Jump to content
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Abd al Rahman

M5 - Regeltext Zaubersiegel , Auftragen von

Empfohlene Beiträge

Im Mysterium ist für jedes Siegel die Stelle aufgeführt, wo es aufgetragen werden muss. Muss das Siegel direkt auf die Haut gemalt werden oder kann das Siegel auch auf Kleidung oder Rüstung aufgetragen werden?

 

Wenn es auf der Haut getragen werden muss heißt das, dass vor dem bepinseln erstmal Rüstung und Kleidung abgelegt werden muss (gerade bei Siegeln wie Marmorhaut oder Eisenhaut).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

MYS5 S.13f: Es gibt separate Einträge für die Haltbarkeit auf Haut und Kleidung, insofern ist wohl auch das Auftragen auf Kleidung legal.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
MYS5 S.13f: Es gibt separate Einträge für die Haltbarkeit auf Haut und Kleidung, insofern ist wohl auch das Auftragen auf Kleidung legal.

 

Das würde bedeuten, dass sich die Begrenzung der Siegel recht leicht umgehen lassen würde. Die Siegel werden halt vorher auf Armbinden, Überwürfen, Gamaschen und Kopftüchern aus dünnem Stoff gemalt und bei Bedarf rasch angezogen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Es steht auch dabei, dass bei der Haltbarkeit davon ausgegangen wird dass "der Träger sich besonders in acht nimmt". Ständiges an- und ausziehen sollte die Haltbarkeit besonders bei dünnem, faltenwerfenden Stoff also deutlich runtersetzen.

Ähnlich würde ich das regeln bei ähnlichen besonderen Belastungen, wie z.B. einer Kletterpartie an einer rauhen Felswand (wo man nicht umhin kommt, wenigstens ein bißchen über Arme, Brust und Beine zu scheuern).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Es steht auch dabei, dass bei der Haltbarkeit davon ausgegangen wird dass "der Träger sich besonders in acht nimmt". Ständiges an- und ausziehen sollte die Haltbarkeit besonders bei dünnem, faltenwerfenden Stoff also deutlich runtersetzen.

Ähnlich würde ich das regeln bei ähnlichen besonderen Belastungen, wie z.B. einer Kletterpartie an einer rauhen Felswand (wo man nicht umhin kommt, wenigstens ein bißchen über Arme, Brust und Beine zu scheuern).

 

Nicht ständig. Einmal bemalen und dann mit sich rumtragen reicht doch. Das geht freilich nicht für dutzende Siegel - zumindest kann ich mir nicht vorstellen wie man die sauber transportieren kann. Aber wenn auf Kleidung Siegel bis zu 3 Tagen halten, sind ein paar Stunden doch sicherlich drin.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

"Auf Innenwänden und auf sicher aufbewahrten Gegenständen, die nicht bewegt werden und keinem Tageslicht ausgesetzt sind, bleibt das Siegel unbegrenzt einsatzfähig."

 

Ein Siegel auf einem Stück Stoff, welches man vorsichtig in einem festen Behälter verstaut sollte unbegrenzt haltbar sein.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
MYS5 S.13f: Es gibt separate Einträge für die Haltbarkeit auf Haut und Kleidung, insofern ist wohl auch das Auftragen auf Kleidung legal.

 

Das würde bedeuten, dass sich die Begrenzung der Siegel recht leicht umgehen lassen würde. Die Siegel werden halt vorher auf Armbinden, Überwürfen, Gamaschen und Kopftüchern aus dünnem Stoff gemalt und bei Bedarf rasch angezogen.

 

Meine Antwort befindet sich im Kontext zum Präfix 'Regelfrage'. Das nur als Warnung vorweg.

 

Die Formulierung , die Begrenzung ließe sich mit dem Vorschlag "recht leicht umgehen", zeigt, dass dieser Vorschlag eben nicht im Sinne der Regeln sein kann. Solche konkreten Regeln sollen sich ja eben nicht umgehen lassen, andernfalls bräuchte man sie nicht bzw. wären sie bereits von Anfang an anders formuliert worden.

