Alle Inhalte erstellt von Prados Karwan
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Unsichtbarkeit
Zum Thema Menschenkenntnis: Lest euch doch mal bitte die Beschreibung der Menschenkenntnis durch, dann wird deutlich, dass Unsichtbarkeit und Menschenkenntnis kaum miteinander zu kombinieren sind. Bei der bewussten Einschätzung einer einzelnen Person muss der Menschenkenner aktiv handeln: Er muss sich auf die Person konzentrieren (wobei sehr fraglich ist, ob dabei tatsächlich der Terminus Konzentration gemeint ist) und es wäre auch wirklich recht hilfreich, wenn er ein Gespräch mit seinem Gegenüber führte. Grüße Prados
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Unsichtbarkeit
@Stephan Ach, es ist schon immer missverständlich, wenn keine Adressaten angibt. Entschuldige, bitte. Mir ging es gar nicht um deine Frage, sondern um die spitzfindigen Überlegungen zu Sprachbeherrschung und ähnlichem. Zu deinem Beispiel: Nach den Regeln ist ein EW:Schleichen nicht durchführbar, was aber nicht bedeutet, dass der Unsichtbare weit hörbar ist. Ein wachsamer Wächter wird automatisch aufmerksam, muss aber nicht automatisch die richtigen Schlüsse ziehen - schließlich ist die Geräuschquelle unsichtbar. Insgesamt wird es so geregelt, wie es bei der Beschreibung von Schleichen nach einem Misserfolg vorgesehen ist. Mögliche Hausregel: Lassen wir nun den Menschenverstand ins Spiel kommen und gehen davon aus, dass der Unsichtbare schleichen gelernt hat und daher um einige Techniken zur Geräuschvermeidung weiß, die er zwar nicht aktiv, aber dennoch in Ansätzen anwenden kann. Man kann daher z.B. den durch Vier geteilten Erfolgswert von Schleichen als negativen Zuschlag auf den EW:Hören des Wächters anrechnen. Außerdem können die Zuschläge, die bei der Beschreibung von Schleichen in dem Kasten zu finden sind, mit umgekehrtem Vorzeichen ebenfalls auf den EW:Hören angerechnet werden. Allerdings ändern auch diese Vorschläge nichts daran, dass ein wachsamer Wächter automatisch auf den Schleichenden aufmerksam wird; das sollte man auch so handhaben, denn schließlich konzentriert sich der Wächter, ähnlich wie der Zauberer, auf seine Aufgabe. Aber was ein echter Zauberer ist, der zaubert vor Unsichtbarkeit noch schnell einmal Stille, womit sich die Frage nach dem Schleichen erledigt hätte. Grüße Prados
- Unsichtbarkeit
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Meditieren - Allgemeine Fragen zur Fertigkeit
Hendrik hat vollkommen Recht. Waffenfertigkeiten werden genauso behandelt wie allgemeine Fertigkeiten. Durch Meditieren kann daher ein Zuschlag für lediglich eine Waffenfertigkeit, hier Schlachtbeil, gewonnen werden. Zur Definition der Waffenfertigkeit und der pauschalisierten Benennung des EW:Angriff siehe S. 91 im DFR, "Der Kampf". Grüße Prados
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Elementenwandlung als Kampfzauber
<span style='color:green'>Ich habe den Titel etwas allgemeiner formuliert, um auch die neue Anfrage von Sourcerer zu berücksichtigen. Grüße Prados-Mod</span>
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Feuerschaden
Um Missverständnisse zu vermeiden, möchte ich darauf hinweisen, dass mir sehr wohl schon eine Lösungsmöglichkeit vorschwebt. Ich wollte nur zunächst unbeeinflusste andere Vorschläge hören, deswegen habe ich anfangs selbst keine Lösung vorgestellt. @HarryB Dein Eifer in allen Ehren: Ich habe bewusst darauf hingewiesen, dass man sich über den Schaden für einen Verharrenden nach den offiziellen Regeln keine Gedanken zu machen braucht. In diesem Fall ist die offizielle Regelung nämlich unsinnig und ich hatte gehofft, das durch meine Fußnote ausreichend ironisiert zu haben. Zu deiner Reaktion auf Hendriks Vorschlag: So übertrieben sind 1W6-2 Punkte Schaden pro Sekunde nicht. Es ist sogar wesentlich weniger als nach der bisherigen Regelung. Nach Hendriks Vorschlag erhält eine Person 10W6-20 Punkte Schaden pro Runde, die sie sich im Feuer aufhält. Nach der offiziellen Regelung erhielte diese Person 24W6-48 Punkte Schaden, wenn sie mit voller Bewegungsweite durchs Feuer liefe. Grüße Prados
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Feuerschaden
Mir ist vorhin der Gedanke gekommen, dass der Schaden, den eine Figur durch Feuer erleidet, sehr ungewöhnlich berechnet wird. Daher möchte ich hier eine Diskussion über eine alternative Regelung anregen. Nach den Regeln erleidet eine Figur, die sich in einer brennenden Umgebung bewegt, 1W6-2 Punkte schweren Schaden pro zurückgelegtem Meter. Diese Berechnungsweise ist problematisch, da somit ausschließlich die zurückgelegte Strecke, nicht aber die Fortbewegungsart oder die Dauer der Fortbewegung berücksichtigt wird: Ein schneller Läufer mit B28 und ein humpelnder Abenteurer mit B6 erleiden beim Durchqueren einer vier Meter breiten Feuerwand den gleichen Schaden!* Die offiziellen Regelungen finden sich im DFR ab Seite 252. Daher nun meine Anregung, den Schaden von der Aufenthaltsdauer im Feuer abhängig zu machen. Wie lauten eure Vorschläge dazu? Grüße Prados *Bitte verkneift euch die Überlegung, dass nach der offiziellen Regelung ein in der Feuersbrunst bewegungslos verharrender Abenteurer vor Feuerschaden geschützt sein müsste.
