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offizielle Antwort von Elsa Franke zu

Hervorgehobene Antworten

Zitat[/b] (Rosendorn @ 27 Jan. 2004,17:30)]Was wäre, wenn Elsa leitet, sie dann den gezielten Hieb zulässt und wenn dann Jürgen wieder leitet, er das eben nicht macht?

dann muss man sich dennoch zu einer offiziellen antwort zusammenreißen.

 

wie gesagt, wenn man es denn tut.

Zitat[/b] (Einskaldir @ 27 Jan. 2004,17:33)][...]aber das sich offensichtlich nicht nur ein einziges forumsmitglied von der formulierung der antwort enttäuscht gefühlt hat, lässt dich nicht einsehen, dass da vielleicht was nicht ganz richtig gelaufen ist ?

Nein, da ich denke, dass auch mehrere Forumsmitglieder gleichzeitig eine nicht nachvollziehbare Einstellung haben können.

 

Auch der Mehrheit kann mal irren. dunno.gif

 

Grüße...

Der alte Rosendorn

Diese ganze Diskussion ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten! Ist all denjenigen, die sich jetzt über Elsas (Nicht-)Entscheidung aufregen, schon einmal der Gedanke gekommen, dass das Regelwerk zu bestimmten Gegebenheiten bewusst nichts sagen könnte? Dass das Regelwerk bestimmte Entscheidungen bewusst der Gruppe und ihrer Spielleitung überlässt?

 

Ihr alle ruft und fordert Regelautonomie. Ihr wünscht euch die Möglichkeit, Regeln nach eigenem Gutdünken zu verändern und anzuwenden. Hier erhaltet ihr, offiziell abgesegnet, diese Autonomie. Doch offensichtlich bleibt ihr lieber unmündig.

 

Dies alles erscheint mir so absurd und erinnert an ein störrisches Kind, das wütend seine Mutter anbrüllt: "Füttere mich!", und nur, weil diese es gewagt hat, zwei verschiedene, gleichermaßen leckere Gerichte auf den Tisch zu stellen.

 

Grüße

Prados

Zitat[/b] (Prados Karwan @ 27 Jan. 2004,17:47)]Ihr alle ruft und fordert Regelautonomie. Ihr wünscht euch die Möglichkeit, Regeln nach eigenem Gutdünken zu verändern und anzuwenden. Hier erhaltet ihr, offiziell abgesegnet, diese Autonomie. Doch offensichtlich bleibt ihr lieber unmündig.

Nicht wirklich. Denn wir haben ja das Regelwerk gekauft. Wollte ich Autonomie, dann würde ich mein Regelwerk fertigstellen und danach spielen. Da das aufwändig ist, kaufe ich mir ein dickes Buch, wo ein ganzer Satz Regelungen drinnestehen, die mir gut gefallen. Ob ich die dann privat abändere ist meine Sache.

Zitat[/b] (Prados Karwan @ 27 Jan. 2004,17:47)]Diese ganze Diskussion ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten!

Das stimmt allerdings! Ich vermute, dass das ein internetspezifisches Problem ist und deswegen etwas entgleitet, weil wir uns beim Diskutieren nicht in die Augen sehen. Da kann man dann gleich nachfragen und die Sache ist geklärt.

 

Allerdings verstehe ich nicht, warum nach dem Eröffnungsposting Forumsmitglieder Elsa Franke zur Hilfe eilen. Sie kann doch selber was dazu sagen. Wenn sie keine Lust dazu hat, auch ok.

Zitat[/b] (mystic.x @ 27 Jan. 2004,18:05)]Allerdings verstehe ich nicht, warum nach dem Eröffnungsposting Forumsmitglieder Elsa Franke zur Hilfe eilen. Sie kann doch selber was dazu sagen. Wenn sie keine Lust dazu hat, auch ok.

Ich springe ein, weil ich mir beim nächsten Telefonat anhören muss: "Siehst Du? Ich habe es Dir gleich gesagt. Keine Antwort wäre besser gewesen".

 

hj

Ich möchte meine neutrale Position noch einmal hervorheben, kann aber durchaus verstehen, dass einigen die Antwort schlichtweg zu lapidar rüberkam.

