibt auf Seite 277, DFR, Antwort auf die obige Frage: Pro Kampf erhält ein Abenteurer für die Anwendung von Kampf in Dunkelheit höchstens einen Praxispunkt. Grüße Prados
  8. Ich möchte wegen eines Hinweises noch einmal auf Einsis Beitrag eingehen, der hier unter Nummer 12 aufgelistet wird. Ich denke, es wird nicht möglich sein, das Konzept der Resistenz gegen Umgebungsmagie aus dem Regelwerk schlüssig zu erklären. Es wird deswegen nicht möglich sein, da das Regelwerk selbst keine Vorgaben dazu macht. Es spricht davon, dass man sich diese Resistenz als Ausweichbewegung oder unterbewusste Gegenmagie 'vorstellen könne', was aber nicht heißt, dass es das auch tatsächlich und unter allen Umständen immer ist. Die Schwierigkeit liegt in der Variabilität der Umgebungsmagie, die so unterschiedliche Wirkungen zeigen kann. Der Spielleiter ist daher angehalten, die Resistenz dagegen jeweils entsprechend zu interpretieren. Das Regelwerk gibt in dieser Hinsicht nur eine Sache unmissverständlich vor, dass nämlich eine Resistenz gegen Umgebungsmagie überhaupt möglich ist. Eine unfassende Erklärung der Wirkungsweise bleibt es bewusst schuldig. Grüße Prados
  9. Folgendermaßen lauten die Definitionen der hier verwendeten Fachbegriffe: Ahnungslos ist man, wenn man keinerlei Hinweis darauf hat, dass eine bestimmte Fertigkeit gegen einen eingesetzt werden soll. Überrascht ist man, wenn man zwar weiß, dass eine Fertigkeit gegen einen eingesetzt werden soll, man selbst auch noch handlungsfähig ist, aber nicht handlungsbereit ist. Wehrlos ist man, wenn man aufgrund äußerer Umstände keine adäquaten Gegenmaßnahmen gegen eine Fertigkeit ergreifen kann, die gegen einen eingesetzt werden soll. Grüße Prados
  10. Ich gehe nur auf diesen Punkt ein, weil er so schön kurz zu beantworten ist. Für den Rest habe ich leider keine Zeit und nach Lektüre der übrigen Beiträge - deine ausgenommen! - auch keine Lust mehr. Also: Ich ging davon aus, dass hier eine Hausregel diskutiert wird. Selbstverständlich hat ein ahnungs- oder wehrloses Opfer gegen Blitze schleudern laut Regelwerk keine Resistenz. Aber wenn hier eine Hausregel diskutiert wird, dann ist Raistlins Vorschlag extrem nah am Regelwerk, da er mithilfe von Regelmechanismen zu erklären versucht, warum ein Opfer doch eingeschränkt resistieren könnte. Oh, und noch eine Kleinigkeit: Zumindest die Spruchbeschreibung formuliert ganz klar, dass die Blitze automatisch träfen. Daher habe ich diese Formulierung übernommen. Grüße Prados
  11. Das Regelwerk geht an der Stelle allerdings nicht von einer Wehr- oder Ahnungslosigkeit aus. Habe ich das behauptet? Wir versuchen hier ja auch gerade, diesen Spezialfall zu diskutieren. Dazu gehe ich von einer bekannten und unstrittigen Position aus, wie sie oben beschrieben ist, und versuche sie behutsam auf den Spezialfall anzuwenden, indem ich möglichst wenig verändere oder weglasse. Wenn das Ergebnis dann noch stringent erscheint, kann man es verwenden. Das Regelwerk geht an vielen Stellen nicht von bestimmten Dingen aus, sondern erlaubt es seinen Lesern sogar, sich seine eigenen Gedanken darüber zu machen und - oh, man mag es kaum glauben - sogar seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Im Übrigen gilt Licht ungleich Blitz. Ja, hier hast du selbstverständlich Recht, mein Fehler. Wie schnell wird so ein Blitz, könnte ich jetzt fragen, aber ist diese Frage letztlich nicht irrelevant, wenn doch schon ein Pfeil zu schnell zum Ausweichen ist? Hilft also doch die Gegenmagie gegen Blitze schleudern? Grüße Prados
