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Alas Ven

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  1. Interessant finde ich es, wenn die Spieler vielleicht IHR Abenteuer selbst wählen. Dazu habe ich mal bei einem anderen SL Folgendes erlebt. Mein Char war wieder mal klamm an Geld und suchte Beschäftigung. Nach einigem Durchfragen, wo man so was finden könnte, kam er dann zu einem Gasthaus in Corinnis, wo sich am Rande ein Schwarzes Brett befand. Auf diesem fanden sich drei Aufträge recht neuerer Zeit: 1. Ich suche einen klugen, rechtschaffenen und erfahrenen Aufpasser für meinen Sohn. Gez. Richter Hugleih 2. Wer rettet unser Dorf for (sic) dem bösen Drachen? Die Gnomen-Gemeinschaft 3. Wer geht mit mir auf Schaatzsuche? Alan Mc Guinnis Dann konnte man von einem alten Mann, wenn man bereit war, dafür drei Kupferstücke zu opfern (pro Abenteuer, wohlgemerkt), ergänzende Infos erfahren: 1. Richter Hugleih ist ein guter, rechtschaffener Mann. Sein einziger Schwachpunkt: Sein verzogenes Blag. Das Kind kommt mit den dreistesten Lügen davon und ist unerzogen, wie es nur geht. Und Richter Hugleih glaubt dem Kind alles. Der letzte Aufpasser ist, weil das Kind ihn beschuldigt hatte, es belästigt zu haben, am Galgen gelandet... 2. Ein Mitglied der Gnomengemeinschaft war zuletzt vor drei Wochen hier. Mit jeder Woche wurde diese immer verzweifelter. Jetzt ist keiner mehr gekommen. Ob der Drache sie alle aufgegessen hat? Es gibt aber eine Karte, die jemand von der Gnomengemeinschaft da gelassen hat... 3. Alan Mc Guinnis ist ein ziemlich verschrobener Spinner. Er behauptet tatsächlich, dass sein Großvater ein Pirat gewesen ist und ihm eine Schatzkarte hinterlassen hat. Aber er hat auch behauptet, dass die Schafe vor der Stadt sich nachts in böse, blutrünstige Drachen verwandeln... Er hat allerdings eine Menge Geld. Und er wird sicherlich recht gut zahlen.. Die Spieler können sich dann selbst aussuchen, welches der Abenteuer sie starten wollen. Möglicherweise beeinflussen sie damit allerdings auch die Welt oder den Landstrich in dem sie leben ziemlich bedeutend...
  2. Thema von Kazander wurde von Alas Ven beantwortet in Das Netz
    Man könnte das auch "Verkäufertalent" nennen - ich denke mal, grundsätzlich meint er damit eher die Regenbogeninseln als die Küstenstaaten - die letzteren, so würde ich es interpretieren, sind ihnen (Jürgen und Elsa gibt's ja für Midgard eigentlich im Doppelpack) im Gegensatz dazu so wichtig, daß sie Perfektion anstreben... Na ja, möglicherweise erreichen sie DIE dann nicht in 5, in 20 oder in 30 Jahren... Schnief.. Aber ich find es trotzdem gut, wenn JEF und solche wie Scorpio Midgard promoten. Das kann dem Rollenspiel nur gut tun. Und die können sie nicht in 5, nicht in 10 und nicht in 20 Jahren erreichen.. Ob wir je einen Küstenstaaten-Band kriegen? Ich find es aber toll, wenn Midgard promotet wird, gerade auch für Einsteiger.
  3. Thema von Kazander wurde von Alas Ven beantwortet in Das Netz
    Man könnte das auch "Verkäufertalent" nennen - ich denke mal, grundsätzlich meint er damit eher die Regenbogeninseln als die Küstenstaaten - die letzteren, so würde ich es interpretieren, sind ihnen (Jürgen und Elsa gibt's ja für Midgard eigentlich im Doppelpack) im Gegensatz dazu so wichtig, daß sie Perfektion anstreben... Und die können sie nicht in 5, nicht in 10 und nicht in 20 Jahren erreichen.. Ob wir je einen Küstenstaaten-Band kriegen? Ich find es aber toll, wenn Midgard promotet wird, gerade auch für Einsteiger.
