Alle Inhalte erstellt von Ma Kai
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Wird es möglich sein mit dem typenlosen M6 lange Kampagnen zu spielen?
Mit Irwisch hätte ich zu bieten: 57 Sitzungen meist halbe oder den Großteil von Sonntagen über drei Jahre. Die hätten wir gerne noch weiter gespielt - wir kamen gerade erst so recht in Schwung. Also: Midgard-"lang" bedeutet auch im Vergleich zu anderen Systemen bisweilen echt ziemlich "lang"...
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Wird es möglich sein mit dem typenlosen M6 lange Kampagnen zu spielen?
Bloß um das Missverständnis aufzuklären: ich sprach von "Fallen ist tödlich", also dem Vorgang einer abrupten Ortsveränderung etwa im Sinne von "vorher oben, nachher unten, Ende Pflatsch". Nicht sprach ich hingegen von "Fallen sind tödlich" im Sinne von mechanischen oder magischen Einrichtungen, die im Falle einer in der Spielwelt unerwünschten Handlung Schaden an Spielfiguren anrichten. Also, mir ginge es schon darum, dass ich versuche, meine Figuren vorzubereiten, um Szenen, die wie ein größerer Fall erwartbar tödlich sind, zu überleben. Ich versuche ja auch, meine Abwehr und Resistenz hochzukriegen, indem ich Schilde oder Talismane mitnehme. Du hast aber auch einen Punkt: ich habe mal meine veröffentlichten Abenteuer auf EW:Klettern durchsucht (und weil ich das auch erwähnt hatte: EW:Schwimmen): Ein Tal in Kuro Kega Ti: am Anfang, um ein entlaufenes Lämmchen aus einem Abhang zu retten. Ist nicht kriegsentscheidend - man kann z.B. auch einfach Hilfe holen. Eventuell gegen Ende, falls sich eine Notwendigkeit ergeben sollte, in die Festung einzubrechen, dann könnte das mit Klettern verbunden sein (aber es gibt jede Menge andere Vorgehensweisen). Der Untergang des Hauses Drun: im Zuge der Seefahrt ist Klettern in der Takelage sehr hilfreich, während man Schwimmen hoffentlich nicht brauchen wird... Schwarz ist die Nacht: weder das eine, noch das andere, wird irgendwo gefordert (Handlungsort Stadt). Alles oder Nichts: wie "Schwarz". Andererseits stand ich aufgrund der beiden Fertigkeiten dreimal vor dem Figurentod: John Little ist in seinem allerersten Abenteuer eine Riesenklippe heruntergestürzt und hat daraufhin retroaktiv einen Göttliche Gnade-Kredit bekommen, was ihn zum einzigen bekannten albischen Ordenskrieger kanthanischer Herkunft machte. Für Ulvar Number hatte ich gottseidank Schicksalsgunst, als er einen Freund aus einer Höhle oben in einem Berg retten wollte und der Berg dagegen war, und Ayran Manlach wurde in der Con-Kampagne in eine Wasserwelt teleportiert (er hatte Schwimmen sogar gelernt, wenn auch nicht hoch, aber eine "1" war da genau das falsche. Auch der wurde mit retroaktiver Göttlicher Gnade zurück geschickt. Damit einher ging allerdings die Pflicht - also der Wunsch der Figur - immer ein Feuer mit sich herum zu schleppen. Das war, als später der Hintereingang in eine Pyramide nur durch eine kurze Unterwasserstrecke genutzt werden konnte, in etwa so lästig, wie eine Figur ohne Klettern, wenn man Klettern braucht. Die Gruppe löste das durch einen Schlag auf den Hinterkopf. Als Ayran im Innern der Pyramide wieder zu sich kam, hatte er wieder-oder-noch ein Feuer. Wegen meines Spielspaßes brauche ich aber Szenen dieser Art nicht... ich mag es lieber, wenn ich eine gute Chance habe, würfle, und wenn es nicht klappt, dann geht es eben mit den Konsequenzen weiter).
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Wird es möglich sein mit dem typenlosen M6 lange Kampagnen zu spielen?
