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Forumswartung, heute 23:00 Uhr

Würfeln oder spielen?

Hervorgehobene Antworten

Gerade eben schrieb seamus:

Und wenn der Unterstützte nen PP erhält -da 16+ gewürfelt-, erhalten den natürlich der Fairness halber auch alle Helfer.

Da jeder einzeln würfelt, würde ich auch diesen Wurf für den PP berücksichtigen.

vor 4 Stunden schrieb Leachlain ay Almhuin:

:?:

Einer würfelt mit seinem EW zzgl. für jeden der unterstützt mit +1 -> Aelan hat Spurensuche +12, Bran und Celeste (beide haben Spurensuche gelernt, sind aber schlechter als Aelan) unterstützen, dann würfelt Aelan mit einem EW:Spurensuche+14. Ein Würfelwurf anstelle von dreien. :dunno:

Ja, das ist eine Hausregel mit weniger Würfeln.... ich kenne es auch so, das jeder Unterstützer einen eigenen EW macht, wenn der klappt, gibt es +1, wenn nicht gibt es -1 für den eigentlichen E-Wurf von Aelan. So kann Aelan am Ende mit +10 oder gar mit +14 würfeln....

D

vor 5 Stunden schrieb seamus:

Und wenn der Unterstützte nen PP erhält -da 16+ gewürfelt-, erhalten den bei mir natürlich der Fairness halber auch alle Helfer. Viel besser geht Teamwork nicht.

Wer nur würfelt, um PP zu kriegen, kriegt keine

vor 39 Minuten schrieb Abd al Rahman:
vor einer Stunde schrieb Panther:

Wer nur würfelt, um PP zu kriegen, kriegt keine

Warum nicht? Er hat doch genauso beigetragen

Wer zum Unterstützen würfelt, würfelt doch damit gerade nicht „nur“, um PP zu kriegen. 

Ich würde es tatsächlich auch so machen, dass die Unterstützer würfeln müssen, das macht ihnen eh‘ mehr Spaß, aber dafür gibt es für einen gelungenen EW auch +2. Dann gibt es auch keinen Streit, wem welcher PP zusteht. 

vor 11 Stunden schrieb Leachlain ay Almhuin:

Dann würfelt z.B. nur derjenige, der sie am höchsten gelernt hat

Darauf läuft es zwar in der Praxis sowieso hinaus, aber ich fände es schöner, die Entscheidung den Spielern zu überlassen. Gerade mit Unterstützung können auch mal andere ran…

vor einer Stunde schrieb Ma Kai:

Wer zum Unterstützen würfelt, würfelt doch damit gerade nicht „nur“, um PP zu kriegen. 

Ich würde es tatsächlich auch so machen, dass die Unterstützer würfeln müssen, das macht ihnen eh‘ mehr Spaß, aber dafür gibt es für einen gelungenen EW auch +2. Dann gibt es auch keinen Streit, wem welcher PP zusteht. 

"Entsprechend erhält ein Abenteurer nur für solche Zauber  Erfahrung, die für den Erfolg des Abenteuers nützlich sein  könnten und die er nicht nur anwendet, um EP zu erhalten  oder um sich auszutoben. In Zweifelsfällen entscheidet der  Spielleiter, ob ein Angriff oder ein Zauber sinnvoll war und  ob er EP einbringt."

"Wenn solche Aktionen für die betreffende Spielerfigur zur Routine werden, gibt es allerdings keine  weiteren EP mehr."

>> Sinnvoll / nicht nur um Punkte zu machen / keine Routine <<  Bei pauschaler Vergabe von Punkten sowieso egal...

Aber wir gehen Offtopic... Würfeln oder spielen

"KOD54: soziale Fertigkeiten: Die Art und Weise, wie der Spieler die Vorgehensweise seines Abenteurers beschreibt, beeinflusst die Erfolgsaussichten. Der Spielleiter kann demnach Zuschläge oder Abzüge  auf den Erfolgswurf festsetzen. Er kann nach Belieben auch  ganz auf den Erfolgswurf verzichten, wenn er glaubt, dass der  Abenteurer sich so ungeschickt anstellt, dass sein Versuch auf jeden Fall scheitert, oder so einfallsreich vorgeht, dass ihm  der Erfolg sicher ist.

Bearbeitet ( von Panther)

Am 4.12.2023 um 08:14 schrieb Leachlain ay Almhuin:

Die Beiträge mal so zusammengefügt, dass man sie gemeinsam versteht:

Gerade das "drumherum spielen müssen" ist doch das was eigentlich richtig Spaß macht (also zumindest mir). Wenn jeder alles kann, oder zumindest eine notwendige Fertigkeit sehr häufig in der Gruppe vertreten ist, dann muss man als SL Wege gehen, die den Einsatz der Fertigkeit nicht zur "Massenwürfelei" wird, d.h. jeder der die Fertigkeit gelernt hat, würfelt mal. Dann würfelt z.B. nur derjenige, der sie am höchsten gelernt hat und die anderen können unterstützen, in dem es für jeden, der unterstützt eine positive Modifikation gibt. Von daher bin ich sehr bei @Hornack Lingess, dass es schöner ist, wenn jeder seine Spezialität hat und der SL in den Abenteuern dafür sorgt, dass jeder auch mal seine Spezialität einsetzen kann, also seinen Scheinwerfer-Moment erhält.

