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uebervater

Weg zum Zweikronenreich: Fragen und Anmerkungen

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Ich freue mich, falls ihr anderen Helden Ljosgards hier ebenfalls ab und an mal eure Gedanken postet. Die AEP sollten hierbei nicht der Anreiz sein, sondern eher die Verdichtung der fantastischen Atmosphäre unserer Kampagne. Punkte sind nur ein positiver Nebeneffekt.

Aber uebervater, es versteht sich doch von selbst, dass wir selbstlosen Enthusiasten uns niemals wegen irgendwelcher AEP zu solch edlen Taten hinreißen lassen würden. :sigh:

Aber klar, Myrath! :thumbs: War nur zur Sicherheit.

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Moin Leute :cool: ,

 

ich dachte mir, da Derdet schon begonnen hat diesen Strang für die Darstellung der an der Myrkgard-Reise beteilitgten SCs zu nutzen, könnte ich hier die Vorgeschichte zum gr.Hexer Myrath beisteuern. Sie schon etwas älter und bezieht sich auf die Zeit bevor er loszog die Welt(en) zu erkunden. Wie man sieht geht auf ihn auch mein Forumsname zurück. Also wen es interessiert, dem viel Spaß :thumbs: . Fragen und Kommentare erwünscht!

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Myrath (der Kurze) Hjörvard

 

 

Als Sohn des wohlhabenden Aeglierjarls Ejnar Hjörvard und seiner Frau Svanhild wird Myrath in der südwaelischen Hafenstadt Runsgard geboren.

 

Sein Vater Ejnar bewirtschaftet in Runsgard einen nicht unerheblichen Teil der Kriegsflotte des hier ansässigen Högjarls der Aeglier und hat sich neben den Heldentaten auf blutigen Raubzügen in den milderen Regionen Midgards auch als überaus erfolgreicher Robbenjäger einen Namen gemacht, der in vielen Teilen Midgards mit großer Hochachtung ausgesprochen wird.

 

Die mit dieser privilegierten Stellung verbunden Erwartungen an Ejnar und dessen Familie bezüglich ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten, ihres händlerischen und kriegerischen Erfolgs und der Art ihrer Verhaltensweisen gingen natürlich nicht spurlos an der Kindheit Myraths, sowie der seines 3 Jahre älteren Bruders Herold und seiner 5 Jahre jüngeren Schwester Sigrun vorbei. Alle drei Nachfahren des Ejnar sollten die Sippe nach außen würdig vertreten und wurden dementsprechend erzogen. Seinen Nachfolger glaubte der allmählich alternde Ejnar lange Zeit in seinem ältesten Sohn Herold gefunden zu haben.

 

Zunächst schien er Recht zu behalten: Der Bursche entwickelte sich prächtig, war an Stärke und Größe bereits im Alter von 4 Jahren seinen Altersgenossen an Kraft und Stärke weit überlegen, was den Vater zu übermäßigem Stolz bewegte. Doch bereits in dieser Zeit, Myrath war 1 Jahr jung, machte sich bemerkbar, dass die Götter Herold zwar mit ungeheuren Kräften, nicht aber mit übermäßiger Intelligenz gesegnet hatten. Dies blieb auch Ejnar natürlich nicht verborgen, der nun einsehen musste, dass Herolds Schwäche diesen als Nachfolger unbrauchbar macht (die Gohdis in Runsgard sprachen von einem bösen Zauber auf seiner Seele, der es ihm verbietet die Welt so zu erkennen, wie sie die Götter uns offenbaren).

 

Vertraute der Familie berichteten, sie hätten mitunter das Gefühl, dass Ejnar seinen Erstgeborenen ignorierte und ihm verbot zu viel zu reden. Ein Dummkopf wie Du sollte nicht sprechen! Immerhin konnte er ihn jetzt nicht mehr als Frucht seiner Lenden präsentieren, ohne insgeheim Hohn und Spott zu ernten. Alle Hoffnungen lagen nun bei Myrath.

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Myrath konnte allerdings ebenfalls die Erwartungen seines Vaters nur teilweise erfüllen. Zwar war er von Kindheit an ein helles Köpfchen und er verstand es später (wie nur wenige) über List und Sprachgebrauch seinen Vorteil zu erlangen. Seine körperlichen Eigenschaften, wie Kraft und Größe waren allerdings im Vergleich zu seinen Altersgenossen und Freunden (von denen er nicht viele hatte) nicht so weit entwickelt.

