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Chryseiische Städte


Caradoc

Empfohlene Beiträge

Hi zusammen

Gibt es irgendwo oder hat jemand eine Liste und Beschreibung der chryseiischen Städte oder gar eine Karte des Landes?

 

Man findet immer wieder die Erwähnung in irgendwelchen Büchern und Abenteuern, aber eine richtige Beschreibung oder auch nur Auflistung habe ihc noch nirgends gefunden.

 

Hat jemand sowas?

 

Mit Dank

Caradoc

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Meines Wissens gibt es keinerlei offizielle Quelle, in der Informationen über Chryseia zentral zusammengefasst sind. Allerdings tauchen in vielen Werken (Reglen, Quellenbände, Abenteuer etc.) natürlich zahlreiche Punkte zu diesem Land auf.

 

Wahrscheinlich werden wohl gewisse Bereiche in dem (2002 oder 2003?) kommenden Quellenbuch zu Valian/Küstenstaaten abgedeckt werden. Aber nichts Genaues weiß man hier nicht.

 

Für mich selbst habe ich vor eineinhalb Jahren mal viele Quellen (so ziemlich alle offiziellen Publikationen über Midgard) ausgewertet und daraus einen persönlichen Landesführer Chryseia erstellt. Evtl. wird der irgendwann (verkürzt und ohne lange Zitate aus den Quellenbüchern) nochmal bei Midgard-Online ins Netz gestellt.

 

Karsten Wurr

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  • 3 Monate später...
  • 1 Monat später...

Quote from Karsten Wurr, posted on Aug. 15 2001,14:29Quote:

<span id='QUOTE'>Na, prima, dann kann ich ja endlich ernsthaft anfangen, etwas über Chryseia zu schreiben.</span>

 

Das halte ich für eine hervorragende Idee... muss ja kein ganzes Quellenbuch sein (das erschiene dann nämlich wohl um 2008), aber ein Beitrag wie der über die Tegarische Steppe im neuen GB würde mich wahrhaftig in einen unbeschreiblichen Glückszustand versetzen. Ein Trostpflaster für den Chryseia-Abenteurer gibt es aber ja jetzt schon: Palabrion liegt schließlich in diesem wunderschönen Land.

 

Anmerkung: Die Idee, deinen Chryseia-Führer auf die Midgard-Homepage zu stellen, ist klasse!!!

 

Viktor

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  • 3 Monate später...

Im DFR steht, dass Chryseia aus mehreren unabhängigen Stadtstaaten besteht (S.56). Ich bin jetzt einfach mal davon ausgegangen, dass es sich dabei um Palabrion, Ikonium, Argyra, Kroisos, Diptyche und Thalassa handelt.

 

Nun hat das bei mir eine ganze Reihe von Fragen aufgeworfen:

 

1. Wie groß sind diese einzelnen Staaten? Damit meine ich, wo verlaufen die Grenzen?

 

2. Wie sehen diese Grenzen dann aus? Werden sie beschützt und gibt es dann z.B. unterschiedliche Wareneinfuhrbestimmungen, Zölle usw.?

 

3. Gibt es  eine Art gemeinsame Regierung/Komission o.ä., die einheitliche Richtlinien, also z.B. gemeinsame Steuern, die gleichen Münzen etc. beschließt oder wird das alles in jedem Stadtstaat einzeln geregelt?

 

4. Falls es gemeinsame Richtlinien usw. gibt, wie wird dann mit Thalassa verfahren? Bildet das eine gänzliche Ausnahme oder sitzt der Mendarch von Thalassa dann z.B. mit dem Oberhaupt von Ikonium an einem Tisch?

 

Ich hoffe, ich habe euch jetzt nicht zuviele Löcher in den Bauch gefragt wink.gif

 

Viele Grüße,

Saijidat

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Anzahl der Stadtstaaten: Hier ist bisher noch keine Regelung getroffen worden. Für deine Annahme spricht allerdings sehr viel ...

 

Frage 1: Ist alles noch nicht geklärt, da es bisher kein QB oder offizielles Material zu Chryseia gibt. Löchert mal ruhig den Glob. Mod. Karsten Wurr, vielleicht hat er ja Lust, eben solches zu tun, ähem ...

 

Frage 2: Grenzverlauf ist bisher nicht festgelgt. Es wird je nach Stadt aber unterschiedliche wenn auch ähnliche Rechtskreise geben. Verbindendes Element in Chryseia ist m.E. die Religion, vertreten durch die jeweiligen Patriarchen der Stadtstaaten.