Bonner Runde, etwa 2007 bis 2015 (und in dieser Zeit eine Figurengruppe immer wieder gespielt - zwei weitere Figurengruppen zwischendurch eingestreut). Die Runde spielt auch heute noch weiter, nur ich war danach fast drei Jahre mehr in China als in Deutschland und auch nach Ende dieses Serienanlaufs zu viel unterwegs, um wieder einzusteigen. Und ja, das ist lange nach dem Diplom gewesen. Und - es war super-schön und ich möchte es spätestens in Rente wieder aufnehmen...
- Diskussionen zu Moderationen
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Verhältnis Hexen und Mentoren
100 Punkte. Wie Du dann in die wortwörtlich gleiche Formulierung "meistens mit menschlichen Moralvorstellungen..." eine wie auch immer geartete Veränderung hinein lesen willst, erschließt sich mir aber immer noch nicht. Dass es auch auf Damatu finstere Hexer gibt, die als Gegenspieler agieren, siehst Du doch schon im ersten Playtest-Abenteuer von vorigem Herbst in Dreieich - da gab es einen ganz klassischen Endkampf gegen fiesen Zauberer. Ansonsten kannst Du dazu schlicht noch keine Aussage treffen, weil weder die Playtest Guides wirklich etwas zu Gegnern sagen - sind ja kein Bestiarium, oder Dunkle Mächte, oder so etwas - noch z.B. schon endgültige Abenteuer vorliegen. Du kannst ja einmal ein Exposé einreichen mit einem fiesen schwarzen Hexer als Gegner und horchen, was Du für Rückmeldungen bekommst. Ich kann Dir jedenfalls sagen, dass es auf Damatu Konflikte geben soll, sonst hätte man ja nichts zu spielen.
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Verhältnis Hexen und Mentoren
Sag mal, willst Du Dich über uns lustig machen oder was soll der ganze Mist??? Im LKOD auf S. 175 steht beidhändiger Kampf und Beredsamkeit. Im LARK auf S. 175 stehen Weiße Hexer. Im LARK auf S. 176 stehen Schwarze Hexer. Die bekanntlich nicht als Spielerfiguren vorgesehen sind. Und für die und deren Mentoren gilt: "feindlich". Für die anderen - insbesondere die Spielerrelevanten Grauen Hexer - gilt genau das gleiche wie schon immer und wie in M6 - und zwar wortwörtlich. Ich bin ziemlich sicher, es wird auch in M6 finstere, schwarze, wie auch immer üble Hexer:innen als Gegner geben, die irgendwie mit irgendwelchen finsteren, feindlichen übernatürlichen Wesen in Verbindung stehen. Wahrscheinlich haben wir einen davon im ersten Testabenteuer auf der Dreieich voriges Jahr gesehen und (manche von uns) etwas (oder etwas mehr - 15 Punkte schwerer Schaden in unserer Gruppe) angeditscht. Das ganze hier ist ein Sturm im Wasserglas und hat zu M6 keinerlei nachvollziehbaren Bezug. Du halluzinierst Dir ein "Weichspülen", das objektiv und im Text nachweisbar nicht existiert.
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Wird es möglich sein mit dem typenlosen M6 lange Kampagnen zu spielen?
Danke für die ausführliche und spannende Diskussion. Ich hake hier mal ein: 100 Sitzungen, wenn das je ein Abend ist (z.B. 20-24 Uhr), sind bei wöchentlichem Spiel mit den üblichen Ausfällen knapp drei Jahre… so echt lang ist das noch nicht.
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Wird es möglich sein mit dem typenlosen M6 lange Kampagnen zu spielen?
Also, ich hab' das jetzt etwas im Kopfe hin- und herbewegt, aber ich verstehe es immer noch nicht. Wenn ich zwei Dinge weiß, 1. Fallen ist tödlich 2. als Abenteurer werde ich hin und wieder klettern müssen, dann lern' ich doch Klettern, oder? Es macht ja echt Spaß, einen Underdog zu spielen, aber Underdog heißt nicht unfähig... oder?
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Verhältnis Hexen und Mentoren
Sieht für mich nach einem misslungenen Experiment aus, das korrigiert wurde. Hat aber mit M6 nichts zu tun, sondern gehört nach M5 zur Diskussion mit den Frankes (ahem...).
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Problematische Zauber?
