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Kann M6 die Midgard-Gemeinde zusammenhalten?
Was ist überhaupt "die Community"? Das wäre ja erst mal die entscheidende Frage. Die Leute, die sich hier im Forum tummeln? Die Leute, die die Midgard-Cons besuchen? Die Alt-M bis 5-Midgardianer plus den Massen, die neu mit M6 einsteigen? Die Gesamtheit der Leute, die ein P&P spielen, in denen das Wort "Midgard" drin vorkommt? Je nachdem wie wie man die Grenze zieht, kann die Antwort ausfallen. Und dann für mich auch eine interessante Frage: Muss M6 plus Damatu denn überhaupt die Comunity zusammenhalten? Also müssen M6 und die Spielwelt Damatu das Bindeglied einer vorher definierten Gemeinschaft sein? Und wenn ja, was würde das dann bedeuten? Wären diejenigen, die bei den alten Regeln und auf der alten Spielwelt bleiben (und das doppelte Kriterium wäre dann der Knackpunkt), dann automatisch nicht mehr Teil der Comunity? Ich sehe es so: Mit M6 und einer anderen Spielwelt wird sich in jedem Fall eine neue Comunity gründen. Es wird Spieler geben, die ohne einen Bezug, der vorher Midgard ausgemacht hat, dazu kommen. Sie werden auch über andere Cons gewonnen werden und sich dort treffen, die keine Midgard-Cons sind. Sie werden über soziale Medien und den Discord kommunizieren, der nicht das Midgard-Forum ist. Und es wird Leute geben, die nicht oder nur sehr sporadisch M6 spielen und nicht nach Damatu umziehen. Wenn man von einer umfassenden Midgard-Comunity spricht, dann wird es eine mit teils geringen oder gar keinen Schnittmengen geben. Ob sich die Schnittmengen vergrößern oder ob Teilbereiche absterben oder ineinander aufgehen, wird die Zukunft zeigen. Ich würde ja mal sagen, "die Comunity" ist nichts Statisches. Und M6 und der Wechsel nach Damatu haben und hatten nie als erstes Ziel, die alten Strukturen zu bewahren und gesammelt mitzunehmen. Ich würde sagen, das Ziel von M6 ist, eine neue Comunity zu schaffen. Wer will, kann mitgehen. Wer nicht mag, bleibt weg. Und das betrifft eben irgendwie auch die Subsysteme wie die Cons und das Forum. Sollten die alten Strukturen weitergepflegt werden, dann bräuchte es nämlich wenigstens eine Fan-Policy für die Spielwelt Midgard und Abenteuer darauf.
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Lanitianisches Komplott
Wow, vielen Dank an euch! Ich freue mich schon sehr darin zu schmöckern. Alles was ich davon gehört und gesehen habe, sowie die vielen wundervollen Abenteuern, die ich bei den verschiedenen Autoren bereits gespielt habe, lassen mich auf ein tolles Werk hoffen.
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Kann M6 die Midgard-Gemeinde zusammenhalten?
Naja, M6 ist ja auch kein Erzählspiel wie zum Beispiel die PbtA-Spiele.
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Zwei YouTube Kanäle, ein gemeinsames Hobby: Pen and Paper!
Ich habe meine Actual Plays also Spielrundenvideos auf einen anderen YouTube Kanal ausgelagert. Würfel, Geschichten, Abenteuer und jede Menge unterschiedliche Rollenspielwelten – auf meinen beiden YouTube-Kanälen dreht sich alles um das schönste Hobby der Welt. Pen and Paper! Dabei haben beide Kanäle einen ganz eigenen Schwerpunkt. Was euch auf den beiden Kanälen erwartet erfahrt ihr in meinem neuen Blogbeitrag Zum Blog: https://www.dans-abenteuerwelt.de/post/zwei-kan%C3%A4le-ein-gemeinsames-hobby-pen-and-paper
Heute
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Kann M6 die Midgard-Gemeinde zusammenhalten?
