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Sunday, bloody sunday! Oder: Wenn alles schiefgeht...
Morsche! Nun, einen Sonntag später, ist alles noch genausoschlimm. [spoiler=Zum Abenteuer "Säulen der Macht"]Hintergrund sind unsere Gruppe prolliger Albai, der momentane SL und das Abenteuer "Säulen der Macht". Link folgt. einmal hier... ...und einmal hier. Gestern war wieder Sonntag, wir wollten weiterspielen, unser derzeitiger SL hat die Kurve zurück zum Abenteuer bravourös genommen! Wir waren unterwegs in Sachen Begleitschutz für eine Magierin, die von Parduna nach Diatrava mußte, um eine Thesensammlung in Rollenform zu überbringen. Alles hochoffiziell und erstklassig entlohnt. Schon an der ersten Furt erfolgte ein Überfall, zähneknirschend zogen wir uns zurück, um unser Glück an anderer Stelle zu versuchen, schließlich sind wir als Söldner ja nur Befehlsempfänger. Was soll's. Beim Übersetzen mit der Fähre fiel meinem Char ein Beobachter auf einem extrem schönen Rappen auf. Wir waren also gewarnt und verließen so bald wie möglich die Straße. Nebenbei: Der Sandkastenfreund meines Chars immer noch in Frauengestalt, was natürlich diverse derbe Witzeleien zur Folge hatte, schließlich war er bis dato DER Grabscher in der Gruppe gewesen... Auf Spielerebene wunderten wir uns schon sehr, daß der entsprechende Spieler sich so gar nicht um seine Verwandlung scherte und auch keine Anstalten unternahm, die Gruppe zur Rückverwandlung anzutreiben. Das aber nun schon am zweiten Wochenende, also nahmen die ernstgemeineten Hilfsangebote unsererseits zugunsten der Hänseleien ab (Wir sind nur Jungs und spielen momentan nur Jungs...) Die Reise dauerte weitere zwei Tage, in denen Coleen, wie sie sich nun nannte, dem Spott ausgesetzt war, der auch ein Zeichen der Hilflosigkeit war. Es handelte sich um Witze wie:"Na, merkste ma, wie's is. Essen schon fertig? Haha." Also nichts wirklich schlimmes, eher unbeholfene Chauvi-Sprüche, um die Überforderung der Char mit der Situation zu verdeutlichen, und auch, um den Spieler mal in die Puschen zu bringen. Hintergründig jedoch offenbarte sich hierbei ein Konflikt, den zumindest ein weiterer Spieler und auch ich schon mehrfach angesprochen haben: Die ungehemmte Vermischung von Spieler- und Charakterebene, diesmal jedoch unter verkehrten Vorzeichen. Gerade diesen Spieler mußte ich schon mehrfach ansprechen, weil mich seine unausgesetzten PMS-Witze über meine damals weibliche SpF in den Wahnsinn trieben, und er sich stets mit dem Hinweis herausredete, es sei ja alles nur auf der Spielerebene gewitzelt worden. Nun also bekam er es zurück, und zwar aus allen Rohren. Wahrscheinlich übertrieben. Alledrings verloren weder Spieler noch die verwandelte Figur ein Wort darüber, und die Kameraden versicherten weiterhin ernsthaft, wie erschüttert sie seien und wie sehr ihnen an einer Rückverwandlung liege. Die Stimmung wurde also immer angespannter. Dann erfolgte der erwartete Überfall. Wir haben überlebt, das ist das Beste, was ich dazu sagen kann: Die Schriftrolle ist weg, gestohlen von einem scharidisch aussehenden Zauberer und seiner Dämonengang, unterstützt von einem erainnischen Druiden, der das Rätsel seiner Anwesenheit mit in den Tod nahm. Mein Char hatte noch einen LP, die schutzbefohlene Magierin eine Hand