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Unterschiede von Midgard und Damatu

Hervorgehobene Antworten

Vor 8 Minuten, Dracosophus schrieb:

...

Da du den Bezug zu M6 nicht wiederhergestellst hast: Ist die Diskussion, inwiefern M6 spielweltmäßig ein passender Nachfolger ist, irgendwie unerwünscht?

Startet jetzt hier eine Diskussion? Ich halte den Gedanken jedenfalls nicht für ableitbar: Die Unterschiede durch die Abzweigung in der Geschichte vor tausenden von Jahren sind doch in jedem Falle viel größer, als wenn jetzt plötzlich einfach auf der M5-Midgard-Welt die Orks aussterben würden. Daran kann man es wohl definitiv nicht aufhängen.

Wenn überhaupt könnte man überlegen, ob insgesamt auf einer Meta-Ebene Designentscheidungen gefällt werden, die unabhängig von einzelnen, kleinen Entscheidungen insgesamt einen großen Unterschied ausmachen. Dann wäre die eigentlich interessante Frage nicht: "Haben wir Orks oder nicht?", sondern "Wollen wir ein Volk wie die Orks haben oder nicht?", "Wollen wir Abenteuer ermöglichen, in denen XY möglich ist oder nicht!" usw.

Dass sich Damatu von Midgard erst mal deutlich unterscheidet, ist doch sogar wünschenswert. Sonst hätte man gleich bei Midgard bleiben können, wenn da nur ein paar marginale Dinge geändert wären. - wie zum Beispiel Namen.

  • Ersteller
Vor 1 Minute, Dracosophus schrieb:

Welchen Gedanken hälst du nicht für ableitbar? Verstehe nicht genau.

Generell bewirbt sich M6 ja als Nachfolger, wodurch selbstverständlich Spieler Erwartungen haben, dass man bisherige Regel- und/oder Spielwelt-Elemente in irgendeiner Form wiederfindet.

Man könnte in diesem Sinne auch fragen: Wenn man nicht wirklich bei Midgard (regeltechnisch und/oder spielweltmäßig) bleiben möchte, warum dann nicht gleich ein unabhängiges System entwickeln, das sich nicht als Nachfolger präsentiert?

Den Gedanken, dass man darüber nicht diskutieren will.

Der ganze Rest ist die Gretchenfrage, über die wir uns schon so oft die Köpfe heißgeredet haben und die wohl so gut wie jeder für sich anders beantwortet.

Ich hätte ja bei der Spielwelt einen radikalen Neuansatz (Rückseite von Midgard; andere neue Mittelwelt) für besser gehalten. Wenn schon was anderes, dann eben auch total und mit vollkommen neuer Karte. Dann hätte man die meiste Originalität für sein Geld bekommen.

Bezüglich der Regeln wäre ich hingegen gern viel weiter am Original geblieben. So wie die allerersten Überlegungen damals mit @Prados Karwan waren, war es für mich noch okay, hätte aber auch schon weniger sein können.

Andere sehen es genau andersrum: Welt weitestgehend behalten und die Regeln sehr frei neu gestalten. Und es gibt alle Positionen dazwischen.

Ich glaube ja, zu allen Fragen, wie nun das Ergebnis ist und wie es einen zufrieden stellt, kam ja noch eine ganz andere Sache hinzu. Die grundsätzlichen Äußerungen über den Zusammenhang von Midgard und Damatu als Welt und System wurden ganz am Anfang gemacht und wurden ja mehr oder minder unverändert bis zum heutigen Tag mitgeschleppt. Es war eine These oder Arbeitshypothese, die dann am Ende eine lange Spielentwicklung mitmachen musste. Ob es tatsächlich so ist, dass das Endergebnis die ZIelsetzung vom Anfang bestmöglich beschreibt, kann ja diskutiert werden. Ist aber eben auch müßig.

