Alle Inhalte erstellt von Prados Karwan
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Stürze im Kampfgeschehen
Es gibt Unterschiede zwischen einem Gestürzten und einem Liegenden. Eine Figur, die unfreiwillig zu Boden geht, gilt in der Runde ihres Sturzes als gestürzt, in den Folgerunden als liegend. Ein Gestürzter kann nicht mehr angreifen, da seine Handlungen verfallen. Grüße Prados
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Stürze im Kampfgeschehen
Ich wäre sehr vorsichtig mit dem sekundengenauen Ablauf. Der SL könnte auf die Idee kommen, dass von einem zu Boden Gestürzten, der seine Handlung verloren hat, keine Gefahr mehr ausgeht. So dürfte man möglicherweise mehr als einmal zuschlagen, ein Hieb dauert ja nur drei Sekunden ... Ich gebe zu, dass ich die Unzufriedenheit mit der zehnsekündigen Regel nicht recht nachvollziehen kann. Ja, es gibt offensichtlich einen Nachteil der Figur mit der niedrigeren Gw. Nein, ich empfinde das weder als unfair noch als Fehler im System. Die Figuren haben Unterschiede, die in konkreten Spielsituationen auch mal zum Nachteil gereichen können. Fühle dich doch einfach aufgerufen, eine tragfähige und nette Hausregel zu entwickeln. Grüße Prados
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Angst
Beachtet die Beschreibung zur Dweomer-Variante: Diese funktioniert wohl auch, ohne dass der Zauberer gesehen wird. Bei der 'Standard'-Variante müssen die Verzauberten den Zauberer jedoch sehen können. Grüße Prados
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Stürze im Kampfgeschehen
Diesen Punkt hätte ich gerne offiziell geklärt, da ich die Formulierung auf S.88 DFR anders verstehe. Insbesondere steht dort "stürzt sie zu Boden oder wird sie auf andere Art handlungsunfähig". Dieser Satzbau bedeutet für mich, daß die Figur durch den Sturz handlungsunfähig wird. Die Folgen einer Handlungsunfähigkeit sind nicht explizit beschrieben. Allerdings verstehe ich die Erläuterungen zur Wehrlosigkeit so, daß handlungsunfähige Personen wehrlos sind - DFR, S.95. Ist dem nicht so, hätte ich gerne eine Beschreibung von "handlungsunfähig". Denn das würde bedeuten, daß Abwehr nicht unter die Definition von Handlung fällt. Der Begriff der Handlungsunfähigkeit ist auf Seite 102 des DFR beschrieben. Eine zu Boden gestürzte Figur wird in dem Sinne handlungsunfähig, dass sie ihre gewählte Handlung nicht mehr durchführen kann. Sie wird nicht wehrlos, dieser Passus wurde gestrichen. Grüße Christoph
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Stürze im Kampfgeschehen
Ich gebe zu, dass ich derzeit den Sinn einer erneuten und wiederholten umfassenden Erklärung nicht erkennen kann. Eigentlich steht doch alles Relevante bereits hier im Strang: Handlungsreihenfolge gemäß dem Handlungsrang; ab dem Handlungszeitpunkt gilt eine Handlung als abgeschlossen, auch wenn sie 'in Wirklichkeit' bis zum Ende der Runde dauern sollte. Gerade dieses 'in Wirklichkeit' dürfte so viele Probleme bereiten. Bitte bedenkt, dass die Kampfrunde lediglich eine schematische Darstellung des Geschehens ist. Es gibt lediglich eine einzige Möglichkeit, das von euch Kritisierte - die scheinbare Benachteiligung eines Kämpfers mit niedriger Gw - in gewissem Umfang zu relativieren, indem ihr den sekundengenauen Ablauf wählt. Dann solltet ihr ihn aber im Rahmen der Gleichbehandlung für alle weiteren Handlungen ebenfalls wählen. Eine niedrige Gw hat nun aber einmal Auswirkungen auf die Möglichkeiten im Kampf (und nicht nur dort), ein Kämpfer mit niedriger Gw ist gegen einen mit hoher Gw benachteiligt. Das ist er übrigens auch im sekundengenauen Ablauf, aber da steht das Ergebnis nicht in jeder Runde von vornherein fest, da der Handlungsbeginn ja jede Runde neu erwürfelt wird. Ich weiß also im Moment nicht, was ich noch erläutern soll. Sofern der Wunsch nach einer Erläuterung besteht, bitte ich um eine oder mehrere konkrete Fragestellungen. Grüße Prados
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Länderchefs
Ich würde nicht allzu sehr auf die Informationen aus dem Forum vertrauen ... Grüße Prados
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Stürze im Kampfgeschehen
