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Die Medienrunde


Einskaldir

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Was mich in letzter Zeit stört ist, dass Umfragen fast nur noch öffentlich sind. Ich habe deshalb vor einiger Zeit komplett aufgegeben, abzustimmen. M.E. führt das nur dazu, dass die "Forumspolizei" oder selbsternannte "Forumshüter" unterwegs sind und die Abstimmer (oder Nichtabstimmer) anmachen.

 

Und wenn ich jetzt lese, dass Stimmen tatsächlich gelöscht werden, weil ein Abstimmer als "Nichtschauer" enttarnt wurde, dann sehe ich meine schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet. Man kann sich von mir aus ja gerne Gedanken machen, warum jemand dann abstimmt, aber dann gleich die Stimme zu löschen? Ne, das ist Regulierungswut, wie sie deutscher nicht sein könnte. :)

 

Für mich tötet das den ganzen Spaß ab, den ich mit Diskussionen über Filme oder Bücher verbinde.

 

Tschuess,

Kurna

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Ich finde öffentliche Abstimmungen gut. Einerseits, weil so Blödsinnsabstimmungen vermieden werden. Andererseits kann man so das Meinungsbild besser und schneller einschätzen, denn nicht jeder Abstimmer äußert sich zu einem Film. Zum Beispiel habe ich durch die öffentlichen Abstimmungen immerhin einige Leute ausgemacht, die einen ähnlichen Geschmack haben und deren Wertungen ich für Filme, die ich noch nicht gesehen habe, als wichtig erachte. Wenn das wieder in der anonymen Masse verschwindet, sind die Abstimmung für mich weniger aussagekräftig.

 

Die Anmache von Abstimmern finde ich auch nicht toll. Allerdings finde ich es auch immer etwas komisch, wenn man seine Meinung zu etwas abgibt, das man überhaupt nicht erfahren hat. Es verzerrt leider das Ergebnis.

Auch die Gleichung: Gutes Buch = guter Film (oder umgekehrt) funktioniert oft nicht und daher wäre es sinnvoll, wenn die Leute genau überlegen wofür und für was sie votieren.

 

Detritus

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Und wenn ich jetzt lese, dass Stimmen tatsächlich gelöscht werden, weil ein Abstimmer als "Nichtschauer" enttarnt wurde, dann sehe ich meine schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet.

 

Wer hat wo was gelöscht?

 

Viele Grüße

hj

 

Einskaldir eine Stimme von Quintulf im Strang zu dem Film "Sofies Welt".

 

Tschuess,

Kurna

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Hallo Kurna!

 

Für mich tötet das den ganzen Spaß ab, den ich mit Diskussionen über Filme oder Bücher verbinde.
Aber Du kannst, auch wenn Du nicht abstimmst, doch zumindest an den Diskussionen teilnehmen und "Spaß" haben.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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Ich finde öffentliche Abstimmungen gut. Einerseits, weil so Blödsinnsabstimmungen vermieden werden. Andererseits kann man so das Meinungsbild besser und schneller einschätzen, denn nicht jeder Abstimmer äußert sich zu einem Film. Zum Beispiel habe ich durch die öffentlichen Abstimmungen immerhin einige Leute ausgemacht, die einen ähnlichen Geschmack haben und deren Wertungen ich für Filme, die ich noch nicht gesehen habe, als wichtig erachte. Wenn das wieder in der anonymen Masse verschwindet, sind die Abstimmung für mich weniger aussagekräftig.

 

Die Anmache von Abstimmern finde ich auch nicht toll. Allerdings finde ich es auch immer etwas komisch, wenn man seine Meinung zu etwas abgibt, das man überhaupt nicht erfahren hat. Es verzerrt leider das Ergebnis.

Auch die Gleichung: Gutes Buch = guter Film (oder umgekehrt) funktioniert oft nicht und daher wäre es sinnvoll, wenn die Leute genau überlegen wofür und für was sie votieren.

 

Detritus

 

Dieses Beispiel war für mich jetzt besonders auffällig. Ich habe auch umgekehrt schon erlebt, dass jemand, der nur kommentiert, aber nicht abgestimmt hatte, zur Abstimmung aufgefordert wurde.