verloren, ein weiterer SC wurde von den Hunden des Zauberers übel zugerichtet, während der letzte verbliebene SC vom angaloppierenden Pferd des Diebes abschmierte. Niemand kann etwas dafür, daß der/die verwandelte SC in dieser Zeit zuerst durch eine Pflanzenfessel und anschließend durch die "echte 1" beim Geländelauf nur dämlich herumhampeln konnte. Ich habe schließlich auch dreimal mit der eins abgewehrt, shit happens... Der Waldläufer/Druide unserer Gruppe sprang zwar gut aufs Pferd, griff aber auch mit der "1" an, so what? Nachdem wir also schwerverwundet (bis auf einen...) in Diatrava ankamen, kümmerten wir uns vorrangig um Schadensbegrenzung bei der Magiergilde, damit wir nicht gar so dumm dastehen. Eine anwesende weiße Hexe bot im Verlauf des Gesprächs dem verwandelten Char an, ein Wesen herbeizuzitieren, das ihm/ihr möglicherweise helfen könnte. Ist doch nett... Wir mußten ihn/sie fast hinprügeln, die fragen an das Wesen waren mehr als dröge, und zum krönenden Abschluß des Gesprächs unter vier Augen (die anderen Spieler waren anwesend, nicht die Char) verabschiedet sich der verwandelte Char mit den Worten von der hilfsbereiten Hx: "Joh, Ihr könnt Euch dann mal wieder um Eure Belange kümmern. Tschö." Super-Einsatz, verblüfftes Kopfschütteln am Tisch, SL fix und fertig. Am nächsten Morgen fanden wir dann einen Abschiedsbrief des Char, ein Postulat des Selbstmitleids, vermischt mit diffusen Schuldzuweisungen, wir (die langjährigen Freunde des Char) wären keine gute Begleitung für eine Frau. Dabei ist doch gar keine, sondern nur in den Körper einer Frau verwandelt worden! Aber das sind nur Feinheiten. Tatsache ist: Durch den Weggang der Figur ist wahrscheinlich der Einstieg in das Abenteuer ein zweites Mal gesprengt worden, die folgende Diskussion unter den Spielern verlief nach folgendem Schema: SL:"Ich fürchte, wir haben ein größeres Problem als einen frustrierten Charakter. Wenn der Spieler keinen Spaß an seinem Char und am Spiel hat, würde ich gerne daran etwas ändern." S: "Ich hab nen Brief geschrieben, ich kann ihn gern noch mal vorlesen." anderer S: "Nee, wir wissen, was Dein Char geschrieben hat, es geht um den Spieler..." S: "Ist der Brief so unverständlich?" anderer S: "Jetzt laß doch mal den Drecksbrief beiseite, der ist eh indiskutabel. Wir fragen uns, warum Du als Spieler kein Wort zu der Situation gesagt hast. Dein Char hat bisher auch wenig Worte drum gemacht, wie sehr ihn die Verwandlung belastet, jetzt hattest Du die erste Chance, was rauszukriegen, und Deine Reaktion auf die nette Hexe ist ein einziges 'Leck mich!' " S: "Ich sehe es halt nicht ein, das mein Char ständig die Sprüche abkriegt. Was seid Ihr eigentlich für Freunde? Seit Wochen (?) höre ich mir das Gehacke an!" anderer S: "Das kommt ja gerade vom Richtigen! Wer bitte hat denn hier das größte Maul?" S: "Das sind IMMER Sachen, die der Spieler sagt! Ich bin der Einzige, bei dem die Sprüche als von der Figur gesagt unterstellt werden!" Usw, usw... Houston, wir haben ein Problem!
- Wo finde ich ...?
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Schutzkreise - Wirkungsweise auf verschiedenen Ebenen
@Solwac: Ah, merci! Dann kann mir Deine Frage durchaus auch was bringen! Grüße, Drachenmann
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Wo finde ich ...?