 

Frage 3: Regierung? Wohl kaum. Ich würde Chryseia als sehr, sehr lockeren Städtebund ansehen (wenn überhaupt) ...

 

Frage 4: Thalassa bildet einen Sonderfall und wird hier im Forum in Form eines eigenständiges Projekt durch eine genügende Anzahl von Mitarbeitern ausgearbeitet. Aber auch hier ist noch fast alles im Fluss ...

Wenn der Mendarch von Thalassa mit jemanden an einem Tisch sitzt, weiß sein Gegenüber im Regelfall nicht, wer da mit ihm an einem Tisch sitzt; der Mendarch wahrt sein inkognito und ist auch ansonsten eine überaus rätselhaft-mysteriöse gleichwohl recht mächtige Person in Chryseia (und auch darüber hinaus).

 

Ciao,

Dirk.

 

 

 

 

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Mir fällt keine Quelle ein, die eine deiner Fagen beantwortet, mein gesundes Halbwissen über die Geschichte lässt mich folgendes vermuten:

 

1) Die Grenzen sind fliessend. Die Dörfer sind den Städten tributpflichtig (Nahrungsmittel), manche Dörfer zahlen gar nicht, andere an mehrere Städte. Nur die Stadt selbst und die von den Bewohnern bewirtschafteten Felder gehören zum Staatsgebiet

 

2) Geschützt wird die Stadtgrenze (mit Mauer und Toren), hier wird Zoll kassiert.

 

3) Stadtstaaten zeichnen sich genau dadurch aus, dass sie wie kleine Staaten alles selbst machen. Einzig die Priester haben soetwas wie städteübergreifende Gremien (glaube ich irgendwo gelesen zu haben.)

 

4) Thalassa ist eine von Gesindel bewohnte Ruine, mit sowas verkehrt man nicht.

  • Like 1
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Neben den erwähnten großen Stadtstaaten gibt es noch eine ganze Reihe kleinerer Gemeinwesen. Diese sind sicher teils unabhängig, teils mit den größeren Städten verbunden. Thalassa nimmt dabei eine Sonderstellung ein und bildet eher einen "rechtsfreien" Raum als einen Staat.

 

zu1. Die Größe der einzelnen Staaten ist bisher nirgendwo definiert worden. (Das Projekt "Palabrion" des Gildenbriefs wird das zumindest für diese Stadt vielleicht bald ändern.)

 

zu 2. Das gleiche gilt für die Art der Grenzen und Zölle.

 

zu 3. Eine gemeinsame Regierung gibt es meines Wissens nicht. Eine enge Klammer bildet jedoch die chryseische Kirche. Deren Oberhäupter, die Patriarchen und Matriarchen der größeren Städte treffen sich zumindest zeitweis zu gemeinsamen Beratungen. (Einige Informationen zum Thema Kirche und anderen Dingen des chryseischen Lebens finden sich in Gerd Hupperichs Abenteuer "Ein Hauch von Heiligkeit".)

 

zu 4. Dass der Mendarch überhaupt mit irgendwem an einem Tisch sitzt, ist zu vermuten. Über die Art seines Einflusses auf die chryseische Politik sollte wohl besser nur spekuliert werden. (Allerdings arbeitet die Thalassa-Arbeitsgruppe dieses Forums daran heftig.)

Im Prinzip hat jeder Spielleiter noch freie Hand bei der Getsaltung Chryseias. Und die Löcher fragst du natürlich nicht, die sind real!

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Was außer den drei großen Glaubengemeinschaften, die ja miteinander verquickt sind, bildet dann den Rahmen der aus einer Anhäufung von Stadtstaaten und vieleicht einigen kleinen Fürstentümern dazwischen das Land Chrysaia macht?

 

Müßte man Chrysaia nicht eher als Subkontinent betrachten, dessen Eigendefinition über eine gemeinsame Kultur geht? Denn ein Staat oder Land als solches definiert sich doch eher über die Regierungsansprüche.

 

 

Barmont, der sich immer wieder wundert, auf was für Fragen er hier im Forum gestoßen wird.

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Hallo,

 

erstmal wieder Danke für die Antworten.

 

1) Wenn es sich dabei aber um keinen oder nur sehr lockeren Städtebund handelt, wie ist das dann z.B. mit dem Militärwesen, Münzen prägen usw.? Dann könnte ja einfach eine der Städte eifrig aufrüsten und eine andere überrennen o.ä. und jede Stadt seine eigene Währung oder wie?