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Elementenwandlung als Kampfzauber
[spaßmodus an] Die Elementenwandlung von Luft in etwas anderes funktioniert überhaupt nicht, schließlich muss man das zu verzaubernde Objekt sehen können ... [spaßmodus aus] Ich würde mir an eurer Stelle zunächst überlegen, wie ihr allgemein mit dem erzeugten Element umgehen wollt, also ob es der Schwerkraft folgen soll oder nicht. Anschließend muss man sich über die Natur des Feuers Gedanken machen. Es brennt immerhin 10 Minuten ohne materielle Grundlage, es sind also lediglich die - wahrscheinlich magisch genährten - Flammen vorhanden. Doch welche Masse besitzen Flammen, vor allem solche, deren materielle Grundlage wir nicht beschreiben können? Anders ausgedrückt: Ist Magan leichter oder schwerer als Luft? (Hier erlaube ich mir mal einen Smiley: ) Es ist also nicht so einfach zu entscheiden, wie sich die Flammen tatsächlich verhalten. Sollten ihr euch entscheiden, dass die Flammen nach unten fallen, so steht dem Opfer zunächst ein WW:Resistenz gegen Umgebungsmagie zu. Für den angerichteten Schaden gibt es Richtwerte: Pro Meter, den eine Person durch normales Feuer zurücklegen muss, erleidet es 1W6-2 Punkte schweren Schaden, heiß brennendes Zauberöl verursacht 1W6 Punkte auf gleicher Strecke. (Mal unabhängig vom Thema: Das ist monströs viel: Ein mit B24 durch einen Waldbrand laufender Abenteurer würde nicht besonders weit kommen: Nach acht Sekunden käme jede Hilfe zu spät.) Ich persönlich würde zwischen 2W6 und 4W6 Punkte schweren Schaden pro Runde verteilen, die sich ein nicht Feuer empfindliches Wesen auf einer brennenden Fläche aufhält. Genaue Gedanken darüber habe ich mir aber noch nicht gemacht. Grüße Prados
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Album / Single / MusikDVD Tipps
Mit Umsetzung des neuen Urheberrechts muss auf allen kopiergeschützten CDs der Hinweis auf den Kopierschutz deutlich ausgewiesen sein. Grüße Prados
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Album / Single / MusikDVD Tipps
Für alle CD-Kopierschutzgeschädigten und solche, die es gar nicht erst dazu kommen lassen wollen, empfehle ich die Seite der c't. Dort findet sich eine Datenbank, in der CDs in Bezug auf ihren Kopierschutz gesammelt werden. Oder macht es ganz radikal (so wie ich): Kauft keinerlei kopiergeschützte CD. Die Iggy Pop habe ich gleich wieder ins Regal gestellt. Grüße Prados
- Unsichtbarkeit
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Verlangsamen
Ja. Grüße Prados
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Lied des Wagemuts
Die AP-Kosten für Bardenmagie werden mit Beginn des musikalischen Vortrags fällig. Sobald der Barde also zu spielen beginnt, verliert er die entsprechenden AP. Kann er dann nicht lange genug spielen, um Wirkung zu erzielen, hat er Pech gehabt. Die Wirkung der Magie setzt sofort ein, müsste also in dieser Hinsicht als Sekundenzauber gewertet werden, solange nichts anderes angegeben ist. Grüße Prados
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Beschleunigt Fechten
Machen wir es kurz: Vom Regelwortlaut her dürften die drei Angriffe möglich sein, vom Realitätsbezug her nicht. Hendrik hat einige Begründungen geliefert; Fechten erfordert eine Körperhaltung, die einen Angriff mit der in der zweiten Hand gehaltenen Waffe sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich macht. Aber, wie gesagt, wer sich auf den reinen Wortlaut der Regeln versteift, kann sich so drei Angriffe pro Runde verschaffen, sollte aber bedenken, dass es so eigentlich nicht vorgesehen war. @Hendrik: Die Kombination von Rapier und Parierdolch ist historisch belegt und dürfte deswegen so ausdrücklich genannt worden sein. Ebenfalls typisch war der Kampf mit Rapier in der einen und Mantel in der anderen Hand. @EK: Ein Rapierkämpfer läuft nur dann Gefahr seine Waffe zu verlieren, wenn er so dumm ist, gegen spezielle schwere Waffen mit seinem Rapier abwehren zu wollen. Grüße Prados