  4. Ohne Theorie hätte ich als SL - mit Deinem Einverständnis - entweder Zweifel an dem Goodwill Deines Chars aufkommen lassen (Details aus der "dunklen Vergangenheit", wenn der Char sie hatte, kommen ans Tageslicht) oder, wenn das wirklich so ein strahlender Held war, Zweifel an Deinem Überleben aufkommen lassen, so dass sich die Gruppe aufgemacht hätte, nach Dir zu suchen... Ich kann mir vorstellen, dass die Gruppe mit einem kleinen "Schupps" dann schon was gemacht hätte. Schuppsen darf man aber nach der tollen Theorie da ja niicht... Schade eigentlich. Aber das Gute für mich ist ja, dass ich nicht nach Theorie leiten muss.;-)
  5. Das tust du ja nur in seltenen Ausnahmefällen. Ich kann mir z. B. nicht wirklich vorstellen, dass die Spieler im Vorfeld den hier beschriebenen Gasthausbrand in jeder erdenklichen Weise verhindert haben, so dass ich das für einen reinen Theoriefall halte, dass das Ereignis nicht eintreten kann. Mit freundlichen Grüßen vom Schnitter Das ist schon richtig, dass der SL ein Gasthaus auch immer mit einem Blitzschlag oder ähnlich unausweichlichem anzünden kann. Nur muss er aufpassen, dass er das nicht überzieht, sonst schmeckt das wieder nach Spielleiterwillkür. "Es hat keinen Sinn, aufzupassen. Das blöde Gasthaus brennt garantiert auch wieder ab." Es ist auch ein Theoriefall, dass die Spieler einen Gasthausbrand verhindern wollen (warum eigentlich?) und dann auf der Zufallstabelle einer erwürfelt wird. Mit freundlichen Grüßen vom Schnitter Wieso ist das ein Theoriefall? So ein Quatsch, wenn die Figuren so etwas erfahren (Vision des Brandes, zufällig ein Gespräch der Brandstifter belauscht, oder sonst wie), dann werden sie das wohl verhindern wollen. Außer es sind gleichgültige oder böse Figuren. Das sollte der Normalfall sein, daß sie ein Unglück oder Verbrechen verhindern. @Rosendorn: So, wie Du es gerade schilderst, finde ich den Umgang mit Zufallstabellen ok. Letztlich ist die Tabelle eine Inspiration und die Aufforderung an den SL: "Los, jetzt mach' was draus!" Mir selbst ist es lieber, diese Tabelle, wenn ich eine habe, vorher zu benutzen, damit ich besser vorbereitet bin. Ich muss das nicht unbedingt bei jeder angesagten Benutzung aktuell am Spieltisch auswürfeln. Lieber tue ich das vorher. Sehe ich auch so, vor allem die Sache mit der Brandverhinderung. Gerade in mittelalterlichen Städten, und Midgard ist sehr oft sehr mittelalterlich, auch wenn es Fantasy ist, war Brandstiftung eine ganz furchtbare Sache. Die Häuser standen dicht beieinander in Städten, und Feuer konnten sehr schnell auf eine ganze Stadt übergreifen.. Nee, selbst ein kleiner Gauner, so ein Bagalut, würde alles tun, um so was zu verhindern...
  6. Thema von Solwac wurde von Alas Ven beantwortet in Eschar
    Ist die scharidische Kultur tatsächlich jünger als die aranische? Das trifft doch nur dann zu, wenn man die Religion als das Kernelement der Kultur sieht - inwieweit aber etwa Architektur, Speisen, Kleidung oder Alltagssitten durch die Religion beeinflusst sind, ist aber meines Erachtens durchaus offen. Es gibt sicher eine gewisse Vermischung von Elementen, aber was wann wo in welchem Umfang übernommen wurde, ist im Zweifelsfall von vielen Faktoren abhängig. Aus Gründen der Unterscheidbarkeit der Kulturen würde ich gerade Elemente, die man in den irdischen Kulturen vor allem einem Bereich zuordnen kann, auch