 

Bei Lerneinheiten zu Schwert- und Axtkampf, sowie bei Raufereien unter Freunden war er oft der Unterlegene, auch wenn er mit den Waffen relativ gut umzugehen wusste. Vor allem mit der einfachen Streitaxt stand er in einem guten Lichte bei seinen Lehrern. Außerdem wurde er teilweise in erniedrigender Art von den Kindern anderer Jarls gehänselt, Kinder aus dem Volk hätten das nie öffentlich gewagt (Seht nur, wer den weiten Weg aus Dvarheim hierher gefunden hat! / Der ist so groß, wie sein Bruder schlau!). Nicht von ungefähr kommt sein Beiname der Kurze. Seine, für Waelinger, geringe Körpergröße bereitete ihm auch so manches mal seelischen Kummer und er verfluchte das Schicksal, ihm diesen Streich gespielt zu haben.

 

Für Ejnar waren diese Umstände eine Schmach. Der Volksmund erzählte sich Geschichten: Ejnar sei bei den Göttern in Ungnade gefallen und seine Kinder die Strafe dafür. Oder: Seine Zechgewohnheiten hätten seiner Furchtbarkeit geschadet. Ein weiteres Gerücht rankt sich um die Entstehung des Namen Myrath: Es wird sich zuweilen erzählt, dass der listenreich Kjull eines Nachts an das Nachtlager des vom Met berauscht schnarchenden Ejnar geschritten kam und ihm den Namen seines zweiten Sohnes ins Ohr geflüstert haben.

 

Andere Reaktionen brachte die Geburt seiner Tochter Sigrun. Sie war, und ist, das Musterbeispiel für die unsägliche Schönheit, mit der waelische Mädchen gesegnet sein können. Schon in ihrer Kindheit war sie ständig von jungen Aegliern umgeben, die anscheinend für andere Mädchen kaum mehr ein Auge hatten. Es war damals Myrath, der sich herzlich um seine junge Schwester kümmerte, während Vater und Bruder in den Kampf zogen und Mutter anderweitig beschäftigt war. Beide hängen noch heute sehr aneinander.

 

Trotz aller Unzulänglichkeiten war Ejnars Verhältnis zu Myrath deutlich besser als zu Herold. Er förderte Myrath so gut er konnte. Er erzog ihn zu einem stammestreuen, (für waelische Verhältnisse) wohlgebildeten und die Vorzüge des Adels genießenden Jugendlichen. Die Robbenjagd war lange Zeit seine große Freude. Im Alter von 16 Jahren nahmen ihn der Vater und der kampferprobter Bruder Herold das erste mal mit auf Vidhingfahrt. Entgegen den Erwartungen vieler stellte sich heraus, dass Myrath kein Feigling war, sondern durchaus in der Lage, bewaffneten Kampf zu führen.

 

Dennoch glaubte Ejnar nicht, dass Myrath sich als Jarl in seiner Familie würde durchsetzen können. Er hatte bereits einen anderen Nachfolger auserkoren: Den Sohn seines Bruders Björn, namens Ragnar. Das Verhältnis zwischen Ragnar und Myrath war, und ist, auf Grund dieser Verhältnisse extrem gespannt. Sie hassen sich und Ragnar stand Myrath äußerst mißtrauisch gegenüber. Er vermutete ständig, Myrath hege die Absicht, ihn zu beseitigen, um seinerseits die Nachfolge anzutreten.

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Myrath war zunächst enttäuscht über die, wie er meint, irrsinnige Entscheidung seines Vaters. Denn es wäre ihm die höchste Ehre gewesen sich als Jarl für das Wohlergehen und die Sicherheit Waelands und seiner Sippe einzusetzen.

 

Desillusioniert wandte er sich von den alltäglichen Dingen des Lebens ab und entwickelte ein immer größeres Intersesse an obskuren Geschichten von verwunschenen Orten in Waeland und magischen Vorkommnissen über die die Leute erzählten. Über Magie hörte man nicht allzuviel in Waeland, und wenn meist spöttisches oder Äußerungen von Wut und Haß gegen alles Arkane.

