Alle Inhalte erstellt von Prados Karwan
- Unsterblichkeit und Gefahren
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Unsterblichkeit und Gefahren
Ich benutze keine Fantasy-Literatur als Grundlage meiner Überlegungen, weil ich kaum welche lese. Daher sehe ich deine überaus starke Verehrung des Werkes von Tolkien mit einigem Misstrauen - übrigens ist das eines der wenigen Fantasy-Werke, das ich gelesen habe. Ich bevorzuge grundsätzlich die kritische Distanz. Ich benutze zur Beantwortung solcher Fragen meinen Verstand. Ich habe weder ein einheitliches Bild der Elfen verlangt noch selbst eins beschreiben wollen. Wie aus meinem ersten Beitrag deutlich hervorgehen sollte, empfehle ich die individuelle Herangehensweise an diese Problematik, abseits gängiger literarischer oder filmischer Vorlagen. Jede Elfenfigur ist anders, jede hat ihre eigene Vorgeschichte, die ihr individuelles Handeln erklären kann - sofern sich der Spieler die Mühe macht, den Hintergrund auszuarbeiten. Ein kurzes, möglicherweise recht unüberlegt erschaffenes Verhaltenskorsett halte ich für wenig hilfreich. Grüße Prados
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Unsterblichkeit und Gefahren
Soweit ich weiss, gibt es bei Menschenvölkern auch recht große Gemeinsamkeiten in Hinblick auf den Umgang mit dem Tod Aber Elfen sind ja anscheinend so viel individueller, dass man keine Tendenz feststellen könnte. Hornack Du solltest dich vielleicht mal vorher informieren, wie unterschiedlich mit dem Thema umgegangen wird, bevor du deplatzierte Icons verwendest. Aber das scheint hier ja wieder eine deiner typischen Diskussionen zu werden. Ich falle aber auch immer wieder darauf hinein.
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Unsterblichkeit und Gefahren
Warum sollten alle Elfen das Gleiche denken? Ich halte diese Diskussion in der Hinsicht für sinnlos, dass sie versucht, eine Geisteshaltung für ein ganzes Volk zu entwerfen, ohne den individuellen Gedanken zu berücksichtigen. Man möge bloß bedenken, wie unterschiedlich Menschen den Tod beurteilen. Grüße Prados
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Hausregel: Zusätzliche Fertigkeiten
Das war es, was ich mit meinem, zugegebenermaßen missverständlich kurzen Beitrag ausdrücken wollte. Grüße Prados
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Hausregel: Zusätzliche Fertigkeiten
Weil ein Scheitern beim Springen drastischere Konsequenzen nach sich ziehen kann als ein Scheitern beim Kochen. Während im zweiten Fall die Haxe allenfalls angebrannt oder noch roh, aber auf jeden Fall essbar ist, so ist sie im ersten Fall vielleicht gebrochen oder mit dem restlichen Körper daran in die Tiefe gestürzt. Grüße Prados
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Hausregel: Zusätzliche Fertigkeiten
Vorschlagende Ergänzung: Kochen als ungelernte Fertigkeit existiert nicht, da unnütz und überflüssig. Jeder kann ohne Schnickschnack kochen. Ansonsten Zustimmung.
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Magie und Metall
@HarryB Undifferenziert deshalb, weil du Kritik an etwas übst und es nicht deutlich wird, was du eigentlich kritisierst: Das Regelsystem? Die dahinterstehenden Überlegungen? Die scheinbare Unausgeswogenheit zwischen Zauberer und Verzauberten? Oder anders ausgedrückt: Was willst du mit deinen Beiträgen erreichen? Möchtest du eine Erklärung der gestellten Fragen auf magietheoretischer Ebene? Die gibt es nicht und kann es nicht geben. Allenfalls mehr oder minder ambitionierte, rein spielerische Spekulationen sind möglich. Möchtest du eine Erklärung auf spieltheoretischer Ebene? Die ist wesentlich einfacher zu geben. Oder möchtest du eine neue Regel entwerfen, in der die von dir kritisierten Punkte berücksichtigt werden? Grüße Prados
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Das Bestiarium
Auch wenn ich hier kein Moderator bin, schlage ich doch vor, einen neuen Strang zu eröffnen, in dem allgemein über möglicherweise unzulängliche Werte von Tieren diskutiert wird. Andernfalls gehen hier vorgestellte Verbesserungsvorschläge langfristig unter. Grüße Prados
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Neue Redakteure
Adjana? (Unsern täglich Sexismus gib mir heute.)