 

Da allerdings das Zeichnen eines Siegels nur eine Minute in Anspruch nimmt, hätte ich, nun abseits einer reinen Regelfrage, kein Problem damit, wenn ein Thaumaturg auf diese Weise einige Siegel vorbereiten würde. Allerdings würde bei mir das vorsichtige (das Siegel darf nicht zerstört werden) Anziehen der Kleidungsstücke ebenfalls jeweils eine Minute in Anspruch nehmen.

 

Grüße

Prados

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Kann man hier nicht einfach eine Abstraktion vornehmen? Das "Bereitmachen" eine Siegels, welches nicht vorher explizit den Regeln gemäß am Körper/an dfer Kleidung angebracht wurde, kostet 6 Runden, bzw. 1 Minute. Alles Weitere wie vorbereitete Kleidungsstücke ist dann Fluff für die Stimmung?

 

Wobei es ja wohl nicht möglich ist, mehr als eine bestimmte Anzahl von Siegeln gleichzeitig bereit zu tragen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Kann man hier nicht einfach eine Abstraktion vornehmen? Das "Bereitmachen" eine Siegels, welches nicht vorher explizit den Regeln gemäß am Körper/an dfer Kleidung angebracht wurde, kostet 6 Runden, bzw. 1 Minute. Alles Weitere wie vorbereitete Kleidungsstücke ist dann Fluff für die Stimmung?

 

Ich kann mir das nicht vorstellen. Sonst würde in den Regeln eine allgemeinere Formulierung stehen. Mir kann keiner glaubhaft machen, dass man 12 Stunden lang mit einem Siegel auf den Fußsohlen (bzw. 3 Tage lang wenn das auch auf die Sohlen der Stiefel geht) rumlaufen kann, es aber so schwierig sein soll eine Armbinde anzulegen ohne das Siegel unbrauchbar zu machen.

 

Mal davon abgesehen: Das anlegen von Kleidung kann jeder machen. Siegel zeichnen nur der Thaumaturg.

bearbeitet von Abd al Rahman

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Verstehe ich das Vorgesagte richtig, dass man beispielsweise mehrere Siegel auf der Innenseite der auf der Haut getragenen Kleidung zeichnen und diese dann bei Bedarf auslösen könnte?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Verstehe ich das Vorgesagte richtig, dass man beispielsweise mehrere Siegel auf der Innenseite der auf der Haut getragenen Kleidung zeichnen und diese dann bei Bedarf auslösen könnte?

Nein. Was am Körper getragen wird unterliegt den in den Regeln aufgeführten Beschränkungen (ok, das ist zumindest mein Regelverständnis).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Eine Frage zum Auftragen der Siegel: Im MYS werden die verschiedenen Stellen aufgeführt, an denen je ein Siegel aufgetragen werden kann:

Kopf-Arme-Beine-Brust-Rücken, also maximal 5 Stellen, 5 Siegel

 

Es gibt allerdings Siegel, bei denen ist der Ort des Auftragens mit Körper angegeben. Körper wird allerdings, soweit ich nichts überlesen habe, nirgends definiert. Was bedeutet Körper also für das Auftragen des Siegels? Wieviele und welche Slots sind damit verbraucht?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Nase, um die Augen, da war noch mehr....

 

aber laut Regelwerk (ist wohl schon im anderen Strang gesagt worden) gibt es keine Muss-Größe eines Siegels, Nur bei Unsichtbarkeit wird gesagt, wo es aufgetragen werden muss (überall). Aber ansonsten, im Regelwerk steht nichts.

 

Aber M5 ist flexibel, denk dir einfach ne Hausregel aus. Und: Wenn ein Siegel kleiner gemalt wurde, dann kann es auch schwerer aus der Entfernung für die Auslösung gesehen werden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Nase und Augen entsprechen dem Slot Kopf.

 

Die Größe des Siegels ist irrelevant. Die Frage war: Was bedeutet Körper in Bezug auf verbrauchte Stellen?

Und nein, gerade beim Siegel Unsichtbarkeit steht eben nur, es muss den Körper berühren - bedeutet das einen Slot oder alle fünf Slots? Von überall ist leider nichts zu lesen, das würde die Sache ja einfach und die Frage überflüssig machen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Körper bedeutet, dass der gesamte Körper, also alle möglichen Stellen, von dem Siegel bedeckt werden und kein weiteres Siegel gleichzeitig mehr auf dem Wesen aufgetragen werden kann (vgl. dazu Seite 13 im Mysterium; der "Körper" unterteilt sich in in bis zu fünf Gebiete; daraus folgt, alle fünf Gebiete bilden den "Körper").

