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Hervorgehobene Antworten

comment_1267991
QB Waeland, S. 33 (Kasten): Bei Opfern wird Vieh geschlachtet, deren Blut in einen Blutkessel kommt. Blutzweige werden hineingetaucht und das Blut damit wie mit Sprengwedeln auf Altar und Wände verspritzt. Der Priester weiht alle Trinkbecher, -hörner und Opferspeisen vor dem Mahl, für das Brot und Bier mitgebracht wurden.

 

Nach diesen Beschreibungen könnte ich mir eher geweihtes Blut vorstellen, mit dem z.B. Türpfosten und -schwellen bestrichen werden, um Untote am Betreten zu hindern. Im Gegensatz zu den geweihten Feuern könnte man das Blut den Untoten auch wie Weihwasser entgegenschleudern.

 

Bier, Brot und Fleisch werden zwar auch geweiht, aber das stelle ich mir eher wie die christliche Wandlung vor und weniger, um damit Untote zu bekämpfen, oder vielleicht doch?

 

Außerdem gibt es auf dem Altar ein heiliges Feuer (S. 34, Kasten), aber das wird eher ein Symbol der Verehrung sein und kein Äquivalent zu Weihwasser.

 

Viele Grüße

Ticaya

 

Blut gerinnt und verwest auch sehr schnell. Ich werde aus olfaktorischen und Gründen der Konsistenz von "Matschbällchen" abstand nehmen.

 

Blox(schwartzsauer)mox

comment_1268000

Der albische Priester nimmt eine Amphore Weihwasser mit auf Reisen, der waeländische Priester nimmt eben ein Opfertier mit. :disturbed: Ich finde die Idee cool, dass der waeländische Priester, bevor er in die Schlacht gegen Dämonen oder Untote zieht, eine Opferzeremonie abhält, seine Gefährten mit dem Blut des Opfertieres besprengt und dann noch mit einer Schale oder Krug voll Blut den Dämonen entgegentritt. Das hat Atmosphäre! :thumbs: Würde bei mir als SL noch ein paar AEP für Charakterplay geben.

 

Wer sagt denn, dass jeder waelische Priester wie jeder albische Priester sein Weihwasser aus dem Amphoren-Schnellzieh-Holster verschießen können muss?

 

Einer meiner alten Spieler hat mal - als Nordlandbarbar, nicht als Priester! - sich aufgrund eines Abenteuers befleckt gefühlt und dann seinen Göttern ein Blutopfer dargebracht. Das war total stylisch - und hat alle "zivilisierten" Albai total geschockt. :-)

Bearbeitet ( von Serdo)

comment_1268052

Man weiht einfach ein Meerschweinchen (Name passt gut) und wirft es dann ordentlich zacki-zacki auf den zu exorzierenden Geist, Gegenstand usw. Gerinnt nicht, stinkt nicht und macht trotzdem eine wikingermäßige Sauerrei.

 

Vielleicht kommt so dann auch die Stockschleuder wieder in Mode.

 

... War nur ein Witz. Man nimmt natürlich Lemminge als das Symboltier des Kriegers, der mit allem abgeschlossen hat und bereit ist, in die Ewigen Hallen einzuziehen.

 

Ich finde, geweihtes Blut gerinnt und verwest nicht - so schnell.

comment_1268075

@Bloxmox:

Ach Jung, wenn man dich so hört, könnte man glauben, so was wie Bluttransfusionen mit Blutkonserven seien Ammenmärchen. ;)

Vollblutkonserven kann man immerhin 21 Tage lagern, bevor es vollständig unbrauchbar geworden ist. 72 Stunden lang gilt es sogar als frisch.

Klar, heutzutage sind die Bedingungen etwas günstiger, aber es gab auch schon früher Mittel, mit denen man die Gerinnung von Blut deutlich reduzieren bis ganz aufheben kann.

So könnte das Blut z.B. mit dem Speichel von Blutegeln versetzt werden.

  • 5 Jahre später...
comment_2347096

*nekromantier*

Ich bin zufällig bei der Forensuche nach Weihwasser auf diesen Thread gestoßen.

 

Die isländische Mythologie kennt die beiden Orte Helgavatn ("Heiliges Wasser") und Urðarvatn ("Wyrd's Wasser").

Jacob Grimms Deutsche Mythologie (mehr auf Germanen als Skandinavier bezogen, aber kulturell ähnlich genug) kennt mehrere Arten von zauberkräftigem Wasser, je nachdem aus welcher Quelle es zu welchem Zeitpunkt auf welche Art geschöpft wurde.

 

Auf der Grundlage passt Weihwasser kulturell leicht angepasst auch ganz gut nach Waeland.

  • 2 Wochen später...
  • 5 Monate später...

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