Ich bin ja so frustriert, und das nicht nur als Spieler, sondern auch als Char und als "SL im Rollsystem", der irgendwann mal wieder "dran" sein wird. Außerdem ist das Abenteuer "Säulen der Macht" jetzt ein zweites Mal in Folge gesprengt worden. Gibt es einen Strang zur Linderung von Depressionen, wenn ALLES schiefgeht? Auf ALLEN Spielebenen? Einen Heulstrang zum einfach nur Auskotzen? Nicht nur zum Problemlösen, da sind wir nämlich schon drüber, und zwar ergebnislos. Es war so eine furchtbare Session. Grüße, Drachenmann
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Schutzkreise - Wirkungsweise auf verschiedenen Ebenen
Morsche! Eine Verständnisfrage: Sind die Schutzkreise nach M3 das Gleiche wie die Bannsphären in M4, wurde beim Wechsel zuviel daran verändert, um die Zauber zu vergleichen, oder hat beides von Haus aus nichts miteinander zu tun? Ich frage nur, weil mich das Ergebnis der Diskussion auf Bannsphären bezogen interessiert (Schutzkreise gibt es in M4 ja wohl nicht mehr?) Ein Dreizeiler als Antwort reicht mir völlig aus, ich will Euch nicht vom Thema abbringen. Grüße, Drachenmann
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Säulen der Macht
Morsche. Wir haben das Abenteuer letzte Woche gesprengt. Auch, weil wir eine Bande hirnloser Irrer sind. Es dauerte zuerst ewig, bis wir überhaupt der ausgebüchsten Tochter nachgegangen sind. Ich weiß nicht, ob es so vorgesehen ist, aber bei uns war die Tochter mit ihrem Geliebten auf der Flucht vor dem garstigen Vater. Da wollten wir noch vielleicht mitgehen, um sie heimlich zu beschützen, weil wir es alle so romantisch fanden. Erst die Information, der Geliebte sei ein Taugenichts, ließ uns zögern. Die Tränen des Vaters brachten uns dazu, ihm zu sagen, wo sich seine Tochter befinde, auch, weil sich mein Char schlichtweg weigerte, eine Wüste zu durchqueren für die Spinnereien eines Mädchens und die Flausen eines reichen Bengels. Damit hatten wir eine Menge Gold verdient, ohne die Stadt zu verlassen. Am nächsten Morgen war einer von uns eine Frau. Ja, Pech erst mal. Was denn jetzt? Keiner von uns kennt sich mit Zauberei aus, wir sind drei Albai und ein Erainner in den Küstenstaaten und kein Priester unseres Glaubens weit und breit. Da es zufälligerweise nach einem Stechen mit dem W% (typisch...) den Richtigen erwischte, nämlich den Gruppenvollproll, hielten wir es übereinstimmend für eine Maßregel der Götter, warum auch immer. Nie stand die Frage im Raum, wer sonst so etwas versursachen könnte, vor Allem, da eine göttliche Aura im Spiel war. Wir haben ihn...äh...sie erst mal so gelassen und einen lukrativen Auftrag als Personenschutz angenommen, wird sich alles schon aufklären... Bis dahin braucht eines der Gruppenmitglieder vorrangig eine passende Rüstung. Ich gebe zu, man braucht ein dickes Fell für diese Reaktion. In unserer Gruppe ist, glaube ich, noch nie ein Fertigabenteuer gutgegangen. Grüße, Drachenmann
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Berufe und Stände
Guude! Onkel Drachenmann mal wieder im Erzählwahn... Ich habe damals auf den Beruf meines Gl gewürfelt (tatsächlich: Zureiter, glaubt mir eh keiner, war aber unter Zeugen), und spiele ihn auch aus. Dazu gehört für mich das Rollenspiel und auch, unglaublich viele AEP für Tierkunde rauszuhauen. Er stellt sich stets als Zureiter vor und hat auch schon auf der Durchreise einen Stallmeister vertreten. Auf Empfehlung. Inzwischen macht ihm bei Pferden kaum noch jemand etwas vor. Auf Reisen ist er dabei, sämtlichen anwesenden Pferden irgendwelchen Mist beizubringen, er versorgt die Gruppenpferde und führt außer seinem Schlachtroß ein Packpferd. Inzwischen schwappt das auch auf einen unserer SL über, der dafür sorgt, daß der SpF eher das Pferd eines Reiters auffällt als der Reiter selbst. Natürlich darf man nicht die Herkunft außer Acht lassen und den Beruf als isoliertes Ereignis auffassen. Da er vom Land kommt, genauer gesagt aus der tiefsten Provinz, und ihn seine weiten Reisen hauptsächlich in die Wildnis führten, hat er sich ein gewisses rustikales Auftreten bewahrt. Ein Gl ohne "Verführen", "Stehlen" oder "Glücksspiel". Mit Absicht. Er hat sich wochenlang ein Buch über Manieren und Ritterlichkeit unter's Kopfkissen gelegt, und trotzdem klappt's nicht mit den Frauen... ...Die sind einfach komplizierter als Pferde. Er hat nie Erfahrung mit dem Flirt gemacht, obwohl er schon in vielen Städten war und wenigstens mit Händen und Füßen mehrere Sprachen spricht. Natürlich bemerkt er, daß sein Verhalten heftige Reaktionen auslösen kann, er arbeitet schon seit längerem an seinem Auftreten. Entsprechend war er erst jetzt, nach Jahren, zum erstenmal überhaupt zu einem Fest des Adels eingeladen... Bis dahin kannte er Adelige nur als Auftraggeber oder Gegner, da er immer noch redet wie einer vom Land. Respektvoll, aber ungehobelt. Das Tanzen liegt ihm im Blut, aber eben Polka. Nun setzt er sich mit höfischem Tanz auseinander... Mit einem anderen Beruf im Hintergrund hätte sich der Gl vielleicht ganz anders entwickelt...wenn er etwa "Kaufmann" geworden wäre...