dort belassen. Ansonsten gerät man leicht in die Gefahr, eine scharidisch-aranische Einheitskultur zu schaffen, die dann alles enthält, was man in einer der Vorbildkulturen gerade besonders spannend findet. Meist beeinflusst die Religion die Architektur dennoch sehr stark, vor allem, wenn sie mit Eroberungen verbunden ist; denk mal an die Veränderungen der Baustile in Spanien nach der Reconquista. Sakrale Bauten bildeten oft die wichtigsten architektonischen Werke ihrer Zeit, neben herrschaftlichen Bauten; ganz Ägypten ist von Tempeln übersäht. Anders war das nur leicht in Staaten mit ansatzweise demokratischer Kultur, wobei auch hier ein starkes Element der Religion zu verzeichnen war; die olympischen Spiele und die Stadien dafür, ebenso wie die Theaterarenen, waren ursprünglich auch den greichischen Göttern geweiht (in einem Abenteuer hatte deswegen, das ist auch sehr authentisch, wenn man da teilweise den Umgang der Christen als Maßstab sieht, mein Ordenskrieger Ormuts, Bedenken, in eine solche Theaterarena zu gehen und dort ein Stück zu besuchen - aus anderen Gründen hat sich das dann ja auch bewahrheitet, dass sowohl die Aufführung, als auch der Besuch der Aufführung keine so gute Idee war, wobei ihm die Leute da versichert hatten, dass man keine Gefährdung des Glaubens befürchten musste, aber er wird sich sicherlich in Zukunft doch eher von solchen Arenen fernhalten...;-)
  7. Wenn es mal eintritt, nein. Beim Zufallsereignis ist aber vorher nicht festgelegt, welches Ereignis wann eintritt. Worauf hj hinaus will ist: der Mechanismus, wie festgelegt wird, welches Ereignis (wann) eintritt ist völlig gleichgültig. Ob ich das hochherrschaftlich festlege oder den Würfel entscheiden lasse, macht für die Spieler keinen Unterschied (solange sie dieselben Einflussmöglichkeiten haben). Für den SL macht es schon einen Unterschied. Es geht auch um die Überraschung für ihn... Für die Spieler kommt es eventuell dadurch zu unerwarteteren, weniger aus dem Zusammenhang vorhersehbaren oder erklärbaren Ereignissen. Jürgen: zu Wahrsagefertigkeiten habe ich schon etwas geschrieben. Man beschreibt dann eben ein mögliches Ereignis - muß ja nicht eintreten, eine Vision ist wie die Wettervorhersage, manchmal regnet es einfach... Stimmt, das ist ein Argument, weswegen es sicherlich ab und an spannend ist, Zufallstabellen einzubauen. Aber eben nur ab und an. Ich finde es auch toll, einen Plot zu spinnen, hinter den die Abenteurer allmählich kommen müssen (beispielsweise eine verdeckte Räuberbande aufdecken oder eine Verschwörung). Dafür wird man dann aber nur durch die Aktionen der Spieler überrascht als SL und nicht durch die Ereignisse, die dann kommen, zumindest nicht zu sehr. Gut, die eigene Berechenbarkeit ist natürlich ein Problem, das Rosendorn da auch schon gut angesprochen hat. Man neigt zu bestimmten Lösungen und bestimmten Verwicklungen. Aber deswegen dann halt die Idee von Kampagnen ganz aufgeben und nur noch mit Zufallstabellen spielen? Hmm.. Das würde mir jedenfalls auch nicht schmecken. Selbst als Spieler nicht. Ich mag da auch an der Aufdeckung von großen Verschwörungen beteiligt sein, Räuberbanden das Handwerk legen und allgemein beteiligt sein an großen Taten. Ein bisschen eben "der Retter der Welt " sein. Ich weiss, das ist eitel, aber irgendwo war das auch mal der Grund, weswegen ich Rollenspiele so faszinierend fand.