 

Diese meist ablehnende Haltung teilte Myrath nicht und er begann seinerseits etwas über arkane Künste und die in Waeland existierenden Magiergeheimbunde, die Kjulldren, in Erfahrung zu bringen. Der listenreiche Gott Kjull zählte neben der Hauptgottheit der Aeglier, Asvargr, ohnehin schon lange zu den Objekten seiner Verehrung. Angetrieben vom Wunsch nach Reichtum und Wohlstand, entwickelte er die Ansicht, dass es zuweilen sehr nützlich sein könnte, sich magischer Kräfte zu bedienen, um den in Midgard lauernden Gefahren zu begegnen, und dem Schicksal Waelands auf diese Weise nachzuhelfen. Seine Anstrengungen blieben für sein Umfeld weitgehend unerkannt. Zu sehr fürchtete er sich, seine Thesen öffentlich zu bekunden, denn ihm war natürlich bekannt, dass derartiges Gerede bereits so manchem den Kopf gekostet hat. Nur hier und da munkelt man heute, Myrath sei aus Verzweiflung und Wut über die ihm verwährte Nachfolge seines Vaters in den Wahnsinn getrieben worden und er stehe mit zweifelhaften Mächten in Verbindung. Unterstützt werden diese Mutmaßungen auch durch die Tatsache, dass sich Myrath seit der Entscheidung seines Vaters kaum mehr einen gefühlsbetonten Gesichtsausdruck abringen ließ. Tatsächlich scheint die Enttäuschung Spuren dieser Art hinterlassen zu haben. Manche sagen, auch die Farbe seiner Haut sei ausgeblichen...

 

Als Myrath 21 Jahre alt wurde, kam es zu einem ersten Kontakt zwischen ihm und einer der Kjulldren, der das Treiben und das Interesse des jungen Mannes nicht verborgen blieb. Der Kontakt wurde hergestellt über den damals 59 Jahren alten, im richtigen Leben den Beruf des Bauern bekleidenden Tjure, der sich in der Folgezeit zu einem engen Vertrauten Myraths entwickelte. Er lud ihn zu einem Geheimtreffen ein, wies ihn in die Aktivitäten der Kjulldren ein und man bot ihm an, die Künste der Hexerei an ihn heran zu tragen. Für Myrath schien sich ein Traum zu erfüllen.

 

Allmählich ließ er das normale Leben hinter sich, gab an er würde ausziehen, um das restliche Waeland zu erkunden und kennenzulernen. Stattdessen verbrachte seine Zeit mit Tjure, der in dem wissbegierigen jungen Kerl eine Bereicherung für den magischen Untergrund in Waeland sah. Ihm verdankt Myrath auch die Gesellschaft seines Vertrauten. Der Rabe, der seit Jahren ein Vertrauter Tjures war, sitzt seither nahezu ununterbrochen auf seiner linken Schulter, es sei denn, er wird geschickt, eine Aufgabe zu erfüllen. Durch ihn ,so glaubt Myrath, kann er auch in den entlegensten Regionen den Geist seines Lehrers Tjure spüren.

 

Für Myrath war es nun an der Zeit sich als Hexer einer Obrigkeit anzubieten, die ihn in den arkanen Künsten anleitet und als Mentor fungiert. Er glaubte in Kjull diesen Mentor zu sehen. In einer spätherbstlichen Vollmondnacht sollte mit Kjull eine Einigung erfolgen. An einem der verwunschenen Orte, ein Waldlichtung im hohen Norden Waelands legte er sich, wie es die Prozedur verlangt, unter freiem Himmel schlafen. Im Traum begegnete er Kjull, der Myrath als seinen Schüler akzeptierte.

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Seine lange Abwesenheit aus Runsgard und die ihm in Teilen seiner Familie nachgesagten Verbindungen zu dunklen Mächten veranlassten Ragnar, der zwar noch nicht die Nachfolge Ejnars angetreten war, aber um seine Zukunft bangte, das Gerücht zu verbreiten, Myrath habe seinem Volk abgeschworen und sei eine Gefahr für die Sippe und den Stamm. Dieser Scharlatan verbündet sich mit Verrätern, die mit Magie unser Volk vergiften während wir hier tatenlos sitzen und zusehen. Ich beschwöre Euch ihr Mächtigen: Macht seinem Treiben ein schnelles Ende.

 

Zwar konnte Ragnar nicht alle wichtigen Persönlichkeiten überzeugen, Ejnar und auch der Högjarl zum Beispiel glaubten ihm nicht, dennoch ging die Saat des Hasses auf. Einige Adelige schienen zu beabsichtigen, ihn trotz der zweifelhaften Aussagen des Ragnar, beseitigen zu lassen. Myrath treue gebliebene Angehörige sandten Boten aus und rieten ihm, Waeland für einige Zeit zu verlassen bis sich die Wogen geglättet haben. Diese Gelegenheit nutzte er und zieht seither in allen Teilen Midgards (mittlerweile auch Myrkgards) umher nach Gelegenheiten zu suchen, seine magischen Fertigkeiten zu schulen und zu verbessern. Außerdem ist er ständig bereit, Aufträge Kjulls zu erfüllen.