 

Es ist des weiteren nicht verwunderlich, dass mit Rosendorn und HJ zwei Personen des "engeren Kreises" um die Midgardmacher ein Problem mit dem fordernden Verhalten einiger Kunden des Midgard-Rollenspiels haben.

 

Ich denke es ist einfach alles in allem ein Problem, dass Midgard publiziert wird und dann hat es sich.

 

Hätten wir nicht dieses großartige Forum, welches unter der völlig uneigennützigen Initiative von HJ ins Leben gerufen wurde, würde die Midgardgemeinde ganz schön auf dem Schlauch stehen.

 

Sogar der Gildenbrief ist ein Fanzine, dass ganz auf der "ehernamtlichen" Tätigkeit einiger weniger ruht. Vermute ich zumindest mal.

 

Nichtsdestotrotz wird m.E. von offizieller Seite stets verkannt, dass das Regelwerk auch von Kunden gekauft wird, die Wünsche an das Produkt haben.

 

Das ist halt ein gewaltiges Manko an Midgard.

Die Unterstützung und der Service nach Kauf ist von offizieller Seite eher mager bzw. sehr langsam.

 

Man denke mal nach, wie mager die NAchversorgung ohne dieses Forum oder den Gildenbrief wäre.

 

Ein Spieler aus meiner Runde sagt es immer wieder treffend:

Midgard ist kein Produkt und soll offensichtlich auch nie eines werden.

 

Deswegen wird Midgard auch immer eher eine Niesche im deutsprachigen Rollenspielbereich bleiben.

 

Mir persönlich ist das relativ egal, denn ich komme mit dem wie es ist ganz passabel zurecht.

 

Eike

 

Unpassende Formulierung abgeändert.

 

 

 

 

Zitat[/b] (Birk @ 27 Jan. 2004,15:46)]Hi podaleirios,

 

ich finde deine Entrüstung sehr positiv, da sie zeigt wie sehr du dieses Spiel schätzt und wie wichtig dir Verbindliche Regelungen sind. Darüberhinaus muss man aber sagen:

 

Es ist doch nur ein Spiel!

 

Den Wert dieses Forum sehe ich übrigens eher in seinem Kreativpotential und der Möglichkeit sich auszutauschen, als in der Suche nach offiziellen Regelungen.

 

Ciao

Birk crosseye.gif

Ich bin ganz der Meinung von Birk.

 

Mir persönlich ist es völlig egal wie es gehandhabt wird.

Ich finde es allerdings nicht richtig, daß der Regelstrang geschlossen wurde.

Im übrigen finde ich die Reaktion von einigen, sowohl auf die

heftig geführte Diskussion im Regelteil als auch hier nicht

in ordnung. Es ist nicht gut Diskussionen, die mit viel Energie geführt werden ins lächerliche zu ziehen oder zu versuchen sie allgemein zu entwerten.

Ich habe mit Elsas Antwort kein Problem. Ich hätte es vielleicht vor ca. 1 1/2 Jahren oder früher gehabt, weil ich zu dieser Zeit sehr versessen auf offzielle Antworten war. Diese Einstellung hat sich aber geändert, nachdem ich ein bisschen mehr über die Spieleinstellung der Franke erfahren habe sowie über den Aufwand, den Regelfragen verursachen. Ich bin im Übrigen nicht der Meinung - wie das aus einigen anderen Beiträgen hier anklingt - dass Jürgen und Elsa irgendeine Pflicht hätten, überhaupt zu antworten oder in einer bestimmten Form zu antworten. Elsas Antwort heißt nicht mehr und nicht weniger als: "Wir beantworten die Frage nicht!" Das sollte man akzeptieren.