 

Vielleicht liegt meine Ablehnung aber auch darin begründet, dass ich den Abstimmungen sowieso keinen großen Wert beimesse. Es gibt z.B. sehr viele Fälle, wo Leute einen Film mit Worten kommentieren, die für mich einem völligen Verriss gleichkämen, und dann stimmen sie für empfehlenswert oder sogar großartig. Das zeigt mir dann, dass auch die scheinbar objektiven Zahlenwerte keine wirkliche Aussagekraft haben, denn es fehlt eine echte gemeinsame Bemessungsgrundlage.

 

Tschuess,

Kurna

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Ich finde öffentliche Abstimmungen gut. Einerseits, weil so Blödsinnsabstimmungen vermieden werden. Andererseits kann man so das Meinungsbild besser und schneller einschätzen, denn nicht jeder Abstimmer äußert sich zu einem Film. Zum Beispiel habe ich durch die öffentlichen Abstimmungen immerhin einige Leute ausgemacht, die einen ähnlichen Geschmack haben und deren Wertungen ich für Filme, die ich noch nicht gesehen habe, als wichtig erachte. Wenn das wieder in der anonymen Masse verschwindet, sind die Abstimmung für mich weniger aussagekräftig.

 

Die Anmache von Abstimmern finde ich auch nicht toll. Allerdings finde ich es auch immer etwas komisch, wenn man seine Meinung zu etwas abgibt, das man überhaupt nicht erfahren hat. Es verzerrt leider das Ergebnis.

Auch die Gleichung: Gutes Buch = guter Film (oder umgekehrt) funktioniert oft nicht und daher wäre es sinnvoll, wenn die Leute genau überlegen wofür und für was sie votieren.

 

Detritus

 

Dieses Beispiel war für mich jetzt besonders auffällig. Ich habe auch umgekehrt schon erlebt, dass jemand, der nur kommentiert, aber nicht abgestimmt hatte, zur Abstimmung aufgefordert wurde.

 

Vielleicht liegt meine Ablehnung aber auch darin begründet, dass ich den Abstimmungen sowieso keinen großen Wert beimesse. Es gibt z.B. sehr viele Fälle, wo Leute einen Film mit Worten kommentieren, die für mich einem völligen Verriss gleichkämen, und dann stimmen sie für empfehlenswert oder sogar großartig. Das zeigt mir dann, dass auch die scheinbar objektiven Zahlenwerte keine wirkliche Aussagekraft haben, denn es fehlt eine echte gemeinsame Bemessungsgrundlage.

 

Tschuess,

Kurna

Zur Abstimmung gezwungen werden sollte niemand.

 

Wenn das häufiger vorkommt, dass Abstimmung und Beitrag nicht zueinander passen, kann man solche Leute ja bei öffentlichen Abstimmungen gedanklich aussieben. In der anonymen Abstimmung geht das nicht.

 

Detritus

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Und wenn ich jetzt lese, dass Stimmen tatsächlich gelöscht werden, weil ein Abstimmer als "Nichtschauer" enttarnt wurde, dann sehe ich meine schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet.

 

Wer hat wo was gelöscht?

 

Viele Grüße

hj

 

Einskaldir eine Stimme von Quintulf im Strang zu dem Film "Sofies Welt".

 

Tschuess,

Kurna

 

Danke. Schaue ich mir an.

 

Viele Grüße

hj

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Also mir geht es wie Detritus, durch die öffentlichen Abstimmungen kann ich viel besser abschätzen, ob ein Film für mich was sein könnte, denn es gibt Leute, deren Filmgeschmack ähnlich meinem ist und andere, die meistens völlig konträr zu mir abstimmen.

 

Und was die "öffentliche Anmache" angeht: In dem einen Fall, wo jemand einem Film Eigenschaften andichtet und auf seiner Meinung beharrt, ohne den Film gesehen zu haben, war es richtig, diesen öffentlich zur Rede zu stellen, denn so seine Meinung zu verbreiten, ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben, ist wohl echt das Letzte.

 

Euer

 

Bruder Buck

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Und wenn ich jetzt lese, dass Stimmen tatsächlich gelöscht werden, weil ein Abstimmer als "Nichtschauer" enttarnt wurde, dann sehe ich meine schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet.

 

Wer hat wo was gelöscht?

 

Viele Grüße

hj

 

Einskaldir eine Stimme von Quintulf im Strang zu dem Film "Sofies Welt".

 

Tschuess,

Kurna

 

Danke. Schaue ich mir an.

 

Habs mir jetzt angeschaut :)

 

Finde ich eigentlich an der Ecke ganz ok. Quintulf hat ja geschrieben, dass zu dem Buch eigentlich ein eigener Strang aufgemacht gehört.