 

Heute (zum Zeitpunkt seiner Abreise aus Waeland) ist er ca. 22 Jahre jung und 1,67m klein. Stets in fein verziehrte Gewänder gehüllt, macht der blauäugige mit seinen hüftlangen hellblonden Haaren einen mehr oder weniger gepflegten Eindruck. Seine tatsächlich existierende Blässe und der meistens starre Blick lassen ihn zuweilen höchst unheimlich und geheimnisvoll erscheinen, was er, wenn er das Unbehagen seines Gegenüber bemerkt, sichtlich genießt.

 

Er ist aber keineswegs als fies oder böse einzuschätzen. Er neigt nur manchmal dazu seine eigenen und Kjulls Interessen über alles andere zu stellen, was ihn zu durchaus ungewöhnlichen Verhaltensweisen veranlassen kann. Ansonsten ist er zwar Freundschaften zu anderen Abenteurern nicht abgeneigt, vermeidt es aber zu redseelig zu werden. Über seine Vergangenheit zum Beispiel redet nicht viel, macht aber auch keinen Hehl daraus . Vor allem, wenn er zu viel getrunken hat, neigt er zu Überheblichkeit und übertreibt gerne in seinen Erzählungen. Anderen Waelingern gegenüber, versucht er seine Absichten geheim zu halten. Fremden gegenüber ist er tolerant, und ist aber meist belustigt (nicht spöttisch!) über fremde Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Versuche ihm eine fremde Religion aufzuschwatzen können ihm sogar einen herzhaften Anfall schallenden Gelächters abgewinnen. So wirklich aus der Ruhe zu bringen ist er eigentlich nur, wenn man seine Götter gar zu sehr beleidigt oder schlecht über seine Schwester Sigrun redet!

 

Sie ist übrigens die einzige, die er ständig vermisst und zu der er nach Möglichkeit ständig schriftlichen Kontakt hält. Seinem Vater gegenüber hegt er gemischt Gefühle: Einerseits ist er noch tief verbittert über die Entscheidung, Ragnar zu seinem Nachfolger zu machen. Andererseits fühlt er tief in sich, woher er kommt und wohin er eigentlich gehört... Wann wird der Tag kommen, seinem Widersacher die Nachfolge streitig zu machen?

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Vorerst wird er seinen Widersachern nicht gegenübertreten, denn er befindet sich mit seinen langjährigen Gefährten auf Myrkgard. Zu seinem äußeren Erscheinungsbild und seinem Gemütszustand nach der Ankunft in der Elfenstadt Celeduin lässt sich folgendes sagen: Die schwindende Kraft seines Mentors Kjull geht nicht spurlos an ihm vorbei. Er spürt nur zu deutlich, dass er schnell die von Kjull in seiner Vision geforderten Artefakte finden und an ihren Bestimmungsort bringen muss. Sonst scheint seine Macht dem Untergang geweiht. Aus diesem Grunde hat das Artefakt höchste Priorität. Der weiter oben beschriebene Pakt zwischen den Gefährten hat für ihn einen ideellen und einen praktischen Wert. Zum einen hat der eher verhaltene Hexer seine Gefährten zu schätzen gelernt. Als Freunde sogar! Zum anderen war es für ihn die einzige Möglichkeit mit einer schlagfertigen Gruppe in Richtung der Salzsümpfe aufzumachen und die Artefakte zu suchen.

 

Auch die dunkelen Lichtverhältnisse auf Myrkgard und die Zeit haben den Hexer gezeichnet. Mittlerweile hat er die 35 Jahre überschritten und es scheint im Zwielicht der düsteren Wälder des Moretheliande als sehe er manchmal älter aus, als es ein menschliches Wesen je werden könnte. Nachdem Erlebnissen mit den schwarzen Einhörnen, dem Marid und dem schwarzen Baumhirten schien es allen im dünnen Lichtschein ist Myrath innerlich zu tiefst aufgewühlt. "Was geschieht mit mir? Die alte Welt ruft meinen Namen, als wolle sie mir sagen, ich bin noch nicht verloren. Doch ich verliere meinen Verstand. Diese verfluchten Elfen. Ich hasse sie!!!" In dieser Zeit des Wahns schien es den anderen Abenteurern als hätten sie im dünnen Lichtschein, der schwach durch die Baumwipfel fiel einen noch älteren und düsteren Myrath gesehen (man achte nicht auf den Kessel; den hat er im Moretheliande nicht ;) ).