 

Grüße

Prados

  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Eine andere Lesart wäre, dass die Betonung auf "maximal 5 Siegel pro Körper" liegt. Die Bezeichnung Körper könnte also auch als Synonym für einen beliebigen Teil des Körper stehen (also einer der 5 Zonen).

Die betroffenen Siegel sind Auskühlen, Freundesauge, Unsichtbarkeit.

Gerade bei Unsichtbarkeit steht dabei, dass das Siegel den Körper "berühren" muss. Das klingt nicht nach einer Bemalung aller 5 Körperzonen.

 

Grüße Merl

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Eine andere Lesart wäre, dass die Betonung auf "maximal 5 Siegel pro Körper" liegt. Die Bezeichnung Körper könnte also auch als Synonym für einen beliebigen Teil des Körper stehen (also einer der 5 Zonen).

Die betroffenen Siegel sind Auskühlen, Freundesauge, Unsichtbarkeit.

Gerade bei Unsichtbarkeit steht dabei, dass das Siegel den Körper "berühren" muss. Das klingt nicht nach einer Bemalung aller 5 Körperzonen.

 

Grüße Merl

 

Dasd halte ich jetzt mal für ziemlich an den Haaren herbeigezogen!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Eine andere Lesart wäre, dass die Betonung auf "maximal 5 Siegel pro Körper" liegt. Die Bezeichnung Körper könnte also auch als Synonym für einen beliebigen Teil des Körper stehen (also einer der 5 Zonen).

Die betroffenen Siegel sind Auskühlen, Freundesauge, Unsichtbarkeit.

Gerade bei Unsichtbarkeit steht dabei, dass das Siegel den Körper "berühren" muss. Das klingt nicht nach einer Bemalung aller 5 Körperzonen.

 

Grüße Merl

 

Ja, das halte ich für plausibel. So lese ich die Regeln auch.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

äh.. Prados Beitrag #17 sagt es doch, der Körper unterteilt sich in 5 Gebiete, wenn nun nur ein Gebiet bemalt wird, ist der Körper nur teilbemalt.... Was kann man daran nicht nachvollziehen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Panther,

 

hier der Orginaltext.

 

"Auf eine Stelle (von ca. 50 cm × 50 cm Größe) kann immer nur ein Siegel aufgetragen werden, wenn die Magie wie geplant wirken soll, auch wenn die magische Zeichnung selbst kleiner ist. Auf einem menschlichen Körper können maximal 5 Siegel platziert werden: je eines auf Kopf, Armen, Beinen, Brust und Rücken."

 

Es steht da, dass man maximal 5 Siegel auf einem menschlichen Körper plazieren kann. Was anderes kann ich erstmal nicht erkennen.

Ein Rückschluss, wie Prados ihn zieht ist sicherlich eine plausible Möglichkeit. Dieser Rückschluss macht dann Sinn, wenn den "menschlichen Körper" aus diesem Regeltext mit der Bezeichnung "Körper" beim Auftragen gleichsetzt.

 

Allerdings Unterscheiden sich die Zonen die beim Auftragen beschrieben werden. Dort steht Stirn (nicht Kopf), Hand (nicht Arme) usw. Daher gehe ich davon aus, dass eine 1 zu 1 Übertragung der beiden Begriffe nicht gemeint sein kann. Die Beschreibung bei "Auftragen" gibt die Stelle wieder wo sich ein Siegel befinden soll, damit es wirkt. Die Beschreibung auf S. 13 bezieht sich auf die Grösse der Siegel und beschreibt, welche Zonen es auf dem Körper gibt. Wird also die Hand bemalt, dann ist die Zone Arm belegt. Wird eine Stelle auf dem Körper bemalt, dann ist die entsprechende Stelle, wo sich die Bemalung befindet als Zone belegt (z.B. der Arm) und nicht alle 5 Zonen des Körpers.

 

Ich finde diese lesart mindestens genauso plausibel.

 

Ich vermute aber, dass es nur eine endgültige Klärung über den Midgard-Online Regelservice geben könnte.