Für mich ist das viel zu theoretisch. Wir spielen M6 fast genau wie M5. Ich sehe überhaupt nicht, warum bei einem Wechsel von "Mach eine Probe gegen 20" zu "Mach eine Probe gegen 20" groß was ändern sollte. Das ist jetzt überspitzt, aber wir haben bisher M5 nicht weniger narrativ gespielt als M6. Natürlich ist M6 in vielen Punkten der Regeln einfacher, aber es liegt soooo viel in der Hand der spielenden Runde, wie man das Spiel angeht, dass eine Aussage wie "das ist jetzt total narrativ und gaaaaanz anders als M3-M5" einfach nicht unsere Spielerfahrung abbildet.
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Würfeln oder spielen?
Ich behaupte, dass das ganz auf die Spielleitung ankommt. Wenn die uns beiden gerecht wird, ist alles fein. Ich denke, du wirst nicht schreiend wegrennen, wenn du gelegentlich mal (z.B. auf Beredsamkeit) würfeln musst und ich werde nicht schreiend wegrennen, wenn ich gelegentlich mal ein bisschen argumentieren muss.
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Die Aschekrone
Ich habe für die weitere Diskussion und Planung der Charaktere einen eigenen Club aufgemacht und alle anderen ausgesperrt. Wer beitreten möchte, soll sich bitte per PN melden und es gibt Regeln für den Club. Ich möchte einfach vermeiden, dass sich vielleicht jemand durch die Inhalte gestört fühlt.
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Würfeln oder spielen?
Warum nicht, du spielst so, wie du es magst und er eben so, wie es ihm gefällt/liegt. Wenn ihr beiden dann Spaß habt, an dem was ihr tut oder auch daran, dass ihr seht, der andere hat Spaß, dann sollte es problemlos klappen. Ich glaube, obwohl ich nur einen von euch kenne, ihr könnt beide gönnen und genießen. Es würde auch mit allen anderen hier funktionieren, auch wenn die Diskussion teilweise heftig geführt wurde, denn wir alle nehmen uns am Tisch mal zurück und genießen, bewundern, was die anderen tun oder sich völlig irritiert, erstaunt, verwundert, auf was für Ideen die anderen kommen.
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Kann M6 die Midgard-Gemeinde zusammenhalten?
Da würde ich ja eher fragen, warum bist Du bereit, unter M5 narrativ zu spielen und unter M6 nicht?
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Leif Johannson erstellte einen Club: Aschekrone
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Kann M6 die Midgard-Gemeinde zusammenhalten?
Kann M6 die Midgard-Gemeinde zusammenhalten?Wie ist denn die Situation? Die Midgard-Community spielt M4 und M5 auf 9 aktiven Cons und das schon seit vielen Jahren. Man kennt sich. Es gibt ein Forum seit über 25 Jahren. Dort tauscht sich die Community aus. Dazu gibt es noch Personen, die nicht im Forum sind oder nicht auf Cons gehen, aber eben auch Midgard spielen. Aber diese Community setzt sich aus Leute mit unterschiedlichen preferrierten Spielstilen zusammen. Die einen mehr simulationistisch, die anderen eher narrativ. Das ist so, aber beide Teile kamen zusmamen und spielten Midgard. In letzter Zeit gibt es wohl nun einen Trend hin zu Rollenspiel-Systemen, die einem narrativen Spielstil besser unterstützen. So ist M-LvD nun deutlich narrativer als M1-M5. Wenn nun der eine Teil weiterhin M1-M5 auf Midgard-Cons spielt und daneben der andere Teil eher M-LvD spielt, dann hält die Community weiter zusammen. Das Midgard-Forum unterstüzt alle Versionen, das ist also keine Gefahr des Nicht-Zusammenhaltens. Was man wohl beobachten muss, ist, wie es sich auf den COns entwickelt. Ein Con verbietet schon M-LvD. Wie es bei den anderen Cons weitergeht, wird man sehen. Als eher Simulationistischer Typ spiele ich auf Cons, wenn ich noch nach einer Spielrunde suche, auch mal narrativ mit, allerdings unter M1-M5 Regeln. Unter M-LvD würde ich das nicht tun. Da könnte es als evtl. passieren, wenn ich zulange keine Runden finde, das ich nicht mehr auf solche Cons gehe. Das ist der Zusammenhalt der Community dann gefährdet. Ob narrative Spieler mit M-LvD überhaupt in großer Zahl auf Midgard Cons kommen werden, wird man sehen. M-LvD von Pegasus steuert ja auch lieber andere Cons an, die eben, die nicht NUR Midgard spielen. Mal sehen.... Im Sinne der obigen Frage: NEIN. eher könnte sie Gemeinde geteilt werden. Aber das wird sich bestimmt erst in ein paar Jahren zeigen...