Könnten wir uns als Wort auf "ausgewogen" statt "gebalanced" einigen?
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Wird es möglich sein mit dem typenlosen M6 lange Kampagnen zu spielen?
Na, "Wissen von der Magie" ist da schon ein Sonderfall. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie sich M6 dazu aufstellt.
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Wird es möglich sein mit dem typenlosen M6 lange Kampagnen zu spielen?
Dann warten wir das doch einfach noch ab, bevor wir dieses Thema faktenlos zu Tode diskutieren... kann ja jetzt nicht mehr lange dauern.
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Problematische Zauber?
Der kleine Seiltrick als Ersatz-Versetzen hat ein gewisses Durchgerutscht-Potenzial. Blitze Schleudern geht eigentlich - es gibt dagegen Spiegelamulette und da jeder Blitz einzeln resistiert wird (wenn ich mich richtig erinnere), treffen immer ein paar, aber selten alle.
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Stört es Euch, dass Ihr Eure "alten" Charaktere wahrscheinlich nicht nach M6 übernehmen könnt?
Äh, doch. Es gibt Diskussionen darüber, warum sowohl „würfle W% - oft ohne etwas zu rechnen - niedrig ist gut“ als auch „würfle W20 - addiere fast immer etwas - hoch ist gut“ Teil der Systematik einunddesselben Rollenspielsystems sein sollten, seit es Midgard gibt. Natürlich entfällt damit eine Komplikation. Die Gefahr ist halt: mit jedem Entfall eines Unterscheidungsmerkmals werden Figuren weniger unterschiedlich - eine andere Formulierung wäre, gleichförmiger. Das ist für unterschiedliche Personen unterschiedlich relevant. Es gibt Leute, die setzen sich an den Tisch und haben schon einen Charakter im Kopf. Für den wollen sie jetzt noch passende Werte, möglichst schnell und reibungslos und so, dass sie zu der schon existierenden Vorstellung passen. Für die passt M6 ziemlich gut. Es gibt andere Leute, die haben nur eine recht grobe oder sogar keine Vorstellung, was es werden soll. Sie würfeln ein paarmal, lassen sich von Regeln und Würfelergebnissen inspirieren, und entwickeln so, in gewisser Weise interaktiv, die Figur während ihrer Erstellung. Einen solchen Prozess unterstützt jetzt halt M5 wesentlich besser.
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Wird es möglich sein mit dem typenlosen M6 lange Kampagnen zu spielen?
Er hatte 90 als Schwellenwert explizit genannt?
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Verhältnis Hexen und Mentoren
So habe ich ihn auch verstanden. Meine Frage hat sich an Panther gerichtet. Wart mal einen Moment, ich ergänze das noch. Sorry!
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Verhältnis Hexen und Mentoren
@Panther Und was wurde dann „weichgespült“?
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Verhältnis Hexen und Mentoren
„Weichgespült“ vergleicht, oder? Kannst Du mir zitieren, wo in M5 festgelegt ist, dass die Mentoren normaler Spielerfiguren-Hexer ihnen meistens moralisch fragwürdige Aufgaben stellen sollen? Ich erinnere das irgendwie gar nicht.
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Verhältnis Hexen und Mentoren
Ich finde, man muss Spielern nicht immer gleich die moralische Verantwortung für Katastrophen aufbürden. Unter M5 konnte man auch einen Hexer spielen, bzw. unter M4 einen grauen Hexer, bei dem man nicht ständig mit unmoralischen Aufträgen getriezt wurde. Das sind ja alles immer auch Einzelaktionen, die zudem gruppensprengendes Potenzial haben. Ich fände es äußerst ermüdend, als Hexer ständig die Gruppe zu irgendwelchen potenziell katastrophalen Aufträgen überreden zu müssen, bloß weil ich einen breit aufgestellten Zauberer spielen wollte, der mal nicht das ganze Konventsgedöns am Bein hat oder der ein paar Fertigkeiten etwas billiger lernt als ein Magier - andere dafür natürlich teurer. Mal, als Salz in der Suppe, kann das ganz spaßig sein, aber auf die Dauer wird es ermüdend.