  8. Ja, das habe ich mir auch so gedacht - sehr schön ausformuliert. Ihr geht vielleicht davon aus, dass ich mich selbst für perfekt halte und all die bösen Dinge nur die fiesen, üblen anderen Spielleiter machen. Das ist Quatsch. Wenn ich mich mit dem Rollenspiel beschäftige, geht es ausschließlich um mich - vor allem in meiner Rolle als Spielleiter. Ich habe kein Sendungsbewusstsein wie irgendwelche Internet-Freaks aus einer Dreibuchstaben-Sekte. Mir ist es schnurzpiepegal, wie andere spielen, solange es mich nicht tangiert. Ich habe immer wieder Dinge bei mir beobachtet. Dass ich zum Beispiel berechenbar wurde. Da helfen Zufallstabellen. Dass ich gelegentlich den Drang hatte, meine ach so tollen NSC gewinnen zu lassen - koste es was es wolle, selbst wenn die Regeln ad absurdum geführt wurden. Da hilft das pure Festhalten am geschriebenen Regelwerk und die emotionale Distanzierung von einer geplanten Geschichte. Dass ich Spieleraktionen nicht zulassen wollte, wenn sie mir gerade nicht hundertprozentig in den Kram passen. Da hilft ein konsequentes "Ja"-Sagen zu den Spielern. Ich war immer wieder mal so ein böser Spielleiter. Wenn ich von unlauteren Absichten des SL spreche, habe ich mich selbst im Hinterkopf. Ich selbst war unfair, ich selbst habe Spielerhandlungen entwertet - meistens sogar ohne dass sie es merkten. Im gewissen Sinne kämpfe ich hier also einen Kampf gegen mich selbst. Zufallstabellen (die ich übrigens sehr gerne irgendwo klaue - beispielsweise bei Osiric ab S. 155 oder Skyrocks Rara oder im Cyberpunkregelwerk oder sonstwo) sind insofern fairer, weil die Würfel selbst keine Ambitionen und besonders kein Ego oder Unterbewusstsein haben. Wenn eine Sache zufällig auf der Tabelle bestimmt wird, kann man wenigstens sicher sein, dass man sie nicht aus irgendwelchen unbewussten niederen Beweggründen auf die Spieler loslässt. Den Äußerungen hier und in anderen Strängen bin ich wohl der einzige Spielleiter, der mit bösen und spielerunfreundlichen Gefühlen zu kämpfen hat. Der ab und zu den Wunsch hat, gewinnen zu wollen oder einfach nur cool und bewundert dazustehen oder auf Kosten der Spieler Fehler in der Vorbereitung zu vertuschen, damit die Perfektion ja keinen Kratzer bekommt. Schade. Ich hatte gehofft, dass hier nicht nur die reinsten Geister sind, die altruistisch das Spielerwohl über alles stellen und aus ihrer Reinheit heraus vollkommen neutral oder sogar wohlwollend wissen, was für den Spielspaß ihrer Spieler das Beste ist. Ich bin jedenfalls nicht so gut. Liebe Grüße... Der alte Rosendorn Es geht nicht ums Gut-Sein. Offenbar hast Du die Auffassung, dass Spielen gut ist, wenn der Spielleiter GEGEN die Spieler spielt und der Spielleiter dadurch die meiste Befriedigung kriegt, zumindest manchmal. (Du willst gewinnen, Du meinst, Du wirst bewundert, wenn Du auf Kosten der Spieler Fehler in der Vorbereitung vertuschst). Ich habe die Auffassung, dass es nicht so sehr ums Gewinnen beim Spielen geht. Vielleicht, weil ich mit einer anderen Haltung an das Ganze herangehe. Rollenspiel ist für mich nicht in erster Linie ein Hack-and-Slay nach dem anderen; ich kenne solche Leiter und solche Spieler, die das toll finden. Rollenspiel ist auch soziale Interaktion, es werden "ROLLEN" gespielt. Hack-and-Slay gehört natürlich auch teilweise dazu, was wären Abenteuer ohne Kämpfe auf Dauer, aber das darstellende Rollenspiel ist für mich sowohl als Spieler als auch als Spielleiter wichtig. Damit geht es aber dann auch weniger ums Gewinnen oder Verlieren. Das ist dann eine ganz andere Schiene, die da gefahren wird. Mein Problem ergibt sich eher, wenn ich für eine bestimmte Balance bestimmte Charaktere einfach noch brauche und dann die Spieler sie eigentlich ausgeschaltet hätten; da kann es dann sein, dass ich erst mal 5 Minuten auf dem Klo einlege. Manchmal sind mir auch NSC lieb geworden, und dann fällt es schwer, von ihnen Abschied zu nehmen, aber was dann eben sein muss, muss sein;-). Da habe ich auch schon einmal einen NSC gerettet, den ich nicht hätte retten sollen.