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Würfeln oder spielen?
Ja. Du hast natürlich einen Vorteil bei einer Sozialfigur, wenn Du solche Fertigkeiten auch im "echten" Leben hast. Aber ich für mich ziehe daraus nicht den Schluß, davon Abstand zu nehmen, auch Figuren zu spielen, die ich im "echten" Leben nicht bin und nicht kann. Das ist ja einer der reizvollen Faktoren beim Pen&Paper (oder LARP): Du kannst spielen, was Du im "echten" Leben nicht sein willst - oder gerne wärest, dort aber nicht sein kannst. Daß ich solches dann wahrscheinlich nicht so gut hinkriege, als "würde ich mich selbst spielen", liegt auf der Hand. Ich persönlich akzeptiere aber, daß ich in solchen Fällen im Nachteil bin, weil ich immer noch Spaß an der Sache habe. Vielleicht schaffe ich es im Laufe der Zeit aber, dies ein wenig besser zu lernen oder von anderen zu lernen, die es vor meiner Nase besser hinbekommen. Vielleicht schaffe ich es auch nicht, doch dann finde ich es immer noch fesselnd zu verfolgen, wie vor mir "tolles Theater" abläuft, wo ich ja auch mit drin stecke. Mir ist klar, daß andere hier anders eingestellt sind und das nicht akzeptieren würden. Ihnen ist ein "level playing field" wichtig: Wo Spieler durch Begabungen oder Schwächen in ihrer "echten" Persönlichkeit beschenkt oder belastet sind, wünschen sie sich, daß diese ggf. durch Spielmechaniken, bewußte Zurückhaltung von Begabten oder bewußtes Fördern von Belasteten ausgeglichen werden, so daß die Figuren alle möglichst auf derselben Höhe stehen. Es so zu handhaben ist ebenso denkbar und ebenso völlig legitim. Wie @Akeem al Harun es beschreibt: Er erzählt hier ja keine Märchen, sondern die Wirklichkeit, in der er sich findet und die valide ist. Er empfindet es als nicht angenehm sondern eher als Bloßstellung, wenn von ihm verlangt wird, einen "Sozialcharakter" auszuspielen, wenn er dabei einen realen Nachteil gegenüber anderen hat, weil ihm dies "real" nicht so liegt und anderen schon. Daran ist nichts falsch, nichts unschlüssig, nichts vorwerfbar - es ist ein legitimer, valider, schlüssiger Standpunkt. Ich persönlich komme wohl eher damit zurecht, zu versuchen, Elemente eines Charakters auszuspielen, die nicht meinen "realen" Begabungen entsprechen, auch wenn das einen realen Nachteil für die Erfolgschancen der Figur bedeutet. Vielleicht habe ich das Gefühl, daß in meinem Fall der reale Nachteil der Erfolgschancen, die ich in Kauf nehme, mehr als aufgewogen werden, durch die Möglichkeit, das für mich "Fremdartige" zu spielen, ohne daß ich dabei einen Ausgleich über Regelmechanismen o.ä. brauche oder will. Vielleicht schaffe ich es nach und nach, das zu lernen, was ich ursprünglich nicht konnte. Wenn ja, dann wäre dies mein langfristiger Erfolg, der mich für die auf dem Weg dorthin ertragenen Mißerfolge vielleicht entschädigt - was freilich ziemlich befriedigend wäre. Vielleicht schaffe ich es auch nicht oder nur zum Teil. Es ist nicht auszuschließen, daß mir dann auch der Spaß an besagtem Charakter abhanden kommen kann. Dann würde ich mich an einem neuen, anderen Charakter versuchen wollen. Auch daran ist nichts falsch, nichts unschlüssig, nichts vorwerfbar - auch die ist ein legitimer, valider, schlüssiger Standpunkt. Meiner Meinung nach gibt es hier im Allgemeinen kein "richtig" oder "falsch", sondern "anders". Man könnte also sagen: Nicht entweder oder, sondern beides. Sehr wohl gibt es aber im Speziellen Unterschiede: @Akeem al Harun und ich würden in einer Spielgruppe, wo Sozial-Charaktere vorkommen, nicht beide zufrieden sein: Entweder fühlt er sich nicht wohl, weil im das Ausspielen nicht liegt und reale Nachteile für seine Figur brächte, während ich mit dem Ausspielen glücklich wäre. Oder er wäre zufrieden, weil es glatt im wesentlichen nur über die Würfel gelöst wird, was mich aber eher langweilt und frustiert, weil mir das Ausspielen fehlt. Nicht jede allgemein legitime, valide, schlüssige Spielphilosophie paßt auf jeden Spieler. Eine ganz neue Frage wäre die nachfolgende: Könnte es z.B. funktionieren, wenn @Akeem al Harun und ich in ein und derselben Spielgruppe spielen würden, wo sein Sozial-Charakter nach der Würfel-Philosophie spielt und meiner nach der Ausspiel-Philosophie? Francesco di Lardo
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Würfeln oder spielen?