Wie ist es eigentlich, wenn ein Städtebund besteht mit dem Militärwesen bzw. Währung? Mal ganz blöd gefragt, was zeichnet einen Städtebund eigentlich aus? Ich merk mal wieder, dass ich eigentlich keine Ahnung habe...

 

2) Die Stadtmauern um die großen Städte finde ich logisch, auch dass die Grenzen fließend sind. Allerdings muss ich sagen, dass ich der Einfachheit halber die Zölle u.ä. nicht zu sehr in ihrer Höhe schwanken lassen würde. Da fallen mir noch die Stadtwachen ein. Gibt es eigentlich dann auch "normale" Stadtwachen oder übernehmen diese Aufgabe nur die Ordenskrieger?

 

3)Die Idee, dass die Religion das verbindende Glied in Chryseia darstellt, gefällt mir sehr gut.

 

4)Das habe ich mir schon gedacht, dass Thalassa eher ausgenommen wird. Und wenn es sowieso keine übergeordnete Regierung gibt, ist das ja auch kein großes Problem.

 

@DiRi: Wie läuft es denn mit dem Quellenbuch für Thalassa? Habt ihr schon einen Erscheinungstermin im Kopf?

 

@Barmont: Genau das habe ich mich auch gefragt.

Damit die Religion das Land zusammenhält, muss sie dann ja auch für die Bevölkerung extrem wichtig sein, schätze ich. Das "praktische" an dem Glauben in Chryseia sehe ich gerade darin, dass die verschiedenen Glaubensrichtungen sich nicht bekämpfen, wie beispielsweise in Eschar.

Da würde ich dir dann auf jeden Fall zustimmen, dass Chryseia wohl eher kein "richtiger" Staat ist, sondern eher ein Landstrich.

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Grüsse

 

Man kann sich Chryseia am besten als Ansammlung selbstständiger Städte und Städtchen vorstellen, wie im antiken Griechenland. Die grössten Städte sind halt nur die reichsten und haben ein paar kleinere Gemeinwesen mehr oder weniger im Schlepptau.

 

Das Militär geht kaum über eine Bürgermiliz nach Einkunft hinaus (s. Athenische Heeresverfassung). Für irgendwelche Aktionen kauft man lieber Söldner ein. Alba ist da ein sehr guter Markt.

 

Die grossen Städte verhindern zudem fleissig, dass irgendwer von Ihnen die Oberhand gewinnt und auch den Nachbarstaaten ist so ein lockerer Haufen lieber als ein Zentralstaat.

 

Als "Bund" definieren sich Volk und Städte allein durch ihre Kultur, Geschichte und Religion. Dazu noch die "Chryseiischen Spiele", die direkt von den antiken Olympischen Spielen abstammen. Empfehle daher geschichtliche Lektüre aus dieser Zeit für eine Vorstellung von Land und Politik.

 

Viel Spass beim Lesen...

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Hiho, die Sache mit den albischen Söldnern im Sold chryseischer Städte ist schon offiziell, wie mögen wir doch alle dieses Wort, zu sehen. Die Kriegsakademie in Ikonium im Herold, so nett sie ist, hingegen nicht unbedingt. Natürlich kann es damit aber jeder in "seinem" Midgard halten wie er will.

 

Außerdem bedeuten Bürgermilizen nicht, dass Chryseia bzw. chryseische Städte nicht wehrhaft sind. Da sie reich sind, können sie sich gute Leute (Sölnder) und davon 'ne ganze Menge, gute Waffen und Ausrüstung und einige nette magische Gimmicks leisten. Auch die Flotten chryseischer Städte sind nicht zu verachten, ist doch Phyret, der (ikonische) Feuerregen, eine weithin gefürchtete chryseische Spezialität ...

Warum also die eigenen Leute in Massen für den Militärdienst zerschinden, wenn man für gutes Geld schlagkräftige Söldner aus Alba und anderen Ländern "kaufen" kann? Das spricht doch durchaus einer großen (albischen) Landnahme entgegen. Des weiteren mag ja die eine oder andere Stadt hier einen anderen Weg gehen; auch die angesprochene Kriegerakademie von Ikonium kann so immer noch implementiert werden, derartiges ist aber nicht typisch für das chryseische Militärwesen.

 

Ciao,

Dirk.

 

 

 

 

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Hallo Dirk,

 

wie ist das dann eigentlich mit dem Verhältnis zwischen Alba und Chryseia? Ich dachte, das wäre nicht so gut, weswegen ich mir albische Söldner auch nicht so gut vorstellen konnte.