- Beschleunigt Fechten
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Beschleunigt Fechten
Eine interessante Frage, ob ein beschleunigter Fechtangriff gegen zwei unterschiedliche Gegner möglich ist. Meiner Meinung nach hängt die Antwort zu einem Großteil davon ab, wie komplex man das Kampfgeschehen simulieren will. Je weiter man dabei ins Detail geht, desto mehr lässt sich die Frage mit "Im Prinzip schon, es hängt aber vom Einzelfall ab" beantworten. Ich nehme für die folgenden Ausführungen an, dass man zumindest mit der räumlichen Aufteilung und dem Kontrollbereich spielt. Ich würde einen beschleunigten Fechtangriff gegen zwei unterschiedliche Gegner dann zulassen, wenn diese Gegner auf den möglichen drei Feldern des Kontrollbereichs vor dem Fechter stehen. Sollte jedoch ein Gegner vor, der andere neben dem Fechter stehen oder wird der Fechter gar im Zangenangriff attackiert, dann ist ein Fechtangriff nur gegen einen Gegner möglich. Mit der aktiven Fechtverteidigung ist das so eine Sache, da die Verteidigung allgemein nicht nach der normalen Handlungsreihenfolge durchgeführt wird, sondern gegen jeden Angriff zu jeder Zeit möglich ist. Unter diesen Umständen muss man sich überlegen, ob man die aktive Abwehr gegen mehrere Gegner zulassen möchte. Unter den oben genannten Umständen würde ich es zulassen, da die Gegner genügend taktische Möglichkeiten erhalten, die für sie ungünstige Stellung zu verändern. Wenn außerdem auch noch der Angriffsrang detailliert berücksichtigt wird, würde ich eine aktive Parade gegen unterschiedliche Gegner nur dann zulassen, wenn sich die Angriffsränge dieser Gegner um mindestens 10 Punkte unterscheiden. Nur weiß das ja der Fechter zunächst nicht und verliert dann eventuell sogar eine Aktion, weil die beiden Gegner so zeitgleich angreifen, dass er nur einen Angriff aktiv parieren kann. Spielt man vereinfachender, dann kann man sich ja von vornherein darauf einigen, dass beim beschleunigten Fechten dennoch nur eine aktive Parade möglich ist und die übrigen Handlungsmöglichkeiten für den Angriff verwendet werden müssen. Grüße Prados
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Beschleunigt Fechten
Abschließend möchte ich auf meine teilweise unglücklichen, teilweise harten Formulierungen eingehen. Ich verweise auf Seite 13 meiner Vorstellung und räume gleichzeitig ein, dass mir die dort dargelegte Selbstbeschränkung nicht immer gelungen ist. Sollte sich jemand durch meine Worte angegriffen gefühlt haben, entschuldige ich mich dafür. Wundert euch nicht über Redundanz, dieser Text steht in zwei Strängen. Grüße Prados
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Verwandlung
Abschließend möchte ich auf meine teilweise unglücklichen, teilweise harten Formulierungen eingehen. Ich verweise auf Seite 13 meiner Vorstellung und räume gleichzeitig ein, dass mir die dort dargelegte Selbstbeschränkung nicht immer gelungen ist. Sollte sich jemand durch meine Worte angegriffen gefühlt haben, entschuldige ich mich dafür. Wundert euch nicht über Redundanz, dieser Text steht in zwei Strängen. Grüße Prados
- Beschleunigt Fechten
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Beschleunigt Fechten
@Sternenwächter Du bist ein lustiger Zeitgenosse, das muss ich sagen. Ich beginne also mit der Midgard-Homepage zu argumentieren und du findest das geist- bzw. gedankenlos. Ich bin erstaunt, kann ich mich doch erinnern, dass du in deinem Beitrag nach den offiziellen Regeln gefragt hattest. Was anderes stellen die Antworten auf der Midgard-Homepage dar? Ich entschuldige mich also in aller Form und mit allem Sarkasmus, den ich ja so trefflich an- und ausschalten kann, bei dir, dass ich es gewagt habe, die offiziellen Regeln anzugeben. Wie unglaublich dumm von mir anzunehmen, du hättest tatsächlich eine Antwort erwartet. Ich verstehe inzwischen Olafsdottir sehr gut, dass er dem Forum zeitweilig den Rücken gekehrt hat.