 

Es gibt meiner Beobachtung hinsichtlich der Regeln nach zwei Spielstile: Einem (wie mir scheint: überwiegenden) Teil der Spieler sind die Regeln und deren Herleitung recht egal, so dass sie Detailentscheidungen im Regelwerk oder offzielle Antworten nicht benötigen; ein anderer Teil benötigt strenge Vorgaben und bemüht bei Auslegungsproblemen immer wieder die Regeln oder eine übergeordnete Stelle (Forum, offizielle Regelantwort). Von diesen unterschiedlichen Standpunkt aus ist es ganz natürlich, dass die erste Gruppe (zu der wahrscheinlich auch Jürgen und Elsa gehören) das von Podaleirios aufgeworfene Problem nicht versteht. Ich vermute, dass Elsa der Meinung ist, den Spielern etwas Gutes zu tun, wenn sie die Antwort offen lässt; dann kann ja jede Runde tun, was sie will und was ihr am besten entspricht.

 

Ich kann auch verstehen, wenn bei der zweiten Gruppe daraus eine gewisse Enttäuschung entsteht. Podaleirios´ Kritik halte ich aber für weit überzogen: Es ist ja keineswegs so, dass man nicht ohne einen Fingerzeig von oben eine Lösung entwickeln könnte. Es bleibt uns schließlich unbenommen, die Frage aus den Buchstaben des Regelwerks zu beantworten, auch wenn der Autor die aufgeworfene Frage ausdrücklich nicht bedacht hat. Ich habe das im Regelstrang ja schon getan: Wenn der gezielte Hieb ins Handgemenge nicht verboten wurde, dann muss er eben erlaubt sein, sofern man nicht aus irgendeinem anderen Punkt ein Verbot ableiten kann.

 

Für mich ist damit alles in Butter. Für Runden, in denen sich die wechselnden Spielleiter nicht auf eine Auslegung einigen können (wie das vielleicht bei Podaleirios der Fall ist), ist es zwar sehr angenehm, wenn man eine eindeutige Lösung "von oben" vorgegeben bekommt. Darauf hat man aber, wie bereits gesagt, keinen Anspruch. Dann muss man als erwachsener Mensch eben selbst mit dem Regelwerk zurecht kommen. Das Verhalten der Frankes aber als "unverschämt" zu bezeichnen, halte ich für ein krasses Fehlurteil.

 

Grüße,

 

Hendrik

@Eike

 

Den "offiziellen" Support sehe ich eigentlich schon.

 

Ob der GILDENBRIEF ehrenamtlich gemacht wird oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle. Die Veröffentlichung des GILDENBRIEFES wird von Verlagsseite aus vorangetrieben.

 

Beim Forum gebe ich Dir natürlich recht. Es ist ein reines Hobby-Produt.

 

Wenn ich mir Midgard-Online anschaue, sehe ich sogar sehr viel Support. Dort werden Abenteuer zum Download angeboten, Hintergrund Geschichten und sogar die Einsteigerregeln.

 

Viele Grüße

hj

Zitat[/b] (Eike @ 27 Jan. 2004,18:33)]Hätten wir nicht dieses großartige Forum, welches unter der völlig uneigennützigen Initiative von HJ ins Leben gerufen wurde, würde die Midgardgemeinde ganz schön auf dem Schlauch stehen.

Och, die anderen Mitspieler in meiner Gruppe kommen seit Jahren ohne Forum oder Gildenbrief aus. Was jetzt als Fakt gemeint ist und nichts mit diesem Strang zu tun hat.

 

Ein Teil der Aufregung um die Antwort kommt vielleicht auch daher, dass (in meiner Wahrnehmung, da kann ich mich auch irren! ) offizielle Antworten auf Regelfragen eher selten sind.

 

Wenn dann eine kommt, dann sind die Hoffnungen und Erwartungen halt "groß". Denn ich vermute ja bei einigen Regeln, dass da mehr dahintersteckt, als ich es in dem Moment sehe. Denn ich habe sie ja nicht gemacht.

 

Und bevor man da was ändert, was die Spielbalance stört, fragt man halt nach.

 

Und wenn ein "macht es wie ihr wollt" kommt, dann ist man "enttäuscht".

 

 

 

 

Zitat[/b] (podaleirios @ 27 Jan. 2004,14:24)]Aber was im Zusammenhang mit dem von mir eröffneten Strang (Gezielter Hieb von außen ins Handgemenge) passiert ist, ist für mich eine ganz große Enttäuschung.

