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Prados Karwan

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  1. Ich stimme dir zu, Akeem. Da sich aber großer Widerspruch regt, dürfte es sinnvoll sein, kurz die Gedankengänge hinter dieser Antwort darzustellen. Das Regelwerk unterscheidet mehrere Zustände, in denen sich ein Kämpfer im Nahkampf befinden kann. Auf Seite 96, DFR, werden sie genannt und definiert. Wehrlos und bewegungslos sind die beiden, um die es hier geht. In Tabelle 4.5 auf Seite 246 in DFR werden nach einem Beintreffer implizit zwei Zustände beschrieben: erstens der Zustand ohne fremde Hilfe oder Unterstützung, zweitens der Zustand mit fremder Hilfe oder Unterstützung (z.B. Stock). Der zweite Zustand führt zur Wehrlosigkeit im Kampf; der erste Zustand führt zur Bewegungsunfähigkeit. Es ist offensichtlich, dass eine Person im ersten Zustand deutlich stärker eingeschränkt ist als im zweiten Zustand. Diese stärkere Einschränkung muss nun aber auch durch Regelmechanismen abgebildet werden. Dies geschieht, in diesem Fall nahe liegend, da sogar ein ähnlicher Begriff gebraucht wird, durch die Einstufung der Person als bewegungslos. Grüße Christoph
  2. Ich weiß zwar nicht, wer Prodos ist, Murl, aber versucht mich mal zu überzeugen. Ich gebe nämlich noch zur Kenntnis, dass Christoph von der Regelauslegung ebenfalls überrascht war. Vorher hatten er und Prados das nämlich auch immer anders gespielt. Von Prados weiß ich, dass er sich noch nicht sicher ist, wie er es in Zukunft halten wird. Wahrscheinlich wird er es mal in der angegebenen Weise zu spielen versuchen. Vielleicht spielt er aber auch nach Hausregel. Christoph sagt, das sei in Ordnung.
  3. Akeem, genau. Diese Frage, unter welchen Bedingungen man hinfällt, kann doch eigentlich wirklich jede Gruppe für sich regeln. Meine Kriterienliste sollte weder erschöpfend noch im Detail richtig sein. Es sollte lediglich eine Anregung sein, wie man so etwas regeln könnte. Grüße Christoph
  4. Natürlich kann man Mechanismen entwerfen, die eine solche Frage beantworten. Ich halte das nur nicht für notwendig, da es eine Strenge in die Frage bringt, die eigentlich überflüssig ist. Ein PW:Wk könnte helfen, ein PW:Ko wäre auch denkbar. Ein PW:Gw, ein EW:Akrobatik (mit Abzügen) oder ein EW:Balancieren (mit noch größeren Abzügen) entscheidet, ob ein solcherart unbehandelt Verwundeter noch angreifen kann oder beim Versuch umkippt. Ich hielt diese Überlegungen für so nahe liegend, dass ich sie nicht extra noch erwähnt habe. Denn selbstverständlich kann man jede Situation durch die Anwendung von Fertigkeiten modifizieren. Darüber hinaus gibt es natürlich noch die Möglichkeit, dass sich ein Verwundeter freiwillig fallen lassen kann. Grüße Christoph
  5. Wenn man meine Regelantwort betrachtet, wird deutlich, dass ich eben nicht der Satzfolge folge, sondern inhaltlich interpretiere. Ich weiß, dass diese Antwort kontrovers diskutiert werden kann. Ich empfinde sie allerdings als folgerichtig, weil ich den erwähnten Unterschied zwischen der unbehandelten und der behandelten Wunde sehe. Nachtrag: Als behandelt bezeichne ich die Wunde, wenn der Verwundete einen Stock verwendet oder das Bein geschient bekommen hat. Grüße Christoph