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Magie und Metall
Tja, frag doch mal einen Zauberer, der könnte dir da weiterhelfen. Oder entwirf eine dir genehme Regel. Diese bislang etwas undifferenzierte Kritik hilft jedenfalls nicht weiter. Grüße Prados
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Magie und Metall
@HarryB Kennst du die Antwort in den FAQ auf Midgard-Online? Grüße Prados
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Hausregel: Zusätzliche Fertigkeiten
Ich kann mir nicht helfen, aber zumindest Nahrung zubereiten erschießt Spatzen mit der Dicken Berta. Das ist eine so grundlegende Fertigkeit, die jedes Kind auf Midgard von der Mutter (ups, politisch korrekt muss es natürlich den Eltern heißen) lernt, dass mir ein solches Aufhebens wenig sinnvoll erscheint. Was machen denn all die armen Umherziehenden, die Nahrung zubereiten nicht gelernt haben, wenn kein Gasthaus in der Nähe ist? Verhungern? Etwas angekündigte Ironie zum Abschluss: Ich hoffe nur, dass nicht auch noch die Fertigkeit Wasserlassen eingeführt wird. Grüße Prados
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Berührungszauber
@Nebu Zu 1: Ja, da eine solche Waffe ähnlich schnell wie ein Langschwert geführt wird, der Kämpfer also 3sec für einen normalen Angriff benötigt. Durch den Einsekundenzauber wäre der Zauberer erst nach dem Kämpfer mit dem Schlag an der Reihe. Allerdings gibt es ja noch die Möglichkeit eines überstürzten oder spontanen Angriffs - die aber auch dem Krieger offensteht. Diese Angriffe werden schneller durchgeführt als der normale Angriff, der 3sec dauert (vgl. S. 90, DFR). Zu 2: Man müsste überlegen, wie lange ihn das Wegwerfen der Waffe beschäftigt. Gänzlich unkoordiniert sollte das ja nicht sein, damit man nicht ungewollt darüber stolpert. Außerdem könnten Abzüge auf den EW:Angriff angerechnet werden. Zu 3: Schwierige Frage. Erstens hätte der Krieger den Zaubervorgang innerhalb einer Sekunde bemerken und sofort zurückweichen müssen - kaum wahrscheinlich, da eine gewisse Reaktionszeit (die "Schrecksekunde") berücksichtigt werden sollte. Weiterhin dauert die Bewegung von 2m etwa 1sec. Daher sollte der Zauberer den Krieger auf jeden Fall noch angreifen können; es geht einfach zu schnell, um ausreichend weit wegzukommen. Grüße Prados
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Neue Redakteure
Das muss dir der Chef sagen, sonst haut er mich wieder. Grüße... Der alte Rosendorn Ausreden, Ausflüchte, mangelnde Courage. Wo bin ich da bloß hineingeraten? Grüße Prados
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Berührungszauber
Der Waffenrangmodifikator für Bloße Hand beträgt +2, der Angriff mit der bloßen Hand wird also um zwei Sekunden beschleunigt, findet also in der ersten Sekunde statt. Der Gewandtheitswert hat, entgegen Detritus Aussage, keine Auswirkung auf den Zeitpunkt des Aktionsbeginns, sofern sekundengenau gespielt wird. Dies wird bereits im Vorfeld durch den PW:Gewandtheit geregelt. Im vorgestellten Beispiel schlägt der Krieger in der sechsten Sekunde zu, der Zauberer zaubert in der vierten Sekunde und greift dank bloßer Hand in der fünften Sekunde an. Gelingt der Zauber, entsteht eine formschöne Kriegerstatue. Grüße Prados
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Neue Redakteure
Und ich fragte schon bei hj nach, wer denn diese Julia Schreiber sei. Da hj aber auch auf meine anderen Fragen nicht antwortet - elitärer Cheffuzzi -, kann ich ja gleich mal Rosendorn ganz bauern-mäßig (Warcraft lässt grüßen) fragen: "Was kann ich tun?" Grüße Prados
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Neue Redakteure
Ja, bitte. Ohne "er", einfach nur Christoph. Das klingt sonst ein wenig nach Winnie Puh. Grüße Prados
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Elementenwandlung als Kampfzauber
Keine Ahnung. Ich wollte nur kurz erklären, wie sich das mit natürlichem Feuer verhält. Über magisch erzeugte Feuer kann ich keine Aussagen machen. Die könnten durchaus dort bleiben, wo sie erzeugt worden sind. Am besten fragt man mal einen Zauberer, der sich damit auskennt. Grüße Prados