 

Grüße

 

Merl

  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Kleine Anmerkung: Wenn im Arkanum von Körper die Rede ist schließt dies regelmäßig die getragene Kleidung mit ein!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

 

Das würde bedeuten, dass sich die Begrenzung der Siegel recht leicht umgehen lassen würde. Die Siegel werden halt vorher auf Armbinden, Überwürfen, Gamaschen und Kopftüchern aus dünnem Stoff gemalt und bei Bedarf rasch angezogen.

 

Welche Begrenzungen meinst Du?

Meinst Du, dass der Thaumaturg nicht mehr als ein aktives Siegel am Körper tragen kann, sonst kommt es beim Auslösen zu Überlagerungen?

 

Ich finde, da das Anbringen von Siegeln nicht viel länger als insgesamt 1 Minute (oder vielleicht ein bischen mehr) dauert ist es nicht unbedingt notwendig vorbereitete Siegel mitzunehmen.

Ein sorgfältig "dauerhaft" haltbar verpacktes Siegel auf einem Stück Stoff aus dem Rucksack auszupacken uns vorsichtig anzuziehen wird wohl nicht viel schneller gehen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Hallo zusammen :)

 

ich hoffe ich bin im richtigen Thread, denn bei uns ist eine Frage aufgekommen. Das Siegel "Blaue Bannsphäre" oder auch "Hauch der Verwesung" muss auf dem Boden aufgetragen werden. Jetzt ist unsere Frage:

 

Muss das Siegel auf den Boden aufgetragen werden, auf dem die Spieler gerade stehen? Also die Untoten kommen und der Thaumaturg kniet sich eine Minute hin, aktiviert das Siegel und dann wirkt es?

 

Oder kann er das Siegel vorbereitet auf einem Stück Tuch, Lederstück etc. vorbereitet dabei haben, es hinlegen und dann aktivieren? Dann wäre die Frage, ob er das Siegel in dieser Form auch als Augenblickszauber wirken könnte oder ob es so länger dauert, da er erst das Tuch richten muss. Natürlich wäre das aufgetragene Siegel den Haltbarkeitsregeln aus dem Mysterium unterworfen.

 

Wir sind uns echt unsicher und wären um Hilfe dankbar :-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

  • Wer ist Online   0 Benutzer

    Keine registrierten Benutzer online.

  • Gleiche Inhalte

    • Von Hiram ben Tyros
      Habe gerade die Spruchbeschreibung zu "Erkennen der Aura" (EdA) im Arkanum nachgelesen. Dort werden Priester, Druiden, Schamanen, Beschwörer, und weiße/schwarze Hexer explizit als Aurenträger benannt. Der Bardeund Ordenskrieger taucht hingegen in der Spruchbeschreibung nirgends auf. Dager meine Frage: Bekommen Barden ab Grad 11 ebenfalls eine Aura? Rein aus der Spruchbeschreibung von EdA würde ich sagen: Nein.
      Zitat aus der Sprichbeschreibung "Eine übernatürliche Aura haben Wesen, die wie Elementar- wesen und Dämonen von fremden Daseinsebenen stammen oder die in enger Verbindung zu den Göttern oder den Mächten des Lebens stehen. Dazu gehören auch ..." Da hier "dazu gehören auch" und nicht "dazu gehören unter anderem" steht interpretiere ich die Aufzählung als abschließend für alle Charakterklassen, die zum Zeitpunkt des Erscheinens des Kodex und Arkanums vorgestellt wurden. Dass auch Cjarakterklassen wie der Beschwörer aufgezählt sind wird im Regeltext selbst damit erklärt, dass diese als Gegenspieler auftreten können und nicht als Spielercharaktere vorgesehen sind. Daraus würde ich keine Erweiterungsmöglichkeit der Aufzählung im Rahmen der in diesen Regelwerken vorgestellten Charakterklassen ableiten. Eine Erweiterung der Aufzählung kann m.E. nur durch neue Regelwerke erfolgen in denen die Aura der neuen Klasse explizit erähnt wird.
       