M6 ist, wie es ist. Und M5 war, was es war. Wie nah sich beide schlussendlich stehen - wer soll das "objektiv" beurteilen?

Vor 18 Minuten, Hornack Lingess schrieb:

Bisher bestand das "Multiversum" Midgards nur aus Midgard und dem inoffiziellen Myrkgard.

Warum ist Myrkgard nur inoffiziell? Ist der Zyklus der zwei Welten nicht offiziell? confused

Vor 2 Minuten, Hornack Lingess schrieb:

Der Myrkgard-QB.

Das betrifft aber "nur" die Ausarbeitung, nicht aber die Konstruktion Midgards als eine der Mittelwelten. Ich sehe Damatu genauso ins Multiversum eingebaut.

Vor 31 Minuten, Eleazar schrieb:

Den Gedanken, dass man darüber nicht diskutieren will.

Der ganze Rest ist die Gretchenfrage, über die wir uns schon so oft die Köpfe heißgeredet haben und die wohl so gut wie jeder für sich anders beantwortet.

[...]

Meine Antwort zum Gedanken und dem Aufkommen der Fragestellung wurde verschoben: https://www.midgard-forum.de/forum/topic/42845-pegasus-goes-midgard-gr%C3%BCnde-f%C3%BCr-die-%C3%BCbernahme-wir-spekulieren/page/10/#findComment-3923049.

Vor einer Stunde, Eleazar schrieb:

[...]

Ich hätte ja bei der Spielwelt einen radikalen Neuansatz (Rückseite von Midgard; andere neue Mittelwelt) für besser gehalten. Wenn schon was anderes, dann eben auch total und mit vollkommen neuer Karte. Dann hätte man die meiste Originalität für sein Geld bekommen.

Bezüglich der Regeln wäre ich hingegen gern viel weiter am Original geblieben. So wie die allerersten Überlegungen damals mit @Prados Karwan waren, war es für mich noch okay, hätte aber auch schon weniger sein können.

Andere sehen es genau andersrum: Welt weitestgehend behalten und die Regeln sehr frei neu gestalten. Und es gibt alle Positionen dazwischen.

Ich glaube ja, zu allen Fragen, wie nun das Ergebnis ist und wie es einen zufrieden stellt, kam ja noch eine ganz andere Sache hinzu. Die grundsätzlichen Äußerungen über den Zusammenhang von Midgard und Damatu als Welt und System wurden ganz am Anfang gemacht und wurden ja mehr oder minder unverändert bis zum heutigen Tag mitgeschleppt. Es war eine These oder Arbeitshypothese, die dann am Ende eine lange Spielentwicklung mitmachen musste. Ob es tatsächlich so ist, dass das Endergebnis die ZIelsetzung vom Anfang bestmöglich beschreibt, kann ja diskutiert werden. Ist aber eben auch müßig.

M6 ist, wie es ist. Und M5 war, was es war. Wie nah sich beide schlussendlich stehen - wer soll das "objektiv" beurteilen?

Die Diskussion, wer was gut oder schlecht findet, halte ich für sinnvoll. Selbst wenn man eine andere Meinung hat, erfährt man darüber was unterschiedliche Personen anspricht oder nicht. Eine tatsächlich "objektive" Wertung ist ja gar nicht der Punkt. Aber man kann u.a. schon teilweise "objektiv" feststellen, was für Spielwelt-Elemente es auf Midgard gab und auf Damatu nicht mehr gibt.

Beispielsweise ein großer Unterschied ist aus meiner Sicht, dass Midgard als Fantasy-Welt eher "klassisch" gestaltet wurde und Damatu eher "modern" - also bezogen auf verbreitete Designmuster. Dass Unterschiede in diese Richtung offenbar für Einige ein wichtiges Kriterium sind zeigt sich meines Erachtens an den vielen dahingehenden Wertungen dieser Spielwelt-Elemente hier im Forum.

Bearbeitet ( von Dracosophus)

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