Myrath gealtert unter dem Einfluss von Crom-Cruach

 

Zu seiner eigenen Erleichterung schwindet der Hass auf die Elfen bei der Ankunft in Celeduin. "Ich schöpfe Hoffung! Meine Freunde, wenn sich eine so prächtige Stadt inmitten dieses düsteren Molochs erhalten kann, dann ist noch nicht alles Lebenswerte in dieser Welt vernichtet!!! Wir müssen diesen Hort der Ruhe für uns nutzen, um uns auf die weiteren Aufgaben vorzubereiten. Lasst uns hier unseren Pakt erneuern!!!" Die neue Hoffung scheint sogar sein düsteres Gesicht etwas aufzuhellen. Doch wie wird es nun weitergehen? Wird der Hass auf die Elfen wiederkehren die ganze Stadt gegen ihn aufbringen? Vielleicht kann er bei den Weisen der Elfenstadt Rat bekommen...

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Wann geht's denn weiter? :?:

 

Viele Grüße

hj

Wir hoffen, dass es vor Weihnachten weiter geht!!!

 

Gruß, Myrath

Wahrscheinlich geht's am 19.12. weiter.

 

Grüße,

 

uebervater

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@Myrath: gute Idee, deinen Hintergrund hier hinein zu verfrachten. Textlich kannte ich ihn ja schon, und habe dementsprechend auch seine Qualität gelobt und belohnt. :D Aber auch dein Post zu Myraths Gedanken in der jetzigen Situation auf Myrkgard hat mir sehr gut gefallen.

 

Eine detailliertere Reaktion auf Hintergrund wie letzten Post erhältst du per PN.

 

@Myrath, Ghim, Derdet, Isgrimm und Feanor (sofern du es mal ins Internet schaffst - ;)): Ich werde mich zu ähnlichen Post eurerseits hier immer nur kurz äußern, der Rest folgt per PN.

 

Bitte beachtet auch, dass ihr mir eure Texte zur Verfügung stellen solltet, bevor ihr sie veröffentlicht. Myrath z. B. hat etwas Wichtiges bei seinem Hintergrund vergessen, was meiner Meinung nach der Vollständigkeit halber dann auch hier rein gehört. Denn, wie ihr euch erinnert, lebte auch seine Hintergrundgeschichte bereits ohne euer Zutun weiter - denkt an das waelische Drachenschiff, dem ihr einst noch auf Ljosgard begegnet seid! Ich habe Myrath aber bereits darüber in Kenntnis gesetzt.

 

Naja, wir werden's ausbügeln! :satisfied:

 

Grüße,

 

uebervater

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Ich habe gerade nochmal in Weg zum Zweikronenreich: Myrkgard-Kampagne nachgelesen. Denn auch dort hatte ich einen Hinweis auf die Weiterentwicklung von Myraths Hintergrund gegeben: seht euch Beitrag #4 an.

 

Korrigierenderweise muss ich aber leider anmerken, dass ihr das Wort "Onkel" durch "Vater" ersetzen müsst. Wie gut, dass wir den Strang "Fragen und Anmerkungen" haben! :-p

 

Grüße,

 

uebervater

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@ Myrath: Sehr schön Deinen Hintergrund nochmal online zur Verfügung zu haben. Sehr detaillierte Ausführung.

 

Du willst den Pakt erneuern? Können wir gerne tun, solange Du die Elfen in Ruhe lässt... :lookaround:

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Celeduin... Die letzte freie Stadt der Elfen im düsteren Moretheliande. Der Ort, an dem die grausame Herrschaft der dunklen Meister auf Myrkgard noch in weiter Ferne zu liegen scheint. Atemberaubend schön... Und dennoch liegt der Duft der Trauer und Gefangenschaft über dieser Stadt. dachte Ghim als er mit seinen Gefährten unter der Führung von Felindriel und ihren Kriegern die Ausläufer der Stadt in den Wipfeln der riesigen, immer noch wachsenden und lebenden Bäumen erblicken konnte. Geblendet von der Anmut und der Perfektion der elfischen Kunst, ihre Behausungen und Paläste in schwindelerregenden Höhen zu bauen, fiel es Ghim sichtlich schwer, seinen Mund wieder zu schließen. Er blieb kurz wie angewurzelt stehen.