 

Deine Argumente für Bürgermilizen finde ich einleuchtend, danke für die Aufklärung!

 

Tschüs,

Saijidat

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Der normale Albai hat keine (größeren) Vorbehalte gegen den Chryseier. Er weiß, dass diese Südlande reich sind und er hier gutes Geld durch seinen starken Waffenarm machen kann. Die albischen Fürsten hingegen schauen begierig über die Grenzen auf die reichen chryseischen Städte und träumen von Landnahmen (vgl. die dahingehend angedeutete Entwicklung im GB Artikel zu Palabrion). Das ändert aber doch nichts am albischen Söldnerwesen in Chyrseia. Wie wollen landbegierige albische Fürsten denn verhindern, dass sich Albai in Chryseia, also außerhalb ihrer Rechtsgewalt, als Söldner verdingen? Ich sehe hier keine Widersprüche.

 

Ciao,

Dirk.

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Auch in Alba gibt es genügend nachgeborene Söhne und Töchter, die sich als Söldner verdingen mussen. Die interessiert dann nicht, was ihr Landesherr gut fände, sondern wer am besten bezahlt. Und das dürften im Zweifel die chryseiischen Stadtstaaten sein. Das Söldnerwesen passt jedenfalls sehr gut in den Hintergrund. Auch das byzantische Reich (und die Oberitalischen Städte) hat sich überwiegend auf Söldner verlassen. Dabei haben diese dann auch oft das Stadtregiment übernommen.

 

Und natürlich kannst Du davon ausgehen, dass die einzelnen Städte regelmäßig versuchen werden, einander zu erobern. Da sie dass alle zusammen tun, und eifersüchtig darüber wachen, dass keine eine Hegemonialstellung bekommt, entsteht ein wunderbares Gleichgewicht. Ist einer zu mächtig, verbünden sich die anderen gegen ihn und stutzen ihn zurecht. Das Bündnis zerfällt danach sofort wieder. Usw.

 

Fest Grenzen sind im Ma allgemein eher unüblich. Die meisten Staaten definierten sich über den Personenverband, nicht über das Staatsgebiet.

Ich würde davon ausgehen, dass die einzelnen Dörfer nicht nur tributpflichtig sind, sondern direkt zu einer Stadt gehören. Sie sind Bürger der jeweiligen Stadt. Nur dass sie nicht innerhalb der Stadtmauern wohnen. Im Kriegsfall dürften sie sich hinter die Stadtmauern zurückziehen.

 

Das jeweilige Staatsgebiet dürfte auch nicht allzugroß sein, da die meisten Staaten sich doch eher über Handel als über Landwirtschaft konstituieren. Zu viel Land ist schlicht zu schwer zu verteidigen.

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat </td></tr><tr><td id="QUOTE">Wie wollen landbegierige albische Fürsten denn verhindern, dass sich Albai in Chryseia, also außerhalb ihrer Rechtsgewalt, als Söldner verdingen?<span id='postcolor'>

Ok, stimmt.

</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat </td></tr><tr><td id="QUOTE">Das jeweilige Staatsgebiet dürfte auch nicht allzugroß sein, da die meisten Staaten sich doch eher über Handel als über Landwirtschaft konstituieren. Zu viel Land ist schlicht zu schwer zu verteidigen.<span id='postcolor'>

Bedeutet das also, dass eigentlich nur die größeren Städte Milizen haben und die Dörfer außenrum uninteressant für die Fürsten etc. sind?

 

Gruß,

Saijidat

 

---

War mal so frei und habe die häßlichen quotes rausgenommen ... ´dayafter.gif

 

Dirk.

 

 

 

 

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Hier stellt sich die Frage, wie weit reicht der Einfluß eines Fürsten überhaupt? Innerhalb seiner 'Hauptstadt' hat er vermutlich eine gute Kontrolle über alles. Außerhalb der Stadt sieht das Bild aber anders aus. Hier wird nur derjenige beschützt, welcher a) nützlich für den Stadtstaat ist und b) Steuern zahlt bzw. über einen Vertrag an den Stadtstaat gebunden ist.