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Freitag - M6 - Das gebrochene Herz (aus: Die Umstürmten)
Thema von Meeresdruide wurde von Ma Kai beantwortet in Südcon - Abenteuervorankündigungens AbenteuervorankündigungenIch melde mich mal, und ich würde mir eine eigene Figur zu bauen versuchen.
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Wird es möglich sein mit dem typenlosen M6 lange Kampagnen zu spielen?
Was Fabian offensichtlich meint, ist: weil Du bei M6 die Fertigkeiten typischerweise in Dreier- oder Vierergruppen lernst - s. z.B. PTG v1.1 S. 21 - beherrschen die Figuren ein breiteres Spektrum an Fertigkeiten. Wer z.B. Schwimmen lernt, kriegt Hindernislauf - Geländelauf - gleich mit. Dein M5-Magier muss das separat lernen, und weil es für ihn teurer ist, lernt er es nicht hoch. Ergebnis: wenn es eine Verfolgungsjagd über einen vollen Marktplatz gibt, bleibt der Magier i.a. zurück, weil er nicht alle EW:Geländelauf schafft, seine Kämpferkollegen hingegen wahrscheinlich schon (für die ist Geländelauf ja erstmal ziemlich billig, kriegt tendenziell also hier und da übrige EP ab, und ist deshalb häufig höher). In M6 hingegen gibt es die ganzen Unterschiede nicht mehr: der zwergische Waldläufer Aart Kluckenstein läuft mit Athletik+8 schneller als der menschliche Magier Janko Kowar mit Athletik+4, aber wenn/nachdem Janko auf +8 gesteigert hätte, würde es für die beiden exakt gleich viel kosten, von +8 auf +10 zu steigern - korrekt? Natürlich sind Figuren, die mehr Fertigkeiten haben, auch "flexibler einsetzbar". Du wirst z.B. praktisch nie in M6 das Problem haben, dass Du der Gruppe einen Kutscher beistellen musst, weil sie etwas transportieren müssen, das einen Wagen erfordert - es wird immer mindestens eine Figur reiten können, und damit kann diese Figur auch automatisch Wagenlenken. Für mich ist das alles langweiliger, weil halt das Besondere fehlt. Ich kann dann nicht mehr sagen, meine Figur zeichnet sich dadurch aus, dass sie Wagenlenken kann - oder wenn ich damit etwas Besonderes sein kann, dann muss ich wahrscheinlich richtig Steigerungen investieren, um ein richtig guter Wagenlenker zu werden. Was mich tendenziell - je nachdem, ob ich die Basisfertigkeit oder die Spezialisierung steigere - halt auch zum besten Reiter machen würde, oder umgekehrt, wo mir ein guter Reiter immer noch Konkurrenz macht. Und gute Reiter hat's wieder recht viele.
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Wird es möglich sein mit dem typenlosen M6 lange Kampagnen zu spielen?
Ja, das klang etwas schnippisch. Ganz unschnippisch merke ich an, dass Reiten in meiner Aufzählung, mit Grund, nicht enthalten war. Das gibt es nämlich im Paket mit Tiere abrichten, Tiere besänftigen und Wagenlenken. Dein Magier kann also außerdem z.B. einen wütenden Wachhund besänftigen, weil er reiten kann...
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Verhältnis Hexen und Mentoren
Was heißt hier "moralisches Weichspülen"? Es ist als Wunsch für Spielende vollkommen in Ordnung, Zauberer spielen zu können, die nicht bei den "meisten" Aufträgen unmoralisch handeln, oder ihren Mentor bescheißen, oder sich sonst irgendwie aus einem moralischen Dilemma herauswinden müssen (Selbstmord wird bisweilen empfohlen, wenn es zu viel wird). Wenn M6 die Designentscheidung trifft, dass offiziell solche Dilemmas "meistens" nicht vorgesehen sind - was ja im Umkehrschluss bedeutet, dass sie "manchmal" als Salz in der Suppe auftreten würden - dann finde ich das von meinem Spielspaß her in Ordnung. Du siehst das halt anders, das ist aber nicht allgemeingültig.
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Wird es möglich sein mit dem typenlosen M6 lange Kampagnen zu spielen?
Mein Grad 55-Streiterpriester Lupe hat Zt 88. Und das nach den vielen Gradaufstiegen!