 

Selbst er, ein Zwerg aus den riesigen und erhabenen Hallen Dvarheims am Rande der waelischen Schädelberge, hätte sich niemals träumen lassen, dass man so filigran und mit einer derart kunstfertigen Akribität solch wunderschöne Ornamente, massiven Paläste, Häuser und Brücken zwischen den jahrhundertealten Baumriesen bauen könnte. Sich immer höher um die Bäume windende Treppen, teilweise sogar ganze Plätze der Ruhe beherbergenden Bauwerke aus Holz... all das war ihm noch niemals unter die Augen gekommen. Eindrucksvoll! Wahrlich Gigantisch!

 

Sie müssen in den Jahren der Verfolgung und Gefangenschaft, oder eher Gebundenheit an den düsteren Wald, ihre Baukünste zu wahrer Meisterschaft gebracht haben. Sie hatten viel Zeit und Geduld... Nein, nein, die Einsamkeit und Trennung von ihren Brüdern und Schwestern in den anderen Städten gab ihnen die Fähigkeit. Sie haben die Schönheit für ihre im Kampf gegen die Seemeister Gefallenen verewigt... rang Ghim in seinem Kopf nach Gründen für diese mächtigen und anmutigen Bauten aus Holz. Er wusste, dass die Spitzohren schon seit undenkbaren Zeiten einen sehr ausgeprägten Sinn für Schönheit und Reinheit hatten, aber das es sogar soweit geht, hätte er nicht gedacht.

 

Die Elfen, welche die Besucher erspähten, betrachteten sie mit Neugierde und Argwohn zugleich... Wer sind diese Fremden? Zwei Menschen, ein Kerguul, einer ihresgleichen und ein Zwerg! Was wollen sie hier? Mussten die vielen Augen, die die Fremdlinge betrachteten denken. Ghim spürte ein seltsames Unbehagen, konnte er doch nicht deuten, ob die vielen Blicke der Spitzohren Freund- oder Feindschaft verrieten. Dann überwog doch die Neugierde in den Blicken der Elfen und Ghims Unbehagen verschwand...

 

Harrh, ich hätte es mir niemals träumen lassen, dass mir bis zu diesem Punkt, eine Stadt der Spitzohren bisher der liebste Platz auf unserer Reise sein wird. Hoffen wir, dass die Ruhe bleibt und wir uns ein wenig erholen können. Es erwarten uns noch allzu viele Gefahren auf unserem Weg ins Zweikronenreich. Bei diesem Gedanken, fasste Ghim mit seinen schweren Handschuhen fest an den hölzernen Schaft seiner an seinem Gürtel hängenden Axt und stapfte den anderen hinterher...

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@ uebervater:

Stell doch bitte einen Link zu deiner NSC-Sammlung hier in die NSC-Sammlung unter Gegenspieler. Bisher scheinen deine Charaktere nicht nur auf Myrkgard verwendbar zu sein.

 

Danke,

Hornack

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Die Schönheit, der Anmut und das blühende Leben der Stadt faszinieren bei der Ankunft in Celeduin Myrath, wie auch den Rest der Helden. Doch nicht lange sollte das Interesse am elfischen Leben in Celeduin währen...

 

Denn schon während des Gesprächs mit dem Rat der Weisen bemerkt er, dass er hier mehr geduldet als willkommen ist. Das, was sich ihm während der langen Studien der menschlichen Aufzeichnungen in den Hallen des Wissens über die Götterwelt in seiner Heimat Waeland offenbart, lässt ihn nachdenklich werden.

 

Bei unzähligen Bechern heißen Tees brütet er über den Schriften, die er zu den Götterkriegen in Waeland vorfindet...so erscheint es zumindest den Gefährten...doch der Schein trügt...Draußen ist es dunkel...Sturm...Regen prasselt gegen das Fenster vor dem er sitzt...er beginnt nachzudenken...