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(Handwerker-)Gilden
Morsche! Der "Wanderzwang" entstand ja auch aus der "Budgetierung" der Anzahl seßhafter Meister, die ihrerseits nicht eine unbegrenzte Zahl Gesellen beschäftigen konnten. Die meisten Gesellen waren wohl weniger freiwillig auf der Walz als vielmehr in der Hoffnung unterwegs, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, um eine Festanstellung zu ergattern. Auch sind sie den großen Baustellen hinterhergewandert, und nicht nur Gesellen! Die Bauhütten waren oft auch bevölkert von den Familien der Handwerker, die ja nicht alle solo waren. Die Zünfte und Gilden waren verantwortlich für die Umsetzung von Qualitätsvorgaben, bei Bäckern etwa Zutaten, Größe und Gewicht der Backwaren. Wiederholte Verstöße eines Meisters konnten zum Ausschluß führen, manchmal sogar zum Stadtverweis. Ähnlich rigide stelle ich mir die Magiergilden vor. Grüße, Drachenmann
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Schwere Verletzungen - wann treten sie auf?
@Dakeyras: Bei Midgard sind wohl die Worte auf Begriffe festgelegt: Es gibt keine "normalen" Treffer, sondern nur "leichte" oder "schwere", sowie "kritische", abhängig von der Augenzahl: Wenn Dein EW:Abwehr gelingt, nachdem Dein Gegner Dich getroffen hat (d.h. Du kommst mit Deinem Abwehrbonus höher), ist es ein "leichter" Treffer. Dafür verliert Dein Sp nur AP, weil er so geschickt ausgewichen ist. Wenn Du Deine Abwehr versemmelst, fängt Dein Sp einen "schweren" Treffer, weil der EW:Abwehr mißlungen ist und Dein Sp so ein Tollpatsch ist. Wenn Deine Abwehr danebengeht, verliert Dein Sp die gleiche Zahl LP wie AP (minus Rüstung, bei TR = -1). Das heißt dann: Du blutest und bist verletzt. Dein Sp hat eine TR. Wenn er also auf einen Schlag 6LP verliert, sollte er sich lieber nach einem Notausgang umsehen... Das ist kein Kratzer, ein Langschwert kann Dich 9LP kosten... (Pasqualina Perrotta sagt: "Wenn er nicht sofort stirbt, geh nach Hause und schick Gorgio mit seinen Freunden!) "KRITISCH" heißt IMMER: Gewürfelte 20 oder gewürfelte 1. Im besten Fall passiert nix, im schlimmsten Fall rammst Du Dir selber das eigene Schwert in den Bauch. Aber es gibt EINEN Trost: Die echte 20 auf die Abwehr würfeln! Oder Schicksalsgunst, wenn's um's Leben geht... Mit anderen Worten: Ja, es gibt irgendsoeine Dreitittelregelung, schon. Wenn jedoch Dein Sp sich in der Situation befindet, sich ernsthaft über diese Regelmechanismen Gedanken machen zu müssen, wüßte ich zumindest zwei SpF, die wissen, wie es nicht geht! (Der Eine brach sich das Bein, die Andere wurde sehr schnell gerichtet. Pech.) Grüße, Drachenmann
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Orks in Alba
Nicht schlecht, damit wäre der Adelige mit einer Gruppe Orks schon quasi verbündet, denn als Söldner lassen sich die Orks in diesem Fall nicht mehr beschreiben. Er müßte sich natürlich trotzdem noch freikaufen, um im Winter verschont zu werden, nur nicht mehr so teuer... Die Gruppe könnte dann einen seiner Boten an die Orks abfangen oder Lichtzeichen von seinem Turm beobachten. @Odysseus: Einverstanden? Grüße, Drachenmann
- Kurioses aus dem Netz
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Rollenspiel und Bewerbungen