  6. Ich weiß nicht, ob es in den Gegenargumenten bereits berücksichtigt wurde, aber ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass ich die Bewegungslosigkeit ausschließlich für die unbehandelte Beinwunde festgelegt habe. Behandelt und mit Stock beträgt die Bewegungsweite 6 und der Kämpfer gilt als wehrlos. Ich habe versucht, unter anderem die Frage zu beantworten, was ohne Behandlung und Gehhilfe gilt. Grüße Christoph
  7. Regelantwort von Midgard-Online: Fällt ein Kämpfer nach einem kritischen Beintreffer automatisch zu Boden? Antwort: Die Aussagen in Tabelle 4.5 im DFR erscheinen ungeordnet. Daher ist es sinnvoll, sie zunächst zusammenzufassen: Ein Kämpfer mit kritischer Beinverletzung zählt im Kampf immer als wehrlos, auch wenn er sich mit einem Stock abstützt oder das Bein ordentlich geschient ist. Ohne eine Beinschiene benötigt der Kämpfer grundsätzlich eine Hand für den Stock. Daraus ergibt sich, dass er unter diesen Bedingungen nur einhändig kämpfen kann. Nur mit geschientem Bein kann er zweihändig kämpfen. Daraus folgt: Das Regelwerk gibt schlicht keine Auskunft, ob ein Kämpfer nach kritischem Beintreffer zu Boden fällt, weil es eigentlich irrelevant ist. Das Bein wird unbrauchbar, es ist insofern fraglich, ob ein Kämpfer einbeinig hüpfend den Kampf überhaupt noch fortführen kann, denn ein solchermaßen verwundeter und nicht versorgter Kämpfer gilt als bewegungsunfähig (vgl. Angaben zu Tieren und Fabelwesen auf Seite 245, DFR). Jeder Angriff gegen ihn ist automatisch erfolgreich und richtet kritischen Schaden an (vgl. S. 95, DFR). Grüße Christoph Diese Antwort soll die laufende Diskussion nicht beenden, sondern lediglich die Regelgrundlage verdeutlichen, von der aus weiterdiskutiert werden kann. Nähere Informationen zum Regelservice findet ihr in diesem Strang. Die Diskussion zum Thema findet sich hier.
  8. Ich formuliere das gleich mal so, dass ich es dann in den offiziellen Strang kopieren kann. Regelantwort von Midgard-Online: Fällt ein Kämpfer nach einem kritischen Beintreffer automatisch zu Boden? Antwort: Die Aussagen in Tabelle 4.5 im DFR erscheinen ungeordnet. Daher ist es sinnvoll, sie zunächst zusammenzufassen: Ein Kämpfer mit kritischer Beinverletzung zählt im Kampf immer als wehrlos, auch wenn er sich mit einem Stock abstützt oder das Bein ordentlich geschient ist. Ohne eine Beinschiene benötigt der Kämpfer grundsätzlich eine Hand für den Stock. Daraus ergibt sich, dass er unter diesen Bedingungen nur einhändig kämpfen kann. Nur mit geschientem Bein kann er zweihändig kämpfen. Daraus folgt: Das Regelwerk gibt schlicht keine Auskunft, ob ein Kämpfer nach kritischem Beintreffer zu Boden fällt, weil es eigentlich irrelevant ist. Das Bein wird unbrauchbar, es ist insofern fraglich, ob ein Kämpfer einbeinig hüpfend den Kampf überhaupt noch fortführen kann, denn ein solchermaßen verwundeter und nicht versorgter Kämpfer gilt als bewegungsunfähig (vgl. Angaben zu Tieren und Fabelwesen auf Seite 245, DFR). Jeder Angriff gegen ihn ist automatisch erfolgreich und richtet kritischen Schaden an (vgl. S. 95, DFR). Grüße Christoph Diese Antwort soll die laufende Diskussion nicht beenden, sondern lediglich die Regelgrundlage verdeutlichen, von der aus weiterdiskutiert werden kann. Nähere Informationen zum Regelservice findet ihr in diesem Strang.
