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Prados Karwan

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  1. Wenn ein Abenteurer eine Fertigkeit einsetzen möchte, für die er den kritisch verletzten Arm normalerweise benötigen würde, erhält er einen Abzug von -6 auf den Erfolgswurf (S. 246, DFR). Also werden sämtliche infrage kommenden Erfolgs- oder Widerstandswürfe im Handgemenge um diesen Wert erschwert. Grüße Prados
  2. Dann bleib doch bei deiner Vorstellung. Ernsthaft, wenn du lieber mit einer Hitze abstrahlenden Feuerkugel spielen möchtest und auch die Konsequenzen ganz witzig spielen magst (Was kokelt an, wenn die Kugel auf dem Feld des Zauberers entsteht? Hoffentlich hat er kein Zauberöl bei sich ...; mit einer Feuerkugel lassen sich dann Gegenstände entzünden), dann ist das doch völlig in Ordnung. Eine solche Feuerkugel ist dann aber eine 'Hauskugel' und die offiziellen Kugeln sind dann eben ein wenig anders. Aber das stört ja eigentlich nicht. Grüße Prados
  3. In den Regelantworten, die einst auf Midgard-Online standen. Zumindest steht dort die Antwort auf den ersten Teil deiner Frage. Allerdings besteht eine Feuerkugel durchaus aus Feuer, allerdings aus magischem, das in dieser speziellen Form eben keine Hitze abstrahlt. Grüße Prados
  4. Nehmt doch für die Ogerfaust ungefähr die doppelte Größe einer Männerfaust an, also hat die Feuerkugel einen Durchmesser von etwa 20 cm. Weiterhin strahlt eine Feuerkugel keine Hitze aus, solange sie nicht explodiert. Sie 'verschmurgelt' also auch keine Gegenstände, an denen sie vorbei geleitet wird. Allerdings kann man sie nach ihrer Entstehung auch nicht verformen, sie kann also nicht durch Öffnungen geleitet werden, die kleiner sind als sie selbst. Grüße Prados
  5. Einskaldir hat Recht, EP werden nur für den Schaden angerechnet, den eine Figur auch tatsächlich anrichtet, nicht für mittelbare Folgen, hier also das zeitweise Absinken des AP-Maximums. Grüße Prados
  6. Regelantwort von Midgard-Online: Hier kann ich den braunen Kasten mal wieder anwenden und eine alte Regelantwort von Midgard-Online zitieren: 'So groß wie die Faust eines Ogers, aber viel gefährlicher.' Grüße Christoph Diese Antwort soll die laufende Diskussion nicht beenden, sondern lediglich die Regelgrundlage verdeutlichen, von der aus weiterdiskutiert werden kann. Nähere Informationen zum Regelservice findet ihr in diesem Strang.
  7. Och, nö. Warum muss denn alles so genau definiert werden, was sich viel besser im Kontext der Gruppe regeln ließe? Wenn das Regelwerk tatsächlich diese Frage ausführlich behandelte, dann würde mit sehr großer Sicherheit irgendein Schlaumeier auf die Idee kommen, die im Regelwerk genannten Dinge als ausschließende Liste zu betrachten und daraufhin mit großer List oder Bauernschläue sich Sonderfälle auszudenken. Storrs Ausführungen geben doch schon eine gute Idee, wohin die Überlegungen führen können. Ich persönlich würde so weit gehen, das Auslösen von den Vorsichtsmaßnahmen der Abenteurer (Spieler) abhängig zu machen: Wenn die Spieler daran denken, entsprechende und plausible Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Schutzrune auslöst, wesentlich geringer. Grüße Prados