- Verwandlung
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Verwandlung
Oh, erstaunlich. Du hast es geschafft, dass ich leicht verärgert bin. Ein Zustand, den bislang noch kaum jemand in mir hervorrufen konnte, seitdem ich im Forum schreibe. Hendrik, lass mich meine Worte zur Beantwortung von Fragen einschränken: Ich antworte auf durchdachte Fragen, auf sinnvolle Fragen, auf konstruktive Fragen. Wie wäre es, würdest du dir zunächst noch einmal die entsprechenden Texte im Arkanum, vielleicht auch noch einmal meine Antwort durchlesen. Da deine Fragen in dieser Formulierung offensichtlich dazu gedacht sind, mal wieder ungemein "spitzfindig" meine Antwort in Frage zu stellen, möchte ich dir einfach raten, dir deine eigene, widerspruchsfreie Auslegung des Zaubers selbst zurechtzulegen und sie hier vorzustellen. Und jetzt ist für mich endgültig Schluss hier! Grüße Prados
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Verwandlung
@HarryB Du missverstehst die Bedeutung des Reagens Erde. Natürlich wird sowohl der menschliche als auch der tierische Körper durch die Essenz Erde symbolisiert. Es geht um den magietheoretischen Aspekt dieser Frage, nämlich um die Essenz an sich. Jedes Wesen besitzt einen "wahren Körper", der Teil des "wahren Namens" ist. Der Prozess "Verwandeln" vollführt keine Änderungen an diesem "wahren Körper", sondern lässt ihn nur in einer anderen Form erscheinen. So lautet zumindest meine Erklärung, um den ansonsten auftretenden Widerspruch zu umgehen. Grüße Prados
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Beschleunigt Fechten
Och, bitte, Hendrik, lass den Quatsch mit der Diskussionskultur. Nur weil man deine Beiträge nicht in deinem Sinne würdigt, heißt das nicht, dass man ein schlechter Mensch oder Diskutant ist. Ich bin im Übrigen knapp auf deinen Beitrag eingegangen, er erscheint mir persönlich (beachte bitte das "persönlich") nur nicht besonders diskussionswürdig. Diese Frage kann jede Gruppe für sich in einem etwa einminütigen Gespräch entspannt entscheiden. Entschuldige bitte meine Offenheit, aber man muss nicht jeden Kleinkram auf die absolute Stichhaltigkeit in Bezug auf einen Regeltext untersuchen, der von Menschen verfasst worden ist, die sich auch einmal irren oder mehrdeutig formulieren können. JEF ist weder Gott noch Gesetzesautor und es wäre schön, wenn du das in deinen Überlegungen einmal berücksichtigen würdest. Grüße Prados
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Verwandlung
Nachdem mir Markus nun eine Anfrage geschickt hat, kann ich die Antwort darauf auch veröffentlichen. Die Antwort wird nicht jedermann befriedigen können, mag aber als weitere Diskussionsgrundlage dienen. Ich werde allerdings nicht mehr mitdiskutieren, außer auf direkte Fragen zu den einzelnen Punkten. <span style='color:blue'>Nachträglich: Mist, ich habe vergessen zu erwähnen, dass der Text die Antwort der Regelfragen von Midgard-Online darstellt.</span> ------------------- Verwandlung besitzt als Prozess "Verwandeln", d.h. die Umformung des Reagens (Achtung, mit Erde ist der magietheoretische Aspekt des Körpers gemeint, nicht die reale Manifestation), ohne etwas hinzuzufügen oder zu entfernen; das wäre nämlich der Prozess "Verändern". Es ist also davon auszugehen, dass die innerste Struktur des Reagens unverändert bleibt und sich lediglich die äußere Erscheinungsform wandelt. Das heißt, das die angesprochene Genetik nicht übernommen wird. Folgende Fragen können damit beantwortet werden: 1. Kann ein Mensch in eine andere menschliche Gestalt verwandelt werden? Ja, das ist möglich. Unabhängig von allen Spekulationen ergibt sich das auch aus der Spruchbeschreibung, in der die Verwandlung einer Katze in eine große Katze erwähnt wird. 2. Kann ein Mensch durch Verwandlung in einen Elfen Unsterblichkeit erlangen? Nein. Der Mensch nimmt lediglich das Aussehen und die manifestierbaren körperlichen Eigenschaften eines Elfen an, also Stärke, Geschicklichkeit usw. Der Verwandelte erhält weder die Unsterblichkeit noch andere elfenspezifische Eigenschaften wie <span style='color:blue'><s>Nachtsicht</s> (Hier habe ich mich beim ersten Verfassen des Textes geirrt. Entschuldigung. Nachtsicht ist eine körperliche Eigenschaft, die der Verwandelte übernimmt.)