      Was meint ihr? Ist diese Interpretation regelnkonform? Mir geht es nicht um Meinungen und Beispiele wie es in einzelnen Gruppen gehandhabt wird sondern ausschließlich um Regeltext.
    • Von Ma Kai
      Gegen Zauber mit Wirkungsziel Geist und Körper werden meist Resistenzen gewürfelt. Wenn die Resistenz glückt, ist dies meist offensichtlich - das Opfer schläft nicht ein, der Geist geistert weiter herum, etc. Manchmal ist es das aber auch nicht. Beispiele:
      - Bannen von Gift (nehmen wir ein magisches Gift an, für das eine Resistenz gewürfelt wird - ein normales Gift dürfte dies nicht, stimmts?).
           (a) Ist kein Gift da, wird keine Resistenz gewürfelt, der Zauberer spürt, dass der Zauber geglückt ist, aber nichts bewirkt hat.
           (b) Ist Gift da und die Resistenz misslingt, spürt der Zauberer, dass der Zauber etwas gebannt hat.
           (c) Ist Gift da und dessen Resistenz gelingt, spürt der Zauberer, dass der Zauber geglückt ist, aber nichts bewirkt hat. Ist das das gleiche Gefühl wie (a)?
      - Beschwörungen, kann der Zauberer erschließen, ob ein zu beschwörendes Wesen nicht in Reichweite ist, oder ob es sich erfolgreich der Beschwörung widersetzt hat?
      Im Regelwerk habe ich hierzu nichts gefunden. Der resistierende Zauberer merkt es, wenn er verzaubert werden sollte, der umgekehrte Fall ist nicht beschrieben.
      Ich habe es so gespielt, dass der Zaubernde die beiden Fälle unterscheiden kann.
      (mit einer Ausnahme, die Resistenz zum Verbergen der Vampiraura bei EDA merkt der Zaubernde nicht. Auch das Zauberduell bei Aurentrug/Wandelaura - sowieso keine Resistenz, sondern eine Zauberwirkung - bleibt m.E. vom Zaubernden unbemerkt).
      Wie spielt Ihr das?
    • Von Ma Kai
      Der Zauber Reise in die Zeit kann einiges Kopfzerbrechen bereiten. Die Regeln äußern sich dazu nicht.
      Die erste Frage ist: was passiert, wenn man sich selbst begegnet.
      (a) der Zeitreisende sieht sein zeitgebundenes Selbst, dieses ihn aber nicht. Diese "doppeltes Lottchen"-Situation sollte unproblematisch sein. Der Zeitreisende weiß ja, was er tut und warum er da jetzt zweimal ist. Er ist außerdem stofflos, so dass keine stoffliche "Materie+Antimaterie"-Situation vorliegen könnte. "Astral gesehen" könnte eine Interaktion zwischen den zwei Kopien der selben Person stattfinden, allerdings gibt es dazu keinen Regeltext, insofern ist anzunehmen, dass es auch kein Problem gibt.
      (b) das "Original" erkennt den Zeitreisenden und kennt den Zauber. Dann sollte es verstehen, was vorgeht, und in irgend einer Form damit umgehen können.
      (c) der Zeitreisende wird erkannt, aber das "Original" kennt den Zauber nicht (z.B. weil die Reise durch ein Artefakt ermöglicht wurde oder ganz profan der Spruch erst später gelernt wurde). Das ist natürlich eine Ausnahmesituation; man wird zunächst vielleicht den Zeitreisenden zunächst für eine Illusion oder das Produkt irgendeiner Form von Verwandlung halten. Rein mit Gesten ist es auch nicht einfach, typischerweise eindeutig identifizierende Informationen zu übermitteln. Selbst wenn dies aber der Fall ist, gibt es wiederum keine Regeln für nachteilige Folgen (z.B. für die geistige Gesundheit), so dass nichts Schlimmes passieren wird.
      Das Midgard-sche Raum-Zeit-Kontinuum ist also nicht gefährdet, wenn Marty MacFly sich selbst sieht.
      Die zweite Frage: was passiert, wenn zwei Kopien eines Menschen nebeneinander leben? Dies kann eventuell durch eine Sphärenwagenreise (*), von der man z.B. ein paar Tage "früher" zurück kehrt, geschehen. Dann gibt es zwei Kopien desselben Wesens, die nebeneinander her leben. Für einen begrenzten Zeitraum könnte man sich so quasi "klonen" - bis das Original auf seine Sphärenreise aufbricht. Wenn dann die Sphärenreise quasi retroaktiv verhindert wird (der zurückgekehrte Zeitreisende verbrennt den Sphärenwagen, mit dem er in die Zeit gereist sein würde), könnte man permanent als Doppelgänger leben.
      Der Fall wäre natürlich selten, aber trotzdem in gewisser Weise reizvoll (der Mordverdächtige war zur Tatzeit definitiv woanders - aber seine sphärenwagenreisende Kopie hat den Mord verübt). Ich würde hier pragmatisch und kopfschmerzbegrenzend operieren: wenn es zu paradox wird, töten wir es. Also: wenn die Sphärenreise retroaktiv verhindert wird, dann löst sich der Sphärenreisende auf. Den Mord (könnte ja auch ein verbotener Kuss sein) durch die sphärenwagenreisende Kopie würde ich hingegen zulassen.
      Die dritte Frage ist die nach der Handhabung von Informationsübermittlung aus der Zukunft in die Vergangenheit. Die Zeit, in die der Zeitreisende zurück kehrt, ist nicht die gleiche wie die, aus der er kommt. Er kann in unterschiedlich großem Umfang mit der Vergangenheit interagieren und dadurch seine Istzeit verändern. Meine Tendenz ist, einerseits eine gewisse Selbstkorrektur der Geschichte anzunehmen, d.h. es ist selten, dass ein einzelnes Ereignis massive Veränderungen hervorruft, andererseits aber Änderungen tatsächlich stattfinden können. Wenn ein Zeitreisender einem König erfolgreich vermittelt, bei der Parade zum nächsten Nationalfeiertag einen Harnisch unter der Kleidung zu tragen, dann kann dadurch ein Attentat fehlschlagen. Die Hintergründe des Attentats gehen dadurch wahrscheinlich (einen plötzlich sehr nachdenklichen König mal ausgenommen) nicht weg, es kann also gut sein, dass der Gewinn an königlicher Lebenszeit nicht groß sein wird. Vielleicht kommt der Mörder direkt zu einem zweiten Streich gegen den Hals.
      Wie handhabt Ihr diese Situationen?
       