Ich meine die offizielle Antwort von Elsa Franke. Zu sagen, dass das nicht geregelt ist und hier sozusagen eine Lücke existiert ist in Ordnung, aber nach dieser Diskussion einfach auch weiterhin keine Regel vorzugeben und damit keine Position einzunehmen oder irgendwie Stellung zu beziehen ist eine Farce den Spielern gegenüber.

Ich persönlich empfinde es sogar als eine Unverschämtheit nach dem Motto: Oh das ist nicht klar, nach unseren bisherigen Regelentwürfen und die Spielerschaft ist in zwei Lager gespalten? Na gut, dann wollen wir mal besser niemanden verprellen und uns nicht für eine Position festlegen. Könnte sich ja jemand auf den Schlips getreten fühlen. Also ist unsere Antwort ein entschiedenes sowohl, als auch.?!

Oder wie auch immer.

Das entwertet das Forum, die offiziellen Antwort und ist einfach ganz, ganz schwach!

Ich bitte, um Reaktionen.

Ok Podaleiros!

 

Du wolltest Reaktionen, hier kommt meine:

1. Das Du enttäuscht bist, eine offizielle Antwort erhalten zu haben, die für Dich keine ist, kann ich gelten lassen. Allerdings finde ich es eher kleinlich, denn, und das haben andere schon geschrieben, gibt die Regel das bei der einen Auslegung her und bei anderer nicht.

Um MYSTIX zu zitieren: "Beleidigt!"

 

2. Den Vorwurf an Elsa, "Unverschämtheit"..."zwei Lager gespalten"... "nicht verprellen", also quasi Feigheit vor dem Freund (Spieler) finde ich eher unverschämt bis dumm.

 

3. Das Forum der offiziellen Antworten wird nicht entwertet, auch wenn nicht immer alles nach unserer Zufriedenheit geregelt wird.

 

4. Es werden hier immer wieder Dinge diskutiert, die in den Regeln eindeutig erklärt sind. Man streitet dann um den Wortlaut, aber der ist trotz der Meinungsverschiedenheiten hier im Forum oft genug eindeutig. (Das habe ich schon mehrfach einsehen müssen.)

 

5. Deine Deutung, Prados, mit dem Kind und den beiden leckeren Gerichten hat mir sehr gut gefallen! Darf ich das bei Gelegenheit zitieren? Ich möchte schließlich keine Urheberrechtsverletzung begehen.

 

6. Wer hatte das Wort Farce geschrieben? Das trifft diese Diskussion teilweise doch recht gut, oder?

Ehrlich gesagt, ich kann da Prados nur zustimmen! Was soll die ganze Diskussion überhaupt!?

 

Ich kann jedenfalls die Entscheidung von Elsa durchaus nachvollziehen. Es muss wirklich nicht alles geregelt sein, das kann es auch gar nicht sein. Und was ist so schlimm daran, das bestimmte, wohl eher selten auftretende Situationen dann vom Spielleiter so entschieden werden, wie es sich aus seiner Sicht (oder besser noch: aus Sicht der Gruppe) am sinnvollsten auslegen läßt.

 

Das ging doch früher auch, wo es noch kein Internet gab, das die Hemmschwelle zur Regelnachfrage herabsetzt.

 

Um mal ein Beispiel aus einem verwandten Bereich zu bringen. Zu meinem Job gehört es auch, die allfältig eintreffenden Regelfragen zu verschiedenen Brettspielen zu beantworten. Früher kam vielleicht einmal in der Woche eine Regelfrage per Post an, heute kommen täglich etwa 5. Es ist nun nicht so, dass die Regeln zu Brettspielen in den letzten Jahren komplexer oder schlechter formuliert wären, im Gegenteil! Aber heute kommen halt auf eine Regelanfrage mit der Post viele, viele Anfragen per Mail. Die weitaus meisten dieser Fragen hätte man ohne Probleme durchaus befriedigend im privaten Rahmen lösen können. Vielleicht hätte die Lösung die Intention des Autoren nicht bis ins Gran getroffen, aber es hätte funktioniert und niemand hätte ein Problem damit gehabt. Nicht umsonst gibt es so viele verschiedene Varianten von Spielen wie z.B. Mensch ärgere Dich nicht! Und die "offizielle" Variante ist nicht zwingend besser als die individuell gefundene Variante. Und die Leute spielen trotzdem Mensch ärgere Dich nicht, selbst wenn sie unterschiedliche Varianten des gleichen Spiels spielen.