 

Ansonsten gebe ich Dir Recht. Abstimmungen dürfen nicht geändert werden - Ausnahmen bestätigen die Regel.

 

Viele Grüße

hj

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Hallo Kurna!

 

Für mich tötet das den ganzen Spaß ab, den ich mit Diskussionen über Filme oder Bücher verbinde.
Aber Du kannst, auch wenn Du nicht abstimmst, doch zumindest an den Diskussionen teilnehmen und "Spaß" haben.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

 

Das ist sicher nicht falsch und das versuche ich derzeit ja auch noch. Allerdings ist das ja bei weitem nicht der einzige Punkt, der mich in diesem Bereich stört (wie man an meinen früheren Beiträgen in diesem Strang sehen kann). Ich fühle mich in der Medienecke schon seit längerem nicht mehr wirklich wohl. Und nachdem vor kurzem schon jemand anderes seinen Unmut über die öffentlichen Abstimmungen äußerte, wollte ich es hier zumindest noch einmal aufgreifen.

 

Tschuess,

Kurna

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Ich finde es richtig, dass man zu seiner Meinung stehen sollte. Gerade bei Strängen mit Rezensionscharakter finde ich es wichtig, dass die Abstimmungen öffentlich sind. Nicht, um jemanden zu diskriminieren, auf den gedanken wäre ich gar nicht gekommen.

Wohl aber, damit ich mir bei den Stimmen ein Bild machen kann, wie ich einzelne Stimmen für mich einschätze. Wenn ich wissen will, ob mir ein Film gefallen würde, der mich interessiert, finde ich die Meinung (und Stimme) von Leuten wichtiger, bei denen ich die Erfahrung gemacht habe, dass sie da ähnliche Vorlieben haben.

 

Was Kurna anführt, ist aber dennoch wichtig. Denn klar, es soll und darf niemand zu einer Meinungsäußerung / Abstimmung gezwungen werden. Und es sollte auch nicht so sein, dass man vor einer Abstimmung erst einen Kenntnistest ablegen muss. Wer zu etwas eine Meinung hat, obwohl er nur aus 2. Hand davon weiß, soll diese Meinung auch vertreten dürfen. Ob sie genauso ernst genommen wird, wie andere Meinungen, se dahin gestellt.

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Schade, dass man in unserer Gesellschaft nicht mehr zu seiner Meinung steht.

 

Wenn ich nicht zu meiner Meinung stünde, würde ich sie wohl hier nicht so ausführlich erläutern. :rolleyes:

 

Und im Übrigen ist es ja gerade die Überregulierung im Medienforum, die verhindert, das ich in einer Abstimmung meine Meinung kundtue! Denn meine Bewertung ist häufig in dem viel zu groben Schema gar nicht vorgesehen. Und ein anderes Schema dürfte ich ja nicht verwenden.

 

Tschuess,

Kurna

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Und im Übrigen ist es ja gerade die Überregulierung im Medienforum, die verhindert, das ich in einer Abstimmung meine Meinung kundtue! Denn meine Bewertung ist häufig in dem viel zu groben Schema gar nicht vorgesehen. Und ein anderes Schema dürfte ich ja nicht verwenden.

Du hast doch immer die Möglichkeit, deine Punktzahl zu begründen und zu wichten.

 

Sieh es doch mal von der Seite: Je größer das Punktespektrum wird, desto weniger Aussagekraft bekommt die einzelne Stimme. Ginge es um den Vergleich von verschiedenen Werken, dann wäre vielleicht eine 100er Skala gut, um diese zu ranken.

 

Ich finde es schon sinnvoll, dass es im Medienbereich eine einheitliche Bewertungsskala gibt. Wie die aussieht, das ist doch in jedem Rezensionsmedium ein uralter Diskussionspunkt.

 

5 Punkte haben den Vorteil, dass man sich entscheiden muss und man klare Tendenzen erkennen kann.

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Schade, dass man in unserer Gesellschaft nicht mehr zu seiner Meinung steht.

 

Wenn ich nicht zu meiner Meinung stünde, würde ich sie wohl hier nicht so ausführlich erläutern. :rolleyes:

 

Tschuess,

Kurna

 

Entschuldige.

 

Schade, dass man in unserer Gesellschaft nicht mehr zu seinem kulturellen Meinungsbild steht.