  8. Nein, es ist nichts zum Thema, aber dieses Beispiel möchte ich zurückweisen: Die Zuckermoleküle verteilen sich auch ohne jedes Umrühren völlig gleichmäßig, einen Löffel oder mechanische Einwirkung braucht es da nicht. Grüße Prados
  9. Gegen das erneute Zaubern einer Lichtbrücke / Himmelsleiter könnte man argumetieren, dass ein erneutes Zaubern des Spruches nicht möglich ist, solange der "alte" Zauber noch wirkt, weil der Zauber mit einem Willensakt des Zauberers aufgehoben werden kann. Dies könnte implizieren, dass deshalb nur ein Zauber der gleichen Art gleichzeitig wirksam sein kann. [...] Diese Argumentation funktioniert nicht, andernfalls würden viele weitere Zauber, beispielsweise Befestigen, ebenfalls eingeschränkt. Grüße Prados
  10. Es gibt ein weiteres Argument rund um die Überlegung, die Brücke könne einfach so in der Luft beginnen und enden. Wäre es so, dann könnte man mit der Brücke riesige Spannweiten überbrücken, da der Zauberer am Ende der einen Brücke einfach eine neue entstehen lassen könnte. Grüße Prados
  11. Es gibt ein weiteres Argument, das gegen die mehrfache Verzauberung durch mehrere Geas spricht: Eine mehrfache Verzauberung machte die Beschränkung auf drei mal sieben Worte hinfällig. Grüße Prados
  12. In dem Fall müsste, auch wenn der zweite Zauberer sich durchsetzt, die Wirkungsdauer (bzw. die Frist bis zum nächsten Widerstandswurf) immer diejenige des ersten Zaubers bleiben, oder? Ein Verlängern durch wiederholtes Verzaubern ist ja nicht möglich. Gruß Pandike Regelantwort von Midgard-Online: Nein, die Wirkungsdauer gilt vollständig. Grüße Christoph Diese Antwort soll die laufende Diskussion nicht beenden, sondern lediglich die Regelgrundlage verdeutlichen, von der aus weiterdiskutiert werden kann. Nähere Informationen zum Regelservice findet ihr in diesem Strang. Und ich kann gar nicht glauben, dass ich all das in den braunen Kasten schreibe. Ich lass den mal wieder weg. Grüße Christoph
  13. Regelantwort von Midgard-Online: Die Regelantwort sieht das so wie du: Ein Übernehmen des Tieres ist möglich. In dem Fall würde ein Zauberduell durchgeführt, der Zauberer mit dem höheren Erfolgswert bekommt den Zuschlag. Ein wiederholtes Verzaubern liegt dann vor, wenn auf ein bereits verzaubertes Wesen ein neuer, zusätzlicher Zauber mit ähnlichem oder gleichem Effekt gewirkt werden soll, während ein vorheriger Zauber noch wirkt. Das wäre beim Geas der Fall. Solange das ursprüngliche Geas noch wirkt, kann nicht noch ein weiteres, zusätzliches gewirkt werden. Bei Macht über die belebte Natur ist es aber nicht der Fall, der Effekt bleibt derselbe, es wird kein zusätzlicher Zauber auf das Opfer gewirkt, sondern lediglich bestimmt, welcher Zauberer die Oberhand behält. Grüße Christoph Diese Antwort soll die laufende Diskussion nicht beenden, sondern lediglich die Regelgrundlage verdeutlichen, von der aus weiterdiskutiert werden kann. Nähere Informationen zum Regelservice findet ihr in diesem Strang.