Ich persönlich halte es in meinen Regelantworten prinzipiell so, dass ich zwar die offizielle Regelfassung auslege, aber stets darauf hinweise, dass es durchaus in unserem Sinne ist, wenn die Spieler sich kreativ mit dem Spiel auseinander setzen und eigenmächtig Regeln auslegen oder abändern.

Man sollte in diesem Zusammenhang erwähnen, dass nahezu alle Spieleautoren ihre Karriere damit begonnen haben, alternative (Teil-)Regeln zu bestehenden Spielen zu erstellen.

 

Diese Kultur sehe ich persönlich immer mehr schwinden, weil sich die Leute immer mehr der scheinbaren Autorität eines "dahergelaufenen" Autoren oder Verlages unterwerfen, anstatt selbst eine Lösung zu finden.

 

Rollenspiele sind in ihrem Regelkorpus notgedrungen komplexer (und offener) als Brettspiele. Letztere können ihre Umwelt nämlich nahezu vollständig determinieren, erstere nicht. Ein Rollenspielautor kann gar nicht alle möglichen Regelsituationen erdenken und er muss auch nicht für alles eine letztgültige Antwort haben. Es reicht, wenn das Regelsystem geeignet ist, eine passende Lösung zu finden. Es muss und kann nicht immer eine eindeutige sein. Die Regeln müssen schon allein deswegen unschärfer sein als z.B. bei Brettspielen, weil es hier viel mehr auf soziale Interaktion ankommt und nahezu jede Rollenspielgruppe einen teilweise grundsätzlich anderen Spielstil pflegt.

Es mag ja manch einen schmeicheln, wenn ihm aufs Wort gehorcht wird, mir persönlich wäre das eher unheimlich.

sry, das ich sowas poste (ausdrücklich: das soll niemand beleidigen!wink.gif

 

aber ich find die ganzen diskussionen über das handgemenge so dermaßen geil!

rotfl.gifrotfl.gifrotfl.gifrotfl.gifrotfl.gifrotfl.gifrotfl.gif

 

 

danke, das ihr mich so zum lachen bringt!!!!!!!

Zitat[/b] (mystic.x @ 27 Jan. 2004,18:05)][...]

Allerdings verstehe ich nicht, warum nach dem Eröffnungsposting Forumsmitglieder Elsa Franke zur Hilfe eilen. Sie kann doch selber was dazu sagen. Wenn sie keine Lust dazu hat, auch ok.

Da hast du meine volle Zustimmung! Manchmal verstehe ich wirklich nicht, warum man da gleich so dünnhäutig reagiert. Wenn Podaleirios ein Problem mit der Antwort von Elsa Franke hat, dann lasst ihn das doch bitte aussprechen. Witzchen machen, Diskussionsstrang schließen, etc. sind da (meiner Meinung nach) keine geeigneten Antworten drauf.

Ich nehme Midgard (mittlerweile) so wie es ist, mit gewissen Dingen findet man sich mit der Zeit einfach ab - leider.

 

DOTTIR

@Jürgen Buschmeier

 

Alle meine Aussagen stehen allen Lesern und Benutzern zur völlig freien Verfügung. Aber ich finde es sehr nett, dass du gefragt hast, es wäre aber wirklich nicht nötig gewesen.

 

 

@Kritiker der Schließung des Strangs über die gezielten Hiebe

 

Diese Entscheidung hatte nichts mit Podaleirios Beiträge zu tun, schon gar nichts mit diesem Strang. Man möge einerseits die Daten vergleichen, andererseits meine dort gegebene Begründung.

 

Grüße

Prados

Zitat[/b] (Einskaldir @ 27 Jan. 2004,16:21)]
Zitat[/b] (Detritus @ 27 Jan. 2004,14:47)]Ich verstehe nicht ganz, warum eine offizielle Antwort, die sich nicht festlegt bzw. nicht festlegen will, gleich das ganze Forum entwertet?

podaleirios meint nicht, dass es das ganze forum für ihn entwertet. ich hoffe ich gebe ihn hier richtig wieder.