      (*) ja, die gibt es in M5 noch nicht, nehmen wir an, dass sie analog zu MDS abgewickelt werden.
    • Von Ma Kai
      Die Spruchbeschreibung und der Absatz zu Torzaubern allgemein in der Arkanums-Ergänzung sagen beide nichts mehr über das Verwischen von Mehrecken von Torzaubern aus. Ich vermute aber, dass es trotzdem noch möglich ist, Tore durch Zerstören der Mehrecke zu zerstören. Der "Normalfall" dürften zwei auf den Boden gemalte Sechsecke sein; ein bemalbarer Boden (also nicht irgendeine Wiese) wird Voraussetzung für ein Tor sein. Unebenheiten (Höhlenboden) sollten aber kein Problem sein. Ich könnte mir auch vorstellen, dass z.B. in Niederlassungen des Covendo wichtige Tore nicht jeden Monat neu aufgemalt werden müssen, sondern fest (in Stein und (Edel-)Metall) in den Boden eingelassen sind. Die M5-Materialkomponenten werden ja nicht mehr verbraucht. 
      Ich vermute allerdings auch, dass die Mehrecke absichtlich zerstört werden können; bei der Variante "gemalt" reichen Stiefel, Finger oder Gewandärmel, bei der Variante "eingelassen" braucht es z.B. einen Hammer. Das Schließen bzw. Zerstören von Toren ist ja ein häufiges Abenteuerziel... sollte schon irgendwie noch möglich sein (Bannzauber gehen natürlich immer noch, man kann sie aber in der Gruppe nicht voraussetzen).
      Wie seht Ihr das?
    • Von daaavid
      Auf Seite 122 im Mysterium steht, dass die Voraussetzung für "Aktivieren von Heiltrunk" die Zaubersprüche Heilen von Wunden, Lebensrettung oder Wundpflaster sind. Keiner dieser Zauber ist vom Thaumaturgen lernbar.
      Übersehe ich etwas, ist dies ein Errata oder soll das tatsächlich so sein, dass der Thaumaturg keine Heiltrünke herstellen soll? 
×