Genauso, wie du es beschreibst, spiele ich es auch. Einer würfelt, die anderen können bei erfolgreichen Wurf auf die gleiche Fertigkeit positive Modifikationen bewirken.

Bearbeitet ( von Fabian)

  • 2 Jahre später...
12 Stunden her, Godrik schrieb:

Die Folge: Die Runde mutiert etwas in Richtung Erzählspiel, Werte und Würfeln geraten in den Hintergrund, und teure Fertigkeiten werden nicht mehr gelernt, da sie ja durch Belabern der SL ersetzt werden können.

Mit Verlaub - was ist Midgard denn?

Ein Rollenspiel oder ein Würfelspiel?

Für mich steht das Rollenspiel im Mittelpunkt. Es lebt davon, daß zuvorderst Dinge ausgespielt werden. Das schafft die Atmosphäre und Einzigartigkeit.
Ich spiele einen Charakter - nicht ein Blatt mit einer Liste von Werten.

Die Würfel sind in meinen Augen ein Werkzeug, das Rollenspiel zu ergänzen:

  • Einige Dinge lassen sich kaum ausspielen, etwa Angriffe in Kämpfen - hier funktioniert es nicht, wenn man seine Angriffe oder Abwehr beschreibt. Es braucht Mechaniken.

  • Ähnlich ist dies bei einer Reihe von praktischen Fertigkeiten, wie etwa Schwimmen, Klettern, Wahrnehmung. Bei dieser Art Fertigkeiten macht es jedoch bereits einen Unterschied, wie man die Anwendung der Fertigkeiten beschreibt. Dennoch sind Mechaniken auch hier unverzichtbar.

  • Bei allen sozialen Fertigkeiten, die in "Wirklichkeit" Dialog erfordern, sind Würfel in meinen Augen Beiwerk. Das Rollenspiel muß im Mittelpunkt stehen, der Würfelwurf dient in meinen Kampagnen hier nur dazu, die Anwendung der Fertigkeit zu unterfüttern. Wenig überzeugend gespielt und gut gewürfelt gibt ganz sicher keinen überragenden Erfolg. Blendend ausgespielt und ok gewürfelt - da liegt meine Hauptgewichtung als SL auf dem Ausspielen.

  • Ferner sind die Würfel nützlich, um Unberechenbarkeit, Glück und Pech ins Spiel zu bringen, was das Ganze interessanter macht.

Situationen wie das nachfolgende Beispiel sind mir ein Graus:

  • Spieler: "Ich überrede ihn." [Klacker...] "Insgesamt 22. Klappt!"

So etwas als "soziale Interaktion" finde ich völlig öde, langweilig und gänzlich flach.

Als SL will ich von Spielern nicht "belabert" werden - ich will durch gutes Rollenspiel überzeugt werden. Einfach nur die Würfel auf den Tisch rollen, kann jeder Idiot - insbesondere dann, wenn ihm auch noch der Spielleiter bei der Entscheidung unter die Arme greift, worauf er würfeln soll. Schön ausspielen kann nicht jeder - dafür muß man die richtigen Leute finden, doch den Aufwand ist es definitiv wert. Natürlich braucht man nicht jedes Feilschen um eine Flasche Lampenöl auszuspielen. Doch bei allen für den Fortlauf der Kampagne relevanten sozialen Interaktionen will ich Rollenspiel sehen - sowohl als Spieler, wie auch als Spielleiter. Denn das ist es, was die Bilder im Kopf schafft und damit den Reiz der ganzen Angelegenheit ausmacht.

Francesco di Lardo

Bearbeitet ( von Francesco di Lardo)

Es ist selbstverständlich ok, so zu spielen und wenn ihr in eurer Heimrunde alle damit Spaß habt, ist das perfekt. Für mich wärst Du als Spielleiter komplett ungeeignet. Für mich ist es leichter, den Kampf mit Dir auszuspielen, indem ich dir ein paar auf's Maul haue, aber es ist verständlicherweise in Rollenspielerkreisen nicht üblich, sich bei jedem in-game-kampf gegenseitig zu verprügeln.