 

Kjull in einer Allianz gegen die restlichen Götter meines Volkes? Er lehnt sich gegen Asvargr auf, den Gott meines Volkes? Und gegen Wyrd, die Weise? Was kann das bedeuten? Was bedeutet es für mich? Er ist mein Mentor. Schwindet seine Macht so schwindet doch auch meine. Auch mit seinem Freund Ghim, der es schafft die Gedanken des Hexers zeitweilig aufzuhellen, spricht er über seine Gedanken. Ghim mein Freund, ich bin der Macht Kjulls erlegen. Ich bin ihm ein Diener und ich bewundere ihn. Ich bin stolz auf die Macht, die er mir verleiht. Doch bin ich nicht auch ein Angehöriger meines Volkes? Bin ich nicht ein Aeglier? Bin nicht auch ich mit den Erzählungen über den mächtigen Asvargr aufgewachsen und habe nicht auch ich ihn immer verehrt? Ist es nicht genauso mit der Weisheit Wyrds? Wie soll ich die Vorkommnisse der waelischen Götterwelt Myrkgards für mich deuten?

 

Er scheint gespalten in seiner Selbstwahrnehmung als Hexer oder als Waelinger. Und dazu kommt noch dieses überwältigende Gefühl, wenn Crom-Cruach nach ihm greift. Macht es nicht etwas aus ihm was er gar nicht sein will? Ein willenloses Werkzeug irgendeiner Macht? Während der gemeinsamen arkanen Studien mit dem Elfenmagier Malmir (dieser bringt ihm Liniensicht und Fesselbann bei) fragt er diesen nach einem Weg Crom-Cruach zu besiegen. Malmir antwortet ihm: Nur dein Wille kann die böse Macht bezwingen. So richtig weiß Myrath nicht was er mit dieser Antwort anfangen soll. Er beschließt zunächst sein Ziel, das Erlangen des magischen Gegenstands, der Kjulls Macht auf Myrkgard retten könnte, weiter zu verfolgen. Der weitere Weg würde ihm schon zeigen, was er damit anfangen soll...

 

Doch als Myrath auf dem Weg mit seinen Gefährten zu Yngun-Yblach, der Spalte der Finsternis, erneut von der schwarzen Lebenskraft erfasst wird, merkt er, dass er nicht stark genug ist ihr zu widerstehen. Der Hexer scheint Hexer genug zu sein, um ein Bündnis mit Crom-Cruach nicht abschlagen zu können... :headbang:

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Ghim tritt einen Schritt näher an den unheiligen Ort Crom-Cruachs heran und dreht sich zu seinen Gefährten und den Begleitern Celeduins um. Mit energischem Blick spricht er sie an, blickt ihnen nacheinander tief in die Augen, das Feuer des Mutes und der Entschlossenheit flackert in seinen blauen Zwergen-Augen... In der einen Hand sein Schild, in der anderen fest umklammert den Schaft seiner Axt...

 

Freunde,.. Helden Ljosgards! ... Soweit sind wir gekommen, das düstere Geheimnis von Yngun-Yblach, dem Ort an dem sich die Kraftlinien Crom-Cruachs vereinigen, der Ort, der von schwarzen Baumhirten bewacht wird und die Düsternis, die jedes lebendige Wesen zu verschlingen droht, liegt nahe vor uns. Zu beschwerlich war bisher unsere Reise durch den Moretheliande, als dass wir nun, kurz vor dem Ziel unsere Aufgabe aus den Augen verlieren dürfen.

 

Denkt an Celeduin, an alle noch freien Elfen, Menschen und Gnome in diesem Finsterwald, die es geschafft haben, die dunkle Lebenskraft soweit von sich zu stoßen, dass neues Leben in Ihrem Wald entstanden ist. Denkt an die freien Seelen, die in uns einen kleinen Teil ihrer Hoffnung auf Veränderung gelegt haben. WIR waren diejenigen, die ihren Mut und Tatendrang anboten, um diesem Ort auf den Grund zu gehen. WIR haben uns der Aufgabe gestellt, das Geheimnis um Yngun-Yblach zu lösen und wenn möglich, das Leben zurück in diesen Wald zu bringen. Die Augen ganz Celeduins blicken auf uns...

 

(dabei hebt er seine Axt und streckt sie in den düsteren Himmel)

 

WIR dürfen uns nicht fürchten! Harren wir der Dinge und wagen es nicht, diesen Ort zu betreten, hat Crom-Cruach über uns gesiegt. Ich sage NEIN... Wir werden für das einstehen, was wir geschworen haben. Jeder zweifelt gerade an seinen Innersten Grundfesten, auf denen seine Motivation beruht...

 

(sein Blick schweift auf die beiden zögernden Elfen...)