Auf einem meiner ersten Cons (Another World, AKK Ka) hies es "Jeder spielt sich selbst",... war so eine Mischung aus Larp und Storytelling, komplett ohne Würfel aber auch ohne komplett ausspielen. War auf zeitweise ganz Lustig aber war nicht so meins. Wurde dann auch Skurril als es hieß jeder hat nur das dabei was er dabei hat und ja einer hatte etwas sehr, sehr skurilles, weil potzentiell illegales dabei. Details spar ich mir mal, war ein netter Versuch brauch ich aber so nicht mehr zu wiederholen. Heute würde ich sagen "Was für ein kranker Scheiss!" Auf dem gleichen Con sagte dann auch mal jemand zu mir "Das da vorne sind die Frankes, die haben ihr eigenes Rollenspiel geschrieben." Ich kaufte deswegen auch ein Midgard 1, aber irgendwie war mir Midi Maze doch wichtiger damals. Zu der Sache "Auswürfeln / Ausspielen von Sozialen Fähigkeiten" sag ich mir - wieder mal - das legt man zusammen in der Gruppe fest wie man das macht, was mich als SL nerft ist ungefragtes Rumgewürfle mit einem minimalen einsatz von Worten drumrum: "Ich versuch die Schankmaid ins Bett zu berkommen Verführen klacker Kritsich!" das ist so mein Graus als Spielleiter, gerade im hinblick auf die Extreme wie 1 und 20. Ich hab es auch bisher nicht erlebt das ein "Mauerblümchen" eine extrovertierte Figur spielt,... manche konstellationen haben sich in meinem RPG leben noch nicht ergeben. Aber grundsätzlich - man spielt eine Figur welche durch Werte festgelegt ist. Entwerder wie oben durch die Werte die man selbst mitbringt oder solche die auf einem Characterbogen stehen. In einem Spiel das Characterbogen hat, versuche ich das auch so zu spielen das es zu den Werten auf dem Papier passt. Auch in den Sozialen Fähigkeiten. Aber nehmen wir nochmal Verführen (Vorsicht starke flache Stereotypen) - wenn ein Zwerg versucht eine lesbische Elfe zu verführen kann er bei mir würfeln was er will - es klappt nicht. Wenn ein gutaussehender Barde versucht die nympomanische Schankmaid ins Bett zu bekommen muss er garnicht würfeln. Da ist es dann aber auch egal ob es gewürfelt wird oder in engelszungen geredet.
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Würfeln oder spielen?