Deshalb haben sich wahrscheinlich in vielen Teilen Chryseias kleine Dorfgemeinschafte zusammengetan, um sich selber vor Räubern etc. schützen zu können. Einige dieser Gemeinschaften steigen vielleicht irgendwann selbst zu Stadtstaaten auf, andere fallen ihren Nachbarn zum Opfer... devil.gif

 

 

Best,

 

der Listen-Reiche

  • Like 1
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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Saijidat @ Jan. 30 2002,12:27)</td></tr><tr><td id="QUOTE">wie ist das dann eigentlich mit dem Verhältnis zwischen Alba und Chryseia? Ich dachte, das wäre nicht so gut, weswegen ich mir albische Söldner auch nicht so gut vorstellen konnte.<span id='postcolor'>

Also ich besteh darauf, dass wir keine palabrischen Söldner sind!

Wir verbünden uns mit diesen chryseischen Städtern, um dem übelen Gesocks der MacCeatas eins auf die Rübe zu geben.

Wenn es die MacCeatas nicht gäbe - na, ja vielleicht auch die MacRathgars (und die Mac Grimmonds und die MacArans, nicht zu vergessen die MacAelfins...) wäre Alba nämlich wirklich schon ganz lange stark genug Chryseia zu erobern.

 

Alba gu brath!

 

Herbold MacNahar

 

 

 

 

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Saijidat @ Jan. 31 2002,15:17)</td></tr><tr><td id="QUOTE"></span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat </td></tr><tr><td id="QUOTE">Das jeweilige Staatsgebiet dürfte auch nicht allzugroß sein, da die meisten Staaten sich doch eher über Handel als über Landwirtschaft konstituieren. Zu viel Land ist schlicht zu schwer zu verteidigen.<span id='postcolor'>

Bedeutet das also, dass eigentlich nur die größeren Städte Milizen haben und die Dörfer außenrum uninteressant für die Fürsten etc. sind?<span id='postcolor'>

Ja und nein.

 

Jedes Dorf wird zu einer Stadt gehören. Du musst Dir die Entfernungen eher gering vorstellen. Es handelt sich anders als im mitteleuropäischen Mittelalter um eine sehr stark städtisch orientierte Kultur. Der Adel lebt in der Stadt und die Stadt ist wirtschaftlicher Mittelpunkt des Lebens.

Die gesamte Bevölkerung dürfte im Kriegsfall zur Miliz gehören. Also auch die Dorfbewohner.

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Ah, jetzt steig ich so langsam durch. Dankeschön!

 

Aber ich hab noch eine Frage (wie könnte es auch anders sein wink.gif):

Wie ist das dann mit den Münzen? Ich kann mir vorstellen, dass sich die verschiedenen Stadtstaaten mehr oder weniger auf eine  Währung geeinigt haben, aufgrund des dadurch vereinfachten Handels. Doch werden die dann geprägt? Gibt es dann in jeder größeren Stadt eine eigene Münzstätte? Wie war das denn früher?

 

Danke auch für eure Geduld mit mir!

Saijidat

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Hallo,

 

in allen Ländern rund um das Meer der Fünf Winde ist der valianische Orobor so etwas wie eine Ersatz(-währung)münze.

 

Das hält aber m.E. chryseische Stadtstaaten wie auch küstenstaatliche (lidralische) Kleinstaaten nicht davon ab, eigene Münzen zu prägen. Warum auch?

 

Ciao,

Dirk.

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Nun, ich würde davon ausgehen, dass neben dem valianischen Orobor jede Polis eine eigene Münzwährung hat. Die Währungen dürften sich aber im allgemeinen am Orobor orientieren. Nur dass sie halt andere Bilder tragen. Münzen sind klassische Medien zur Herrschaftsmanifestation.

Daneben würde ich davon ausgehen, dass in den Börsen der Chryseier eine hübsche Mischung an verschiedenen Münzen sein dürfte. Letztlich wird aber der jeweilige Materialwert als Realwert der Münze gegolten haben.

Jede Stadt dürfte mindestens eine Münze gehabt haben. Eher mehrere, denn das Privileg dürfte versteigert worden sein, um der Stadt Geld einzubringen.

Daneben denke ich noch, dass die chryseiischen Kaufleute untereinander (und auch im Umkreis des Meeres der Fünf Winde) ein System des bargeldlosen Handels (auf Kreditbasis) eingeführt haben. Es ist einfach unpraktisch große Mengen an Bargeld herumzuschleppen. Da ist ein Schuldtitel viel praktischer. ("Lieber Kroisos, zahle bitte dem Phillippos gegen Überbringung dieses Schuldtitels 10.000 palabrische Eulen aus meinem Guthaben bei Dir. Dein Kalamatikos.")

Auf diese Weise wurden im Mittelalter gigantische Summen über Ländergrenzen transferriert, es ist die Wurzel unseres heutigen Bankensystems.

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