 

Feanor, Felindriel... Ihr beide fürchtet diesen Ort, da die dunkle Lebenskraft Crom-Cruach hier mächtig ist. Sie hat eure Brüder und Schwestern zu dunklen, unheiligen Geschöpfen werden lassen. Nun fürchtet ihr, das Gleiche könnte euch wiederfahren und dennoch habt ihr euch in Celeduin entschlossen, den Weg an diesen düsteren Ort zu beschreiten! Ihr beide wollt das Geheimnis um diesen Ort lüften, um eurem Volk die Angst zu nehmen und die Augen zu öffnen. Lasst euch nicht unterjochen von Crom-Cruach... Steht für die Freiheit eures Volkes ein. Findet euren Mut wieder!

 

(dann geht er zu dem kleinen Halbling, der zitternd den Griff seiner Keule fest umklammert und legt seine schwere Hand auf die kleine Schulter...)

 

Derdet, mein kleiner Freund. Ich merke, die Angst ist groß in die dir. Zu unbekümmert war dein Leben im Halfdal und niemals hättest du gedacht so große Taten zu vollbringen. Dennoch bist du hier. Fürchte dich nicht! Zu Stolz ist dein Herz, zu groß der Mut in diesem kleinen Geschöpf... Lasse dich nicht erschrecken! Du weißt, dass du zu wesentlich mehr fähig sein musst und auch wirst, wenn wir deine Heimat befreien wollen. Ich weiss, du kannst es!

 

 

(er nickt dem kleinen Halbling wohlwollend zu... dann blickt er Myrath ernst an und geht entschlossen auf ihn zu...)

 

Du weißt um die Macht Crom-Cruachs nur zu gut, mein alter Freund. Seit deiner Begegnung mit dem schwarzen Einhorn wächst die dunkle Lebenskraft in dir unaufhörlich und dennoch besitzt du tief in deinem Innersten das Wissen, das diese Macht der falsche Weg ist. Lass sie nicht von dir Besitz ergreifen... Erwehre dich ihrer und finde zurück zu deiner selbst. Niemals würde ich die dunkle Macht über dich siegen lassen, dass weißt du zu gut. Nun fasse neuen Mut und überwinde die dunkle Macht. Gerade an diesem Ort können wir dich besser gebrauchen, wenn du Herr deiner Sinne und Fähigkeiten bist. Vertraue meinen Worten... (dabei mit innigem Blick tief in Myraths Augen) Lasse in mir keine Zweifel an dir aufkommen, Myrath! Denn, ich vertraue auch DIR!

 

(zu allen)

 

Lasst euch nicht von dem Einfluss dieses Ortes übermannen. Wofür sind wir hier? Um kurz vorher zu scheitern? NEIN!

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...nur um selbstverständlich auch wieder zu ihnen zurückzukehren!

 

Die nächste Sitzung wird voraussichtlich bis Herbst 2005 unsere vorerst letzte Myrkgard-Sitzung sein und die Erlebnisse der Helden Ljosgards im Moretheliande abschließen.

 

Die kreative Pause habe ich nötig, um in der Vorbereitung und im Leiten der nächsten Abenteuer der Helden die gleichen Qualitätsmaßstäbe erfüllen zu können, wie bisher. Unsere Gruppe wird - wenn auch nicht immer in voller Besetzung - zunächst andere Charaktere spielen und den Blick wieder auf Ljosgard richten, wo auch noch viele kleinere Abenteuer darauf warten, bestanden zu werden.

 

Meine Spieler und ich freuen uns aber bereits jetzt riesig auf die Sitzung im nächsten Herbst, wenn die Helden ihren spannenden Weg auf der Schwarzen Sphäre fortsetzen werden! :turn:

 

Grüße,

 

uebervater

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Ja, die Pause wird bald kommen... Sicherlich wird es eine harte Zeit, so ganz ohne die Helden Ljosgards. :( Ich werde die heroischen Aktionen, wilden Kämpfe, ausgelassenen Feiern, mit-Film-Zitaten-um-sich-werfen :D und das Zusammenspiel mit Myrath, Derdet, Feanor und Isgrim vermissen. :cry:

 

Oh Herbst, bitte komm sehr bald!!!

 

Irgendwann im Herbst wird es dann sein, dass ich den guten alten Ghim aus meinem Ordner nehme, den Staub abklopfe und meine Würfel für ihn schon mal wieder warm würfle... ;) Ja, die Zeit wieder kommen!

 

Aber vorerst haben wir noch den 12.02., wo wir weiter Geschichte schreiben können! :rotfl:

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