Telling: "Ihr seht einen Bauernlümmel, der die Taverne betritt und sich vulgär verhält" => Die Spieler bekommen die Art des Verhaltens verkündet, erzählt, told. Sie müssen (oder können) nicht aus eigener Beobachtung zu der Bewertung "vulgär" kommen, da sie vorgegeben ist und kein Raum für Interpretation besteht. Showing: "Ihr seht einen Bauernlümmel, der die Taverne betritt und auf dem Weg zur Theke - womöglich versehentlich - ein paar Leute anrempelt, ohne sich jedoch zu entschuldigen. Dort angekommen drückt er mit einem Finger auf einen seiner Nasenflügel, um dann heftig Nasenrotz auf die Dielenbretter zu blasen. Danach spuckt er sich in die dreckigen Hände, "reibt sie trocken" und klatscht grinsend: "Ey, Schankmaid, gimma sofott n Bier. Ich will heut echt saufen." => Nirgends "sagst" Du, daß der Bauer vulgär ist. Du "zeigst" es. Die anderen Spieler bekommen nicht die "Lösung" auf dem Silberteller (= "Er verhält sich vulgär."), sondern sie müssen sich diese aus dem Kontext der Situation selbst erschließen und selbst zu dem Urteil kommen, daß der Bauernlümmel "vulgär" ist. Das scheint in der beschriebenen Situation freilich einfach. Warum sage ich, es "scheint" einfach, zu dem Schluß zu kommen, der Bauernlümmel sei vulgär? Betrachten wir jetzt nachfolgend nur einmal die Sprache und blenden den Rest aus: "Ey, Schankmaid, gimma sofott n Bier. Ich will heut echt saufen." Für das Beispiel habe ich Sprache gewählt, die man wohl getrost als vulgär einstufen kann, ohne daß ich mir bei dieser Verwendung jetzt Sorgen um die Jugend am Spieltisch zu machen bräuchte. Aber Moment! Wer ist "man"? Ich gehe mal optimistisch davon aus, daß jeder, der die Diskussion hier verfolgt, die Sprache als "vulgär" einstuft bzw. die Meinung vertritt, daß "man" dies so einstufen kann. Was aber, wenn wir eine sehr inklusive Spielrunde hätten und einer davon, der "Eddy", in seinem echten Leben ganz genauso spricht? So Leute gibt es ja, wenn man mal einen Blick aufs Oktoberfest oder den Ballermann wagt. Der "Eddy" hält das Gesagte für ganz normal - und nicht für vulgär. Er kommt also aufgrund dessen, was ihm gezeigt wurde (=showing), hier des Gehörten, zu einem ganz anderen Urteil, als der Rest von uns. Hättest Du dem Spieler "Eddy" aber gesagt (=telling), daß er einen "vulgären" Bauernlümmel beobachtet, dann hätte er diesen auch als "vulgär" verbucht - wobei er ja auch keinen Interpretationsspielraum hat, weil es eine Ansage (=telling) ist. Dabei wagen wir uns vermutlich gar nicht vorzustellen, was für ein Bild gerade in "Eddys" Kopf ist, bzw. was der Spieler "Eddy" für vulgäre Sprache halten mag... Vielleicht wird so deutlicher, worin ich den Unterschied zwischen "Telling" und "Showing" sehe? In der Regel stelle ich das Trinken nicht pantomimisch da. Aber ab und an kommt es - tatsächlich - vor: Ich habe am Spieltisch durchaus schon mal einen imaginären Bierhumpen hochgerissen, in einem Zug leergemacht und wieder auf den Tisch geknallt. Oder ein imaginäres Kristallglas nur mit Daumen und Zeigefinger gehalten, während ich die anderen Finger abspreizte: "Stößchen..." Was ich regelmäßig am Tisch mache ist mit Gestik, Mimik und Tonfall zu spielen. Nicht immer, aber nicht selten. Ich glaube, das hilft wirklich, bei Leuten im Kopf "Bilder" entstehen zu lassen: Kristallglas. Abgespreizte Finger, "Stößchen" in hohem Tonfall. Eine Geste. Ein Wort. Schon sind bei allen die "Bilder" im Kopf, ohne daß man noch viel beschreiben muß. Das ist "showing". Manche Leute, die ich wirklich bewundere und wünschte, ich könnte es ihnen gleichtun, beherrschen die Kunst mit "showing" von nur wenigen Kleinigkeiten in allen möglichen Situationen ganz bestimmte Bilder hervorzurufen, die so sofort wirken. Francesco di Lardo
- 26. Midgard SüdCon, 18.-22.11.26 auf Burg Wildenstein: 5 Tage - Offizielle Ankündigung
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Ein Grund für M-LvD: 2m Regeln kennen...