  9. Es geht darum, dass, um auf das ausgelutschte Beispiel zurückzukommen, das Zufallsereignis "Im Stall bricht ein Feuer aus" erwürfelt wird. Jetzt haben aber die Spieler aber aus anderem Grund alles gemacht, damit das eben nicht passieren kann. Jetzt hat man ein Konsistenzproblem (Ja, man kann das ignorieren und noch mal würfeln, aber warum dann überhaupt?) Oder abstrakter: Vorangegangene Handlungen der Spieler widersprechen dem erwürfelten Ereignis. Und das ist anders, wenn ich das Ereignis vorher festgelegt habe??? Nein, aber wenn man als Spielleiter mehr oder weniger danach geht, was die Spieler so treiben (beispielsweise, wenn da einer, der gern Feuerspucken macht oder sich gern ein Pfeiffchen raucht, in einer Straße, in der die Häuser dicht an dicht stehen und mit Stroh bedeckt sind, sich unbedingt sein Pfeiffchen anstecken will und man ihn dann einmal würfeln lässt, und der Junge hat Pech gehabt, und das Pfeiffchen fällt aus seiner Hand und alles brennt blitzschnell lichterloh...) Wenn man aber die Situation beschreibt, und alle sind vorsichtig mit Feuer, und trotzdem bricht eines nach Würfeln mit der Zufallstabelle aus, sind vielleicht die Abenteurer nicht verantwortlich, was ja schön für sie ist, aber sie hatten auch keinen Einfluss darauf, ob ein Feuer ausbricht oder nicht - es ist im Grunde genommen genauso wie beim Wettrennen, wo der Ausgang feststeht, nur, dass hier es eben Kollege Zufall entscheidet und nicht Kollege Spielleiter....
  10. Pfeifenkraut vielleicht für Rawindri, die mal was anderes als das eigene Kraut rauchen wollen? Usige als Abwechselung zum Götterfunken nach Waeland? Holz für Bögen Richtung Aran? Shetland-Ponies vielleicht auch nach Waeland oder in andere bergige Gegenden, also käme auch Rawindra in Frage?
  11. Thema von Ma Kai wurde von Alas Ven beantwortet in Sonstiges zu Regionen
    In "unseren" Küstenstaaten kippen die das Zeug auch ständig. Meinem Albai wird langsam übel, wenn er das Zeug nur sieht. In den Küstenstaaten ist Wein ein Grundnahrungsmittel. Ohne Wein geht da gar nix. Da kriegen doch schon die Kinder Wein (allerdings leich mit Wasser verdünnt!)!
  12. Hmmm.... Alba... Schwierig. Alba ist eher das typische Import-Land. Edelmetalle gehen natürlich immer. Halfdal bei Alba hat Pfeiffenkraut, das sicherlich sehr interessant für den Export sein könnte. Wenn es in Alba Uisge (also Wiskey) gibt, könnte auch das ein interessantes Exportgut sein. Ansonsten ist Alba nicht gerade so toll für internationalen Handel... Es fehlen interessante Güter für das Ausland. Erain hat ja wenigstens noch den besonderen Schmuck (wenn man da vom irischen Vorbild ausgeht) und den Uisge (also den Whiskey - und bevor man mir mit albischem Whiskey kommt - irischer Whiskey ist auch ganz anders als schottischer, ich weiss, das ich hab ein Whiskey-Diplom ,das besser aussieht als mein erstes Staatsexamen!) Möglicherweise Pelze oder ähnliches.. Aber sonst wird Alba eher am Heimatmarkt orientiert sein... Für Export eignen sich eben andere Länder besser (Kan Thai Pan (Tee, Seide) Küstenstaaten (Glaswaren, Tuche), Rawindra (Tee, Gewürze) oder Aran (Teppiche)). Vielleicht könnte es sehr widerstandfähige, kleine Ponies geben (analog zu den Shetland-Ponies)...
  13. Thema von Ma Kai wurde von Alas Ven beantwortet in Sonstiges zu Regionen
    Ohne offizielles Material ist das nur mein persönliches Aran. Aber vielleicht habe ich als Kaffeenichttrinker auch nicht das Bedürfnis für eine Weiterverbreitung. In meinem Aran trinkt die Oberschicht importierten Tee aus Südsirao. Solwac Ich bin auch kein Kaffeetrinker, aber ich würde als aranischer wohlhabender Gastgeber meinen Gästen neben Tee auch Kaffee anbieten wollen. Und Wein. @Blaues_Feuer: Hat nicht die Schokolade in Nahuatlan eher kultische Bedeutung? Dürfte man die z.B. einfach einem fremdländischen Gast anbieten? Ich denke auch, dass Schokolade stark im kultischen Zusammenhang verwendet wird - allerdings vielleicht auch sonst bei Feten. Ich meine, Wein wird ja im Christentum auch im kultischen Zusammenhang verwendet -trotzdem kann ein Christ auch einen leckeren Rotwein zu was zu futtern trinken - und wird es bei feierlichen Anlässen sicherlich auch oft tun...