Was ich aber nicht hinkriege, ist gegen deine outgame-Fähigkeiten im belabern anzukommen, denn darauf läuft es hinaus. Insbesondere, da ich als Spieler in den allermeisten Fällen in der schwächeren Position bin, schließlich will meine Figur etwas von dem NPC und es ist als SL immer einfacher, sich das anzuhören und knapp mit "Ja/Nein/überzeugt mich nicht" zu reagieren.
Ich hab auch Spieler erlebt, die jeden anderen, inklusive des SL unter den Tisch reden können, aber weil ich genau das nicht kann, hab ich ja mit meiner Figur die Fertigkeit gelernt. Sonst bräuchte ich kein fertigkeitenbasiertes System, sondern spiele Du-kannst-was-Du-darstellen-kannst.

Damit sind wir wieder beim Thema "müssen soziale Fertigkeiten ausgespielt werden (können)", das an anderer Stelle schon oft diskutiert wurde. Ich bin da auch beim Team "Nein, müssen sie nicht". Es ist natürlich schön, wenn Leute das können und trägt auch zum Spielspaß bei. Aber es kann einfach nicht jeder gleich gut. Ich bin da auch nicht so groß drin, weder als Spielerin, noch als Spielleiterin. Ich tu mein Bestes, vor allem wenn ich leite, aber ansonsten bin ich einfach mehr der Typ "unerwartete trockene Bemerkung aus dem Off" (glaube ich zumindest - da müssten mich die Leute korrigieren, die schon mit mir gespielt haben ;) ). Wenn ich eine meiner fröhlichen, gesprächigen "social butterfly" Charaktere versuche, überzeugend rüberzubringen, halte ich das ungefähr 5 Minuten durch. Trotzdem würde ich gerne deren Beredsamkeit, Verführen usw. ins Spiel bringen dürfen.

Natürlich will ich als Spielleiterin auch nicht nur ein "Ich würfle Beredsamkeit... klacker ... klappt!" - ich will dann zumindest wissen, mit welcher Argumentation oder in welche Richtung es gehen soll. Eine grobe Idee. Aber kein ausgespieltes "An die Wand labern", das nur von den Fähigkeiten des Spielers, aber nicht der Spielfigur abhängt.

Bearbeitet ( von Blaues Feuer)
Beitrag musste aufgrund einer Auftrennung von Strängen modifiiert werden

Vor 42 Minuten, sarandira schrieb:

Natürlich will ich als Spielleiterin auch nicht nur ein "Ich würfle Beredsamkeit... klacker ... klappt!" - ich will dann zumindest wissen, mit welcher Argumentation oder in welche Richtung es gehen soll. Eine grobe Idee. Aber kein ausgespieltes "An die Wand labern", das nur von den Fähigkeiten des Spielers, aber nicht der Spielfigur abhängt.

Volle Zustimmung! Als Spielleiter möchte ich von den Spielern wissen, was sie erreichen wollen, und lege dann die Fertigkeit fest. Als Spieler beschreibe ich meine Absicht auch möglichst gut und mache Vorschläge für die Fertigkeit. Natürlich versuche ich auch, mögliche Boni zu nutzen, und bin nicht böse, wenn meine Spieler es genauso machen. Dabei kommt es natürlich vor, dass die Figur die passende Fertigkeit nicht hat. So ist z.B. Gassenwissen nicht universell verfügbar, aber eine Figur wird dadurch nicht ohne Handlung sein müssen. Wenn ich als SL zum Schluss komme, dass Gassenwissen DIE Fertigkeit der Wahl ist, dann haben Figuren ohne sie eben Pech gehabt. Das akzeptiere ich als Spieler auch.

@Francesco di Lardo Wie soll ich mir das vorstellen, dieses „Rollenspiel“, von dem Du schreibst? Ein introvertierter und nicht sprachgewandter Spieler spielt einen Händler, der auf dem Markt ein Schwert kauft. Schade, die Darbietung des Spielers (nicht der Figur) konnte Francesco nicht überzeugen. Lass die Würfel stecken. Anschließend verhandelt der erfahrene Gebrauchtwagenverkäufer für seinen Barbaren locker Bestpreise. Die „lauten“ haben einen schönen Abend.

So will ich nicht spielen. Ich bin selbst extrovertiert und schaffe es oft nicht, meinen Redeanteil in der Runde gering zu halten. Ich will, dass die SL die stilleren Leute aktiv einbindet und meinen Anteil begrenzt. Ich genieße es durchaus, wenn Figuren schön ausgespielt werden, aber ich brauche es nicht um Spaß zu haben. Mir ist es wichtiger, dass alle eine schöne Zeit miteinander verbringen. Und dazu gehört, dass die ruhigeren Vertreter nicht zu etwas unmöglichen genötigt werden, um Erfolgserlebnisse zu haben.

Kann es außerdem sein, dass Deine Sichtweise eher selbstdienlich ist? Anhand der durchschnittlichen Länge Deiner Beiträge vermute ich, dass Du auch am Spieltisch selten um Worte verlegen bist. Es gibt auch die anderen.

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