  9. Radamanthus beherrscht in seiner Gottform allerdings beide Zauber. Das deutet eher darauf hin, dass es doch zwei Zauber gegeben hat. (Oder es wurde bei der Beschreibung Radamanthus' vergessen, die Namensfolter zu löschen.) Man könnte ja mal überlegen, auf welchem Arkanumszauber die Namensfolter basieren könnte. Grüße Prados
  10. Ich weiß nicht, was das mit Nebenkriegsschauplätzen zu tun hat, aber ich weiß seit dem Ende des letzten in unserer Gruppe gespielten Abenteuers, wie unterschiedlich die Männer und Frauen unserer Gruppe auf verschiedene Aspekte des Abenteuers reagiert haben, was sie also gemocht haben und was nicht. Es gab signifikante Unterschiede, die auch inhaltlich deutlich zuzuordnen waren. Ich unterstelle unserer Gruppe keine Allgemeingültigkeit und der Jury keine Scheuklappen, schon gar nicht fordere ich eine Um- oder Neubesetzung oder äußere eine Form der Kritik, aber ich kann die Überlegung Y-Seas durchaus nachvollziehen. Grüße Prados
  11. Mein Lösung als SL für dieses Problem lautet, dass ich dem Spieler sage, dass er in einer bestimmten Verführungssituation das eigentlich überwältigende Verlangen verspürt, diese völlig blödsinnig gefährliche Sache zu machen. Es ist dann die Sache des Spielers, mir mit seinem Spiel und seinen Argumenten zu verdeutlichen, auf welche Weise er sich darauf einlässt - oder, mit den richtigen Begründungen, eben auch mal nicht. Grüße Prados
  12. Hier wurde bislang das entscheidende Wort bei der Fertigkeitsbeschreibung zu Beredsamkeit übersehen (oder ich habe es in der Diskussion übersehen): Der Beredte überzeugt sein Gegenüber "emotional", er appelliert also an die Gefühlsebene seines Gesprächspartners. Geschäftstüchtigkeit dürfte hingegen handfestere Argumente mitbringen, also beispielsweise eine genaue Einschätzung der Warenqualität, der Verdienstspanne usw. Grüße Prados
  13. Variante 2 ist mit weitaus größeren Konsequenzen behaftet, da sich die Regeln für Entkräftung und völlige Entkräftung nach dem AP-Maximum richten. Bei dieser Variante müssten also deutlich mehr Anpassungen erfolgen. Grüße Prados
  14. Auch wenn es nirgends explizit geschrieben steht, so ist Raufen eine Fertigkeit, mit der nur leichter Schaden angerichtet werden kann. Um im Handgemenge schweren Schaden zu verursachen, braucht es die Bloße Hand oder den Dolch. Raufen ist also dazu gedacht, jemanden ohne schweren Schaden zu überwältigen, beispielsweise durch Festhalten. Grüße Prados
  15. Ich habe insofern wenig Interesse, diese Diskussion fortzuführen, weil sie in ähnlicher Form bereits mehrmals stattgefunden hat. Ich bin aber immer gerne bereit, meine bisherigen Überlegungen zu überprüfen. Hier aber stellt es sich für mich so dar, dass die Hauptsäule deiner Argumentation, Daniel, die Vorstellung ist, die Konzentration vor dem Zaubervorgang und die während des Zaubervorgangs seien gleich. Dem kann ich nicht zustimmen, ein eindeutiger Beleg findet sich im Kasten auf Seite 20, ARK. Nur wenn der Zauberer während der Zauberdauer hinreichend gestört wird, scheitert der Zaubervorgang. Alle anderen Angaben sind dieser Aussage unterzuordnen, soll heißen, die Konzentrationsphase, die ein Zauberer möglicherweise vor dem Zaubern während einer Kampfrunde einlegen muss, ist eine Erklärung, warum er sonst nichts anderes machen kann. Es ist aber keine hinreichende Begründung, um nun einfach in einem Umkehrschluss die Phase der Zauberdauer zu verlängern. Im Übrigen ist deine Argumentation rund um die angeblich notwendige Konzentration vor einem Zaubervorgang auch inkonsistent. Die Konzentration kann schlicht nicht notwendig sein, da es Situationen gibt, in denen sie gar nicht vorkommt, so beispielsweise nach gelungenem PW:Gw im sekundengenauen Ablauf oder bei einem Zauberer mit Gw100. Dies ist wiederum ein Hinweis auf den reinen Erklärungscharakter der vorgeschalteten Konzentrationsphase in der normalen Kampfrunde, denn es ist nun wahrlich nicht einsichtig, warum die körperliche Gewandtheit einen Einfluss auf das arkane Zauberritual haben soll. Doch es gibt diesen Einfluss, denn damit soll schlicht eine Handlungsreihenfolge ermittelt werden. Aber dies taugt keinesfalls für einen realismusbezogenen Erklärungsversuch in deinem Sinne. Grüße Prados