 

Und um sich mal klar zu machen, wie "aussagekräftig" hier die Abstimmungen ohne Schema waren, muss man sich nur mal die alten vor der "Überregulierung" anschauen.

 

Oder man geht mal in das tolle Filmforum von Blutschwerter.de ....

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Wer zu etwas eine Meinung hat, obwohl er nur aus 2. Hand davon weiß, soll diese Meinung auch vertreten dürfen. Ob sie genauso ernst genommen wird, wie andere Meinungen, se dahin gestellt.

 

Ist das wirklich so? Ich bin derselben Meinung, aber mir fällt mir gerade ein Gegenbeispiel aus dem Strang zum Film 300 ein:

 

Moderation :

...Ich bitte doch sehr, sich hier nur über einen Film intensiv zu äußern, den man auch SELBST gesehen hat. Wiedergabe von Drittmeinungen kann ja mal ganz interessant sein, wenn man meint, selbst nicht in der Lage zu sein, seine Meinung persönlich in Worte zu fassen. Aber man sollte definitiv das Produkt gesehen haben. Das ist Sinn dieser Filmvorstellungen hier.

 

Prados hat sich deutlich dazu geäußert und in allen seinen Beiträgen nur auf die angeblich "faschistoiden" Vorwürfe reagiert. Das ist legitim.

 

Dich, Berengar, möchte ich bitten, auch mal klar Stellung zu beziehen, ob du den Film gesehen hast oder nicht, um deine Äußerungen und auch deine Abstimmungsstimme einordnen zu können.

 

Danke.

 

 

EinMODskaldir

 

Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

 

Vielleicht sollten die Regeln mal genauer bekannt gemacht werden ;)

 

Jemand der viele Kritiken und Zusammenfassungen gelesen hat, kann sich durchaus eine eigene Meinung bilden (und sollte meiner Meinung nach abstimmen dürfen - ansonsten zeigen wir demnächst alle unsere Kinotickets vor). Ich gehe davon aus, dass die wenigsten abstimmen/ Meinungen äußern WOLLEN, wenn sie keine Ahnung haben/ den Film nicht gesehen haben.

 

Um die Meinung zu untermauern/ bestätigen, muss man natürlich in den Film reingehen. In den seltensten Fällen wird man nach ernsthafter vorheriger Beschäftigung zu einem anderen Urteil kommen.

 

Schade, dass man in unserer Gesellschaft nicht mehr zu seiner Meinung steht.

 

Wenn ich nicht zu meiner Meinung stünde, würde ich sie wohl hier nicht so ausführlich erläutern. :rolleyes:

 

Tschuess,

Kurna

 

Entschuldige.

 

Schade, dass man in unserer Gesellschaft nicht mehr zu seinem kulturellen Meinungsbild steht.

....

 

Was nicht immer alles direkt den Verfall der Gesellschaft ankündigt... wie schon vor 30/ 300/ 3000 Jahren auch... ich dachte in der gläsernen Welt der Blogs und Foren macht jeder seinen täglichen Seelenstriptease, um glücklich zu sein.

 

Gruß

Stefan

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Hi Bernson.

 

Dein Zitat meiner Moderation aus dem 300 Strang ist ein wirklich gutes Beispiel.

 

Wie du lesen kannst, finde ich es darin durchaus in Ordnung, seine Meinung mal kurz zu einem Produkt darzustellen, dass man nicht selbst gelesen hat. Oder eine Kritik zu zitieren. Oder oder oder.

 

Was mich allerdings persönlich stutzig macht, und der Grund für die m.e. sogar sehr späte Moderation ist die Tatsache, wie man seitenlang über etwas diskutiert, was man nicht persönlich kennt. Das geht mir dann doch etwas zu weit. Vielleicht bin ich da auch zu beschränkt oder würde mir nie anmaßen, mich detailiert in eine Diskussion einzumischen, von deren Thema ich nur Hören-Sagen-Wissen habe.

 

Wie dem auch sei, bin ich nach wie vor der Ansicht, um bei 300 zu bleiben, Berengar seitenweise seine Meinung gelassen zu haben, bevor ich endlich eingriff. Ich stellte sogar als Nichtmoderator die Frage, die auch sehr viele andere interessierte, ob er den Film denn nun gesehen habe oder nicht. Und zwar, um seine Meinung einordnen zu können. Ich denke, dass dort doch ausgesprochen viel Toleranz gegenüber jemandem gezeigt wurde, der das Produkt, über das er, wie gesagt, seitenlang diskutierte, offensichtlich nicht persönlich kannte.