Morsche! Auch ich bin noch nie im Rahmen eines Vorstellungsgespräches nach meinen Hobbies gefragt worden, obwohl es durchaus hätte passieren können. Wahrscheinlich hätte ich meine ganzen Aktivitäten aufgezählt, in einer situativ gewählten Reihenfolge (= Rangfolge). Auch hätte ich das Wort "Rollenspiel" vermieden, da es auch SEHR mißverstanden werden kann, wenn das Gegenüber keinen blassen Schimmer vom Thema hat, oder an Stephanies DSA-Maske beim West-Con denkt.... Schlimmstenfalls könnte mir hintergründig eine Nebentätigkeit als Animateur in einem Swinger-Club unterstellt werden, nein danke! Falls das Gespräch darauf kommen sollte, würde ich es wahrscheinlich auch mit "regelmäßigen Spieleabenden" umschreiben und schnell auf ein anderes Thema kommen. Rahmenkompetenzen wie Konflikt- und Kritikfähigkeit, Teamfähigkeit und soziale und Gesprächskompetenz äußern sich im Zweifel auch im persönlichen Auftreten und den beigefügten Zeugnissen... Und ALLES muß ein Arbeitgeber auch nicht wissen, schließlich bewerbe ich mich nicht auf einem Sklavenmarkt. Ehrlich gesagt, halte ich die Frage in einem Bewerbungsgespräch für ein wenig taktlos und deplatziert, daher könnte ich mir tatsächlich vorstellen, daß ein zukünftiger Arbeit"geber" sie auch stellt... Grüße, Drachenmann
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Einholen eines Fliehenden
Nun, realistisch gesehen ist das, was in meinem Beispiel beschrieben wird, natürlich Unsinn - darüber sind wir uns hier wohl alle einig. Es ist aber das, was herauskommen kann, wenn man in einer solchen Situation die Midgard-Standardregeln für Aktionsphasen zugrunde legt (also ohne das Kleingedruckte auf S. 87 zweite Spalte unten zu berücksichtigen) und "Fliehende" und "Flucht" im Sinne der in diesem Strang gegebenen Regelantwort versteht. Nach den Standardregeln wird jede Runde eine Initiativbestimmung durchgeführt, es sei denn, eine der beteiligten Figuren befände sich auf der Flucht (was in meinem Beispiel - gemäß der offiziellen Definition von "Flucht" in diesem Strang - nicht der Fall ist). Es gibt keine Regel, die sagt, dass keine Initiativbestimmung durchgeführt wird, wenn alle beteiligten Spielfiguren "seit drei Runden am Rennen sind". Wenn du das Beispiel weiterhin nicht verstehst, kann ich dich nur bitten, dir die Regeln zu Initiativbestimmung und Bewegung sowie zur Handlung "panisch fliehen" noch einmal genau durchzulesen. Holla, sachte bitte, ich bin schon der Meinung, mir die Regeln durchgelesen zu haben...auch wenn ich vielleicht nicht Frau Oberregelfüchsin bin... Nein. Ich verstehe Prados so, daß die Rundenregeln in bestimmten Situationen an ihre Grenzen stoßen könnten. Ihn diesen Fällen sei es in seinen Augen noch sinnvoller als sonst, nicht rundenbasiert, sondern sekundengenau zu spielen, was ja schließlich genauso regelgerechtes Midgard sei. Hennis Spielweise gefällt mir auch, ist doch alles gut... Ansonsten lese ich mal zwischen den Zeilen und kümmere mich mal wieder um meinen Kram... Grüße, Drachenmann
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Einholen eines Fliehenden
Doch, natürlich wird es Situationen geben, in denen man dies tut. Wenn ich mich im Nahkampf mit einem Gegner befinde und plötzlich sehe, dass 20 m von mir entfernt sich jemand dem Hebel nähert, dessen Betätigen die nähere Umgebung in die Luft jagt / meine auf dem Opferstein liegende Geliebte erdolchen will / etc., dann werde ich schauen, dass ich so schnell wie möglich von meinem momentanen Gegner weg und dorthin komme, ob ich dabei nun noch einen Schwerthieb in den Rücken bekomme oder nicht. Die Möglichkeit, mich vom Gegner zu lösen, bringt mir in dem Fall nichts, da ich dadurch mindestens eine Runde verliere und zudem (wenn beide den gleichen Wert in Kampftaktik besitzen) eine Chance von 50 % besteht, dass ich auch in der nächsten Runde nicht von meinem Gegner loskomme. Es mag durchaus sein, dass die