  12. Danke, Henni, dies ist exakt die treffende Frage. Bei mir wird sich in einer solchen Situation auch nicht bewegt. Grüße Prados
  13. HarryBs Argumentation ist nicht astrein, sondern fadenscheinig - man verzeihe mir dieses Wortspiel - , zumindest der letzte Teil. Es sind mehrere Blitze, die einschlagen, man vergleiche die Spruchbeschreibung. Und eine "unbewusste" Gegenmagie arbeitet nun einmal unbewusst, man benötigt eben keine "grobe Ahnung". Raistlins Argumentation habe ich angenehm spitzfindig genannt. Das Regelwerk erlaubt dem Opfer jeweils einen WW:Resistenz gegen mehrere Blitze, obwohl die Blitze gleichzeitig ankommen und obwohl sie automatisch treffen! Es muss also einen Unterschied zwischen den Blitzen geben, der so geartet ist, dass ein Opfer dem einen Blitz entgehen (ich schreibe bewusst nicht ausweichen) kann, dem anderen aber nicht. Wo dieser Unterschied zu finden ist, wird nicht erwähnt, es könnte aber durchaus mit der unbewussten Gegenmagie zusammenhängen, denn unter keinen Umständen könnte sich ein Opfer schnell genug bewegen, um einem automatisch treffenden Lichtstrahl durch instinktive oder bewusste Bewegung zu entgehen - Licht ist zu schnell. Ich halte Raistlins Überlegung für sehr durchdacht und darüber hinaus äußerst nah am Regelwerk. Es ist eine passende Erklärung, warum man einem ahnungslosen Opfer doch zumindest einige WW:Resistenz zugestehen könnte. Grüße Prados
  14. Nur ganz kurz: Verletzung kann vernachlässigt werden, da er für 1250 FP nur Chaospriestern zur Verfügung steht. Lediglich drei andere Abenteurertypen können ihn lernen und dann zu Ausnahmekosten von 12500 FP. Grüße Prados
  15. Ja, diese Regelung gilt für alle Zauberer, die Schutzgeste lernen dürfen. Allerdings sind sowohl die Regeln zur Anwendung dieses Zaubers mit Ausnahme des hier geklärten Details als auch eine Liste, wogegen der Zauber wirkt, eindeutig in der Spruchbeschreibung angegeben. Und Beschleunigen ist keinesfalls in dieser Liste vertreten. Grüße Prados
  16. Ich halte Raistlins Argumentation für äußerst gelungen. Eine angenehm(!) spitzfindige Überlegung. Grüße Prados
  17. Wie wird bei Todeszauber der Schaden bestimmt? Die Formulierung "das Würfelergebnis beim EW:Zaubern" erscheint mehrdeutig. Regelantwort von Midgard-Online: Ein Erfolgswurf besteht aus den beiden Komponenten Würfelwurf und Erfolgswert (DFR, S. 79 und vor allem S. 80). Auch dort ist im Übrigen bereits vom "Ergebnis" die Rede, wenn die Würfelpunktzahl gemeint ist, aber vom "Gesamtergebnis" oder der "Summe", wenn vom Resultat der Addition von Erfolgswert und Würfelwurf gesprochen wird. Die Zauberbeschreibung von Todeszauber sagt nun ausdrücklich aus, der Schaden könne maximal so hoch sein wie das Würfelergebnis des Erfolgswurfes. Diese Aussage ist vor dem Hintergrund der Definition auf Seite 79/80 des DFR eindeutig und meint ausschließlich die gewürfelte Augenzahl. Grüße Christoph Diese Antwort soll die laufende Diskussion nicht beenden, sondern lediglich die Regelgrundlage verdeutlichen, von der aus weiterdiskutiert werden kann. Nähere Informationen zum Regelservice findet ihr in diesem Strang. Die Diskussion zum Thema findet sich hier.