Ich hätte gerne noch die eine oder andere Ansicht dazu. Ist stehend gegen liegend wirklich ganz restriktiv auszulegen oder gibt es die +4 auch gegen jemanden, der gerade aufsteht? Ich gewähre auch einen Zuschlag von 4 beim Angriff gegen Aufstehende. Der Grund ist folgendes Beispiel: Ein Abenteurer mit einer Gewandtheit von 90, der gegen einen Gegner mit einer Gewandtheit von 60 kämpft, verfehlt sein Ziel. Im Gegenzug attackiert der Gegner, der Abenteurer macht bei der Abwehr einen Kritischen Fehler und stürzt. In der nächsten Runde wäre der Abenteurer als erster wieder an der Reihe und sein Gegner hätte keine Möglichkeit, den Sturz des Abenteurers auszunutzen. Ich gehe aber davon aus, dass das Regelwerk den Kritischen Fehler zumindest dorthingehend auch als besonderen Misserfolg gewertet sehen möchte, dass der Gestürzte mindestens einmal den modifizierten Angriff über sich ergehen lassen muss. Liebe Grüße, , Fimolas! ist nur ein gegen beispiel bezogen auf Sinn und Unsinn. Dieses Beispiel ist schlicht nicht stichhaltig, weil es mit persönlichen Annahmen argumentiert. Grüße Prados
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Stürze im Kampfgeschehen
Wenn Antwort c, richtig ist. Dann steht auch wieder der Vorwurf des Powergameing, und somit eine gewisse Unausgewogenheit der Regeln. Das ist doch Unsinn, weil kein 'Powergaming'. Ja, bei MIDGARD hängt (leider) sehr viel von der Gewandtheit ab (bei M3 war es der Reaktionswert, das Prinzip ist aber dasselbe). Das ist aber allenfalls ein Nachteil der Regeln, aber eben kein Powergaming, das ja das bewusste Ausnutzen der Regeln zu eigenen Gunsten ist. Die Werte werden nun aber für alle Figuren und von allen Spielern gleich erwürfelt; jeder hat die Möglichkeit, einen möglichst hohen Wert auf die Gw zu setzen. Tut er das nicht, muss er mit den Konsequenzen spielen und vielleicht mal eine andere Taktik im Kampf wählen. Grüße Prados
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Stürze im Kampfgeschehen
Korrekt ist Antwort c), die sich direkt aus dem Regeltext ableitet und die ich bereits in Beitrag 31 dieses Strangs angegeben habe: Da die Handlungen in der Kampfrunde gemäß dem Handlungsrang abgehandelt werden, steht eine Figur dann auf, wenn sie aufgrund ihres Handlungsrangs an der Reihe ist. Danach gilt sie als stehend, nachfolgende Gegner erhalten keinen Zuschlag mehr auf den Angriff. Die Erklärung, dass das Aufstehen die gesamte Runde dauert, ist in diesem Zusammenhang ebenso irrelevant wie beispielsweise die ähnliche die Angabe, dass der EW:Angriff die gesamten Angriffshandlungen innerhalb einer ganzen Runde repräsentiert. Beides dauert zwar die ganze Runde, dennoch werden beide Aktionen aber gemäß dem Handlungsrang zu einem exakten Zeitpunkt durchgeführt und gelten anschließend als abgeschlossen. Grüße Prados
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Länderchefs
Am Ende kommt dieses Jahr ein neuer GB heraus? Im Moment konkurriert man noch um den Vapor-Award gegen Duke Nukem Forever. Wenn ein neuer GB rauskommt, verlieren wir. Es ist also noch nicht entschieden. Grüße Prados
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Länderchefs
Man könnte seine Anfragen auch einfach an die Gildenbriefredaktion richten. Neuesten Gerüchten zufolge hat diese sich vom Sterbebett erhoben und reagiert wieder recht agil. Böse Zungen behaupten sogar, dass sie nach Midgard-Maßstäben unmessbar schnell reagiert, weil es eine solch kleine Zeiteinheit für die derzeitigen Reaktionszeiten in diesen Sphären bislang nicht gab. Grüße Prados
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Windows Vista
Am einfachsten besorgst du dir vor der Installation das ctupdate (Offlineupdate). Das ist ein Programm, mit dem du dir vorher sämtliche relevanten Patches für Windows und, falls gewünscht, Office herunterladen kannst. Du brennst das Ganze dann auf eine CD (DVD) und führst sie nach der Neuinstallation aus. Auf diese Weise hast du ohne Netzwerkverbindung sehr schnell ein aktuelles Windows. Grüße Prados
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Länderchefs
10, 9, 7 und Grüße Prados
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Länderchefs
Habt ihr nicht den Eindruck, dass das Forum euer Denken gleichschaltet? Grüße Prados
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Länderchefs
Ich würde aber vorher nachfragen, ob die Länderchefs einer eventuellen Veröffentlichung ihrer E-Mail-Adressen zustimmen. Grüße Prados
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MIDGARD für Conan?