Handlung "panisch fliehen" nicht für solche Situationen gedacht ist. Dann gäbe es aber (sofern man nicht zur sekundengenauen Handlungsabfolge übergeht) in Midgard nicht die Möglichkeit, solche Aktionen durchzuführen. Es scheint mir realistischer und befriedigender, solche Aktionen zu erlauben und "panisch fliehen" als die Handlung zu definieren, sich ohne Rücksicht auf eigene Verluste so schnell wie möglich aus dem Kontrollbereich des Gegners zu lösen, aus welchem Grund auch immer. (Es wäre wahrscheinlich auch sinnvoll, bei den Bewegungen, die das "panisch fliehen" erlaubt, etwas liberaler zu sein, aber das wäre dann eindeutig eine Hausregel.) (...) Gruß Pandike Ja, Moment, das ist ja jetzt was völlig Anderes! Genauso, wie jemand "panisch fliehen" kann, kann er auf ein Ziel "kopflos zustürzen", um etwa die Geliebte aus den Klauen des bewaffneten Bösewichts zu retten. Das kann man ja wohl auch von ihm erwarten. Keine Frage, warum diskutieren wir hier? Grüße, Drachenmann
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Einholen eines Fliehenden
Ich verstehe es nicht, ich meine es nicht böse, wirklich! Warum soll denn B plötzlich bei A sein, ihm eine reinhauen und sich dann A anschließend wieder bis auf 25 m entfernen? Beide laufen doch zeitgleich und nicht zeitversetzt. Sie starten auch nicht jede Runde neu. Beide sind schon seit drei Runden am Rennen, wofür noch einen Initiativwurf? Selbstverständlich vergrößert sich der Abstand auch weiterhin, da A schneller ist als B, nein? Laufen sie denn nicht hintereinander, sondern im rechten Winkel auf denselben Punkt zu? Was ist das überhaupt für eine Rechnung? Bewegen sich die Figuren bei Euch immer nacheinander um die volle B, und wenn sie aufeinandertreffen, kracht's? Ich bin verwirrt. Grüße, Drachenmann
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Einholen eines Fliehenden
Nein, ganz im Gegenteil - es ist von den Möglichkeiten her gedacht, die man realistischerweise in einem Kampf hat. Wenn es möglich ist, sich garantiert aus einem Kampfgeschehen zu entfernen, weil man fliehen möchte, dann ist es realistischerweise auch möglich, sich mit anderen Absichten garantiert aus einem Kampfgeschehen zu entfernen (in beiden Fällen mit dem Risiko, noch ein paar besonders gefährliche Angriffe abzukriegen). Es wäre unrealistisch, wenn jemand, der Panik empfindet, diese Möglichkeit hat, aber jemand, der dieses Emotion nicht verspürt, sich möglicherweise gar nicht aus dem Kampfgeschehen entfernen kann (insbesondere dann, wenn der andere einen deutlich höheren Wert in Kampftaktik besitzt). Wenn es unmöglich ist, einen Gegner, der einen Schlag in den Rücken in Kauf nimmt, an der Flucht zu hindern, warum soll es dann möglich sein, einen ebensolchen Gegner daran zu hindern, aus strategischen Gründen etwas Abstand zu gewinnen? Jemand, der panisch flieht, dreht sich um und verläßt angsterfüllt und fluchtartig das Kampfgeschehen.In der Konsequenz hat jeder, der in Reichweite so herumsteht, die Möglichkeit, ihm mit +4 noch eins reinzusemmeln. In vielen Fällen dürfte das den sicheren Tod bedeuten. Meiner Meinung nach nimmt niemand, der bei Verstand ist, für einen taktischen Vorteil ein oder mehrere Schwerthiebe in den Rücken in Kauf. Darum gibt es die Möglichkeit, sich vom Gegner zu lösen, in kontrollierten Bewegungen und ohne sich eine Blöße zu geben. In diesem Fall wird dem Gegner der Angriff sogar noch erschwert. Ich weiß nicht, was daran unrealistisch sein soll? Grüße, Drachenmann Entschuldige bitte, aber ich interpretiere "panisches Fliehen" nicht. Ich nehme es wörtlich.