  14. Die Frage ist im Regelwerk beantwortet, s. S. 268, DFR: "Derselbe Zauberspruch kann hierbei je nach Art der Anwendung zu verschiedenen Gruppen gehören. Macht über Menschen kann ein Zauberer z. B. einsetzen, um einen angreifenden Krieger zu überwinden, was für die Vergabe von ZEP als Angriffszauber zählt. Er kann mit diesem Spruch aber auch einen Gefangenen ausfragen, was als sonstiger Zauber angesehen wird." Je nachdem, unter welchen Umständen innerhalb einer Abenteuersituation AdB angewendet wird, kann es also verschieden viele ZEP geben. Grüße Prados
  15. Richtig, daran und an den Beschreibungen der Zauber scheitert es. Was aber sicher möglich ist: Mit Zwei Magierstäben zu kämpfen, wobei einer ein Zauberstab (z.B. ein Schlafdorn) ist und der andere ein Thaumagral. Dazu muss der Zauberstab einfach ohne weitere Aktion wirken können (der Zauberer ist ja mit dem Thaumagralzauber beschäftigt). Solwac Kann man mit einem Zauberstab, der kein Thaumagral ist, in der Hand Gestenzauber sprechen? Normale Gestenzauber sind wohl nicht möglich, da ja beide Hände zum Zaubern frei sein müssen. Bei der Thaumagralvariante kann man jetzt diskutieren, ob neben der Waffenhand mit Thaumagral auch die Schildhand benötigt wird. Wenn ja, dann wäre zum einen meine Idee eines Zauberstabes hinfällig und zum anderen könnte ein Priester im Kampf keinen Schild gleichzeitig mit einem Thaumagralzauber benutzen. Solwac Dieser Punkt war ja auch noch offen: Für das Zaubern eines Gestenzaubers muss der Zauberer beide Hände frei haben bzw. darf maximal seinen Thaumagral in einer Hand halten (ARK, S. 28/29). Grüße Prados
  16. Ich möchte darauf hinweisen, dass beim Kampf mit bloßer Hand zum Angriff beide Hände benutzt werden, wie sich aus der Beschreibung des waffenlosen Kampfes erkennen lässt. Insofern ist eine Beschränkung des Zaubers auf eine Handfläche nicht sinnvoll und lässt sich letztlich auch nicht aus der Spruchbeschreibung erkennen. Ich weiß, dass in der Spruchbeschreibung immer von der Handinnenfläche im Singular geschrieben wird. Das ist aber ein verallgemeinernder Singular, der darauf hinweist, dass die Berührung mit einer beliebigen der beiden Hände ausreicht, wie es der Kampfweise bloße Hand entspricht, der Zauber aber nur ein einziges Mal übertragen werden kann. Hätte man den Plural gewählt, hätte man hinterher erklären müssen, wieso denn die Wirkung nur einmal übertragen werden kann, wenn die Handflächen beide aufgeladen sind. Grüße Prados
  17. Umgebungszauber wirken über den Radius von einem Meter hinaus, das steht doch ganz eindeutig in der angegebenen Textstelle. Der Radius als Wirkungsbereich bestimmt lediglich den Ort, von wo aus die Zauberwirkung beginnt. Grüße Prados
  18. Diese Argumentation ist aber schon ein bisschen pervers, nicht wahr? 'Normale Tiere' werden wie Gleichgestellte behandelt, Gefährten hingegen kann wie Sklaven befohlen werden; das ist ein äußerst merkwürdiges Verständnis des Tiermeisters. Es dürfte der Beschreibung des Tiermeisters wohl eher entsprechen, dass die Vorstellung der 'gleichgestellten Persönlichkeit' von ihm grundsätzlich auf alle Tiere angewendet wird, mit denen er arbeitet. Grüße Prados
  19. Thema von Akeem al Harun wurde von Prados Karwan beantwortet in Das Netz
    Ist dein Interesse an diesen Produkten aktuell gesteigert? Grüße Prados
  20. Thema von Abd al Rahman wurde von Prados Karwan beantwortet in Neues im Forum
    Ich vermute, dass du lediglich die Links zu deinen eigenen Beiträgen siehst. Andere Benutzer sehen diesen Link nicht, sondern lediglich den Hinweis, dass der Beitrag geändert wurde. Grüße Prados
  21. Thema von Akeem al Harun wurde von Prados Karwan beantwortet in Das Netz
    Nee, diese Displaytechnik hat 'nen ganz miesen Kontrast.
