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Ma Kai

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  1. Man hat dann natürlich eine riesen-Vorhersageaufgabe am Anfang: man muss alles lernen, von dem man meint, es später gebrauchen zu können. Dabei weiß man meistens noch gar nicht, wie das wird. Aber was immer später passiert, fehlt oder man verbessern will - alles das muss man am Anfang antizipieren. Das ist Stress. Wenn das schiefgeht, können sich auch erhebliche Dissonanzen entwickeln, z.B. wenn jemand eine Figur spielen muss, die der Spieler:in als unpassend empfindet. Auf der anderen Seite spart man den ganzen Lernaufwand während der Kampagne. Das wird administrativ einfacher. Wer Wert auf Realismus legt, muss keine Kopfstände machen, um irgendwie Lernphasen in eine Kampagnenhandlung einzubauen. Figuren, die schon soweit können, was sie sollen, sind tendenziell ziemlich hochgradig. Ich habe einen Priester Streiter, bei dem mir so langsam die Lernideen ausgehen. Er ist Grad 54. Wenn ich im Vergleich meinen Zauberkrämer Gaspar nehme, der hat noch ein paar Lücken, kommt aber soweit zurecht (ja, ist Understatement), der ist etwa Grad 25. Commandante Aelan, Söldner, ist auch so Mitte bis Ende 20er-Grade, wenn er Ars Armorum etwas breiter lernt. Also sagen wir, dann spielt Ihr Mitte bis Ende der 20er-Grade, was schon 'ne ziemliche Ansage ist. Da gehen einige Abenteuer halt nicht mehr. Den Reiz des Anfängertums wird man so kaum mitnehmen. Also - ich würde das nicht komplett verweigern. Um bei einem guten Spielleiter wie Dir zu spielen, mit einer angenehmen Gruppe, würde ich auch das mitmachen. Ich würde es aber nicht für optimal halten und wenn ich die Wahl zwischen zwei ansonsten gleichen Runden hätte, würde ich diejenige wählen, die nicht in dieser Weise durchgeführt wird.
  2. Danke fürs Verschieben der "Papst"-Diskussion.
  3. Thema von Puschel wurde von Ma Kai beantwortet in Midgard Cons
    ???
  4. Wenn die "ohne Klettern"-Betten knapp wären, dann wäre es doch Ehrensache, sie nur dann anzufordern, wenn man sie auch braucht, oder? Und wenn Leute wirklich in signifikantem Umfang nur noch in "ohne Klettern"-Betten schlafen können, dann können auch nicht mehr Leute mit diesem Bedarf auf Cons kommen, als solche Betten vorhanden sind. Wenn eine Orga plötzlich am Freitagabend mit 60 Leuten dasteht, deren Bedürfnisse in 50 Betten erfüllt werden können, dann hat sie ein Problem. Das sollte nicht passieren.
  5. Bei Cthulhu orientiert sich eine Fan-Policy an der des Lizenzgebers - muss sie. Bei Midgard hingegen kann Pegasus komplett machen, was sie wollen - was sie in eine "with great power..."-Situation bringt: sie sind dann auch voll verantwortlich für das, was sie da rausbringen. Die resultierende Scheu, etwas halbgares heraus zu bringen, das nachher nur Probleme macht (*), kann ich verstehen. (*) wenn sie schon keine Zeit haben, eine g'scheite Fan-Policy aufzustellen, dann haben sie ganz bestimmt nicht die Zeit und die Nerven, sich damit auseinanderzusetzen, wenn etwas damit schief geht. Müssen sie dann aber, sonst wird es noch blöder. Die Frage, "warum sich das geben?", empfinde ich daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt als nachvollziehbar.
  6. Äh, doch, mit den Formulierungen "Signal senden", "sich großzügig und den kreativen Fans eher zugewandt präsentiert oder eben nicht" spekulierst Du sehr wohl darüber, was Pegasus erreichen wollen könnte. Pegasus lädt ja durchaus zur Beteiligung ein - frag z.B. dabba, Kosch, Fabian - nur eben zu ihren Bedingungen. Sie sagen halt, solange sie noch nicht einmal selber ein Grundgerüst fertig haben, woran sollte sich denn ein Ökosystem darum herum orientieren? Ich finde diese Position von Pegasus durchaus nachvollziehbar.
  7. Wenn das zu solchen Beeinträchtigungen des Spielspaßes führt, oder zu idiotischen bis selbstmörderischen Aktionen der Figuren, darf auch die Frage gestellt werden, ob es unbedingt drei Weizen sein müssen (oder ob diese nicht alkoholfrei sein sollten).
  8. Mehr noch - am Ende spielt man nicht im Alba von "Die Welt" oder im Alba des Quellenbuchs, sondern im Alba der Spielleitung. Spieler, die sich am Tisch auf irgendeine Textpassage in irgendeinem Buch berufen, das sei aber "laut Regelwerk" ganz anders, müssen (gerade, wenn es um Kultursachen und nicht Regelmechanik geht) schlicht normalerweise damit rechnen, dass die Antwort lautet "das magst Du so erinnern, hier ist es aber tatsächlich anders" - und dann wird auf dieser Grundlage weiter gespielt. Es ist OK, bei der Spielleitung nachzufragen, wenn man sich anders erinnert - könnte ja sein, dass man gerade eine wichtige Beobachtung gemacht hat, d.h. dass die Abweichung zum Buch-"normal" echt und signifikant ist - aber wenn die SL sagt, "nee, is nich", dann ist das so. Im Extremfall: wenn ich 300m entfernt vom bösen Magier plötzlich von Blitze Schleudern getroffen werde (Reichweite 200m), dann fällt mir das auf. Wenn die Spielleitung dann sagt, "sorry, hatte ich anders in Erinnerung, willst Du stattdessen schon 200m dran sein oder soll der Angriff nie stattgefunden haben und Du wähnst Dich noch unentdeckt?", dann ist das OK. Wenn die Spielleitung (ggf. mit wissendem Grinsen) sagt "tja, aber irgendwas hat Dich gerade getroffen", dann ist das auch OK. Und das war jetzt bloß ein Fall, wo eine konkrete Zahl im Regelwerk steht. Vage Beschreibungen in Quellenbüchern, die nicht alle haben, können sehr verschieden interpretiert werden.