Du hast mich nicht verstanden, die Frage lautet Wie sehr unterstützt Midgard solche Szenen, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, das es gelingt, wie sehr supportet Midgard sochen Style regeltechnisch Nein, ich beantworte deine Arrogante und verleumderische Behauptung nur mit der Aufforderung dies den Autoren obiger Spiele mitzuteilen, Beispielen die mir u.a. Teil persönlich bekannt sind, alle ausser AGoT und habe es ehrlich gesagt satt mich andauernd zu wiederholen Solwac, ich bedaure dir mitteilen zu müssen, dass dein hier von dir veröffentlichter Turing-Test völlig misslungen ist. Grüße Prados
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Rauchwolke
Die von dir genannten Zauber gehören zu einer bestimmten kleinen Gruppe von Strahlzaubern, bei denen die auf Seite 23 im Arkanum genannte Ausnahme gilt, dass sie wie Angriffe und nicht wie Zauber gehandhabt werden, weswegen auch keine Resistenz, sondern ein WW:Abwehr gegen sie gewürfelt wird. Rauchwolke ist kein Strahlzauber, es gelten die normalen Resistenzregeln. Grüße Prados
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Rauchwolke
Da bin ich jetzt aber doch ein wenig skeptisch: Warum ist das Gift des Rauchs real (PW:GiT bleibt notwendig), während das Husten plötzlich durch die Resistenz überwunden werden kann? Um also den "nicht unbeträchtlichen Spielraum" des SL ein wenig anders auszulegen, würd ich eher meinen, dass auch der PW:GiT bei gelungener Resistenz entfallen müsste. Der Rauch ist dann zwar da (also weiterhin max. B6 und nur kurze Sicht), aber der Charakter hat es durch die "unbewusste Gegenreaktion" (so ähnlich heißts ja im Arkanum) geschafft, sich dem Rauch in den anderen, ihn körperlich betreffenden Punkten zu entziehen. Um nun also mit einer übersichtlichen Liste zu antworten: Gelingt der WW:Resistenz gegen die Rauchwolke, dann entfällt der PW:GiT, der Charakter erleidet keinen Schaden, Handlungsunfähigkeit und Husten werden abgewehrt, die Sichtbehinderung und die daraus resultierende Beschränkung der Bewegungsweite bleibt jedoch bestehen. Grüße, Arenimo Ich teile deine Skepsis. Deine Begründung ist sehr gut geeignet, den Verzicht auf Schaden nach gelungener Resistenz zu erklären. Ich habe mich zwar dagegen entschieden, aber das fällt in den erwähnten Handlungsspielraum. Grüße Prados
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Rauchwolke
Na, bist du ein wenig ungeduldig ... ? Eine gelungene Resistenz bedeutet, dass das Opfer eines Zauberspruchs nicht oder nur eingeschränkt unter den Folgen des Zaubers zu leiden hat. Bei Umgebungsmagie lässt sich das leider nicht immer so einfach realistisch vorstellen, daher mein Rat: Gar nicht erst versuchen. Die Resistenz ist ein Regelmechanismus, der es einem Abenteurer ermöglicht, auch dann mit 3 AP leichtem Schaden davonzukommen, wenn die Feuerkugel genau auf seinem Feld explodiert. Es müssen nur die Würfel gut fallen. Der WW:Resistenz hilft also gegen eine unmittelbare Beeinträchtigung des Opfers. Für die Rauchwolke heißt das bei gelungener Resistenz: Über den Schaden entscheidet nach wie vor der PW:Gift. Wenn ihn die Spruchbeschreibung schon fordert, sollte man ihn auch ausführen. Handlungsunfähigkeit und Husten werden durch unmittelbare Einflüsse der Rauchwolke hervorgerufen, die Resistenz sorgt dafür, dass der Körper diese Einflüsse abwehren kann. Der Rauch ist real, das Opfer wird durch die Resistenz nicht zu einem Überwesen, das durch Rauch sehen kann. Der SL hat einen nicht unbeträchtlichen Spielraum bei seinen Entscheidungen. Grüße Prados