Ich mag Thomas sehr, und gerade deswegen beneide ich ihn nicht um diese Aufgabe. Es gab "damals" zu meinen Zeiten schon vergebliche Versuche, die Lore zu bändigen; und mein Abgang ist über neun Jahre her, während denen die ganze bisherige fünfte Edition passiert ist. Die Gleichzeitigkeit vieler verschiedener Quellen (Abenteuer, Quellenbücher, Aventurischer Bote, Briefspiel, früher noch die offiziellen Romane) hat das schon vor 20 Jahren zu einem gordischen Knoten anwachsen lassen, den man eigentlich nur zerschlagen kann. Beim Wechsel von DSA4 auf DSA5 wurde auch ein stattlicher Zeitsprung diskutiert (ähnlich wie es auch für M6 als eine von drei Möglichkeiten im Gespräch gewesen ist), und ich glaube bis heute, dass das eine schlaue Lösung gewesen wäre, um den Wildwuchs zu meistern. Aber die Spielenden (und einige Autor*innen) haben sich damals entschieden dagegen ausgesprochen, aus Angst, etwas, das angekündigt war, zu "verpassen" (was dann teils doch nie erfüllt wurde). Solche Probleme sehe ich bei Midgard nicht, da Midgard ohnehin nie diese krasse Publikationsdichte hatte und von wenigen berühmt-berüchtigten Versprechungen abgesehen, nie so viele Plotverheißungen gemacht hat. (Ernsthaft, manche DSA -Einzelpublikationen, und daran bekenne ich mich mitschuldig, haben gleich ein Dutzend oder mehr neuer Storylines etabliert.) Solche Fallen wollen wir mit M6 bewusst vermeiden; und unser Vermeiden groß angelegter, redaktionell vorgeschriebener Metaplots rührt vielleicht auch von traumatischen Erlebnissen des Chefredakteurs her. 😉
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Würfeln oder spielen?
Möglichkeit 3: Der SL antwortet "Ja einfach nur "ich suche in den Dokumenten" reicht nicht, das ist ja wohl kein Plan. Im übrigen war es eine total blöde Idee, die Substanz abzukratzen, dein Schabewerkzeug ist im hinüber und als Du es an die Flamme gehalten hast fliegt Dir alles um die Ohren. Hast Du nicht gewusst? Selbst schuld, wenn Du keine Ahnung von alchemistischen Untersuchungsmethoden hast. "Research" - wunderbare Fertigkeit. Warum genau willst darauf plötzlich würfeln und erwartest, dass der SL dir einfach so Ergebnisse präsentiert, wo Du doch nichts beigetragen hast, um diese Suche irgendwie zu unterfüttern?
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Würfeln oder spielen?
Versuchst Du gerade einen rhetorischen Taschenspielertrick? Du hast damit angefangen, dass Fertigkeiten ausgespielt werden müssen. Nicht ich. Du bestehst darauf, dass man als Person demonstrieren muss, was die Figur können sollte. Ich sage, das muss man nicht. Ich habe dich nur versucht, darauf aufmerksam zu machen, dass, Du das dann konsequenterweise bei allen Fertigkeiten verlangen solltest, was Du aber als lächerlich abtust.
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Auf dem Weg zum GRW
Genau. Es ist hier mit den ganzen Aktionen auch manchmal verwirrend, ich komme da selbst durcheinander. 😅 Pre-Release: Bezahlung vor Ort; verfällt, wenn du nicht erscheinst. Reguläre Vorbestellung: Erfolgt über den Pegasus Shop und wird über Paketdienst versandt. @Widukind, Selina hat dazu in den FAQs auf Discord geschrieben: Der Versand soll im Oktober erfolgen, und ich würde nicht von Anfang Oktober ausgehen. Ich bin nicht in die Lieferungsdetails eingeweiht, daher ist es nur eine vage Schätzung; aber irgendwas zwischen Mitte Oktober und SPIEL könnte realistisch sein. Die Zahlungsaufforderung wird daher vermutlich noch zwei Wochen oder so auf sich warten lassen. (Alles ohne Gewähr und tiefere Sachkenntnis.)
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Würfeln oder spielen?
Also sind wir doch wieder bei: deine Erfolge fährst Du ein, bei dem was du als Person kannst. Eine Sozialfigur, die du nicht darstellen kannst, packst du die am Besten nicht aus, sondern spielst nur die Sachen, die Du kannst, weil sonst kriegst du auf alle Sozialfertigkeiten Malus.