 

er meint vielmehr, dass die antwort ein wenig sugeriert, dass das forum von offizieller seite nicht ganz ernst genommen wird.

Hm Einskaldir,

 

dass ist ein überzeugendes Argument!

 

Allerdings könnte man es auch so interpretieren, dass Elsa Franke das Forum so wichtig nimmt, dass sie selbst dann eine Stellungnahme abgibt, wenn es gar keine offizielle Regelung geben soll.

 

<span style='font-size:6pt;line-height:100%'>Ich hatte mal so ein Ding mit der Augenverletzung und der beeinträchtigten Tiefenwahrnehmung, da war ich ganz versessen darauf, dass hier eine offizielle Stellungnahme stattfindet... es gab sie nie (was mir inzwischen relativ schnurz ist).</span>

 

Hier wird nun eine offizielle Sowohl-als-auch-Regelung angeboten, die die Entscheidung in das Ermessen des Spielleiters, abhängig von der Spielsituation, stellt. Damit wird salomonisch eine Diskussion geschlichtet, die einfach nicht endgültig zu beantworten war. Von offizieller Seite wurde also auf ein offensichtlich drängendes Anliegen der Fangemeinde reagiert... mit anderen Worten man hat sie ernst genommen, kann aber keine endgültige Lösung anbieten.

 

Das darf so sein finde ich!

 

Ciao

Birk uhoh.gif

<span style='font-size:5pt;line-height:100%'>PS, noch ein bißchen Pathos:

"In einer Welt gesichtsloser gestylter Produkte, in der farbenfrohen Zuckerwatteromantik eines gleichgeschalteten Warenterrors freue ich mich darüber, dass ich kein Kunde bin!" W. I. Ulanowitschky, moravischer Beschwörer, Traktat über die Gefahr des Seelenverlustes in Paralleluniversen</span>

Ist euch eigentlich bewußt, daß die Frage "Ist ein gezielter Hieb in ein Handgemenge möglich?" nicht mit einem pauschalen "ja" oder "nein" zu beantworten ist?

 

Mal ehrlich, ich kann hj verstehen, wenn er keine Lust mehr hat, Regelfragen die hier gestellt werden, an die Frankes heranzutragen, wenn von Seiten der Fragesteller als Antwort nur ein "ja" oder "nein" zulässig ist und nicht auch ein "kommt darauf an".

 

Die Frage ob ein gezielter Hieb ins Handgemenge möglich ist, kann man vergleichen mit der Frage, in welche Richtung ein Stab fällt, wenn ich ihn senkrecht auf den Boden stelle und dann loslasse: "Nach links oder nach rechts?"

 

Aber mal ganz abgesehen davon sehe ich, daß hier an dieser Stelle eine Menge Frust abgeladen wird über Dinge, die mit der eigentlichen Frage und der Antwort gar nichts mehr zu tun haben. Ich kann die Verärgerung über die offene Antwort bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehen. Daraus den Regelautoren einen Strick drehen zu wollen geht aber eindeutig zu weit.

 

Zu weit geht meiner Ansicht nach auch die Veruteilung der Leute, die Elsa mit ihrer Antwort verteidigen. Sowas tut man eben bei einem Freund, der nicht anwesend ist. Und - man stelle sich vor - die Frankes haben sicher noch ein Leben außerhalb von Midgard. Manchmal könnte man meinen, das ist bei dem einen oder anderen Diskutanten hier nicht so. In dem Falle würde das Problem aber ganz wo anders liegen, nicht bei einer offenen Antwort zu einer Regelfrage.

 

Viele Grüße

Harry

Hey Leute! Ist Euch eigentlich klar, daß Midgard ein Rollenspiel ist? Also kein Brett- oder Kartenspiel und schon gar kein Computerprogramm???

 

Alles, was im realen Leben möglich ist, soll auch im Rollenspiel möglich sein. Damit gibt es unendlich viele Situationen, die von "kompletten" Regeln abgedeckt werden müßten. Bei einem Fantasy-Rollenspiel kommen dann noch alle Möglichkeiten hinzu, die durch Magie und dann Eingreifen übrnatürlicher Wesen möglich werden ...