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20Q - Programm errät in 20 Fragen, was ihr denkt
Woran man sieht, das Maschinen vom assoziativen Denken noch Lichtjahre entfernt sind... Puh! Noch sind sie rein binäre Idioten. Vielleicht ist das Spiel, pädagogisch betrachtet, ja doch ganz sinnvoll...
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20Q - Programm errät in 20 Fragen, was ihr denkt
Ich habe es auch noch mal versucht, mit "Autobahn".Richtig geraten nach Frage 19, bei Frage 17 bot das Spiel mir einen Flugzeugträger an... In der Auswertung stand, manche seien der Meinung, man könne eine Autobahn mit ein wenig Training dazu bringen, Anweisungen auszuführen... Ich glaube, ich finde dieses Spiel blöd...
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20Q - Programm errät in 20 Fragen, was ihr denkt
Saft als Metapher für elektrischen Strom läßt sich noch weniger öffnen als Saft in der Flasche. Wer darauf mit "ja" antwortet...
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20Q - Programm errät in 20 Fragen, was ihr denkt
Das beweist nur, wie degeneriert wörtlich sich unsere Gerichte an die Vorgaben der Deklarationsrichtlinien halten: Wenn der gesunde Menschenverstand ausgeschaltet wird, darf ein Getränkehersteller eben seine Plörre "Saft" nennen, da nur der Begriff "Fruchtsaft" geschützt und definiert ist. Kopf ab zum Gebet. Da der durchschnittliche Verbraucher von Lebensmittelchemie keine Ahnung hat, kann er auch nicht irregeführt werden, wurschtegal, was allgemein unter "Saft" verstanden wird. M.M.n. liegt hier ganz klar eine Irreführung des Konsumenten vor, da der Hersteller aufgrund gestiegener Konsumentenkenntnisse bewußt die richtige Deklarierung umgangen hat. Punkt. OT aus. Grüße, Drachenmann
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20Q - Programm errät in 20 Fragen, was ihr denkt
Begriff: Reserverad/Ersatzrad. Erfolg des Programms: Ausgeblieben. Ich habe gewonnen. Gefallene Fragen: Ist es schwerer als eine Ente? (Antwort: Kommt darauf an... ) Können sie es mit ihren Freunden benutzen? Wiegt es mehr als ein Pfund Butter? ( ) Kann sie es anschalten? ( ) Lösungsvorschläge des Spiels: Handsäge, Farbdose, Kanonenkugel... Monster. Den vierten Vorschlag schätze ich als krit.Fehler ein...
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20Q - Programm errät in 20 Fragen, was ihr denkt
@Nixonian: Mir wurden für Schneetreiben wenigstens "Wolke", "Nebel", "Regen" und "Watte" angeboten...