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Würfeln oder spielen?
Uh Nein, ich verfolge nicht die entgegengesetzte Richtung. Ich nehme nur Rücksicht auf Mitspieler. Das ist schon alles. Und ob Du Show don’t Tell betreibst wage ich zu bezweifeln. Du zeigst nichts, Du redest auch nur. Im LARP ist das was anderes. Aber im p&p? Ich bitte Dich. Oder meinst Du mit „Show“ durch Aktionen am Spieltisch? Ja, das mache ich. Ich halte keine Monologe und betreibe Info-Dumping. Ich beschreibe Aktionen meiner Spielfigur. Mal in wörtlicher Rede, mal zusammenfassend. Du sagst ja auch nur: „Meine Figur/Ich nehme das Bier und trinke es“. Oder stellst Du das Trinken pantomimisch dar? Wenn ja, Chapeau.
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Soll Ronaldo Rot sehen?
test
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Würfeln oder spielen?
Ich versuche, Deine Ausführungen nachzuzeichnen: Du (Spieler) nutzt keine vulgäre Sprache. Deine Figur ist aber vulgär. Für Deine Figur sprichst Du (Spieler) in direkter wörtlicher Rede. Da Du - als Spieler - für die Figur sprichst, wird man am Tisch von der Figur aber keine vugläre Sprache hören, obgleich die Figur vulgär ist. Was Du als Spieler in direkter wörtlicher Rede sagst, soll auch nicht den Würfelwurf beeinflussen. Ein Blick auf einen Würfelwurf sagt mir nichts über Vulgarität, sofern ich aus dem Kontext keine Anhaltspunkte dafür ergäben. Bis hierhin haben die anderen Spieler am Tisch keine Chance herauszufinden, daß Deine Figur vulgär ist - ich sehe zumindest nicht wie. Wohl aber würde ein andere Figur in der Spielwelt Deine Figur vulgär reden hören - aber dort ist ja kein Spieler zugegen... Wenn bis hierhin kein Spieler am Tisch eine Chance hat, wahrzunehmen, daß Deine Figur im Spiel vulgär ist, warf dies die Frage auf, wie die anderen Spieler dies erfahren. Deine Antwort: Es wird gesagt, daß die Figur vulgär ist - was sonst. Wenn aber andere Spieler keine Hinweise auf Vulgarität der Figur durch deren ausgespieltes Verhalten oder hörbare vulgäre Sprache wahrnhemen können, sondern es buchstäblich nur gesagt wird - "Ich sage, daß sie vulgär ist." Was ist daran kein Telling? 🤷♂️ Da bliebe dann höchstens noch eine Möglichkeit, nachdem unsere Definitionen von "Telling" divergieren. Ich würde es so definieren: "Telling" im Rollenspiel bezeichnet eine Darstellungsform, bei der Informationen über die Handlung, Gefühle, Hintergründe oder Zustände einer Figur direkt und explizit mitgeteilt werden – also „erzählt“ statt „gespielt“ oder „gezeigt“ werden. Nach dieser Definition fällt "Indem ich sage, daß sie vulgär ist - was sonst?" unter Telling. Am I missing something? Francesco di Lardo
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Tanz der Träumenden
Moderation Ich habe den Strang von LarsB zu dem Abenteuer in Lanitia ausgeblendet. Das Werk enthält einiges an Material, das rechtlich fragwürdig ist. Wir diskutieren das intern. das Modfeuer Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen
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Würfeln oder spielen?
Ah, jetzt habe ich es endlich verstanden. Da muss ein Bayernfan kommen, um mir das zu erklären!😉 Und dass man jedes davon völlig anders spielen, als es dir oder mir oder anderen gefällt, hat der werte Signore di Lardo allerdings schon vor vielen Beiträgen geschrieben. Ich dachte, das wäre uns allen schon klar gewesen, auch wenn immer weiter diskutiert wurde.
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Auf dem Weg zum GRW
Man kann über den Shop ganz normal bei Pegasus bestellen. Nur die Bestellungen über das besondere Formular für den Pre-Release verfallen bei Nicht-Abholung.