  14. Wenn es für das Abenteuer notwendig ist, dass dann ein Feuer ausbricht, und die Leute es mitbekommen, wie soll man es denn dann machen? Wenn es wichtig ist, ob sie da Leute retten oder nicht, weil das eben schon eine Rolle spielt, finde ich das völlig legitim, das Abenteuer so beginnen zu lassen. Etwas anderes ist es, wenn ich gesagt habe, hey, los, beeilt Euch, und egal, ob die Abenteurer getrödelt haben oder den Wind überholt haben - der Ausgang ist derselbe. Da würde ich schon differenzierter arbeiten wollen - einfach, weil ich das sonst blöd fände.Ohne Theorie und ohne Begründung, ohne Fachwörter und ohne Überhöhung: Ich fände es blöd.
  15. Man kann aber doch auch bei einem Wettkampf verlieren. Man muss eben nur definiert haben, wann es passiert, dass man verliert. Bei wichtigen Ereignissen habe ich mir klar überlegt: Das ist die Konsequenz, wenn das Ganze gut gelöst wird - das ist die Konsequenz, wenn es nicht klappt. Improvisieren muss ich öfters, weil es oft zu Ergebnissen dazwischen kommt....
  16. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das doof fände, wenn ich als SL das, was die Spieler vorhaben, schon zum Scheitern verurteilen muss; ein wenig Freiraum würde ich dann noch lassen, z. B. wie viele Überlebende es noch gibt oder ob die Wikinger schon alles weggeschafft haben oder nicht... Irgendwie käme ich mir als SL dabei blöd vor.
  17. Das klingt mir in den Parametern der Spielewelt logisch...
  18. Nimmt man eine Verwandtschaft von Drachen und Sauriern an, dann kann man sehr wohl eine Verwandtschaft mit den Vögeln feststellen. Vögel sind sozusagen in vielen Bereichen Saurier mit Federn, um es laienhaft auszudrücken;-). Davon abgesehen: Drachen können auch auf Midgard (glaube ich) ab und an Feuer speien. Drachen können sprechen (glaube ich). Wer in Drachenblut badet, bekommt besseren Rüstungsschutz. Unter der Maßgabe, dass das alles doch ein wenig unrealistisch ist, sind Drachen meiner Meinung nach unter die Kategorie "magische Wesen" einzustufen. Dann gilt aber: Für magische Wesen gelten die Naturgesetze nur sehr eingeschränkt. Schliießlich sind es magische Wesen. Insofern lässt sich auf zwei Arten auf diese Anfrage antworten: 1. It`s magic. 2. "Ich soll nicht über Realismus im Rollenspiel diskutieren!";-) L G Alas Ven
  19. Ich mag auch das glutamatverseuchte Chinafutter! Ich kenne es (leider) auch vom indischen Essen. Eine Bekannte (lebt inzwischen in Indien) hat uns ständig zum Essen eingeladen. Richtig geniale indische Küche. Dann war ich zweimal in "indischen" Restaurants. Das war ganz schön enttäuschend! Zum Glück weiß ich nicht, wie original chinesische oder japanische Küche schmeckt! (Manchmal ist Unwissenheit wirklich Glück!) Auf die Honkongfilme steh ich auch. Und natürlich das ganze Steven Seagal Zeugs (naja, schaut halt cool aus, wie der Aikido macht) Manga ist durchwachsen: Ghost in the shell und noch ein paar wenige. Aber in die Gedankenwelt (Philosophie und ähnliches wie Bräuche) konnte ich mich nie einfinden. Bin halt Westeuropäer. Hier in Deutschland gibt es auch fast keine guten indischen Restaurants. Die meisten sind schlecht und teuer. Das sieht in England ganz anders aus. Auch, wer sonst sagt: Essen gehen in England - ih bäh, sollte um die indischen Restaurants dort KEINEN Bogen machen, vor allem nicht im Balti Belt, also in Mittelengland, wo viele Inder wohnen...