 

Rollenspiel erfordert nun einmal einen Spielleiter, der sich in der Lage fühlt, Situationen einigermaßen abzuschätzen. Und der sich dann auch in der Lage fühlt, spontan eine Regelung anzuwenden, die vielleicht in den Regeln nicht vorgesehen ist (weil es um eine der unendlich vielen Situationen geht, die von den Regeln links liegen gelassen wurden) oder die den Regeln sogar direkt widerspricht (weil halt in der konkreten Situation bestimmte besondere Bedingungen gelten oder dies einfach für Spielfluß und Spielspaß sinnvoller ist).

 

Ich kenne die Einwände: "Hausregeln", "Regelwillkür" ...

 

Alles Schwachsinn. Denn die Regeln (auch die von Midgard) sind weit intelligenter: Sie fordern ein solches Verhalten sogar vom Spielleiter. Nein, nicht nur indirekt, es gibt auch den entsprechenden Regelpassus. Leider gingen die Autoren aber davon aus, daß er nur in den Einsteiger-Regeln nötig sei. Da wurde ein Teil der Midgard-Spieler wohl hoffnungslos überschätzt.

 

Manche Leute sollten sich vielleicht überlegen, ob sie einen Spielleiter wollen oder einen Regelanwender. Wer sich sklavisch an die Regeln hält (komischerweise aber nicht an die Regel, daß man sich nicht sklavisch daran halten solle), der tut vieles - aber ein Spiel leiten, das tut er sicherlich nicht.

  • Ersteller

Hallo

Dann möchte ich mich auch noch mal zu Wort melden.

Zunächst entschuldige ich mich für meine Wortwahl.

Dadurch, dass ich ein recht emotionaler Mensch bin, der sich zwar sehr um Sachlichkeit und Venunft bemüht, dabei aber gehäuft scheitert, und mein Herz und nicht die Vernunft auf der Zunge trage, habe ich mal wieder zu stark ausgeholt und mich in den Worten, die ich gewählt habe, etwas vergriffen.

Entschuldigung dafür.

Auch bin ich es auch nicht gewohnt im Internet zu diskutieren: man kann den Gegenüber nicht immer gut einschätzen, der Augenkontakt fehlt, es ist schwieriger Aussagen richtig zu interpretieren.

Das bedeutet, dass umso genauer formulieren muss, um nicht missverstanden zu werden. Und genau da liegt mein Problem, wie gestern auch Einskaldir noch bestätigte; ich bin nicht sorgfältig genug. Ein schnelles Wort, flott getippt und schon haben wir den Salat.

Noch bin ich dazu, mag dieses Posting auch anders wirken, defintiv tippfaul.

Also zusätzlich zu der vergriffenen Wortwahl (in punkto Heftigkeit) habe ich mich auch noch zu kurz, zu ungenau und zu unbedacht geäußert.

Entschuldigt.

Zitat[/b] (HarryB @ 28 Jan. 2004,00:37)][...] Zu weit geht meiner Ansicht nach auch die Veruteilung der Leute, die Elsa mit ihrer Antwort verteidigen. Sowas tut man eben bei einem Freund, der nicht anwesend ist. [...]

Hi,

 

ich verurteile hier niemanden, ich hatte das nur gefragt, damit einige darüber nachdenken können. Denn ich hatte den Eindruck, dass diejenigen, die meinten in die Bresche springen zu müssen, jetzt "beleidigt" waren, weil sie nun Ansprechpartner geworden waren.

 

Wer im Forum hier mit wem befreundet ist weiß ich nicht, daher kenne ich die Motivation der Leute nicht. Vielleicht sollte man den Suffix FDF einführen wink.gifbiggrin.gif ?

 

Im realen Leben halte ich mich inzwischen jedenfalls bei solchen "Botendiensten" und "in die Bresche springen" schwer zurück, ich sage den Leuten dass sie sich bitte direkt miteinander unterhalten sollen. Das vermeidet Missverständnisse.

 

Grüße, Marc

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