</span> oder Erkennen der Aura. 3. Wird bei einer Verwandlung die genetische Struktur des Ziels angenommen? Nein. Die Begründung findet man oben. 4. Kann ein Zauberer sich (oder jemand anderen) mittels Verwandeln verjüngen? Nein, der Körper verändert nicht seine Struktur, sondern verwandelt nur sein äußeres Erscheinungsbild. Biologisch gesprochen behalten die Zellen ihr natürliches Alter. 5. Kann Verwandeln Verkrüppelungen heilen oder Attribute ändern? Das sind zwei Fragen mit unterschiedlichen Antworten. Eine Verkrüppelung oder Verletzung ist so nicht zu heilen. Der Körper ist verwundet und bleibt dies somit auch nach der Verwandlung. Die Zielform des Körpers weist eine analoge Verletzung wie die Ausgangsform aus. Eine Attributsänderung ist in der Form möglich, dass sich die Erscheinungsform des Körpers ändert, womit auch entsprechende Werteveränderungen einhergehen. Dabei kann es, wenn gewünscht, vom jeweiligen Attribut abhängig gemacht werden, ob und in welchem Maße die veränderten Attributswerte überhaupt genutzt werden können. Eine veränderte Stärke sollte problemlos umgesetzt werden können, doch eine veränderte Gewandtheit und Geschicklichkeit erfordert eine geistige Koordination, die der Verwandelte zu Beginn der Verwandlung sicherlich noch nicht kennt; schließlich sind die geistigen und magischen Fähigkeiten die des Originals. Eine Veränderung der Konstitution ist aus den oben genannten Gründen nicht möglich. Im Übrigen empfehle ich, keine genaue Festlegung zuzulassen, sondern lediglich eine vage Beschreibung. Regeltechnisch würde das bedeuten, dass ein Intervall von z.B. 20 Punkten zur Verfügung gestellt würde; ein besonders starker Verwandelter hätte demnach eine Stärke zwischen 81 und 100. 6. Ist die Wahl eines speziellen Körpers möglich? Kann man einen Doppelgänger erschaffen? Das sind zwei Fragen, die sich in ihrer Qualität stark unterscheiden. Beide werden von der Beschreibung des Zaubers nicht beantwortet und eine eindeutige Antwort kann auch hier nicht gegeben werden. Ich empfehle, die Antwort von seiner eigenen Vorliebe abhängig zu machen, gebe aber folgende Überlegungen mit auf den Weg: Die Wahl eines speziellen Körpers und damit eines speziellen Erscheinungsbildes dürfte wohl möglich sein. Zur Wahl des Körpers gehört auch die Wahl eines bestimmten, altersspezifischen Aussehens. Der Zauberer kann also das altersgemäße Aussehen der Zielform bestimmen, er kann aber keinesfalls das Alter verändern. Die Erschaffung eines Doppelgängers ist abzulehnen. Der Zauberer dürfte nicht in der Lage sein, ein so exaktes Abbild "herzustellen", dass sich Vertraute des Originals dadurch täuschen lassen würden. Dennoch lässt sich das Original so gut nachbilden, dass es nur noch einfacher Verkleidung bedarf, um das Original zu imitieren. Dafür sind dann aber entsprechende Fertigkeiten oder zusätzliche Zaubersprüche notwendig. 7. Wie verhält es sich mit der Stimme? Die Stimme passt sich dem Körper nach seiner Verwandlung an. Das betrifft vor allem die Tonlage. Individuelle sprachliche Eigenschaften, z.B. Melodie und Sprechgeschwindigkeit, bleiben wie beim Original. Um das zu verändern, benötigt man z.B. die Fertigkeit Stimmen nachahmen. ---------------------------- Grüße Prados