 

 

Jetzt mag man meine Löschung von Quintulf kontrovers sehen und offensichtlich ist das der Fall, was mich dazuführt, die Abstimmung wieder zu korrigieren.

 

Allerdings bleibt mir ganz persönlich der Sinn verborgen, über ein Produnkt urteilen zu wollen, das man nicht kennt.

 

In Regelforen werden OT-Beiträge, und für mich ist ein Klick in der Abstimmung in solchen Fällen nichts anderes, gelöscht. Hier scheint es nicht gewünscht zu sein. Bitte.

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[...]

 

5 Punkte haben den Vorteil, dass man sich entscheiden muss und man klare Tendenzen erkennen kann.

 

Von denen m.E. aber nur maximal vier relevant sind. Denn einen Film, der nicht mindestens durchschnittlich ist, betrachte ich immer als Zeitverschwendung. Der Unterschied zwischen einem unterdurchschnittlichen und einem schlechten Film besteht für mich höchstens darin, dass ich bei ersterem den Fernseher abstellen, aber nicht den Kinosaal verlassen würde. Bei letzterem hingegen würde ich auch vorzeitig aus dem Kino gehen.

 

Darüber gibt es für mich aber mindestens folgende Kategorien, die sich für mich auch sehr klar und scharf voneinander unterscheiden lassen (wobei die genaue Benennung aber eher willkürlich ist):

- durchschnittlich

Die große Masse der Filme. Ich bereue es nicht, ihn gesehen zu haben, brauche es aber kein zweites Mal.

- überdurchschnittlich

Ein gewisses Interesse, ihn noch einmal zu sehen, ist vorhanden. Wenn er im Angebot ist, würde ich mir vermutlich auch die DVD holen.

- gut

Will ich auf jeden Fall noch einmal sehen. Kaufe ich mir definitiv auf DVD.

- sehr gut

Ich kann es nicht abwarten, ihn wiederzusehen. Schau ich mir womöglich mehrmals im Kino an und hole mir auf jeden Fall die DVD sofort, wenn sie rauskommt.

- Die (in meinem Fall 6) Topfilme

HDR1-3, Zwei glorreiche Halunken, Spiel mir das Lied vom Tod und Tiger&Dragon stehen für mich so weit über allen anderen Filmen, dass ich es fast als Sakrileg ansähe, sie mit anderen Filmen auf eine Notenstufe zu stellen. :)

Jeden dieser Filme habe ich allein auf DVD mindestens 10 Mal gesehen. Bei HDR1 waren es allein im Kino 6 Mal.

 

(Eigentlich habe ich gerade bei "Überdurchschnittlich" und "gut" sogar ein ziemlich genaues Gefühl für noch feinere Unterscheidungen. Ich will es hier aber nicht zu kompliziert machen. Ich gebe aber zu, dass man für die letzte Kategorie schon ein klein wenig verrückt sein muss. :D )

 

Zusätzlich komplizierter wird es dadurch, dass ich Filme eigentlich immer nach zwei verschiedenen Kategorien bewerte, die man grob mit "künstlerisch" und "Wiedersehenswunsch" umschreiben könnte. Ein typischer Film, wo die beiden Bewertungen nicht übereinstimmen, ist für mich "Einer flog über das Kuckucksnest". Den fand ich definitiv sehr gut, aber möchte ihn nie wieder anschauen, weil es genau die Art Film ist, von der ich Alpträume bekomme. Da mir aber klar ist, dass ich in ein eindimensionales Bewertungsschema nicht beides hineinquetschen kann, nehme ich meistens die "Wiedersehenswertung", wenn ich denn irgendwo abstimme, außer die künstlerische Wertung ist deutlich höher.

 

Tschuess,

Kurna

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@ Kurna:

 

Ich glaube, dein Schema hast du hier schon mal dargestellt. Und ich habe hier auch schon mal gefragt, wie das andere sehen.

 

Z.B. ob ein Schema, wie in der IMDB, spricht eine 10er Skala, besser wäre.

 

Daraufhin kamen keine Antworten, was mich nicht dazu bringt, das aktuelle Schema in Frage zu stellen.

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In Regelforen werden OT-Beiträge, und für mich ist ein Klick in der Abstimmung in solchen Fällen nichts anderes, gelöscht. Hier scheint es nicht gewünscht zu sein. Bitte.