- Sumpfboden - Einsatzmöglichkeiten
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Stürze im Kampfgeschehen
Ich verstehe nicht, wie zu Boden stürzen und Handlungsunfähigkeit zusammenhängen sollen. Die Kampfregeln geben doch im Gegenteil sogar Anleitungen, welche Handlungen ein am Boden liegender Abenteurer noch durchführen kann. Die drei von dir zitierten Möglichkeiten, die Handlung zu verlieren, sind Alternativen, keine Erklärungen ihrer selbst. Grüße Prados
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Sumpfboden - Einsatzmöglichkeiten
Hallo, Ich würde das wie in den Regeln handhaben - der Spruch beginnt mit Beginn des Spruches sofort zu wirken und hört nach Ablauf der Wirkungsdauer auch sofort wieder auf. Wenn man argumentiert das das Wasser am ende des Spruches erst verdunsten muss so müste es zu Beginn ja auch erstmal in den Boden einsickern. Gruss, Quintulf Du übersiehst die Beschreibung der Zauberwirkung und die Zauberformel. Das Wasser wird nicht oberhalb der Erde erschaffen - dann hättest du Recht - , sondern die Erde wird mit Wasser gesättigt. Die Zauberwirkung setzt also spontan ein, am Ende ist das Wasser jedoch immer noch in der Erde. Grüße Prados
- Artikel: [Artefakt] Flammenschal
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Aussehen - Wie spielt Ihr es aus?
Ich stelle die Frage, warum extremes Aussehen überhaupt langfristig ausgespielt werden sollte, da es auf Dauer doch lediglich das Wiederkauen gleicher Reaktionen der Umwelt ist. Natürlich kann es amüsant sein, wenn Kinder schreiend vor der personifizierten Hässlichkeit weglaufen oder erwachsene Menschen Zeichen zur Abwehr des Bösen vollführen. Aber das gilt doch nur für die ersten Male, danach wird es doch langweilig - und verhindert möglicherweise ein konstruktives Mitwirken des betroffenen Spielers und seiner Figur. Reaktionen auf extremes oder leicht unnormales Aussehen geschehen im wahren Leben schließlich auch nicht auf einer verbalen, sondern auf nonverbaler Ebene. Aber gerade die ist im Rollenspiel nur schwierig auszuspielen, da diese nonverbalen Signale vom SL übersetzt werden müssen und man darauf dann wieder mit Übersetzungen reagieren muss. Abschließend gilt auch, dass während des Rollenspiels wohl hauptsächlich abenteuerrelevante Aspekte behandelt werden dürften, also Neues, was die Handlung voran bringt. Ich bezweifle, dass das mit dem wiederholenden Eingehen auf ein extremes Aussehen funktioniert, ohne langweilig zu wirken. Grüße Prados
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Rauchwolke
Die Diskussion hatten wir schon woanders und ich sehe immer noch nicht, dass ein Verlassen des betroffenen Bereiches, weder hier, noch bei der Feuerkugel, von den Regeln gedeckt und erforderlich ist. Womit du völlig Recht hast: Alles, was man nicht durch ein Entkommen erklären kann, fällt unter die 'unterbewusste Gegenmagie'. Grüße Prados