  20. Mag nicht unbedingt so sein. 10 % ist ja immer 10 %. Wenn wenig da ist, ist 10 % ja auch weniger als wenn mehr da ist;-). Der Glaube hört eben bei Menschen, denen der Glaube wichtig ist, anders als bei uns, nicht auf, wenn finanzielle Opfer verlangt werden - solange diese sich noch einigermaßen im Rahmen halten - und bei ganz tief Gläubigen vielleicht sogar darüber hinaus (Vererbung von Gesamtvermögen an die Kirgh..) Wir kennen das heute nicht mehr so, weil unsere Welt nicht durch Glauben gestaltet wird. Prasserei bei Gläubigen löste auch in unserer Welt immer wieder Gegenbewegungen aus. Die Franziskaner waren beispielsweise eine Reaktion auf kirchliche Prasserei. Manche sehen auch die lutherischen Ansätze als Gegenbewegung zur Prasserei kirchlicherseits (Ablasshandel). Wäre dann ja vielleicht auch ein interessanter Ausgangspunkt für ein Abenteuer als Grundsitutation...;-)...
  21. Hi Schwerttänzer, eine Gesellschaft, in der "man glaubt" ist anders als unsere deutsche Gesellschaft. Bei uns ist Religion weitestgehend Privatsache. Es gehört sogar für viele zum guten Ton, "nicht zu glauben". Es gibt immer mehr Menschen, die mit dem christlichen Glauben so gar nichts verbinden und nicht einmal mehr wissen, was an Karfreitag oder an Ostern gefeiert wird. Die Gesellschaft auf Midgard stelle ich mir da doch anders vor. Die Religion wird gelebt. Sie is lebendiger Bestandteil des alltäglichen Geschehens. "Man glaubt" eben. Die Religion dringt in alle Bereiche ein. Das ist für viele von uns heute so fremdartig, wie mittelalterlichen Menschen unser "Glaube an die Wissenschaft" fremdartig vorgekommen wäre. Damit, dass "man glaubt", wird die Spende für die Kirche nicht als Steuer, also als Belastung, sondern als "Gabe aus dem Glauben heraus" empfunden. Für viele Heutige ist das eben schwer nachzuvollziehen, weil sie nie die innere Bindung an eine Glaubensgemeinschaft erlebt haben. Dass es regelmäßig ein ähnlich hoher Betrag ist, spielt dabei keine Rolle. Man kann sich das vielleicht so vorstellen wie eine Patenschaft für Kinder in der Dritten Welt, die Leute heute übernehmen. Freiwillig zahlen diese Leute einen bestimmten Betrag an das Hilfswerk, das dieses Kind betreut - Monat für Monat. Sie tun es gern - weil es für sie ein guter Zweck ist....
  22. Müssen immer alle Beteiligten an einem Kampf alle anderen Beteiligten an demselben terminal abmurksen? Es ging doch letztendlich aus der Diskussion recht klar hervor, daß es in der geschilderten Situation für die Gegner (denen gerade ihr Entführungsopfer abgenommen worden war) vorteilhaft und nachvollziehbar war, Spielerfiguren gefangenzunehmen. Ein heroischer Tod bereichert das Charakterspiel und ist beileibe nicht für jeden Spieler der GAU. Einfach ist natürlich auch die Aufgabe nicht, einen strenggläubigen Abenteurer aus genau dieser Falle rollengerecht herauszubekommen. Da können alle Beteiligten ihre Kreativität spielen lassen. Ich persönlich würde eher kreativ werden, um die Figur retten zu können. Weil ich das weiß, spiele ich selten fanatische Gläubige. Du würdest offensichtlich eher kreativ werden, um einen möglichst glorreichen letzten Kampf zu haben (oder vielleicht dem Tod doch noch kurz vor der Schwelle von der Schippe zu springen). So sind die Geschmäcker verschieden. Das ist doch schön. Es gibt viele Gründe, einem Gegner das Leben zu schenken. Selbst in der Antike gab es dafür berühmte Beispiele. Wer - wie ich - bis aufs Blut mit dem Latinum gequält worden ist - und daher bestimmte Sznenen aus "das Leben des Brian" als verspätete Rache an Lateinlehrern versteht;-) - kennt natürlich die Clementia Caesaris, die Milde Caesars, die ja offensichtlich sogar bei seinen Gegnern sehr berühmt war. Ein Gegner kann sich damit sozusagen mit dem Ombus der Milde schmücken wollen und sich als tugendhaft und gnadenvoll darstellen wollen. Dann, natürlich, gibt es die Idee der Spionage - man lässst jemanden am Leben, aber verlangt von ihm Spionagedienste für den ehemaligen Feind. Dies ist ein immer wieder beliebter Zug in der Literatur vor allem bei unterschiedlichen Kriegsparteien. Dann kann natürlich auch für eigene Projekte der Bedarf an Arbeitskräften derartig hoch sein, dass man vielleicht einfach dringender Sklaven braucht, als dass man da irgendwen abschlachten will. Zu allerletzt: Ein gefangen genommener Gegner, der im Triumphzug durch die Stadt geführt wird und am Ende als Sklave benutzt werden kann, demonstriert die Macht und die Überlegenheit eines Mächtigen oder eines Herrschers doch so viel deutlicher als eine Leiche - der man ja höchstens noch Leichenschändung antun kann (Ja, ich weiss, ich bin garstig, aber ich liebe nun mal auch so richtig böse Gegner!). Mit anderen Worten: Ein geschickt konstruierter Gegner kann durchaus die Gefangennahme aus bestimmten Gründen der sofortigen Tötung vorziehen. Die Theoretiker mögen das nicht so sehen, aber es gibt sowohl in der Geschichte als auch in der Literatur Beispiele dafür, die das in meinen Augen logisch erklären. Logische Erklärungen sind mir überigens lieber als Erklärungen, die aus irgendwelchen Zufallstabellen kommen, auch wenn die für einige Theoretiker mehr "ingame" sind.