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20Q - Programm errät in 20 Fragen, was ihr denkt
Hä? Saft entsteht, wenn Früchte mechanisch gepresst werden. Beispiel: Äpfel > Presse > Saft. Die Chemie kommt erst ins Spiel, wenn es um den Transport geht (z.B. Konzentrat) oder um die Anpassung des Naturproduktes an das moderne Konsumverhalten. Chemisch hergestellter Saft ist ein Widerspruch in sich, und der gesuchte Begriff war anscheinend nicht "verschlossenes System zur Aufbewahrung naturidentischer Trinkflüssigkeiten". *klugscheiß*...
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20Q - Programm errät in 20 Fragen, was ihr denkt
Vielleicht meinen manche Leute inzwischen, Saft wachse schon im Tetra-Pack an den Bäumen?
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Einholen eines Fliehenden
Das stimmt so nur bedingt. Ich kann auch in einer Runde die Handlung panisch fliehen wählen und in der nächsten Runde innehalten und einen Fernkampfangriff oder aggressiven Zauber ausführen. Umgekehrt kann ich die Handlung sich vom Gegner lösen mit der Zielsetzung ausführen, aus dem Kampf zu fliehen, es dabei aber möglichst zu vermeiden, noch einmal angegriffen zu werden ("kontrolliert fliehen"). Beide Handlungen können sowohl eine Flucht einleiten als auch dazu dienen, sich einen taktischen Vorteil in einem Kampf, den man fortzusetzen gedenkt, zu verschaffen. Und beiden Handlungen ist gemeinsam, dass sie unmittelbar dazu dienen, Abstand vom Gegner zu gewinnen und aus der Reichweite seiner Angriffe zu gelangen; sie sind also beide "Fluchtaktionen". Meines Erachtens liegt der Unterschied zwischen ihnen nicht darin, mit welcher Intention sie ausgeführt werden oder ob sie es dem Handelnden erlauben, den Kampf weiter zu beeinflussen, sondern vielmehr darin, ob es dem Handelnden wichtiger ist, beim Entkommen aus der Reichweite der gegnerischen Angriffe rasch einen möglichst großen Abstand zum Gegner zu schaffen, oder ob es ihm wichtiger ist, dem Gegner möglichst unversehrt zu entkommen. In meiner Erfahrung ist Letzteres, nicht die Absicht, bewusst in der Nähe des Gegners zu bleiben, der Grund, warum Spielfiguren die Handlung sich vom Gegner lösen anstatt panisch fliehen wählen. Gruß Pandike Guude Pandike! Jetzt muß ich doch auch mal: Meiner Meinung nach ist gerade die Intention der Person entscheidend, die sich aus dem Kampf löst: Eine panische Flucht läßt wenig Platz für taktische Gedanken, darum wird sich der Betreffende auch nicht nach zehn Sekunden umdrehen und sagen: "Mensch toll, ich bin gerade noch mit heiler Haut entkommen, dann jage ich doch mal ein paar Blitze rein!" Im Gegenteil: Bei einer panischen Flucht werden ihm die eigenen Möglichkeiten eines weiteren Eingreifens sinnlos erscheinen, u.U. dreht er sich erst nach längerer Zeit um, ob ihn jemand verfolgt. Bis dahin flieht er eben panikerfüllt und nicht kontrolliert mit Hintergedanken. Er wird bei ausbleibender Verfolgung höchstens vom Sprint in einen Dauerlauf fallen, sich aber nicht mehr in den Kampf einmischen. Panik ist eine starke und handlungsbestimmende Form der Angst. Bleibt diese Angst aus, kann sich der Betreffende versuchen, vom Gegner zu lösen, um in eine bessere Position zu kommen, Luft zu holen, einen Trank zu konsumieren, einen Zauber vorzubereiten. In diesem Moment bleibt er jedoch am Geschehen beteiligt und als Gegner erkennbar, da er definitiv keine Fluchtaktion durchgeführt hat, als er sich vom Gegner löste. Eine panische Flucht für eine Runde mit anschließender Kehrtwende und taktischen Überlegungen halte ich für ein rein strategisches Gedankenspiel ohne jede Berücksichtigung des Begriffs "Panik". Ist mir zu regeltechnisch und reduziert Personen zu reinen table-top-Figuren. Grüße, Drachenmann PS: Jaaa, ich habe mal wieder geschrieben, ohne mir vorher zweimal die Regelantwort durchzulesen...