Eigenwillige Sicht der Dinge.

 

Ich seh schon einen großen Unterschied, ob sich jemand im Regelforum klar neben bzw. abseits des Themas bewegt und jemandem, der eine Sache zwar nicht kennt, sich trotzdem dazu (also zum Thema) äußert und abstimmt.

 

Detritus

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Wichtig scheint mir zu sein, dass es überhaupt Beteiligung gibt. Manche Filme hier haben gerade eine Handvoll Stimmen, eine feinere Skala macht da keinen Sinn.

 

Auch stimmt hier ja nicht jeder gleichmäßig ab. Somit werden die schlechteren Noten eher dann vergeben, wenn sich derjenige etwas geärgert hat.

 

Ich persönlich schaue hier weniger auf die Skala als mehr auf die Beiträge hier. Allerdings bin ich auch nicht der typische Kinogänger...

 

Solwac

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Schade, dass man in unserer Gesellschaft nicht mehr zu seiner Meinung steht.

 

Wenn ich nicht zu meiner Meinung stünde, würde ich sie wohl hier nicht so ausführlich erläutern. :rolleyes:

 

Tschuess,

Kurna

 

Entschuldige.

 

Okay.

 

Und um sich mal klar zu machen, wie "aussagekräftig" hier die Abstimmungen ohne Schema waren, muss man sich nur mal die alten vor der "Überregulierung" anschauen.

 

Oder man geht mal in das tolle Filmforum von Blutschwerter.de ....

 

Bultschwerter.de kenne ich nicht. Aber ich finde nicht, dass die Filmdiskussionen (bzw. Bücher etc.) hier im Midgardforum irgendwie aussagekräftiger sind als die in anderen Foren, in denen ich mich an entsprechenden Diskussionen beteilige. Obwohl es dort viel weniger strikte Regeln gibt. :dunno:

 

Aber ich gehe halt vor allem nach den Kommentaren, nicht den Bewertungen. (Die einzige Ausnahme ist die IMDB. Aber dort stimmen so viele Leute ab, dass ich dem Ganzen zumindest eine gewisse statistische Aussagekraft zugestehe.)

 

Tschuess,

Kurna

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@ Kurna:

 

Ich glaube, dein Schema hast du hier schon mal dargestellt. Und ich habe hier auch schon mal gefragt, wie das andere sehen.

 

Z.B. ob ein Schema, wie in der IMDB, spricht eine 10er Skala, besser wäre.

 

Daraufhin kamen keine Antworten, was mich nicht dazu bringt, das aktuelle Schema in Frage zu stellen.

 

Stimmt. Aber vielleicht ist es diesmal etwas deutlicher geworden, wo ich die Unterschiede sehe, und warum ich da so scharf trenne. Aber ich verspreche, noch einmal werde ich es nicht machen.

 

Es ärgert mich halt ein wenig durch die Kombination: Wenn ich schon gezwungen bin, zu einem Film eine Umfrage zu starten, dann hätte ich halt schon gern eine, in der ich auch abstimmen kann. Und wenn ich darauf verzichte, weil es meine Note nicht gibt, möchte ich nicht noch gefragt werden, warum ich denn noch nicht abgestimmt hätte. Das wirkt dann wie Salz in eine Wunde zu streuen.

 

Da Ganze führt bei mir inwischen zu einer gewissen Resignation. Ich fange von mir aus keinen Strang zu einem Buch oder Film mehr an, sondern schreibe höchstens noch in bestehenden Strängen. Die Filme, dir mir hier dann fehlen, diskutiere ich dann halt anderswo.

 

Tschuess,

Kurna

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Aber ich gehe halt vor allem nach den Kommentaren, nicht den Bewertungen. (Die einzige Ausnahme ist die IMDB. Aber dort stimmen so viele Leute ab, dass ich dem Ganzen zumindest eine gewisse statistische Aussagekraft zugestehe.)

Genau deswegen ist es gerade hier im Midgard-Forum interessant, von wem eine Bewertung kommt. Eine statistisch relevante Aussage bekommen wir in den seltensten Fällen hin, da die Stichprobe einfach nicht groß genug ist. Wenn ich aber den Filmgeschmack von BB oder Hornack kenne und vielleicht sogar teile, dann ist mir eine positive Beurteilung eines Filmes durch einen der beiden oder gar beide sehr viel mehr wert, als eine 8.5 in der IMDB.

 

Viele Grüße

Harry

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