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Elementenwandlung als Kampfzauber
Nach irdischen Gesetzmäßigkeiten mag Feuer zwar kein Element sein, eine Masse besitzt es aber schon. Feuer bestehen aus Gasen, die mit Sauerstoff unter Flammenerscheinung reagieren, also verbrennen. Sowohl das verbrennende Gas als auch der Sauerstoff besitzen eine Masse, ebenso das entstehende Verbrennungsprodukt. Die Dichte des Verbrennungsprodukts lässt sich nach Kenntnis der Verbrennungstemperatur errechnen, daraus wiederum lässt sich das Strömungsverhalten der Gase ungefähr vorhersagen - zumindest ob sie nach unten oder oben strömen. Auch die verbrennenden Gase eines Lagerfeuers "heben ab", was aber an der durch die Temperatur bedingten geringen Dichte des Verbrennungsprodukts liegt. Allerdings reagiert das vergaste Holz sehr schnell mit dem Sauerstoff, sodass die Flammenerscheinung - das Zeichen der Energie abgebenden Reaktion - bereits in geringer Höhe aufhört. Große Feuer können ihre Gase allerdings mehrere hundert Meter hoch "abheben" lassen. Grüße Prados
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Magie und Metall
<span style='color:green'>Ich habe mir erlaubt, ein wenig verschmelzend einzugreifen. Grüße Prados-Mod</span>
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Stasis
Spielen wir auch so: 1. Hilfe scheidet als lebensrettende Maßnahme bei Figuren unter 0 LP aus. HvW hilft nur, wenn der Verletzte noch 'ne Minute übrig hat. Wie kommst du darauf, daß der Startzeitpunkt ausschlaggebend sein könnte? Habe ich was überlesen? Ich meine, nicht das ich mich dagegen wehren würde, wenn die Regelung anders wäre, aber in allen Gruppen, in denen ich bis jetzt gespielt habe, kam es darauf an, vor dem Ableben des Verletzten mit dem Heilmaßnahme fertig zu sein, nicht damit anzufangen. Tschö, Markus Lies mal den Absatz auf Seite 102 im DFR, der sich unter dem Kasten befindet, in dem die Formel zur Berechnung der Überlebenszeit steht. Ich mag und darf das aus verschiedenen Gründen hier nicht schreiben. Grüße Prados
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Stasis
Nein, ist sie nicht. Sofern das Ergebnis der Überlebenszeit mindestens 0 beträgt (vgl. S. 102, DFR), kann der Todgeweihte mit Zaubersprüchen oder Erster Hilfe gerettet werden. Es ist ausschließlich entscheidend, wann die Behandlung beginnt, nicht, wann sie endet. Andernfalls könnte man einen Todgeweihten niemals mit Erster Hilfe retten. Grüße Prados
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Berührungsangriffe ...
Der leichte Schaden resultiert vorrangig aus den anstrengenden Ausweichbewegungen, vgl. S. 93, DFR. Deswegen auch mein oben genanntes Argument: Merkt der Angegriffene, dass er gar nicht ernsthaft getroffen werden soll, kann er auf die anstrengenden Ausweichbewegungen verzichten und nimmt die kaum beeinträchtigenden Kratzer in Kauf, die ihn - wenn überhaupt - weniger Ausdauer als das Ausweichen kosten. Beim Berührungszauber muss der Angegriffene damit rechnen, eine äußerst unangenehme arkane Erfahrung zu machen, weswegen er mit großem Eifer und vollem Einsatz ausweicht, woraus wiederum der leichte Schaden resultiert. Grüße Prados
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Berührungsangriffe ...
Danke für die Klarstellung. Zunächst zum Regelaspekt: Es kann weder "offiziell gewollt" noch eine "Lücke im System" sein, da die Kampfregeln den beschriebenen Berührungsangriff ausschließlich bei Berührungszaubern zulassen (vgl. Kasten auf Seite 225, DFR). Ob man eine analoge Regelung auch auf normale Angriffe übertragen möchte, muss also jede Gruppe selbst entscheiden. Ich würde es nicht tun. Meine Begründung fasse ich kurz so zusammen: Es erscheint mir nicht schlüssig; der Angegriffene würde die Harmlosigkeit der Angriffe bemerken und seine Verteidigung darauf einstellen, also sich weniger anstrengen, also weniger Schaden erleiden. Grüße Prados