  22. Zitat von Seite 144, DFR: "Abenteurer, die die Fertigkeit Geländelauf gelernt haben, können im Kampfgetümmel durch den Kontrollbereich eines Gegners hindurchlaufen, wenn ihnen ein Erfolgswurf gelingt." Da ist der EW und die Notwendigkeit, es gelernt haben zu müssen. Grüße Prados
  23. Nur wenn man Geländelauf erlernt hat, kann man es benutzen, um einen gegnerischen Kontrollbereich zu durchqueren. Dazu muss ein EW:Geländelauf gelingen, der Gegner hat aber die Möglichkeit, ihm entweder den Weg zu verstellen oder ihn zu attackieren, je nachdem, wie der WW des Gegners ausgefallen ist. Ein automatischer Erfolg des Geländelaufs ist aber nicht vorgesehen. Der Spieler muss jedesmal einen Erfolgswurf ausführen. Grüße Prados
  24. Sobald deine Figur während der Bewegungsphase in den Kontrollbereich eines gegnerischen Kämpfers gelangt - und ich gehe jetzt bei meiner Antwort davon aus, dass du weißt, welche Kämpfer unter welchen Umständen überhaupt einen Kontrollbereich haben - , muss sie ihre Bewegung unterbrechen, es sei denn, sie besitzt entsprechende Fertigkeiten, beispielsweise Geländelauf oder Akrobatik. Sobald du in einem gegnerischen Kontrollbereich bist, stehen dir nur begrenzte Möglichkeiten offen, diesen wieder zu verlassen. Insbesondere kannst du nicht einfach während der Bewegungsphase 'weglaufen'. Du benötigst die Aktionen vom Gegner lösen oder panisch fliehen. Das wird im MIDGARD-Regelsystem automatisch und global über den Kontrollbereich geregelt. Es ermöglicht strategische Überlegungen, indem man einfacher erkennen kann, wie man Gegner beispielsweise am Durchbrechen hindern kann. Wenn du das in deinem Sinne ändern möchtest, muss dir klar sein, dass du die Situation für die hinten stehenden Abenteurer, beispielsweise Zauberer, deutlich gefahrvoller gestaltest. Für eine solche Situation kannst du einfach den sekundengenauen Ablauf wählen, in dem Bewegungen gleichzeitig stattfinden. Aber: Was hast du dadurch gewonnen? Der 'Kurznahkämpfer' wird aller Voraussicht nach versuchen, zum Speerkämpfer vorzudringen. Das bedeutet, dass bei dem von dir genannten Vorschlag die beiden zunächst einmal viele Meter nach hinten laufen werden, bis entweder ein Hindernis auftaucht oder die Bewegungsweite verbraucht ist. Dann ist der Kurznahkämpfer an seinem Gegner dran. Da der Kurznahkämpfer noch nicht einmal im Kontrollbereich des Speerkämpfers steht, hindert ihn sogar nichts daran, einfach aus dem Angriffsbereich der Waffe heraus zu gehen. Die MIDGARD-Kampfregeln gehen davon aus, dass die Gegner auch tatsächlich gegeneinander kämpfen wollen. Nahkämpfer werden sich also auf jeden Fall irgendwann auf Waffenreichweite gegenüber stehen. Die Vereinfachung ist nun, dass Speerkämpfer die Möglichkeit des ersten Schlages erhalten, mehr dann aber auch nicht. Natürlich gibt es die Möglichkeit, das individueller zu gestalten, aber das müsstest du dann im Gegenzug auch für die anderen Waffen machen, die ja ebenfalls ihre jeweiligen Besonderheiten haben. Grüße Prados
  25. Oh, ich wollte die Diskussion nicht unterbinden. Meine Frage zielte darauf ab, ob wir, die 'Antwortenden', es hier mit einem völlig Regelunkundigen zu tun haben oder mit jemanden, der die Regeln zwar kennt, aber Alternativen diskutieren möchte. Diese Kenntnis hat durchaus Konsequenzen für die 'Tiefe' der Antworten, einem Unkundigen kann man ja schwerlich mit den ganzen Fachbegriffen kommen. So viel erst einmal zu diesem Thema, aller Voraussicht antworte ich nachher auch noch mal zum Thema, sofern von den anderen bis dahin nicht alles Wichtige gesagt worden ist. Grüße Prados

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