  9. Ich meine, dieser Vorschlag sei hier nicht zum ersten mal gemacht worden. Setzt es halt beim nächsten Westcon um...
  10. Midgard ist das erste System für Pegasus, bei dem sie keine Vorgaben von einem Lizenzgeber/Rechteinhaber bekommen.
  11. Du kannst den ja auch bitten, zur nächsten Sitzung mit einer frisch ausgewürfelten Figur zu kommen. Das sollte einen gewissen Schock-Wert haben. Für den Ablauf selbst würde ich den von mir vorgeschlagenen "low key"-Ansatz vorziehen...
  12. Gut, dass Du so etwas so kurzfristig machen kannst.
  13. Das Kalkül auf Seiten Pegasus dürfte sein, dass die Anzahl derjenigen, für die eine Fan-Policy kaufentscheidend ist, gegenüber der Wirkung anderer möglicher Verwendungen ihrer Engpassressourcen gering ist.
  14. Wenn sie es nicht machten, wäre das eine Ausnahme und müsste besonders erwähnt werden. Da es das nicht wird, dürften die Angriffe normal abgewickelt werden, einschließlich Schaden. Das ist nicht gentlemanlike.
  15. Doch, mit Reise in die Zeit könnte man trotzdem sehen, was zum betreffenden Zeitpunkt an dem Ort passiert ist und was damals dort war.
  16. Mal davon abgesehen, dass eine Gruppe Grad 3-5 diesen Hammerzauber eigentlich nicht haben dürfte... ? Letztlich aber: was hat der Druide eigentlich angestellt? An ein Tor geklopft, irgendwas gerufen, und weggerannt. Sowas haben wir in unserer fernen Jugend manchmal auch gemacht. Ich würde als Thaen entsprechend reagieren: der darf ein paar blaue Flecken abkriegen, dann wird er befragt, und je nach Ergebnis, wahrscheinlich weggeschickt mit der Botschaft, bitte nicht mehr zurück zu kommen. Wenn er sehr überzeugend ist, darf er den Spiegel auch einmal anschauen. Wie Du das Gespräch führst, und welche Informationen der Druide dabei gewinnen kann, hängt auch davon ab, was Deine Story ist, wie die tatsächlichen Hintergründe Deines Spiegels sind, und wie dieser Thaen damit verknüpft ist.
  17. Auf die Gefahr hin, das Offensichtliche wiederzukäuen: die Frage ist, was das zweite „es“ ist. Wenn das, worüber man froh sein soll, die vorangegangenen Jahrzehnte Spielen sind, dann ist der Spruch vielleicht etwas flapsig, aber nicht unangemessen (so hat ihn dabba wohl gemeint). Wenn das, worüber man froh sein sollte, hingegen das Ende wäre, dann darf man sich (wie Eleazar) verhöhnt vorkommen. In beiden Fällen wäre es besser, eine beginnende Eskalationsspirale zu bremsen und nicht noch zu befeuern…
  18. Man fühlt sich als alter Sack, wenn… … der Kanzler von Alba, den man bei Beorns Damenwahl gespielt hat, im aktuellen QB/Abenteuer durch einen jüngeren Nachfolger ersetzt wurde…
  19. Ich frage nicht. Ich schlage.
  20. Manche Worte liebe ich: Wagentempotagesreisenetappendistanz.
  21. Dann zuerst mal Danke an Pit. Und Daumendruck.
  22. Meistens gibt man durch den Zauber einen generellen Überblick. Wenn man sich auf gerade fliegende Vertraute aufschaltet, kann man ja auch recht genau sehen. Ich lasse relativ generelle Anleitungen an die Vertrauten zu, aber keine detaillierten Instruktionen.
  23. Hast Du es denn jetzt via Discord versucht?
  24. Thema von Ma Kai wurde von Ma Kai beantwortet in MIDGARD Abenteuer
    Ja, DUM S. 45, "ein lautes Heulen". Colin stellt die nach seiner Ankunft auf, sie sind also schon da, wenn die Abenteurer ankommen. Der Schädelwarner "1" sollte - s.o. - am Ausgang des Fluchttunnels sein, also nicht innendrin. Mann muss schon den Tunnel nicht nur entdecken, sondern am anderen Ende aus ihm heraus kommen. Dann hört man ihn auch schön weit übers Moor.
  25. Thema von Ma Kai wurde von Ma Kai beantwortet in MIDGARD Abenteuer
    Das hat auf jeden Fall Sinn. Hängt ein bisschen von der Interpretation von Etikette ab - die fahren da in ihrer Motte im Sumpf nicht unbedingt spanisches Hofzeremoniell. Aber gerade das Wort "verbindlich" trifft auch mein Bild von der Figur sehr gut.

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