  16. Du willst LED-Lüfter? Poser ...
  17. Ein TFT-Monitor sollte möglichst immer mit der nativen Auflösung betrieben werden, nur dann bildet er wirklich 'richtig' scharf ab. Die 5870 reicht für die 1920*1200 völlig aus, letztlich ist sie fast schon überdimensioniert. Es reichte auch die 5850 - falls du nicht die 'Kantenglättungsorgie' feiern möchtest. Je nachdem, welche Stufe und vor allem welche Technik der Kantenglättung du verwendest, brauchst du Speicher und vor allem Rechenleistung. Das normale Verfahren, das standardmäßig angeboten wird (Multisampling), wird von den Karten problemlos auch mit deiner Auflösung durchgeführt. Für den Tick Extraqualität (Supersampling; das kannst du bei den 5000er Karten im Treiber anwählen), kann es aber kaum schnell genug sein. Auch benötigt man dafür den meisten Speicher: Für ein zweifaches Supersampling bei 1920*1200 müssen grafikkartenintern 3840*2400 Punkte berechnet werden. Kurz: Die 5870 mit 2 GB ist eine überflüssige Spielerei, aber wenn's nicht zu viel Aufpreis kostet und man die schönste Kantenglättung genießen möchte ... Grüße Prados
  18. Nur zur Sache: Es ist ein reiner Regelmechanismus, Realitätsabbildung ist diesbezüglich nicht von Belang. Die Frage lautet ganz einfach: Möchte man einen Regelmechanismus, der es einem Zauberer im Nahkampf erlaubt, im Rahmen seines Zaubererfolgswertes mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, aber dennoch unter beträchtlichen Risiken für das eigene körperliche Wohl einen einsekündigen Zauberspruch durchzuführen? Kurz: Sollen Einsekünder unterbrechbar sein oder nicht? Ich habe die Frage für mich beantwortet, viel mehr müsste mich eigentlich nicht interessieren. Grüße Prados
  19. Thema von Prados Karwan wurde von Prados Karwan beantwortet in Die Differenzmaschine
    Leg ein neues Profil an und versuch's nochmal.
  20. Daniel, das ist kein "Fehler", den der SL zu "korrigieren hat", dort werden besondere Umstände beschrieben, unter denen eine Korrektur sinnvoll sein könnte. Wenn du aber jetzt in deiner Argumentation davon ausgehen möchtest, dass das Stehenbleiben des Zauberers nach dem Zaubervorgang in einer normalen Runde eine solche Ausnahme darstellen soll, dann wird es abenteuerlich. Denn dann machst du den seltenen Ausnahmefall zum Normalfall. Vor einem solchen Hintergrund wird dann jede weitere Diskussion gegenstandslos, da sie nicht mehr auf Grundlage der Regeln erfolgt, also keine gemeinsame Gesprächsgrundlage mehr existiert. Grüße Prados
  21. Thema von Prados Karwan wurde von Prados Karwan beantwortet in Die Differenzmaschine
    Vielleicht ein Problem bei den Benutzerrechten? Wahrscheinlich, Firefox kann sich selber ja neu starten. Aber wo kann ich die Rechte einstellen? Du solltest die Rechte so gering wie möglich halten. Ich gehe mal davon aus, dass du als Benutzer mit eingeschränkten Rechten unterwegs bist? Windows verbietet Programmen, in ihr eigenes Installationsverzeichnis zu schreiben. Möglicherweise liegt hier ein Fehler. Hast du dein Profil wiederhergestellt, bevor du nach der Installation ein neues erstellt hattest? Auch das führt zu Fehlern. Grüße Prados
  22. Ganz ehrlich: Ja, die Argumente sind zu widerlegen. Das Problem bei der ganzen Sache scheint mir aber zu sein, dass du selbst nicht widerspruchsfrei bleibst. So sind deine Ausführungen zur Bewegung nach einsekündigen Zaubern in der normalen Runde falsch. Darauf basiert aber ein Teil deiner Argumentation. Es ist also recht anstrengend, auf deine Argumente zu antworten (vor allem bei dem Wetter ... ), da vorher zuerst alle Argumente auf sachliche Richtigkeit überprüft werden müssen. Grüße Prados
  23. Das Argument mit der Folgesekunde lässt sich problemlos mit den Beispielen auf Seite 92, DFR, widerlegen. Ah, ich sehe, ich muss ergänzen, dass Finrod selbstverständlich erst in der 6. Sekunde Schlaf zaubert, dessen Wirkung dann augenblicklich einsetzt. Beachte bitte, dass nach misslungenem PW:Gw die Aktionen erst nach 1W6 Sekunden beginnen. Da für Finrod eine 5 gewürfelt wird, kann er natürlich erst in der sechsten Sekunde beginnen zu handeln. Grüße Prados
  24. Nö. Der PW:Gw ist nicht anderes als die 1s Entsprechung des Handlungsranges. Ob da gezaubert oder gekämpft wird ist völlig unerheblich. Hast du für diese Auslegung auch irgendeinen Beleg? Ich zweifle nämlich an der Aussagekraft, insbesondere bei Berücksichtigung sämtlicher Textstellen rund um den Zeitpunkt des Aktionsbeginns, die auf Seite 90 des DFR zu finden sind. Grüße Prados
  25. Eigentlich schrieb Prados beim Abd ab, der wiederum Jürgen zitierte.

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