  18. Ich frage mich allerdings, was diese Diskussion hier für einen Zweck erfüllen soll. Ist Blitze schleudern ein mächtiger Zauber? Ja, zweifellos. Ist Blitze schleudern ein übermächtiger Zauber? Keinesfalls, denn das Regelwerk sieht zahlreiche Möglichkeiten vor, sich dagegen zu schützen. Nur wenn diese Möglichkeiten nicht vorgesehen wären, könnte man von einem übermächtigen Zauber sprechen. Ein Spielleiter hat grundsätzlich die Möglichkeit, seine wichtigen NSpF entsprechend zu präparieren, er kann dabei sogar aus mehreren Alternativen wählen. Der Zauber steht in dieser Form sowohl NSpF als auch SpF zur Verfügung, es besteht also ein theoretisches Gleichgewicht der Kräfte. Hier werden spezielle Situationen wie Ahnungslosigkeit und Wehrlosigkeit zum Üblichen erklärt, obwohl das überwiegend an einer allgemeinen Rollenspielsituation vorbei geht. Wer diesen Zauber als zu stark empfindet, kann ihn entweder ändern oder auf ihn verzichten. Bekehrungsversuche aber erscheinen wenig zweckmäßig, Beschimpfungen des Regelwerks oder Enttäuschungsäußerungen darüber sind überflüssig. Grüße Prados
  19. Nicht bei Umgebungszauber Ganz explizit bei Resistenz gegen Umgebungszauber.
  20. Der Unterschied ist in diesem Zusammenhang irrelevant, da sowohl Wehrlose als auch Ahnungslose keinen WW:Resistenz gegen Umgebungsmagie würfeln dürfen. Grüße Prados
  21. Ein Mitglied dieses Forums. Grüße Prados
  22. Möglicherweise sollte man in einen neuen Strang wechseln, aber eigentlich möchte ich dieses Thema gar nicht diskutieren, sondern lediglich Denkanstöße liefern: In diesem Fall möchte ich fragen, ob denn das Zaubermaterial für Donnerkeil tatsächlich so häufig vorkommt, dass dieser Zauber ernsthaft als Alternative zum Todeszauber infrage kommt? Grüße Prados
  23. Alle diejenigen, die sich nun über die scheinbar so geringe Wirkung aufregen, sollten sich zum Vergleich auch einmal Auflösung anschauen. Dort erhält der Zauberer zu den gleichen EP-Kosten die Möglichkeit, ein Opfer endgültig und zweifelsfrei zu töten. Im Gegenzug ist es ein materieller Zauber, die Zauberdauer ist höher, das Risiko für den Zauberer wesentlich größer. Selbstverständlich kann man sich für die Hausregel entscheiden und den Todeszauber zu einem "20+"-Zauber machen. Meiner Meinung nach widerspricht das aber nicht nur dem Wortlaut der Beschreibung, sondern auch dem Gedanken, der hinter der Magie MIDGARDs steht, nämlich weitestgehend ausgewogen zu sein. Grüße Prados
  24. Thema von Thentias wurde von Prados Karwan beantwortet in Die Differenzmaschine
    Wenn der Rechner etwa zwei bis zweieinhalb Jahre alt ist, dann liegt der Defekt mit hoher Wahrscheinlichkeit auf dem Mainboard. Öffne den Rechner und schau dir die großen Elkos der Spannungsversorgung an (für noch laierige Laien als mich: die größten senkrecht auf dem Board stehenden Metallzylinder, Durchmesser etwa 8 mm, in der Nähe des Prozessors). Auf der Oberseite haben die Elkos eine kreuzförmige Einkerbung (Sollbruchstelle), die völlig geschlossen sein muss. Sobald sich die Elkos oben blähen oder die Einkerbungen aufgeplatzt sind (Alieneier lassen grüßen), sind diese Bauteile kaputt. Grüße Prados
  25. Damit dieser Punkt gar nicht erst lange weiter diskutiert wird: Ich ziehe diesen Vorschlag als unbrauchbar zurück. Grüße Prados

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