  23. Das sind dann die berühmten Toilettenpausen des SL;-)
  24. Eine Mischung aus beiden, würde ich sagen. Es ist unbefriedigend für die Gruppe, für die Spieler, wenn sie bei so einem nächtlichen Geplänkel so überproportional in Schwierigkeiten kommen und damit das Abenteuer über die Wupper zu gehen droht. Deine Maßnahme aber hat was von Deus ex machina, und das gefällt mir nicht. Vielleicht hättest du die Gruppe von den Entführern gefangen nehmen lassen sollen und sie hätten sich dann eine Chance aus der Gefangenschaft heraus erarbeiten müssen, wie sie wieder agieren können. Was ich bei etlichen Gruppen immer wieder erlebe ist, Gegner nicht überleben zu lassen. Sowohl SC, als auch NSC kämpfen immer bis zum Tod und metzeln alles und alle nieder. Wenn man NSC auch Gefangene machen lässt, hat man alle Optionen, die SC weiter handeln zu lassen. Nur so eine Idee zu der konkret geschilderten Situation. Grüße Bruder Buck Ich bin in diesem Moment auch etwas in Panik geraten. Nie gut. Ja, die Bauchschmerzen waren wg. deus ex machina. Danke Mit der Gefangennahme hätte man auch gleich wieder den Ansatzpunkt für die nächste Abenteurergruppe: Die soll die Jungens und Mädels da raushauen,;-)...
  25. Nun ja... Wenn Du auf der Tabelle 27 mal aus Versehen die Räuberhöhle auswürfelst... Ist das langweiliger als wenn Du für die Abenteurer selbst eine Räuberbande kreiierst, die an verschiedenen Stellen eben Unterschlupfe, also Höhlen hat... Ich denke, es kommt auf das Abenteuer an. In manchen Abenteuern sind Zufallstabellen an bestimmten Orten bereichernd, in anderen eben eher nicht. Beispiel: Die Abenteurer latschen durch einen Wald und wollen jagen. Da ist es bestimmt bereichernd, wenn nicht von vorneherein klar ist, was für ein Viech auftaucht und was es so tut (ob die Abenteurer von einem Rudel Wölfe eingekreist werden oder locker ein paar harmlose Hirsche treffen). Aber die 27. Räuberhöhle durch Erwürfeln ermittelt haben, ist in meinen Augen weniger spannend als einer vernetzten Räuberbande auf die Spur zu kommen und die Vernetzung aufzudecken. Mit anderen Worten: Ich bin weder Prinzipienreiter, noch großer Theoretiker. Möglichkeiten können so genutzt werden, wie es sinnvoll ist. Karten vor Abenteuern zu zeichnen, kann sehr sinnvoll sein; ich tue das gern, vor allem für mich, weil es vorher zwar viel Vorbereitung bedeutet, dann aber später weniger Vorbereitung bedeutet. Diese ganze Theorielastigkeit mag einigen Leuten helfen - mir hilft sie so sehr nicht. Mir geht es vor allem darum, ein bisschen Spaß zu haben. Ich habe auch Spaß daran, ein Netzwerk von Räuberhöhlen einer Bande aufdecken zu lassen - ich brauche dafür nicht unbedingt zufällige Tiger, Bären oder Wölfe.

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